Streit zwischen Kölner Stadtanzeiger und DB (Allgemeines Forum)

101-Fan, Köln, Donnerstag, 13.11.2008, 19:29 (vor 6332 Tagen) @ Holger_HAM


Für die Deutsche Bahn gilt der Grundsatz: Sicherheit ist unteilbar und hat oberste Priorität. Es ist geradezu grotesk zu unterstellen, die DB spare an der Sicherheit mit Blick auf den angestrebten Börsengang. Das Gegenteil ist richtig: Sicherheit ist der wertvollste Posten in der Bilanz der DB. Jeder Reisende kann darauf vertrauen, dass sein Zug sicher ist. Wir unterstützen die Ermittlungsbehörden in der Ursachenforschung, damit die Ursache des Achsbruches zweifelsfrei geklärt wird und die notwendigen Folgerungen daraus gezogen werden können.“

Hallo zusammen,

auch wenn der Bahn immer unterstellt wird, dass sie an der Sicherheit sparen würde, habe ich zu den Zügen der DB vollstes Vertrauen.
Man kann der DB sicherlich unterstellen, dass sie spart. Aber welches Unternehmen muss heute nicht sparen? Ich glaube jedoch nicht, dass die DB an der Sicherheit spart. Ausserdem ist es so, wenn der Hersteller sagt, dass die Züge nur alle 300 000Kilometer untersucht werden müssen, dann hält sich die DB natürlich daran. Kauft man ein Auto und es wird einem gesagt, dass man erst nach 100 000Kilometer zum ersten mal nachgucken muss ob alles ok ist, dann vertraut man ja auch darauf. Die Schuld an den defekten Achsen oder an dem Unfall in Köln der DB zuzuschieben halte ich deshalb für falsch.

--
Es grüsst aus Köln
Markus


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