Frankreich will ICE stoppen (Allgemeines Forum)
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 18.10.2010, 13:01 (vor 5716 Tagen)
Die Schwäbische Zeitung bertichtet, dass die französische Regierung und Alstom, die ICE nach London durch den Eurotunnel, verhindern wollen. Argument: Die Siemens-Züge, würden die Sicherheitsstandards nicht erfüllen.
Der wahre Grund dürfte aber auf verlorenen Aufträgen basieren.
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Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Matze86, München, Montag, 18.10.2010, 13:03 (vor 5716 Tagen) @ 218 466-1
Frankreich will ICE stoppen
ckx2, Montag, 18.10.2010, 13:03 (vor 5716 Tagen) @ 218 466-1
Das finden aber auch zum Teil die Franzosen albern, wie sich die Politiker dort benehmen. Verletzte Staatsehre hin oder her ...
Frankreich will ICE stoppen
NIM rocks, Montag, 18.10.2010, 14:45 (vor 5716 Tagen) @ 218 466-1
Die Schwäbische Zeitung bertichtet, dass die französische Regierung und Alstom, die ICE nach London durch den Eurotunnel, verhindern wollen. Argument: Die Siemens-Züge, würden die Sicherheitsstandards nicht erfüllen.
Der wahre Grund dürfte aber auf verlorenen Aufträgen basieren.
Na klar! Alstom spioniert Siemens aus und bekommt einen fetten Auftrag und jetzt sind sie beleidigt weil Siemens ehrlich eine Ausschreibung gewonnen hat (kann man die aktuelle Sachlage schon als "gewonnen" bezeichnen?). Eigentlich mag ich die Franzosen ja, aber wenn ich sowas lese könnte ich echt kotzen...
Frankreich will ICE stoppen
Thalyseo, Montag, 18.10.2010, 15:06 (vor 5716 Tagen) @ NIM rocks
Als Anhänger der freien Marktwirtschaft kann ich das natürlich nicht gutheißen, aber ich kann die französische Regierung durchaus verstehen:
Das Interesse der französischen Regierung besteht in der Stabilisierung und Stärkung der französischen Wirtschaft. Da muss auch mal zu härteren Mittel greifen.
Wie gesagt, ich heiße das nicht gut, kann es aber verstehen.
Dennoch ist der französischen Regierung vorzuwerfen, dass sie sich gegen ein Beteiligung der DB an Eurostar ausgesprochen haben. So wäre das jetzige Problem in der heutigen Form zu verhindern gewesen, ganz zu schweigen von der Konkurrenz für Thalys zwischen Brüssel und Köln.
Übrigens glaube ich nicht an eine signifikant stärkere Auslastung der Röhren, da die jetzigen Züge mit Ziel Brüssel entweder durch den ICE ersetzt werden dürften (= wie auch im Falle von Thalys zum Fahrplanwechsel 12/2010) bzw. nach Köln durchgezogen werden (= ich schließe eine Beteiligung der DB an Eurostar immer noch nicht ganz aus), so dass es wohl - wenn überhaupt - nur ein paar Kurse mehr geben dürfte.
Bin mal gespannt, wie es sich wirklich entwickelt!
Frankreich will ICE stoppen
NIM rocks, Montag, 18.10.2010, 16:36 (vor 5716 Tagen) @ Thalyseo
Als Anhänger der freien Marktwirtschaft kann ich das natürlich nicht gutheißen, aber ich kann die französische Regierung durchaus verstehen:
Das Interesse der französischen Regierung besteht in der Stabilisierung und Stärkung der französischen Wirtschaft. Da muss auch mal zu härteren Mittel greifen.
Wie gesagt, ich heiße das nicht gut, kann es aber verstehen.
Naja, aufregen können sie sich ja, solange nicht mit unfairen Mitteln der französischen Wirtschaft geholfen werden soll. Wenn sie eine Ausschreibung verlieren, weil sie evtl. nicht das beste bzw. das billigste (was ich nicht glaube) Angebot abgegeben haben, dann muss sich auch die französische Politik damit abfinden.
Dennoch ist der französischen Regierung vorzuwerfen, dass sie sich gegen ein Beteiligung der DB an Eurostar ausgesprochen haben. So wäre das jetzige Problem in der heutigen Form zu verhindern gewesen, ganz zu schweigen von der Konkurrenz für Thalys zwischen Brüssel und Köln.
So sehe ich das auch, jetzt hat man Konkurrenzkampf und Eurotunnel freut sich.
Übrigens glaube ich nicht an eine signifikant stärkere Auslastung der Röhren, da die jetzigen Züge mit Ziel Brüssel entweder durch den ICE ersetzt werden dürften (= wie auch im Falle von Thalys zum Fahrplanwechsel 12/2010) bzw. nach Köln durchgezogen werden (= ich schließe eine Beteiligung der DB an Eurostar immer noch nicht ganz aus), so dass es wohl - wenn überhaupt - nur ein paar Kurse mehr geben dürfte.
