ICE in FFM Hbf wegen überfüllung geräumt (Aktueller Betrieb)

JanKrohn, Vaals (NL), Freitag, 17.09.2010, 16:24 (vor 5748 Tagen)

Gestern war es mal wieder soweit. Ein ICE von Frankfurt richtung München/Nürnberg musste in Frankfurt (Main) Hbf geräumt werden. Alle Reisenden nach Aschaffenburg und Würzburg ohne Platzreservierung mussten den (Halb-)Zug verlassen.

Ich war selbst nicht dabei, sondern kann mich nur auf einen Augenzeugen berufen. Daher weiß ich auch nicht genau, welcher ICE es war, gehe aber vom ICE 723 (ab 16:54) aus.

Gibt es in solchen Fällen eigentlich eine höhere Entschädigung als die popeligen 5 Euro für eine ICE-Jahreskarte?

Gruß,
Jan

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ICE in FFM Hbf wegen überfüllung geräumt

Matze86, München, Freitag, 17.09.2010, 16:45 (vor 5748 Tagen) @ JanKrohn
bearbeitet von Matze86, Freitag, 17.09.2010, 16:46

Gestern war es mal wieder soweit. Ein ICE von Frankfurt richtung München/Nürnberg musste in Frankfurt (Main) Hbf geräumt werden.

Ganz geräumt? Eher TEILgeräumt.

Alle Reisenden nach Aschaffenburg und Würzburg ohne Platzreservierung mussten den (Halb-)Zug verlassen.

Ich war selbst nicht dabei, sondern kann mich nur auf einen Augenzeugen berufen. Daher weiß ich auch nicht genau, welcher ICE es war, gehe aber vom ICE 723 (ab 16:54) aus.

Das war gestern nicht der einzige Zug mit Problemen...

Gibt es in solchen Fällen eigentlich eine höhere Entschädigung als die popeligen 5 Euro für eine ICE-Jahreskarte?

5€ sind besser als 0€. Offiziell bekommt man nichts weiter, es stellt sich gar noch die Frage, ob eine Stunde Verspätung dadurch überhaupt zustande kam (bzgl. Aschaffenburg).

ICE in FFM Hbf wegen überfüllung geräumt

JanKrohn, Vaals (NL), Freitag, 17.09.2010, 16:56 (vor 5748 Tagen) @ Matze86

Gibt es in solchen Fällen eigentlich eine höhere Entschädigung als die popeligen 5 Euro für eine ICE-Jahreskarte?


5€ sind besser als 0€. Offiziell bekommt man nichts weiter, es stellt sich gar noch die Frage, ob eine Stunde Verspätung dadurch überhaupt zustande kam (bzgl. Aschaffenburg).

Wenn man noch einen Anschlusszug braucht, ja klar, ohne weiteres. Ansonsten sind es "nur" 54 Minuten...

Ich war selbst zum Glück nicht betroffen, wäre mir aber bei sowas reichlich verarscht vorgekommen. Auch die Reisenden nach Nürnberg/München hätten 1 Stunde später wieder eine Reisemöglichkeit. Und wenn am übernächsten Gleis sogar noch ein ICE über Stuttgart nach München steht, frage ich mich, warum ausgerechnet die Pendler hier benachteiligt werden. Vermutlich, weil sie halt nur 5 Euro bekommen, aber auch für Pendler ist 1 Stunde ebenso viel Zeit wie für einen Fernreisenden.

Jan

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rechtliche Situation?

gus78, Freitag, 17.09.2010, 17:18 (vor 5748 Tagen) @ JanKrohn

Muss man sich "räumen lassen"?

Was passiert, wenn ic hmich weigere, schließlich bin ich im Besitz einer gültigen Fahrkarte.

rechtliche Situation?

Matze86, München, Freitag, 17.09.2010, 17:20 (vor 5748 Tagen) @ gus78

Muss man sich "räumen lassen"?

Was passiert, wenn ic hmich weigere, schließlich bin ich im Besitz einer gültigen Fahrkarte.

Ich denke, das macht man dann freiwillig, denn so kann man sich ganz schnell den Unmut der Reisenden einfangen...

rechtliche Situation?

NIM rocks, Freitag, 17.09.2010, 17:26 (vor 5748 Tagen) @ Matze86

Muss man sich "räumen lassen"?

Was passiert, wenn ic hmich weigere, schließlich bin ich im Besitz einer gültigen Fahrkarte.


Ich denke, das macht man dann freiwillig, denn so kann man sich ganz schnell den Unmut der Reisenden einfangen...

Naja, aber Hardliner gibts überall. Und wie man sich versieht, steht schon die BuPo da, juhu!

rechtliche Situation?

Steffen, Freitag, 17.09.2010, 17:24 (vor 5748 Tagen) @ gus78

Ich denke hier greift das Hausrecht, oder? Sprich, die Bahn (hier ggf. durchgeführt von der BuPol) darf bestimmen was in ihrem "Haus" passiert.

Die Fahrkarte ist ja nur eine Erlaubnis zur Beförderung, und befördert wirst Du. Eben eine Stunde später.

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rechtliche Situation?

Thomas_77, Freitag, 17.09.2010, 17:29 (vor 5748 Tagen) @ Steffen

ja Moment...! Wenn ich zuggebunden fahre, hat die Bahn ihr Hausrecht m. E. schon beim Kartenkauf ausgeübt, sie will mich mitnehmen. Ergo: ich würder NICHT aussteigen.

Nicht-zuggebundene Tickets? hmm, schwer. Dann müsste man wohl aussteigen (ja ich weiß, die sind teurer usw.)

Sind Juristen da? Finde das eine interessante Frage.

rechtliche Situation?

Steffen, Freitag, 17.09.2010, 17:41 (vor 5748 Tagen) @ Thomas_77

ja Moment...! Wenn ich zuggebunden fahre, hat die Bahn ihr Hausrecht m. E. schon beim Kartenkauf ausgeübt, sie will mich mitnehmen. Ergo: ich würder NICHT aussteigen.

Zuggebundene Fahrkarten sind da in der Tat interessant! Aber ich würde sagen rechtlich kann man trotzdem rausgeschmissen werden. Ist aber ne reine Vermutung von mir.

Wobei ich aus Sicht des Reisenden Deine Argumentation vollkommen verstehen kann: Zuerst sagt die Bahn Ihr MÜSST mit diesem Zug fahren, ich richte mich dannach, und wenn es dann soweit ist heißt es: April April!

