Kölner FDP will ICE-Halt Aachen verhindern (Allgemeines Forum)
ICE11, Aachen, Montag, 16.05.2011, 22:51 (vor 5437 Tagen)
Mal wieder ein klassisches Beispiel des hierzulande üblichen politischen Kirchturmdenkens, welches das WDR Studio Aachen vermeldet: Die Kölner FDP möchte verhindern, dass der London-ICE in Aachen hält, um die Fahrzeit ab Köln attraktiv zu halten......
Kölner FDP will ICE-Halt Aachen verhindern
NIM rocks, Montag, 16.05.2011, 22:57 (vor 5437 Tagen) @ ICE11
Mal wieder ein klassisches Beispiel des hierzulande üblichen politischen Kirchturmdenkens, welches das WDR Studio Aachen vermeldet: Die Kölner FDP möchte verhindern, dass der London-ICE in Aachen hält, um die Fahrzeit ab Köln attraktiv zu halten......
Die sollen eher dafür eintreten, dass die internationalen Züge nicht in Siegburg, Montabaur und Limburg halten bzw. dass für diese RB 300 zusätzliche Züge angeschafft werden, die dem London-ICE die Fahrgäste aus diesen Orten bringen. An einer Stadt mit über 250000 Einwohnern wird man hoffentlich nicht vorbeifahren.
ICE International
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 17.05.2011, 08:28 (vor 5437 Tagen) @ NIM rocks
bearbeitet von Oscar (NL), Dienstag, 17.05.2011, 08:29
Mal wieder ein klassisches Beispiel des hierzulande üblichen politischen Kirchturmdenkens, welches das WDR Studio Aachen vermeldet: Die Kölner FDP möchte verhindern, dass der London-ICE in Aachen hält, um die Fahrzeit ab Köln attraktiv zu halten...
Amsterdam hat irgendwie auch erfolgreich verhindert, dass die HSL-Zuid via Breda oder Roosendaal trassiert wurde, um die Fahrzeit nach Paris attraktiv zu halten...
Die sollen eher dafür eintreten, dass die internationalen Züge nicht in Siegburg, Montabaur und Limburg halten bzw. dass für diese RB 300 zusätzliche Züge angeschafft werden, die dem London-ICE die Fahrgäste aus diesen Orten bringen.
Welche ICE International halten denn in diesen Dörfern?
Mir fällt da nur Siegburg/Bonn ein als Haltestelle der "internationalen" ICE Dortmund-Basel, sowie ein ICE International frühmorgens F-AMS und ein ICE International spätabends AMS-F.
Die zusätzliche RB300 Züge können wir wohl vergessen: ICx wird ja nicht K-F tauglich sein, und 403/406/407 ist für diese Aufgabe deutlich überdimensioniert.
Und mit lediglich eine RB300 lassen die Bahnhöfe sich wohl nicht zufriedenstellen.
Meinetwegen hält eine stündliche Linie in SU/BN, eine weitere in abwechselnd MT und LM, dazu noch zweistündlich eine RB300 mit allen Halten + K/BN Flughafen. Die restlichen Züge fahren K-Mainport nonstop.
An einer Stadt mit über 250000 Einwohnern wird man hoffentlich nicht vorbeifahren.
Eindhoven: über 200000 Einwohner, 18 km von der belgischen Grenze, 55 km von der deutschen Grenze, 80 km von Antwerpen, 95 km von Duisburg, keine internationale Bahnanbindung...:(
Gedanken pro Halt:
Aachen hat bezüglich Köln-Paris/London dieselbe Position wie Saarbrücken auf Frankfurt-Paris = letzter deutsche Großstadtbahnhof vor der Grenze. Solange es keinen IC-Verkehr über die Grenze gibt, ist der Halt wichtig.
Da der ICx voraussichtlich nicht nach Belgien fährt und NMBS nicht allzuviel Mühe macht, ihre 1800er + I11-Wagen in Deutschland zugelassen zu kriegen, ist der Halt des ICE in Aachen wichtig; die Alternative wäre ja die Fahrt mit einem 50 Jahre alten belgischen AM62-Triebwagen.
Gedanken kontra Halt / pro gezielter Halt:
DB möchte der ICE International nach London als Premiumzug vermarkten. Ein Halt in Aachen passt nicht dazu:
- der Thalys Amsterdam-Paris hält doch auch nicht in Den Haag und Lille?
- der ICE International Frankfurt-Paris hält doch auch nicht in Lorraine TGV? (obwohl Metz + Nancy = 1 Millionen Einwohner)
- die TGVs Brüssel-Montpellier und Brüssel-Marseille fahren sogar an Paris vorbei.
Ist doch auch nicht so ganz problematisch, denn:
- ab Den Haag ist man jede 15 Minuten mit dem IC in 22 Minuten in Rotterdam, wo Thalys hält;
- Lille, Metz, Nancy und Lorraine TGV haben eigene TGV nach Paris;
- Paris hat eigene TGVs nach Marseille und Montpellier, sowie der Thalys nach Brüssel.
Sozusagen: nicht jeder ICE braucht in Aachen zu halten.
===============
Was ich dann wieder krass finde: ab Aachen und Düsseldorf ist man schneller in Frankfurt als in Eindhoven, obwohl die Strecke nach Frankfurt fast doppelt so lange ist.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
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ICE International in "den Dörfern"
Markus, NNST, Dienstag, 17.05.2011, 08:33 (vor 5437 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von Markus, Dienstag, 17.05.2011, 08:35
Die sollen eher dafür eintreten, dass die internationalen Züge nicht in Siegburg, Montabaur und Limburg halten bzw. dass für diese RB 300 zusätzliche Züge angeschafft werden, die dem London-ICE die Fahrgäste aus diesen Orten bringen.
Welche ICE International halten denn in diesen Dörfern?
Mir fällt da nur Siegburg/Bonn ein als Haltestelle der "internationalen" ICE Dortmund-Basel, sowie ein ICE International frühmorgens F-AMS und ein ICE International spätabends AMS-F.
Die Linie Frankfurt - Aachen - Brüssel hält - mit wenigen Ausnahmen - an diesen Bahnhöfen.
Die zusätzliche RB300 Züge können wir wohl vergessen: ICx wird ja nicht K-F tauglich sein, und 403/406/407 ist für diese Aufgabe deutlich überdimensioniert.
Und mit lediglich eine RB300 lassen die Bahnhöfe sich wohl nicht zufriedenstellen.
Aachen - Köln - Frankfurt
JoergFr, Dienstag, 17.05.2011, 08:49 (vor 5437 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von JoergFr, Dienstag, 17.05.2011, 08:51
Sozusagen: nicht jeder ICE braucht in Aachen zu halten.
Ich betone es immer wieder und gerne: Für mich als Aachener (vielleicht subjektiv) ist die Fernverkehrs-Anbindung nach Köln deutlich wichtiger als ins Ausland. Nach Köln darf es auch gerne stündlich gehen, aber eben bitte nicht noch seltener als bisher.
Was ich dann wieder krass finde: ab Aachen und Düsseldorf ist man schneller in Frankfurt als in Eindhoven, obwohl die Strecke nach Frankfurt fast doppelt so lange ist.
Ganz genau. Aber die Konsequenz daraus sollte ja jetzt wohl nicht sein, die Fahrzeit Aachen - Fankfurt wieder zu verlängern durch Regionalzüge zwischen Aachen und Köln. Lieber Eindhoven besser anbinden.
Aachen - Köln - Frankfurt
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 17.05.2011, 11:00 (vor 5437 Tagen) @ JoergFr
Sozusagen: nicht jeder ICE braucht in Aachen zu halten.
Ich betone es immer wieder und gerne: Für mich als Aachener (vielleicht subjektiv) ist die Fernverkehrs-Anbindung nach Köln deutlich wichtiger als ins Ausland. Nach Köln darf es auch gerne stündlich gehen, aber eben bitte nicht noch seltener als bisher.
Für mich als Eindhovener ist es krass, was da zwischen Aachen-Köln angeboten wird.
Ein paar Thalys/ICE, 2 RE pro Stunde, Aachen-Düren halbstündlich die euregiobahn, Düren-Köln die S-Bahn, und das war's dann.
Ein paar ICE International, die fahren auch auf Utrecht-Arnhem. Dort fuhren 2007, noch vor Inbetriebnahme der Betuweroute, aber schon 4 IC pro Stunde, 2 RB Utrecht-Rhenen, eine RB Ede-Arnhem und dazu noch der ganze Schienencargo via Emmerich.
Verkehrstechnisch ist ein FV-Stundentakt Aachen-Köln durchaus interessant. Aber dafür reicht ein IC locker aus; mit den neuen IC-Triebwagen kann man ja sogar 250 über die Rennbahn jagen.
Fahrplantechnisch entsteht aber das Problem, dass ein ICE K-AC wohl nonstop fährt, aber ein IC in Düren halten muß. Besser wäre abwechselnde Bedienung von Düren und Eschweiler, damit die Taktlage in Aachen wieder stimmt.
Schade, dass die neuen IC-Triebwagen nicht nach Belgien fahren. Sonst hätte man den in Düren haltenden IC nach Brüssel verlängern können. Mit 250 km/h über die Rennbahn entsteht so eine attraktive Verbindung.
Eine Stunde versetzt dann ein belgischer IC A, der ebenfalls über die Rennbahn nach Aachen verlängert wird.
Problem ist dann, dass die Taktlage in Lüttich wieder nicht stimmt: die belgischen ICs sind mit nur 200 km/h ja langsamer. Das könnte man aber dadurch lösen, dass IC A auf IC250-Triebwagen mit NMBS Logo umgestellt werden.
Aber allesineinem durfte das Wunschdenken sein.
ab AC/D ist man schneller in Frankfurt als in Eindhoven, obwohl die Strecke nach Frankfurt fast doppelt so lange ist.
Ganz genau. Aber die Konsequenz daraus sollte ja jetzt wohl nicht sein, die Fahrzeit AC-F wieder zu verlängern durch Regionalzüge zwischen Aachen und Köln.
Zustimmung, aber leider passiert meistes genau das.
Eindhoven-Köln gab es mal direkt, als vertakteter D-Zug.
Jetzt ist die Verbindung so runtergekommen:
1. der "IC" Eindhoven-Venlo läßt nur die 3 "kleine" Bahnhöfe von Helmond aus
2. der "RE" 13 hält auf Venlo-MG in allen Bahnhöfen
3. der "RE" 8 läßt auf MG-Köln nur die Kölner S-Bahnhöfe aus
Lieber Eindhoven besser anbinden.
Reichen würde: Eindhoven, Helmond, Venlo, Viersen, M'Gladbach, Rheydt, Grevenbroich, Köln.
Option: Kaldenkirchen, Pulheim, Köln Ehrenfeld.
Zu Eindhoven-Aachen ist folgendes geplant:
stündlich Kuppelzug wie heute + 30 Minuten versetzt IC Amsterdam-Maastricht + "IC" Sittard-Aachen (mit DM'90 der NS)
Irgendwann werden die Provinzen Noord-Brabant und Limburg versuchen, den IC Eindhoven-Sittard auf 15 Minutentakt zu bringen. Dann wäre denkbar:
'00: IC Amsterdam-Eindhoven-Maastricht
'15: IC Schiphol-Eindhoven-Heerlen
'30: IC Amsterdam-Eindhoven-Maastricht(-Lüttich?)
'45: IC Schiphol-Eindhoven-Aachen (RE in Deutschland, Halt in Herzogenrath und Aachen West)
Allerdings klappt das dann wieder nicht mit dem von NS vorgesehenen 10-Minutentakt IC Amsterdam-Eindhoven.
Es würde entweder einen schiefen 10/20-Takt Eindhoven-Sittard entstehen, oder 2 von 6 ICs müßten in Eindhoven 5 Minuten abbummeln. Beide Situationen sind nicht erwünscht.
gruß,
Oscar (NL).
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Aachen - Köln - Frankfurt
Mike2009, Dienstag, 17.05.2011, 12:21 (vor 5437 Tagen) @ Oscar (NL)
> Fahrplantechnisch entsteht aber das Problem, dass ein ICE K-AC wohl nonstop fährt, aber ein IC in Düren halten muß. Besser wäre abwechselnde Bedienung von Düren und Eschweiler, damit die Taktlage in Aachen wieder stimmt.
