Euregio-Maas-Rhein Belgien/Niederlande (m.v.B.) (Reiseberichte)
Hallo,
ein wenig an älterem Bildmaterial habe ich noch zu zeigen, los geht es mit dem 30. April und der Euregio.
Der Südast der Veolia-Strecke von Landgraaf nach Kerkrade Centrum stand noch aus, also habe den ersten Teil der Strecke über Südlimburg gelegt und bis Landgraaf die Euregiobahn genutzt.
Bahnhof Landgraaf. Vom vorderen Bahnsteig fährt die Euregiobahn Richtung Aachen, die hinteren beiden Gleise nutzt Veolia von Maastricht nach Kerkrade und zurück.
Stoptrein nach Maastricht. An dieser Kreuzungsstelle herrscht Linksverkehr, wie zu sehen.
Mein Zug nach Kerkrade.
In Kerkrade selbst war dann gar nicht so viel zu sehen, der Bahnhof scheint eher am Rand der Bebauung zu liegen und verfügt über einen Mittelbahnsteig:
In Maastricht angekommen, unterwegs wurde es natürlich sehr voll, war natürlich sofort klar, welches Datum wir hatten. - Ich hätte es überhaupt nicht zu Anfang erwähnen müssen.
Bahnhof Maastricht am Königinnentag.
Die Tücken der Technik.
Ein Plan V. Bald ist es auch in Limburg vorbei. Neben Zwolle - Emmen quasi das letzte verbliebene Einsatzgebiet.
Ich habe natürlich das Euregioticket genutzt, mit welchem ich auch den Bus der belgischen De Lijn zum Bahnhof Genk nutzen konnte.
Genk ist Endpunkt der Strecke Hasselt - Genk und einer der neueren Bahnhöfe Belgiens, eröffnet 1979.
Bahnhof Genk. Die Gleise sind erhöht geführt.
Es war Wochenende, also fuhr der Intercity nach Knokke und Blankenberge, ab Tongeren mit einem weiteren Zugteil aus Liège (Lüttich).
Die M6-Wagen von Bombardier.
In Hasselt ist am Wochenende, wie überall in Belgien, erheblich weniger Betrieb, aber dennoch gab es einiges zu sehen. Insbesondere natürlich die abgestellten P-Züge, die in der Hauptverkehrszeit Richtung Brüssel fahren.
Der IC der Gegenrichtung.
L-Zug nach Tongeren.
Über die Sprachgrenze - zwischen Tongeren und Liers - verkehren übrigens tatsächlich nur wenige Züge, nämlich nur der Interregio Antwerpen - Liège. Alle anderen Züge enden nördlich in Tongeren oder südlich in Liers. Leider merkt man auch sehr deutlich die Überquerung der Regionsgrenze, da in diesem Bereich der Wallonie doch mehr Verfall als in Flandern zu sehen ist.
![[image]](https://lh6.googleusercontent.com/-vkjD2TAN53w/Tb4U8cIudlI/AAAAAAAAHUs/9wl5DFlwy4I/IMG_8573_Hasselt_NMBS%2525202843.jpg)
Überrascht hat mich diese HLE 28, daher musste der Stromabnehmer dran glauben.
2368 mit dem abgestellten P-Zug, bestehend aus I6- und I10-Wagen.
Für die Wagenfreunde ein wenig:
I6
M4 1. Klasse
M4 2. Klasse
I10
M6
M6-Steuerwagen
Ebenso (nicht nur) eine Garnitur MS 62 stand dort abgestellt:
Diese M6-Garnitur stand dort ebenfalls abgestellt, fuhr kurz darauf aber nach unbekanntem Ziel wieder ab.
Bahnhof Hasselt
Mit dem Interregio Antwerpen - Liège bin ich nach Liers gefahren, wo eine größere Abstellung ist.
IR Antwerpen - Liège in Hasselt.
In Liers war aber überhaupt nichts los, für ein Wochenende fast zu erwarten. Also konnte ich mir noch den kleinen Bahnhof ohne Stationsgebäude ansehen, während ich auf den Interregio Richtung Luxembourg gewartet habe.
Kaum was los am Wochenende.
Blickrichtung Liège.
Fortsetzung in Teil 2.
Teil 2
Fortsetzung von Teil 1.
