Konzept ICE-Verbindungen München-Berlin ab 2017 (PM) (Allgemeines Forum)

NIM rocks, Sonntag, 19.09.2010, 19:42 (vor 5760 Tagen)
bearbeitet von NIM rocks, Sonntag, 19.09.2010, 19:42

Hi,

in der Thüringer Allgemeinen wurde letztens das Konzept für die Neubaustrecken Ebensfeld-Erfurt und Erfurt-Halle/Leipzig vorgestellt:

  • Stundentakt München-Berlin
    -> [Süden] zweistündlich über Augsburg
    -> [Süden] zweistündlich über Ingolstadt
    -> [Norden] zweistündlich über Halle
    -> [Norden]zweistündlich über Leipzig
  • morgens 1x ICE Leipzig-München über Saalebahn
  • abends 1x ICE München-Berlin & 1x ICE Berlin-München über Saalebahn
  • ICE-Sprinter ohne Halt, Fahrzeit 03:30 bis 03:45

Das jetzt anlaufende Betriebskonzept soll also mit Eröffnung der Neubaustreck(en) beibehalten werden. Die über Augsburg verkehrenden Züge fahren im Norden über Halle, die über Ingolstadt verkehrenden Züge fahren im Norden über Leipzig. Ich hoffe mal, dass die Züge dann zwischen Nürnberg und Erfurt einen sauberen Stundentakt bilden.

Interessant wäre auch, ob die Tagesrand-ICE durchs Saaletal außerhalb der neuen SFS (also Leipzig-Berlin und Nürnberg-München) die Takt-ICE ersetzen oder ob diese zusätzlich zu den Takt-ICE fahren. Sollte Ersteres eintreten, entstünde nämlich jeweils eine Lücke im Stundentakt, was ich der DB zutrauen würde.

Hier noch der Artikel aus der Thüringer Allgemeinen:

http://weimar.thueringer-allgemeine.de/web/weimar/startseite/detail/-/specific/Neue-ICE...

Neue ICE-Trasse: Sprinter sollen nicht in Erfurt halten

Die Deutsche Bahn hat intern ein erstes Konzept für den Fernverkehr vorgelegt für die Zeit ab 2017, wenn die ICE-Neubaustrecke durch Thüringen fertig wird. Es geht davon aus, dass die ICE-Linie von Berlin nach München in vier Varianten operiert - und nicht alle sind optimal für Thüringen.

Erfurt. So wird es neben Sprinterzügen auch Verbindungen über die Altbaustrecke mit Stationen in Jena und Saalfeld geben, allerdings nur in Tagesrandlagen. Das Konzept sieht vor, am Morgen einen Zug von Leipzig nach München anzubieten. Abends soll je ein Zug von Berlin nach München und von München nach Berlin rollen mit der Option auf ein zweites Zugpaar. Zwar fährt der ICE weiter auf der Saalebahn, allerdings haben in vergleichbaren Fällen Züge in Tagesrandlagen nicht lange überlebt, weil sie von den Kunden nur zögerlich angenommen werden. Tagsüber fehlt eine Anbindung mit Fernzügen nach München und viel wichtiger nach Berlin.

Ostthüringer Fahrgäste müssen den Umweg über Erfurt und die entsprechenden Mehrkosten in Kauf nehmen. Dort sollen laut Konzept im Stundentakt Züge nach Berlin und München abfahren. Diese nehmen unterschiedliche Routen. Linien, die von München über die Schnellfahrstrecke über Ingolstadt nach Nürnberg kommen, nehmen im Norden den zeitlich längeren Weg über Leipzig. Fahren die Züge im Süden über die langsamere Strecke über Augsburg, wählen sie im Norden die schnellere Tour über Halle nach Berlin. Die Züge sollen acht Minuten in Erfurt halten, um den Übergang zu den ICE nach Dresden und Frankfurt zu ermöglichen.

Als vierte Variante sieht die Bahn Sprinterzüge vor. Sie sollen durch entsprechend kurze Fahrzeiten mit dem Flugzeug konkurrieren. Das gelingt, indem zwischendurch nicht gehalten wird. Ärgerlich für Thüringen, das große Summe aus dem eigenen Verkehrsetat in den Streckenbau investiert: Die schnellsten ICE über die Neubaustrecke fahren durch, halten nicht einmal in Erfurt. Dafür rechnet die Bahn intern mit einer Fahrzeit zwischen Berlin und München von 3:30 Stunden bis 3:45 Stunden. Das Angebot soll es vor allem morgens und abends geben.

Eine Bahnsprecherin wollte sich auf OTZ-Anfrage nicht zum Konzept äußern, da es sich um Planungsstände handele.

Konzept ICE-Verbindungen München-Berlin ab 2017 (PM)

echter HGV, Sonntag, 19.09.2010, 20:43 (vor 5760 Tagen) @ NIM rocks

Welcher schlaue Mensch hat sich eigentlich ausgedacht, dass die Züge, die den schnellen Weg zwischen Berlin und Nürnberg haben dann nach München über die langsamere Route fahren und natürlich umgekehrt. Da sollen doch nur die Sprinterzüge voll gemacht werden, die dann noch einmal teurer sind. Der teurere Preis wird dann durch die künstlich erhöhte Fahrzeit gerechtfertigt

Konzept ICE-Verbindungen München-Berlin ab 2017 (PM)

ice-t-411, Sonntag, 19.09.2010, 21:02 (vor 5760 Tagen) @ echter HGV

Hi!

Welcher schlaue Mensch hat sich eigentlich ausgedacht, dass die Züge, die den schnellen Weg zwischen Berlin und Nürnberg haben dann nach München über die langsamere Route fahren und natürlich umgekehrt. Da sollen doch nur die Sprinterzüge voll gemacht werden, die dann noch einmal teurer sind. Der teurere Preis wird dann durch die künstlich erhöhte Fahrzeit gerechtfertigt

Ich denke es gibt mindestens zwei Gründe dafür:
- Man will kurze Fahrzeiten Berlin-Nürnberg und Leipzig-München anbieten und schaut nicht nur auf die Gesamtstrecke
- In Berlin/München will man jeweils Abfahrtszeiten im Takt haben
- Würde man es anders machen hätte man je einen sehr schnellen und einen sehr langsamen Zug, dass ist auch nicht unbedingt sehr sinnvoll.

Die Frage ist, wie lange sich die Verbindung über Augsburg behaupten kann, vorausgesetzt die NIM bietet genug Kapazität wovon ich allerdings ausgehe.

Viel schlimmer finde ich, dass man sich nicht zutraut trotz ca. 150km Neubaustrecke und deutlich gekürzter Fahrzeit den Takt enger zu machen. Stundentakt gibts heute schon, ab Dezember auch ziemlich genau mit den gleichen Laufwegen. Manchmal würde ich hoffen, dass sich mal jemand ein Herz nimmt und einfach zusätzliche Züge auf der Strecke anbietet.

Gruß
Johannes

Konzept ICE-Verbindungen München-Berlin ab 2017 (PM)

NIM rocks, Sonntag, 19.09.2010, 21:20 (vor 5760 Tagen) @ ice-t-411

- In Berlin/München will man jeweils Abfahrtszeiten im Takt haben

Da stimmt mit deiner Logik dann aber was nicht. So wie ich das verstanden habe, werden Taktzeiten nur zwischen Nürnberg und Erfurt gefahren. Die Abfahrten und Ankünfte in Berlin sind nicht genau stündlich, weil man über Leipzig geringfügig länger braucht als über Halle. In Nürnberg sollte Richtung Erfurt Stundentakt bestehen, in Richtung München gehts zweistündlich über Augsburg und zweistündlich über die NIM. In München allerdings werden die Ankunfts- und Abfahrtszeiten wunderhübsch durcheinandergewürfelt sein wie heute auch schon...

- Würde man es anders machen hätte man je einen sehr schnellen und einen sehr langsamen Zug, dass ist auch nicht unbedingt sehr sinnvoll.

Bin ihc deiner Meinung, zumal es über Halle nicht viel Unterschied macht. Wir reden hier von einer Fahrzeitverlängerung über Leipzig im Fünfminutenbereich.

Viel schlimmer finde ich, dass man sich nicht zutraut trotz ca. 150km Neubaustrecke und deutlich gekürzter Fahrzeit den Takt enger zu machen. Stundentakt gibts heute schon, ab Dezember auch ziemlich genau mit den gleichen Laufwegen. Manchmal würde ich hoffen, dass sich mal jemand ein Herz nimmt und einfach zusätzliche Züge auf der Strecke anbietet.

Zustimmung...

Gruß zurück!

Ich denke es wird mehr Zeit sein

echter HGV, Sonntag, 19.09.2010, 22:43 (vor 5759 Tagen) @ NIM rocks

Viel schlimmer finde ich, dass man sich nicht zutraut trotz ca. 150km Neubaustrecke und deutlich gekürzter Fahrzeit den Takt enger zu machen. Stundentakt gibts heute schon, ab Dezember auch ziemlich genau mit den gleichen Laufwegen. Manchmal würde ich hoffen, dass sich mal jemand ein Herz nimmt und einfach zusätzliche Züge auf der Strecke anbietet.

Laut offizieller Angabe wird der Weg nach Erfurt von Leipzig aus acht Minuten länger dauern. Von Berlin nach Leipzig brauch man wahrscheinlich dann auch noch ein wenig länger und einen "Kopfbahnhofzuschlag" muss man auch noch wahrscheinlich aufrechnen. So könnte vielleicht schon die viertel Stunde in Sichtweite kommen.