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rechtliche Situation?

Matze86, München, Freitag, 17.09.2010, 17:45 (vor 5748 Tagen) @ Thomas_77
bearbeitet von Matze86, Freitag, 17.09.2010, 17:46

ja Moment...! Wenn ich zuggebunden fahre, hat die Bahn ihr Hausrecht m. E. schon beim Kartenkauf ausgeübt, sie will mich mitnehmen. Ergo: ich würder NICHT aussteigen.

Hm, ich meine schonmal was gehört zu haben (während eines massiven Tz-Engpasses), dass das Personal sagt: Diejenige, die freiwillig aussteigen, erhalten noch einen kleinen Extrabonus in Form von Geld/Gutschein.
Das macht das Ganze etwas einfacher ;)

rechtliche Situation?

DRMM, Freitag, 17.09.2010, 18:41 (vor 5748 Tagen) @ Matze86

Ja das stimmt , der der freiwillig aussteigt bekamm mal 25 euro im Reisezentrum wie das heute geht weis ich leider nicht

Leider kein Einzelfall...

Pendler, Freitag, 17.09.2010, 19:28 (vor 5748 Tagen) @ DRMM

um mal mit Ede Zimmermann zu sprechen: ich hab sowas jetzt schon dreimal erlebt!

Aber die Frage "Wer steigt freiwillig aus?" ist jedesmal interessant. Die Leute mit Zugbindung, vielleicht ein Student oder die Oma, die ein-, zweimal im Jahr die Bahn nutzen, sollen gegenüber den Jahreskarteninhabern und somit Stammkunden (als BahnComfort-Kunden gern auch als Premium-Kunden bezeichnet) bevorzugt behandelt werden? Da gibt es auch ohne Bundespolizei genauso hitzige Diskussionen wie bei der noch viel öfter auftauchenden Frage nach den Sitzplätzen. Gerade Köln-Frankfurt gibt es so viele potenziell BC-berechtigte und so wenige freie Plätze, Ergebnis: der ach-so-wertvolle Stammkunde steht.

In beiden Fällen geht es um die Kapazität, die die Bahn bereit stellt, um Ihrer Transportleistung, die Student, Oma und BC100-Inhaber gekauft haben, zu erbringen. Diese reicht offensichtlich immer seltener aus.
Der BC100-Kunde verlässt sich darauf, "seine Relation", "seine Verbindung" in gewohnter Weise (Fahrzeit, Taktung, Sitzplätze) nutzen zu können. Zu Unrecht? Kein Kunde kann was dafür, dass die Leistung wegen fehlenden Materials nicht erbracht werden kann. Also muss es Entschädigung geben für die, die nicht mitfahren dürfen, für die, die immer wieder stehen müssen usw.

Eigentlich hat die Bahn ja mit den Entschuldigungen für den peinlichen Winter gezeigt: bringen wir nicht die vereinbarte Leistung entschuldigen wir uns dafür und entschädigen den unzufriedenen Kunden. Nach dem, was sich aber nun durch den Sommer in den Herbst hinein zieht, wird bald die nächste Entschuldigung kommen. Ich bin gespannt. Aber viel wichtiger wäre mir und den vielen anderen, denen sowas schon passiert ist und wieder passieren wird: Schafft mehr Material an, wenn doch klar ist, dass viele Fahrgäste erwartet werden! Die wollen mitfahren, jetzt, nicht eine oder zwei Stunden später - und erwarten auch, sitzen zu können!

Gibt es das eigentlich, dass man keine Karte mehr für einen Zug bekommt? Keine Sitzplatzreservierung ist klar, aber wer da gestern fünf Minuten vor Abfahrt noch eine Karte gekauft hat und dann mit ewiger Verspätung fahren kann - oder eben nicht weil rausgeschmissen - fühlt sich doch total ver...

Ein Schaffner hat mal einen ReservierungsZWANG im Fernverkehr vorgeschlagen, wie beim Flugzeug. Müsste natürlich billiger und schneller gehen als aktuell, würd aber das Problem lösen. Schneller als die Anschaffung neuer Züge...

Ich bin tendenziell gegen Reservierungszwang

ICE-T-Fan, Freitag, 17.09.2010, 19:37 (vor 5748 Tagen) @ Pendler

Ein Schaffner hat mal einen ReservierungsZWANG im Fernverkehr vorgeschlagen, wie beim Flugzeug. Müsste natürlich billiger und schneller gehen als aktuell, würd aber das Problem lösen. Schneller als die Anschaffung neuer Züge...

Vor allem schneller..

Ich nehme immer noch das Recht für mich in Anspruch erst 5-10 min vor Abfahrt eines Zuges mich dafür zu entscheiden auch mitzufahren. Ich bin nun einmal spontaner Gelegenheitsfahrer.

Woran aber der Reservierungszwang eher scheitern wird, sind nicht die spontanen Gelegenheitsfahrer sondern die Zeitkarteninhaber, die sich ja nicht tagtäglich auf einen im Voraus gebuchten Zug festnageln lassen wollen.

Deutschland ist ja nun einmal nicht Frankreich, wo die TGV nur in der HVZ und auf langen Relationen fahren. In Deutschland ist der ICE ja schon soetwas wie eine HG-S-Bahn mit relativ vielen Halten und Kurzstreckenreisenden.

Ich wette, dass 80% der ICE-Fahrgäste Umsteige-Kunden sind, die von irgendeiner S-Bahn oder irgendeinem RE kommen und auch wieder in diesen umsteigen. Für sie ist der ICE nur ein schneller Zwischensprint in der eigentlichen Reisekette.

Leider kein Einzelfall...

heinz11, Freitag, 17.09.2010, 19:46 (vor 5748 Tagen) @ Pendler

...

Ein Schaffner hat mal einen ReservierungsZWANG im Fernverkehr vorgeschlagen, wie beim Flugzeug.


Der dir aber auch nichts nutzt, wenn, wie im Luftverkehr üblich, mehr Tickets verkauft werden, als Plätze vorhanden sind, weil erfahrungsgemäß nicht alle ihr Ticket in Anspruch nehmen. Einem Kollegen von mir hat die Überbuchung der letzten Maschine am Freitag bei der Lufthansa mal eine kostenfreie Übernachtung im Drei-Sterne-Hotel und 400,- DM "Taschengeld" eingebracht. Das wäre von der Bahn dann auch zu erwarten.

