Frage zum RIS - zeitgesteuert? (Allgemeines Forum)
Hallo,
ich bemerke, dass die Anzeige in der "Fahrtinformation" anscheinend zeit- und nicht ereignisgesteuert abläuft. Will sagen: wenn ein Zug mit +15 gemeldet ist und die 15 Minuten um sind, springt die Anzeige zum nächsten Bahnhof weiter, egal ob der Zug wirklich abgefahren ist oder nicht (d.h. man bekommt u.U. eine echte Fehlinformation, weil der Zug ggf. noch [gar nicht] da ist).
Erst bei einer größer werdenden Zeitüberschreitung ändert sich die Verlustzeit z.B. auf +20 und die Anzeige springt dann auch wieder zurück (so als ob der Zug rückwärts gefahren wäre).
Ich meine eigentlich, dass es früher(tm) durchaus so war, dass wirklich erst das Verlassen des Zuges die RIS-Anzeige entsprechend aktualisiert hat (mir ist klar, dass hier das wieder-eingeführte 5-Minutenintervall mit reinspielt, aber das ist eigentlich nicht der Punkt, den ich wirklich meine).
Frage nun: Könnt Ihr meine Beobachtung bestätigen? Gibt es vielleicht Unterschiede zwischen den betrachteten Zügen (ich hatte einen Regionalzug beobachtet und via Handygespräch 'geortet') oder gar eine Unterscheidung nach Abfrage-Last, die in diesen Tagen sicherlich höher sein dürfte? Oder war es schon immer so, und ich habe mir die Korrektheit in der Vergangenheit nur eingebildet?
P.S.: Lobend muss ja noch erwähnt sein, dass das RIS überhaupt durchhält. Denn das hat ja in der Vergangenheit an chaotischen Tagen auch gerne mal ein Päuschen eingelegt.
Grüße,
Jörg