Für dies alles müsste natürlich noch die Fahrzeit von Bitterfeld nach Halle reduziert werden. So weit ich weiß können dort noch keine 200 gefahren werden. Auch die Einfahrtsgeschwindigkeit in den Bahnhof soll noch nicht die beste sein.

Ich denke es wird mehr Zeit sein

safe go, Chemnitz, Sonntag, 19.09.2010, 22:45 (vor 5759 Tagen) @ echter HGV
bearbeitet von safe go, Sonntag, 19.09.2010, 22:46

Für dies alles müsste natürlich noch die Fahrzeit von Bitterfeld nach Halle reduziert werden. So weit ich weiß können dort noch keine 200 gefahren werden. Auch die Einfahrtsgeschwindigkeit in den Bahnhof soll noch nicht die beste sein.

Und genau deswegen sind es eben doch nicht so viele Minuten.
Auch die Region Halle/Leipzig hat schon ihr Millionengrab (City-Tunnel). ;-) ---> Evtl. kein/zu wenig Geld für solche Ausbauten da? Oder steht sowas im BVWP oder ähnlichen Dokumenten?

Konzept ICE-Verbindungen München-Berlin ab 2017 (PM)

ktmb, Sonntag, 19.09.2010, 21:53 (vor 5760 Tagen) @ ice-t-411

Kommen da nicht noch ICX auf der Strecke hinzu?

Konzept ICE-Verbindungen München-Berlin ab 2017 (PM)

Mario-ICE, Sonntag, 19.09.2010, 22:31 (vor 5759 Tagen) @ ktmb

Und warum sollte man noch zusätzlichen Verkehr anbieten, wo heute schon ein Stundentakt ausreichend ist? Hier wird immer vergessen das den zusätzlichen Verkehr auch jemand bezahlen muss und das Gesamtkonzept auch wirtschaftlich betrieben werden muss. Schon heute merkt man das Erfurt eben nicht der Nabel der Welt ist und häufig sogar nicht viel mehr einsteigen als in Weimar. Die Zahlen für Erfurt werden später nur künstlich in die Höhe getrieben. Schon heute müsste Erfurt allein mit seinen Zulaufstrecken mehr Potential generieren können. Wer immer noch auf private Anbieter hofft könnte bitter enttäuscht werden. Wenn es so lukrativ wäre würden schon heute viele Private eigenwirtschaftlichen Fernverkehr betreiben. Indirekt wird damit meine Aussage in dem Zeitungsbericht bestätigt, dass für horrende Summen eine Strecke gebaut wird wo einmal die Stunde ein Fernzug fahren wird. Nicht umsonst wird ja auch jetzt wieder die Meldung lanciert, dass auf dieser Strecke auch Güterzüge fahren können. Nur wer die heutigen Güterströme kennt wird schnell merken dass diese Strecke nicht zu den bevorzugten Güterverkehrsstrecken zählen wird.

GV-Hauptachsen

safe go, Chemnitz, Sonntag, 19.09.2010, 22:39 (vor 5759 Tagen) @ Mario-ICE
bearbeitet von safe go, Sonntag, 19.09.2010, 22:43

Nur wer die heutigen Güterströme kennt wird schnell merken dass diese Strecke nicht zu den bevorzugten Güterverkehrsstrecken zählen wird.

Rein interessehalber: Was sind denn die Hauptgüterverkehrsstrecken?

NL - Ruhrgebiet/Hamburg - Frankfurt - Rheintal - CH/München - A würde ich mal vermuten. Wie sieht es bspw. mit direktem West-Ost-Verkehr und östlichen Nord-Süd-Verkehr (der scheint ja nicht so großartig zu sein, sonst gäbe es für die NBS ja größeres GV-Potenzial) aus?

(Abkürzungen bei den Strecken sind Länderkürzel.)

edit: Hier hab ich noch Elbtalstrecke sowie eine West-Ost-Achse gefunden. Noch mehr Bedeutendes?

Konzept ICE-Verbindungen München-Berlin ab 2017 (PM)

ice-t-411, Montag, 20.09.2010, 09:00 (vor 5759 Tagen) @ Mario-ICE

Hi!

Und warum sollte man noch zusätzlichen Verkehr anbieten, wo heute schon ein Stundentakt ausreichend ist? Hier wird immer vergessen das den zusätzlichen Verkehr auch jemand bezahlen muss und das Gesamtkonzept auch wirtschaftlich betrieben werden muss. Schon heute merkt man das Erfurt eben nicht der Nabel der Welt ist und häufig sogar nicht viel mehr einsteigen als in Weimar. Die Zahlen für Erfurt werden später nur künstlich in die Höhe getrieben. Schon heute müsste Erfurt allein mit seinen Zulaufstrecken mehr Potential generieren können. Wer immer noch auf private Anbieter hofft könnte bitter enttäuscht werden. Wenn es so lukrativ wäre würden schon heute viele Private eigenwirtschaftlichen Fernverkehr betreiben. Indirekt wird damit meine Aussage in dem Zeitungsbericht bestätigt, dass für horrende Summen eine Strecke gebaut wird wo einmal die Stunde ein Fernzug fahren wird. Nicht umsonst wird ja auch jetzt wieder die Meldung lanciert, dass auf dieser Strecke auch Güterzüge fahren können. Nur wer die heutigen Güterströme kennt wird schnell merken dass diese Strecke nicht zu den bevorzugten Güterverkehrsstrecken zählen wird.