[quote]
Schade, dass die neuen IC-Triebwagen nicht nach Belgien fahren. Sonst hätte man den in Düren haltenden IC nach Brüssel verlängern können. Mit 250 km/h über die Rennbahn entsteht so eine attraktive Verbindung.[/quote]
Aber eine abwechselnde Bedienung gerade von Eschweiler und Düren halte ich für wenig sinnvoll. Vielleicht sollte man dann eher in Stolberg Hbf halten, aber in Eschweiler Hbf bestehen überhaupt keine Umsteigeverbindungen. Selbst in Langerwehe (so zumindest meine persönliche Erfahrung) steigen mittlerweile mehr Leute aus und ein als in Eschweiler; von Düren ganz zu schweigen.
Aachen - Köln - Frankfurt
Steffen, Mittwoch, 18.05.2011, 12:24 (vor 5436 Tagen) @ Mike2009
Was wollt Ihr denn mit Eschweiler und Stolberg als Fernverkehrshalt?!? Das ich doch Provinz!! Man kommt sowohl von Stollberg (Stadt und Bahnhof, der außerhalb liegt) als auch Eschweiler (zwei Strecken mit etlichen Haltestellen führen durch das Stadtgebiet) zügig und umsteigefrei nach Aachen, mit Ausnahhme der Stolberger Innenstadt auch umsteigefrei nach Düren.
Düren wird dagegen aus allen vier Himmelsrichtungen (irgendwann mal fünf Richtungen!) vom Nahverkehr angefahren (oft als Endstation) und hat definitiv die Funktion eines wenn auch kleineren Bahnknotens.
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ICE International
Steffen, Dienstag, 17.05.2011, 09:04 (vor 5437 Tagen) @ Oscar (NL)
Hallo Oscar,
Die sollen eher dafür eintreten, dass die internationalen Züge nicht in Siegburg, Montabaur und Limburg halten bzw. dass für diese RB 300 zusätzliche Züge angeschafft werden, die dem London-ICE die Fahrgäste aus diesen Orten bringen.
Welche ICE International halten denn in diesen Dörfern?
ICE 18: Montabaur, Köln/Bonn Flughafen
ICE 16: Limburg Süd, Montabaur, Köln/Bonn Flughafen
ICE 17: Siegburg/Bonn, Montabaur, Limburg Süd
ICE 14: Limburg Süd, Montabaur, Siegburg/Bonn
ICE 10: Siegburg/Bonn
Die anderen 3 Züge fahren Köln-Frankfurt nonstop.
Gedanken pro Halt:
Aachen hat bezüglich Köln-Paris/London dieselbe Position wie Saarbrücken auf Frankfurt-Paris = letzter deutsche Großstadtbahnhof vor der Grenze. Solange es keinen IC-Verkehr über die Grenze gibt, ist der Halt wichtig.
Da der ICx voraussichtlich nicht nach Belgien fährt und NMBS nicht allzuviel Mühe macht, ihre 1800er + I11-Wagen in Deutschland zugelassen zu kriegen, ist der Halt des ICE in Aachen wichtig; die Alternative wäre ja die Fahrt mit einem 50 Jahre alten belgischen AM62-Triebwagen.
Da die ICE zukünftig nicht mehr in Lüttich halten wird, nutzt es nicht viel, mit den AM62 nach Lüttich zu fahren, denn man muss noch einmal umsteigen.
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ICE International
Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Dienstag, 17.05.2011, 12:20 (vor 5437 Tagen) @ Oscar (NL)
Hallo!
Gedanken kontra Halt / pro gezielter Halt:
DB möchte der ICE International nach London als Premiumzug vermarkten. Ein Halt in Aachen passt nicht dazu:
- der Thalys Amsterdam-Paris hält doch auch nicht in Den Haag und Lille?
- der ICE International Frankfurt-Paris hält doch auch nicht in Lorraine TGV? (obwohl Metz + Nancy = 1 Millionen Einwohner)
- die TGVs Brüssel-Montpellier und Brüssel-Marseille fahren sogar an Paris vorbei.
Liegt das nicht daran, dass die Haltepolitik im Hochgeschwindigkeitsverkehr in Deutschland anders ist als die in Frankreich, Belgien und den Niederlanden?
m b g,
Anoj
ICE International
NIM rocks, Dienstag, 17.05.2011, 18:55 (vor 5436 Tagen) @ Oscar (NL)
Die sollen eher dafür eintreten, dass die internationalen Züge nicht in Siegburg, Montabaur und Limburg halten bzw. dass für diese RB 300 zusätzliche Züge angeschafft werden, die dem London-ICE die Fahrgäste aus diesen Orten bringen.
Welche ICE International halten denn in diesen Dörfern?
Mir fällt da nur Siegburg/Bonn ein als Haltestelle der "internationalen" ICE Dortmund-Basel, sowie ein ICE International frühmorgens F-AMS und ein ICE International spätabends AMS-F.
Wurde schon beantwortet, es sind doch einige, vor allem von den Brüssel-ICE ;-)
Die zusätzliche RB300 Züge können wir wohl vergessen: ICx wird ja nicht K-F tauglich sein, und 403/406/407 ist für diese Aufgabe deutlich überdimensioniert.
Und mit lediglich eine RB300 lassen die Bahnhöfe sich wohl nicht zufriedenstellen.
Exakt. Der Ruf nach 249 km/h schnellen ICX, die alle RB 249-Leistungen über die KRM abdecken könnten, war ja schon da und ich befürworte ihn. Auch die dann mögliche Verlängerung von RB 249 nach Aachen halte ich für gut, dann wäre Aachen nämlich (wenn es so wäre ich ich mir das vorstelle) zweistündlich sauber an Köln, Siegburg/Bonn, Montabaur, Limburg Süd, Frankfurt Flughafen und evtl. sogar noch an Mannheim und Stuttgart bzw. Wiesbaden angebunden, sofern die Ried-NBS bald kommt.
An einer Stadt mit über 250000 Einwohnern wird man hoffentlich nicht vorbeifahren.
Eindhoven: über 200000 Einwohner, 18 km von der belgischen Grenze, 55 km von der deutschen Grenze, 80 km von Antwerpen, 95 km von Duisburg, keine internationale Bahnanbindung...:(
Dafür Intercitys im Viertelstundentakt, auch nicht zu verachten ;-)
Gedanken pro Halt:
Aachen hat bezüglich Köln-Paris/London dieselbe Position wie Saarbrücken auf Frankfurt-Paris = letzter deutsche Großstadtbahnhof vor der Grenze. Solange es keinen IC-Verkehr über die Grenze gibt, ist der Halt wichtig.
Inwiefern wichtig? Außerdem: Gedanken pro ICE-International-Halt oder Gedanken pro ICE/FV-Halt im allgemeinen?
Da der ICx voraussichtlich nicht nach Belgien fährt und NMBS nicht allzuviel Mühe macht, ihre 1800er + I11-Wagen in Deutschland zugelassen zu kriegen, ist der Halt des ICE in Aachen wichtig; die Alternative wäre ja die Fahrt mit einem 50 Jahre alten belgischen AM62-Triebwagen.
Die Initiative muss eindeutig von deutscher Seite aus kommen...
Gedanken kontra Halt / pro gezielter Halt:
DB möchte der ICE International nach London als Premiumzug vermarkten. Ein Halt in Aachen passt nicht dazu:
- der Thalys Amsterdam-Paris hält doch auch nicht in Den Haag und Lille?
- der ICE International Frankfurt-Paris hält doch auch nicht in Lorraine TGV? (obwohl Metz + Nancy = 1 Millionen Einwohner)
- die TGVs Brüssel-Montpellier und Brüssel-Marseille fahren sogar an Paris vorbei.
Das ist eben ein anderes System als das deutsche, genauso wie sich der TGV nach München der deutschen Haltesystematik beugen muss, muss dies der ICE nach Paris in Frankreich sowie der Thalys.
Sozusagen: nicht jeder ICE braucht in Aachen zu halten.
Genau, die ICE International brauchen nicht in Aachen zu halten, wenn Aachen einen vernünftigen Anschluss mit anderem Fernverkehr zum nächsten großen/größeren Fernverkehrshalt bekommt (Köln/Brüssel).
ICE International
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 18.05.2011, 09:07 (vor 5436 Tagen) @ NIM rocks
Aachen hat bezüglich Köln-Paris/London dieselbe Position wie Saarbrücken auf Frankfurt-Paris = letzter deutsche Großstadtbahnhof vor der Grenze. Solange es keinen IC-Verkehr über die Grenze gibt, ist der Halt wichtig.
Inwiefern wichtig?
Der ICE International bietet AC/SB die einzige Fernverkehrsverbindung über die Grenze. Nimmt man ihn weg, dann kommt man ab dort nur noch mit einer Bummelbahn über die Grenze.
Dann gibt es etwa die Situation in Venlo und Heerlen. Es fahren NS-ICs bis diese Städte, es fahren deutsche Fernzüge nach Düsseldorf bzw. Aachen, aber dazwischen muss man sich mit einer Bummelbahn abbefinden.
Außerdem: Gedanken pro ICE-International-Halt oder Gedanken pro ICE/FV-Halt im allgemeinen?
Das war vor allem pro-Halt ICE International.
Für den Inlandsfernverkehr (also AC-Köln) reicht IC (und erst recht wenn die neuen IC230- und IC250-Triebwagen kommen, denn die sind auf Düren-Köln ja kaum bzw. nicht langsamer als die ICEs).
gruß,
Oscar (NL).
--
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Wenn man keine Ahnung hat ...
Steffen, Montag, 16.05.2011, 23:34 (vor 5437 Tagen) @ ICE11
... einfach in die FDP eintreten, da trifft man offensichtlich gleichgesinnte. Denn es scheint sich noch nicht herum gesprochen zu haben, dass der ICE so oder so in Aachen halten muss *kopfschüttel*
--
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Wenn man keine Ahnung hat ...
Jogi, Dienstag, 17.05.2011, 00:14 (vor 5437 Tagen) @ Steffen
... einfach in die FDP eintreten,
:-)))
da trifft man offensichtlich gleichgesinnte. Denn es scheint sich noch nicht herum gesprochen zu haben, dass der ICE so oder so in Aachen halten muss *kopfschüttel*
Na ja, die FDP will ja jetzt "liefern", wenn man dem Rößlein glaubt (ich bin ja eigentoich kein Fan davon, Nachnamen zu verulken - aber der Kerle ist ja so jung, dass ist man in der Bundespolitik ja fast nicht gewohnt. Die Schröder sieht man ja gar nicht.)
Wie wärs, wenn wir einfach Köln auslassen? Dann kommen die Frankfurter noch schneller nach London und umso mehr wäre der ICE eine Konkurrenz zum Flugzeug. Aber so viel Weitsicht darf man von PDF wohl nicht erwarten ;)
Grüße
Jogi
Wenn man keine Ahnung hat ...
Steffen, Dienstag, 17.05.2011, 00:27 (vor 5437 Tagen) @ Jogi
Die FDP wollte sich doch neuen Themen öffnen? Eines davon kennen wir jetzt :)
Dabei tut die Kölner FDP so, als gäbe es keine Aachener FDP, die evtl. auch einen Halt des London-ICE in eine Hand voll Wählerstimmen umwandeln möchte.
Wie wärs, wenn wir einfach Köln auslassen? Dann kommen die Frankfurter noch schneller nach London und umso mehr wäre der ICE eine Konkurrenz zum Flugzeug.
Das wäre natürlich super! Kölner können ja mit dem RRX (irgendwann mal...) nach Aachen gondeln und dort in den ICE einsteigen.
Aber so viel Weitsicht darf man von PDF wohl nicht erwarten ;)
Jogi, in den vergangenen Tagen, seit das Röslein blüht ;) , ist bei der FDP doch alles besser geworden! Ich weiß gar nicht was Du hast.
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Wenn man keine Ahnung hat ...
josuav, Dienstag, 17.05.2011, 08:05 (vor 5437 Tagen) @ Steffen
... einfach in die FDP eintreten, da trifft man offensichtlich gleichgesinnte. Denn es scheint sich noch nicht herum gesprochen zu haben, dass der ICE so oder so in Aachen halten muss *kopfschüttel*
Wieso muss der in Aachen halten? Für den Systemwechsel ist das schon längst nicht mehr nötig.
Wenn man keine Ahnung hat ...
Steffen, Dienstag, 17.05.2011, 08:34 (vor 5437 Tagen) @ josuav
... einfach in die FDP eintreten, da trifft man offensichtlich gleichgesinnte. Denn es scheint sich noch nicht herum gesprochen zu haben, dass der ICE so oder so in Aachen halten muss *kopfschüttel*
Wieso muss der in Aachen halten? Für den Systemwechsel ist das schon längst nicht mehr nötig.
Doch, genau das ist es. Der Bahnhof Aachen erlaubt es signaltechnisch nicht, dass man mit E-Traktion ohne Halt durchfährt.
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Wenn man keine Ahnung hat ...
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 17.05.2011, 08:39 (vor 5437 Tagen) @ josuav
... einfach in die FDP eintreten, da trifft man offensichtlich gleichgesinnte. Denn es scheint sich noch nicht herum gesprochen zu haben, dass der ICE so oder so in Aachen halten muss *kopfschüttel*
Wieso muss der in Aachen halten? Für den Systemwechsel ist das schon längst nicht mehr nötig.
Wieso muss der ICE International Frankfurt-Paris in Saarbrücken halten? Für den Systemwechsel ist das schon längst nicht mehr nötig...:)
In Emmerich halten ja auch schon keine Fernzüge mehr, Bad Bentheim durfte mit der Umstellung von IC Berlin-Amsterdam auf "ICx International" das nächste Opfer sein.
Nur schade, dass Aachen zur Zeit keine ICs nach Brüssel hat, und SNCF mit der Umstellung auf ICE International Saarbrücken die Corail-Züge entnommen hat.
Und eine Wiedererlebung eines grenzüberschreitenden B-Fernverkehrs? Bin ich mir nicht sicher.
Bei uns ist der klassische Beneluxzug Amsterdam-Brüssel ja auch schon als Teilnehmer des Streichkonzerts angemeldet worden.
Zum Glück gibt es auch Hoffnung: NS möchte 2015 mit ihren "IC"s nach Aachen, Köln und Düsseldorf fahren. Ob das auch Realität wird, weiß ich nicht.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Streicher in der Klassik oder klassischer Benamungsfehler?
fjk, Dienstag, 17.05.2011, 09:33 (vor 5437 Tagen) @ Oscar (NL)
Ja,
silberne Querflöten und goldene Saxophone (in Düsseldorf wieder nicht wirklich gesichtet - als der letzte Wagenzug entworfen wurde, kam noch kein Musikvideo ohne solches aus...) sind Holzblasinstrumente, aber hier stolpert der Geographiedirigent denn doch:
Bei uns ist der klassische Beneluxzug Amsterdam-Brüssel ja auch schon als Teilnehmer des Streichkonzerts angemeldet worden.
Wieso heißt etwas, was von Amsterdam nach Brüssel fährt, Beneluxzug? Entweder ein klassisches Benamungsproblem wie oben oder vor dem endgültigen Streichkonzert schon längere Generalpause beim Triangel - stattdessen flämisches Duett?
dröhnt es in den Ohren
fjk
Wenn man keine Ahnung hat ...
moonglum, Hagen, Dienstag, 17.05.2011, 17:06 (vor 5437 Tagen) @ Steffen
Na das ist doch typische Kölner Sichtweise in der Politik. Was schert mich der "Kirchturm" am Horizont?
Was interessiert es mich, dass ich Flutungsflächen für den Rhein zubetoniere, Düsseldorf ist weit weg.
Als dann die Altstadt mehrfach unter Wasser stand, rügten die Kölner Politiker plötzlich vehement die Stadt Karlsruhe, weil man dort die Flutung von Uferwiesenfläche unterließ und Köln so wieder ein Hochwasser drohte....
Plötzlich war die Stadt Köln engagiert wie nie bei dem Thema Renaturierung des Rheins hehehehe...
Aber es ging natürlich wieder nur um den eigenen "Kirchturm".
Solche Dummheiten wie die FDP sie hier verzapft sind leider Gottes nur zu oft in Kölle vorgekommen.
Mich wundert, dass die Verkehrsexperten der FDP noch keinen HBF-TIEF zur Shcaffung neuer Bauaufträge vorgeschlagen haben: Absenkung der Trasse im Bereich Deutzerfeld. Untertunnelung des Rheins und der Innenstadt UND der neuen Nord-Süd-Straßenbahn. Schicker optimierter Tunnelbahnhof. Auftauchen der Strecke im Bereich Betriebsbahnhof Hauptbahnhof mit dem Ast nach Aachen/M-Gladbach/Neuss und im Bereich Bonntor für den Ast zur NBS via Südbrücke. Das Hochhaus am Hansaring muss leider weg.... Der Bhf Deutz entfällt. Messereisende ach so ....... hmmm....... na da bauen wir eine schicke Kabinenseilbahn.
Viel wertvoller ist doch:
Unterm Strich spart die schnellere Ein- und Ausfahrt in den optimierten Tiefbahnhof im Fernverkehr kostbare 5 - 10 Minuten .
Kopfmachen der ICE entfällt ab sofort.
Und aus dem Hbf machen wir einen innenstädtischen Eventcenter in bester Lage mit SATURN, Konzerthalle (man bedenke: Fleetwood Mac live at Cologne Main Station) und jeder Menge Shopping und Gastronomie.
Würg, vielleicht sollte ich doch in die Politk wechseln :-))))
--
Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.
https://adobe.ly/2PMZyEV
Schleusen gehen gar nicht - Bahn soll Alternativen benennen
JoergFr, Dienstag, 17.05.2011, 06:22 (vor 5437 Tagen) @ ICE11
FDP hin oder her - ich sehe es auch so, dass der ICE ein verdammt wichtiges Instrument für die Anbindung Aachens an die Knoten Köln und Frankfurt ist.
Und sich auf dieser Strecke (zumindest Richtung Aachen) Flughafen-Kontrollen auszusetzen (wie es ja anscheinend nun wirklich gedacht ist), geht wirklich gar nicht! Ich rechne in Köln immer mit jeder einzelnen Mintute; häufig wüßte ich 30 Minuten vorher noch gar nicht, welchen Zug ich wann nehme, geschweige denn, dass ich mich dann schon in Wartestellung begeben wollte.
Ich finde weiterhin, dass die Bahn die Alternativen überhaupt nicht klar genug darstellt. Was passiert denn nun wirklich genau, wenn sich Aachen nicht auf die Millionen-Erpressung einläßt? Wirklich gar kein Fernverkehrshalt mehr? Oder vielleicht doch eine (möglicherweise sogar häufigere) IC-Anbindung an Köln?
Der Preis (= Geld & Schleusen) für ICE-Anbindung ist mir jedenfalls mitlerweile deutlich zu hoch; die BC 100 wäre das dann definitiv nicht mehr wert.
kl. Ergänzung
JoergFr, Dienstag, 17.05.2011, 06:38 (vor 5437 Tagen) @ JoergFr
Oh, ich hatte wohl die FDP-Meldung etwas falsch interpretiert:
Ich dachte, der FDP ginge es um die Fahrzeitverlängerung durch die Schleusen, offenbar geht es der Kölner FDP aber um die Fahrzeitverlängerung durch das zusätzliche Halten in Aachen. Das ist natürlich nicht sehr erfreulich. Aber meine Meinung im Original-Post gilt weiterhin :-).
Quelle WDR: http://www.wdr.de/studio/aachen/nachrichten/index.html#r1
Schleusen gehen gar nicht - Bahn soll Alternativen benennen
Jogi, Dienstag, 17.05.2011, 08:53 (vor 5437 Tagen) @ JoergFr
FDP hin oder her - ich sehe es auch so, dass der ICE ein verdammt wichtiges Instrument für die Anbindung Aachens an die Knoten Köln und Frankfurt ist.
Aus der Ferne vermag ich das vielleicht falsch zu beurteilen, aber 4 ICE pro Tag mit samt einiger dazwischen eingelgter THA zeigen im Vergleich zu einem angenährten 30-Minutentakt (RE1 und 9) IMO recht deutlich, was die wichtige(re) Anbindung Aachens an Köln ist.
Der Thalys bleibt doch hoffentlich von dem Sichertheitstrara verschont.
Anbindungen an Frankfurt als anderen großen Knoten stimmt natürlich. Ich würde es aber eher allgemeiner formulieren: Welche Alternativen hat denn Aachen im Falle eines Falles dann, um zumindest nicht wesentlich schlechter ins Fernzugnetz eingebunden zu sein? Das Einzige, was ich mir spontan vorstellen kann ist, dass einige in Köln endende Züge nach/von Aachen (rück-)verlängert werden.
Ich finde weiterhin, dass die Bahn die Alternativen überhaupt nicht klar genug darstellt. Was passiert denn nun wirklich genau, wenn sich Aachen nicht auf die Millionen-Erpressung einläßt? Wirklich gar kein Fernverkehrshalt mehr? Oder vielleicht doch eine (möglicherweise sogar häufigere) IC-Anbindung an Köln?
Warum sollte sie das darstellen und somit ein gewisses Druckmittel aus der Hand geben wollen? Wenn die Stadt Aachen einen neuen Zugang zahlt und somit "meinen" Bahnhof aufwertet, würde ich auch nicht riskieren, dass Stimmen gegen London-ICE aufkommen. Wird ja wohl hoffentlich auch einige Politiker geben, die eine bessere innerdeutsche Einbindung anders bewerten als einige wenige Premiumhalte.
Aber wenn selbst Siegburg eine Verbindung nach London will zweifle auch ich daran.
Der Preis (= Geld & Schleusen) für ICE-Anbindung ist mir jedenfalls mitlerweile deutlich zu hoch; die BC 100 wäre das dann definitiv nicht mehr wert.
Wann denn? Mittlerweile oder bald? ;-)
Schleusen gehen gar nicht - Bahn soll Alternativen benennen
ICE11, Aachen, Dienstag, 17.05.2011, 09:41 (vor 5437 Tagen) @ Jogi
bearbeitet von ICE11, Dienstag, 17.05.2011, 09:43
Aus der Ferne vermag ich das vielleicht falsch zu beurteilen, aber 4 ICE pro Tag mit samt einiger dazwischen eingelgter THA zeigen im Vergleich zu einem angenährten 30-Minutentakt (RE1 und 9) IMO recht deutlich, was die wichtige(re) Anbindung Aachens an Köln ist.
Das stimmt schon - die REs haben im Verkehr Aachen-Köln die meiste Bedeutung, wegen dem Takt, der Kapazität und nicht zuletzt auch wegen dem Preis (Vergleich der Einzelfahrten AC-K mit RE 15,10€ für 53 Minuten, ICE/Thalys 26€ für 34 Minuten). ICE gibt es vier pro Tag und Richtung, Thalys fünf. Wobei man in Aachen Hbf. regelmäßig beobachten kann, dass der Anteil derjenigen, die in einen nach Köln fahrenden Thalys einsteigen bzw. in der Gegenrichtung aussteigen, wesentlich geringer ist als bei den ICEs.
Und dass es irgendwann wieder einen belgischen IC bis Aachen oder sogar darüber hinaus geben wird, ganz so wie die guten alten Züge Köln-Oostende, da glaube ich erstmal nicht dran. Da werden wohl weiter die "Museumstriebwagen" nach Lüttich fahren. Modernisierte Exemplare dieser Baureihe habe ich auf dem RE29 nach der groß gefeierten Eröffnung leider nur noch selten gesehen. Und ob die neuen belgischen Desiro Mainline mal nach Aachen kommen, wie mal gemunkelt wurde, das glaube ich auch erst wenn ich es sehe.
Man könnte zwar - rein theoretisch - die über eine "Aachen-Zulassung" verfügenden 27er vor die (ebenfalls zugelassenen) I11-Wagen spannen, dann könnte der Zug in Belgien jedoch wiederum nicht über die NBS Lüttich-Leuven....
Kurios bei der Geschichte mit der Kölner FDP ist, dass eine aus Aachen stammende FDP-Bundestagsabgeordnete an vorderster Front für den Erhalt des ICEs kämpft.
6 ICE!
Steffen, Dienstag, 17.05.2011, 11:01 (vor 5437 Tagen) @ ICE11
Kleine Richtigstellung: Zukünftig werden es nicht mehr 4 ICE sein sondern 6. Gleichzeitig geht wohl die Zahl der Thalys-Züge zurück. Heißt: Wenn der ICE nicht mehr in Aachen halten sollte, bleiben nur noch einzelne Fernverkehrszüge in Aachen (250.000 EW) übrig.
--
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Das ist richtig!
ice-t-411, Dienstag, 17.05.2011, 11:08 (vor 5437 Tagen) @ ICE11
Hi!
Sorry, ich bin kein Fan der FDP, aber meiner Meinung nach haben sie hier vollkommend Recht:
* Wenn die Bahn auf der Relation Frankfurt-Köln-Brüssel-London attraktiv sein will, dann muss sie kurze Fahrzeiten bieten. Das heißt für einen solchen Zug auch, dass er nicht so oft halten darf.
* Die für den Eurotunnel offenbar erforderlichen Kontrolle sind für alle Binnenreisenden völlig übertriebener Aufwand, der die Fahrzeit unattraktiv macht.
* Eine Anbindung von Aachen muss daher anders als über einen ICE-International nach London erfolgen. Am besten über einen ICx, der alle jetzigen Fernverkehrshalte zwischen Aachen und Brüssel bedient, während der ICE International nur die Metropolen anfährt.
Leider sieht Kirchturmdenken in unserer Republik meist eher so aus, dass jeder "seinen" ICE-Halt will ohne über eine verkehrliche Gesamtplanung nachzudenken.
Beispiele gibt es hier nur zu viele, der Umweg über Göttigen ("Grenzlandförderung") und eine Millionenschwere Anbindung von Wiesbaden sind nur einige davon. Dagegen machen zumindest einige Halte zwischen Köln und Frankfurt Sinn, vor allem weil sie dem Durchfahrtsvekehr nicht im Wege stehen und keinen Umweg erfordern.
Gruß
Johannes
Das ist richtig!
Jogi, Dienstag, 17.05.2011, 11:48 (vor 5437 Tagen) @ ice-t-411
bearbeitet von Jogi, Dienstag, 17.05.2011, 11:49
Dagegen machen zumindest einige Halte zwischen Köln und Frankfurt Sinn, vor allem weil sie dem Durchfahrtsvekehr nicht im Wege stehen und keinen Umweg erfordern.
Das trifft doch auf Aachen ebenso zu. Umweg ist nicht, dem Durchfahrtsverkehr steht der ICE auch nicht im Weg, wenn er dort sowieso anhalten muss. Zudem gibt es in Aachen eh zwei bahnsteiglose Durchfahrtsgleise für den GV.
Wie lange soll der ICE für FFM-London brauchen? 4 Stunden? 4 1/2? Da kommt es doch auf einen Halt, der vielleicht 5 min braucht nicht an. Zumal dann, wenn der Zug sowieso stoppen muss. Da tragen doch Zwischenstops in Limburg, Montabaur und/oder Siegburg mit jeweils gut 5 - 7 min Fahrzeitverlängerung eher zu einer weniger attraktiven Fahrzeit bei.
Warum jetzt aber die prestigeträchtigste Erweiterung des ICE-Netztes gerade zwischen Frankfurt und Köln halten sollte, will mir nicht so recht in den Kopf. Dass man gegen den Halt in Aachen was hat - OK. Aber dann ist doch die konsequente Fortführung des Gedanken, dass man "wirklichen" HGV anbietet, der wirklich nur in Metropolen hält: Frankfurt, Köln, Bruxelles, London. Punkt. Nirgends sonst.
Grüße
Jogi
Das ist richtig!
ICE11, Aachen, Dienstag, 17.05.2011, 12:17 (vor 5437 Tagen) @ Jogi
bearbeitet von ICE11, Dienstag, 17.05.2011, 12:18
Das trifft doch auf Aachen ebenso zu. Umweg ist nicht, dem Durchfahrtsverkehr steht der ICE auch nicht im Weg, wenn er dort sowieso anhalten muss. Zudem gibt es in Aachen eh zwei bahnsteiglose Durchfahrtsgleise für den GV.
Die Durchfahrtgleise in Aachen sind für die London-Verbindung ohne Belang, da sie nur mit 15kV versehen sind. Der ICE muss zwingend die Bahnsteiggleise 6-9 benutzen.
Das ist richtig!
Jogi, Dienstag, 17.05.2011, 12:23 (vor 5437 Tagen) @ ICE11
Die Durchfahrtgleise in Aachen sind für die London-Verbindung ohne Belang, da sie nur mit 15kV versehen sind. Der ICE muss zwingend die Bahnsteiggleise 6-9 benutzen.
Dann macht es für die Fahrzeit ja nun so gut wie überhaupt nichts aus, wenn man den Betriebshalt in einen öffentlichen umwandelt. Oder sehe ich das falsch?
Das ist richtig!
ice-t-411, Dienstag, 17.05.2011, 12:25 (vor 5437 Tagen) @ Jogi
Hi!
Dagegen machen zumindest einige Halte zwischen Köln und Frankfurt Sinn, vor allem weil sie dem Durchfahrtsvekehr nicht im Wege stehen und keinen Umweg erfordern.
Das trifft doch auf Aachen ebenso zu. Umweg ist nicht, dem Durchfahrtsverkehr steht der ICE auch nicht im Weg, wenn er dort sowieso anhalten muss. Zudem gibt es in Aachen eh zwei bahnsteiglose Durchfahrtsgleise für den GV.
Bahnsteiggleise die du sperren musst um die Sicherheitskontrolle durchzuführen.
Wie lange soll der ICE für FFM-London brauchen? 4 Stunden? 4 1/2? Da kommt es doch auf einen Halt, der vielleicht 5 min braucht nicht an. Zumal dann, wenn der Zug sowieso stoppen muss. Da tragen doch Zwischenstops in Limburg, Montabaur und/oder Siegburg mit jeweils gut 5 - 7 min Fahrzeitverlängerung eher zu einer weniger attraktiven Fahrzeit bei.
Du hast den Teil des Beitrags aus dem Zusammenhang gerissen. Ein ICE International darf natürlich nicht zwischen Frankfurt und Köln halten. Es ging hier nur generell um Kirchturmdenken.
Gruß
Johannes
Das ist richtig!
Jogi, Dienstag, 17.05.2011, 12:43 (vor 5437 Tagen) @ ice-t-411
Bahnsteiggleise die du sperren musst um die Sicherheitskontrolle durchzuführen.
Du meinst Bahnsteige? Sicher ist das aufwendig, aber ebenso sicher auch kein unlösbares Problem. Und wenn man es in Köln und Frankfurt schafft, wird es in Aachen auch irgendwie gehen.
Generell muss man halt in dem Fall abwägen, was mehr nutzt. Notwendige Sicherheitskontrollen, Umbaumaßnahmen, verringerte Kapazität stehen in Aachen dem Fahrgastpotential der Stadt und ihrer Bahnknotenfunktion für die gesamte Region bis hin nach M'gladbach gegenüber und einer so gut wie nicht merkbaren Reisezeitverlängerung entgegen.
Ich bin der Meinung, man sollte den Halt in Aachen wenigstens testweise einrichten, ob er ausreichend genutzt wird. Sollte das nicht der Fall sein, kann man immer noch durchfahren. Ist ja hoffentlich nicht so, dass durch Baumaßnahmen dann der Bahnsteig unbenutzbar wäre ;)
Du hast den Teil des Beitrags aus dem Zusammenhang gerissen. Ein ICE International darf natürlich nicht zwischen Frankfurt und Köln halten. Es ging hier nur generell um Kirchturmdenken.
Tut mir leid, da war ich so auf die Verbindung Frankfurt-London fixiert, dass ich nicht gemerkt hab, dass es im selben Atemzug mit der Politik genannt wurde. Entschuldigung :)
Grüße
Jogi
Bahnsteigsperrungen
Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 17.05.2011, 13:07 (vor 5437 Tagen) @ Jogi
Du meinst Bahnsteige? Sicher ist das aufwendig, aber ebenso sicher auch kein unlösbares Problem. Und wenn man es in Köln und Frankfurt schafft, wird es in Aachen auch irgendwie gehen.
In die Eingeweide die Kontrollen rein, Bahnsteig 15 Minuten vor Zugankunft sperren, durchsuchen, nach Abfahrt des Zuges freigeben. Das sollte machbar sein und wird in Lille offenbar angewandt:
It is unlikely that the arrangements, such as that
used at Lille International, where the same platforms are used for both international
and domestic trains, but with separate entrances and exits for the two passenger
groups and a 15 minute ‘sterilisation period’ of the platforms between domestic and
international trains would be acceptable in the UK.
(www.networkrail.co.uk (PDF), S. 109, Punkt 8.3)
Tach und wech, Sören
--
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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
Bahnsteigsperrungen
ice-t-411, Dienstag, 17.05.2011, 17:49 (vor 5437 Tagen) @ Sören Heise
Hi!
It is unlikely that the arrangements, such as that
used at Lille International, where the same platforms are used for both international
and domestic trains, but with separate entrances and exits for the two passenger
groups and a 15 minute ‘sterilisation period’ of the platforms between domestic and
international trains would be acceptable in the UK.(www.networkrail.co.uk (PDF), S. 109, Punkt 8.3)
Dein Zitat besagt aber, das Network Rail mit diesem Zustand nicht wirklich glücklich ist und ihn für englische Bahnhöfe quasi ausschließt. 15 Minuten halt ich für relativ optimistisch um einen Bahnsteig sorgfältig zu durchsuchen.
Aus dem Zitat lese ich auf jeden Fall nicht heraus, dass das Lille als Modell für zukünftige Stationen dienen kann.
Andererseits könnte man sich auch mal Fragen, ob der Eurostar auch nur minimal sicherer durch diese Kontrollen wird. Vermutlich käme man mit Stichpunktkontrollen am Bahnsteig (Stichwort: Hunde) deutlich weiter als mit dem jetzigen Kontrollwahn.
Letztlich würde ein halbwegs intelligenter Terrorist vermutlich lieber seine Bombe in "Le Shuttle" platzieren, da gibts deutlich mehr Versteckmöglichkeiten. Aber behauptet jetzt nicht in würde Tipps für sowas geben, ist nur meine persönliche Gefährdungseinschätzung.
Gruß
Johannes
Lille als Beispiel
Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 17.05.2011, 17:59 (vor 5436 Tagen) @ ice-t-411
Dein Zitat besagt aber, das Network Rail mit diesem Zustand nicht wirklich glücklich ist und ihn für englische Bahnhöfe quasi ausschließt. 15 Minuten halt ich für relativ optimistisch um einen Bahnsteig sorgfältig zu durchsuchen.
Ja, das ist korrekt. Ich habe es als Beispiel gebracht, daß es prinzipiell möglich ist, den Bahnsteig für andere Züge zu nutzen. Allerdings kenne ich den konkreten Bahnsteig in Lille (wie auch die restliche Stadt noch? ;-) nicht.
Aus dem Zitat lese ich auf jeden Fall nicht heraus, dass das Lille als Modell für zukünftige Stationen dienen kann.
Bezogen auf das Reich der Angeln und Sachsen. Für die alte Heimat der Angeln und Sachsen ist es wohl noch überhaupt nicht klar, wie die Kontrollen logistisch abgewickelt werden.
Andererseits könnte man sich auch mal Fragen, ob der Eurostar auch nur minimal sicherer durch diese Kontrollen wird. Vermutlich käme man mit Stichpunktkontrollen am Bahnsteig (Stichwort: Hunde) deutlich weiter als mit dem jetzigen Kontrollwahn.
Das steht auf einem völlig anderen Blatt. Eine totale Sicherheit (ob nun vor Anschlägen oder illegalen Einwanderen auf die Inseln) wird es nicht geben.
Viele Grüße, Sören
--
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Das ist richtig!