Das glaube ich nicht, die ICE-Züge werden evtl. die Thalys zwischen Köln und Brüssel ersetzen, aber nicht die Eurostar. Eurostar will seine gesamte Flotte redesignen und zusätzlich zehn neue Langzüge anschaffen, das bedeutet, dass sie ihr Angebot ausbauen wollen. Für eine Reaktivierung der abgegebenen Garnituren ist es wohl zu spät (da fahren ja ein paar als TGV in Frankreich und ein paar kurze Garnituren gehören einer englischen Eisenbahngesellschaft, die damit von London nordwärts fahren.
Der Velaro ist z.B. für einen Verkehr nach Deutschland (über die LGV Est), die Niederlande und Italien geeignet (sofern er so bestellt wird), da lassen sich in attraktiven Reisezeiten schon deutlich mehr Direktverbindungen ab London auf den Kontinent anbieten.
Bin mal gespannt, wie es sich wirklich entwickelt!
Ebenfalls! Auf alle Fälle glaube ich an einen spürbaren Ausbau des Eurostarnetzes über die bisherigen Endpunkte Paris und Brüssel hinaus.
Frankreich will ICE stoppen
Thalyseo, Montag, 18.10.2010, 17:08 (vor 5716 Tagen) @ NIM rocks
Der Velaro ist z.B. für einen Verkehr nach Deutschland (über die LGV Est), die Niederlande und Italien geeignet (sofern er so bestellt wird), da lassen sich in attraktiven Reisezeiten schon deutlich mehr Direktverbindungen ab London auf den Kontinent anbieten.
Dann sehe ich für Thalys - im Sinne des heutigen Joint Ventures - schwarz. Thalys ist innovativ, hat bisher jedoch immer von seiner Oligopolstellung profitiert, zumal die Abschnitte über Brüssel hinaus nach Köln/Amsterdam noch nicht soweit "angegriffen" worden sind, als dass man sich gegen diese Konkurrenz behaupten können. Eurostar und Thalys sind bislang Partner, was auch sehr gut funktioniert, weil keiner dem anderen ins Gehege kommt.
Ich kann es nicht wirklich erklären, aber ich kann mir Thalys - ganz offen gestanden - nicht im freien Wettbewerb vorstellen.
Hmm, wenn ich mir das so überlege, sollte ich mich wohl auf Seiten der Franzosen stellen: "Vive le TGV!". *scherz*
Frankreich will ICE stoppen
Uniqum, Frankfurt am Main, Montag, 18.10.2010, 18:17 (vor 5716 Tagen) @ Thalyseo
Dann sehe ich für Thalys - im Sinne des heutigen Joint Ventures - schwarz. Thalys ist innovativ, hat bisher jedoch immer von seiner Oligopolstellung profitiert, zumal die Abschnitte über Brüssel hinaus nach Köln/Amsterdam noch nicht soweit "angegriffen" worden sind, als dass man sich gegen diese Konkurrenz behaupten können. Eurostar und Thalys sind bislang Partner, was auch sehr gut funktioniert, weil keiner dem anderen ins Gehege kommt.
Ich kann es nicht wirklich erklären, aber ich kann mir Thalys - ganz offen gestanden - nicht im freien Wettbewerb vorstellen.
Wird schon schief gehen. Thalys läuft doch prächtig und es sind auch alle die jenigen, die angreifen könnten fein an dem Unternehmen beteiligt und es bekommen alle brav was vom Kuchen ab. Thalys fährt ja hauptsächlich von Bürssel nach Paris, sogar fast halbstündlich.
Warum sollten Verbindungen nach London etwas daran ändern?
Zumal ICE und Thalys doch auch bisher im "Wettbewerb" miteinander zwischen Köln und Brüssel unterwegs sind. Nach Norden hin wird sobald die Fyra-Triebwagen einsatzbereit sind (was noch dauern kann) auch Wettbewerb herrschen. Allerdings gibt es auch dann weiterhin keine Alternativen nach Paris.
Frankreich will ICE stoppen
Thalyseo, Montag, 18.10.2010, 19:21 (vor 5716 Tagen) @ Uniqum
Warum sollten Verbindungen nach London etwas daran ändern?
Zumal ICE und Thalys doch auch bisher im "Wettbewerb" miteinander zwischen Köln und Brüssel unterwegs sind. Nach Norden hin wird sobald die Fyra-Triebwagen einsatzbereit sind (was noch dauern kann) auch Wettbewerb herrschen. Allerdings gibt es auch dann weiterhin keine Alternativen nach Paris.
Naja, bereits zum kommenden Fahrplanwechsel fällt ein Thalys weg - zugunsten eines zusätzlichen ICE-Umlaufs. Da dabei die Summe der Zugfahrten unverändert bleibt, und in Brüssel - war jedenfalls auf meinen Fahrten immer so - ein (fast) kompletter Fahrgastwechsel stattfindet, könnte ich mir schon vorstellen, dass dann einige Thalys-Umläufe durch London-ICE ersetzt werden. London dürfte unbestritten das attraktivere Ziel für deutsche Reisende sein, und für Fahrgäste mit Reiseziel Belgien dürfte es egal sein.