In deiner Argumentation wären die Fahrgastzahlen aber völlig unabhängig von der Fahrzeit. Wenn man über 1 Stunde schneller ist sollte man davon ausgehen, dass man mehr Fahrgäste anlocken kann, sonst würde man nirgends eine NBS bauen.

Und Erfurt ist auf dieser NBS doch auch bloß ein unbedeutender Zwischenhalt, der zufällig den Taktknoten Nord-Süd/Ost-West aufnimmt. Niemand wird von Erfurt großes Fahrgastpotential (außer Umsteigern) erwarten, dass kommst aus Berlin, Leipzig/Halle, Nürnberg und München.

Im Güterverkehr kann die Strecke u.U. die Strecke über Würzburg entlasten. Im letzten Spiegel ist eine Prognose-Karte für die Streckenauslastung heute und 2020 drin, da sieht man sehr gut, wo die Güterverkehrsströme laufen.

Gruß
Johannes

1 h schneller => mehr Angebot/Nachfrage?

naseweiß, Montag, 20.09.2010, 11:10 (vor 5759 Tagen) @ ice-t-411
bearbeitet von naseweiß, Montag, 20.09.2010, 11:11

In deiner Argumentation wären die Fahrgastzahlen aber völlig unabhängig von der Fahrzeit. Wenn man über 1 Stunde schneller ist sollte man davon ausgehen, dass man mehr Fahrgäste anlocken kann, sonst würde man nirgends eine NBS bauen.

Das ist die Frage.

Ich würde gerne versuchen die Effekte der Westerwaldachterbahn aufzuzeigen:

Davor gab es durch das Rheintal 3 stündliche IC-Linien (Nürnberg, Stuttgart, Basel), dazu einen zweistündlichen IR, in der Summe also 3,5 Züge/h.

Heute durchs Rheintal:
- Linie 31/91 (2-h-Takt)
- Linie 30 (2-h-Takt)
- Linie 32 (lückenhafter 2-h-Takt, IR-Halte)
Über den Westerwald:
- Linie 41 (Stundentakt)
- Linie 42 (2-h-Takt)
- Linie 43 (2-h-Takt)
- Linie 79/78 (lückenhafter 2-h-Takt)
- Dazu noch diverse Shuttle (der Einfachheit wegen 2-h-Takt)
Das wären in der Summe 4,5 Züge/h. Das ist keine gewaltige Steigerung der Zugzahlen. Wie es mit der Entwicklung der Fahrgastzahlen aussieht, kann ich nicht sagen. Nur die alten IC waren sicher nicht von schlechten Eltern, was die Zuglänge und Auslastung angeht. Dazu muss man bedenken, dass Montabaur und Limburg noch Nachfrage generiert haben, ohne die die SFS noch schlechter stünde.

Irgendwas wird in Deutschland im Vergleich zu Frankreich auf der einen und der Schweiz auf der anderen Seite falsch gemacht :-(

1 h schneller => mehr Angebot/Nachfrage?

ice-t-411, Montag, 20.09.2010, 11:31 (vor 5759 Tagen) @ naseweiß

Hi!

Seit der Inbetriebnahme der NIM gibt es laut wikipedia 30% mehr Fahrgäste und die Strecke spart nur ca. 30 Minuten Fahrzeit. Beim Ausbau Berlin-Hamburg liegt der Zuwachs sogar bei bis zu 47%. Zur KRM hab ich leider nichts gefunden.

Was an der neuen Verbindung interessant wird ist doch, dass es zum ersten mal in Deutschland zusammenhängend ca. 600 km Schnellfahrstrecke (ab 200 km/h) gibt, lediglich unterbrochen vom noch fehlendem Ausbau VDE 8.1.

Gruß
Johannes

1 h schneller => mehr Angebot/Nachfrage?

ITF, Dienstag, 21.09.2010, 00:10 (vor 5758 Tagen) @ ice-t-411

Was an der neuen Verbindung interessant wird ist doch, dass es zum ersten mal in Deutschland zusammenhängend ca. 600 km Schnellfahrstrecke (ab 200 km/h) gibt, lediglich unterbrochen vom noch fehlendem Ausbau VDE 8.1.

Du sprichst einen interessanten Aspekt an. Ein durchgebundener ICE/Sprinter Hamburg-Berlin-Erfurt-Nuernberg-Muenchen wird in Zukunft unter 5:30 dauern. Ueber Hannover ist man auch nicht schneller.

