Wie kommt es zu so einer Informationspolitik am Bahnsteig? (Allgemeines Forum)

Graukärtchenfahrer, Symbaden, Donnerstag, 04.11.2010, 11:07 (vor 5656 Tagen)

Hallo,

ich hatte bereits aus diesem Forum kennengelernt, daß Züge die von Mannheim nach Basel unterwegs sind, erst ab Ausfahrt/Durchfahrt Signal in Mannheim in Karlsruhe in ihrer Verspätung bekannt sind.
Somit kommt es öfters vor, daß ICEs mit vielleicht +10 bis +15 (oder auch schon einmal mehr) in Karlsruhe in KA lange als pünktlich bekannt gegeben werden und zur Überraschung max. 10 Minuten vor Ankunft des Zuges als plötzlich "verspätet" angekündigt werden.

Gestern geriet das zur Farce:
Der ICE 875 war infolge Streckensperrung mit mind. +75 unterwegs (wohl eher +85) und auch so im Bahnhof angekündigt. Nach dem ersten Schock sah ich die Bekanntgabe, daß ein Ersatz ICE unterwegs sei, was ich als ziemlich ungewöhnlich fand. Dieser Ersatz ICE war bis min. 20min vor Ankunft als pünktlich deklariert, vielleicht auch noch 15min vor offzieller Ankunft.

Dann, vielleicht 15 - 10min vor Ankunft des Zuges wurde er auf dem Bahnsteigg mit +20 angekündigt. Nach +20 trudelte er aber nicht ein. Dann änderte sich die Anzeige auf +25, obwohl dieser Wert schon nicht mehr stimmte. Wenige später gab es eine Ansage und dann waren es +40!

Bei vielleicht +35 bis +37 wurde der ICE angekündigt, der würde in wenige Minuten einfahren. Der kam nicht, es vergingen gefühlte 5 Minuten. Dann hieß es, daß der ICE jetzt einführen würde, es dauert aber wieder Minuten und letztendlich kam der ICE mit vielleicht +45 in KA an.

Ich frage mich, warum es so eine desolate Informationspolitik in unserem Informationszeitalter noch geben kann. Ich war nicht der einzigste Fahrgast auf dem Bahnssteig, der sich so verschaukelt fühlte :-(

Wie kommt es zu so einer Informationspolitik am Bahnsteig?

martin.elsner, Donnerstag, 04.11.2010, 11:22 (vor 5656 Tagen) @ Graukärtchenfahrer

Hallo!

Das klingt vollkommen normal für einen Pendler, der Siegburg kennt. KA kenn ich eigentlich aus eher zuverlässig, wobei es in letzter Zeit etwas chaotischer wurde.

In Siegburg wird auch ein Zug um 7:11 für 7:11 noch als pünktlich angezeigt, obwohl er zu diesem Zeitpunkt noch nicht mal in Köln losgefahren ist und dann mit +30 in Siegburg ankommt. Die Steuerung für Siegburg erfolgt von Köln aus...

Auch die Wagenreihung ist immer wieder lustig. Manchmal glaube ich, das die Zuständigen in Köln nicht wissen, das einige Züge in Köln wenden. Damit habe ich in KA noch nie Probleme gehabt, die Ansagen und Anzeigen dort sind immer zuverlässig gewesen.

Zum Thema Informationszeitalter: Die besten Informationswege sind immer nur so gut, wie die, die die Informationen eingeben sollen/dürfen/müssen.

Gruß
Martin

Wie kommt es zu so einer Informationspolitik am Bahnsteig?

Mario-ICE, Donnerstag, 04.11.2010, 11:26 (vor 5656 Tagen) @ Graukärtchenfahrer

Hallo,

ich hatte bereits aus diesem Forum kennengelernt, daß Züge die von Mannheim nach Basel unterwegs sind, erst ab Ausfahrt/Durchfahrt Signal in Mannheim in Karlsruhe in ihrer Verspätung bekannt sind.
Somit kommt es öfters vor, daß ICEs mit vielleicht +10 bis +15 (oder auch schon einmal mehr) in Karlsruhe in KA lange als pünktlich bekannt gegeben werden und zur Überraschung max. 10 Minuten vor Ankunft des Zuges als plötzlich "verspätet" angekündigt werden.

