Fahrkartenkontrolle KRM / Missbrauch (Allgemeines Forum)

ckx2, Dienstag, 16.11.2010, 22:33 (vor 5639 Tagen)

Guten Abend zusammen,

seit einiger Zeit fahre ich regelmäßig (beruflich) die Strecke Köln - Frankfurt am Main, zweimal am Tag. Da ja bereits desöfteren berichtet wurde, dass es hier stille Mitleser von Oben gibt, werde ich in meinem Beitrag keine Zugnummern oder ähnliches nennen und versuche es so allgemein wie möglich zu halten. Die Übersicht ist reißerisch gewählt (vielleicht etwas zu stark?), aber ich denke sie trifft den Punkt meiner Erfahrungen.

Prinzipiell geht es um die Fahrkartenkontrolle auf der oben genannten Strecke. Innerhalb der letzten vier Wochen konnte ich verstärkt in den Morgenstunden zwischen Köln und Frankfurt beobachten bzw. erfahren, dass keinerlei Fahrkartenkontrollen (in dem Bereich, in dem ich saß) durchgeführt wurden. Natürlich bezieht sich diese Aussage rein auf subjektiver Basis meinerseits. Ich kenne die Gründe hierfür nicht, es fällt mir lediglich (negativ?) auf. Was mich zum zweiten Tei (und schwerwiegenden) Teil meines Berichtes führt. Im Rahmen dieser Kontrollen wurde ich zum zweiten mal Zeuge eines offensichtliche Missbrauchs der Art und Weise jener Kontrollen im Zug.

Beispiel:

Ich fahre von Köln nach Frankfurt und konnte mir einen Sitzplatz im Bistro ergattern. Bei der Fahrscheinkontrolle gab die Person gegenüber von mir an eine Fahrkarte bis Montabaur zu benötigen. Als wir schließlich in Montabaur angekommen waren, machte er keinen Anschein zu gehen. Ich wies ihn freundlicherweise darauf hin, dass wir in Montabaur sind, da ich es beim Kauf mitbekommen habe und dachte, er sei vielleicht am Träumen und hat es nicht mitbekommen. Daraufhin grinste er mir ins Gesicht und murmelte etwas in der Art von "Es klappt jedes mal".

Nach der Abfahrt aus Montabaur wurde wie üblich wieder kontrolliert. Der Herr machte keinerlei Anschein eine weitere Fahrkarte zu lösen, geschweige denn sich bemerkbar zu machen. Nachdem der Zugbegleiter den Wagen fast verlassen hatte, wollte ich ihn über diese Lage aufklären - er konnte sich daran erinnern, eine FK nur bis Montabaur ausgestellt zu haben. Als wir an meinen Sitzplatz zurückkehrten, war der Herr bereits verschwunden. Daraufhin meinte der ZUB, dass dies durchaus eine gängige Methode sei, sich eine Mehrleistung zu erschleichen, es aber schlichtweg die Zeit fehle jede Person jedes mal erneut zu kontrollieren.

Wie denkt ihr dazu? Habt ihr so etwas schonmal erlebt? Wie würdet ihr reagieren?

Fahrkartenkontrolle KRM / Missbrauch

sflori, Dienstag, 16.11.2010, 23:55 (vor 5639 Tagen) @ ckx2

Wie denkt ihr dazu? Habt ihr so etwas schonmal erlebt? Wie würdet ihr reagieren?

Hmmm. Diese Diskussionen gibts mit ziemlicher Regelmäßigkeit bei DSO und sie enden meist mit Rumgepampe. :-) Ma schaun, wie's hier läuft...

Ich persönlich hätte wohl nichts gesagt. Bin ja nicht der Blockwart. ;) Falls der Schaffner zu wenig Zeit haben sollte, um alle Betrüger zu erwischen, muß eben mehr Personal auf den Zug. Ist doch eine einfache Kosten-Nutzen-Rechnung, oder?

Ansonsten kommts halt auf die Uhrzeit an. Ich habe schon oft Schaffner gesehen, die sich Gesicht und zugehöriges Fahrtziel merken.


Bye. Flo.

Fahrkartenkontrolle KRM / Missbrauch

ICE-T-Fan, Mittwoch, 17.11.2010, 00:03 (vor 5639 Tagen) @ sflori

Die Diskussion hat nichts mit Blockwartmentalität zu tun, sondern unterstreicht doch nur den Stress, den die Zugbegleiter ausgesetzt sind (siehe Frontal21-Beitrag).

