Brückensperrung, Bauarbeiten bedingen Bahnpossen DK (Aktueller Betrieb)

Lars(DK), Samstag, 22.10.2011, 12:38 (vor 5383 Tagen) @ Lars(DK)

Liebe Mitschreiber,
hiermit ein paar Begebenheiten aus dem Bahnbetrieb 2011 auf der Südbahn in DK:
1. Sechs (RE-)Züge sind durch die Brückensperrung der Storstrømsbrücke in Nykøbing F gefangen. Man hat erwogen, die Züge über D, also via Puttgarden, Flensburg und Fünen nach Seeland zu überführen, da keine Sondergenehmigung für das Befahren der Brücke ohne Passagiere gegeben worden ist. Nach heutiger Meldung ist dies aber daran gescheitert, dass die Achslast der Dostos für die Fähren zu hoch sei.
2. Weitere (RE-) stauen sich in Vordingborg auf. Für die Frühpendler bedeutet dies Unsicherheit, weil sie nicht genau zu wissen bekommen, welcher Zug denn nun eigentlich Richtung Kopenhagen/Høje Taastrup fährt. Dies wird offensichtlich erst sehr kurzfristig Lokführer und Fahrgästen bekanntgegeben, mit entsprechenden Wanderbewegungen zur Folge.
3. Schon mindestens zweimal während dieser Woche sind die total überfüllten Nachmittagspendlerzüge von Kopenhagen in Næstved zu Zwangsaufenthalten gezwungen worden, weil die Loks erst wieder Diesel für die Fortsetzung der Fahrt tanken mussten.
4. Selbst innerhalb des bekanntgemachten Notfahrplans bewegen sich die Verspätungen im Früh- und Nachmittagsverkehr um die 40-60 Minuten.
5. Notfahrplan und Brückensperrung gelten laut DSB auf jeden Fall bis einschliesslich 26.10.
Ein SEV für die ganze Strecke ist leider keine Alternative, weil die Busse dann im Frühstau Richtung Kopenhagen und im Nachmittagsstau Richtung südliche Vorstädte stünden (durch den Fingerplan der Stadtentwicklung Kopenhagens ist das Hauptstadtgebiet sehr umfangreich mit der Stadt Kopenhagen als Handfläche. Im jeweiligen Finger liegen dichtbevölkerte Vorstädte,eine S-Bahn (Ausnahme wg INT und Prestige Helsingør) und eine Autobahn (Ausnahme Frederikssund, die aber jetzt gebaut wird). Die Staus sind jeden Werktag in der aktuellen Richtung sehr umfangreich mit Fahrzeitverlängerungen im Umfeld 30-60 Minuten, manchmal mehr)
Laut meiner Pendlerquelle für diese Strecke liegen bei vielen Passagieren und Personal inzwischen die Nerven recht blank, was man sicherlich nachvollziehen kann.
Bg
Lars


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum