ICE steckte in Tunnel fest - erneut kollabierte Fahrgäste (Allgemeines Forum)
GUB, Bremen, Sonntag, 22.08.2010, 19:44 (vor 5791 Tagen)
bearbeitet von GUB, Sonntag, 22.08.2010, 19:46
Ohje, das wird den Ruf der Bahn, wenn er den noch schlechter werden kann, noch weiter runterziehen. Erst der Klimaanlagenausfall, dann der (zugegeben von der Bahn unverschuldete) Unfall bei Neustadt a.d.Weinstraße und nun das. Schade, so (und vorallem bei den Medienberichten) werden die Pendler nicht von der Straße auf den Zug umsteigen...
Zitat daraus:"[...]weil die Klimaanlagen in den Waggons abgestellt worden waren." - Na klar, ABSICHTLICh abgestellt... *kopfschüttel*. Ausgefallen wäre das richtige Wort.
Und dann erst die Überschrift in der Bild...
Mfg
Das war dann wohl der 595 *OwT*
NIM rocks, Sonntag, 22.08.2010, 19:56 (vor 5791 Tagen) @ GUB
*OwT*
Korrekt! *OwT*
GUB, Bremen, Sonntag, 22.08.2010, 20:07 (vor 5791 Tagen) @ NIM rocks
Alles Einzelfälle
Steffen, Sonntag, 22.08.2010, 20:09 (vor 5791 Tagen) @ GUB
Alles Einzelfälle.
Aber bevor ich mir ein Urteil bilde warte ich mal ab was wirklich geschah. Im Radio war eben von "Motorschaden" die Rede - was aber so nicht stimmen kann. Offensichtlich war der Zug auch nicht mehr abschleppfähig, da bin ich mal gespannt.....
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Da geb ich dir recht...
GUB, Bremen, Sonntag, 22.08.2010, 20:12 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
...Einzelfälle, die die große Allgemeinheit über die Bahn schimpfen lässt.
Da geb ich dir recht...
ICE615, Sonntag, 22.08.2010, 20:31 (vor 5791 Tagen) @ GUB
Wie kann man denn bitte 420 Menschen ohne Wasser bei 35°C drei Stunden lang in einem Tunnel warten lassen?!
Da fahren so viele ICEs vorbei, es wäre doch wohl möglich gewesen, einen davon parallel halten zu lassen und einen Umstieg zu ermöglichen.
Wenn das schon nicht klappt, dann wäre es wenigstens angebracht gewesen, die zur Tunnelwand zeigenden Türen zu öffnen.
Was die Störung anbelangt kann (mal wieder) etwas in den Presseberichten nicht stimmen. Selbst wenn eine Motorstörung der Grund gewese sein sollte, hätte zumindest der andere TK noch Strom liefern können. Ich bin neulich auch mal in einem ICE1 liegen geblieben, angeblich auch wegen einer Motorstörung. Der andere TK lieferte aber weiterhin Strom. Nach 75 Minuten konnte der verbleibende TK den Zug mit ca. 20 km/h in den nächsten Bahnhof ziehen.
Von daher muss hier auf jeden Fall noch ein weiteres Problem bestanden haben, u. U. mit dem Getriebe, der Bremsanlage o.Ä.
Da geb ich dir recht...
Steffen, Sonntag, 22.08.2010, 20:47 (vor 5791 Tagen) @ ICE615
Was die Störung anbelangt kann (mal wieder) etwas in den Presseberichten nicht stimmen. Selbst wenn eine Motorstörung der Grund gewese sein sollte, hätte zumindest der andere TK noch Strom liefern können. Ich bin neulich auch mal in einem ICE1 liegen geblieben, angeblich auch wegen einer Motorstörung. Der andere TK lieferte aber weiterhin Strom. Nach 75 Minuten konnte der verbleibende TK den Zug mit ca. 20 km/h in den nächsten Bahnhof ziehen.
Von daher muss hier auf jeden Fall noch ein weiteres Problem bestanden haben, u. U. mit dem Getriebe, der Bremsanlage o.Ä.
Ein Neige-611 hatte neulich auch eine Motorstörung und konnte nicht mehr weiter fahren. Dem ist der Motor abgefallen und hat den hinteren Zugteil aus den Gleisen gehoben.
Ok, so schlimm wird es hier zum Glück nicht sein. Aber wenn auch das Abschleppen nicht geklappt hat hört es sich nach einem mechanischen Problem im Antrieb an.
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***rofl***
railan, Augsburg, Sonntag, 22.08.2010, 21:57 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Ein Neige-611 hatte neulich auch eine Motorstörung und konnte nicht mehr weiter fahren. Dem ist der Motor abgefallen und hat den hinteren Zugteil aus den Gleisen gehoben.