Gestern geriet das zur Farce:
Der ICE 875 war infolge Streckensperrung mit mind. +75 unterwegs (wohl eher +85) und auch so im Bahnhof angekündigt. Nach dem ersten Schock sah ich die Bekanntgabe, daß ein Ersatz ICE unterwegs sei, was ich als ziemlich ungewöhnlich fand. Dieser Ersatz ICE war bis min. 20min vor Ankunft als pünktlich deklariert, vielleicht auch noch 15min vor offzieller Ankunft.

Dann, vielleicht 15 - 10min vor Ankunft des Zuges wurde er auf dem Bahnsteigg mit +20 angekündigt. Nach +20 trudelte er aber nicht ein. Dann änderte sich die Anzeige auf +25, obwohl dieser Wert schon nicht mehr stimmte. Wenige später gab es eine Ansage und dann waren es +40!

Bei vielleicht +35 bis +37 wurde der ICE angekündigt, der würde in wenige Minuten einfahren. Der kam nicht, es vergingen gefühlte 5 Minuten. Dann hieß es, daß der ICE jetzt einführen würde, es dauert aber wieder Minuten und letztendlich kam der ICE mit vielleicht +45 in KA an.

Ich frage mich, warum es so eine desolate Informationspolitik in unserem Informationszeitalter noch geben kann. Ich war nicht der einzigste Fahrgast auf dem Bahnssteig, der sich so verschaukelt fühlte :-(

Also ganz nachvollziehbar ist das ganze sicher für einen Außenstehenden nicht. Die Verspätung des ICE 875 entstand wegen einer Streckensperrung zwischen Göttingen und Kassel-Wilhelmshöhe. Der Ersatzzug wendete aus einer Vorleistung. Bereits vor 21:30 Uhr war bekannt, dass der Ersatzzug zu 875 etwa +30' verspätet ab Mannheim fahren würde. Die Bekanntgabe der Verspätung am Bahnhof Karlsruhe entspricht auch zeitlich gesehen, den entsprechenden Standards. Vermutlich wurde, was bei DB Station und Service häufiger festgestellt werden kann, die prognostizierte Verspätung nach "unten" korrigiert um auf der sicheren Seite zu sein, falls der Zug doch schneller in Mannheim losfährt als die Prognose. Manchmal durchaus nachvollziehbar, da es wohl Reisende gibt, die dann wirklich nach 30 Minuten auf dem Bahnsteig wieder erscheinen. Der Zug ist dann um 22:06 Uhrloshren, hatte also 30 Minuten Verspätung und wurde dann auf dem weg nach Karlsruhe um weitere 17 Minuten verspätet.
Also außer der eigenmächtig nach unten korrigierten Prognose kann man hier eigentlich niemanden was vorwerfen.

Wie kommt es zu so einer Informationspolitik am Bahnsteig?

Graukärtchenfahrer, Symbaden, Donnerstag, 04.11.2010, 12:00 (vor 5656 Tagen) @ Mario-ICE
bearbeitet von Graukärtchenfahrer, Donnerstag, 04.11.2010, 12:05

Kassel-Wilhelmshöhe. Der Ersatzzug wendete aus einer Vorleistung. Bereits vor 21:30 Uhr war bekannt, dass der Ersatzzug zu 875 etwa +30' verspätet ab Mannheim fahren würde.

Aber zu dieser Zeit war der Ersatzzug in KA als pünktlich deklariert und das war er noch bis mind 20min vor der off. Ankunft. Ich kann leider nicht mehr sagen, wann der Zug mit der Verspätung angekündigt wurde, aber es war wie immer sehr/zu spät.

Die Bekanntgabe der Verspätung am Bahnhof Karlsruhe entspricht auch zeitlich gesehen, den entsprechenden Standards.

Was sind die Standards?
Ab wann muß spätests für den Kunden eine Verspätung bekanntgegeben werden?

Es kann doch nicht sein, daß man so lange den Kunden auf den Bahnsteig stehen läßt, im Glauben der Zug sei pünktlich, wenn zu 100% klar ist, daß der Zug nie und nimmer in max. +5 eintreffen kann.