Die Bahn nähme sich damit aber DEN entscheidenen Vorteil gegenüber dem Flieger: Die Flexibilität. Auch möchte ich mir das Geschrei nicht vorstellen, wenn herauskommt, daß ein Zug mit x leeren Sitzplätzen gefahren ist und x Reisende zurückbleiben mußten, weil nicht alle Reservierungen in Anspruch genommen wurden. Getreu dem Motto: "Lieber liegend gefahren als aufrecht marschiert" ist mir das Ankommen in einigen Fällen lieber und/oder wichtiger als ein Sitzplatz in einem späteren Zug.


heinz

Leider kein Einzelfall...

Steffen, Freitag, 17.09.2010, 19:50 (vor 5748 Tagen) @ heinz11

Auch möchte ich mir das Geschrei nicht vorstellen, wenn herauskommt, daß ein Zug mit x leeren Sitzplätzen gefahren ist und x Reisende zurückbleiben mußten, weil nicht alle Reservierungen in Anspruch genommen wurden.

Wie ist denn da die Situation in Frankreich?

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Leider kein Einzelfall...

heinz11, Freitag, 17.09.2010, 20:03 (vor 5748 Tagen) @ Steffen

Auch möchte ich mir das Geschrei nicht vorstellen, wenn herauskommt, daß ein Zug mit x leeren Sitzplätzen gefahren ist und x Reisende zurückbleiben mußten, weil nicht alle Reservierungen in Anspruch genommen wurden.


Wie ist denn da die Situation in Frankreich?


Da habe ich keine eigenen Erfahrungen.

Leider kein Einzelfall...

Matze86, München, Freitag, 17.09.2010, 20:47 (vor 5748 Tagen) @ Pendler

Gibt es das eigentlich, dass man keine Karte mehr für einen Zug bekommt?

Nein.

Ein Schaffner hat mal einen ReservierungsZWANG im Fernverkehr vorgeschlagen, wie beim Flugzeug. Müsste natürlich billiger und schneller gehen als aktuell, würd aber das Problem lösen. Schneller als die Anschaffung neuer Züge...

Das ist doch quatsch, damit geht jegliche Flexibilität verloren.

Reservierungspflicht - kurze Gedanken

Sören Heise, Region Hannover, Freitag, 17.09.2010, 20:55 (vor 5748 Tagen) @ Pendler

Hej!

Nennen wir's mal Reservierungspflicht. Das klingt nicht ganz so hart wie Reservierungszwang. ;-)
Als bekennender Fahrkarte-am-Vortag-der-Reise-Erwerber hätte ich da gewisse Probleme mit. Andererseits würde ich eine Sitzplatzgarantie natürlich begrüßen.

Zum "ausgebucht" sein: Ein schwedischer Vielfahrer schrieb mal, selbst in ausgebuchten schwedischen X2-Zügen seien eigentlich immer Plätze frei. Dies, weil eigentlich immer ein paar Fahrkarteninhaber nicht zu ihrer gebuchten Fahrt erscheinen. Von überbuchten Zügen habe ich da noch nichts gelesen. Ich halte eine Überbuchung auch für gefährlich.

Kurze Gedanken von mir:
Bei einer Reservierungspflicht ist die Reservierung naturgemäß im Fahrpreis enthalten.
Es sollte möglich sein, Reservierungen bis relativ kurz vor der geplanten Abfahrt ändern zu können. Gleichzeitig sollte aber verhindert werden, daß sich eine Person Reservierungen für mehrere Züge besorgen kann. Kernpunkt dahinter ist, trotz der Pflicht zur Reservierung eine höchstmögliche Flexibilität anzubieten. Ersatzzüge oder nur mit halber Länge verkehrende Züge sind da natürlich ein Problem.
Das sind ein paar unausgegorene Gedanken ohne Prüfung auf Durchführbarkeit.

Beste Grüße, Sören

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Verstehen Sie Bahnhof!
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Was bringt eine Zwangsreservierung ...

Steffen, Freitag, 17.09.2010, 21:08 (vor 5748 Tagen) @ Pendler

... wenn, wie in diesem Fall, der Zug nur die halbe Länge hat?

Auch sonst halte ich rein gar nichts von einer Zwangsreservierung - unter anderem aus folgendem Grund: Die Fahrkarten würden - logisch - teurer. Für den Aufpreis kann man sich aber auch heute schon einen Sitzplatz sichern, nennt sich "Reservierung". Tu ich das nicht gehe ich das Risiko ein, dass ich stehen muss.

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Zwangsreservierung könnten billigere Tickets zur Folge haben

Henrik, Freitag, 17.09.2010, 21:35 (vor 5747 Tagen) @ Steffen

... wenn, wie in diesem Fall, der Zug nur die halbe Länge hat?

dann ist die Bahn gearscht,
das System sollte dann also schon zuverlässig sein.
Gibt ja auch den Fall, dass ein Wagen fehlt und entsprechend die Reservierungen wegfallen.

Auch sonst halte ich rein gar nichts von einer Zwangsreservierung - unter anderem aus folgendem Grund: Die Fahrkarten würden - logisch - teurer. Für den Aufpreis kann man sich aber auch heute schon einen Sitzplatz sichern, nennt sich "Reservierung". Tu ich das nicht gehe ich das Risiko ein, dass ich stehen muss.

Ich halte auch überhaupt nichts von Zwangsreservierung,
dass die Tickets logischerweise teurer würden kann ich aber nicht nachvollziehen.
Reservierungen kosten doch nichts, die haben doch kein Wert an sich.
Es kann auch sein, dass Tickets billiger angeboten werden könnten, da die Auslastung besser gelenkt wird und so insgesamt Einsparungen entstehen.
So ließe sich aus Unternehmenssicht dann neue Reservierungspflicht besser vermarkten,
"wir führen jetzt Reservierungspflicht ein - dafür senken wir die Ticketpreise"

Wenn sich das Unternehmen doch entschließt die Preise insgesamt zu erhöhen, sprich, die heutigen Reservierungsgebühren auf den Normalpreis etwas raufzusetzen, dann eben, ja, ganz sicher nicht komplett, also nicht um 4,50 Euro, ließe sich auch nicht durchsetzen.