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 17.05.2011, 13:09 (vor 5437 Tagen) @ Jogi
Aber dann ist doch die konsequente Fortführung des Gedanken, dass man "wirklichen" HGV anbietet, der wirklich nur in Metropolen hält: Frankfurt, Köln, Bruxelles, London. Punkt. Nirgends sonst.
Dieser Ansatz hatte ich schon eher gemacht.
Ausschnitt:
Wenn ich an "ICE International" denke, dann sehe ich das als eine europaweite Premiummarke der deutschen Bahn, so wie der ICE Sprinter eine nationale Premiummarke ist. Von Amsterdam nach München mit Halt in Duisburg, Köln, Mainport, Nürnberg. Von Amsterdam nach Berlin mit Halt in Duisburg und Hannover. Von Hamburg nach Zürich mit Halt in Hannover, Frankfurt, Karlsruhe und Basel. Von Paris nach München mit Halt in Karlsruhe und Stuttgart. Von München nach Mailand mit Halt in Innsbruck und Verona. Von Berlin nach Wien mit Halt in Leipzig und Prag. Von Berlin nach London mit Halt in Hannover, Duisburg, Köln und Brüssel. Mehr nicht.
Die ausgelassenen Städten kann man mit verschiedenen Inlands-Fernverkehrssystemen verknüpfen: ICE, IC250 und so.
Fazit: HGV funktioniert in Deutschland nicht so wie in Frankreich, Spanien oder Italien, und ein genereller Europa-HGV läßt sich nicht umsetzen.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Das ist richtig!
Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Dienstag, 17.05.2011, 13:20 (vor 5437 Tagen) @ Oscar (NL)
Hallo!
Fazit: HGV funktioniert in Deutschland nicht so wie in Frankreich, Spanien oder Italien, und ein genereller Europa-HGV läßt sich nicht umsetzen.
Da stellt sich die Frage, welcher HGV der bessere ist.
m b g,
Anoj
Gerade diese Frage stellt sich nicht
Jogi, Dienstag, 17.05.2011, 13:29 (vor 5437 Tagen) @ Anoj 1
Da stellt sich die Frage, welcher HGV der bessere ist.
Da kann es kein besser oder schlechter geben, denn sonst kommt man unweigerlich wieder in eine Wettbewerbsspirale, die sich naturgemäß am ehesten darin äußern wird, welche Bahn den schnellsten Zug hat. Das kostet Zeit, das kostet Geld - und bringt außer ein bisschen Prestige nichts Zählbares ein. Viel mehr muss es darum gehen, dass den jeweiligen Ländern am ehesten zugeschnittene, dem Bedarf gerecht werdende HGV zu bekommen. Plakativ formuliert: Das Beste soll dem eigenen Land zu Gute kommen. Wenn man dabei auf die viel bemühte Interoperabilität achtet, ist es sicher auch kein Nachteil.
Wie der "bessere" HGV aussehen soll, darüber wurde schon viel geschrieben. Ich erspar mir das jetzt.
Grüße
Jogi
AW
Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Dienstag, 17.05.2011, 13:40 (vor 5437 Tagen) @ Jogi
Hallo!
Da stellt sich die Frage, welcher HGV der bessere ist.
Da kann es kein besser oder schlechter geben, denn sonst kommt man unweigerlich wieder in eine Wettbewerbsspirale, die sich naturgemäß am ehesten darin äußern wird, welche Bahn den schnellsten Zug hat.
Wer hat das behauptet?
Das kostet Zeit, das kostet Geld - und bringt außer ein bisschen Prestige nichts Zählbares ein. Viel mehr muss es darum gehen, dass den jeweiligen Ländern am ehesten zugeschnittene, dem Bedarf gerecht werdende HGV zu bekommen. Plakativ formuliert: Das Beste soll dem eigenen Land zu Gute kommen. (...)
Ich stimme dir zu. Ich bezweifle allerdings, dass jeder EU-Staat das für ihn beste HGV-System verfolgt.
m b g,
Anoj
AW
Jogi, Dienstag, 17.05.2011, 13:58 (vor 5437 Tagen) @ Anoj 1
bearbeitet von Jogi, Dienstag, 17.05.2011, 13:59
Da kann es kein besser oder schlechter geben, denn sonst kommt man unweigerlich wieder in eine Wettbewerbsspirale, die sich naturgemäß am ehesten darin äußern wird, welche Bahn den schnellsten Zug hat.
Wer hat das behauptet?
Ich :)
Deine Frage, welcher HGV besser sei, lässt sich schwer (und auf jeden Fall unzureichend) mit einem bloßen "Frankreich" oder "Deutschland" oder "USA" beantworten.
Generalisert lässt sich nur sagen, dass Schienen-HGV seine Trümpfe dann voll ausspielen kann, wenn er möglichst lange möglichst schnell möglichst ununterbrochen fahren kann. Das ist in D nur in verhältnismäßig wenigen Fällen gegeben (etwa im Vergleich zu F und ESP), ohne gleich ganze wirtschaftlich bedeutsame Regionen (oft vermeintlich) "schlechter" (in Anführungsstrichen deswegen, da eben schon das unterschiedlich wahrgenommen werden kann) gegenüber dem Status Quo anzubinden.
Für die Bewertung besser/schlechter spielen also viele Faktoren und verschiedene Interessenslagen mit rein. Diese sind nicht einfach unter einen Hut zu kriegen. Der Wettbewerbsgedanke des "besseren" HGV, der aus seiner Natur heraus möglichst hohe Geschwindigkeiten impliziert, ist im Falle D eher hinderlich.
Grüße
Jogi
AW
Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Dienstag, 17.05.2011, 19:59 (vor 5436 Tagen) @ Jogi
Hallo!
Da kann es kein besser oder schlechter geben, denn sonst kommt man unweigerlich wieder in eine Wettbewerbsspirale, die sich naturgemäß am ehesten darin äußern wird, welche Bahn den schnellsten Zug hat.
Wer hat das behauptet?
Ich :)
Ich aber nicht. ;-)
Deine Frage, welcher HGV besser sei, lässt sich schwer (und auf jeden Fall unzureichend) mit einem bloßen "Frankreich" oder "Deutschland" oder "USA" beantworten.
Ich weiß.
Generalisert lässt sich nur sagen, dass Schienen-HGV seine Trümpfe dann voll ausspielen kann, wenn er möglichst lange möglichst schnell möglichst ununterbrochen fahren kann.
Das sehe ich anders.
m b g,
Anoj
Halt nur zum Ein- bzw. Aussteigen
Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Dienstag, 17.05.2011, 12:23 (vor 5437 Tagen) @ ICE11
Hallo!
Gedanke zum "Sicherheitsproblem": ICE Frankfurt - London halten in Aachen nur zum Aussteigen. ICE London - Frankfurt halten in Aachen nur zum Einsteigen.
m b g,
Anoj
Halt nur zum Ein- bzw. Aussteigen
JoergFr, Dienstag, 17.05.2011, 15:43 (vor 5437 Tagen) @ Anoj 1
Gedanke zum "Sicherheitsproblem": ICE Frankfurt - London halten in Aachen nur zum Aussteigen. ICE London - Frankfurt halten in Aachen nur zum Einsteigen.
Das würde eine Schleuse in Aachen überföüssig machen, hat aber nach wie vor den Riesen-Nachteil, dass Fahrgäste nach Aachen in Köln oder Frankfurt durch die Schleuse müssen (von Köln aus überhaupt nicht verhältnismäßig).
Halt nur zum Ein- bzw. Aussteigen
Markus, NNST, Dienstag, 17.05.2011, 15:45 (vor 5437 Tagen) @ JoergFr
Gedanke zum "Sicherheitsproblem": ICE Frankfurt - London halten in Aachen nur zum Aussteigen. ICE London - Frankfurt halten in Aachen nur zum Einsteigen.
Das würde eine Schleuse in Aachen überföüssig machen, hat aber nach wie vor den Riesen-Nachteil, dass Fahrgäste nach Aachen in Köln oder Frankfurt durch die Schleuse müssen (von Köln aus überhaupt nicht verhältnismäßig).
Noch dazu würde es wahrscheinlich einen großen Aufstand seitens der Stadt Aachen geben, warum man in den ICE nach London nicht einsteigen aber aussteigen darf.
Nach dem Motto: "Wenn er schon hält, dann auch Ein- UND Aussteigen"
Alternativen gefragt
ICE-T-Fan, Dienstag, 17.05.2011, 13:16 (vor 5437 Tagen) @ ICE11
Mir ist gerade eine zumindest Richtung Deutschland sinnvoll Alternative eingefallen.
Man könnte die IC der Linien 30 und 31 in Köln brechen.
Man fährt also den Nordteil der Linien Hamburg-Bremen-Münster-Dortmund-Köln und den Südteil Aachen-Köln-Bonn-Koblenz-Mainz- (Frankfurt-Aschaffenburg-Würzburg-Nürberg-Regensburg-Passau)-Mannheim-Stuttgart.
Über was man auch nachdenken könnte, ist die Pendel-ICE Köln-Siegubrg-Montabaur-Limburg-Frankfurt einfach nach Aachen zu verlängern.
Alternativen gefragt
GUB, Bremen, Dienstag, 17.05.2011, 13:19 (vor 5437 Tagen) @ ICE-T-Fan
Über was man auch nachdenken könnte, ist die Pendel-ICE Köln-Siegubrg-Montabaur-Limburg-Frankfurt einfach nach Aachen zu verlängern.
Kein schlechter Gedanke, aber kommt das umlauftechnisch und mit der Fahrzeugknappheit hin?
Alternativen gefragt
Lumi25, Dienstag, 17.05.2011, 14:20 (vor 5437 Tagen) @ ICE-T-Fan
Mir ist gerade eine zumindest Richtung Deutschland sinnvoll Alternative eingefallen.
Man könnte die IC der Linien 30 und 31 in Köln brechen.
Man fährt also den Nordteil der Linien Hamburg-Bremen-Münster-Dortmund-Köln und den Südteil Aachen-Köln-Bonn-Koblenz-Mainz- (Frankfurt-Aschaffenburg-Würzburg-Nürberg-Regensburg-Passau)-Mannheim-Stuttgart.
Ich bitte dich wie soll das denn gehen? Dann müsste ja der IC zwischen Köln und Koblenz rechtsrheinisch fahren oder stellst du dir das noch mit Kopfmachen in KK vor?
Über was man auch nachdenken könnte, ist die Pendel-ICE Köln-Siegubrg-Montabaur-Limburg-Frankfurt einfach nach Aachen zu verlängern.
Woher die ICE nehmen?
Die einzig sinnvolle Maßnahme wäre die IC Oostende-Eupen wieder nach Köln Hbf zu führen.
Alternativen gefragt
Lars(DK), Dienstag, 17.05.2011, 14:53 (vor 5437 Tagen) @ Lumi25
Hej Lumi25
Da stimme ich Dir ganz zu - wie schon früher hier geäussert, fände auch ich die Rückkehr zum 2-Std-Takt Köln-Oostende sehr sinnvoll (am besten Stundentakt, natürlich, aber das wäre für Eupen zu schade ;-))
Die I11 sind komfortable Wagen und die Linie böte viele gute Direkt- und Umsteigeverbindungen.
M.E. würde dies auch gerade zumindest ICE International als Premiummarke wie vorgeschlagen ermöglichen - F/K/AC/Brüssel Süd/London nur mit diesen Halten müsste bestimmt attraktiv sein. Für das subjektive Schnelligkeitsempfinden spielen ja weggelassene Halte immer eine grosse Rolle (schönes Beispiel für mich immer Odense-Kopenhagen, wo alles in den Blitzzug drängt, obwohl der IC nur ca. 15 Minuten langsamer ist durch die häufigeren Halte. Wenn ich selbst nachfrage oder andere Kommentare höre lauten die immer gleichbleibend, dass die vielen Halte nerven und weniger Halte stärker das Gefühl geben, wirklich schnell voranzukommen).
