Künstlich Krawall schüren? (Allgemeines Forum)

Mario, Mittwoch, 17.11.2010, 15:10 (vor 5640 Tagen) @ Matze86

Ich finde einiges an diesem Stern-Bericht sehr komisch und frage mich, ob dieser nur deswegen und ausgerechnet heute gekommen ist, um die Stimmung in der Schlichtung weiter künstlich durch Halbwahrheiten und falsche Interprätation anzustacheln und so neuen Krawall auszulösen. Es soll bekanntlich in der kommenden Schlichtung über das Thema Wirtschaftlichkeit diskutiert werden, weshalb so ein Artikel gerade jetzt sehr passend bzw. unpassend käme. Die Medien wollen doch, dass Gegner und Befürworer aufeinander los gehen, damit es wieder spannend wird und sie wieder schön Artikel schreiben können. So jedenfalls sehe ich das ganze.

Was hat den das EBA bitte gesagt, was nicht eh schon bekannt ist und was es nicht schon bei allen anderen NBS gegeben hat? Die Kosten werden stiegen und deshalb verlangt das EBA eben eine Klärung, wer für die Mehrkosten aufkommt, so dass das ganze endgültig genehmigt werden kann. Das ist ein ganz normaler Vorgang und war auch bei den anderen NBS in Deutschland so, eben weil die Kosten immer steigen. Nur der Stern will es natürlich wieder völlig anders sehen und gießt so durch Halbwahrheiten und wohl bewusste Überspitzungen künstlich Feuer ins Öl, so dass man sich in Stuttgart endlich mal wieder richtig schön aufregt und es wieder kracht. Die Stille momentan ist ja pressetechnisch eine Katastrophe, denn was soll man da bitte groß schreiben? Die Leser wollen ja sicher nicht dieses langweile technische Geschwafel hören sondern anscheinend nur wer sich mit wem so richtig schön zofft, wo es neue Horrormeldungen gibt und wer wen irgendwas verbal vorwirft.

Sorry, wenn das etwas hart klingt, aber so und nicht anders sehe ich es leider. Mit wirklicher Sachlichkeit und der ganzen Wahrheit hat der Stern-Artikel nämlich nicht viel zu tun. Der Trend, dass immer mehr Medien immer öfter "Pressefreiheit" mit "Narrenfreiheit" verwechseln, schreitet ja leider immer weiter fort und mich beunruhigt dies zu tiefst. Denn Pressefreiheit heißt schließlich auch Verantwortung!


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