Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät? (Allgemeines Forum)
Graukärtchenfahrer, Symbaden, Donnerstag, 26.08.2010, 20:23 (vor 5788 Tagen)
bearbeitet von Graukärtchenfahrer, Donnerstag, 26.08.2010, 20:24
Ich wunderte mich zuletzt am 24.08 über einen Anschlußverlust in Mannheim, sicherlich verbunden mit Ärger für viele Reisende.
Der ICE 694 aus Stuttgart kommend und nach Berlin fahrend sollte um 7:29 eintreffen und um 7:31 weiterfahren. Laut einem Fahrgast blieb der auf der SFS stehen, warum auch immer. Um 7:35 sollte in Mannheim am Gleis gegenüber der ICE 604 nach Köln abfahren.
ICE 694 war laut Ansage mit ca +5 angekündigt. 7:35 schlossen im ICE 604 die Türen und er setzte sich 7:35 - 7:36 in Bewegung, genau in dem Moment, als gerade der erste Triebkopf des ICE 694 fast schon in den Bahnhofbereich einfuhr.
Im ICE 694 aus Stuttgart teilte man wohl den Gästen mit, daß sie bis Frankfurt Hbf im Zug sitzen bleiben sollten, offizielle Ankunftszeit dort wäre 8:08.
Der Gedanke war offensichtlich, daß Umsteiger dort in den ICE 818 umsteigen sollten, Abfahrt 8:16 und mit Ankunft in Köln um 9:39.
Kurz vor Frankfurt kam dann die Durchsage, daß der ICE 818 leider auch nicht warten konnte, man solle doch mit einem IC(?) nach Wiesbaden fahren und in FRA in einen ICE umsteigen. Das wäre der ICE 614 gewesen, mit Ankunft in Köln um 10:05.
Man hätte IMHO den ICE 604 in Mannheim eigentlich nur 5 Minuten warten lassen brauchen, oder gäbe es mit +5 bis +6 in FRA Probleme?
Und auf der SFS nach Siegburg können nach meinen Erfahrungen mind. 5 Minuten aufgeholt werden.
Warum entscheidet die Transportleitung wegen 5-7 Verspätung so knallhart, daß etliche Fahrgäste so verärgert werden?
Noch schlimmer
Matze86, München, Donnerstag, 26.08.2010, 21:35 (vor 5787 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
Ich wunderte mich zuletzt am 24.08 über einen Anschlußverlust in Mannheim, sicherlich verbunden mit Ärger für viele Reisende.
Der ICE 694 aus Stuttgart kommend und nach Berlin fahrend sollte um 7:29 eintreffen und um 7:31 weiterfahren. Laut einem Fahrgast blieb der auf der SFS stehen, warum auch immer. Um 7:35 sollte in Mannheim am Gleis gegenüber der ICE 604 nach Köln abfahren.ICE 694 war laut Ansage mit ca +5 angekündigt. 7:35 schlossen im ICE 604 die Türen und er setzte sich 7:35 - 7:36 in Bewegung, genau in dem Moment, als gerade der erste Triebkopf des ICE 694 fast schon in den Bahnhofbereich einfuhr.
Im ICE 694 aus Stuttgart teilte man wohl den Gästen mit, daß sie bis Frankfurt Hbf im Zug sitzen bleiben sollten, offizielle Ankunftszeit dort wäre 8:08.
Der Gedanke war offensichtlich, daß Umsteiger dort in den ICE 818 umsteigen sollten, Abfahrt 8:16 und mit Ankunft in Köln um 9:39.
Kurz vor Frankfurt kam dann die Durchsage, daß der ICE 818 leider auch nicht warten konnte, man solle doch mit einem IC(?) nach Wiesbaden fahren und in FRA in einen ICE umsteigen. Das wäre der ICE 614 gewesen, mit Ankunft in Köln um 10:05.Man hätte IMHO den ICE 604 in Mannheim eigentlich nur 5 Minuten warten lassen brauchen, oder gäbe es mit +5 bis +6 in FRA Probleme?
Und auf der SFS nach Siegburg können nach meinen Erfahrungen mind. 5 Minuten aufgeholt werden.Warum entscheidet die Transportleitung wegen 5-7 Verspätung so knallhart, daß etliche Fahrgäste so verärgert werden?
Komisch, +5 werden eigentlich immer locker in Mannheim abgewartet.
Noch schlimmer: ICE 614 war von einer Signalstörung auf der KRM betroffen -> +50 in Köln, ICE 604 war plan...
Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät?
