"FKF-MIP" - wie funktioniert das? (Allgemeines Forum)

fjk, Freitag, 11.03.2011, 09:01 (vor 5555 Tagen) @ Sensi

Disketten sind weiterhin unverzichtbares Bordequipment?!?


Umbau der Elektronische Platzreservierung und Vorrüstung des Datenabrufes über FKF-MIP(Funk-Kommunikation Fernverkehr-Mobile Integrationsplattform ist ein Bestandtteil der Auffrischung. Bis das funzt halt noch Scheibletten Reservierung.......

Moin,

"bis das funzt" ist gut. Außer Zettelchen (für die auch ein gewisser Vorlauf und eine nicht unerhebliche Infrastruktur nötig sind) funktioniert bisher überhaupt kein System ohne die wichtigste aller Ansagen "in den Wagen eins bis einundzwanzig können heute leider keine Reservierungen angezeigt werden" - die wird aber immerhin mindestens wöchentlich hervorgeholt, gereinigt und auf Funktion überprüft;-)

Aber was steckt eigentlich hinter dieser immerhin mal bahnigen Abkürzung FKF-MIP? Dass die Übertragung der Reservierungen in den Zug renoviert gehört (bzw. mit Disketten eigentlich eine ganz schön lange überlebende Totgeburt ist - ein serielles Kabel hätt's auch damals schon gegeben - aber so ist das mit Notlösungen... man sieht sich 2045 im FV-Dosto nach Westerland;-)) ist unbestritten, aber die Abkürzung hört sich doch ganz so an, als wenn man "noch mehr" wollte. Nämlich die Übertragung von FIS-Daten für die Deckengondeln (immerhin kann dann das Zf-Handy nicht mehr streiken) und wahrscheinlich auch die direkte Ansagemöglichkeit von außen im Zug. Kennt man ja bei Straßenbahnen, dass sich da gelegentlich mal die Betriebszentrale meldet. Gut gemeint, meist allerdings nicht verständlich. Und bei der Bahn, wo wenn der Fortschritt tobt für den Reisenden selten etwas besser wird, kommt das sicher nicht anders. Schon die (akustische) Durchsagenqualität in den Zügen, bei denen der Hörer nicht angeleint ist*, ist bescheiden und für einen Hochtechnologiekonzern mit einem weltweit verhökerten Superzug beschämend. Aber wenn die Blechelse aus der Bundesansagezentrale einen erstmal - digital doppelt verhackstückt - in ellenlangen Nicht-Sätzen darüber informiert, dass der Halt vor drei Minuten auf der Hohenzollernbrücke nicht zum Aussteigen gedacht war - dann funktioniert das!

fernsieht
fjk

*) gemeint ist der mikrofontragende Telefonhörer, nicht der geplagte Zuhörer


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