Fraglich ist, in der Tat, ob es - durch London - zusätzliche Umläufe zwischen Köln und Brüssel geben wird.
Der "Fyra" ist zwar auch Konkurrenz, spielt aber - nach meiner Meinung - in einer anderen Liga.
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NIM rocks, Montag, 18.10.2010, 23:16 (vor 5715 Tagen) @ Thalyseo
Warum sollten Verbindungen nach London etwas daran ändern?
Zumal ICE und Thalys doch auch bisher im "Wettbewerb" miteinander zwischen Köln und Brüssel unterwegs sind. Nach Norden hin wird sobald die Fyra-Triebwagen einsatzbereit sind (was noch dauern kann) auch Wettbewerb herrschen. Allerdings gibt es auch dann weiterhin keine Alternativen nach Paris.
Naja, bereits zum kommenden Fahrplanwechsel fällt ein Thalys weg - zugunsten eines zusätzlichen ICE-Umlaufs. Da dabei die Summe der Zugfahrten unverändert bleibt, und in Brüssel - war jedenfalls auf meinen Fahrten immer so - ein (fast) kompletter Fahrgastwechsel stattfindet, könnte ich mir schon vorstellen, dass dann einige Thalys-Umläufe durch London-ICE ersetzt werden. London dürfte unbestritten das attraktivere Ziel für deutsche Reisende sein, und für Fahrgäste mit Reiseziel Belgien dürfte es egal sein.
Das ist auch eine Möglichkeit. Der ICE wird defintiv neben dem Thalys fahren und somit als "Konkurrenz" zu bezeichnen sein. Wenn Eurostar und Thalys ihren Kuschelkurs weiterführen, dann wird es wohl zumindest in Belgien (Brüssel) bei der heutigen Situation bleiben, dass man nach Amsterdam und Köln (sofern nach Köln nicht der ICE aus London direkt vor/hinter dem Thalys fährt) immer umsteigen muss.
Attraktiver sind aber meiner Meinung nach auch Eurostar-Durchbinder nach Süddeutschland (Stuttgart, München), in die Schweiz, nach Süd- und Westfrankreich sowie nach Italien, denn da gibt es ja noch garnichts. Über Brüssel hat man ja schon jede Menge HGV.
Fraglich ist, in der Tat, ob es - durch London - zusätzliche Umläufe zwischen Köln und Brüssel geben wird.
Ich hoffe es mal...
Der "Fyra" ist zwar auch Konkurrenz, spielt aber - nach meiner Meinung - in einer anderen Liga.
Warum? Ist doch auch ein HGV-Zug,...
Frankreich will ICE stoppen
Thalyseo, Dienstag, 19.10.2010, 12:01 (vor 5715 Tagen) @ NIM rocks
bearbeitet von Thalyseo, Dienstag, 19.10.2010, 12:02
Wenn Eurostar und Thalys ihren Kuschelkurs weiterführen, dann wird es wohl zumindest in Belgien (Brüssel) bei der heutigen Situation bleiben, dass man nach Amsterdam und Köln (sofern nach Köln nicht der ICE aus London direkt vor/hinter dem Thalys fährt) immer umsteigen muss.
Habe gerade einen Hänger:
Wie meinst Du das bzw. was meinst Du mit "Umstieg in Brüssel"?
Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass der Anteil der deutschen Fahrgäste mit Fahrziel Paris relativ klein ist. Den eigentlichen Umstieg hätte man jedoch nur im "Korrespondenzverkehr". Da prakisch jeder aus Köln kommende ICE in Brüssel Anschluß an einen Thalys nach Paris hat - Gleis ggü., selber Bahnsteig, gleiche Fahrzeit wie Direktverbindung - wären vom Umstieg die Pariser Reisenden betroffen, aber eben auch nur, wenn Thalys nicht mehr nach Köln führe.
Für Amsterdam finde ich Paris als Reiseziel attraktiver. Gerade bei den Parisern ist Amsterdam sehr beliebt und drei Hauptstädte in drei Stunden ist nicht schlecht. Vorstellen könnte ich mir da aber einen "Korrespondenzverkehr/Rendez-vous-Verkehr" zwischen Thalys und ICE/Eurostar, also dass der aus Paris, mit Fahrziel Amsterdam kommende Thalys, in Brüssel auf den aus London, mit Fahrtziel Frankfurt/M., kommenden Eurostar/ICE trifft et vice versa. Damit werden attraktive Verbindungen geboten, die beiden Züge kommen sich nicht ins Gehege und entsprechende Kooperationen, wie sie heute bereits zwischen Thalys und Eurostar bestehen, werden möglich.
Letztendlich würde ich den ICE - statt Thalys für den Deutschlandverkehr präferieren, da so auch Frankfurt/M. angebunden würde, und nicht mehr der Zug gänzlich in Köln gefüllt werden müsste. Zudem würde ja auch Aachen von besseren Anschlüssen - respektive in Frankfurt/M. - profitieren.
Der Anschluß Lüttichs könnte dessen ungeachtet auch weiterhin bestehen, ohne dass eine Konkurrenz zum ICE/Eurostar bestünde, da Thalys keine innerbelgischen Verbindungen anbietet. Zudem könnte er auch nach Maastricht verlängert werden.