Ist nicht wahr - oder? :-)))
***rofl***
fabs, Braunschweig, Sonntag, 22.08.2010, 22:03 (vor 5791 Tagen) @ railan
Ein Neige-611 hatte neulich auch eine Motorstörung und konnte nicht mehr weiter fahren. Dem ist der Motor abgefallen und hat den hinteren Zugteil aus den Gleisen gehoben.
Ist nicht wahr - oder? :-)))
Nein! Es ist nicht wahr! Es war ein 612er... >KLICK<
--
Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...
***rofl***
safe go, Chemnitz, Sonntag, 22.08.2010, 22:10 (vor 5791 Tagen) @ fabs
dann ist aber "neulich" aber auch gut... Das ist schon ne ganze Weile her (s. Artikel)
***rofl***
Steffen, Sonntag, 22.08.2010, 22:17 (vor 5791 Tagen) @ safe go
dann ist aber "neulich" aber auch gut... Das ist schon ne ganze Weile her (s. Artikel)
8 1/2 Monate? Ist doch noch nicht so lange her. Ich bin ja sehr froh dass es so wenige Eisenbahnunglücke gibt, dass man hierzu nicht sagen muss "eines der unzähligen Unglücke der vergangenen 12 Monate ..." ;)
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***rofl***
safe go, Chemnitz, Sonntag, 22.08.2010, 22:21 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Natürlich ist es erfreulich, wenn es selten Unglücke gibt (keine wäre natürlich noch erfreulicher), aber für einen so langen Zeitraum wirkt "neulich" ungewöhnlich. Ich dachte zunächst, ich hätte was verpasst ...
Da geb ich dir recht...
safe go, Chemnitz, Sonntag, 22.08.2010, 21:04 (vor 5791 Tagen) @ ICE615
Wie kann man denn bitte 420 Menschen ohne Wasser bei 35°C drei Stunden lang in einem Tunnel warten lassen?!
Frag das doch mal die DB! ;-)
Wenn das schon nicht klappt, dann wäre es wenigstens angebracht gewesen, die zur Tunnelwand zeigenden Türen zu öffnen.
Ich weiß nicht so recht, ob das Öffnen der Türen in einem Tunnel (wo ja wohl auch noch Züge durchfuhren) erlaubt und sinnvoll ist?!
So langsam habe ich die Faxen dicke...
Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Sonntag, 22.08.2010, 21:17 (vor 5791 Tagen) @ safe go
Hallo,
Wie kann man denn bitte 420 Menschen ohne Wasser bei 35°C drei Stunden lang in einem Tunnel warten lassen?!
Frag das doch mal die DB! ;-)
Wenn das schon nicht klappt, dann wäre es wenigstens angebracht gewesen, die zur Tunnelwand zeigenden Türen zu öffnen.
Ich weiß nicht so recht, ob das Öffnen der Türen in einem Tunnel (wo ja wohl auch noch Züge durchfuhren) erlaubt und sinnvoll ist?!
also drei Stunden sind definitiv zu viel. Laut Wikipedia ist der Tunnel 1878 Meter lang. Das macht also längstens 900 Meter Fußweg bis zum Portal. Wenn die Situation unerträglich wird, und das ist nach meinem persönlichem Empfinden ab ca. 60 Minuten der Fall, so würde ich künftig über 112 einen Notruf bei der Feuerwehr absetzen und die Situation schildern.
Die DB scheint in solchen Situationen schlichtweg überfordert zu sein. Wenn nach 60 Minuten kein Ende absehbar ist, so kann sich die Situation der Reisenden rasch weiter verschlechtern. Übelkeit, Kreislaufprobleme,..., also eigentlich MUSS man sich dann an den Rettungsdienst wenden.
Man kann ja schlecht warten, bis die ersten Reisenden kurz vor ihrer allerletzten Reise sind.
--
Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
***
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So langsam habe ich die Faxen dicke...
ICE615, Sonntag, 22.08.2010, 22:27 (vor 5791 Tagen) @ Holger_HAM
Hallo,
Wie kann man denn bitte 420 Menschen ohne Wasser bei 35°C drei Stunden lang in einem Tunnel warten lassen?!
Frag das doch mal die DB! ;-)
Wenn das schon nicht klappt, dann wäre es wenigstens angebracht gewesen, die zur Tunnelwand zeigenden Türen zu öffnen.