Wie Reservierungspflicht umsetzbar wäre an Freitag- und Sonntagnachmittag,
auf hochbeliebten Relationen, zwischen Frankfurt & Hannover, zwischen Köln & Frankfurt...

Überhaupt halte ich Zwangsmechanismen für falsch für uns Deutsche.

Zwangsreservierung könnten billigere Tickets zur Folge haben

Steffen, Freitag, 17.09.2010, 21:45 (vor 5747 Tagen) @ Henrik

Ich halte auch überhaupt nichts von Zwangsreservierung,
dass die Tickets logischerweise teurer würden kann ich aber nicht nachvollziehen.
Reservierungen kosten doch nichts, die haben doch kein Wert an sich.

Sie kosten Verwaltung - natürlich keine 4,50 € :D
Und spekulativ hält die Bahn für diese exklusive Dienstleistung schön die Hand auf.

Es kann auch sein, dass Tickets billiger angeboten werden könnten, da die Auslastung besser gelenkt wird und so insgesamt Einsparungen entstehen.

Wo siehst Du Potential für Einsparungen?
Prinzipiell gebe ich Dir recht! Andererseits fährt die Bahn ja jetzt den ganzen tag über fast mit der selben Kapazität. Man könnte Spitzen verteilen, so es sie denn gäbe.

Einzig der Wochenendpendlerverkehr liese sich dadurch in den Griff bekommen - aber wohin sollen die Reisenden? 4 Stunden später fahren? So verliert man Kunden!

Also: So, wie die DB ihren Verkehr organisiert hat, sehe ich kein Einsparpotential durch Zwangsreservierung.

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Zwangsreservierung könnten billigere Tickets zur Folge haben

Henrik, Samstag, 18.09.2010, 18:36 (vor 5747 Tagen) @ Steffen

Ich halte auch überhaupt nichts von Zwangsreservierung,
dass die Tickets logischerweise teurer würden kann ich aber nicht nachvollziehen.
Reservierungen kosten doch nichts, die haben doch kein Wert an sich.


Sie kosten Verwaltung - natürlich keine 4,50 € :D

Was für Kosten denn? Die Reservierungsmasken gibts ja schon.
Die Umstellung kostet einmal etwas. Aber sonst sehe ich da keine direkten Verwaltungskosten.
Was haben Reservierungen mal gekostet, vor nicht allzulanger Zeit? 1,50 DM :D
Der allg. Fahrkartenkauf am Schalter könnte länger dauern, durch Nachfragen, wo man Sitzen möchte etc.

Und spekulativ hält die Bahn für diese exklusive Dienstleistung schön die Hand auf.

allerdings.
Und die einzige nachvollziehbare Begründung dafür ist das Vermeiden von Luftbuchungen.

Es kann auch sein, dass Tickets billiger angeboten werden könnten, da die Auslastung besser gelenkt wird und so insgesamt Einsparungen entstehen.


Wo siehst Du Potential für Einsparungen?
Prinzipiell gebe ich Dir recht! Andererseits fährt die Bahn ja jetzt den ganzen tag über fast mit der selben Kapazität. Man könnte Spitzen verteilen, so es sie denn gäbe.

Einzig der Wochenendpendlerverkehr liese sich dadurch in den Griff bekommen - aber wohin sollen die Reisenden? 4 Stunden später fahren? So verliert man Kunden!

Also: So, wie die DB ihren Verkehr organisiert hat, sehe ich kein Einsparpotential durch Zwangsreservierung.

Ehrlich gesagt, hab ich das mit den Einsparungen erstmal so dahingeschrieben, weil es mir logisch erschien.
Ja, ich seh da auch kaum was....
Die bessere Verteilung der Verkehrsströme wäre aber auch nicht zu unterschätzen.
Schaffner kämen besser durch den Zug, und so hätten es Schwarz- und Graufahrer
schwerer.
Das allg. Wohlbefinden in den Zügen wäre besser, nicht mehr so überfüllt & eng.
hm.
Dass viele auch ganz auf die Bahn dann verzichten würden, vermute ich auch.

Zwangsreservierung könnten billigere Tickets zur Folge haben

Steffen, Sonntag, 19.09.2010, 22:56 (vor 5745 Tagen) @ Henrik

Ich halte auch überhaupt nichts von Zwangsreservierung,
dass die Tickets logischerweise teurer würden kann ich aber nicht nachvollziehen.
Reservierungen kosten doch nichts, die haben doch kein Wert an sich.


Sie kosten Verwaltung - natürlich keine 4,50 € :D


Was für Kosten denn? Die Reservierungsmasken gibts ja schon.
Die Umstellung kostet einmal etwas. Aber sonst sehe ich da keine direkten Verwaltungskosten.
Was haben Reservierungen mal gekostet, vor nicht allzulanger Zeit? 1,50 DM :D
Der allg. Fahrkartenkauf am Schalter könnte länger dauern, durch Nachfragen, wo man Sitzen möchte etc.

An Kosten fallen mir ein:

  • Technische Bereitstellung und Wartung
  • Längere Bedienzeit im personenbedienten Verkauf, weil nun ALLE Fahrkarten (Fernverkehr) mit Reservierung verkauft werden
  • Kosten durch Umtausch oder Kauf einer zweiten Reservierung (weil er einen anderen Zug nimmt). Ich denke da auch an den Kunden"service" der Bahn
  • Probleme bei Verspätungen, weil Anschlussreisende kurzfristig eine neue (und kostenlose) Reservierung benötigen (das erfordert Personal)

Ich denke gerade der "Verwaltungsaufwand" im weiteren Sinne (Punkte 3+4) sind nicht zu unterschätzen.

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Was bringt eine Zwangsreservierung ...

wachtberghöhle, Freitag, 17.09.2010, 22:03 (vor 5747 Tagen) @ Steffen

... wenn, wie in diesem Fall, der Zug nur die halbe Länge hat?

Auch sonst halte ich rein gar nichts von einer Zwangsreservierung - unter anderem aus folgendem Grund: Die Fahrkarten würden - logisch - teurer. Für den Aufpreis kann man sich aber auch heute schon einen Sitzplatz sichern, nennt sich "Reservierung". Tu ich das nicht gehe ich das Risiko ein, dass ich stehen muss.

Eine Zwangsreservierung funktioniert in großen Flächenländern mit Sternförmigen Verbindungen und genau zwei Halten je Zug: Startbahnhof und Paris...