ICE615, Donnerstag, 26.08.2010, 21:43 (vor 5787 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
Warum entscheidet die Transportleitung wegen 5-7 Verspätung so knallhart, daß etliche Fahrgäste so verärgert werden?
Weil sie doof und kurzsichtig sind. Das gleiche passiert täglich in Hannover.
MIt +5' gibt es weder in FRA noch auf der SFS Probleme. Die Verzögerung kann bis Siegburg locker aufgeholt werden.
Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät?
Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Donnerstag, 26.08.2010, 21:50 (vor 5787 Tagen) @ ICE615
Hallo,
Warum entscheidet die Transportleitung wegen 5-7 Verspätung so knallhart, daß etliche Fahrgäste so verärgert werden?
Weil sie doof und kurzsichtig sind. Das gleiche passiert täglich in Hannover.
also ich bitte dich..., auch ich habe schon reichlich Anschlüsse in Mannheim verpasst. Verstehen kann ich das auch nicht. Aber es wird ja schon einen Grund haben, weshalb das so ist. Und wenn es "nur" eine Weisung ist.
"Doof" und "kurzsichtig" halte ich für unpassende Beschreibungen (wenngleich mir diese Überlegungen nicht ganz fremd sind). Aber ich bin Laie und deshalb hüte ich mich vor solchen Beschreibungen.
MIt +5' gibt es weder in FRA noch auf der SFS Probleme. Die Verzögerung kann bis Siegburg locker aufgeholt werden.
--
Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
***
Der bahn.kommfort-Briefkasten. Auch vor Ihrer Haustür!
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Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät?
liebe70, Donnerstag, 26.08.2010, 22:31 (vor 5787 Tagen) @ ICE615
Warum entscheidet die Transportleitung wegen 5-7 Verspätung so knallhart, daß etliche Fahrgäste so verärgert werden?
Kommt auf die Uhrzeit an und hier war es in der Zeit zwischen 7 und 9 Uhr, wo im Fernverkehr nicht gewartet werden darf.
Weil sie doof und kurzsichtig sind.
Doof und kurzsichtig sind nur diejenigen, die pauschale Verurteilungen heraushauen ohne Hintergründe zu kennen. Zwischen 7 und 9 Uhr beträgt die Wartezeit im Fernverkehr 0 Minuten. Das bedeutet, daß der Anschlußzug auch dann abfährt, wenn der Zubringerzug am gleichen Bahnsteig einfährt. Dann gilt noch nicht einmal die Angesichtsregelung. Ausnahmen gibt es nur, wenn die Zentrale Transportleitung das beantragt und die Netzleitzentrale das so genehmigt. Lehnt letztere ab, ist auch die Zentrale Transportleitung machtlos.
...Das gleiche passiert täglich in Hannover.
Das passiert im Fernverkehr zwischen 7 und 9 Uhr bundesweit.
MIt +5' gibt es weder in FRA noch auf der SFS Probleme. Die Verzögerung kann bis Siegburg locker aufgeholt werden.
Das ist unerheblich. Im Übrigen ist es schon regelmäßig passiert, daß durch die +5 Minuten, die unterwegs eingefangen wurden, weitaus größere Folgeverspätungen entstanden. Nur mal so nebenbei bemerkt.
Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät?
RhBDirk, Donnerstag, 26.08.2010, 22:37 (vor 5787 Tagen) @ liebe70
Warum entscheidet die Transportleitung wegen 5-7 Verspätung so knallhart, daß etliche Fahrgäste so verärgert werden?
Kommt auf die Uhrzeit an und hier war es in der Zeit zwischen 7 und 9 Uhr, wo im Fernverkehr nicht gewartet werden darf.
Hmm, warum wartet dann der ICE nach Basel bis zu 7min in Köln durchaus auf den IC - okay, da liegt die Abfahrtszeit bei 6:55?
Aber auch eine Stunde (7:55) später wird durchaus in Köln auf diese Anschlüsse gewartet. Also gewartet wird mit den ICE über die KRM bis zur vollen Stunde oder kurz danach.
Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät?
liebe70, Freitag, 27.08.2010, 09:31 (vor 5787 Tagen) @ RhBDirk
Warum entscheidet die Transportleitung wegen 5-7 Verspätung so knallhart, daß etliche Fahrgäste so verärgert werden?
Kommt auf die Uhrzeit an und hier war es in der Zeit zwischen 7 und 9 Uhr, wo im Fernverkehr nicht gewartet werden darf.
Hmm, warum wartet dann der ICE nach Basel bis zu 7min in Köln durchaus auf den IC - okay, da liegt die Abfahrtszeit bei 6:55?