Für ein mäßiges Foto des Zuges nach Luxembourg, mit ganzen drei I10-Wägelein, hat es dennoch gereicht:
Gefahren bin ich bis Angleur, dem Trennungsbahnhof der Wesertalstrecke Liège - Aachen und der Strecke Liège - Rivage - Luxembourg/Marloie.
L-Zug Jemelle - Liège - Herstal.
Auch die CFL-Lok vor dem Interregio in die Gegenrichtung war mit nur drei Wagen etwas unterfordert:
Wieder am Bahnhof Liège-Guillemins habe ich dann das erste Mal, mehr oder weniger, fototauglich einen modernisierten MS 80 erwischen können, der fuhr wohl Richtung Liège-Palais weiter. Für eine Mitfahrt habe ich den dann aber leider verpasst.
Aus Namur und entlang der Maasstrecke kam dieser L-Zug.
Intercity Eupen - Oostende mit seinen 12 Wagen.
Der Thalys darf natürlich nicht vergessenen werden:
Auf dem Weg nach Köln.
Und nach Paris.
Liège-Guillemins ist der andere Endpunkt des IC E Genk/Liège - Brüssel - Knokke/Blankenberge.
Ein paar Impressionen vom gelungenen Lütticher Bahnhof:
Interregio Liège - Hasselt - Antwerpen.
Direkt den IR q nach Aachen zu nehmen wäre auch zu einfach gewesen, also bin ich mit dem Intercity bis Verviers-Central vorgefahren und bin dort in den IR q gestiegen.
Intercity A Oostende -> Eupen und Gegenrichtung in Verviers-Central:
Man beachte auch den eingereihten I10-Wagen direkt hinter der Lok.
Bahnhof Verviers-Central, einer der seltenen Reiterbahnhöfe, sehr schön und gut gepflegt:
L-Zug nach Spa-Géronstère.
Abends in Aachen Hbf wieder in Deutschland angekommen, kam mir solch eine Signalkonstruktion auch noch nie unter:
Die Ronheider Rampe rauf nach Aachen Süd und Belgien.
Und dort dieses Schild rechts hat mich schon immer interessiert:
Zum Schluss noch die Fahrkarten und die Reiseroute:
![[image]](https://lh6.googleusercontent.com/-zYDRxfUhCsI/Tb6GkKRbGUI/AAAAAAAAHc8/Pc98q-CIY04/s912/Zwischenablage01.png)
Ich hoffe, es war wieder für den ein oder anderen was dabei.
Viele Grüße
Fabian
Vielen Dank für die impressionistischen Bilder!
- kein Text -
Bene(lux): Danke
Moin Fabian,
vielen Dank für die Bilder.
Die gezeigten NMBS-Wagen sehen von innen komfortabler aus als ihre niederländischen Kollegen. Kann das angehen?
Die drei Wagen zwischen Lüttich und Luxemburg dürften aber dem Verkehrsbedürfnis entsprechen, nehme ich an. Im deutschen Regionalverkehr gibt es ja ähnlich lange Züge, wenn auch mit schwächeren Loks.
Immer wieder interessant zu sehen ist Calatravas Bahnhof in Lüttich.
Viele Grüße, Sören
--
![[image]](https://up.picr.de/48317654tz.jpg)
Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
Rückfragen (1/2) :)
Ich habe natürlich das Euregioticket genutzt, mit welchem ich auch den Bus der belgischen De Lijn zum Bahnhof Genk nutzen konnte.
Es ist schon merkwürdig, dass der Schienenverkehr nur unzureichend abgedeckt ist; bin mal (versehentlich) schwarz von Heerlen via Sittard nach Maastricht gefahren, was glücklicherweise - dank SEV - nicht aufgefallen ist.
Es war Wochenende, also fuhr der Intercity nach Knokke und Blankenberge, ab Tongeren mit einem weiteren Zugteil aus Liège (Lüttich).
Der IC E (= Intercity nach Knokke und Blankenberge) erreicht Tongres am WE nicht; am WE gibt es einen nördlichen Ast von Knokke nach Genk und einen südlichen Ast von Blankenberge nach Liège=Guillemins. -;)
In Hasselt ist am Wochenende, wie überall in Belgien, erheblich weniger Betrieb, aber dennoch gab es einiges zu sehen.
OT: Wie hat Dir die Stadt als solche gefallen?
Über die Sprachgrenze - zwischen Tongeren und Liers - verkehren übrigens tatsächlich nur wenige Züge, nämlich nur der Interregio Antwerpen - Liège. Alle anderen Züge enden nördlich in Tongeren oder südlich in Liers.
