[BE][LU][FR] Belux Teil 3.1: Luxemburg & Region Brüssel (Reiseberichte)

Fabian318, Münster i. W., Mittwoch, 21.09.2011, 14:11 (vor 5293 Tagen)

Hallo,

weiter geht es mit Teil 3, dem 26. August und der Region Brüssel sowie Luxemburg und ein ganz kleines bisschen Frankreich.

Teil 1 aus Flandern befindet sich dort: http://www.ice-treff.de/index.php?id=144502
Und Teil 2 aus der Wallonie dort: http://www.ice-treff.de/index.php?id=144839

Und weitere Reiseberichte im Link in der Signatur. Bei den ersten beiden Teilen habe ich die Bilder übrigens nachträglich in 800 Pixel Bildgröße angepasst.

Anreise diesmal nicht wie gewohnt, sondern zu nachtschlafener Zeit über Düsseldorf und Dordrecht nach Brüssel:

Münster(Westf) Hbf 02:10 -> Gelsenkirchen Hbf 03:07, RE2 10246, 425 025, 72 km
Gelsenkirchen Hbf 03:29 -> Düsseldorf Hbf 04:12, ERB RE3 89910, ET 7.07, 48 km
Düsseldorf Hbf 04:32 -> Mönchengladbach Hbf 05:06, S8 30802, 422 042, 28 km
Mönchengladbach Hbf 05:25 -> Venlo 05:56, ERB RE13 20200, ET 7.14, 31 km

In Venlo schnell am Kiosk einen Kaffee geholt und weiter ging die Post.

Venlo 06:19 -> Dordrecht 07:57, Intercity 1920, 4082, 140 km
Dordrecht 08:09 -> Brussel-Zuid/Midi 09:42, IC 9216 "Benelux", 122 km
-> Roosendaal NS 9404
-> Brussel-Zuid/Midi NMBS 823

Ja, diese Variante habe ich als guten Kompromiss aus preiswert, unkomfortabel (früh raus!) und spannend auserkoren. Spannend einerseits, weil ich über Venlo, Roermond und Lüttich mittlerweile jede Schwelle mit Namen kenne und andererseits, weil der IC 9216 einer der Beneluxzüge ist, die planmäßig mit den ÖBB-Wagen gefahren werden, die leihweise bei NS Hispeed sind. Ja schade, daraus wurde nun nichts: Wahrscheinlich durch einen Defekt wurde eine Ersatzgarnitur gestellt in Form eines vierteiligen VIRM (Doppelstock-ET) bis Roosendaal und ab Roosendaal dann in der vierteiligen belgischen "Schweinenase" (MS75) weiter nach Brüssel.

Angeblich ist auch ein Thalys ausgefallen, weshalb nun acht Wagen Thalys und sieben Wagen Benelux in vier Wagen MS75 gestopft wurden. Zum Glück kenne ich die Umsteigesituation in Roosendaal schon, der Zug aus Amsterdam hält hinter dem Zug zur Weiterfahrt nach Roosendaal, so dass es mir einen guten Sitzplatz sicherte, vorne auszusteigen und schnell nach vorne vor zu sprinten. Wie es in den letzten Wagen aussah, wollte ich besser nicht wissen.

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Ankunft des Ersatzzuges im Bahnhof Brussel-Zuid/Bruxelles-Midi.

Mein nächster Zug fuhr erst um 13:09 Uhr, also hatte ich Zeit satt. Zwei Strecken und ein Bahnhof im Raum Brüssel standen bei mir noch auf dem Programm.

Los ging es mit der Brüsseler Westumfahrung, die zur Zeit unter der Woche im Stundentakt bedient wird. Die Cityrail-Züge fahren nach Dendermonde und treffen im Bahnhof Jette auf die bereits in den letzten Berichten genannte "Lokalstrecke" von Brüssel-Nord nach Gent-Sint-Pieters. Eine Netzkarte von Belgien gibt es übrigens dort:
http://www.infrabel.be/nl/documenten/c-kaarten/c1-kaart-van-de-belgische-spoorweginfras...

Und eine technische Netzkarte, die schon fast einem Gleisplan gleichkommt:
http://www.infrabel.be/nl/documenten/c-kaarten/c4-technische-kaart-van-het-net?direct=true

Entlang der Westumfahrung befinden sich die 2009 wieder eröffneten Haltepunkte Brüssel-West (Brussel-West/Bruxelles-Ouest) und Simonis. Die Wiederinbetriebnahme des Bahnhofes Pannenhuis (wie die gleichnamige Abzweigstelle) ist geplant.

Brussel-Zuid/Midi 08:09 -> Jette 10:12, CR 5310, 426, 8 km

"CityRail" ist übrigens eine Art Vorlaufbetrieb für die S-Bahn Brüssel (Gewestelijk ExpresNet/Réseau Express Régional).

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Jette

So ein großer Bahnhof für die verkehrliche Bedeutung hat natürlich noch was, offensichtlich sogar noch mit Stationsvorsteher und allem drum und dran. Aber ich konnte nicht länger gucken, sondern musste weiter:

Jette 10:19 -> Liederkerke 10:41, CR 2060, 691, 17 km

Der Bahnhof Liederkerke ist dann wieder ein bisschen das Gegenteil, sehr nüchtern. Die Strecke aus Kortrijk trifft in Denderleeuw auf die Lokalstrecke 50 aus Gent und diese führen gemeinsam nach Liederkerke. Hinter Liederkerke befindet sich der niveaufreie Anschluss auf die Expressstrecke 50A nach Brüssel-Süd, die Strecke 50 nach Jette und Brüssel-Nord führt unten drunter weg.

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Bahnhof Liederkerke

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Mein Intercity Richtung Brüssel und Genk.

Liederkerke 10:47 -> Brussel-Noord/Nord 11:15 +5, IC K 2210, 2709 + 8 M6, 24 km

Bin ich also gleich mal bis Brüssel-Nord durchgefahren. Weil es sich vor Brüssel-Süd alles ein bisschen verzögert hat, habe ich dort natürlich meinen 5-Minuten-Anschluss wieder südwärts verpasst und hatte am Nordbahnhof noch ein wenig Zeit.

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IC A Eupen -> Oostende.

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IC N Essen -> Charleroi-Sud

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IR h Brüssel-Flughafen -> Gent-Sint-Pieters

Dazu fällt mir dann wieder ein: Mir stellte sich letztens die Frage, auf welcher Seite die Brüsseler Zugzielanzeiger in welcher Sprache anzeigen (es ist immer eine Seite Französisch, die andere Seite Niederländisch). Da habe ich ein wenig meine Bilder der letzten Zeit durchgeschaut und mir ist aufgefallen, dass eigentlich immer die Seite, die man in Fahrtrichtung des Zuges sieht, auf Französisch beschrieben wird. Ist dies das System?

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IC E Tongeren -> Knokke/Blankenberge

Den Zug habe ich ja verpasst und dies gar nicht so richtig einkalkuliert, jedenfalls habe ich mir den Fußweg zum Bahnhof Brussel-Congres/Bruxelles-Congrès nicht sorgfältig genug auf der Karte angesehen. Nun gut, war auch so recht schnell zu finden. - et voilà:

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Der Kongressbahnhof liegt an der 3,8 km langen, größtenteils unterirdischen, Brüsseler Nord-Süd-Verbindungsbahn (der meistfrequentierteste Eisenbahntunnel der Welt) zwischen den Bahnhöfen Brussel-Noord/Bruxelles-Nord und Brussel-Centraal/Bruxelles-Central. Letzterer ist der fahrgastreichste Bahnhof Belgiens und hat dort, neben dem Bahnhof Brussel-Kapellekerk/Bruxelles-Chapelle, bereits Erwähnung gefunden.

Das hohe Bahnhofsgebäude ist übrigens größtenteils nur ein Entlüftungsbauwerk für die Tunnelstrecke.

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Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von sechs bis neunzehn Uhr.

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Nur noch der eiserne Schalterbeamte ist geblieben.

Seit 2008 soll der Bahnhof zu einem kulturellen Zentrum ausgebaut werden. Mit 1.187 Einsteigern pro Werktag (und Samstag sowie Sonntag folgerichtig keinem einzigen) stößt er nicht gerade auf breite Akzeptanz. Aber ein Bahnhofsrestaurant gibt es. Gehen wir noch ein Stockwerk tiefer:

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Bahnsteige gibt es nur an den vier östlichen Gleisen der sechsgleisigen Röhre.

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"BRUSSEL (KONGRES)" - hier findet sich noch die alte niederländische Schreibweise wieder, mittlerweile heißt es "Congres".

Auf mancherlei Bildern macht dieser Haltepunkt einen schlimmeren Eindruck, als er wirklich ist. Neben mir sind übrigens noch ein Dutzend weitere Fahrgäste eingestiegen, hätte ich so fast nicht erwartet.

Brussel-Congres 12:10 -> Brussel-Zuid/Midi 12:17, L 6382, 810, 3 km

In Brüssel-Süd musste ich mich noch beim örtlichen Lebensmittelladen mit Getränken und Essbarem einrichten, da ich nicht wusste, ob ich an diesem Tag noch die Möglichkeit dazu haben werden.

Fortsetzung in Teil 3.2.

Teil 3.2

Fabian318, Münster i. W., Mittwoch, 21.09.2011, 18:28 (vor 5292 Tagen) @ Fabian318

Fortsetzung aus Teil 3.1. Brussel-Zuid/Bruxelles-Midi:

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Thalys-Triebzug 4536

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Die M5-Wagen müssten nun allesamt modernisiert sein, so sahen sie früher aus.

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Diese MS80-Garnitur traf zeitgleich mit mir auf dem Bahnsteig ein.

Der "Iris" ist gebildet aus einem I6-Abteilwagen und 5 SBB-Wagen. Über die Zuggattung kann man sich nicht so ganz im Klaren sein: Die Auskunft schreibt "IC", die gedruckten Fahrpläne und Anzeigen in Belgien "INT", in Luxemburg "Exp", in Frankreich "Corail" und in der Schweiz läuft er nur noch als Interregio. Wie auch immer, für mich ist das ein speisewagenloser Eurocity.

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Natürlich habe ich im I6-Wagen für die 203 km lange Reise Platz genommen, die Schweizer Wagen halte ich für solche Abstände für nicht sonderlich bequem. Bis Brüssel-Luxemburg hatte ich das Abteil auch für mich alleine.

Brussel-Zuid/Midi 13:09 -> Arlon 15:40, EC 97 IRIS, NMBS 2007 + I6 + 3 SBB-Bpm + 2 SBB-Apm, 203 km

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Reisen im klimatisierten Eurofima-Wagen.

In Namur trafen wir mehrere Minuten zu früh ein, aber offensichtlich gab es ein Problem am I6-Wagen: Die Abfahrt verzögerte sich um etwa 10-15 Minuten und ich sah schon (da es keine Information gab) meine weitere Tagesplanung schwinden. Die Verspätung konnte bis Arlon aber fast komplett aufgeholt werden. Die Strecke ist sehr nett, dauernd folgt die Strecke Flussläufen, weshalb auch (außerhalb Brüssels) keine Tunnels und nur wenige weitere Kunstbauten notwendig sind.

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EC 97 in Arlon.

Bekanntlich liegt Arlon (ndl. Aarlen) schon direkt an der Grenze zum Großherzogtum, ich habe aber die Strecke über Athus und Rodange gewählt.

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Diese Gumminase ist als Nahverkehrszug nach Luxemburg unterwegs.

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Bahnhof Arlon.

Arlon ist übrigens ein nettes Örtchen, nach dem, was ich auf der Runde durch den Ort auf der Suche nach einem Geldautomaten sehen konnte.

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Ein MS62 und ein Schwesterfahrzeug, vermutlich irgendwann als L-Zug nach Namur.

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Mein MW41 als P-Zug (Hauptverkehrszeitverstärker) nach Virton.

Die Züge ab Arlon fahren mit Dieseltriebwagen unter 25 kV-Oberleitung mit Halt in Messancy nach Athus, dem letzten Bahnhof in Belgien (dort beginnen bereits zahlreiche Luxemburger Züge). Von Athus nach Aubange und Virton gibt es sowohl eine direkte Fahrtmöglichkeit, als auch die von den Personenzügen genutzte Möglichkeit, sich durch Containerterminals zum Luxemburger Grenzbahnhof Rodange zu schlängeln, dort Kopf zu machen und wieder zurück nach Virton, Belgien zu fahren. Ich bin bereits im belgischen Grenzbahnhof, Athus, ausgestiegen.

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Links mein P-Zug in Athus, rechts die dort beginnende CFL-Regionalbahn Richtung Luxemburg.

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RB nach Belval-Université. Gruß an den Lokführer der 4001, fast baugleich zu den DB-185ern, zurück!

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Bahnhof Athus.

Nun ein Hinweis auf das CFL-Streckennetz. Athus befindet sich im Südwesten an der Grenze bei Rodange. Diese Fahrplanbox gibt es übrigens mit allen Minifahrplänen, die es sonst gratis gibt, für zwei Euro zu kaufen. Insbesondere aufgrund von nun begonnenen längerfristigen Bauarbeiten auf der Wasserbilliger Strecke (am Viadukt Pulvermühle) ist diese Box nicht mehr sehr aktuell.

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Athus 16:41 -> Belval-Université 17:11, RB 4742, CFL 4001 + 4D, 18 km

Normalerweise hat mein Zug Luxemburg als Ziel, aufgrund von Bauarbeiten am Viadukt in Esch besteht jedoch (ein sehr gut organisierter!) Schienenersatzverkehr zwischen Belval-Université und Esch-sur-Alzette.

Esch-sur-Alzette 17:30 -> Audun-le-Tiche 17:35, RB 6428, 2017, 3 km

Ab Esch führt eine drei Kilometer lange Stichstrecke nach Audun-le-Tiche in Frankreich. Diese Strecke wird offenbar komplett durch Luxemburg verwaltet, es gilt auch der gesamte CFL-Binnentarif dorthin. Einen Grenztarifpunkt gibt es nicht.

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Endbahnhof der CFL in Audun-le-Tiche.

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Auch hier fahren die bequemen 2000er.

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Man beachte links das ehem. Zollamt und rechts die "Gare S.N.C.F.", der eigentlich eine "Gare CFL" sein müsste.

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Die außer Betrieb gestellte französische Strecke führt über den Viadukt linksherum und landet schließlich beim Fotografen. - Was gesehen habe ich von der Strecke aber nicht mehr.

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Unter der Woche verkehren die Züge dorthin im Halbstundentakt, samstags gibt es einzelne Züge und sonntags gar keine. Hin war der Zug gut gefüllt, zurück war ich der einzige Fahrgast. Die Zielgruppe der Verbindung ist klar: Pendler.

Audun-le-Tiche 18:20 -> Esch-sur-Alzette 18:25, RB 6480, 2017, 3 km

Ab Esch musste ich dann diesmal natürlich nicht den Bus nehmen, sondern konnte direkt durchfahren nach Luxemburg und weiter mit dem DeLux-Express nach Igel.

Esch-sur-Alzette 18:36 -> Luxembourg 18:58, RB 6393, 4D + 4005, 21 km
Luxembourg 19:15 -> Igel 19:51, RE 5231 "DeLux-Express", DB 628 491, 41 km

Das Problem, wie ich am Folgetag in Igel die Fahrkarte nach Wasserbillig lösen sollte, löste sich offenbar von ganz alleine:

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Nun musste ich nur noch schnell mit dem Bus nach Trier-Zewen ins Hotel und diese Etappe ist damit beendet.

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797 km insgesamt.

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Blick aus dem Hotelzimmer auf die Trierer Weststrecke, wo zu dieser Zeit kein einziger Zug fährt.

In diesem Sinne: Gute Nacht, bis im nächsten Teil!

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Stichstrecken nach Frankreich

Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 21.09.2011, 21:57 (vor 5292 Tagen) @ Fabian318

Moin!

Bei DSO hab ich's irgendwie verpeilt, zu antworten. Dann doch hier:

Neben der Strecke nach Deutsch-Oth (Audun-le-Tiche) gibt es noch die Strecke nach Düdelingen, die seit 2003 wieder bis Volmeringen geht (Wiki sagt Wollmeringen, ich vertraue Ed Federmeyer, Eisenbahnen in Luxemburg, Band 1. Gernrode 2007).

Bist Du auch von Nörtzingen nach Rümelingen gefahren? - Da fahren wirklich nur im Berufsverkehr Züge. Ich las, die Strecke solle stillgelegt werden.

Danke natürlich für die Eindrücke! Der Bahnhof von Aarlen (ich sollte eher Arel sagen, aber der Name ist selbst mir unbekannt) stammt eindeutig aus einer anderen Zeit. Das wochenends geschlossene Tunnelbahnhof in Brüssel ist auch originell.

Viele Grüße, Sören

--
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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

Link zu weiteren Luxemburg-Berichten / Bahnhofsgebäude Arlon

Fabian318, Münster i. W., Mittwoch, 21.09.2011, 22:29 (vor 5292 Tagen) @ Sören Heise

Moin,

Neben der Strecke nach Deutsch-Oth (Audun-le-Tiche) gibt es noch die Strecke nach Düdelingen, die seit 2003 wieder bis Volmeringen geht (Wiki sagt Wollmeringen, ich vertraue Ed Federmeyer, Eisenbahnen in Luxemburg, Band 1. Gernrode 2007).

Nur Geduld. ;-)

Bist Du auch von Nörtzingen nach Rümelingen gefahren? - Da fahren wirklich nur im Berufsverkehr Züge. Ich las, die Strecke solle stillgelegt werden.

Ja, aber nicht diese Tage. Daher mal exemplarisch beide Luxemburg-Berichte aus dem letzten Jahr von mir:
http://www.ice-treff.de/index.php?id=74626
http://www.ice-treff.de/index.php?id=77292

Mit dem Verweis auch auf den Inhaltsverzeichnis-Link in meiner Signatur.

Danke natürlich für die Eindrücke! Der Bahnhof von Aarlen (ich sollte eher Arel sagen, aber der Name ist selbst mir unbekannt) stammt eindeutig aus einer anderen Zeit.

Das Bahnhofsgebäude von Arlon wurde 1884 errichtet, nach der Methode (oder dem Baustil?) Elektizismus. Höre ich heute zum ersten Mal und habe ich nur der Wikipedia entnommen: http://nl.wikipedia.org/wiki/Station_Arlon Beim genaueren Betrachten sieht es in der Tat irgendwie merkwürdig aus.

Das wochenends geschlossene Tunnelbahnhof in Brüssel ist auch originell.

Über die anderen beiden Bahnhöfe zwischen Nord und Süd habe ich ja bereits berichtet. Der Bahnhof Kapellekerk ist genauso abends und am Wochenende außer Betrieb (geschlossen oder nur kein Zugverkehr? Kongress scheint wirklich dicht zu sein.), dort hält sogar noch weniger: Ein Zug pro Stunde und Richtung. Auf den Bahnsteigen dort habe ich noch nie einen Menschen gesehen. - Mitten in der Innenstadt von Brüssel, das ist schon sehr merkwürdig.

Gruß
Fabian

Geduld - klar!

Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 21.09.2011, 22:48 (vor 5292 Tagen) @ Fabian318
bearbeitet von Sören Heise, Mittwoch, 21.09.2011, 22:49

Moin!

Nur Geduld. ;-)

Da wird mir auch gar nichts anderes übrig bleiben, fürchte ich. [Bei guten Reiseberichten ist es mir egal, wie lange die Pausen zwischen den einzelnen Teilen sind.] Nun, was soll's, ich habe noch ein paar Kilo zu lesen. Leider zu einem Teil Pflicht. :-(

Ja, aber nicht diese Tage. Daher mal exemplarisch beide Luxemburg-Berichte aus dem letzten Jahr von mir:
http://www.ice-treff.de/index.php?id=74626

Danke, da erinnere ich mich nicht mehr dran. Im Internet steht zu viel.

Das Bahnhofsgebäude von Arlon wurde 1884 errichtet, nach der Methode (oder dem Baustil?) Elektizismus.

Baustil. Eklektizismus klingt aber eher wie eine Krankheit und sieht ab und an auch so aus, kann ich mir vorstellen.

Auf den Bahnsteigen dort habe ich noch nie einen Menschen gesehen. - Mitten in der Innenstadt von Brüssel, das ist schon sehr merkwürdig.

Klingt nach Ludwigshafen Danziger Platz. Wenn die Lage der Station schlecht ist und das Angebot niedrig, wundert mich es überhaupt nicht, daß die Frequenz zu wünschen übrig läßt. "Ein Zug pro Stunde und Richtung", zumindest das Angebot ist also schlecht.
Könnte man auch auf diverse deutsche Bahnstrecken anwenden, die überwiegend nicht mehr bedient werden. Da mit dem Zusatz: Es geht nicht direkt dahin, wo die Reisenden hinwollen.

Viele Grüße, Sören

Teil 3.2

Thalyseo, Donnerstag, 22.09.2011, 09:45 (vor 5292 Tagen) @ Fabian318

Der "Iris" ist gebildet aus einem I6-Abteilwagen und 5 SBB-Wagen. Über die Zuggattung kann man sich nicht so ganz im Klaren sein: Die Auskunft schreibt "IC", die gedruckten Fahrpläne und Anzeigen in Belgien "INT", in Luxemburg "Exp", in Frankreich "Corail" und in der Schweiz läuft er nur noch als Interregio. Wie auch immer, für mich ist das ein speisewagenloser Eurocity.

Den einem Bild nach zu urteilen, hätte ich eher einen I10er vermutet. Sind die I6er nicht Schlafwagen?

Schade, dass die I11er nur nationalen Einsatz finden.

Arlon ist übrigens ein nettes Örtchen, nach dem, was ich auf der Runde durch den Ort auf der Suche nach einem Geldautomaten sehen konnte.

Wirkt auf den ersten Blick stark französisch (und weniger wallonisch); allerdings ist´s da ja auch nicht weit bis Deutschland. Ich kann aber auch nur von Deinem ersten Bild aus behaupten.

Ein MS62 und ein Schwesterfahrzeug, vermutlich irgendwann als L-Zug nach Namur.

Ich meine, die AM62er sollen auch demnächst ausgemustert werden. Nach nur fünfzig Jahren Dienst...

Die Züge ab Arlon fahren mit Dieseltriebwagen unter 25 kV-Oberleitung mit Halt in Messancy nach Athus, dem letzten Bahnhof in Belgien (dort beginnen bereits zahlreiche Luxemburger Züge). Von Athus nach Aubange und Virton gibt es sowohl eine direkte Fahrtmöglichkeit, als auch die von den Personenzügen genutzte Möglichkeit, sich durch Containerterminals zum Luxemburger Grenzbahnhof Rodange zu schlängeln, dort Kopf zu machen und wieder zurück nach Virton, Belgien zu fahren. Ich bin bereits im belgischen Grenzbahnhof, Athus, ausgestiegen.

Kommt man den von Athus aus gut nach Frankreich und - vor allem - wie ist es um die Anbindung nach Arlon bestellt?

"Belval-Université" ist luxemburger Uni? Jedenfalls hat Luxemburg m. W. nur eine.

Nun musste ich nur noch schnell mit dem Bus nach Trier-Zewen ins Hotel und diese Etappe ist damit beendet.

Eine der wenigen schönen deutschen Städte.

Teil 3.2

Fabian318, Münster i. W., Donnerstag, 22.09.2011, 17:51 (vor 5291 Tagen) @ Thalyseo

Der "Iris" ist gebildet aus einem I6-Abteilwagen und 5 SBB-Wagen. Über die Zuggattung kann man sich nicht so ganz im Klaren sein: Die Auskunft schreibt "IC", die gedruckten Fahrpläne und Anzeigen in Belgien "INT", in Luxemburg "Exp", in Frankreich "Corail" und in der Schweiz läuft er nur noch als Interregio. Wie auch immer, für mich ist das ein speisewagenloser Eurocity.


Den einem Bild nach zu urteilen, hätte ich eher einen I10er vermutet. Sind die I6er nicht Schlafwagen?

Die I6-Wagen sind Abteilwagen (die Eurofimawagen), einige davon wurden 1989 zu Liegewagen umgebaut, und durchgehend klimatisiert. I10-Wagen sind Großraumwagen, größtenteils nicht klimatisiert (Schiebefenster), einige wurden mit Klimaanlage nachgerüstet und haben standardmäßig verschlossene Klappfenster.

Die Unterschiede I6 und I10, äußerlich:
I6 hat Schürzen, I10 nicht.
I6 hat Griffe zum Öffnen der Türen, I10 neben der Tür Drucktaster.
I6 Wagen haben in jedem Abteil ein Klappfenster, auf der gegenüberliegende Seite nur ein paar. I10 haben entweder an jedem Fenster Schiebefenster oder nur eine handvoll Klappfenster (wenn klimatisiert).

Schade, dass die I11er nur nationalen Einsatz finden.

Ja, allerdings. Für den Beneluxzug waren die I11er zu teuer.

Ein MS62 und ein Schwesterfahrzeug, vermutlich irgendwann als L-Zug nach Namur.


Ich meine, die AM62er sollen auch demnächst ausgemustert werden. Nach nur fünfzig Jahren Dienst...

Die werden auch noch weitere 50 Jahre fahren, wenn es so weitergeht. ;-)

Kommt man den von Athus aus gut nach Frankreich und

Du musst in Rodange(LU) umsteigen und hast dann eine handvoll Züge pro Tag nach Longwy. Da kann man besser gleich bis Bettembourg durchfahren und dann Richtung Thionville, Metz oder Nancy fahren.

Gleisplan Luxemburg, inklusive Dreiländereck LU/FR/BE: http://sporenplan.nl/figuren/tekeningen/cfl_normaal/luxemburg.gif
Fahrplan Rodange-Longwy: http://www.cfl.lu/NR/rdonlyres/C54D8C96-FE14-4B96-A7FA-7A8D8773B4E2/0/depl_70_1.pdf

- vor allem - wie ist es um die Anbindung nach Arlon bestellt?

Schlecht. Auf der Athus-Maas-Linie gibt es jeweils im Zweistundentakt Züge Libramont-Bertrix-Dinant und Libramont-Bertrix-Virton, so dass es zwischen Libramont und Bertrix einen Stundentakt und jeweils eine Umsteigemöglichkeit dort in der Ralation Virton-Dinant gibt. Daneben gibt es vielleicht noch den ein oder anderen P-Zug (wie ich ja genutzt habe). Am Wochenende entfallen die Züge zwischen Arlon und Virton, dann stehen Messancy und Aubange ohne Verkehr da, Athus hat nur noch Verkehr Richtung Luxemburg.

"Belval-Université" ist luxemburger Uni? Jedenfalls hat Luxemburg m. W. nur eine.

Die Uni scheint wohl umzuziehen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4t_Luxemburg

Belval-Université hat übrigens den Halt Belval-Lycée ersetzt.

Nun musste ich nur noch schnell mit dem Bus nach Trier-Zewen ins Hotel und diese Etappe ist damit beendet.


Eine der wenigen schönen deutschen Städte.

Na na, da gibt es aber zum Glück noch ein paar andere. ;-)

Grenzverkehr B/CH/D/F/L

Thalyseo, Donnerstag, 22.09.2011, 21:22 (vor 5291 Tagen) @ Fabian318
bearbeitet von Thalyseo, Donnerstag, 22.09.2011, 21:26

Hallo Fabian,

merci bien pour avoir répondu toutes à mes questions!

Nicht, dass wir jetzt noch den belgischen Sprachenstreit unter uns aus machen. -;)

@I6er: Wo werden die denn noch eingesetzt?

Was die Nachtzugwagen angeht, dürften die ja zumeist vor sich hinrosten...

@Bene(lux)-IC: Wird er denn nicht auch von der SNCB betrieben? Wenn ja, verstehe ich nicht, warum die I11er zu teuer? I10er stehen keine zur Verfügung?

Der von Dir genutzte Zug dürfte dann der einzige mit Schweizer Garnitur sein. Die anderen beiden täglichen Züge enden m. W. in Bâle SNCF und werden somit von der SNCF in Eigenregie gefahren. Rechtlich betreten sie die Schweiz ja nicht (?)!

So, ich versuche jetzt mal zu rekapitulieren:

Athus hat eine nichtbediente Schienenstrecke nach Longwy und Rodange (zu Deutsch: Rüdelingen?), sowie nach Arlon; es kann zudem via Kleinbettingen "direkt" bedient werden.

Longwy ist mit Athus, Longuyon und Rodange verbunden; Audun-le-Tiche ist vom französischen Netz gänzlich abgeschnitten (auch schienentechnisch).

Scheinbar scheitert hier der grenzüberschreitende Verkehr am Willen Frankreichs? Sarreguimines und Strasbourg sind ja auch maßgeblich durch deutsche Initiative angeschlossen, obwohl ich mir einen intensiveren Verkehr, sowohl "innerdeutsch" zwischen Saarbrücken und Offenburg (via Sarreguimines und Strasbourg) und "innerfranzösisch" zwischen Metz und Strasbourg (via Sarrebruck) sehr gut vorstellen.

Würde man das Ganze zum Beispiel auf Luxembourg -> Metz -> Sarrebruck -> Saarguimines -> Strasbourg -> Offenburg ausweiten, hätte zudem Luxembourg eine (schienengebundene) Direktverbindung nach Sarrebruck; idealerweise noch bis Bâle CFF gezogen, aber das wäre ja dann nun wirklich kein NV mehr (= aber auch kein FV, da zu viele Umwege).

Aber im Ernst: Sei es nun von Metz - innerfranzösisch - bis Appach (Grenze zu Perl/Trier), Longuyon/Longwy oder Audun-le-Tiche; die Anbindung durch die SNCF ist bedauernswert. Forbach ist m. W. einigermaßen gut angebunden, wobei der häufige Umstieg aus Sarrebruck in Richtung Metz (et vice versa) etwas lästig sein dürfte.

Schade, denn die Strecken dürften doch - zumindest wenn grenzübergreifend bedient - etwas abwerfen.

P.S.: Bist Du von Trier aus über die Eifelstrecke Richtung Köln nach Hause gefahren? Evtl. hast Du ja ein paar Bilder davon; würde mich freuen...

Brüssel - Basel, luxemb. Bahnhöfe, Forbach

Sören Heise, Region Hannover, Freitag, 23.09.2011, 10:14 (vor 5291 Tagen) @ Thalyseo

Buongiorno!

Der von Dir genutzte Zug dürfte dann der einzige mit Schweizer Garnitur sein. Die anderen beiden täglichen Züge enden m. W. in Bâle SNCF und werden somit von der SNCF in Eigenregie gefahren. Rechtlich betreten sie die Schweiz ja nicht (?)!

Es gibt drei Verbindungen Brüssel - Luxemburg - Basel.

91
97

Beide überwiegend schweizer Wagen. Dazu der 295 mit französchen Wagen.

Rodange (zu Deutsch: Rüdelingen?)

Rodingen. Auf www.rail.lu - dann links unter rail.lu Bahnhöfe, bekommst Du eine Übersicht der Namen der Bahnhöfe in den drei Sprachen. Das ist der normalspurige Direktlink.

Forbach ist m. W. einigermaßen gut angebunden, wobei der häufige Umstieg aus Sarrebruck in Richtung Metz (et vice versa) etwas lästig sein dürfte.

Nun, zwischen Forbach und Metz fährt man wohl mit elektrischen Zügen, während zwischen Forbach und Sarrebruck Dieseltriebwagen zum Einsatz kommen. Dank des Stromwechsels auf freier Strecke können die Elektriker ja nicht nach Saarebruck kommen. So muß der Reisende zwar umsteigen, die Franzosen sparen sich aber, lange unter der Fahrleitung rumzudieseln.

Viele Grüße, Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr

Brüssel - Basel, luxemb. Bahnhöfe, Forbach

Thalyseo, Freitag, 23.09.2011, 11:52 (vor 5291 Tagen) @ Sören Heise

Ciao Sören,

la ringrazio per il Suo interessamento (= keine Gewähr; nachgeschlagen)! -;)

Ich war überrascht, dass eine Verbindung sogar bis Coire (Grisons) durchgezogen wird, zumal alle Züge bis Zürich mit schweizer Loks gefahren werden.

Eine weitere Frage:

Die Züge kommen allsamt in Bâle SNCF an, während die Abfahrt in Bâle CFF erfolgt und das mit zum Teil zwanzig Minuten Aufenthalt. Müssen die Reisenden dort eine Grenzstelle passieren.

Übrigens ist mir aufgefallen, dass die französische Garnitur von einer belgischen Lok gezogen wird. Ist diese denn in der Schweiz zugelassen oder ist das für das Erreichen von Bâle SNCF gar nicht erforderlich?

Ich glaube zu wissen, dass alle in Luxemburg zugelassenen belgischen Züge auch in Frankreich verkehren dürfen und umgekehrt!

@Grenzverkehr:

Wäre technisch eine Art Schleife nach französischer Norm von Forbach über Sarrebruck nach Sarreguimines möglich, ohne den innerdeutschen Zugverkehr allzustark zu beeinträchtigen (= "Aachener Lösung")? Die Saarbahn (?) verkehrt ja auch bis Sarreguimines, wobei die Strecke zwischen Sarreguimines und Strasbourg - zumindest nicht durchgehend elektrifiziert - ist.

Das Sarreguimines auch einen innerfranzösischen Anschluß an Metz hat, ist mir klar, aber die Idee eines "nationalen" Verkehrs über´s Ausland, wie einst auch Sarrebruck -> Sarreguimines -> Strasbourg -> Offenbourg angepriesen wurde.

Bazel, Saargemünd usw.

Fabian318, Münster i. W., Freitag, 23.09.2011, 12:06 (vor 5291 Tagen) @ Thalyseo
bearbeitet von Fabian318, Freitag, 23.09.2011, 12:07

Ich war überrascht, dass eine Verbindung sogar bis Coire (Grisons) durchgezogen wird, zumal alle Züge bis Zürich mit schweizer Loks gefahren werden.

10 Stunden bistrolosen Eurocity. Wohl bekomm's!

Die Züge kommen allsamt in Bâle SNCF an, während die Abfahrt in Bâle CFF erfolgt und das mit zum Teil zwanzig Minuten Aufenthalt. Müssen die Reisenden dort eine Grenzstelle passieren.

Die Züge verändern während des Aufenthalts nicht ihre Position. Theoretisch findet dort eine Zollkontrolle statt und Züge, die wirklich in Bazel NMFS abfahren, sind nur durch den Grenzübergang (eher Zollübergang) am Rande des Baseler SBB-Bahnhofes zu betreten.

Der Wikipedia-Artikel gibt da ein bisschen Auskunft:
http://de.wikipedia.org/wiki/Bazel_NMFS

Übrigens schreibt die SBB-Auskunft nur "Basel SBB Gleise 30-35" für den französischen Teil.

Übrigens ist mir aufgefallen, dass die französische Garnitur von einer belgischen Lok gezogen wird. Ist diese denn in der Schweiz zugelassen oder ist das für das Erreichen von Bâle SNCF gar nicht erforderlich?