Aber auch eine Stunde (7:55) später wird durchaus in Köln auf diese Anschlüsse gewartet. Also gewartet wird mit den ICE über die KRM bis zur vollen Stunde oder kurz danach.
Zwischen 7 und 9 Uhr ist der Weg der Anschlußgewährung:
Zf meldet Übergangsreisende an TP vor, diese gibt die Info an die ZTP. Die ZTP fragt bei der NLZ nach. Dort wird huldvoll mit dem Haupt genickt = Anschluß wartet.
Bei Köln ist es noch der Vorteil, daß die Züge nach Frankfurt unmittelbar auf die KRM fahren können, was bei anderen Anschlußzügen nicht der Fall ist. So platzt regelmäßig der Anschluß nach Bonn, wenn der Berliner ICE auch nur leicht verspätet ist.
Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät?
Graukärtchenfahrer, Symbaden, Freitag, 27.08.2010, 10:57 (vor 5787 Tagen) @ liebe70
bearbeitet von Graukärtchenfahrer, Freitag, 27.08.2010, 10:58
Zf meldet Übergangsreisende an TP vor, diese gibt die Info an die ZTP. Die ZTP fragt bei der NLZ nach. Dort wird huldvoll mit dem Haupt genickt = Anschluß wartet.
Wie sieht es tagsüber aus? Das gleiche Procedere?
An dem gleichen Tag fuhr ich von Gotha zurück in den Süden. Die offizielle Verbindung war eine Regionalbahn mit Umstieg in Eisenach. Die RB hatte gut 5 Minuten Verspätung. Diese wurde bis Eisenach nicht aufgeholt. Wenige Kilometer vor Eisenach schwenkte die RB auf das Gegengleis und bei mir kam schon ein Oh, Oh in den Sinn.
Fast zeitgleich fuhren die RB und der ICE in Eisenach ein. Ich sprang aus der RB raus, wetzte die Unterführung runter, um die nächste Treppe hochzurennen und in den ICE reinzuhüpfen. Kaum war ich drin, hörte ich die Lautsprecher zum Türenschließen und keine 30s später schlossen sich die Türen.
Fahrgäste, die nicht gerannt wären und beinahe Leute umrannten, hätten diesen ICE zu 100% nicht bekommen.
Bei Abfahrt des ICEs hörte ich den ICE-Chef die Begründung sagen, daß infolge einer vorrausfahrenden Regionalbahn wir eine Verspätung von +5 hätten.
Also war es dem ICE-Chef sogar bewußt.
Anweisung der TP auf umzusteigende Fahrgäste wegen vielleicht +6 nicht zu warten oder Ignoranz des ICE-Chefs?
Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät?
Mario-ICE, Freitag, 27.08.2010, 11:37 (vor 5787 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
bearbeitet von Mario-ICE, Freitag, 27.08.2010, 11:39
Zf meldet Übergangsreisende an TP vor, diese gibt die Info an die ZTP. Die ZTP fragt bei der NLZ nach. Dort wird huldvoll mit dem Haupt genickt = Anschluß wartet.
Wie sieht es tagsüber aus? Das gleiche Procedere?An dem gleichen Tag fuhr ich von Gotha zurück in den Süden. Die offizielle Verbindung war eine Regionalbahn mit Umstieg in Eisenach. Die RB hatte gut 5 Minuten Verspätung. Diese wurde bis Eisenach nicht aufgeholt. Wenige Kilometer vor Eisenach schwenkte die RB auf das Gegengleis und bei mir kam schon ein Oh, Oh in den Sinn.
Fast zeitgleich fuhren die RB und der ICE in Eisenach ein. Ich sprang aus der RB raus, wetzte die Unterführung runter, um die nächste Treppe hochzurennen und in den ICE reinzuhüpfen. Kaum war ich drin, hörte ich die Lautsprecher zum Türenschließen und keine 30s später schlossen sich die Türen.Fahrgäste, die nicht gerannt wären und beinahe Leute umrannten, hätten diesen ICE zu 100% nicht bekommen.
Bei Abfahrt des ICEs hörte ich den ICE-Chef die Begründung sagen, daß infolge einer vorrausfahrenden Regionalbahn wir eine Verspätung von +5 hätten.
Also war es dem ICE-Chef sogar bewußt.Anweisung der TP auf umzusteigende Fahrgäste wegen vielleicht +6 nicht zu warten oder Ignoranz des ICE-Chefs?
Erste Frage lag eine Vormeldung des Kundenbetreuer der Regionalbahn vor? Zweite Frage wäre dann hat er diese seiner zuständigen Leitstelle mitgeteilt?
