Knifflige Frage zum Sparpreis an der 250-km-Grenze (Fahrkarten und Angebote)

1040bln, Berlin-Mitte, Dienstag, 16.08.2011, 03:52 (vor 5530 Tagen)

Wer weiß, wie sich der Zugbegleiter in folgender Situation verhalten wird:

A - Abfahrt (ICE-Strecke)
B - Ende der Fernverkehrsteilstrecke
C - Ziel mit RB-Anschluß gemäß Fahrkarte
D - Bf. mit RE-Anschluss als Umweg-Umstieg zum Erreichen von C

Der Fahrgast hat einen Sparpreis 19 Euro von A über B (Fernverkehrsstrecke) nach C (249 km). Das Nest C wird aber nur von der RB angefahren. Je nach Uhrzeit ist C direkt ab B mit der RB erreichbar oder als Umweg per RE über D (255 km ab A) und Rückfahrt per RB von D nach C.

Auf der Fahrkarte ist ja eine Zugbindung nur für den reinen Fernverkehrsanteil ausgewiesen, und für den Regionalverkehrs-Anteil herrscht Freizügigkeit.

Jetzt sagt sich der Fahrgast: Erstmal nehme ich ab B den RE nach D (der nicht in C hält), mache mir dort einen schönen Tag und fahre abends nach C. Hätte er eine Fahrkarte von A nach D gekauft, wäre der billigste Sparpreis 29 Euro statt 19 Euro gewesen.

Die Frage: Was sagt der Zugbegleiter, wenn er den Fahrgast zwischen D und C, also auf der Rückfahrt des Umweges, kontrolliert? Ist das für ihn ein logischer Umstand auf Grund seiner Kenntnis der lokalen Verhältnisse? Oder wird er sich wundern, wieso der Fahrgast mit einer Fahrkarte von A nach C zwischen D und C in ungekehrter Richtung fährt?


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