In einer gesitteten Atmosphäre ohne gegenseitige Aggression würden solche Dinge wohl viel eher auffallen.

Ich habe auch schon solche Dinge mitbekommen, mich aber nicht eingemischt, weil ich ehrlicherweise manchmal auch etwas Schadenfreude empfunden habe, wenn ich zuvor von Bahnpersonal mal wieder pampig empfangen wurde. ;)

Insgesamt ist das natürlich nicht in Ordnung und eine Erschleichung von Leistungen, aber nicht zu ändern. Früher oder später werden solche Leute erwischt und dann wirds ggf. richtig teuer.

Frontal 21 / Fahrkartenkontrolle KRM / Missbrauch

mrhuss, FKON, Mittwoch, 17.11.2010, 10:54 (vor 5639 Tagen) @ sflori

Wie denkt ihr dazu? Habt ihr so etwas schonmal erlebt? Wie würdet ihr reagieren?


Ich persönlich hätte wohl nichts gesagt. Bin ja nicht der Blockwart. ;) Falls der Schaffner zu wenig Zeit haben sollte, um alle Betrüger zu erwischen, muß eben mehr Personal auf den Zug. Ist doch eine einfache Kosten-Nutzen-Rechnung, oder?

Tja Flori, hättest Du gestern Frontal 21 gesehen... Dort wurde berichtet, dass die DB den Zubs jetzt "Fangprämien" für gefasste Schwarzfahrer zahlt. Man scheint also eher auf dem Standpunkt zu stehen, dass man nicht mehr Leute in den Zug setzt, sondern lieber den Druck auf das vorhandene Personal erhöht.

Ob wirklich so viel Druck ausgeübt wird, wie in dem Bericht gezeigt, können die hier mitlesenden Zubs sicher besser beurteilen. Wäre aber auch sehr verständlich, wenn die dazu nichts sagen wollen.

Fahrkartenkontrolle KRM / Missbrauch

bahn-user, Dienstag, 16.11.2010, 23:59 (vor 5639 Tagen) @ ckx2
bearbeitet von bahn-user, Mittwoch, 17.11.2010, 00:01

Innerhalb der letzten vier Wochen konnte ich verstärkt in den Morgenstunden zwischen Köln und Frankfurt beobachten bzw. erfahren, dass keinerlei Fahrkartenkontrollen (in dem Bereich, in dem ich saß) durchgeführt wurden. Natürlich bezieht sich diese Aussage rein auf subjektiver Basis meinerseits. Ich kenne die Gründe hierfür nicht, es fällt mir lediglich (negativ?) auf.

Ich schrieb auch schon mal vor längerem hier, dass ich bei meiner früheren Pendelei Berlin-Hamburg nicht einmal ohne Fahrkartenkontrolle fuhr, jetzt aber bei meiner KRM-Pendelei die vielen Fahrten ohne Kontrolle nicht mehr zählen kann. Gerade auch in Tagesrandlagen (sind aber trotzdem "nur" eine kleine einstellige Prozentzahl meiner Fahrten).

Auf der KRM erlebte ich auch mehr "illegal" rauchendes Zugpersonal als sonstwo. (vor allem in den International-Zügen. Das hat sich aber mittlerweile weitgehend gelegt)

Fand ich interessant, wie es auf verschiedenen Strecken quasi "Mentalitätsunterschiede" gibt. :-)

Wie denkt ihr dazu? Habt ihr so etwas schonmal erlebt? Wie würdet ihr reagieren?

Ist nicht mein Problem. Ich misch mich nur sehr selten mal ein - wenn so ein "Fahrgast" dann gegenüber dem Zub z.B. verbal aggressiv wird, wenn ein aufgeweckter Zub ihm seine Masche auf den Kopf zusagt.

Was wohl auch oft vorkommt, wie ich von Tagespendlern hörte, sind Köln-Siegburg Schwarzfahrer, die drauf spekulieren, dass es bis dahin keine komplette Kontrolle gibt.