1 h schneller => mehr Angebot/Nachfrage?

Henrik, Dienstag, 21.09.2010, 00:59 (vor 5758 Tagen) @ ITF

Was an der neuen Verbindung interessant wird ist doch, dass es zum ersten mal in Deutschland zusammenhängend ca. 600 km Schnellfahrstrecke (ab 200 km/h) gibt, lediglich unterbrochen vom noch fehlendem Ausbau VDE 8.1.

Du sprichst einen interessanten Aspekt an. Ein durchgebundener ICE/Sprinter Hamburg-Berlin-Erfurt-Nuernberg-Muenchen wird in Zukunft unter 5:30 dauern. Ueber Hannover ist man auch nicht schneller.

Berlin - München sind die 600 km.
Eine Durchbindung der Sprinter weiter nach Hamburg wird es sicher nicht geben,
es wird auch auf den Einsatz von Zügen mit Wirbelstrombremsen auf der ABS Hamburg-Berlin verzichtet.
Ich gehe schon davon aus, dass die Sprinter Berlin-München Hochgeschwindigkeitszüge mit Wirbelstrombremse sein werden, ob nun ICE 3, Velaro D oder was auch immer.

1 h schneller => mehr Angebot/Nachfrage?

Lumi25, Dienstag, 21.09.2010, 20:54 (vor 5758 Tagen) @ naseweiß

Davor gab es durch das Rheintal 3 stündliche IC-Linien (Nürnberg, Stuttgart, Basel), dazu einen zweistündlichen IR, in der Summe also 3,5 Züge/h.

Heute durchs Rheintal:
- Linie 31/91 (2-h-Takt)
- Linie 30 (2-h-Takt)
- Linie 32 (lückenhafter 2-h-Takt, IR-Halte)
Über den Westerwald:
- Linie 41 (Stundentakt)
- Linie 42 (2-h-Takt)
- Linie 43 (2-h-Takt)
- Linie 79/78 (lückenhafter 2-h-Takt)
- Dazu noch diverse Shuttle (der Einfachheit wegen 2-h-Takt)
Das wären in der Summe 4,5 Züge/h. Das ist keine gewaltige Steigerung der Zugzahlen. Wie es mit der Entwicklung der Fahrgastzahlen aussieht, kann ich nicht sagen. Nur die alten IC waren sicher nicht von schlechten Eltern, was die Zuglänge und Auslastung angeht. Dazu muss man bedenken, dass Montabaur und Limburg noch Nachfrage generiert haben, ohne die die SFS noch schlechter stünde.


Dazu sollte man ruhig noch schreiben, dass die 3 stündlichen IC mindestens 12 Wagen hatten und im 30 Minuten-Takt fuhren. Dazu kam noch der zweistündliche IR mit 9 in Spitzenzeiten auch mit 11 Wagen.

An den Ferienanfängen gab es dazu noch viele Verstärker-IC die im Block vor den regulären IC-Zügen fuhren.

Das jetzige Angebot auf der NBS ist dagegen einfach nur lächerlich.


Unbeachtet sollte auch nicht die IR-Linie Hagen-Frankfurt über Siegen bleiben. Aus dieser hätte man was machen können.

Konzept ICE-Verbindungen München-Berlin ab 2017 (PM)

Matze86, München, Montag, 20.09.2010, 10:59 (vor 5759 Tagen) @ ice-t-411

Die Frage ist, wie lange sich die Verbindung über Augsburg behaupten kann, vorausgesetzt die NIM bietet genug Kapazität wovon ich allerdings ausgehe.

Das mag für Nürnberg-Ingolstadt zutreffen. Auf Ingolstadt-München wirds aber jetzt schon recht eng.

wusst ichs doch^^

ICE-T-Fan, Sonntag, 19.09.2010, 23:30 (vor 5759 Tagen) @ NIM rocks

*Lach*

Da haben die Journalisten wohl mein erstes Konzept aus dem Forum abgetippt.

Exakt so sah mein allererster Entwurf aus, den ich jemals in einem Eisenbahnforum veröffentlicht hatte.

wusst ichs doch^^

josuav, Sonntag, 19.09.2010, 23:42 (vor 5759 Tagen) @ ICE-T-Fan

*Lach*

Da haben die Journalisten wohl mein erstes Konzept aus dem Forum abgetippt.

Exakt so sah mein allererster Entwurf aus, den ich jemals in einem Eisenbahnforum veröffentlicht hatte.


Auch mit exakt diesen Zügen auf der Saalebahn? :O

wusst ichs doch^^

ICE-T-Fan, Sonntag, 19.09.2010, 23:46 (vor 5759 Tagen) @ josuav

Nicht ganz.