Vermutlich wurde, was bei DB Station und Service häufiger festgestellt werden kann, die prognostizierte Verspätung nach "unten" korrigiert um auf der sicheren Seite zu sein, falls der Zug doch schneller in Mannheim losfährt als die Prognose.

Da setzt aber vorraus, daß der Zug überhaupt rechtzeitg als verspätet angekündigt wurde. Das ist meine eigentliche Kritik.

Manchmal durchaus nachvollziehbar, da es wohl Reisende gibt, die dann wirklich nach 30 Minuten auf dem Bahnsteig wieder erscheinen.

Ich denke, die Bahn AG sollte bei den Fakten bleiben und dieses als solches angeben. Falls es Unsicherheiten gibt, wie in diesem Beispiel, sollte diesen als solches angegeben wird.

D.h. entweder "ca. +20" (nach Abfahrt des Zuges in Mannheim)
oder z.B. "vor. +20 bis +30 - Zug wartet noch in Mannheim" (bei Unsicherheiten)

Der Rest ist dann das Problem und die Erziehung des Fahrgastes, im Flugverkehr soll man ja auch rechtzeitig am Gate sein. Oder anders ausgedrückt, die Bahn AG sollte kein Kindermädchen spielen :-)

Der Zug ist dann um 22:06 Uhrloshren, hatte also 30 Minuten Verspätung

Zu diesem Zeitpunkt war der Zug mit +20 angekündigt. Auf dieser Strecke kann kein ICE 10min rausholen, vielleicht eine Minute.
Also hätte man spätestes um 22:10 den Zug mit +30 ankündigen sollen.

und wurde dann auf dem weg nach Karlsruhe um weitere 17 Minuten verspätet.

Das habe ich mir fast gedacht, man hätte auch das kommunizieren können:
"Probleme auf der Strecke", ect. ...

Also außer der eigenmächtig nach unten korrigierten Prognose kann man hier eigentlich niemanden was vorwerfen.

vgl. oben, bezüglich den Zeitpunkten der Kommunikation der Verspätungen und der großzügigen Abrundungen.

Ich bitte dich diese Kritik nicht persönlich zu nehmen, ich bin Dir sehr dankbar für Deine genommene Zeit und diese wertvolle Information, aber ich halte die Informationspolitik auf dem Bahnsteig, wie gestern erlebt, für nicht akzeptabel.

Wie kommt es zu so einer Informationspolitik am Bahnsteig?

Mario-ICE, Donnerstag, 04.11.2010, 19:49 (vor 5656 Tagen) @ Graukärtchenfahrer

Die Bekanntgabe der Verspätung am Bahnhof Karlsruhe entspricht auch zeitlich gesehen, den entsprechenden Standards.


Was sind die Standards?
Ab wann muß spätests für den Kunden eine Verspätung bekanntgegeben werden?

Wenn ich richtig informiert bin 10 Minuten vor Ankunft des Zuges.


Es kann doch nicht sein, daß man so lange den Kunden auf den Bahnsteig stehen läßt, im Glauben der Zug sei pünktlich, wenn zu 100% klar ist, daß der Zug nie und nimmer in max. +5 eintreffen kann.

Vermutlich wurde, was bei DB Station und Service häufiger festgestellt werden kann, die prognostizierte Verspätung nach "unten" korrigiert um auf der sicheren Seite zu sein, falls der Zug doch schneller in Mannheim losfährt als die Prognose.


Da setzt aber vorraus, daß der Zug überhaupt rechtzeitg als verspätet angekündigt wurde. Das ist meine eigentliche Kritik.

Manchmal durchaus nachvollziehbar, da es wohl Reisende gibt, die dann wirklich nach 30 Minuten auf dem Bahnsteig wieder erscheinen.


Ich denke, die Bahn AG sollte bei den Fakten bleiben und dieses als solches angeben. Falls es Unsicherheiten gibt, wie in diesem Beispiel, sollte diesen als solches angegeben wird.