Nehmen wir mal an das wäre so gewesen, dann stellt die Regioleitstelle den Antrag an die Fernverkehrsleitsstelle, diese sagt zu oder lehnt ab - > überschreitet die gewünschte Wartezeit Größenordnung ist noch die Zentrale Transportleitung zu befragen. Erhält die Regioleitstelle das OK beantragt sie nun wiederum den Anschluss bei der Betriebszentrale.
Oftmals lehnen aber Regioleitstellen den Anschluss von vornherein schon ab, nach dem Motto "Fernverkehr wartet nicht" oder aber weil das oben beschriebene Procedere gar nicht mehr zu bewältigen ist.
Könnte mir bei diesem Beispiel aber vorstellen, dass niemand etwas aus dem Zug beantragt hat. Dem Zugchef kann man hier nicht unmittelbar einen Vorwurf machen. Wenn er keine Info zum warten hat wartet er nicht und das die vorausfahrende Regionalbahn ein Zubringer darstellen könnte kann man vielleicht denken, aber nicht voraussetzen.
Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät?
Burkhard, Freitag, 27.08.2010, 13:03 (vor 5787 Tagen) @ Mario-ICE
Erste Frage lag eine Vormeldung des Kundenbetreuer der Regionalbahn vor?
Die Begründung/Frage hört man hier und da ja schon mal desöfteren, allerdings frage ich mich immer, ob das erforderlich ist.
Natürlich ist es auch relevant WIEVIELE Umsteiger vorhanden sind, allerdings ist das so ein typischer Anschluss, bei dem immer eine nennenswerte Zahle von Kunden umsteigt.
Ähnlich bei IC(E)/ICE-Korrepondenzen in Dortmund, Mannheim oder Hannover... Warum vormelden, wenn IMMER viele Menschen umsteigen?!
Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät?
Mario-ICE, Freitag, 27.08.2010, 15:19 (vor 5787 Tagen) @ Burkhard
Erste Frage lag eine Vormeldung des Kundenbetreuer der Regionalbahn vor?
Die Begründung/Frage hört man hier und da ja schon mal desöfteren, allerdings frage ich mich immer, ob das erforderlich ist.
Natürlich ist es auch relevant WIEVIELE Umsteiger vorhanden sind, allerdings ist das so ein typischer Anschluss, bei dem immer eine nennenswerte Zahle von Kunden umsteigt.
Ähnlich bei IC(E)/ICE-Korrepondenzen in Dortmund, Mannheim oder Hannover... Warum vormelden, wenn IMMER viele Menschen umsteigen?!
Hallo Burkhard,
in der WZR, die DB Netz herausgibt, steht sinngemäß der Satz, dass bei fehlender Vormeldung die Leitstelle des EVU davon ausgeht das keine Übergangsreisenden sich im Zug befinden. Was dieser Satz Wert ist unter Betrachtung das viele Züge ohne Zugbegleiter fahren kann jeder Leser hier für sich selbst beurteilen.
Zweiter Punkt, mit einer Vormeldung ist die Leitstelle quasi in der Pflicht sich mit dem Anschluss direkt zu beschäftigen.
Fehlt die Vormeldung kann die Leitstelle sicher aus Erfahrung heraus den Anschluss bearbeiten, es kann aber nun auch passieren das ein Anschluss dann untergeht. Der Disponent wartet ja nun nicht darauf das am Bahnhof x zur Minute 30 ein Anschluss besteht und in y zur Minute 35 und hat in der Regel einen großen Dispositionsbereich.
Die frühere Praxis, das ein Fahrdienstleiter vor Ort seine Anschlussdisposition regelt wird zunehmend nicht mehr gewünscht. Dann kommt noch hinzu das manchmal aus Erfahrungswerten doch gewartet wurde, dann niemand umgestiegen ist und das abbringende EVU sich beschwert hat.
Das Thema Anschluss ist mittlerweile so hoch komplex geworden, das kann ein betroffener Kunde oft wirklich nicht mehr verstehen.
Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät?
Burkhard, Freitag, 27.08.2010, 15:32 (vor 5787 Tagen) @ Mario-ICE
Das Thema Anschluss ist mittlerweile so hoch komplex geworden, das kann ein betroffener Kunde oft wirklich nicht mehr verstehen.
Hallo Mario,
das ist mir soweit klar, auch verschiedene vertragliche Regelungen im Nahverkehr, ob ein Zug "als verspätet" gilt, wenn er wegen Anschlussaufnahme wartet (oder halt nicht) trägt sicherlich nicht zur Vereinfachung bei!