Das ist mir auch aufgefallen, aber ich schätze, dass im Endeffekt das eingleisige Stück in Höhe von Glons das Problem sind; andernfalls könnte ja auch der ein oder andere Zug von Liers bis Glons durchgezogen werden. Andererseits stützt die Tatsache, dass weitere Züge in Herstal und Liège=Palais enden, Deine These. *grübel*
Sinnvoll fände ich vor allem, wenn der IC E ab Tongres weiter bis Liège=Guillemins fahren würde, aber scheinbar ist die Direktverbindung nach Anvers einfach wichtiger, zumal Louvain bereits jetzt gut angebunden ist.
Rückfrage (2/2)
L-Zug Jemelle - Liège - Herstal.
Hast Du diesen Zug zufällig von innen gesehen? Den hatte ich vergangenen Sonntag als IRq Aachen -> Verviers -> Aachen mit einer völlig ausgefallenen Lederbestuhlung und eine Art Holzladefläche (hinter Fahrerkabine), die nicht genutzt werden dürfte. Merkwürdig!
Der Thalys darf natürlich nicht vergessenen werden:
Auf dem Weg nach Köln.
Und nach Paris.
Freut jemand bestimmten ganz besonders! -;)
Hoffentlich verschlägt es Dich bald wieder in die Region...
Rückfrage (2/2)
L-Zug Jemelle - Liège - Herstal.
Hast Du diesen Zug zufällig von innen gesehen? Den hatte ich vergangenen Sonntag als IRq Aachen -> Verviers -> Aachen mit einer völlig ausgefallenen Lederbestuhlung und eine Art Holzladefläche (hinter Fahrerkabine), die nicht genutzt werden dürfte. Merkwürdig!
Nein, leider nicht. Du meinst aber nicht die modernisierten 62er? Schau mal in meine Galerie, im Oktober 2010 habe ich glaube ich mal Innenaufnahmen von den modernisierten gemacht, bin gerade unterwegs.
Rückfragen (1/2) :)
Es war Wochenende, also fuhr der Intercity nach Knokke und Blankenberge, ab Tongeren mit einem weiteren Zugteil aus Liège (Lüttich).
Der IC E (= Intercity nach Knokke und Blankenberge) erreicht Tongres am WE nicht; am WE gibt es einen nördlichen Ast von Knokke nach Genk und einen südlichen Ast von Blankenberge nach Liège=Guillemins. -;)
Danke für den Hinweis, es müsste natürlich Landen statt Tongeren heißen.
Und statt Louvain meintest du sicher Leuven? :-P
AM/MS 569 (SNCB)
Nein, leider nicht. Du meinst aber nicht die modernisierten 62er? Schau mal in meine Galerie, im Oktober 2010 habe ich glaube ich mal Innenaufnahmen von den modernisierten gemacht, bin gerade unterwegs.
Nein, so sah der nicht aus!
Offen gestanden, empfand ich den AM/MS 569 als sehr hässlich!
Louvain-la-Neuve
Und statt Louvain meintest du sicher Leuven? :-P
Also eigentlich meinte ich ja "Löwen"! *rofl*
Wo wir gerade beim Thema sind:
Gibt es eigentlich eine offizielle Übersetzung für "Louvain-la-Neuve"?
"Nieuw-Leuven" bzw. "Neu-Löwen"?
Wenn ja, wäre das jedenfalls - in Anbetracht der Geschehnisse, die in den 60ern zur Gründung der Stadt führten - hoch brisant!
! AM/MS 569 (SNCB)
Offen gestanden, empfand ich den AM/MS 569 als sehr hässlich!
Jetzt weiß ich, welche du meinst:
http://www.railfaneurope.net/pix/be/electric/emu/AM70/interior/pix.html
Das sind die Züge, die im Eigentum von Sabena (belg. Fluggesellschaft) waren. In der Tat ziemlich ekelhaft innen drin, ich bin einmal mitgefahren von Maastricht nach Liège, dann zum Glück nie wieder. Ob jetzt 2+2-Bestuhlung besser als 1,5+2,5-Bestuhlung ist, ist die Frage. In der Spitze können dann weniger Leute sitzen, sonst ist dann aber nicht so komfortabel.