Bg
Lars
Auslastung verbessern - kringelig machen;-)
fjk, Dienstag, 17.05.2011, 15:18 (vor 5437 Tagen) @ Lumi25
Man fährt also den Nordteil der Linien Hamburg-Bremen-Münster-Dortmund-Köln und den Südteil Aachen-Köln-Bonn-Koblenz-Mainz- (Frankfurt-Aschaffenburg-Würzburg-Nürberg-Regensburg-Passau)-Mannheim-Stuttgart.
Applaus! Im vollsten und zweitengsten Umsteigebahnhof (nach Würzburg - da isses der Tunnel, in Köln eher Bahnsteige und Treppen) der Republik noch eine Linie brechen. Bestens. Aber kommen wir mal zum Ernst des Lebens und dem eigentlichen Grund für den Betreff:
Ich bitte dich wie soll das denn gehen? Dann müsste ja der IC zwischen Köln und Koblenz rechtsrheinisch fahren oder stellst du dir das noch mit Kopfmachen in KK vor?
Das ist doch ganz einfach: gerade durch durch den Hbf, rüber über die Hohenzollernbrücke, in Deutz scharf rechts ab und zurück über die Südbrücke ab in Richtung Sechtem. Optimiert nicht nur den Nutzungsgrad der Hohenzollernbrücke, sondern versperrt auch ein bisschen das Ausweichbauwerk weiter südlich, das hier ohnehin für ein paar Kringelplanspielchen vorgesehen ist, mir fällt nur grad kein passendes Suchstichwort ein...
Oder geht der Kringel nicht?
windet sich
fjk
Auslastung verbessern - kringelig machen;-)
ICE-T-Fan, Dienstag, 17.05.2011, 16:22 (vor 5437 Tagen) @ fjk
Man fährt also den Nordteil der Linien Hamburg-Bremen-Münster-Dortmund-Köln und den Südteil Aachen-Köln-Bonn-Koblenz-Mainz- (Frankfurt-Aschaffenburg-Würzburg-Nürberg-Regensburg-Passau)-Mannheim-Stuttgart.
Applaus! Im vollsten und zweitengsten Umsteigebahnhof (nach Würzburg - da isses der Tunnel, in Köln eher Bahnsteige und Treppen) der Republik noch eine Linie brechen. Bestens. Aber kommen wir mal zum Ernst des Lebens und dem eigentlichen Grund für den Betreff:
Der Ernst des Lebens lautet dann wohl die ICE int. in Aachen halten zu lassen. ;)
Aachen liegt halt verkehrlich ungünstig, genau wie auch Trier. Für zwei früher mal sehr wichtige Städte, auch was den Verkehr angeht (zumindest für die Römer), sind sie heute äußerst schlecht in den Fernverkehr integriert.
Ich finde nichts dabei die Linien 30 und 31 in Köln zu brechen. Diese heutigen Langläufer sind eh extrem verspätungsanfällig.
Und wenn man sie nicht über die linke Rheinstrecke schicken kann, dann halt via KRM mit ICE 3... sprich man bricht die Linie 42 und 43 in Köln.
Klassisches Dilemma?!
fjk, Dienstag, 17.05.2011, 17:09 (vor 5437 Tagen) @ ICE-T-Fan
Man fährt also den Nordteil der Linien Hamburg-Bremen-Münster-Dortmund-Köln und den Südteil Aachen-Köln-Bonn-Koblenz-Mainz- (Frankfurt-Aschaffenburg-Würzburg-Nürberg-Regensburg-Passau)-Mannheim-Stuttgart.
Applaus! Im vollsten und zweitengsten Umsteigebahnhof (nach Würzburg - da isses der Tunnel, in Köln eher Bahnsteige und Treppen) der Republik noch eine Linie brechen. Bestens. Aber kommen wir mal zum Ernst des Lebens und dem eigentlichen Grund für den Betreff:
Der Ernst des Lebens lautet dann wohl die ICE int. in Aachen halten zu lassen. ;)Aachen liegt halt verkehrlich ungünstig, genau wie auch Trier. Für zwei früher mal sehr wichtige Städte, auch was den Verkehr angeht (zumindest für die Römer), sind sie heute äußerst schlecht in den Fernverkehr integriert.
Ich finde nichts dabei die Linien 30 und 31 in Köln zu brechen. Diese heutigen Langläufer sind eh extrem verspätungsanfällig.
Tja:
Linienbrüche sind immer schlecht, weil sie Umstiege (und Anschlussverluste...) provozieren. Lieber +30 gesessen als ohne Lounge einen (womöglich 2h-)Takt verpasst. Außerdem ist Umsteigen unbequem.
Linienbrüche sind gut, weil Minilinien weniger verspätungsanfällig sein sollen.
Was allerdings sagen denn die abgehängten Städte (deren verkehrspolitische Meinungsbildung über "hier muss aber ein ICE halten, weil wir über xtausend Einwohner haben" hinausgeht), wenn sie aus der Minilinienüberlegenheit heraus konsequenterweise alle wundervolle Weser- oder Wiesbaden-Citys erhalten*? Da sind sie doch mit hochwertigem Regionalverkehr (öfter, billiger, beeinflussbarer) besser bedient, auch wenn hier viele zu Recht nicht unbedingt von Aachen nach Köln RE fahren wollen.
Andersrum argumentiert: bricht man den Rheintal-IC in Köln, sind Solingen und Düsseldorf fernverkehrlich von Bonn und Mainz abgehängt. Das will aber offenbar keiner und führt sogar wenn es vorübergehend vorkommt zu Recht zu viel Geschrei. Und aus Aachen gilt das gleiche: die Situation wirklich verbessern würde nur eine Einbindung in beide Richtungen, die über den jeweilig nächsten Knoten hinausgeht, also Belgien-IC bis hinter Lüttich (sprich: Oostende) und B-Netz-Anschluss in D bis hinter K (sprich: Dortmund(=Hamburg/Hannover=Berlin)/Frankfurt(=weiter)). Wenn es das beides gäbe, wäre die Diskussion über einen (passagierabwicklungstechnisch komplizierten) London-ICE-Halt in Aachen obsolet. Dass über diesen diskutiert wird, zeigt, dass das B-Netz fehlt.
Wenn das B-Netz aber auch im Minilinien-Knotenverbindungskonzept aufgezogen wird (und der "Fernzug" also nur Aachen-Köln fährt), landet man fast schon wieder beim heutigen RE. Und hat damit alle Bedürfnisse wegdiskutiert. Gute Fahrt;-)
wünscht fjk
*) müsste man konsequent auch ins "Kernnetz" übertragen und nur noch Knotenverbindungen anbieten. Da kommt Fliegerfreude auf;-)
Klassisches Dilemma?!
ICE-T-Fan, Dienstag, 17.05.2011, 17:55 (vor 5436 Tagen) @ fjk
Man fährt also den Nordteil der Linien Hamburg-Bremen-Münster-Dortmund-Köln und den Südteil Aachen-Köln-Bonn-Koblenz-Mainz- (Frankfurt-Aschaffenburg-Würzburg-Nürberg-Regensburg-Passau)-Mannheim-Stuttgart.
Applaus! Im vollsten und zweitengsten Umsteigebahnhof (nach Würzburg - da isses der Tunnel, in Köln eher Bahnsteige und Treppen) der Republik noch eine Linie brechen. Bestens. Aber kommen wir mal zum Ernst des Lebens und dem eigentlichen Grund für den Betreff:
Der Ernst des Lebens lautet dann wohl die ICE int. in Aachen halten zu lassen. ;)Aachen liegt halt verkehrlich ungünstig, genau wie auch Trier. Für zwei früher mal sehr wichtige Städte, auch was den Verkehr angeht (zumindest für die Römer), sind sie heute äußerst schlecht in den Fernverkehr integriert.
Ich finde nichts dabei die Linien 30 und 31 in Köln zu brechen. Diese heutigen Langläufer sind eh extrem verspätungsanfällig.
Tja:Linienbrüche sind immer schlecht, weil sie Umstiege (und Anschlussverluste...) provozieren. Lieber +30 gesessen als ohne Lounge einen (womöglich 2h-)Takt verpasst. Außerdem ist Umsteigen unbequem.
Natürlich ist es das, aber wieviele Leute fahren ernsthaft von Hamburg(HH) oder Bremen(HB) ernsthaft über Köln hinaus weiter ins Rheintal? Wer von HH oder HB nach Frankfurt will, der nimmt die ICE via Kassel und nicht dem Umweg über Köln.
Es gibt für die Durchbindung der beiden Ruhräste keinen wirklich zwingenden Grund. Die Linie 41, 42 und 43 enden ja auch in Köln oder Dortmund und fahren nicht ganztägig weiter nach Norden oder Osten... ok, gut, hier liegt es auch am mangelnden Zugmaterial.
Linienbrüche sind gut, weil Minilinien weniger verspätungsanfällig sein sollen.
Zumindest was selbstständig erzeugte Verspätung angeht. Sie sind aber anfällig für Warteverspätungen infolge anderer Züge.
Was allerdings sagen denn die abgehängten Städte (deren verkehrspolitische Meinungsbildung über "hier muss aber ein ICE halten, weil wir über xtausend Einwohner haben" hinausgeht), wenn sie aus der Minilinienüberlegenheit heraus konsequenterweise alle wundervolle Weser- oder Wiesbaden-Citys erhalten*? Da sind sie doch mit hochwertigem Regionalverkehr (öfter, billiger, beeinflussbarer) besser bedient, auch wenn hier viele zu Recht nicht unbedingt von Aachen nach Köln RE fahren wollen.
Ich denke das Problem ist nicht der RE per se, sondern das Komfortproblem. Ein RE lässt sich nicht reservieren, kein gastronomischer Service und quillt in der HVZ von Pendlern über. Man müsste nach dem Modell Berlin-Magdeburg da intervenieren und einen IRE mit wenig Zwischenhalten und FV-Teilkomfort einführen.
Andersrum argumentiert: bricht man den Rheintal-IC in Köln, sind Solingen und Düsseldorf fernverkehrlich von Bonn und Mainz abgehängt. Das will aber offenbar keiner und führt sogar wenn es vorübergehend vorkommt zu Recht zu viel Geschrei. Und aus Aachen gilt das gleiche: die Situation wirklich verbessern würde nur eine Einbindung in beide Richtungen, die über den jeweilig nächsten Knoten hinausgeht, also Belgien-IC bis hinter Lüttich (sprich: Oostende) und B-Netz-Anschluss in D bis hinter K (sprich: Dortmund(=Hamburg/Hannover=Berlin)/Frankfurt(=weiter)). Wenn es das beides gäbe, wäre die Diskussion über einen (passagierabwicklungstechnisch komplizierten) London-ICE-Halt in Aachen obsolet. Dass über diesen diskutiert wird, zeigt, dass das B-Netz fehlt.
Damit hast du vollkommen recht.
Wenn das B-Netz aber auch im Minilinien-Knotenverbindungskonzept aufgezogen wird (und der "Fernzug" also nur Aachen-Köln fährt), landet man fast schon wieder beim heutigen RE. Und hat damit alle Bedürfnisse wegdiskutiert. Gute Fahrt;-)wünscht fjk
*) müsste man konsequent auch ins "Kernnetz" übertragen und nur noch Knotenverbindungen anbieten. Da kommt Fliegerfreude auf;-)
Ansonsten wäre auch die Idee von Sören (-> http://ice-fanforum.de/index.php?id=120297) nicht schlecht.
Klassisches Dilemma?!
ICE11, Aachen, Dienstag, 17.05.2011, 19:36 (vor 5436 Tagen) @ ICE-T-Fan
Ich denke das Problem ist nicht der RE per se, sondern das Komfortproblem. Ein RE lässt sich nicht reservieren, kein gastronomischer Service und quillt in der HVZ von Pendlern über.
Demnächst noch mehr, wenn auf dem RE9 (irgendwann mal) die 442 die Dostos ersetzen sollten.....
In Köln endet...
fjk, Mittwoch, 18.05.2011, 09:04 (vor 5436 Tagen) @ ICE-T-Fan
... doch nicht mal der Karneval so richtig. Der wird bloß verkleidet über's Jahr oder im WDR-Keller versteckt. Warum sollten dann da Züge enden?