Der "Fyra" ist zwar auch Konkurrenz, spielt aber - nach meiner Meinung - in einer anderen Liga.
Warum? Ist doch auch ein HGV-Zug,...
Thalys ist eine Marke mit einem sehr starken Image (= Thema meiner Masterarbeit), der Fyra - hierzu kann ich nicht wirklich fundierte Aussagen machen - scheint eher gar kein Image bzw. ein schlechtes Image zu haben. Thalys ist einfach anders, und selbst wenn die Kunden nichts mit Thalys anzufangen wissen, spüren sie doch, dass er einfach anders ist [z. B. "Un train marrant qui dessert l´est de la France!" (= frei übersetzt: "Ein komischer Zug, der nach Ostfrankreich fährt!"); entstammt einem meiner Interviews]. Im Kolloquium habe ich mal das Präsentationsvideo des Fyra gezeigt und es war erstaunlich zu sehen, wie negativ der Fyra neben Thalys abschnitt (= obwohl ich immer wieder bemerke, dass die Deutschen den ICE besser als den Thalys, die Franzosen den Thalys jedoch weitaus besser als den TGV bewerten). Mein Dekan meinte bspw., dass ja auch sein Auto 250 km/h führe (= man bedenke, dass Thalys es auch "nur" auf 300 km/h bringt!).
Gerade im Fokus der Konkurrenz sehe ich eigentlich nur Deutschland als kritisch an, zumal die Deutschen - wenn mich meiner Erinnerung nicht täuscht - den Thalys auch - relativ gesehen - als schlechtesten beurteilen.
Daher sehe ich schwarz für Thalys, wenn der Londonverkehr startet, zumal dieser dann auch Frankfurt/M. bedient, während Thalys weiterhin in Köln enden muss.
Frankreich will ICE stoppen
NIM rocks, Dienstag, 19.10.2010, 12:30 (vor 5715 Tagen) @ Thalyseo
Wenn Eurostar und Thalys ihren Kuschelkurs weiterführen, dann wird es wohl zumindest in Belgien (Brüssel) bei der heutigen Situation bleiben, dass man nach Amsterdam und Köln (sofern nach Köln nicht der ICE aus London direkt vor/hinter dem Thalys fährt) immer umsteigen muss.
Habe gerade einen Hänger:Wie meinst Du das bzw. was meinst Du mit "Umstieg in Brüssel"?
Genau das was du darunter geschrieben hast. Ursprünglich ist es ja um den Eurostar-Mehrverkehr zwischen London und Paris/Brüssel gegangen, wozu ich meinte, dass man mit den neuen Velaro EST auch weitere Direktverbindungen anbieten kann. Da aber Eurostar und Thalys sehr stark kooperieren, wird Eurostar zumindest im Thalys-Streckennetz keine Verbindungen von Thalys übernehmen, was bedeuten würde, dass man wie heute für eine Fahrt von London nach Amsterdam und Deutschland immer umsteigen muss ;-) Aber so wie du den Umstieg beschrieben hast, dürfte das wirklich keine große Hürde sein, ich bin eben nur das DB-Umsteigen gewöhnt^^
Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass der Anteil der deutschen Fahrgäste mit Fahrziel Paris relativ klein ist. Den eigentlichen Umstieg hätte man jedoch nur im "Korrespondenzverkehr". Da prakisch jeder aus Köln kommende ICE in Brüssel Anschluß an einen Thalys nach Paris hat - Gleis ggü., selber Bahnsteig, gleiche Fahrzeit wie Direktverbindung - wären vom Umstieg die Pariser Reisenden betroffen, aber eben auch nur, wenn Thalys nicht mehr nach Köln führe.
Für Amsterdam finde ich Paris als Reiseziel attraktiver. Gerade bei den Parisern ist Amsterdam sehr beliebt und drei Hauptstädte in drei Stunden ist nicht schlecht. Vorstellen könnte ich mir da aber einen "Korrespondenzverkehr/Rendez-vous-Verkehr" zwischen Thalys und ICE/Eurostar, also dass der aus Paris, mit Fahrziel Amsterdam kommende Thalys, in Brüssel auf den aus London, mit Fahrtziel Frankfurt/M., kommenden Eurostar/ICE trifft et vice versa. Damit werden attraktive Verbindungen geboten, die beiden Züge kommen sich nicht ins Gehege und entsprechende Kooperationen, wie sie heute bereits zwischen Thalys und Eurostar bestehen, werden möglich.
Das wäre natürlich ein tolles Konzept, aber dafür dürften die ICE-Züge unterdimensioniert sein. Dieses Konzept würde nur realisiert werden, wenn die DB bei Eurostar einsteigt was ja bekanntlich schonmal versucht wurde und gescheitert ist. Dann könnte man es mit den neuen Velaro EST ähnlich machen wie bei den ICE International und man bedient gemeinsam nur mit den neuen Zügen die Strecke. Da aber die DB selber mit den Markennamen ICE nach London will, können wir das vorerst vergessen.