Ich habe damals geschrieben, dass ich glaube, dass ein Zugpaar Vormittags, eines Mittags und eines Abends auf der Saalebahn fährt, dazu noch Abends und Morgens ein Sprinter-Paar über die SFS und eben diesen lustigen Stundentakt, der zur Hälfte über NIM und Leipzig und zur anderen Hälfte über Augsburg und Halle geht.

Macht ja auch Sinn, wenn man die Korrespondenz mit der Linie 25 in Nürnberg und Linie 50 in Erfurt hin bekommen will und daher immer um die gleiche Zeit (+- 5 min) in Nürnberg und Erfurt sein muss.

Konzept ICE-Verbindungen München-Berlin ab 2017 (PM)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 20.09.2010, 11:08 (vor 5759 Tagen) @ NIM rocks
bearbeitet von Oscar (NL), Montag, 20.09.2010, 11:09

Hallo NIM rocks,

  • Stundentakt München-Berlin
    -> [Süden] zweistündlich über Augsburg
    -> [Süden] zweistündlich über Ingolstadt
    -> [Norden] zweistündlich über Halle
    -> [Norden]zweistündlich über Leipzig
  • morgens 1x ICE Leipzig-München über Saalebahn
  • abends 1x ICE München-Berlin & 1x ICE Berlin-München über Saalebahn
  • ICE-Sprinter ohne Halt, Fahrzeit 03:30 bis 03:45

Coburg...???

Das jetzt anlaufende Betriebskonzept soll also mit Eröffnung der Neubaustreck(en) beibehalten werden. Die über Augsburg verkehrenden Züge fahren im Norden über Halle, die über Ingolstadt verkehrenden Züge fahren im Norden über Leipzig.

Also:

2h-Takt B-HAL-EF-N-A-M
2h-Takt B-L-EF-N-IN-M

Dieses Konzept könnte man etwa so erweitern:

2h-Takt HH-(25)-WÜ-N-A-M
2h-Takt HH-(25)-WÜ-N-IN-M

ergibt N-A in Stundentakt und N-IN-M in Stundentakt.

Aber:

1. Direktverbindung WÜ-A (via AN) entfällt
2. Konkurrenz vom Franken-Allgäu-Express, der auf N-A nicht langsamer ist als der ICE (dafür aber Verbundkarten akzeptiert), oder gleich schnell aber dafür extra hält
3. ICE 1 Langzüge soll man nicht via A fahren

Problem 1 kann man dadurch lösen, dass in Würzburg Zugteile der ICE 3 Linie 41 abgetrennt werden.
Problem 3 kann man dadurch lösen, dass die HH/HB-ICEs via Augsburg fahren (in N ggf. ein Zugteil abtrennen) und die HH-Vollzüge via IN. Leider verliert Bremen dann aber die schnelle Direktverbindung mit München.
Für Problem 2 sehe ich im Moment leider kleine Lösung.

Ich hoffe mal, dass die Züge dann zwischen Nürnberg und Erfurt einen sauberen Stundentakt bilden.

Das kannst Du wohl vergessen.
Jeder zweite Zug sollte ja in Coburg halten. Dann stimmt der Takt nicht mehr.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Konzept ICE-Verbindungen München-Berlin ab 2017 (PM)

naseweiß, Montag, 20.09.2010, 11:22 (vor 5759 Tagen) @ Oscar (NL)

2h-Takt B-(28)-N-A-M
2h-Takt B-(28)-N-IN-M
Dieses Konzept könnte man etwa so erweitern:
2h-Takt HH-(25)-WÜ-N-A-M
2h-Takt HH-(25)-WÜ-N-IN-M
ergibt N-A in Stundentakt und N-IN-M in Stundentakt.

Aber:
1. Direktverbindung WÜ-A (via AN) entfällt
2. Konkurrenz vom Franken-Allgäu-Express, der auf N-A nicht langsamer ist als der ICE (dafür aber Verbundkarten akzeptiert), oder gleich schnell aber dafür extra hält
3. ICE 1 Langzüge soll man nicht via A fahren

Nein, die Linie 25 könnte im 2-h-Takt direkt Würzburg-Augsburg fahren. Die enstehende Taktlücke zwischen Würzburg und Nürnberg schließt automatisch die Linie 31/91. Heute fährt die Linie 25 aber nicht mehr im 2-h-Takt auf Würzburg-Ausgburg, auch da es (geringfügig) langsamer als über Nürnberg ist und weniger Potential hat. Ob das jemals wieder ein 2-h-Takt wird? Eher gehe ich davon aus, dass Würzburg-Augsburg nur noch Zusatz-IC nehmen. Dazu fährt die Linie 25 heute dann über Augsburg, wenn die Linie 31/91 nicht fährt. Zur anderen Stunde fahren dafür 31/91 und 25 gebündelt Würzburg-Nürnberg.

Ich hoffe mal, dass die Züge dann zwischen Nürnberg und Erfurt einen sauberen Stundentakt bilden.