Man fährt also den Nordteil der Linien Hamburg-Bremen-Münster-Dortmund-Köln und den Südteil Aachen-Köln-Bonn-Koblenz-Mainz- (Frankfurt-Aschaffenburg-Würzburg-Nürberg-Regensburg-Passau)-Mannheim-Stuttgart.
Applaus! Im vollsten und zweitengsten Umsteigebahnhof (nach Würzburg - da isses der Tunnel, in Köln eher Bahnsteige und Treppen) der Republik noch eine Linie brechen. Bestens.
Ich finde nichts dabei die Linien 30 und 31 in Köln zu brechen. Diese heutigen Langläufer sind eh extrem verspätungsanfällig.
Tja:Linienbrüche sind immer schlecht, weil sie Umstiege (und Anschlussverluste...) provozieren. Lieber +30 gesessen als ohne Lounge einen (womöglich 2h-)Takt verpasst. Außerdem ist Umsteigen unbequem.
Natürlich ist es das, aber wieviele Leute fahren ernsthaft von Hamburg(HH) oder Bremen(HB) ernsthaft über Köln hinaus weiter ins Rheintal? Wer von HH oder HB nach Frankfurt will, der nimmt die ICE via Kassel und nicht dem Umweg über Köln.
Eigentlich meinte ich ja nur "bitte nicht noch eine gerade in Köln gebrochene Linie", weil der Bahnhof aus Passagiersicht so unangenehm knüppelvoll ist. Dann lieber Dortmund. Der ist zwar hässlich (gelinde gesagt, oder mag jemand widersprechen?), aber etwas weitläufiger. Außerdem nähert man sich damit den Sörenschen Beobachtungen an: nein, von Hamburg oder Bremen fahren nicht fürchterlich viele Menschen nach Mainz - aber von Koblenz und Bonn ins Ruhrgebiet. Und wohl auch ins Bergische. Leider dürfte die Fahrkarte Köln-Hamburg aber auch nach diversen Ausbauten in allen anderen Ecken der Republik und auch 22 Jahre nach einer gewissen geographischen Umorientierung im Lande nach wie vor eine der meistverkauftesten in dieser Entfernungskategorie sein*: Wenn die IC also nur noch Hamburg-Dortmund fahren würden, gäb es den HKX wohl schon lange. Das ist das Problem. Eine Ruhrgebietslinie sollte regelmäßig (also stündlich) ins Rheintal reichen und die Rollbahn bis Köln. Für ersteres kommen die Rollbahn und die Linie 10 in Frage, der Norddeich-IC fährt ja jetzt schon als zusätzlich schmückendes Beiwerk (naja, zu Pendelzeiten auch dringend nötig).
Es gibt für die Durchbindung der beiden Ruhräste keinen wirklich zwingenden Grund.
doch. "Verkehrsdruck". Siehe Sören.
Und noch ein formulierungsgeborenes OT-Schmunzeln:
selbstständig erzeugte Verspätung
Autosuggestion;-)
An die Arbeit!
fjk
*) zur Erinnerung: früher, als es noch Wehrpflicht und -gerechtigkeit gab (das soll jetzt keine Wertung über den Sinn dieser Veranstaltung sein), durften Wehrpflichtige umsonst mit der Bahn nach Hause fahren. In der ganzen Westzone. Nur nicht auf der Rollbahn, da bekamen nur die "wirklich Bedürftigen" einen gesonderten Berechtigungsschein. Nun dürfte die Bedeutung der Achse Köln-Hamburg prozentual etwas abgenommen haben - was nichts über die absolute Reisendenbelastung sagt.
In Köln endet...
ICE-T-Fan, Mittwoch, 18.05.2011, 14:44 (vor 5436 Tagen) @ fjk
... doch nicht mal der Karneval so richtig. Der wird bloß verkleidet über's Jahr oder im WDR-Keller versteckt. Warum sollten dann da Züge enden?
Weil es heute auch schon so ist? ;)
Aachen und Trier als Randstädte brauchen für den innerdeutschen Verkehr eben Linien, die dort enden. d.h. Aachen wäre idealer Startbahnhof für West-Ost-Linien, welche über Köln führen... hat den Vorteil, dass in Köln weniger Züge beginnen oder enden.
Man muss den gebrochenen Nordteil ja nicht in Köln enden lassen, sondern kann ihn via Bonn und Koblenz nach Trier verlängern... hätten beide Städte etwas davon.
Das war ja nur ein unverbindliches Gedankenspiel, falls Aachen den ICE int. verliert, was aber aufgrund seiner Lage und Einwohnerzahl wohl nicht passieren wird, egal was irgendwelche gelben Egoisten so von sich geben.
Auslastung verbessern - kringelig machen;-)
Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Dienstag, 17.05.2011, 20:10 (vor 5436 Tagen) @ ICE-T-Fan
Hallo!
Aachen liegt halt verkehrlich ungünstig, genau wie auch Trier. Für zwei früher mal sehr wichtige Städte, auch was den Verkehr angeht (zumindest für die Römer), sind sie heute äußerst schlecht in den Fernverkehr integriert.
...wobei die Situation in Aachen um einiges besser ist als in Trier...
m b g,
Anoj
Linien nach Aachen verlängern? Auswahl praktisch unendlich!
naseweiß, Dienstag, 17.05.2011, 21:05 (vor 5436 Tagen) @ Anoj 1
Ich verstehe nicht, wieso ihr euch bei der Verlängerung einer Linie Gedanken über negative Auswirkungen auf den restlichen Verkehr macht. In Köln hat man so eine Auswahl an endenden oder quasi-endenden Linie, wie sonst nur noch in Hamburg und München.
- L10 Wupperflügel. Selbst wenn man diese auch nach Bonn durchbinden will, kann man dank des Stundentakts immer noch zweistündlich Bonn, zweistündlich Aachen bedienen. Eine L10 Aachen - Köln - Hamm - Hannover - Berlin - Dresden wäre übrigens mein Favorit für zwei der hier genannten Großstädte in Randlage.
- L55, ähnlich Ausrichtung wie L10, nur eben IC.
- L51, wieder ähnlich, zugegeben wenige Zugpaare und ungewisse Zukunft.
- L31. Schließlich ist die L31 schon aufgeteilt worden, denn im Süden übernimmt großteils die L91 ihren Takt. Man könnte also L31, Aachen-Hamburg und L91 Köln-Wien fahren.
- L91. Nein, sogar die L91 könnte man nach Aachen verlängern, auch wenn das wohl eher die ungünstigste Wahl wäre und deshalb kaum erwähnenswert.
- L41/L42/L43. Doppeltraktion bis Köln, ein Flügel nach Dortmund, einer nach Aachen. Wenn man will, ...
.
Das Problem ist nicht die Linienstruktur. Das Problem ist eher der Mangel an Fahrzeugen und an Wirtschaftlichkeit einer richtig guten Aachen-Anbindung. Auch ist es dämlich, die London-ICE nicht in Aachen und Lüttich halten zu lassen. Als ob es die 6-10 min gewonnene Zeit bringen würde. Wenn man für die Sicherheitsvorkehrungen des Eurotunnels keine eisenbahn-geeignete, sondern nur so eine flugverkehr-nachahmende Lösung findet, dann sollte man es meiner Ansicht nach lassen: Umstieg in Brüssel.
--
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Gute Idee! [fnmZ]
fjk, Mittwoch, 18.05.2011, 08:36 (vor 5436 Tagen) @ naseweiß
Nämlich das:
- L10 Wupperflügel. Selbst wenn man diese auch nach Bonn durchbinden will, kann man dank des Stundentakts immer noch zweistündlich Bonn, zweistündlich Aachen bedienen. Eine L10 Aachen - Köln - Hamm - Hannover - Berlin - Dresden wäre übrigens mein Favorit für zwei der hier genannten Großstädte in Randlage.
und das:
Wenn man für die Sicherheitsvorkehrungen des Eurotunnels keine eisenbahn-geeignete, sondern nur so eine flugverkehr-nachahmende Lösung findet, dann sollte man es meiner Ansicht nach lassen: Umstieg in Brüssel.
Eben*. Oder in Frankfurt oder (vielleicht) Köln - auch da ist die Flugverbotszone (nennt man das so?) ja räumlich nicht ganz so einfach durchzusetzen, schon wegen der Auslastung. Kenntnisreichere Personen führten zum Beispiel auch die Vorfeldproblematik bei Nutzng des einigermaßen geeigneten Gleis 1 an. Allerdings bedingt das eine vernünftige Anbindung Aachens an Köln und Brüssel.
zitiert fast nur
fjk
*) Du meinst natürlich, den Londonzug erst in Brüssel starten zu lassen?!? Das Argument lässt sich aber auch wie hier verwenden;-)
Alternativen gefragt
ICE-T-Fan, Dienstag, 17.05.2011, 15:46 (vor 5437 Tagen) @ Lumi25
Mir ist gerade eine zumindest Richtung Deutschland sinnvoll Alternative eingefallen.
Man könnte die IC der Linien 30 und 31 in Köln brechen.
Man fährt also den Nordteil der Linien Hamburg-Bremen-Münster-Dortmund-Köln und den Südteil Aachen-Köln-Bonn-Koblenz-Mainz- (Frankfurt-Aschaffenburg-Würzburg-Nürberg-Regensburg-Passau)-Mannheim-Stuttgart.
Ich bitte dich wie soll das denn gehen? Dann müsste ja der IC zwischen Köln und Koblenz rechtsrheinisch fahren oder stellst du dir das noch mit Kopfmachen in KK vor?
Sag bloß die Erbauer des Kölner Knotens waren so blöd eine direkte Verbindung von Bonn nach Aachen zu vergessen? (Muss ich echt mal in den Atlas gucken).
Naja dann mit Kopfmachen...
Über was man auch nachdenken könnte, ist die Pendel-ICE Köln-Siegubrg-Montabaur-Limburg-Frankfurt einfach nach Aachen zu verlängern.
Woher die ICE nehmen?
Man braucht gerade mal einen einzigen ICE mehr... den kann man sicher von der Reserve abzweigen.
Die einzig sinnvolle Maßnahme wäre die IC Oostende-Eupen wieder nach Köln Hbf zu führen.
Welche Reserve? *duck*
GUB, Bremen, Dienstag, 17.05.2011, 21:14 (vor 5436 Tagen) @ ICE-T-Fan
- kein Text -
Alternativen gefragt
ICE-T-Fan, Dienstag, 17.05.2011, 16:25 (vor 5437 Tagen) @ Lumi25
Mir ist gerade eine zumindest Richtung Deutschland sinnvoll Alternative eingefallen.
Man könnte die IC der Linien 30 und 31 in Köln brechen.
Man fährt also den Nordteil der Linien Hamburg-Bremen-Münster-Dortmund-Köln und den Südteil Aachen-Köln-Bonn-Koblenz-Mainz- (Frankfurt-Aschaffenburg-Würzburg-Nürberg-Regensburg-Passau)-Mannheim-Stuttgart.
Ich bitte dich wie soll das denn gehen? Dann müsste ja der IC zwischen Köln und Koblenz rechtsrheinisch fahren oder stellst du dir das noch mit Kopfmachen in KK vor?
Über was man auch nachdenken könnte, ist die Pendel-ICE Köln-Siegubrg-Montabaur-Limburg-Frankfurt einfach nach Aachen zu verlängern.
Woher die ICE nehmen?
Die einzig sinnvolle Maßnahme wäre die IC Oostende-Eupen wieder nach Köln Hbf zu führen.
Und du beschwerst dich darüber, eine Linie in Köln zu brechen, schlägst aber auf der anderen Seite vor eine andere Linie in Köln enden zu lassen... läuft doch kapazitiv auf das gleiche Problem hinaus. Es sollte auf jeden Fall eine Linie zwischen Aachen und Köln geben, welche nicht in Köln endet, sondern darüber hinaus weiter fährt... schon um Bahnhofskapazität einzusparen.
Interessant, ...
Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 17.05.2011, 17:29 (vor 5437 Tagen) @ ICE-T-Fan
Moin!
Interessant, daß noch keiner auf den naheliegenden Gedanken gekommen ist, den Nordast nach Aachen verlängern zu wollen. ;-)
Hamburg - Dortmund - Köln - Aachen
Köln - Mainz - Süddeutschland
also. Bei den knappen Reserven sicher auch nicht unbedingt leicht machbar.