Letztendlich würde ich den ICE - statt Thalys für den Deutschlandverkehr präferieren, da so auch Frankfurt/M. angebunden würde, und nicht mehr der Zug gänzlich in Köln gefüllt werden müsste. Zudem würde ja auch Aachen von besseren Anschlüssen - respektive in Frankfurt/M. - profitieren.
Richtig, oder eben Mischverkehr, so ca. 2/3 Eurostar und 1/3 ICE, das würde von den Fahrzeugen her aufgehen, die DB hätte ihren ICE nach London und man hat auch entsprechend Kapazität, wenn von drei Zügen zwei 16-Wagen-Züge fahren.
Der "Fyra" ist zwar auch Konkurrenz, spielt aber - nach meiner Meinung - in einer anderen Liga.
Warum? Ist doch auch ein HGV-Zug,...
Thalys ist eine Marke mit einem sehr starken Image (= Thema meiner Masterarbeit), der Fyra - hierzu kann ich nicht wirklich fundierte Aussagen machen - scheint eher gar kein Image bzw. ein schlechtes Image zu haben. Thalys ist einfach anders, und selbst wenn die Kunden nichts mit Thalys anzufangen wissen, spüren sie doch, dass er einfach anders ist [z. B. "Un train marrant qui dessert l´est de la France!" (= frei übersetzt: "Ein komischer Zug, der nach Ostfrankreich fährt!"); entstammt einem meiner Interviews]. Im Kolloquium habe ich mal das Präsentationsvideo des Fyra gezeigt und es war erstaunlich zu sehen, wie negativ der Fyra neben Thalys abschnitt (= obwohl ich immer wieder bemerke, dass die Deutschen den ICE besser als den Thalys, die Franzosen den Thalys jedoch weitaus besser als den TGV bewerten). Mein Dekan meinte bspw., dass ja auch sein Auto 250 km/h führe (= man bedenke, dass Thalys es auch "nur" auf 300 km/h bringt!).
Oh ja, deine Masterarbeit... ich hab sie immer wieder häppchenweise gelesen, aber wenn ich dann wieder länger nichts lese habe ich das von vor einiger Zeit gelesene schon wieder vergessen und muss wieder von vorne anfangen, es ist ein Kampf ;-)
Rein imagemäßig hast du sicherlich Recht, kaum jemand außerhalb von Holland kennt "Fyra", die Fyra-Ersatzzüge sind nach Oskars Schilderungen ein totaler Mist und die neuen Züge/die neue Strecke verspätet sich um Jahre, das trägt natürlich alles zu einem extrem schlechten Start und extrem schlechter Kritik an einem neuen Produkt bei.
Der Vergleich mit dem Auto ist ein Witz, aber das wissen wir, da beide ja "etwas" verkehrswissenschaftlich bewandert, glaube ich gut genug.
Gerade im Fokus der Konkurrenz sehe ich eigentlich nur Deutschland als kritisch an, zumal die Deutschen - wenn mich meiner Erinnerung nicht täuscht - den Thalys auch - relativ gesehen - als schlechtesten beurteilen.
Da spielt aber auch jede Menge Nationalismus mit rein, klar bewertet der Franzose das französische Produkt besser und der Deutsche das Deutsche ;-) Und bei einem Thalys ist ja nicht zu übersehen (auch für einen eisenbahntechnisch vollkommen Unterbelichteten), dass der Zug seinen Urpsrung in Frankreich hat.
Daher sehe ich schwarz für Thalys, wenn der Londonverkehr startet, zumal dieser dann auch Frankfurt/M. bedient, während Thalys weiterhin in Köln enden muss.
Thalys kann sich, falls es wirklich so kommt, dass die Achse Brüsel-Köln/Frankfurt vom Londonverkehr übernommen, ja auf die Verbindungen zwischen Paris und Amsterdam konzentrieren und evtl. auch dauerhaft Durchbinder Richtung Süden und in die Alpen anbieten. Außerdem dürfte es wohl kein Problem sein, dass Thalys ein paar Züge an die SNCF abgibt und diese sie als TGV einsetzt, geschah ja bei Eurostar auch.
Der erste ICE passte durch
baeckerman83, Dienstag, 19.10.2010, 14:01 (vor 5715 Tagen) @ NIM rocks
Fahrt durch den Eurotunnel
Der erste ICE erreicht London
Zum ersten Mal hat ein ICE-3 der Deutschen Bahn den Eurotunnel unter dem Ärmelkanal durchquert und ist bis London gefahren. Am dortigen Bahnhof St. Pancras wird er am Nachmittag offiziell präsentiert. Zu der Feier werden neben Bahn-Chef Rüdiger Grube auch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer und die britische Vize-Verkehrsministerin Theresa Villiers erwartet.
Signal für mehr Wettbewerb
Mit der Fahrt des ICE will die Deutsche Bahn ihrem Ziel näherkommen, bis Ende 2013 Direktverbindungen zwischen Deutschland und Großbritannien anzubieten. Eine Reise zwischen den beiden wichtigsten europäischen Finanzzentren London und Frankfurt am Main wäre dann auf dem Schienenweg in weniger als fünf Stünden möglich. Damit träte die Deutsche Bahn auch als Konkurrentin für Flugverbindungen auf dieser Strecke auf.