Das kannst Du wohl vergessen.
Jeder zweite Zug sollte ja in Coburg halten. Dann stimmt der Takt nicht mehr.

Ich vermute Erlangen & Bamberg, Bamberg & Coburg abwechselnd. Nur da der Halt in Coburg wegen der Ausschleifung länger als der in Erlangen dauert, wird es kein richtiger Stundentakt. Der Unterschied wird aber wohl nur etwa 5 min betragen.

Würzburg-Augsburg

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 20.09.2010, 13:01 (vor 5759 Tagen) @ naseweiß
bearbeitet von Oscar (NL), Montag, 20.09.2010, 13:02

Nein, die Linie 25 könnte im 2-h-Takt direkt Würzburg-Augsburg fahren. Die enstehende Taktlücke zwischen Würzburg und Nürnberg schließt automatisch die Linie 31/91. Heute fährt die Linie 25 aber nicht mehr im 2-h-Takt auf Würzburg-Ausgburg, auch da es (geringfügig) langsamer als über Nürnberg ist und weniger Potential hat.

Ist WÜ-AN-A langsamer als WÜ-N-A?

Direkt: ICE 533/583 ab 10:31, an 12:23
-> 1:52
Via N: ICE 531/581 + ICE 1503 ab 8:31, an 10:40
-> 2:09 (Übergang N 9 Minuten)

Der IC 2083 ist mit 2:07 sogar schneller als diese Umsteigeverbindung und dieser Zug hält auch noch in Steinach, Ansbach, Gunzenhausen und Treuchtlingen.

In CH wäre WÜ-N 1 Stunde, N-A 1 Stunde, WÜ-A 2 Stunden und die Wahl Ansbach/Nürnberg wäre kein Thema.

Ob das jemals wieder ein 2-h-Takt wird? Eher gehe ich davon aus, dass Würzburg-Augsburg nur noch Zusatz-IC nehmen.

Sowieso wäre der IC das bessere Produkt dort.

Mit den neuen IC250-Triebwagen kann man auch Linie 31 einen Zugteil nach Augsburg geben (anderer Zugteil nach Passau). Die ICE Linie 25 fährt dann komplett via Nürnberg (als ICE).
Vorteil ist, dass man die genannten Städte immer noch Fernverkehr anbieten kann.
Nachteil ist dagegen dass:
1. Augsburg nicht besonders profitiert (nach WÜ gibt es auch RE und A-S-F ist schneller als A-WÜ-F)
2. die Durchbindung nach Hamburg (wenn auch nur 1x pro Tag) attraktiver ist als eine Durchbindung zum Rheintal.

Ich vermute Erlangen & Bamberg, Bamberg & Coburg abwechselnd. Nur da der Halt in Coburg wegen der Ausschleifung länger als der in Erlangen dauert, wird es kein richtiger Stundentakt. Der Unterschied wird aber wohl nur etwa 5 min betragen.

Hinzu kommt, dass:

1. in Bamberg die Abfahrtszeiten nicht mehr stimmen. Der Zug N-ER-BA ist länger unterwegs als N-BA.
2. wenn man irgendwo Anschlüsse erstellen muss, 5 Minuten der Unterschied zwischen "Anschluss erreicht" und "Anschluss verpasst" sein durften. Der Impakt dieses Unterschied auf die Gesamtreisezeit wäre bei Anschlussverlust wohl ein Vielfalt von 5 Minuten.


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Würzburg-Augsburg

naseweiß, Montag, 20.09.2010, 13:22 (vor 5759 Tagen) @ Oscar (NL)

Ist WÜ-AN-A langsamer als WÜ-N-A?

Direkt: ICE 533/583 ab 10:31, an 12:23 -> 1:52
Via N: ICE 531/581 + ICE 1503 ab 8:31, an 10:40 -> 2:09 (Übergang N 9 Minuten)


Meinte: Wü-An-A-M ist geringfügig langsamer* als M-N-In-M und hat weniger Potential. Die Frage ist ja, ob es in Zukunft einen 2-h-Takt Wü-An-A gibt, obwohl es den heute schon nicht mehr gibt.

* Wenn die ABS M-In und M-A fertig sind:
Wü-N 00:54, N 00:03, N-In 00:31, In 00:02, In-M 00:34 -> 02:04
Wü-A 01:52, A 00:02, A-Pasing-M 00:28 -> 02:22
Wohl etwas mehr als geringfügig. Damit sieht es für Wü-A noch schlechter aus.

Mit den neuen IC250-Triebwagen kann man auch Linie 31 einen Zugteil nach Augsburg geben (anderer Zugteil nach Passau). Die ICE Linie 25 fährt dann komplett via Nürnberg (als ICE).
Vorteil ist, dass man die genannten Städte immer noch Fernverkehr anbieten kann.
Nachteil ist dagegen dass:
1. Augsburg nicht besonders profitiert (nach WÜ gibt es auch RE und A-S-F ist schneller als A-WÜ-F)
2. die Durchbindung nach Hamburg (wenn auch nur 1x pro Tag) attraktiver ist als eine Durchbindung zum Rheintal.