D.h. entweder "ca. +20" (nach Abfahrt des Zuges in Mannheim)
oder z.B. "vor. +20 bis +30 - Zug wartet noch in Mannheim" (bei Unsicherheiten)

Der Rest ist dann das Problem und die Erziehung des Fahrgastes, im Flugverkehr soll man ja auch rechtzeitig am Gate sein. Oder anders ausgedrückt, die Bahn AG sollte kein Kindermädchen spielen :-)

Der Zug ist dann um 22:06 Uhrloshren, hatte also 30 Minuten Verspätung


Zu diesem Zeitpunkt war der Zug mit +20 angekündigt. Auf dieser Strecke kann kein ICE 10min rausholen, vielleicht eine Minute.
Also hätte man spätestes um 22:10 den Zug mit +30 ankündigen sollen.

Das hätte man auch schon um 21:50 Uhr nach den geltenden Regeln machen können. Warum immer gern nach unten "korrigiert" ist leider ein Problem bei S&S

und wurde dann auf dem weg nach Karlsruhe um weitere 17 Minuten verspätet.


Das habe ich mir fast gedacht, man hätte auch das kommunizieren können:
"Probleme auf der Strecke", ect. ...

Wurde im Thread schon mal versucht zu beantworten.

Ich bitte dich diese Kritik nicht persönlich zu nehmen, ich bin Dir sehr dankbar für Deine genommene Zeit und diese wertvolle Information, aber ich halte die Informationspolitik auf dem Bahnsteig, wie gestern erlebt, für nicht akzeptabel.

Nein, nehm ich nicht persönlich, aber die Medaiile hat eben immer zwei Seiten.

Und es bleibt ein Phänomen warum die Information vom "Geber" zum "Nehmer" und Weiterleiter an die Kundschaft immer nochmal in Messungen bis zu 10 % Schwund aufweist.

Wie kommt es zu so einer Informationspolitik am Bahnsteig?

Der Beobachter, Freitag, 05.11.2010, 07:33 (vor 5655 Tagen) @ Mario-ICE

Die Bekanntgabe der Verspätung am Bahnhof Karlsruhe entspricht auch zeitlich gesehen, den entsprechenden Standards.


Was sind die Standards?
Ab wann muß spätests für den Kunden eine Verspätung bekanntgegeben werden?


Wenn ich richtig informiert bin 10 Minuten vor Ankunft des Zuges.

gilt das allgemein? Auch wenn "intern" und im Internet schon bekannt ist, dass der Zug 30min Verspätung hat?

Wie kommt es zu so einer Informationspolitik am Bahnsteig?

Mario-ICE, Freitag, 05.11.2010, 14:41 (vor 5655 Tagen) @ Der Beobachter

Die Bekanntgabe der Verspätung am Bahnhof Karlsruhe entspricht auch zeitlich gesehen, den entsprechenden Standards.


Was sind die Standards?
Ab wann muß spätests für den Kunden eine Verspätung bekanntgegeben werden?


Wenn ich richtig informiert bin 10 Minuten vor Ankunft des Zuges.


gilt das allgemein? Auch wenn "intern" und im Internet schon bekannt ist, dass der Zug 30min Verspätung hat?

Ich glaub das ist spätestens 10 Minuten vorher. man stelle sich aber vorin einer schwierigen Betriebslage mit mehreren verspäteten Zügen würde permanent die Blechelse die Verspätung bekanntgeben. Würde auch viele wieder nerven.

Im allgemeinen ist man über Internet oder mobilen Endgeräten besser informiert, da man ja nur sein spezifischen Zug sucht.

Wie kommt es zu so einer Informationspolitik am Bahnsteig?

Der Beobachter, Freitag, 05.11.2010, 17:26 (vor 5655 Tagen) @ Mario-ICE

Die Bekanntgabe der Verspätung am Bahnhof Karlsruhe entspricht auch zeitlich gesehen, den entsprechenden Standards.


Was sind die Standards?
Ab wann muß spätests für den Kunden eine Verspätung bekanntgegeben werden?


Wenn ich richtig informiert bin 10 Minuten vor Ankunft des Zuges.


gilt das allgemein? Auch wenn "intern" und im Internet schon bekannt ist, dass der Zug 30min Verspätung hat?


Ich glaub das ist spätestens 10 Minuten vorher. man stelle sich aber vorin einer schwierigen Betriebslage mit mehreren verspäteten Zügen würde permanent die Blechelse die Verspätung bekanntgeben. Würde auch viele wieder nerven.