In einem kleinen Land wie Deutschland und Fahrten durch mehrere Ballungszentren wäre eine Zwangreservierung das "Aus" für annähernd kostendeckenden Verkehr.

Ich kann nicht von Freiburg nach Köln, weil Mannheim->Frankfurt ausgebucht ist?
Köln->Düsseldorf ist ausreserviert und deshalb soll ich Stunden später von Bonn nach Duisburg?

Was bringt eine Zwangsreservierung ...

Matze86, München, Freitag, 17.09.2010, 22:12 (vor 5747 Tagen) @ wachtberghöhle

Ich kann nicht von Freiburg nach Köln, weil Mannheim->Frankfurt ausgebucht ist?
Köln->Düsseldorf ist ausreserviert und deshalb soll ich Stunden später von Bonn nach Duisburg?

Dann gehts ans Umsteigen ;)

Was bringt eine Zwangsreservierung ...

Dan_P, St. Ilgen/Sandhausen, Samstag, 18.09.2010, 10:46 (vor 5747 Tagen) @ Matze86

Ich kann nicht von Freiburg nach Köln, weil Mannheim->Frankfurt ausgebucht ist?
Köln->Düsseldorf ist ausreserviert und deshalb soll ich Stunden später von Bonn nach Duisburg?


Dann gehts ans Umsteigen ;)

Nö, dann geht's ins Auto.

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bye, Dan

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Meine Fotos im Netz - http://www.dans-photos.net/

rechtliche Situation?

safe go, Chemnitz, Freitag, 17.09.2010, 19:32 (vor 5748 Tagen) @ Thomas_77

ja Moment...! Wenn ich zuggebunden fahre, hat die Bahn ihr Hausrecht m. E. schon beim Kartenkauf ausgeübt, sie will mich mitnehmen. Ergo: ich würder NICHT aussteigen.

Nicht-zuggebundene Tickets? hmm, schwer. Dann müsste man wohl aussteigen (ja ich weiß, die sind teurer usw.)

Sind Juristen da? Finde das eine interessante Frage.

Genau wie Steffen kann ich Dich gut verstehen. Aber was spricht dagegen, Dich trotzdem per Hausrecht rauszuschmeißen, egal was Du für einen Fahrschein hast. (auch an die Juristen und anderen Auskenner gerichtet) Ein triftiger Grund und eine angemessene Entschädigung sollte dabei aber m. E. selbstverständlich sein.

rechtliche Situation?

Giovanni, Freitag, 17.09.2010, 20:38 (vor 5748 Tagen) @ safe go

ja Moment...! Wenn ich zuggebunden fahre, hat die Bahn ihr Hausrecht m. E. schon beim Kartenkauf ausgeübt, sie will mich mitnehmen. Ergo: ich würder NICHT aussteigen.

Nicht-zuggebundene Tickets? hmm, schwer. Dann müsste man wohl aussteigen (ja ich weiß, die sind teurer usw.)

Sind Juristen da? Finde das eine interessante Frage.


Genau wie Steffen kann ich Dich gut verstehen. Aber was spricht dagegen, Dich trotzdem per Hausrecht rauszuschmeißen, egal was Du für einen Fahrschein hast. (auch an die Juristen und anderen Auskenner gerichtet) Ein triftiger Grund und eine angemessene Entschädigung sollte dabei aber m. E. selbstverständlich sein.

Wenn das Unternehmen A dem Kunden B vertraglich die Nutzung der Räumlichkeiten gegen Bezahlung zusichert, darf A B diese Nutzung nicht nachträglich mit Verweis auf das Hausrecht untersagen.

Mir ist auch keine Rechtsgrundlage bekannt, die eine Teilräumung bei Überfüllung (die nur bei Fahrt jedoch nicht bei Fahrt sicherheitskritisch ist) erlauben würde.
Ebenfalls gibt es keine Regelung welche Fahrgäste aussteigen müssten...

Rechtlich haltbar sind m.E. nur mit Entschädigungsgutscheinen wedelnde Zugbegleiter auf dem Bahnsteig.

Allerdings gilt auch für mich: Ich bin kein Jurist.

rechtliche Situation?

safe go, Chemnitz, Freitag, 17.09.2010, 21:53 (vor 5747 Tagen) @ Giovanni

Genau wie Steffen kann ich Dich gut verstehen. Aber was spricht dagegen, Dich trotzdem per Hausrecht rauszuschmeißen, egal was Du für einen Fahrschein hast. (auch an die Juristen und anderen Auskenner gerichtet) Ein triftiger Grund und eine angemessene Entschädigung sollte dabei aber m. E. selbstverständlich sein.


Wenn das Unternehmen A dem Kunden B vertraglich die Nutzung der Räumlichkeiten gegen Bezahlung zusichert, darf A B diese Nutzung nicht nachträglich mit Verweis auf das Hausrecht untersagen.

Danke für die Erklärung, ich fragte nach, weil ich, wie bestimmt zu merken war, nahezu NULL Plan hatte. Bei DSO kämen jetzt wohl Kommentare à la "Das ist doch kein Rechtsforum."

Mir ist auch keine Rechtsgrundlage bekannt, die eine Teilräumung bei Überfüllung (die nur bei Fahrt jedoch nicht bei Fahrt sicherheitskritisch ist) erlauben würde.
Ebenfalls gibt es keine Regelung welche Fahrgäste aussteigen müssten...

Den Teil in Klammern verstehe ich so nicht. Ich nehme an, Du wolltest "nicht bei Nichtfahrt" schreiben, oder? Dann ergibt es Sinn. Wenn es nun aber bei Fahrt sicherheitskritisch ist, dann darf diese ja nicht angetreten werden, weil doch sonst Sorgfaltspflichten verletzt werden würden.

Rechtlich haltbar sind m.E. nur mit Entschädigungsgutscheinen wedelnde Zugbegleiter auf dem Bahnsteig.

Oder andere DB-Mitarbeiter. Die Zugbegleiter müssen doch die Leute so weit stopfen, dass sie selber gerade noch reinpassen. ;-) (Vorsicht, Ironie!)

Allerdings gilt auch für mich: Ich bin kein Jurist.