Richtig. Wenn Wü-A, dann von HH/HB/H kommend.

3. Nach Passau brauchst du den ganzen Zug. Flügelungen sollte man nur dann einsetzen, wenn es wirklich nicht mehr anders geht.

Ich vermute Erlangen & Bamberg, Bamberg & Coburg abwechselnd. Nur da der Halt in Coburg wegen der Ausschleifung länger als der in Erlangen dauert, wird es kein richtiger Stundentakt. Der Unterschied wird aber wohl nur etwa 5 min betragen.

Das ist für DB-Fernverkehr doch normal.

Konzept ICE-Verbindungen München-Berlin ab 2017 (PM)

Holger2, Dienstag, 21.09.2010, 01:05 (vor 5758 Tagen) @ NIM rocks

Hallo,

es ist natürlich extrem schade, dass es auf dieser Strecke zunächst bei einem Stundentakt bleiben soll.

Eigentlich könnte man mit massivem Mehrverkehr rechnen:
- durch die um eine Stunde schnellere Fahrzeit
- dadurch, dass nolens volens plötzlich Verbindungen über Nürnberg - Erfurt konkurrenzfähig werden, an die vorher niemand gedacht hat: Stuttgart - Leipzig/Dresden, Stuttgart - Berlin, München - Hamburg

Ich denke, dass bis zum Start der NBS Nürnberg - Erfurt einfach noch nicht genug Züge für einen dichteren Takt vorhanden sind. Zwar werden durch den schnelleren Umlauf zwei Garnituren frei, aber auf dieser Strecke fahren die Züge oft sogar nur in Einfachtraktion. Zumindest in Doppeltraktion werden die Züge München - Berlin sicherlich fahren müssen.

Dazu kommt, dass die Strecke zwar für 300km/h ausgelegt ist, dass aber keine ICE3 zur Verfügung stehen - darum vermutlich auch nur ein Sprinterpaar.

Dass ein Zug über Augsburg fährt, ein anderer über Ingolstadt, hängt einfach damit zusammen, dass der Zug München - Hamburg und der Zug München - Köln über Ingolstadt fahren. Damit ist vermutlich erst mal für ausreichende Kapazität auf dieser Strecke gesorgt. Bleibt zu hoffen, dass es in Nürnberg wenigstens einen schlanken Anschluss von der NIM gibt. Der ICE-T ist für die Augsburger Strecke ohnehin besser geeignet - hoffentlich dann auch wieder mit Neigetechnik.

Oscar, dass der ICE Hamburg/Bremen - München heute teilweise über Ansbach fährt, hat einfach mit den fehlenden Trassen im Knoten Fürth zu tun. Nach Ausbau von Fürth werden alle Züge über Nürnberg fahren. Dafür spricht, dass die Fahrzeiten von Augsburg nach Hamburg zwar etwas länger werden, dass aber andererseits Verbindungen nach Nürnberg und weiter Richtung Erfurt - Berlin geschaffen werden, an denen der Zug sonst vorbei fahren würde.

Ich sehe den Bahnhof Erfurt auch nicht in Konkurrenz zu Weimar - Die beiden Städte liegen fast in Stadtbusdistanz. Dass Erfurt vor allem auch ein politischer Bahnhof ist, ist klar.

Wie Coburg ansgeschlossen werden soll, verstehe ich nicht. Eine Ausschleifung dauert sicherlich 10 Minuten. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der ICE dauerhaft alle 2 Stunden in Coburg halten wird. Vielleicht hält er auch gar nicht in Coburg, wird die versprochene zweistündliche Verbindung doch schon durch die Regionalexpresszüge geschaffen.

Jena wird über Erfurt angeschlossen. Für Jena ist der Wegfall natürlich bitter. Aber wenn man z.B. Jena mit anderen 100.000 Einwohner - Städten vergleicht, ist klar, dass es nur wenige Verbindungen geben wird. So hatte Ingolstadt vor NIM - Zeiten auch nur morgens zwei, mittags und abends eine Verbidung, obwohl der Umweg über Inoglstadt viel kleiner war, als der demnächst über Jena.

Wenn es schon bei einem Stundentakt bleibt, wäre mein Wunsch allerdings eine schnelle und eine langsame Verbindung:
M-A-DON-N-ER-BAM-EF-L-WIT-B
M-N-EF-HAL-B, mit Korrespondenz nach Leipzig.
Ich gehe aber davon aus, dass man mit den geplanten alternierenden Halten die beiden Verbindungen gleichmäßig auslasten möchte. Sonst bräuchte man für die eine Verbindung eine (nicht mögliche) Dreifachtraktion, während die andere mit einer Einfachtraktion auskäme.

Holger

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