Ich dachte, in Luxemburg wird immer die Lok gewechselt? Sonst müsste die Lok ja umlaufen.

Ich glaube zu wissen, dass alle in Luxemburg zugelassenen belgischen Züge auch in Frankreich verkehren dürfen und umgekehrt!

Das kann ja nur für die Loks zutreffen, die auch 25 kV ~ vertragen. Obwohl auch viele andere Loks mit "Lanternen(!) Typ SNCF" ausgestattet sind.

wobei die Strecke zwischen Sarreguimines und Strasbourg - zumindest nicht durchgehend elektrifiziert - ist.

Also in Saargemünd hängt nur auf Gleis 1 bis zum Bahnsteigende eine Wäscheleine vom Typ super-einfach:

[image]

In dem Sinne:
Held og lykke!

IR 91 und IR 97

Twindexx, St. Gallen (CH), Freitag, 23.09.2011, 12:28 (vor 5291 Tagen) @ Fabian318
bearbeitet von Twindexx, Freitag, 23.09.2011, 12:30

Ich war überrascht, dass eine Verbindung sogar bis Coire (Grisons) durchgezogen wird, zumal alle Züge bis Zürich mit schweizer Loks gefahren werden.


10 Stunden bistrolosen Eurocity. Wohl bekomm's!

Deshalb fahren die Züge Brüssel - Zürich HB (- Chur) innerhalb der Schweiz ausschliesslich als Interregio. Für IC und EC, die länger als eine Stunde auf dem SBB-Netz unterwegs sind, ist ein Speisewagen zwingend, ansonsten fährt man als IR. Es gibt nur eine Ausnahme, deren Grund das ETR 470-Debakel ist, der EC 15 / EC 22 fährt ohne Speisewagen. Eine Speisewagen ist nach SBB-Definition der Oberbegriff für Bistro- oder Restaurantwagen, unter einem Speisewagen versteht man beides.
Übrigens sind IR 91 und IR 97 etwa genauso oft mit einem SBB-Ersatzzug ab Basel SBB unterwegs wie die EC 7 und EC 101.


Grüsse aus der Ostschweiz.

--
[image]

Aktuell im Einsatz auf den Linien IC 1, IC 2, IC 3, IC 21, IR 13, IR 15, IR 27 und IR 70:
Der SBB FV-Dosto.

Saarbrücken

Sören Heise, Region Hannover, Freitag, 23.09.2011, 15:30 (vor 5291 Tagen) @ Thalyseo

So, bevor ich mich vor lauter Sprachsalat um eine Rundfahrkarte von Dunaj über Viedeň nach Bécs kümmere, erstmal hier eine Antwort.

Übrigens ist mir aufgefallen, dass die französische Garnitur von einer belgischen Lok gezogen wird. Ist diese denn in der Schweiz zugelassen oder ist das für das Erreichen von Bâle SNCF gar nicht erforderlich?

Wie auch Fabian gehe ich von einem Lokwechsel verbunden mit dem Fahrtrichtungswechsel in Luxemburg aus.

@Grenzverkehr:

Wäre technisch eine Art Schleife nach französischer Norm von Forbach über Sarrebruck nach Sarreguimines möglich, ohne den innerdeutschen Zugverkehr allzustark zu beeinträchtigen (= "Aachener Lösung")? Die Saarbahn (?) verkehrt ja auch bis Sarreguimines, wobei die Strecke zwischen Sarreguimines und Strasbourg - zumindest nicht durchgehend elektrifiziert - ist.

Sarreguemines/Saargemünd hat - wie Fabian zeigt - Oberleitung nur für die deutschen Regionalzüge. Früher 141 mit n-Wagen, jetzt Saarbahn.

[image]

Hier der gesüdete (!) Gleisplan für Saarebruck. Er zeigt, daß die von Dir angetragene französische Spannung nur schwer (um nicht zu sagen nicht) möglich ist.

  • Das Richtungsgleis Saarbrücken -> Forbach beginnt mitten im Bahnhof.
  • Züge der Relation Saarbrücken -> Türkismühle fahren direkt am Empfangsgebäude.
  • Züge nach Saargemünd (Hanweiler-Bad Rilchingen) müssen die Haupstrecke Ri. Kaiserslautern nutzen.

Da halte ich es nicht für möglich, die Spannung mal eben zu wechseln.

Das Sarreguimines auch einen innerfranzösischen Anschluß an Metz hat, ist mir klar, aber die Idee eines "nationalen" Verkehrs über´s Ausland, wie einst auch Sarrebruck -> Sarreguimines -> Strasbourg -> Offenbourg angepriesen wurde.

Nun, Saarbrücken - Offenburg ist via Straßburg die kürzeste Variante, während Metz - Saarbrücken - Saargemünd soetwas ist wie Regensburg - München - Nürnberg. ;-)

Viele Grüße, Sören

--
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Saareguemines (F)

Thalyseo, Samstag, 24.09.2011, 11:46 (vor 5290 Tagen) @ Sören Heise

Wie auch Fabian gehe ich von einem Lokwechsel verbunden mit dem Fahrtrichtungswechsel in Luxemburg aus.

Das würde zwei "Konsequenzen" beinhalten:

1. Die verlinkten Gleispläne sind fehlerbehaftet; aber das bezweifle ich. So ist bspw. auch den Lokwechsel (in Zürich)der ersten Tagesverbindung nach Chur explizit hingewiesen. Von Brüssel nach Zürich wird der "Langzug" scheinbar von zwei schweizer Loks gezogen. Besteht in Luxemburg keine Möglichkeit der Ausfädelung in Richtung Wecker und dann Richtung Bettembourg (= Luxemburger Schleife "anders" gefahren)?

@Grenzverkehr:

Wäre technisch eine Art Schleife nach französischer Norm von Forbach über Sarrebruck nach Sarreguimines möglich, ohne den innerdeutschen Zugverkehr allzustark zu beeinträchtigen (= "Aachener Lösung")? Die Saarbahn (?) verkehrt ja auch bis Sarreguimines, wobei die Strecke zwischen Sarreguimines und Strasbourg - zumindest nicht durchgehend elektrifiziert - ist.


Sarreguemines/Saargemünd hat - wie Fabian zeigt - Oberleitung nur für die deutschen Regionalzüge. Früher 141 mit n-Wagen, jetzt Saarbahn.

Gefährliches Halbwissen!

Da - wie auf den Bild deutlioch zu sehen - Reisewaggons (Corail/IC-EC) in Sarreguemines abgestellt sind und ich mich an den Fahrdraht erinnern konnte, bin ich davon ausgegangen, dass der Bahnhof elekrifiziert sei.

Sind denn die genannten Reisewagen dort langfristig geparkt oder evtl. für einen Verleih nach Deutschland "reserviert"? FV hat Sarreguemines m. W. nicht.

Was den Fahrdraht angeht: Endet dieser direkt am Bahnsteigende? Ist auf dem Bild praktisch nicht zu erkennen.