Trotzdem bin ich der Ansicht, dass Vormelden bei ICE-Korrespondenzen genauso überflüssig ist, wie ein Vormelden von Anschlussreisenden, die in Saalfeld vom/zum ICE in/aus Richtung Erfurt umsteigen oder halt in Eisenach von der RB aus Halle zum ICE.
Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät?
Mario-ICE, Freitag, 27.08.2010, 15:51 (vor 5787 Tagen) @ Burkhard
Das Thema Anschluss ist mittlerweile so hoch komplex geworden, das kann ein betroffener Kunde oft wirklich nicht mehr verstehen.
Hallo Mario,das ist mir soweit klar, auch verschiedene vertragliche Regelungen im Nahverkehr, ob ein Zug "als verspätet" gilt, wenn er wegen Anschlussaufnahme wartet (oder halt nicht) trägt sicherlich nicht zur Vereinfachung bei!
Trotzdem bin ich der Ansicht, dass Vormelden bei ICE-Korrespondenzen genauso überflüssig ist, wie ein Vormelden von Anschlussreisenden, die in Saalfeld vom/zum ICE in/aus Richtung Erfurt umsteigen oder halt in Eisenach von der RB aus Halle zum ICE.
Mir ging es jetzt gar nicht um die Verträge mit irgendwelchen Bestellern, sondern rein um die praktische Umsetzung eines solchen. Wer soll es denn regeln?
Das abbringende Zub, der nicht weiß das er auf Anschlussreisende warten soll und schon die Zustimmung zur Abfahrt durch den Fdl erhalten hat?
Der Fdl, der heute gesagt bekommt, dass er Anschlüsse nur auf Weisung der BZ und vorhergehender Antragstellung des EVU bei der BZ realisieren soll? Dann aber immer noch die Zustimmung zur Abfahrt stellen darf, wenn aus seiner Sicht die Vorbedingungen dazu erfüllt sind?
Der Disponent der Leitstelle, der in seinem Dispositionsgebiet an zig Bahnhöfen Anschlusskonflikte hat und diese dann ohne Vormeldung eben beantragen soll oder nicht?
Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät?
mrhuss, FKON, Freitag, 27.08.2010, 15:38 (vor 5787 Tagen) @ liebe70
Zf meldet Übergangsreisende an TP vor, diese gibt die Info an die ZTP. Die ZTP fragt bei der NLZ nach. Dort wird huldvoll mit dem Haupt genickt = Anschluß wartet.
Oder auch: Der Anschluss ist inzwischen weggefahren, weil es die TP nach diesem Prozedere nicht mehr rechtzeitig geschafft hat, dem Fdl und Zf des Anschlusszugs Bescheid zu sagen, dass er warten soll. ;-)
Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät?
Mario-ICE, Freitag, 27.08.2010, 16:00 (vor 5787 Tagen) @ mrhuss
Zf meldet Übergangsreisende an TP vor, diese gibt die Info an die ZTP. Die ZTP fragt bei der NLZ nach. Dort wird huldvoll mit dem Haupt genickt = Anschluß wartet.
Oder auch: Der Anschluss ist inzwischen weggefahren, weil es die TP nach diesem Prozedere nicht mehr rechtzeitig geschafft hat, dem Fdl und Zf des Anschlusszugs Bescheid zu sagen, dass er warten soll. ;-)
In deinem Satz sind zwei entscheidende Fehler drin. Die Information des Fdl hat über die BZ und nicht durch die EVU-Leitstellen zu erfolgen. (ausnahmen bestätigen wie immer die Regel). Wie die EVU ihr Zub informieren ist deren Sache. Bei der DB geschieht das über SMS, was halt schon dazu geführt hat, dass diese nicht oder nicht rechtzeitig eingegangen ist. Dann tritt der Fall ein, dass der Anschluss eigentlich genehmigt wurde und auch so kommuniziert wurde und dann trotzdem abgefahren ist. Mir ist da aber immer noch schleierhaft wie das ankommende Zub weiß das der Anschluss erreicht wird, das abfahrende Zub aber die entsprechende Info nicht erhalten haben will.
Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät?
Fabian318, Münster i. W., Donnerstag, 26.08.2010, 22:42 (vor 5787 Tagen) @ liebe70
Das ist ja eine klasse Idee, gerade zur Pendlerreisezeit (=Stammkunden) nicht zu warten. Gibt es dafür einen Grund, außer der vielleicht etwas höheren Zugfolge?
Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät?
ICE615, Donnerstag, 26.08.2010, 22:59 (vor 5787 Tagen) @ Fabian318
Das ist ja eine klasse Idee, gerade zur Pendlerreisezeit (=Stammkunden) nicht zu warten. Gibt es dafür einen Grund, außer der vielleicht etwas höheren Zugfolge?