Im allgemeinen ist man über Internet oder mobilen Endgeräten besser informiert, da man ja nur sein spezifischen Zug sucht.

Das glaube ich auch und ich habe fast den Eindruck, dass die Bahn davon ausgeht, dass heutzutage jeder im Besitz eines solchen Endgerätes ist.

Die Blechelse funktioniert ja wohl auch nur dann richtig, wenn es sich um eine "normale" Verspätung ohne weitere "Komplikationen" handelt. Beobachtet habe ich das in der Vergangenheit schon 2x in Köln-Deutz: Köln-Deutz hat ja die freundliche Computerstimme (ausgenommen S-Bahnsteig). Wenn jetzt dort etwas außerplanmäßig läuft: Beispiel: S-Bahn wird über andere Bahnsteige umgeleitet, was ja hin und wieder vorkommt; gibts da überhaupt keine Info. Der erstaunte Reisende sieht nur seine Bahn auf einem anderen Bahnsteig einfahren und hat - gerade in K-Deutz - keine Chance schnell den Bahnsteig zu wechseln. Und irgendwie fühlt sich in Deutz auch niemand für die Ansage verantwortlich. In K-Hbf erbarmt sich ja wenigstens noch meistens jemand die Reisenden doch noch über Änderungen zu informieren.

automatische Ansage von Verspätungen

Fabian318, Münster i. W., Freitag, 05.11.2010, 20:54 (vor 5655 Tagen) @ Mario-ICE

Ich glaub das ist spätestens 10 Minuten vorher. man stelle sich aber vorin einer schwierigen Betriebslage mit mehreren verspäteten Zügen würde permanent die Blechelse die Verspätung bekanntgeben. Würde auch viele wieder nerven.

Das ist sowieso ein Graus, dass alle paar Minuten die Verspätung eines Zuges - bis er denn wirklich eintrifft - wiederholt wird. Fünf Minuten vor Abfahrtzeit, zur Abfahrtzeit und ansonsten nur bei Änderungen der Verspätungslage sollte voll und ganz genügen.

Das sind typische Verzögerungen im Betriebsablauf..

Weiler, Donnerstag, 04.11.2010, 12:17 (vor 5656 Tagen) @ Mario-ICE

Ersatzzug 2807 wurde von vornherein mit +30 prognostiziert,(eine Prognose +45 hätte durch die TP erfolgen müssen, ist aber untergegangen)ist tatsächlich aber erst um 22:23 Uhr in Mannheim abgefahren, das wiederum wurde aus irgendwelchen technischen Gründen nicht ins RIS überspielt.Erst die Ankunft in Karlsruhe mit + 47 war dann wieder korrekt.
Der Ansager in Karlsruhe kann aber auch beim Netz mal anfragen und hätte also gewusst, dass der Zug nach 45 Min noch immer in Mannheim gestanden ist und eine entsprechende Info an die Fahrgäste in Karlsruhe geben können. Offensichtlich ist das in Karlsruhe aber nicht der Fall, was ich ich selber schon oft erlebt habe!!.

Das sind typische Verzögerungen im Betriebsablauf..

Alexander, Donnerstag, 04.11.2010, 12:39 (vor 5656 Tagen) @ Weiler

Hi,

woher hast du die Information mit einer Abfahrt von 22:26?

Lt. den Daten von DB Netz hat 2807 21:36 mit +37 Mannheim verlassen.
Der Verspätungsaufbau bis Karlsruhe kam zu stande, da nicht über die SFS gefahren werden durfte.

Dadurch sollte der Ansager folgende Informationen erhalten haben:

21:26: Abfahrt Mannheim 30 Minuten später (TP Prognose)
22:13: +37 automatische Verspätungsmeldung bei überfahrt Ausfahrtsignal
22:30: +44 automatische Verspätungsmeldung, nachdem Zug wieder auf "Regelweg"

Viele Grüße

--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)

Das sind typische Verzögerungen im Betriebsablauf..

Weiler, Donnerstag, 04.11.2010, 12:55 (vor 5656 Tagen) @ Alexander

Hi,

woher hast du die Information mit einer Abfahrt von 22:26?