Ich weiß nicht so recht, ob das Öffnen der Türen in einem Tunnel (wo ja wohl auch noch Züge durchfuhren) erlaubt und sinnvoll ist?!
also drei Stunden sind definitiv zu viel. Laut Wikipedia ist der Tunnel 1878 Meter lang. Das macht also längstens 900 Meter Fußweg bis zum Portal. Wenn die Situation unerträglich wird, und das ist nach meinem persönlichem Empfinden ab ca. 60 Minuten der Fall, so würde ich künftig über 112 einen Notruf bei der Feuerwehr absetzen und die Situation schildern.
Richtig, also läuft man längstens 5-10 Minuten zu einem der Portale, das wäre kein großer Umstand gewesen, eben die Strecke zu sperren und die Türen zu öffnen.
Die DB scheint in solchen Situationen schlichtweg überfordert zu sein. Wenn nach 60 Minuten kein Ende absehbar ist, so kann sich die Situation der Reisenden rasch weiter verschlechtern. Übelkeit, Kreislaufprobleme,..., also eigentlich MUSS man sich dann an den Rettungsdienst wenden.Man kann ja schlecht warten, bis die ersten Reisenden kurz vor ihrer allerletzten Reise sind.
Ab spätestens 120 Minuten würde ich eigenmächtig aussteigen, dass heißt Notentriegelung ziehen und zu Fuß gehen.
Es handelt sich bei Übelkeit, Kreisllaufproblemen, Dehydrierung etc. eben um einen Notfall.
So langsam habe ich die Faxen dicke...
Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Sonntag, 22.08.2010, 22:32 (vor 5791 Tagen) @ ICE615
Hallo,
Richtig, also läuft man längstens 5-10 Minuten zu einem der Portale, das wäre kein großer Umstand gewesen, eben die Strecke zu sperren und die Türen zu öffnen.
Ab spätestens 120 Minuten würde ich eigenmächtig aussteigen, dass heißt Notentriegelung ziehen und zu Fuß gehen.
Es handelt sich bei Übelkeit, Kreisllaufproblemen, Dehydrierung etc. eben um einen Notfall.
pauschal würde ich das nicht so sagen. Wenn der Fahrdraht runtergekommen ist, würde ich nicht aussteigen. Aber ein Notruf dürfte dann schon auf jeden Fall fällig sein. Ich glaube nicht, dass das dann noch allzu lange dauert.
--
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So langsam habe ich die Faxen dicke...
fabs, Braunschweig, Sonntag, 22.08.2010, 22:34 (vor 5791 Tagen) @ ICE615
Ab spätestens 120 Minuten würde ich eigenmächtig aussteigen, dass heißt Notentriegelung ziehen und zu Fuß gehen.
Es handelt sich bei Übelkeit, Kreisllaufproblemen, Dehydrierung etc. eben um einen Notfall.
Ab 120 Minuten?? Ich habe neulich nach nichtmal 30 Minuten die Notentriegelung betätigt. Die Unterschiede zum Vorfall heute: Wir standen mit einer Regionalbahn am Bahnsteig. (Einzelheiten dazu, z.B. warum die Türen nicht frei waren, möchte ich hier im Forum nicht erläutern).
Viele Grüße
fabs
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So langsam habe ich die Faxen dicke...
Steffen, Sonntag, 22.08.2010, 22:36 (vor 5791 Tagen) @ ICE615
Richtig, also läuft man längstens 5-10 Minuten zu einem der Portale, das wäre kein großer Umstand gewesen, eben die Strecke zu sperren und die Türen zu öffnen.
Anscheinend war die Strecke während den vier Stunden (davon 3 Stunden mit den Fahrgästen im Zug) in beide Richtungen gesperrt!
Problem wäre dann gewesen, Busse zu den Portalen zu schicken. Ich kann mir vorstellen dass es für die DB einfacher (also: billiger) ist, in einen anderen Zug zu evakuieren.
Was haltet Ihr denn für eine angemessene Zeit, die man, wenn man im Zug feststeckt, dulden kann? Ich finde zwei Stunden schon sehr lang. Mehr als 1-1,5 Stunden darf eigentlich nicht sein...
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Selbst verlassen? Ja und Nein
Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Sonntag, 22.08.2010, 22:43 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Hallo,
Was haltet Ihr denn für eine angemessene Zeit, die man, wenn man im Zug feststeckt, dulden kann? Ich finde zwei Stunden schon sehr lang. Mehr als 1-1,5 Stunden darf eigentlich nicht sein...
also nach einer Stunde Standzeit (unter guten Voraussetzungen, keine Hitze,...) möchte ich wissen, wie es weitergeht. Wenn mir dann eine Evakuierung angekündigt wird, so würde ich das noch akzeptieren. Genau so habe ich das auch mal erlebt.