Wenn man für Aachen einen Zweistundentakt annimmt, würde eine Linie 30/31 generell durchfahren. Durch eine größere Linientauscherei könnte man den Fahrplan ein wenig unübersichtlicher machen, aber im Fernverkehr sowohl die direkten Verbindungen Ohligs - Bonn und Düsseldorf - Bonn erhalten als auch Direktverbindungen Wuppertal - Aachen und Düsseldorf - Aachen anbieten.
Die Randlage Aachens im deutschen Netz ist allerdings problematisch. Die Frage ist, ob sich die Verlängerung für die wirtschaftlich denkende DB überhaupt lohnen würde.
Viele Grüße, Sören
--
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Verstehen Sie Bahnhof!
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Interessant, ...
ICE-T-Fan, Dienstag, 17.05.2011, 17:39 (vor 5437 Tagen) @ Sören Heise
Die Randlage Aachens im deutschen Netz ist allerdings problematisch. Die Frage ist, ob sich die Verlängerung für die wirtschaftlich denkende DB überhaupt lohnen würde.
Schau dir den DB-Umgang mit dem doppelt so große Dresden an... dann kennst du die Antwort ;)
Vorauf willst Du hinaus?
Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 17.05.2011, 17:51 (vor 5436 Tagen) @ ICE-T-Fan
Die Randlage Aachens im deutschen Netz ist allerdings problematisch. Die Frage ist, ob sich die Verlängerung für die wirtschaftlich denkende DB überhaupt lohnen würde.
Schau dir den DB-Umgang mit dem doppelt so große Dresden an... dann kennst du die Antwort ;)
Einerseits verstehe ich nicht so ganz, was Du meinst. Dresden hat acht Fernzugpaare Richtung Prag, neun Richtung Berlin und siebzehn Richtung Leipzig.
Aachen hat neun nach Köln und Brüssel.
Das wären 34 zu 18, also dem Einwohnerverhältnis entsprechend etwa doppelt so viele für die größere Stadt, die ebenfalls in Randlage ist. [Es ist klar, daß man so nicht rechnen darf.]
Aber ich verstehe wirklich nicht, worauf Du hinaus willst. ;-)
Viele Grüße, Sören
--
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Vorauf willst Du hinaus?
ICE-T-Fan, Dienstag, 17.05.2011, 18:09 (vor 5436 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von ICE-T-Fan, Dienstag, 17.05.2011, 18:10
Die Randlage Aachens im deutschen Netz ist allerdings problematisch. Die Frage ist, ob sich die Verlängerung für die wirtschaftlich denkende DB überhaupt lohnen würde.
Schau dir den DB-Umgang mit dem doppelt so große Dresden an... dann kennst du die Antwort ;)
Einerseits verstehe ich nicht so ganz, was Du meinst. Dresden hat acht Fernzugpaare Richtung Prag, neun Richtung Berlin und siebzehn Richtung Leipzig.
Aachen hat neun nach Köln und Brüssel.
Das wären 34 zu 18, also dem Einwohnerverhältnis entsprechend etwa doppelt so viele für die größere Stadt, die ebenfalls in Randlage ist. [Es ist klar, daß man so nicht rechnen darf.]Aber ich verstehe wirklich nicht, worauf Du hinaus willst. ;-)
Viele Grüße, Sören
Bei Fahrzeugmangel wird Dresden doch immer grundsätzlich eingekürzt, weil dort nicht so die Fahrgastmassen sind.
Derzeit hat man doch die L50 auch zweistündlich in Leipzig gebrochen.
Glaubst du ernsthaft, dass die DB solche Aktionen auch bspw. für Berlin machen würde?
Anderes äquivalentes Beispiel ist Bremen... da fährt von Hannover in Mangelsituationen auch fast nichts mehr nach Bremen weiter.. außer Alibi-Fernverkehr mit BR 425 & Co.
Dresden und Bremen haben im Gegensatz zu Aachen natürlich noch eine durchgehende Querlinie (Hamburg-Prag, Hamburg-Ruhrgebiet-Frankfurt), aber bei den Stichlinien kürzt die DB sehr gerne mal. Dresden und Bremen merkt man ihre Randlage auch an, obwohl größer als Aachen.
Zeitweilige Kürzungen - Danke!
Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 17.05.2011, 18:17 (vor 5436 Tagen) @ ICE-T-Fan
Aha, danke. An diese Kürzungen hatte ich nicht gedacht. - Hannover - Bremen hat zweistündlich aber immer noch die Linie 56. Es ist aber doch eigentlich logisch, daß man Fahrzeuge am Ende der Linie abzieht und wo nicht so viel los ist. Berlin hat ein ganz anderes Fahrgastpotential als die sächsische Hauptstadt.
Viele Grüße, Sören
PS: Zuvor heißt es in der Betreffzeile natürlich Worauf und nicht vorauf. ;-)
--
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Äusserst OT: Wandel vom Schweden zum Norweger?
GUB, Bremen, Mittwoch, 18.05.2011, 12:04 (vor 5436 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von GUB, Mittwoch, 18.05.2011, 12:05
Wie kommts? ;)
(Bezugnehmend auf Sörens Flaggensmiley ;))
syttende mai
Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 18.05.2011, 17:35 (vor 5436 Tagen) @ GUB
Hej!
Die äußerst einfache Antwort lautet syttende mai. [Und heute früh hatte ich keine Zeit für die Änderung, der zwischenzeitliche 96-Smiley ist in der Sommerpause.]
fjk darf dann am 5. Juni nochmals fragen - lieber mit nicht geputzter Brille. Am 6.6. gibt's dann Schweden im Vielfachpack - Streß pur!
/Sören
.
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Öfter MaI feiern?
fjk, Donnerstag, 19.05.2011, 09:01 (vor 5435 Tagen) @ Sören Heise
Hej!
Die äußerst einfache Antwort lautet syttende mai. [Und heute früh hatte ich keine Zeit für die Änderung, der zwischenzeitliche 96-Smiley ist in der Sommerpause.]
fjk darf dann am 5. Juni nochmals fragen - lieber mit nicht geputzter Brille. Am 6.6. gibt's dann Schweden im Vielfachpack - Streß pur!/Sören
Moin,
aha. Bedenklich, was man* alles "so nicht weiß", ich meine, hier wird seitenlang über Verbesserungen im europäischen HGV diskutiert, aber wann (und noch wichtiger: weshalb) wo im "alten Europa" Nationalfeiertag ist, hat man nicht auf der Pfanne. Amerika, Du hast es besser, und mit Kino und TV die ganze Welt mit Deinen entsprechenden Daten versorgt. Gut, und seit Ulle wissen wir vielleicht noch den französischen. Aber viel mehr - nur mit viel Nachdenken. Peinlich. Oder schön, wegen der "kulturellen Vielfalt"?
Angesichts des übergeordneten Forenthemas würde ich trotzdem um entsprechend internationalisierte Fähnchen am 5. und/oder 9. Mai bitten.
Bedankt sich für die Wissenserweiterung
fjk
*) Mist: in diesem Zusammenhang mal wieder gleichzusetzen mit "ich".
Feiern?
Sören Heise, Region Hannover, Donnerstag, 19.05.2011, 09:36 (vor 5435 Tagen) @ fjk
bearbeitet von Sören Heise, Donnerstag, 19.05.2011, 09:36
Amerika, Du hast es besser, und mit Kino und TV die ganze Welt mit Deinen entsprechenden Daten versorgt.
Nun, den wüßte ich nicht.
Angesichts des übergeordneten Forenthemas würde ich trotzdem um entsprechend internationalisierte Fähnchen am 5. und/oder 9. Mai bitten.
Der Vorschlag kommt ein wenig zu spät oder viel zu früh. Es steht Dir allerdings frei, entsprechende Tage zu würdigen. http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalfeiertag kann einen darüber hinaus gehenden Anhaltspunkt geben.
Viele Grüße, Sören
(Die Pflicht liegt in Reichweite)
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Kölner FDP will ICE-Halt Aachen verhindern
Lumi25, Dienstag, 17.05.2011, 14:39 (vor 5437 Tagen) @ ICE11
Die FDP kann man getrost vergessen was Verkehrspolitik angeht.
1.Ich denke viele Aachener die Richtung Köln wollen denken weder an den THALYS noch an den ICE. RE 1 und RE 9 sind auch keine Alternativen. Was wirklich helfen würde wäre wie früher ein verlässlicher 2h-Takt mit den D-Zügen aus Oostende nach Köln.
2.Ein Halt in Aachen verbraucht kaum Zeit. Die Durchfahrtsgeschwindigkeit in Aachen Hbf dürfte nicht mehr als 80 km/h betragen. Warum soll man dort dann durchfahren?
3.Was ICE-International angeht ist es sowieso etwas schwammig alles. Die Niederländer z.B. wollen unbedingt zum Kölner Hbf und akzeptieren Köln-Messe/Deutz als Alternative nicht. Auf der anderen Seite sorgen die Niederländer aber oftmals nicht für eine pünktliche Übergabe an der Grenze.
Ich erlebe es freitags oft, dass der ICE 125 Verspätung hat und auf Gleis 6 wendet während ICE 611 auf der Hohenzollernbrücke warten muss.
Zumindest bei Verspätung gehören die ICE aus Amsterdam konsequent über Deutz (Tief) geleitet.
Ansonsten gehört Kopfmachen im Kölner Hbf verboten.
Kölner FDP will ICE-Halt Aachen verhindern
Steffen, Mittwoch, 18.05.2011, 12:28 (vor 5436 Tagen) @ Lumi25
1.Ich denke viele Aachener die Richtung Köln wollen denken weder an den THALYS noch an den ICE. RE 1 und RE 9 sind auch keine Alternativen. Was wirklich helfen würde wäre wie früher ein verlässlicher 2h-Takt mit den D-Zügen aus Oostende nach Köln.
Die Auslastung des Früh-ICE von Aachen nach Berlin war gar nicht schlecht! Es sind zwar keine Massen, aber doch einige Leute, die wegen der deutlich kürzeren Fahrzeit möglichst den Fernverkehr nehmen.
2.Ein Halt in Aachen verbraucht kaum Zeit. Die Durchfahrtsgeschwindigkeit in Aachen Hbf dürfte nicht mehr als 80 km/h betragen. Warum soll man dort dann durchfahren?
Es sind 30 km/h. Aber wie schon geschrieben, ICE nach Belgien müssen so oder so anhalten.
--
![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
Wie sagte Herr Rösler so schön...
GUM, Mittwoch, 18.05.2011, 10:37 (vor 5436 Tagen) @ ICE11
bearbeitet von GUM, Mittwoch, 18.05.2011, 10:38
Mal wieder ein klassisches Beispiel des hierzulande üblichen politischen Kirchturmdenkens, welches das WDR Studio Aachen vermeldet: Die Kölner FDP möchte verhindern, dass der London-ICE in Aachen hält, um die Fahrzeit ab Köln attraktiv zu halten......
Ab heute wird geliefert (zu finden u. a. in der Süddeutschen Zeitung).
Meine Meinung dazu, da ja jahrelang "maritime Metaphern" in der FDP üblich waren:
Auf jedem Schiff das fährt und schwabbelt da ist einer, der da sabbelt.
(Ersetzt: Auf jedem Schiff, das dampft und segelt, da ist Einer der die Sache regelt).
Zudem zeigt dies das komplett fehlende Fachwissen der FDP. Wir hatten im ice-treff.de ja schon diverse Probleme in Bezug auf Sicherheitskontrollen in Köln und "Unterwegszustieg" von Fahrgästen diskutiert oder eine Passkontrolle bei Einstieg und Gepäck im Gepäckwagen und dieses dann in Brüssel durch eine Gepäckschleuse werfen etc. ausgiebigst durchdacht und diskutiert.
Anbei noch eine zusätzliche Schizophrenie: War doch die FDP für die Privatisierung und nun: Möchte die (privatisierte) FDP der (privatisierten) Bahn Vorschriften machen. *kopfschüttel*
Die Lehre des heutigen Tages: ice-treff.de ist zigmal interessanter als die FDP :-)
Ansonsten bleibt meine Wahlkampfkiste heute zu....