Selbst ein Jurist weiß nicht alles. ;-)

MNE - Überfüllt

BR401, Samstag, 18.09.2010, 10:03 (vor 5747 Tagen) @ gus78

Hallo,

Ich kann euch zwar nicht Sagen wie es genau beim FV läuft, aber bei uns beim MNE läuft es so ab:

Zug überfüllt:
Ansagen machen und auf andere Züge verweisen, auch erwähnen das der Zug solange steht
bis das geklärt ist. Selbst wenn BuPo kommt (meist aber nur Bahnschutz), werden die nicht
einzelne Leute raus holen, wird dürfen auch nicht gezielt Personen bestimmen.

Funktioniert das - alles ok, nur leider bringt das die ersten 20 min. noch meist nichts.

Außer ständig weiter Durchsagen wird von unsrer Seite auch nichts passieren, nach gut 35-45 Min.
wird darauf hingewiesen das wenn die Verspätung zu hoch ist der Zug unterwegs Endet. (Rücksprache TP)

Sollte das immer noch nicht helfen und wir stehen schon um die 60 min. wird der Zug in der Regel
ausfallen.

Einen normalen Bpmz/Bvmz kann man aber alleine mit Leuten nicht überladen, dort ist meist eher das
Problem das kein Gebäck in den Durchgängen/Einstiegs-bereichern sein darf (SRK). Der einzige Wagen
in unserem Zug ist der Steuerwagen den man wirklich mit 200% besetzen kann. Anderes Problem sind
mehr als 16 Fahrräder wenn wirklich ein geeigneter Wagen im Zug ist.

MfG Christian

MNE - Überfüllt

Matze86, München, Samstag, 18.09.2010, 10:17 (vor 5747 Tagen) @ BR401
bearbeitet von Matze86, Samstag, 18.09.2010, 10:18

Hallo,

Ich kann euch zwar nicht Sagen wie es genau beim FV läuft, aber bei uns beim MNE läuft es so ab:

Zug überfüllt:
Ansagen machen und auf andere Züge verweisen, auch erwähnen das der Zug solange steht
bis das geklärt ist. Selbst wenn BuPo kommt (meist aber nur Bahnschutz), werden die nicht
einzelne Leute raus holen, wird dürfen auch nicht gezielt Personen bestimmen.

Funktioniert das - alles ok, nur leider bringt das die ersten 20 min. noch meist nichts.

Außer ständig weiter Durchsagen wird von unsrer Seite auch nichts passieren, nach gut 35-45 Min.
wird darauf hingewiesen das wenn die Verspätung zu hoch ist der Zug unterwegs Endet. (Rücksprache TP)

Sollte das immer noch nicht helfen und wir stehen schon um die 60 min. wird der Zug in der Regel
ausfallen.

Ich würde sofort aussteigen und den (über)nächsten ICE entern - vorausgesetzt ich will nach Nürnberg, Ingolstadt, München oder weiter ;)

MNE - Überfüllt

Steffen, Samstag, 18.09.2010, 10:22 (vor 5747 Tagen) @ Matze86

Ich würde sofort aussteigen und den (über)nächsten ICE entern - vorausgesetzt ich will nach Nürnberg, Ingolstadt, München oder weiter ;)

Auch mit einem SWT/BT?

So ein Zugausfall hat dann zur Folge, dass der nächste Zug doppel-überfüllt ist und erst recht nicht fährt *fg*

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MNE - Überfüllt

Matze86, München, Samstag, 18.09.2010, 10:25 (vor 5747 Tagen) @ Steffen
bearbeitet von Matze86, Samstag, 18.09.2010, 10:26

Ich würde sofort aussteigen und den (über)nächsten ICE entern - vorausgesetzt ich will nach Nürnberg, Ingolstadt, München oder weiter ;)


Auch mit einem SWT/BT?

Fraglich ;)
Aber nach Absprache mit dem Zub vielleicht schon :)

So ein Zugausfall hat dann zur Folge, dass der nächste Zug doppel-überfüllt ist und erst recht nicht fährt *fg*

Ich weiß nicht, wieviele Leute dann nochmal länger warten, der Nächste fährt schließlich erst zwei Stunden später. Das ist immerhin bei Ausfall nach einer Stunde nochmal eine Stunde Wartezeit...

MNE - Überfüllt

Steffen, Samstag, 18.09.2010, 10:29 (vor 5747 Tagen) @ Matze86

Ich weiß nicht, wieviele Leute dann nochmal länger warten,

Alle, die sich nicht in Luft auflösen können!

der Nächste fährt schließlich erst zwei Stunden später. Das ist immerhin bei Ausfall nach einer Stunde nochmal eine Stunde Wartezeit...

Samstag - 20 Uhr - Oktoberfest. Wie wollen die Nürnberger, die mit dem SWT angereist sind, nach Hause kommen?

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MNE - Überfüllt

Matze86, München, Samstag, 18.09.2010, 10:33 (vor 5747 Tagen) @ Steffen

Ich weiß nicht, wieviele Leute dann nochmal länger warten,


Alle, die sich nicht in Luft auflösen können!

Warum, man kann doch auch von der Reise zurücktreten.

der Nächste fährt schließlich erst zwei Stunden später. Das ist immerhin bei Ausfall nach einer Stunde nochmal eine Stunde Wartezeit...


Samstag - 20 Uhr - Oktoberfest. Wie wollen die Nürnberger, die mit dem SWT angereist sind, nach Hause kommen?

Erstmal noch eine Stunde saufen, denn der nächste Zug geht erst gegen 21 Uhr, dann ab in den Entlastungszug (ab 21:05, MNE ab 21:09). Zur Not gibts noch um 23:20 einen weiteren Entlastungszug ;)
Btw: Das Länderticket wäre günstiger *g*

MNE - Überfüllt

Steffen, Samstag, 18.09.2010, 10:37 (vor 5747 Tagen) @ Matze86

Ich weiß nicht, wieviele Leute dann nochmal länger warten,


Alle, die sich nicht in Luft auflösen können!


Warum, man kann doch auch von der Reise zurücktreten.

Wie viele Reisende, die von München nach Hause wollen, treten wohl von der Reise zurück?
Wie viele Reisegruppen, die sich vorgenommen haben, das Oktoberfest zu besuchen, überlegen es sich spontan anders?
Wie vielen Reisenden ist überhaupt bewusst, dass sie von der Reise zurücktreten können? Und scheuen dann nicht, das BT am Schalter zurückzugeben, wo die Erstattung doch ausgeschlossen ist?

der Nächste fährt schließlich erst zwei Stunden später. Das ist immerhin bei Ausfall nach einer Stunde nochmal eine Stunde Wartezeit...