Lt. den Daten von DB Netz hat 2807 21:36 mit +37 Mannheim verlassen.
Der Verspätungsaufbau bis Karlsruhe kam zu stande, da nicht über die SFS gefahren werden durfte.

Dadurch sollte der Ansager folgende Informationen erhalten haben:

21:26: Abfahrt Mannheim 30 Minuten später (TP Prognose)
22:13: +37 automatische Verspätungsmeldung bei überfahrt Ausfahrtsignal
22:30: +44 automatische Verspätungsmeldung, nachdem Zug wieder auf "Regelweg"

Viele Grüße

Habe ich mal vermutet, da die Abfahrt in Mannheim als Prognose in den mir zu hause zur Verfügung stehenden Programmen gekennzeichnet war.
Ich denke mal wegen fehlendem Personal über Altbau.

Wie kommt es zu so einer Informationspolitik am Bahnsteig?

JanKrohn, Vaals (NL), Donnerstag, 04.11.2010, 11:57 (vor 5656 Tagen) @ Graukärtchenfahrer

Habe vor einiger Zeit ähnliches erlebt. Ich warte früh morgens in Darmstadt auf den ICE nach Heidelberg, wird erst mit +10 angekündigt, das ganze schaukelt sich schrittweise hoch auf +40. Eine Minute nachdem der RE nach Mannheim weg war, schlägt die Anzeige um auf "Zug fällt heute aus".

Wenn die den ICE in Frankfurt verenden lassen, habe ich ja noch ansatzweise Verständnis für. Aber das den Wartenden erst mitzuteilen, wenn ein alternativ nutzbarer RE gerade weg ist, sollte eher vermieden werden.

Jan

--
--
http://www.vic-fontaine.com/
http://www.heidoc.net/

Wie kommt es zu so einer Informationspolitik am Bahnsteig?

Mario-ICE, Donnerstag, 04.11.2010, 19:54 (vor 5656 Tagen) @ JanKrohn

Habe vor einiger Zeit ähnliches erlebt. Ich warte früh morgens in Darmstadt auf den ICE nach Heidelberg, wird erst mit +10 angekündigt, das ganze schaukelt sich schrittweise hoch auf +40. Eine Minute nachdem der RE nach Mannheim weg war, schlägt die Anzeige um auf "Zug fällt heute aus".

Wenn die den ICE in Frankfurt verenden lassen, habe ich ja noch ansatzweise Verständnis für. Aber das den Wartenden erst mitzuteilen, wenn ein alternativ nutzbarer RE gerade weg ist, sollte eher vermieden werden.

Jan

Vom Grundsatz her sicher richtig. Aber vielleicht wurde genau in dem Zeitrahmen beschlossen, dass der Zug ausfällt, bis die Info in die Systeme kommt vergeht ja auch nochmal ein bissel Zeit und dann muss diese Info ja auch wieder in Heidelberg "verarbeitet" werden.

Das sich am bahnhof Y dadurch dein beschriebener Fall ergibt hat der Entscheider bestimmt nicht im Blick gehabt.
Meinst du wirklich, das macht jemand mit Absicht? Es gibt halt Situationen, die sind wie sie sind , auch wenn sie für manchen unglücklich sind.
Wichtig ist, dass die Infos nur so fliessen können, egal in welche Anzeiger, wie sie in die Systeme eingepflegt werden.

OT

Matze86, München, Freitag, 05.11.2010, 08:28 (vor 5655 Tagen) @ Graukärtchenfahrer

Dann hieß es, daß der ICE jetzt einführen würde (...)

Was hat der ICE denn eingeführt? ;P

*SCNR*

OT

Graukärtchenfahrer, Symbaden, Freitag, 05.11.2010, 12:28 (vor 5655 Tagen) @ Matze86

Habe mir jetzt ein Tüte Deutsch gekauft, hat mir sehr gehelft.

:-)

OT

Matze86, München, Freitag, 05.11.2010, 20:47 (vor 5655 Tagen) @ Graukärtchenfahrer

Habe mir jetzt ein Tüte Deutsch gekauft, hat mir sehr gehelft.

:-)

Prima *fg*

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