Die Präsentation des ICE in London soll aber auch symbolisch für mehr Wettbewerb im Fernverkehr der europäischen Bahnen stehen. Mit der Verbindung nach London will die Deutsche Bahn auch der französisch dominierten Eurostar-Gesellschaft Konkurrenz machen, deren Züge bislang als einzige den Eurotunnel passieren dürfen.
Tests mit dem ICE erfolgreich
Vor dem Hintergrund der geltenden Sicherheitsvorschriften hatte die Deutsche Bahn am vergangenen Wochenende Evakuierungsübungen mit einem ICE im Eurotunnel durchgeführt. Die Tests sollen dazu beitragen, die Auflagen für den regelmäßigen Linienverkehr zu erfüllen. Bislang dürfen nur Züge mit 400 Meter Länge unter dem Ärmelkanal durchfahren. Sie müssen zudem vom ersten bis zum letzten Waggon durchgängig begehbar sein. Die Bahn will für die London-Fahrten ihre neueste ICE-Generation einsetzen. Dabei handelt es sich um zwei aneinandergekoppelte Züge mit je 200 Meter Länge. Die Entscheidung über die Zulassung der ICE-Züge liegt nun bei einer britisch-französischen Sicherheitskommission für den Eurotunnel.
Eurostar wiederum hatte auf die mögliche Konkurrenz der Bahn reagiert und für 600 Millionen Euro Züge bei Siemens bestellt. Diese könnten von London über Köln ebenfalls bis Frankfurt fahren. Die französische Regierung hatte allerdings gegen den Auftrag an die deutsche Firma protestiert. Die Züge seien nicht mit den Sicherheitsbestimmungen im Tunnel vereinbar.
Quelle: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/ice214.html
Irgendwie ist der Text im letzten Absatz etwas komisch. Laut desen haben die Franzosen nichts dagegen wenn die DB mit dem ICE durch fährt, sondern das die EUROSTAR Gesellschaft bei Siemens Züge kauft und nicht bei Alstom. Verstehe ich das so richtig?
Der erste ICE passte durch
Thalyseo, Dienstag, 19.10.2010, 17:39 (vor 5715 Tagen) @ baeckerman83
Irgendwie ist der Text im letzten Absatz etwas komisch. Laut desen haben die Franzosen nichts dagegen wenn die DB mit dem ICE durch fährt, sondern das die EUROSTAR Gesellschaft bei Siemens Züge kauft und nicht bei Alstom. Verstehe ich das so richtig?
Ähem, ich glaube hier geht es wirklich nur um die Zulassung bzw. den Betrieb durch die DB. Dass die Franzosen dem Kauf Eurostars beim Alstom-Konkurrenten nicht zustimmen, ist ja nicht Thema dieses Artikels. Insofern ist Deine Interpretation falsch!
Ungeachtet der Tatsache, wo Eurostar seine Züge kauft, geht es ja darum, ob die DB dort fahren darf. Und da besteht ja - was hier marginal thematisiert wird, das Problem der begehbaren Züge.
Ich weiß nur nicht, ob das Ganze nicht etwas aufgebauscht wird, denn ohne die Zusagen, ist der London-Verkehr nicht zu gewährleisten.
Von dem etwaiigen Investitionsvolumen (= abgesperrte Bahnsteige, etc.) ganz zu schweigen.
warum erst 2013
ICE bei Nacht, Dienstag, 19.10.2010, 18:16 (vor 5715 Tagen) @ Thalyseo
Warum soll der ICE erst 2013 nach London fahren? Das es geht,ist doch seit heute klar.
Bitte um Antworten. Vielen Dank an alle.
LG
warum erst 2013
Alexander, Dienstag, 19.10.2010, 18:28 (vor 5715 Tagen) @ ICE bei Nacht
Hi,
weil es einerseits noch nicht genügend Fahrzeuge gibt und anderseits besitzt der ICE noch keine Zulassung für die Strecke.
Zwischen können und dürfen liegt ein großer Unterschied!
Ich konnte mit 12 Jahren auch schon den Trecker meines Onkels fahren, aber ich durfte nicht außerhalb des Hofes.
(Oder willst du, dass dein Sohn nur weil er vielleicht schon mit 13 Auto fahren könnte, es auch darf?)
Das was wir hier sehen, waren erste Testfahrten, bis zum endgültigen Betriebsbeginn gibt es noch einige Sicherheitsrelevante Fragen zu klären, lies einfach mal die schon bestehenden Beiträge speziell Bahnsteigkontrollen durch.
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
? zu Frankreich-ICE
NIM rocks, Dienstag, 19.10.2010, 22:36 (vor 5714 Tagen) @ Alexander
Hi,
weil es einerseits noch nicht genügend Fahrzeuge gibt und anderseits besitzt der ICE noch keine Zulassung für die Strecke.
Zwischen können und dürfen liegt ein großer Unterschied!