Wundert mich nur, dass der als IR q eingesetzt wurde: Denn ich habe mal gehört, dass nur fünf Fahrzeuge über GSM-R für Deutschland verfügen und ich denke mal, dass ich mehr als fünf verschiedene Fahrzeuge gesehen habe. Aber wenn die NMBS es genau so genau nehmen wie mit den Niederländisch-Kenntnissen der Maastricht-Lokführer...
Louvain-la-Neuve
Gibt es eigentlich eine offizielle Übersetzung für "Louvain-la-Neuve"?
"Nieuw-Leuven" bzw. "Neu-Löwen"?
Die NMBS nutzen keinen anderen Namen für Louvain-la-Neuve und auch die niederländische Wikipedia nutzt ausschließlich diesen Namen.
Wenn ja, wäre das jedenfalls - in Anbetracht der Geschehnisse, die in den 60ern zur Gründung der Stadt führten - hoch brisant!
Sieht in der Tat relativ interessant dort aus, müsste man mal hinfahren. Auch mit den unterirdischen Straßen im Stadtzentrum usw.
Bene(lux): Danke
vielen Dank für die Bilder.
Gerne, danke. :)
Die gezeigten NMBS-Wagen sehen von innen komfortabler aus als ihre niederländischen Kollegen. Kann das angehen?
Wahrscheinlich ist es Geschmackssache. Die I10-Wagen scheinen mir noch etwas besser als die M6-Wagen gepolstert zu sein, die ich etwa genau so weich wie niederländische ICR-Wagen und ICM-Triebzüge (und VIRM ab Baujahr 2003) finde. Die Niederländer haben aber meines Erachtens den Vorteil, dass die Rückenlehne deutlich flacher als in den belgischen Wagen ist.
Die drei Wagen zwischen Lüttich und Luxemburg dürften aber dem Verkehrsbedürfnis entsprechen, nehme ich an. Im deutschen Regionalverkehr gibt es ja ähnlich lange Züge, wenn auch mit schwächeren Loks.
Definitiv, ja. Unter der Woche müssten dann eigentlich fünf Wagen am Zug sein, so war es zumindest im Juli 2007.
Immer wieder interessant zu sehen ist Calatravas Bahnhof in Lüttich.
Finde ich auch. Und entweder man hasst oder man liebt ihn, habe ich so das Gefühl. Allerdings haben hellgraue Stahlgerüste doch entscheidende Nachteile was die Reinigung angeht, an Stellen, wo man nicht herankommt. Steffen hat da mal ein passendes Foto zu gezeigt.
Grüße
Fabian
Bene(lux): Danke
Ich bekomme Heimweh! :(
Immer wieder interessant zu sehen ist Calatravas Bahnhof in Lüttich.
Finde ich auch. Und entweder man hasst oder man liebt ihn, habe ich so das Gefühl. Allerdings haben hellgraue Stahlgerüste doch entscheidende Nachteile was die Reinigung angeht, an Stellen, wo man nicht herankommt. Steffen hat da mal ein passendes Foto zu gezeigt.
Ja, vor allem 2 km nebem der Kokerei! Aber der Bahnhof wandelt sich eben wie ein Chamäleo, das kann nicht jeder!! Er war übrigens mal ganz weiß ;)
Du meinst diesen Beitrag (die Bilder in der Mitte)
@Thalyseo: Der "ungenutzte" Raum hinter dem Fahrer ist das Fahrradabteil! An der Decke sind die Haken, an denen man das Vorderrad aufhängt.
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![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
Teil 2
Schöne Aufnahmen aus der Region, wenngleich recht belgienlastig...
Ein paar Impressionen vom gelungenen Lütticher Bahnhof:
Die entgegengesetzte Richtung, wo man die große Freitreppe runter direkt auf diese wunderhübsche Brachfläche guckt hast Du nicht fotografiert? ;-)
Abends in Aachen Hbf wieder in Deutschland angekommen, kam mir solch eine Signalkonstruktion auch noch nie unter:
Die Konstruktion hat wohl was mit der darüber verlaufenden Brücke zu tun.
Und zum Thema GSM-R: Dass nur bestimmte Fahrzeuge nach Aachen dürfen, da ist was dran. Zum Beispiel sieht man hier alle naselang den 180. Und redesignte Fahrzeuge sind sowieso nur unmittelbar nach Betriebsaufnahme gefahren, worauf man dann recht zügig zu den uralt-Schachteln gewechselt ist.
Danke!
- kein Text -