Nun, Saarbrücken - Offenburg ist via Straßburg die kürzeste Variante, während Metz - Saarbrücken - Saargemünd soetwas ist wie Regensburg - München - Nürnberg. ;-)

Okay, dann bliebe also nur Forbach -> Saarbrücken -> Sarreguimines -> Strasbourg -> Offenbourg; schade, denn eine Direktverbindung Metz -> Saarbrücken, die auch lange Zeit mit Dieselverkehr angeboten wurde, wäre nicht uninteressant.

Aber ich gebe Dir recht, dass man nach Möglichkeit elektrisch fahren sollte. Die Frage ist nur, ob man nicht so langsam über in Deutschland und Frankreich einsetbare E-Fahrzeuge nachdenken sollte, die dann zwischen Metz/Thionville <-> Trèves, sowie zwischen Metz <-> Saarbrücken und - später auch mal - zwischen Saarbrücken <-> Strasbourg <-> Offenburg verkehren könnten. Zugegeben, ohne Elektrifizierung der letzteren ist das nur sehr schwer vorstellbar.

Man müsste mal überschlagen, wie groß der "innerdeutsche" Umweg von Saarbrücken nach Offenburg ist. Vielleicht nimmt sich das auch gar nicht soviel.

Saareguemines (F)

To218, Samstag, 24.09.2011, 12:34 (vor 5290 Tagen) @ Thalyseo

Wie auch Fabian gehe ich von einem Lokwechsel verbunden mit dem Fahrtrichtungswechsel in Luxemburg aus.


Das würde zwei "Konsequenzen" beinhalten:

1. Die verlinkten Gleispläne sind fehlerbehaftet; aber das bezweifle ich. So ist bspw. auch den Lokwechsel (in Zürich)der ersten Tagesverbindung nach Chur explizit hingewiesen. Von Brüssel nach Zürich wird der "Langzug" scheinbar von zwei schweizer Loks gezogen. Besteht in Luxemburg keine Möglichkeit der Ausfädelung in Richtung Wecker und dann Richtung Bettembourg (= Luxemburger Schleife "anders" gefahren)?

@Grenzverkehr:

Wäre technisch eine Art Schleife nach französischer Norm von Forbach über Sarrebruck nach Sarreguimines möglich, ohne den innerdeutschen Zugverkehr allzustark zu beeinträchtigen (= "Aachener Lösung")? Die Saarbahn (?) verkehrt ja auch bis Sarreguimines, wobei die Strecke zwischen Sarreguimines und Strasbourg - zumindest nicht durchgehend elektrifiziert - ist.


Sarreguemines/Saargemünd hat - wie Fabian zeigt - Oberleitung nur für die deutschen Regionalzüge. Früher 141 mit n-Wagen, jetzt Saarbahn.


Gefährliches Halbwissen!

Da - wie auf den Bild deutlioch zu sehen - Reisewaggons (Corail/IC-EC) in Sarreguemines abgestellt sind und ich mich an den Fahrdraht erinnern konnte, bin ich davon ausgegangen, dass der Bahnhof elekrifiziert sei.

Sind denn die genannten Reisewagen dort langfristig geparkt oder evtl. für einen Verleih nach Deutschland "reserviert"? FV hat Sarreguemines m. W. nicht.

Nö, nur Regionalverkehr nach SB(Saarbahn), Strasbourg und Bening (mit Anschluss nach Metz)

Nicht alle Züge nach Strasbourg werden mit den Blauwalen gefahren. Es gibt auch lokbespannte Züge, für die entpr. Wagenmaterial erforderlich ist.


Was den Fahrdraht angeht: Endet dieser direkt am Bahnsteigende? Ist auf dem Bild praktisch nicht zu erkennen.

Ja, dort endet er seit 28 Jahren. Die Elektrifizierung (deutsches System) dient nur der Saarbahn, früher dem NV (N-Züge, "CityBahn"). Ansonsten ist Sarreguemines verdieselt.
Das gilt für den Bahnhof ebenso wie für die beiden Strecken nach Strasbourg und Béning (-Forbach/Metz)

Direktverbindungen Saarbrücken-Strasbourg (RE) werden von der SNCF mit Blauwalen bedient. Leider.

Nun, Saarbrücken - Offenburg ist via Straßburg die kürzeste Variante, während Metz - Saarbrücken - Saargemünd soetwas ist wie Regensburg - München - Nürnberg. ;-)


Okay, dann bliebe also nur Forbach -> Saarbrücken -> Sarreguimines -> Strasbourg -> Offenbourg; schade, denn eine Direktverbindung Metz -> Saarbrücken, die auch lange Zeit mit Dieselverkehr angeboten wurde, wäre nicht uninteressant.

Aber ich gebe Dir recht, dass man nach Möglichkeit elektrisch fahren sollte. Die Frage ist nur, ob man nicht so langsam über in Deutschland und Frankreich einsetbare E-Fahrzeuge nachdenken sollte, die dann zwischen Metz/Thionville <-> Trèves, sowie zwischen Metz <-> Saarbrücken und - später auch mal - zwischen Saarbrücken <-> Strasbourg <-> Offenburg verkehren könnten. Zugegeben, ohne Elektrifizierung der letzteren ist das nur sehr schwer vorstellbar.

Man müsste mal überschlagen, wie groß der "innerdeutsche" Umweg von Saarbrücken nach Offenburg ist. Vielleicht nimmt sich das auch gar nicht soviel.

Saargemünd

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 24.09.2011, 12:49 (vor 5290 Tagen) @ Thalyseo

Moin!

1. Die verlinkten Gleispläne sind fehlerbehaftet; aber das bezweifle ich. So ist bspw. auch den Lokwechsel (in Zürich)der ersten Tagesverbindung nach Chur explizit hingewiesen. Von Brüssel nach Zürich wird der "Langzug" scheinbar von zwei schweizer Loks gezogen. Besteht in Luxemburg keine Möglichkeit der Ausfädelung in Richtung Wecker und dann Richtung Bettembourg (= Luxemburger Schleife "anders" gefahren)?

Wecker sagt mir jetzt nichts, aha, eine Station auf der Strecke nach Wasserbillig.
Wenn man so führe, müßte man in Oetrange Kopf machen.
Im Bahnhof Luxemburg sind nur einige Gleise mit dem belgischen Stromsystem versehen bzw. umschaltbar. Die durchgehenden Züge Brüssel - Basel haben dort Lokwechsel.

Sind denn die genannten Reisewagen dort langfristig geparkt oder evtl. für einen Verleih nach Deutschland "reserviert"? FV hat Sarreguemines m. W. nicht.

Einige Züge nach Straßburg verkehren lokbespannt.

Was den Fahrdraht angeht: Endet dieser direkt am Bahnsteigende? Ist auf dem Bild praktisch nicht zu erkennen.

Das weiß ich nicht aus dem Kopf. Auf diesem Bild (mit lokbespanntem Zug aus Straßburg) sieht es so aus, als ob es noch Abstellmöglichkeiten dahinter gibt. Aber: Gefährliches Halbwissen. ;-)

Aber ich gebe Dir recht, dass man nach Möglichkeit elektrisch fahren sollte.

Danke!

