Ja, es hat einen tieferen Sinn. (Aktueller Betrieb)

ICE-T-Fan, Freitag, 01.07.2011, 09:45 (vor 5490 Tagen) @ GUB

Jede Taufzeremonie ist eine wirtschaftliche Ausfallzeit des entsprechenden Tfz. und daher versucht man die Wege so kurz wie möglich zu halten.

ICE1 sind meistens nach Städten entlang der alten Routen benannt, sowie oftmals aus Urlaubsgebieten im Norden und Süden. Derzeit werden sie vor allem nach kleineren Orten rund um Frankfurt benannt (Gelnhausen, Heustenstamm, Offenbach, Neu-Isenburg, etc.)

Die ICE2 sind nach ostdeutschen Städten benannt oder nach westdeutschen Städten entlang der Achse Berlin-Köln.

Die ICE3 sind nach süd- und westdeutschen Städten benannt, abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen (Lübeck, Celle, Göttingen, Hannover, Lübeck (von TD übernommen), Westerland (von TD übernommen))

Die ICE-T sind nach Städten in Ostdeutschland oder nach Städten entlang aktueller oder ehemaliger ICE-T-Linien benannt. (Kaiserslautern, Homburg, Neustadt an der Weinstraße, Darmstadt, Mainz, Horb, Paderborn, Altenbeken, Kassel; Bamberg, Erlangen, Coburg, Tutzing, Traunstein, Markt Holzkirchen)

Das hängt oft damit zusammen, wie man sie am schnellsten wohin bekommt.

Die ICE2 und ICE-T kommen oftmals direkt aus dem Werk in Berlin oder München zu den Tauforten, daher diese Anordnung.

Die ICE1 kommen aus Hamburg und werden oftmals via Sprinter in den Raum Frankfurt gebracht, wo eine lange Wendezeit existiert.

Die ICE3 werden derzeit am flexibelsten getauft, wobei man schon den Raum München oder Dortmund wegen den zuständigen Werken ins Auge fasst um kurze Anreise- und somit Ausfallzeiten zu haben.


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