Die eigentliche Frage ist ganz anders. (Fahrkarten und Angebote)

heinz11, Montag, 26.09.2011, 13:39 (vor 5504 Tagen) @ liebe70
bearbeitet von heinz11, Montag, 26.09.2011, 13:41

Du stellst einen kurzfristigen Zins neben einen Ratenzahlungszins der DB und leitest daraus ab, die DB erhebe einen marktkonformen Zins. Das halte ich, wegen der unterschiedlichen Funktionen von Dispokredit und Ratenzahlungen, für einen nicht zulässigen Vergleich.

Warum erhebt die Bahn eine so hohe Verzinsung, wo doch Gleisnost mit 3,9% hinkommt?


Andersrum:
Die Bahn erhebt keine Zinsen, sondern skontiert, auch wenn das nicht so klar herausgestellt wird, wie ich das getan habe.

Zum einen würde das bedeuten, daß es zuerst nur das Abo-Angebot gegeben hat und dann die Einmalzahlung. Dann kann man von Skontierung sprechen. Aber das weißt Du besser, ob es die BC 100 zuerst nur als Abo oder nur als Einmalzahlung gegeben hat.

Letztendlich ist es dem Reisenden aber wurscht, ob ich das Ding Skontoabschlag oder Zinszuschlag nenne, entscheidend ist, was hinten herauskommt: Nämlich, das die BC 100 bei monatlicher Zahlungsweise bei der DB teurer ist als Gleisnost.

Gleisnost überweist der DB lediglich die 3800 Euro für die Einmalzahlung und verlangt vom Kunden aber ~3952 Euro, wenngleich in monatlicher Zahlung. Also mußt Du den Prozentsatz schon mal anders berechnen.

Bei einmaliger Zahlung ergeht es mir ebenso, dazu bräuchte ich Gleisnost nicht. Nur das die DB bei monatlicher Zahlung 4.200 € verlangt, immerhin ca. 248 € mehr.


heinz


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