Die Frage ist nur, ob man nicht so langsam über in Deutschland und Frankreich einsetbare E-Fahrzeuge nachdenken sollte, die dann zwischen Metz/Thionville <-> Trèves, sowie zwischen Metz <-> Saarbrücken und - später auch mal - zwischen Saarbrücken <-> Strasbourg <-> Offenburg verkehren könnten. Zugegeben, ohne Elektrifizierung der letzteren ist das nur sehr schwer vorstellbar.

Ich denke nicht, daß Mommenheim - Saargemünd so bald elektrifiziert wird.
Ferner bezweifele ich, daß es Elektrotriebwagen für den Regionalverkehr D - F in naher Zukunft geben wird. Der Verkehr zwischen Diedenhofen und Trier ist vernachlässigbar mit zwei wochenendlichen Zugpaaren (da scheint es keine Planungen für eine Ausweitung zu geben), die X73900 sind noch relativ neu.

Man müsste mal überschlagen, wie groß der "innerdeutsche" Umweg von Saarbrücken nach Offenburg ist. Vielleicht nimmt sich das auch gar nicht soviel.

Zeitlich ist die Verbindung via Straßburg genauso schnell wie schnelle Verbindungen über Mannheim (ca. 2:30).

Viele Grüße, Sören

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Sarreguemines

Dudi, Saarbrücken, Samstag, 24.09.2011, 14:31 (vor 5290 Tagen) @ Sören Heise

Hallo!

@Grenzverkehr:

Wäre technisch eine Art Schleife nach französischer Norm von Forbach über Sarrebruck nach Sarreguimines möglich, ohne den innerdeutschen Zugverkehr allzustark zu beeinträchtigen (= "Aachener Lösung")? Die Saarbahn (?) verkehrt ja auch bis Sarreguimines, wobei die Strecke zwischen Sarreguimines und Strasbourg - zumindest nicht durchgehend elektrifiziert - ist.

Dürfte schwierig werden, gerade zwischen Saarbrücken Hbf und Saarbrücken Ost wird teilweise im Blockabstand gefahren. Hinzu kommt dann noch der Güterverkehr.

Sind denn die genannten Reisewagen dort langfristig geparkt oder evtl. für einen Verleih nach Deutschland "reserviert"? FV hat Sarreguemines m. W. nicht.


Einige Züge nach Straßburg verkehren lokbespannt.

Es sind nach meiner Kenntnis 2 Zugpaare, morgens von Sarreguemines nach Strasbourg und mittags retour.

Was den Fahrdraht angeht: Endet dieser direkt am Bahnsteigende? Ist auf dem Bild praktisch nicht zu erkennen.


Das weiß ich nicht aus dem Kopf. Auf diesem Bild (mit lokbespanntem Zug aus Straßburg) sieht es so aus, als ob es noch Abstellmöglichkeiten dahinter gibt. Aber: Gefährliches Halbwissen. ;-)

Der Fahrdraht endet kurz nach dem Bahnhofsgebäude. Abstellmöglichkeiten gibt es für Saarbahnen bzw. elektrische Züge nicht.

Gruß aus dem Saarland

Sarreguemines - danke!

Sören Heise, Region Hannover, Samstag, 24.09.2011, 15:51 (vor 5290 Tagen) @ Dudi

Moin und vielen Dank für Deine Korrektur bezüglich der Fahrdrahtlänge in Saargemünd.

Viele Grüße, Sören

Bf Luxembourg & I6/I10

Fabian318, Münster i. W., Samstag, 24.09.2011, 23:49 (vor 5289 Tagen) @ Thalyseo

1. Die verlinkten Gleispläne sind fehlerbehaftet; aber das bezweifle ich. So ist bspw. auch den Lokwechsel (in Zürich)der ersten Tagesverbindung nach Chur explizit hingewiesen. Von Brüssel nach Zürich wird der "Langzug" scheinbar von zwei schweizer Loks gezogen. Besteht in Luxemburg keine Möglichkeit der Ausfädelung in Richtung Wecker und dann Richtung Bettembourg (= Luxemburger Schleife "anders" gefahren)?

Auf den ersten Blick sind die Gleispläne so in Ordnung, wieso meinst du, sie seien fehlehrhaft? Auch laut beluxtrains.net haben die Züge alle Lokwechsel inklusive Fahrtrichtungswechsel in Luxemburg. Wie übrigens auch auf meinen Bildern zu erkennen sind, sind nur die Gleise 1-3 (also die Kopfgleise und das Gleis am Hausbahnsteig) für 3 kV = ausgerüstet. Gleis 3 ist auf jeden Fall umschaltbar, ob es Gleis 1 und 2 auch sind, weiß ich nicht.

Du hattest ja gefragt, wo jetzt die I6 und I10 noch fahren. Viel ist es in der Tat nicht, lässt sich dort aber alles anzeigen: http://www.beluxtrains.net/indexde.php?page=searchrollingstock

Die NS werden für die I10-Nutzung auf dem Beneluxzug bezahlen müssen, weil sie offensichtlich im Rahmen des Achskilometerausgleichs für die Stellung der Wagen und die NMBS für die Stellung der Loks verantwortlich sind.

Vielen Dank für Teil 3.1 & 3.2

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Donnerstag, 22.09.2011, 14:58 (vor 5292 Tagen) @ Fabian318

- kein Text -

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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[BE][LU][FR] Belux Teil 3.1: Luxemburg & Region Brüssel

Thalyseo, Donnerstag, 22.09.2011, 09:36 (vor 5292 Tagen) @ Fabian318

Los ging es mit der Brüsseler Westumfahrung, die zur Zeit unter der Woche im Stundentakt bedient wird. Die Cityrail-Züge fahren nach Dendermonde und treffen im Bahnhof Jette auf die bereits in den letzten Berichten genannte "Lokalstrecke" von Brüssel-Nord nach Gent-Sint-Pieters.

Könnte man eigentlich - unter Nutzung der "Westumfang" von Antwerpen/Leuven direkt Brüssel-Süd ansteuern und so eine Schleife - ohne wenden - nach Brüssel-Nord fahren?

Evtl. macht das ja sogar Thalys (Paris -> Ostende).

Schaarbeek - Brüssel Süd - Brüssel Nord?

Sören Heise, Region Hannover, Donnerstag, 22.09.2011, 09:49 (vor 5292 Tagen) @ Thalyseo

Könnte man eigentlich - unter Nutzung der "Westumfang" von Antwerpen/Leuven direkt Brüssel-Süd ansteuern und so eine Schleife - ohne wenden - nach Brüssel-Nord fahren?

Du meinst Schaarbeek - Brussel West - Brussel Zuid - Brussel Noord?
Laut dieser Karte sollte das möglich sein.

Gruß Sören

Schaarbeek - Brüssel Süd - Brüssel Nord?

Fabian318, Münster i. W., Donnerstag, 22.09.2011, 17:53 (vor 5291 Tagen) @ Sören Heise

Du meinst Schaarbeek - Brussel West - Brussel Zuid - Brussel Noord?
Laut dieser Karte sollte das möglich sein.

Laut diesem Gleisplan, der erfreulicherweise die einzig richtige Sprachenfolge nutzt, erreicht man sogar das Eurostar-Terminal von der Westumfahrung aus.

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