Das bringt mich auf eine weitere Frage:
Haben die ICE 3MF eigentlich eine frankreichweite Zulassung? Von Deutschland über die POS Nord ist ja alles mit 25kV/50Hz elektrifiziert, im Osten Frankreichs gibts bekanntlich nicht die bösen 1,5kV=. Wie sieht es mit der Einfahrt nach Paris Est aus? Fährt man dort unter 1,5kV=?
Wenn die LGV Est mal gesperrt ist, muss man die ICEs ja auch umleiten können, gibts für die Umleitungsstrecke eine streckenbezogene Zulassung, falls keine Gesamtnetzzulassung vorliegt?
Elektrifizierung
Fabian318, Münster i. W., Mittwoch, 20.10.2010, 00:56 (vor 5714 Tagen) @ NIM rocks
Der Bahnhof Paris Ost ist mit 25 kV elektrifiziert - siehe dort: http://www.bueker.net/trainspotting/maps_paris-area.php
Der erste ICE passte durch
ITF, Mittwoch, 20.10.2010, 00:34 (vor 5714 Tagen) @ Thalyseo
Ich stelle mir idealtypisch folgende Verkehrsaufteilung vor:
- Zweistundentakt ICE Frankfurt-Koeln/Amsterdam-Brussel-London
- Zweistundentakt EUR Brussel-London
- Zweistundentakt THY Koeln/Amsterdam-Brussel-Paris
- Zweistundentakt THY Brussel-Paris
In Brussel besteht ein gegenseitiger Anschluss, so dass man im Endeffekt von Koeln und Amsterdam jeweils eine stuendliche Verbindung nach Paris und London hat.
Der erste ICE passte durch
Thalyseo, Mittwoch, 20.10.2010, 01:21 (vor 5714 Tagen) @ ITF
Ich stelle mir idealtypisch folgende Verkehrsaufteilung vor:
- Zweistundentakt ICE Frankfurt-Koeln/Amsterdam-Brussel-London
- Zweistundentakt EUR Brussel-London
- Zweistundentakt THY Koeln/Amsterdam-Brussel-Paris
- Zweistundentakt THY Brussel-ParisIn Brussel besteht ein gegenseitiger Anschluss, so dass man im Endeffekt von Koeln und Amsterdam jeweils eine stuendliche Verbindung nach Paris und London hat.
Das ehrt Dich (= Du willst es scheinbar allen recht machen), aber wenn Du Dir mal die jetzigen Umläufe (=> Kapazitätsauslastung) ansiehst, ist das wohl kaum möglich:
Thalys verkehrt - allein zwischen Brüssel und Paris - in Doppeltraktion; Köln <-> Paris ist - ohne den Fahrgastwechsel in Brüssel - kaum zu verantworten. Zudem plant ja die DB lediglich drei Umläufe nach London; Eurostar setzt auch nicht so viele Züge Richtung Brüssel ein, das Gros fährt nach London.
Wie gesagt, in Anbetracht der wenigen Fahrgäste mit Ziel Paris könnte durchaus auf eine Direktverbindung ab Köln verzichtet werden, wenn der Umstieg in Brüssel preislich attraktiv gestaltet werden würde, denn das ist das Hauptproblem.
Da Thalys auf dem Abschnitt Köln <-> Paris den Faktor Schnelligkeit nicht vollends ausspielen kann und der ICE im Punkto Komfort dem Thalys überlegen ist, kann dieser Gedanke nicht abgetan werden, wobei dann natürlich das Problem der direkten Vergleichbarkeit besteht.
Hingegen den 30-Min.-Takt zwischen Amsterdam und Brüssel/Paris (= Fyra miteinbezogen), idealerweise allein durch Thalys gewährleistet, halte ich für realistisch!
Der Amsterdam-ICE wäre dann die erste komplett ausländische ICE-Verbindung?Ich rechne jetzt mal die "Pendelfahrten" in der Schweiz und in Österreich nicht mit!
Ich glaube mich erinnern zu können, dass in der ersten Stufe der Liberalisierung ein Ziel immer im Heimatland des Unternehmens liegen müsste, aber das kann auch eine Fehlinformation sein...
Der erste ICE passte durch
Steffen, Mittwoch, 20.10.2010, 10:27 (vor 5714 Tagen) @ Thalyseo
Der Amsterdam-ICE wäre dann die erste komplett ausländische ICE-Verbindung?
Ja.
Ich rechne jetzt mal die "Pendelfahrten" in der Schweiz und in Österreich nicht mit!
Die Pendelfahrten sind keine DB-Züge, nur DB-Fahrzeuge.
--
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Frankreich will ICE stoppen
Thalyseo, Dienstag, 19.10.2010, 17:31 (vor 5715 Tagen) @ NIM rocks
Oh ja, deine Masterarbeit... ich hab sie immer wieder häppchenweise gelesen, aber wenn ich dann wieder länger nichts lese habe ich das von vor einiger Zeit gelesene schon wieder vergessen und muss wieder von vorne anfangen, es ist ein Kampf ;-)
*hihi*
Denk´ immer daran: "Wer immer strebend sich bemüht, den werden wir erlösen!" (= Zitat aus Goethes Faust).