Samstag - 20 Uhr - Oktoberfest. Wie wollen die Nürnberger, die mit dem SWT angereist sind, nach Hause kommen?


Erstmal noch eine Stunde saufen, denn der nächste Zug geht erst gegen 21 Uhr, dann ab in den Entlastungszug (ab 21:05, MNE ab 21:09). Zur Not gibts noch um 23:20 einen weiteren Entlastungszug ;)

Man lässt einen Entlastungszug fahren, weil der eigentliche Zug wegen Überfüllung nicht fuhr *fg*

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MNE - Überfüllt

Matze86, München, Samstag, 18.09.2010, 10:43 (vor 5747 Tagen) @ Steffen
bearbeitet von Matze86, Samstag, 18.09.2010, 10:45

Wie viele Reisende, die von München nach Hause wollen, treten wohl von der Reise zurück?

Wohl niemand.

Wie viele Reisegruppen, die sich vorgenommen haben, das Oktoberfest zu besuchen, überlegen es sich spontan anders?

Einige, wenn sie sehen, dass sie nicht weiter kommen.

Wie vielen Reisenden ist überhaupt bewusst, dass sie von der Reise zurücktreten können? Und scheuen dann nicht, das BT am Schalter zurückzugeben, wo die Erstattung doch ausgeschlossen ist?

Wenigen :(

Man lässt einen Entlastungszug fahren, weil der eigentliche Zug wegen Überfüllung nicht fuhr *fg*

Der ist doch dazu da, um den anderen nicht zur Überfüllung zu bringen ;)
Aber überfüllt wird er dann bestimmt trotzdem sein, schließlich ist der MNE trotz 4 Minuten späterer Abfahrt satte 15 Minuten früher in Nürnberg...

MNE - Zusatzzüge

218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 20.09.2010, 10:01 (vor 5745 Tagen) @ Steffen

Ich weiß nicht, wieviele Leute dann nochmal länger warten,

Manche denken sich: "Ich bin jung, ich kann warten!" ;)

der Nächste fährt schließlich erst zwei Stunden später. Das ist immerhin bei Ausfall nach einer Stunde nochmal eine Stunde Wartezeit...


Samstag - 20 Uhr - Oktoberfest. Wie wollen die Nürnberger, die mit dem SWT angereist sind, nach Hause kommen?

Am Wochenende fahren doch zusätzliche MNE abends zur geraden Stunde ab München mit 10 Wagen und 101-Sandwich ohne Halt zwischen Ingolstadt und Nürnberg. Zumindest war das letztes Jahr so. Habe den diesjährigen Flyer noch nicht gesehen aber da steht das drin.

--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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MNE - Überfüllt

GUB, Bremen, Samstag, 18.09.2010, 11:00 (vor 5747 Tagen) @ BR401

Einen normalen Bpmz/Bvmz kann man aber alleine mit Leuten nicht überladen, dort ist meist eher das
Problem das kein Gebäck in den Durchgängen/Einstiegs-bereichern sein darf (SRK). Der einzige Wagen
in unserem Zug ist der Steuerwagen den man wirklich mit 200% besetzen kann. Anderes Problem sind
mehr als 16 Fahrräder wenn wirklich ein geeigneter Wagen im Zug ist.

Oh, das wird zur Weihnachtszeit wieder aktuell werden, mit den ganzen Keksen... SCNR
Hoffe du nimmst mir das nich übel. :)

Ansonsten: Interessant, dass man nicht gezielt Leute rausholen darf. Das macht das ganze dann natürlich schwer, weil man auf die Einsicht der Fahrgäste hoffen muss.

Kann man da nicht auch kooperativ vorgehen ?

GUM, Samstag, 18.09.2010, 12:39 (vor 5747 Tagen) @ GUB

Ansonsten: Interessant, dass man nicht gezielt Leute rausholen darf. Das macht das ganze dann natürlich schwer, weil man auf die Einsicht der Fahrgäste hoffen muss.

Kann man als Fahrgast da nicht auch kooperativ vorgehen ? Wenn ich z. B. am Wochenende abends zurückfahre ist es doch eigentlich (fast) egal, ob ich den MNE direkt nehme oder über Regensburg fahre.

Wegen knapp einer Stunde Fahrzeitdifferenz dem ganzen Stress aussetzen. Vielleicht ist da eine kooperative Lösung besser: Wer es nicht eilig hat, steigt aus. Fernpendler bleiben drin, denn die würden ja sonst jeden Freitag oder Samstag "auf der Strecke" bleiben.

Wär nur so ne Idee..

Kann man da nicht auch kooperativ vorgehen ?

Matze86, München, Samstag, 18.09.2010, 12:42 (vor 5747 Tagen) @ GUM

Wegen knapp einer Stunde Fahrzeitdifferenz dem ganzen Stress aussetzen. Vielleicht ist da eine kooperative Lösung besser: Wer es nicht eilig hat, steigt aus.

Sag das mal, da steigen sicher nicht viele aus!

Fernpendler bleiben drin, denn die würden ja sonst jeden Freitag oder Samstag "auf der Strecke" bleiben.

Fernpendler fahren doch ICE ;)

ZUB Aussage am Bahnsteig mit Folgen

ckx2, Freitag, 17.09.2010, 21:44 (vor 5747 Tagen) @ JanKrohn

Hi,

ich war gestern Zeuge eines interessanten Gespräches auf dem Bahnsteig, als ich mit meiner BC100 nicht mehr in den Zug gelassen wurde und mir ein äußert genervter ZUB zu verstehen gegeben hat, dass Touristen und ähnliche Kundenregionen zu bevorzugen seien aufgrund der PR. Den Satz hat er schnell widerrufen als sein Arbeitskollege neben ihm diese Passage aufgeschnappt hat und diese Diskussion sofort beendet hat und sich dazu noch entschuldigen an die Passagiere um mich herum gewandt hat. Ich weiß nicht inwiefern diese Aussage zutrifft, ob er nur genervt war oder sonstiges - das steht mir nicht zu zu beurteilen, etwas unangenehm empfand ich es schon.

Da ich keine Zugbindung/Reservierung oder Zwang hatte diesen Zug zu nehmen, bin ich dementsprechend eine Stunde später gefahren, aber neben mir standen etliche Personen die wild geflucht haben und (leider) mit wüsten Beschimpfungen auf das (in ihrer Ansicht) unfähige Personal losgegangen sind. Das ganze eskalierte auch in einem Handgemenge, welches sich aber relativ schnell gelegt hat.