Fahrkartenkontrolle KRM / Missbrauch

geko, München, Mittwoch, 17.11.2010, 08:51 (vor 5639 Tagen) @ ckx2

Das ist ein starkes Stück, aber leider gibt es miese Gesellen überall, so auch im Fernverkehr der DB. Ich habe es mir aber angewöhnt, solche Mitreisenden nicht beim Zugpersonal anzuschwärzen, sondern direkt anzusprechen ("Ich sage es Ihnen jetzt erstmal direkt unter uns..., damit Sie Ihr Ticket nachlösen können."). Wirkt meistens sehr gut und verschafft mir nicht das Gefühl, eine Petze zu sein.

Dass es überhaupt Menschen gibt, die solche "Tricks" anwenden, ist mir aber grundsätzlich ein Rätsel. Da liegt im Bereich der Persönlichkeit etwas sehr im argen.

Fahrkartenkontrolle KRM / Missbrauch

Fernpendler, Mittwoch, 17.11.2010, 09:01 (vor 5639 Tagen) @ ckx2

Hallo!

Fehlende Fahrkartenkontrollen erlebe ich auch sehr oft sowohl in der Burgenlandbahn sowie morgens im ICE auf der Teilstrecke Naumburg - Erfurt. Solches Gebaren spricht sich unter Pendlern offenbar sehr schnell herum. So kann man feststellen, dass z.B. in der Burgenlandbahn von 15 Fahrgästen mit Sicherheit 5 Leute dabei sind, die keinen gültigen Fahrausweis haben. Im besagten ICE sind es meist ganz vorn einige, die sogar ganz offen darüber sprechen.
Sollte doch mal eine Kontrolle kommen, wird halt nachgelöst und die Ausrede angebracht, dass keine Zeit mehr war, den Automaten zu bemühen und ne Fahrkarte zu ziehen.

Was die Problematik angeht, das Zub anzusprechen, wenn (Teil-)Leistungen erschlichen werden, finde ich das völlig in Ordnung. Unsereins zahlt mittlerweile nach reichlich Preisrunden 350 Euro im Monat für die BC100. Ich sehe nicht ein, solche Leute damit mit zu finanzieren. Ich nehme eine Leistung in Anspruch und habe diese entsprechend zu bezahlen.
Ich habe in der Burgenlandbahn auch schon den Triebfahrzeugführer angesprochen, bzw. per Mail ans Unternehmen geschrieben und darauf hingewiesen.

Grüße
Haiko

Fahrkartenkontrolle KRM / Missbrauch

Sputnik, Overath, Mittwoch, 17.11.2010, 10:52 (vor 5639 Tagen) @ Fernpendler

Fehlende Fahrkartenkontrollen erlebe ich auch sehr oft sowohl in der Burgenlandbahn sowie morgens im ICE auf der Teilstrecke Naumburg - Erfurt.

Ich fahre öfter mal Halle - Leipzig und umgedreht im IC, mal kommt Kontrolle mal kommt keine. In der S 7 in Halle kommt mal Kontrolle, dann aber wieder wochenlang niemand. Hingegen in der RB Halle - Eisleben, wurde ich bis Halle-Silberhöhe immer kontrolliert, meist gleich nach der Abfahrt in Halle Hbf. Ist halt auf einigen Strecken jeden Tag unterschiedlich. Wenn ich öfter mal im HEX von Halle-Trotha nach Halle Hbf fahre werde ich eigentlich immer kontrolliert.

Meine Reaktion im Nahverkehr - eher unterstützend

GUM, Mittwoch, 17.11.2010, 12:36 (vor 5639 Tagen) @ ckx2

Guten Abend zusammen,

Wie denkt ihr dazu? Habt ihr so etwas schonmal erlebt? Wie würdet ihr reagieren?

Ähnliche Fälle gibt es im Nahverkehr andauernd. Ganz konkret beziehe ich auf "Bayern-Ticket" und "Schöne Wochenende-Ticket" Mißbrauch durch Fahrgäste. Auch wenn ich mich NICHT als "Blockwart" sehe, so kann man die Zubs auch etwas unterstützen:

1.) Illegaler Verkauf von SWT/Bayern-Ticket an Bahnsteigen
Wer mich darauf anspricht, ob ich ein solches (gebrauchtes) Ticket kaufen möchte oder verkaufe bekommt ein lautes, deutliches und langsames "Tickets sind nach Fahrtantritt nicht übertragbar und deshalb ist es Betrug" zu hören. Die Reaktionen der Umstehenden sind abwägend und überrascht.