Damit die Kunden mehr Zeit auf den Bahnhöfen verbringen und dort dann überteuerte Sandwiches und Getränke kaufen. Das fördert den Umsatz der Geschäfte im Bahnhof und der gestiegene Umsatz rechtfertigt höhere Mieteinnahmen.
Wenn man dann sogar nur 59-Minuten Verspätungen kreiert, hat man den maximalen Gewinn gezogen -.-
Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät?
liebe70, Freitag, 27.08.2010, 09:32 (vor 5787 Tagen) @ ICE615
Das ist ja eine klasse Idee, gerade zur Pendlerreisezeit (=Stammkunden) nicht zu warten. Gibt es dafür einen Grund, außer der vielleicht etwas höheren Zugfolge?
Weisung der Zentrale, siehe auch die Antwort vom ICE-T-Fan.
Damit die Kunden mehr Zeit auf den Bahnhöfen verbringen und dort dann überteuerte Sandwiches und Getränke kaufen. Das fördert den Umsatz der Geschäfte im Bahnhof und der gestiegene Umsatz rechtfertigt höhere Mieteinnahmen.
Wenn man dann sogar nur 59-Minuten Verspätungen kreiert, hat man den maximalen Gewinn gezogen -.-
Dummschwall, wie immer.
Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät?
Fabian318, Münster i. W., Freitag, 27.08.2010, 22:38 (vor 5786 Tagen) @ liebe70
Das ist ja eine klasse Idee, gerade zur Pendlerreisezeit (=Stammkunden) nicht zu warten. Gibt es dafür einen Grund, außer der vielleicht etwas höheren Zugfolge?
Weisung der Zentrale, siehe auch die Antwort vom ICE-T-Fan.
Danke, ist einleuchtend.
Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät?
ICE-T-Fan, Donnerstag, 26.08.2010, 23:00 (vor 5787 Tagen) @ Fabian318
Wenn ich raten dürfte, so liegt das wohl an der dichten Zugfolge, vor allem im Regionalverkehr. Dadurch sind die Trassen sehr dicht zusammen und bei Anschlussverlust fährt ja im Prinzip innerhalb kurzer Zeit der nächste Zug.
Außerdem klingt in dieser Zeit auch der nächtliche Güterverkehr aus, sodass zu den HVZ-Verstärkern im NV auch noch haufenweise Güterzüge kommen, die in dieser Zeit die letzten paar Kilometer zurücklegen.
Außerdem starten zwischen 7 und 9 Uhr viele Fernverkehrsumläufe, die im Laufe des Tages wieder zurück kommen und man will wohl auf diese Art und Weise unnötige Folgeverspätungen bei der Bereitstellung (Verspätung aus vorheriger Fahrt) vorbeugen.
Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät?
Graukärtchenfahrer, Symbaden, Freitag, 27.08.2010, 10:39 (vor 5787 Tagen) @ ICE-T-Fan
bearbeitet von Graukärtchenfahrer, Freitag, 27.08.2010, 10:39
[...]
Danke, in meinem Beispiel wäre als die Strecke Mannheim --> FRA betroffen.
Es wäre interessant zu erfahren, ob es konkret hier zu Konflikten gekommen wären.
Auf der Riedbahn wundert mich das Vorgehen nicht.
ICE-T-Fan, Freitag, 27.08.2010, 11:13 (vor 5787 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
bearbeitet von ICE-T-Fan, Freitag, 27.08.2010, 11:13
Du musst bedenken, dass die Riedbahn Mannheim-Frankfurt eine der dicht befahrensten Streckenabschnitt im gesamten deutschen Netz ist, vielleicht sogar europaweit, weil sich hier GV, NV und FV zwei Gleise teilen.
Darum ist gerade hier eine NBS sinnvoll, weil man dann notfalls auch wieder länger warten kann, weil die ICE ihre eigene Trasse haben und Verspätungen herausfahren können. Auf der Riedbahn selbst kann man keine Verspätung herausfahren und jede Verspätung verursacht durch weitere Überholungen und Gegengleisfahrten durch die starke Streckenbelegungen Folgeverspätungen.
Auf der Riedbahn wundert mich das Vorgehen nicht.
Burkhard, Freitag, 27.08.2010, 13:06 (vor 5787 Tagen) @ ICE-T-Fan
Auf der Riedbahn selbst kann man keine Verspätung herausfahren
Die ICE aus Richtung Mannheim kommen am Flughafen regelmäßig ein paar Minuten zu früh reingerauscht, da ist durchaus Puffer drin.
