Neues "Konzept" am Servicepoint? @ FGR (Allgemeines Forum)
Hallo,
erprobt die Bahn ein neues Konzept am Servicepoint? Wenn ja dürfte es nicht im Interesse der Reisenden liegen:
vor einigen Wochen hatte ich bei einem Sparpreis eine Zugverspätung mit einer entschädigungswürdigen Verspätung. Der Mitarbeiter am Servicepoint, dem ich den Fahrschein und das ausgefüllte Formular vorlegte, um mir einen Barcode geben zu lassen meinte, dass das sowieso nicht erstattungsfähig sei, weil es sich ja um einen Sparpreis handele. Er ließ auch nicht mit sich reden, empfahl, das Ticket zum Kundendialog einzuschicken. Wenn ich nun ein unbedarfter Reisender wäre, hätte ich mich vielleicht tatsächlich damit abspeisen lassen.
Heute dann das krasse Gegenteil in der westfälischen Stadt der Zugteilungen. Der dortige SP glänzt sowieso nicht durch überfreundliches Personal, heute legte ich eine flexible Fahrkarte vor, die einen Anschlussverlust in Hannover beinhaltete auf der Relation Bielefeld-Kiel. Nun hörte ich, dass ich ja eine flexible Fahrkarte hätte, da könne ich ja jeden Zug nehmen, daher könne er mir da nichts bestätigen. Für flexible Fahrkarten träfen die Entschädigungen nicht zu. Auch hier sollte ich mich an den Kundendialog wenden. Ich dachte, ich hätte mich verhört.
Indes: mittlerweile kann ich an einen Zufall durch unwilliges/schlecht geschultes Personal kaum noch glauben. Es drängt sich eher der Eindruck auf, als wenn die Reisenden, die ja nur ihre ihnen zustehenden FGR einfordern, abgewimmelt werden sollen. Vielleicht würde sich mancher tatsächlich damit zufrieden geben?
Ein anderes Mal wurde mir der Barcode verwehrt mit der Begründung, dass es Bauarbeiten an der Strecke gegeben habe, welche eine Entschädigung nicht rechtfertigen würden. Das ist allerdings schon länger her, auch hier muss man sich wundern.
Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen in letzter Zeit gemacht?
Gruß,
Tommyboy
--
Um die Sicherheit in den Zügen und in den Bahnhöfen zu gewährleisten, sind in Gruppen reisende Fußballfans –falls bekannt –unbedingt an das für Ihren Bereich zuständige Regionalbüro Konzernsicherheit zu melden. (Auszug aus dem VKL)
Konzept? - Glaube ich nicht.
Hallo,
Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen in letzter Zeit gemacht?
nö. Ich denke, dass man der Bahn eine Menge nachsagen kann, aber ich halte das für einen Einzelfall. Wenn ich eine Verspätungsbescheinigung haben wollte (ich lasse die mir meist ausstellen wenn es am SP nicht zu voll ist), habe ich die immer bekommen.
SP in der Stadt der Zugteilungen? Naja, manche Mitarbeiter mögen da hin und wieder etwas grummeliger sein (vielleicht hängt ja auch schon ein Foto von dir mit Warnung unterm Tresen *grinz*) und besonders großzügig in Sachen Gutscheinen sind sie auch nicht, aber ich bin froh, dass es den SP gibt und wenn es um Auskünfte geht, so sind die auch alle fit.
--
Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
***
Der bahn.kommfort-Briefkasten. Auch vor Ihrer Haustür!
![[image]](http://www.abload.de/img/db_tonne_kleinluwx.jpg)
Komplexität
Immer wieder hört man von Fehlern seitens der Bahnmitarbeiter bei der Anwendung der Fahrgastrechte. Angesichts der Komplexität der geltenden Rechtslage mit unterschiedlichen Regelungen für Nah- und Fernverkehr, nationalem und internationalem Verkehr, Regelungen für nächtliche Ankunftszeiten - von den zahlreichen Missbrauchsmöglichkeiten will ich gar nicht erst anfangen - sollte man den Fehler eher bei ebendiesem Reglement suchen. Allerdings hätte die Bahn mittlerweile auch genug Zeit gehabt, ihren Mitarbeitern entsprechende Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen, um für die unterschiedlichen Fälle die Entscheidung zu unterstützen.
Neues "Konzept" am Servicepoint? @ FGR
Immerhin zeigt die DB Bahn durch die Einrichtung des Service Centers und der SÖP ihren guten Willen. Stellen wir uns nur mal vor, die würden sich mit Händen und Füßen gegen die Kundenrechte wehren, wie die Airlines...
Jan
Neues "Konzept" am Servicepoint? @ FGR
Immerhin zeigt die DB Bahn durch die Einrichtung des Service Centers und der SÖP ihren guten Willen. Stellen wir uns nur mal vor, die würden sich mit Händen und Füßen gegen die Kundenrechte wehren, wie die Airlines...
Jan
Guter Wille?
So hat sie das Deutsche Gesetz beeinflusst, das anders als die EU-Vorlage nicht für "erheblich ermäßigte Fahrscheine" gilt und keine Getränke/Snacks in Nahverkehrszügen bei großen Verspätungen vorsieht...
Auch verlangt Sie bei der Benutzung teurerer Züge Vorkasse vom Fahrgast - entgegen der EU-Vorlage...
Die vorgeschriebenen Bearbeitungsfristen hält das ServiceCenter auch längst nicht immer ein...
Neues "Konzept" am Servicepoint? @ FGR
Die vorgeschriebenen Bearbeitungsfristen hält das ServiceCenter auch längst nicht immer ein...
Wer finanziert das eigentlich? Nur die DB?
Ich habe mich letzte Woche beim EBA beschwert, mittlerweile liegt ein Antrag beim SC für über 2 Monate, das finde ich auch nicht normal, oder? Zumal es hier um eine etwas größere Summe geht.
Gruß,
Tommyboy
--
Um die Sicherheit in den Zügen und in den Bahnhöfen zu gewährleisten, sind in Gruppen reisende Fußballfans –falls bekannt –unbedingt an das für Ihren Bereich zuständige Regionalbüro Konzernsicherheit zu melden. (Auszug aus dem VKL)
Neues "Konzept" am Servicepoint? @ FGR
vor einigen Wochen hatte ich bei einem Sparpreis eine Zugverspätung mit einer entschädigungswürdigen Verspätung. Der Mitarbeiter am Servicepoint, dem ich den Fahrschein und das ausgefüllte Formular vorlegte, um mir einen Barcode geben zu lassen meinte, dass das sowieso nicht erstattungsfähig sei, weil es sich ja um einen Sparpreis handele.
Faslch, DB-Fahrkarten aus Sparpreisen sind genauso erstattungswürdig wie Normalpreise, wenn die zu erstattende Summe mind. 4€ beträgt.