Dann bin ich ja froh, dass es nicht nur mir so geht. Habe das Problem jedes Mal, wenn ich gefragt werde, worum es in der Arbeit eigentlich ging.
Da hilft nur eins - Notizen machen! *scherz*
Aber im Ernst, ich glaube nicht, dass sich irgendjemand wirklich die Mühe macht, die zu lesen (= zu zeitintensiv). *smile*
Frankreich will ICE stoppen
NIM rocks, Dienstag, 19.10.2010, 22:38 (vor 5714 Tagen) @ Thalyseo
Oh ja, deine Masterarbeit... ich hab sie immer wieder häppchenweise gelesen, aber wenn ich dann wieder länger nichts lese habe ich das von vor einiger Zeit gelesene schon wieder vergessen und muss wieder von vorne anfangen, es ist ein Kampf ;-)
*hihi*Denk´ immer daran: "Wer immer strebend sich bemüht, den werden wir erlösen!" (= Zitat aus Goethes Faust).
Ich weiß, den musste ich mir auch einverleiben. Die Betonung liegt auf "musste"... ;-)
Dann bin ich ja froh, dass es nicht nur mir so geht. Habe das Problem jedes Mal, wenn ich gefragt werde, worum es in der Arbeit eigentlich ging.
Da hilft nur eins - Notizen machen! *scherz*
Aber im Ernst, ich glaube nicht, dass sich irgendjemand wirklich die Mühe macht, die zu lesen (= zu zeitintensiv). *smile*
Naja, ich entdecke immer wieder was Neues, wenn ich mal wieder dazukomme, darin zu lesen... Unter anderem auch Tippfehler *duckundweg*
Alstom klagt gegen Eurostar-Velaro (NZZ)
Sören Heise, Region Hannover, Mittwoch, 20.10.2010, 14:20 (vor 5714 Tagen) @ 218 466-1
Moin,
hier angehängt paßt diese Meldung aus NZZ-Online wohl am besten:
Nicht unerwartet geht Alstom gerichtlich gegen Eurostar vor. Der Betreiber des Eurotunnels unter dem Ärmelkanal will 10 neue Züge beim deutschen Hersteller Siemens kaufen. Das will man in Frankreich nicht akzeptieren.
Die französische Schienenindustrie ist in Aufruhr. Und sogar die Politik zeigt Anzeichen gekränkten Stolzes. Die Tatsache dass Eurostar, der Betreiber der Züge durch den Eurotunnel zwischen Frankreich und England, künftig auch mit Hochgeschwindigkeitszügen von Siemens fahren will, kommt im westlichen Nachbarland nicht gut an.
Weiter auf nzz.ch
Viele Grüße, Sören
--
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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
Wie peinlich!!
Steffen, Mittwoch, 20.10.2010, 14:30 (vor 5714 Tagen) @ Sören Heise
Alstom macht sich gerade zum Affen *gg*
Leider steht in dem Artikel nicht drin, gegen welche Sicherheitsvorschriften der Velaro verstößt, und wie der AGV sie erfüllt.
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AGV vs. VelaroD
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Mittwoch, 20.10.2010, 21:11 (vor 5713 Tagen) @ Steffen
Alstom macht sich gerade zum Affen *gg*
Aber mal sowas von. ;P
Leider steht in dem Artikel nicht drin, gegen welche Sicherheitsvorschriften der Velaro verstößt, und wie der AGV sie erfüllt.
Die Jakobs-Drehgestelle des AGV, sollen sicherer sein, als die normalen des Velaro. Aber ein ernstes Sicherheitsproblem, ist das eigentlich nicht.
Velleicht verstößt der Velaro, gegen die Sicherheitsvorschriften auf dem Bankkonto von Alstom. :)
Soll die DB, doch den AGV als ICx bestellen. Dann sind alle wieder zufrieden.
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MET - Der beste Zug den es je gab
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Grundschulentheater...?
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 20.10.2010, 14:44 (vor 5714 Tagen) @ Sören Heise
bearbeitet von Oscar (NL), Mittwoch, 20.10.2010, 14:47
Nicht unerwartet geht Alstom gerichtlich gegen Eurostar vor. Der Betreiber des Eurotunnels unter dem Ärmelkanal will 10 neue Züge beim deutschen Hersteller Siemens kaufen. Das will man in Frankreich nicht akzeptieren.
Die französische Schienenindustrie ist in Aufruhr. Und sogar die Politik zeigt Anzeichen gekränkten Stolzes. Die Tatsache dass Eurostar, der Betreiber der Züge durch den Eurotunnel zwischen Frankreich und England, künftig auch mit Hochgeschwindigkeitszügen von Siemens fahren will, kommt im westlichen Nachbarland nicht gut an.
Meine Gedanken dazu:
1. Schüler Siemens überbietet selbsternannten Lehrer Alstom.
2. Ist es nicht die Aufgabe eines Lehrers, Schüler Herausforderungen zu bieten?
3. Ist es der Fehler des Schülers, wenn er die Herausforderung ernsthaft annimmt?
gruß,
Oscar (NL).
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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.