Und ob die beiden ICE, die ohnehin mehr oder weniger im Blockabstand verkehren, nun zwei Minuten früher oder später unterwegs sind, dürfte im tatsächlichen Betrieb nicht zur großartig veränderten Lage für das Gesamtsystem führen.
Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät?
Graukärtchenfahrer, Symbaden, Freitag, 27.08.2010, 10:35 (vor 5787 Tagen) @ liebe70
bearbeitet von Graukärtchenfahrer, Freitag, 27.08.2010, 10:36
Zwischen 7 und 9 Uhr beträgt die Wartezeit im Fernverkehr 0 Minuten. Das bedeutet, daß der Anschlußzug auch dann abfährt, wenn der Zubringerzug am gleichen Bahnsteig einfährt. Dann gilt noch nicht einmal die Angesichtsregelung. Ausnahmen gibt es nur, wenn die Zentrale Transportleitung das beantragt und die Netzleitzentrale das so genehmigt. Lehnt letztere ab, ist auch die Zentrale Transportleitung machtlos.
Du hast ein Procedere beschrieben, das ist ein wenig hilfreich, aber erklärt immer noch nicht die Hintergründe nach dem Warum aus fachlicher Hinsicht.
So sieht es für mich nach einer üblen Prinzipienreiterei zu Lasten der Fahrgäste aus.
...Das gleiche passiert täglich in Hannover.
Das passiert im Fernverkehr zwischen 7 und 9 Uhr bundesweit.
Das ist bitter. Wer weiter verreisen muß, dabei eine Anschlußkette in Kauf nehmen muß, spielt also Roulette :-(
Ich konnte es den Tag darauf erleben, mit dem Ergebnis, daß der ganze Tag versaut war, ich hätte durch eine Verspätung eines ICE durch Weichenstörung den einzigen Bus eines regionalen Anbieters verpaßt. Ich mußte komplett umstellen, um den Tag im Ansatz zu retten. :-(
MIt +5' gibt es weder in FRA noch auf der SFS Probleme. Die Verzögerung kann bis Siegburg locker aufgeholt werden.
Das ist unerheblich. Im Übrigen ist es schon regelmäßig passiert, daß durch die +5 Minuten, die unterwegs eingefangen wurden, weitaus größere Folgeverspätungen entstanden. Nur mal so nebenbei bemerkt.
Das passiert doch rund um die Uhr.
Anschlußsicherung in Mannheim: Warum +5 schon zu spät?
Mario-ICE, Freitag, 27.08.2010, 11:50 (vor 5787 Tagen) @ Graukärtchenfahrer
Zwischen 7 und 9 Uhr beträgt die Wartezeit im Fernverkehr 0 Minuten. Das bedeutet, daß der Anschlußzug auch dann abfährt, wenn der Zubringerzug am gleichen Bahnsteig einfährt. Dann gilt noch nicht einmal die Angesichtsregelung. Ausnahmen gibt es nur, wenn die Zentrale Transportleitung das beantragt und die Netzleitzentrale das so genehmigt. Lehnt letztere ab, ist auch die Zentrale Transportleitung machtlos.
Du hast ein Procedere beschrieben, das ist ein wenig hilfreich, aber erklärt immer noch nicht die Hintergründe nach dem Warum aus fachlicher Hinsicht.
So sieht es für mich nach einer üblen Prinzipienreiterei zu Lasten der Fahrgäste aus.
...Das gleiche passiert täglich in Hannover.
Das passiert im Fernverkehr zwischen 7 und 9 Uhr bundesweit.
Das ist bitter. Wer weiter verreisen muß, dabei eine Anschlußkette in Kauf nehmen muß, spielt also Roulette :-(
Ich konnte es den Tag darauf erleben, mit dem Ergebnis, daß der ganze Tag versaut war, ich hätte durch eine Verspätung eines ICE durch Weichenstörung den einzigen Bus eines regionalen Anbieters verpaßt. Ich mußte komplett umstellen, um den Tag im Ansatz zu retten. :-(
MIt +5' gibt es weder in FRA noch auf der SFS Probleme. Die Verzögerung kann bis Siegburg locker aufgeholt werden.
Das ist unerheblich. Im Übrigen ist es schon regelmäßig passiert, daß durch die +5 Minuten, die unterwegs eingefangen wurden, weitaus größere Folgeverspätungen entstanden. Nur mal so nebenbei bemerkt.
Das passiert doch rund um die Uhr.