2.) Illegale Leistungserschleichung in einer höheren Beförderungsklasse:
Hier habe ich bei ganz uneinsichtigen Fahrgästen, die nicht in der bezahlten Beförderungsklasse Platz nehmen wollten auch schon mal durch Argumentationshilfe mitgeholfen. Zwar nicht beim Ausstellen einer FPN (darf ich als Kunde leider auch nicht) aber bei der Argumentation, z. B. man kann nicht für 28 Euro zu fünft von Nürnberg nach München fahren und dann auch noch 1. Klasse dazugeschenkt bekommen / beim Autokauf geht das auch nicht, einen Golf bezahlen und Passat fahren / Jetzt muss ich mich schon wundern, wie unverschämt Sie sich verhalten. Nicht bezahlen wollen, freundlich darauf hingewiesen werden und dann auch noch pampig werden. /

Also eher moralische Unterstützung liefern, falls der einzige Zub im Doppelstockzug gerade mal Probleme hat. Dies hilft ihm/ihr auch Ungemein weiter, denn schon steht es nicht mehr 1:2-3, sondern 2:2-3 plus "Waggonöffentlichkeit".

Und im Endeffekt ist es auch fairer, weil meistens die die auf diese Art etwas geschenkt bekommen wollen auch nicht unbedingt die angenehmsten Mitfahrer sind. Übrigens ist dies leider ein altersspezifisches Problem, am unverschämtesten sind da meist leider Rentnergruppen.


Wo ich nichts tue:
1.) Vor 9Uhr-Fahrer im Nahverkehr der S-Bahn
Da ist mein persönlicher Eindruck, es gibt genug Kontrollpersonal bei der S-Bahn und wünsche einfach FETTE BEUTE mit einer 5er-Gruppe vor 9 Uhr. Macht dann 200 Euro Umsatz :-)

Meine Reaktion im Nahverkehr - eher unterstützend

bahn-user, Mittwoch, 17.11.2010, 13:05 (vor 5639 Tagen) @ GUM

1.) Illegaler Verkauf von SWT/Bayern-Ticket an Bahnsteigen
Wer mich darauf anspricht, ob ich ein solches (gebrauchtes) Ticket kaufen möchte oder verkaufe bekommt ein lautes, deutliches und langsames "Tickets sind nach Fahrtantritt nicht übertragbar und deshalb ist es Betrug" zu hören. Die Reaktionen der Umstehenden sind abwägend und überrascht

In Berlin gehört der Handel mit gebrauchten Einzelfahrscheinen der BVG quasi zum Stadtbild an manchen Stationen. Über die vermutliche Nicht-Legalität hab ich mir bis eben gerade noch keine Gedanken gemacht. Wird es wohl nicht sein.

Da fällt mir ganz sentimental das olle Mensch-Meier-Lied von Rio Reiser ein:

http://www.riolyrics.de/song/id:155

(Waren det noch Zeiten! Darf man heutzutage sowas eigentlich noch im Radio abspielen, ohne politisch korrekt darauf verweisen zu müssen, dass es nur ein Lied ist? "Don't try this at home, kids" und so. ;-)

Steht sogar eindeutig drauf !

GUM, Mittwoch, 17.11.2010, 13:31 (vor 5639 Tagen) @ bahn-user
bearbeitet von GUM, Mittwoch, 17.11.2010, 13:32

In Berlin gehört der Handel mit gebrauchten Einzelfahrscheinen der BVG quasi zum Stadtbild an manchen Stationen. Über die vermutliche Nicht-Legalität hab ich mir bis eben gerade noch keine Gedanken gemacht. Wird es wohl nicht sein.

Ja, leider ! Im Endeffekt ist es doch so, dass dann die ehrlichen Kunden draufzahlen, weil die BVG/Bahn immer ihre Fahrzeuge, die Trasse, den Energieeinsatz und die Beschäftigten bezahlen möchte/muss. Auf jedem Fahrschein steht ganz deutlich drauf, ob der übertragbar ist oder nicht.

gerade die BVG ist mit ihren legal übertragbaren Monatskarten sowieso schon sehr großzügig, was Leistungsangebot und Preise betrifft. Und die übertragbaren Montaskarten waren eine echte Revolution im Obrigkeits- und Stempelstaat. Deshalb gehören diese zum Sortiment fast jedes Verkehrsverbundes.

