ICE International: 15 Minuten abbummeln in Köln? (Allgemeines Forum)

Jogi, Freitag, 15.07.2011, 16:34 (vor 5493 Tagen) @ BahnCard100First

Erklärung ist ganz einfach. Der Niederländische Tf muss den Führerstand wechseln. Würde man den Niederländer erst ab Köln auf den Zug setzen und ab Frankfurt ein DB Tf fahren würde es schneller gehen.

Wechseln da nicht eh die Tf? Meine mich zumindest zu erinnern, bei meinen wenigen Binnen-"ICE-International"-Fahrten dort in Köln schon einen bereitstehenden Tf gesehen zu haben...

Ich behaupte einfach mal, dass es in Köln und/oder Frankfurt schlicht keine weiteren (Takt-)Trassen gibt, die eine frühere Abfahrtzeit in Köln ermöglichen. Sollen ja noch andere Züge dort fahren... ;)

Die Verbindung ist doch jetzt wirklich nicht attraktiv...

Natürlich, deswegen ist es in der zweiten Klasse in manchen Zügen eine echte Kunst, einen freien Sitzplatz zu finden...

... wenn ich zum Beispiel nach Oberhausen mit ICE International. Ich bin schneller mit einem ICE in Oberhausen wenn ich in Duisburg in die Regionalbahn umsteige.

Ich hab mir für heute jetzt über 50 Verbindungen im Offline-Hafas angeschaut für die Verbindung FFM-OB (einschl. Rheinschiene): zwei Verbindungen sind (relativ) merklich schneller als die ICE International (1:55 Studen vs. ~ 2:05 Stunden).
Dem steht eine Umsteigefreiheit gegenüber.

Übriegens das Auto braucht von Oberhausen nach Frankfurt nur 11 Minuten länger als ICE International. Und das zeigt das der ICE International ein Niederländischer Bummelzug ist und dadurch nicht attraktiv.

Michelin spuckt mir für Oberhausen-Frankfurt über die A3 2:25 Stunden, NAVTEQ 2:36 Stunden aus.
Was die Attraktivität angeht: s.o.

Muss ich jetzt den Gedankenschluss von wegen NL-Bummelzug durch einen Vergleich einer deutschen Binnenverbindung nachvollziehen können? In NL hält der ICE in drei Städten und ist gut sieben Minuten schneller als die parallelen ICs, die an drei weiteren Stationen halten...

Jogi


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