Online- vs. Automatenvertrieb (Allgemeines Forum)

Thalyseo, Donnerstag, 23.06.2011, 16:25 (vor 5606 Tagen) @ Fabian318

Gehe ich eigentlich richtig in der Annahme, dass es Fahrkarten, für die es online einen Preis gibt (also mindestens direkt per Post bestellbar sind), auch direkt am Automaten gibt und andersherum, wenn es keinen Preis gibt, die Fahrkarte auch nicht am Automaten gibt? Und für beide Fälle müsste der Umkehrschluss auch gelten? - Natürlich ausgenommen von Verbundangeboten, die es am Automaten ja auch nur über die Verbundmaske gibt.

Dazu hätte ich eine ähnliche Frage:

Sagen wir, ich möchte von Niederschleden Nord (= VRS-Tarifgrenzpunkt) bis Dillbrecht (= RMV-Gebiet) eine Fahrkarte lösen, so müsste dies doch - ungeachtet der Überschreitung der Landesgrenze - möglich sein, oder?

Der Automat spuckt dazu nur aus, dass es sich um einen Verbundtarif handelt und kein Ticket gelöst werden könne.

Im meinen HLB-Zug von Gießen nach Siegen saß neulich ein Student, der beim Shaffner ein Anschlußticket von Dillbrecht nach Niederschelden Nord lösen wollte. Der Schaffner meinte daraufhin, dass er jedoch nur ein Ticket bis Siegen (satte 4,90 €!) ausstellen könnte. Aufgrund des knappen Wechsels zum RE 9 musste der Student bis Niederschelden Nord schwarz fahren.

Abgesehen davon, dass es mich wundert, dass die HLB Tickets im Zug verkauft (= habe ich schon öfters gesehen), frage ich mich, wie man nun ein Ticket von Dillbrecht nach Niederschelden Nord lösen soll. Zumindest an den "herkömmlichen" RMV-Automaten (in Gießen) ist es nicht möglich!


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