Ich denke, dass die gesamte Situation für alle Beteiligten nicht gerade toll war bzw. ist und in Anbetracht der Tatsache, dass wir alle nur Menschen sind und vor allem sich die DB Mitarbeiter auch so schon genug anhören müssen, wüsste ich nicht ob mir da nicht auch die Hutschnur hochgegangen wäre.

Spezialgelagerter Sonderfall

Pendler, Samstag, 18.09.2010, 11:03 (vor 5747 Tagen) @ ckx2

Mir fiel grad ein, im August gab es abends ein Extrembeispiel: PU bei Limburg, KRM gesperrt. In FFM gabs in der Lounge am Counter den Tipp nicht mit dem RE nach Mainz und dann per IC nach Köln zu fahren sondern ein paar Minuten auf den ICE nach Brüssel zu warten, der über die Rheinschiene umgeleitet werden würde. Verspätung in Köln ca. 70 Minuten. Es kommt wie es kommen muss: am Flughafen wollen auch noch Leute einsteigen, Zug überfüllt. Der IC von Mainz war nicht mehr erreichbar, keine Ahnung, was die nächstmögliche Verbindung nach Köln gewesen wäre, Durchsagen gab es dazu keine. KRM war ja, auch gerade eben erst, gesperrt und die Erfahrung der Pendler sagt: 2-3 Stunden geht da nix. Einige stiegen aus und blieben in Frankfurt.

Letztendlich fuhr der ICE völlig überfüllt, schlechte Situation für Stehende und auch für die sitzenden Reisenden, von Komfort keine Spur. Eher Viehtransport. Irgendwann war erkennbar in den langen Kurven am Rhein - wir sind zweiteilig! Interessant, alle irritiert, wie zwei Zugteile trotzdem so übervoll... Nein, ein Zugteil wurde leer mitgenommen! Man hat alle in einem zusammengepfercht, weil in Bonn-Beuel der Bahnsteig zu kurz sei. Man lässt hunderte Reisende, erste und zweite Klasse, Tourist und BC100-Kunden, stehen, und das die langsame Rheinstrecke lang. Ergebnis: bis Köln hatte sich die angekündigte Verspätung verdoppelt, die Laune der Fahrgäste war explosiv.

Wo ich grad drüber nachdenke müsste ich eigentlich noch das Fahrgastrechte-Formular für den Tag ausfüllen... Erster Grund für die Verspätung war der PU, keine Frage. Aber für die zweite Hälfte der Verspätung und die Transportbedingungen ist einzig die merkwürdige Entscheidung der Bahn (wer auch immer) wegen der Bahnsteiglänge in Bonn verantwortlich. Hat man wegen der Zugdichte am Rhein nicht beide Teile autark fahren lassen?

Mal ehrlich: bei solchen Sachen kann der arme Bahnmitarbeiter an der Front doch nur verzweifeln, was mit dem Image seines Brötchengebers geschieht...

Spezialgelagerter Sonderfall

Matze86, München, Samstag, 18.09.2010, 11:16 (vor 5747 Tagen) @ Pendler

Mir fiel grad ein, im August gab es abends ein Extrembeispiel: PU bei Limburg, KRM gesperrt. In FFM gabs in der Lounge am Counter den Tipp nicht mit dem RE nach Mainz und dann per IC nach Köln zu fahren sondern ein paar Minuten auf den ICE nach Brüssel zu warten, der über die Rheinschiene umgeleitet werden würde.

Aha, vielleicht war der IC auch schon voll? Oder es war gut gemeint, um einen zusätzlichen Umstieg zu ersparen.

Wo ich grad drüber nachdenke müsste ich eigentlich noch das Fahrgastrechte-Formular für den Tag ausfüllen... Erster Grund für die Verspätung war der PU, keine Frage.

Dafür gibt es auch ab und an Entschädigung.

Aber für die zweite Hälfte der Verspätung und die Transportbedingungen ist einzig die merkwürdige Entscheidung der Bahn (wer auch immer) wegen der Bahnsteiglänge in Bonn verantwortlich.

Verstehe ich nicht ganz.
Hat der Zug seine Verspätung durch Teilräumung verdoppelt?

Hat man wegen der Zugdichte am Rhein nicht beide Teile autark fahren lassen?

Dazu benötigt man Personal und das ist nicht sofort an Ort und Stelle.
Und wer weiß, vielleicht war der zweite Teil ja defekt?

Der "arme Bahnmitarbeiter an der Front"...

liebe70, Samstag, 18.09.2010, 11:26 (vor 5747 Tagen) @ Pendler

Mal ehrlich: bei solchen Sachen kann der arme Bahnmitarbeiter an der Front doch nur verzweifeln, was mit dem Image seines Brötchengebers geschieht...

Ich habe noch keinen "Bahnmitarbeiter an der Front" getroffen (und ich treffe regelmäßig etliche von ihnen), der wegen des Images seines Brötchengebers verzweifelt war, Herrn G. aus B. mal ausgenommen, aber der hat sowieso nicht alle Tassen im Schrank. ;-)

Ich habe schon viele getroffen

GUM, Samstag, 18.09.2010, 12:34 (vor 5747 Tagen) @ liebe70

Ich habe noch keinen "Bahnmitarbeiter an der Front" getroffen (und ich treffe regelmäßig etliche von ihnen), der wegen des Images seines Brötchengebers verzweifelt war.....

Ich habe schon echte Eisenbahner getroffen, die wegen des Images Ihres Unternehmens genervt bis verzweifelt waren. Nicht nur, dass regelmäßig Fahrgäste (wie in jedem anderen kudnenorientierten Beruf auch) über das Personal verbal herfallen, sondern die auch wegen des Zustands der Arbeitsmittel etwas genervt waren.

Der Rest ist nicht zitierfähig, es ging aber um die Ausstattung neuer Züge im Münchner Nahverkehr im Gegensatz zu den wirklich komfortablen DoSto des Typs München-Augsburg. (Da habe ich mich dann sogar mitgeschämt, weil ich an diesem Tag einen Ausflug zum Kilometerpreis verschenkt habe und der Tarifunterschied 2./1. in diesem Fahrzeugtyp wirklich minimal ist.) ...

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