Studien hätten ergeben, das sich ein Warten auf Anschlusszüge zwischen 7 und 9 negativ auf den pünktlichen Betriebsablauf für den weiteren Tag auswirken würden. Belegbare Zahlen hat es wohl dafür aber nach Einführung nicht gegeben, das heißt die Pünktlichkeit konnte nicht messbar auf diesen Fakt hin verbessert werden. Die Regelung ist dennoch in den WZR enthalten geblieben.
Für mich war diese Regelung schon immer nicht nachvollziehbar, da gerade für Reisende, die nun zwischen 7 und 9 Uhr eine Umsteigeverbindung haben immer benachteiligt waren.
Aus dieser Zeit entstammt ja auch noch die Regel, dass auf einem Beginnbahnhof der Fernverkehrszug nicht auf Anschlusszüge warten soll. Was können eigentlich manche Städte dafür, dass sie gerade Beginnbahnhof einer Linie sind? Die Praxis sieht da aber inzwischen anders aus. Drin steht es aber immer noch in der WZR.
Anschlußsicherung in Mannheim ICE 512-ICE 292
br120fanboy, Montag, 30.08.2010, 14:29 (vor 5784 Tagen) @ Mario-ICE
Ist es denn möglich auf einen Samstag wenn man aus den ICE 512 kommt und in den ICE 292 möchte ihn zu bekommen?
Umsteigezeit sind 4 Minuten von Gleis 3 nach Gleis 2 oder sind die Bahnsteige gegenüber ?
mfg marvin
Anschlußsicherung in Mannheim ICE 512-ICE 292
Matze86, München, Montag, 30.08.2010, 14:33 (vor 5784 Tagen) @ br120fanboy
Ist es denn möglich auf einen Samstag wenn man aus den ICE 512 kommt und in den ICE 292 möchte ihn zu bekommen?
Ja, ist möglich.
Umsteigezeit sind 4 Minuten von Gleis 3 nach Gleis 2 oder sind die Bahnsteige gegenüber ?
Beide Gleise sind am selben Bahnsteig.
Anschlußsicherung in Mannheim ICE 512-ICE 292
br120fanboy, Montag, 30.08.2010, 14:37 (vor 5784 Tagen) @ Matze86
Ok danke dann werden ich von bregenz so zurück fahren am gleichen tag dass ich den erwische
Sieht dann folgender Maßen aus:D:D
Fr.22.10/ Hannover-Zürich CNL 479
Sa.23.10 Zürich - Bregenz ?
Sa.23.10 Bregenz-Lindau ?
Lindau -Ulm ?
Ulm-Mannheim ICE 512
Mannheim-Hannover ICE 292
dass dürte mit einem Freifahrtschein ok sein;)
Anschlußsicherung in Mannheim ICE 512-ICE 292
Matze86, München, Montag, 30.08.2010, 15:07 (vor 5784 Tagen) @ br120fanboy
Ok danke dann werden ich von bregenz so zurück fahren am gleichen tag dass ich den erwische
Sieht dann folgender Maßen aus:D:D
Fr.22.10/ Hannover-Zürich CNL 479
Sa.23.10 Zürich - Bregenz ?Sa.23.10 Bregenz-Lindau ?
Lindau -Ulm ?
Ulm-Mannheim ICE 512
Mannheim-Hannover ICE 292dass dürte mit einem Freifahrtschein ok sein;)
Ja, für Basel Bad - Zürich - Bregenz - Lindau benötigst du aber noch eine separate Fahrkarte.
Anschlußsicherung in Mannheim ICE 512-ICE 292
br120fanboy, Montag, 30.08.2010, 15:32 (vor 5784 Tagen) @ Matze86
Ok dass ist mir neu kann ich auch in zug dazu zahlen
CH: Fahrscheinverkauf im Zug
Sören Heise, Region Hannover, Montag, 30.08.2010, 15:56 (vor 5784 Tagen) @ br120fanboy
Moin,
die Bestimmungen für den schweizer Fahrkartenverkauf gibt es hier.
Auf einer Selbstkontrollstrecke wird es teuer (CHF 80.-), ansonsten kostet der Kauf im Zug CHF 10.- Zuschlag. Es dürfte also besser sein, am Schalter zu lösen. Wie es mit der €uro-Akzeptanz aussieht, weiß ich nicht. Schlimmstenfalls schlechter Wechselkurs und Rückgeld in Fränkli.
/Sören
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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
CH: Fahrscheinverkauf im Zug
Matze86, München, Montag, 30.08.2010, 15:59 (vor 5784 Tagen) @ Sören Heise
Es dürfte also besser sein, am Schalter zu lösen.
Genau. Das kann man dann gleich zusammen mit der CNL-Reservierung erledigen ;)