Niemand ist aufgrund dieser günstigen Angebote gezwungen, sich Leistungen zu erschleichen. Und da bleibe ich ganz klar und eindeutig bei meiner Position.


Da fällt mir ganz sentimental das olle Mensch-Meier-Lied von Rio Reiser ein:

http://www.riolyrics.de/song/id:155

(Waren det noch Zeiten! Darf man heutzutage sowas eigentlich noch im Radio abspielen, ohne politisch korrekt darauf verweisen zu müssen, dass es nur ein Lied ist? "Don't try this at home, kids" und so. ;-)

Kein Kommentar dazu.

Rio Reiser und die BVG

Blaschke, Freitag, 19.11.2010, 09:05 (vor 5637 Tagen) @ bahn-user

Moin!

Da fällt mir ganz sentimental das olle Mensch-Meier-Lied von Rio Reiser ein:

(Waren det noch Zeiten! Darf man heutzutage sowas eigentlich noch im Radio abspielen, ohne politisch korrekt darauf verweisen zu müssen, dass es nur ein Lied ist? "Don't try this at home, kids" und so. ;-)


Bei youtube jedenfalls darf man's. Noch... ;-))

http://www.youtube.com/watch?v=gn_toSERhcM


Schöne Grüße von

jörg

Meine Reaktion im Nahverkehr - eher unterstützend

Markus-P, Mittwoch, 17.11.2010, 15:57 (vor 5639 Tagen) @ GUM


2.) Illegale Leistungserschleichung in einer höheren Beförderungsklasse:
Hier habe ich bei ganz uneinsichtigen Fahrgästen, die nicht in der bezahlten Beförderungsklasse Platz nehmen wollten auch schon mal durch Argumentationshilfe mitgeholfen. Zwar nicht beim Ausstellen einer FPN (darf ich als Kunde leider auch nicht) aber bei der Argumentation, z. B. man kann nicht für 28 Euro zu fünft von Nürnberg nach München fahren und dann auch noch 1. Klasse dazugeschenkt bekommen / beim Autokauf geht das auch nicht, einen Golf bezahlen und Passat fahren / Jetzt muss ich mich schon wundern, wie unverschämt Sie sich verhalten. Nicht bezahlen wollen, freundlich darauf hingewiesen werden und dann auch noch pampig werden. /

Also eher moralische Unterstützung liefern, falls der einzige Zub im Doppelstockzug gerade mal Probleme hat. Dies hilft ihm/ihr auch Ungemein weiter, denn schon steht es nicht mehr 1:2-3, sondern 2:2-3 plus "Waggonöffentlichkeit".

Und im Endeffekt ist es auch fairer, weil meistens die die auf diese Art etwas geschenkt bekommen wollen auch nicht unbedingt die angenehmsten Mitfahrer sind. Übrigens ist dies leider ein altersspezifisches Problem, am unverschämtesten sind da meist leider Rentnergruppen.

Hi,

verkündest Du das vor Polizisten auch?
Sitzen auch oft genug in der ersten Klasse rum, obwohl die Freifahrt im Nahverkehr nur in der zweiten Klasse gilt.

Im Grundsatz gebe ich dir aber Recht.
Eigentlich macht es keinen Unterschied, ob man ohne Ticket im Zug sitzt oder in der ersten Klasse mit einem Ticket für die zweite Klasse.

Bevor es Diskussionen gibt. Es wird keiner daran gehindert sich ein Ticket für die erste Klasse zu kaufen.

Fahrkartenkontrolle KRM / Missbrauch

martin.elsner, Mittwoch, 17.11.2010, 15:19 (vor 5639 Tagen) @ ckx2

Hallo!

Wie rechnet sich das denn?

Wenn er jeden Tag Siegburg -> Frankfurt fährt und dann immer nur bis Montabaur löst, zahlt er bei Bahncard 50 immernoch knapp 30 EUR am Tag (hin und zurück), da zahlt er dann aber trotzdem pro Monat mindestens 600 EUR. Selbst wenn er nur jeden 2. Tag fährt ist die MBC100 fast noch billiger, da die BC50 ja auch noch Geld kostet...

Und ich glaube auf der Strecke gibt es doch auch noch Monatskarten, die etwas unter er MBC100 liegen, zumindest ein paar Pendlerfreunde aus Limburg nutzen das täglich nach Mannheim.

Gruß
Martin

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