Kommt Hitze dazu und ein Klimaanlagenausfall, so würde ich nach 30 Minuten einen Notruf absetzen und der Feuerwehr schon einmal den Zustand der Reisenden durchgeben. Wie die dann entscheidet, muss sie selbst wissen. Im Zweifelsfall werden sie die Evakuierung einleiten.
Den Zug selbst verlassen? Das würde ich abhängig machen von:
- Steht der Zug noch am Bahnsteig? -> Keine Hemmung selbst zu öffnen.
Abstand vom Selbst verlassen würde ich nehmen bei:
- Steht der Zug mitten in einem Gleisfeld mehrerer befahrener Gleise?
- Steht der Zug auf einer Brücke?
-...
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Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
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Die Feuerwehr hilft...
Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Sonntag, 22.08.2010, 22:50 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
...auch bei feststeckenden Aufzügen.
Hallo,
ich habe das hier schon einmal berichtet. In Hamm steckten die Aufzüge öfters fest und der Wartungsdienst hatte seinen Sitz in Lippstadt. Fahrgäste fanden die Wartezeit zu lang und haben die Feuerwehr informiert. Die fand die Wartezeit auch inakzeptabel und hat der DB die Befreiungsaktion in Rechnung gestellt.
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Holger
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Tf im Aufzug ...
Ozzwald, Montag, 23.08.2010, 07:44 (vor 5791 Tagen) @ Holger_HAM
... ist nicht auch einmal ein ablösender Tf in dem Aufzug steckengeblieben ?!
Tf im Aufzug - in Achim
Sören Heise, Region Hannover, Montag, 23.08.2010, 20:00 (vor 5790 Tagen) @ Ozzwald
... ist nicht auch einmal ein ablösender Tf in dem Aufzug steckengeblieben ?!
War das nicht in Achim (bei Bremen)? ICE-Verspätungswende und der Tf nutzte Aufzug statt Treppe?!?
DSO weiß Bescheid.
/Sören (der heute wie üblich Treppe statt Aufzug genommen hat)
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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
ICE steckte in Tunnel fest - erneut kollabierte Fahrgäste
özFN, Sonntag, 22.08.2010, 20:41 (vor 5791 Tagen) @ GUB
bearbeitet von özFN, Sonntag, 22.08.2010, 20:44
Zitat daraus:"[...]weil die Klimaanlagen in den Waggons abgestellt worden waren." - Na klar, ABSICHTLICh abgestellt... *kopfschüttel*. Ausgefallen wäre das richtige Wort.
Hallo,
bevor nicht die Oberleitung abgeschaltet und geerdet ist verlässt niemand den Zug und Fremdrettungskräfte (Feuerwehr, Polizei, Notarzt usw.) gehen nicht eher in den Tunnel hinein.
Grüße
Erdung wirklich notwendig?
Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Sonntag, 22.08.2010, 20:45 (vor 5791 Tagen) @ özFN
Hallo,
Zitat daraus:"[...]weil die Klimaanlagen in den Waggons abgestellt worden waren." - Na klar, ABSICHTLICh abgestellt... *kopfschüttel*. Ausgefallen wäre das richtige Wort.
Hallo,bevor nicht die Oberleitung abgeschaltet und geerdet ist verlässt niemand den Zug und Fremdrettungskräfte (Feuerwehr, Polizei, Notarzt usw.) gehen nicht in den Tunnel hinein.
hmmh, wenn die Oberleitung nicht beschädigt wurde, so muss doch nicht geerdet werden. Oder irre ich mich da? Bei einer normalen Evakuierung (außerhalb einer Tunnelstrecke) wird ja auch nicht geerdet, wenn der Fahrdraht nicht beschädigt wurde.
Oder liege ich da falsch?
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Erdung wirklich notwendig?
ICE-T-Fan, Sonntag, 22.08.2010, 21:27 (vor 5791 Tagen) @ Holger_HAM
Das Erden dient als Schutzmaßnahme vor dem (versehentlichen) Wiedereinschalten der Spannung.
Bei uns wurde vor vielen vielen Jahren (vor meiner Geburt) diese Maßnahme bei der Reparatur einer Überlandleitung vergessen und es gab einen tödlichen Unfall, nachdem ein Kollege unwissentlich wieder Spannung aufgeschaltet hat.
Wenn eine Hochspannungsleitung abgeschaltet wird, ist eine Erdung verbindlich.
Erdung wirklich notwendig?
Steffen, Sonntag, 22.08.2010, 21:30 (vor 5791 Tagen) @ ICE-T-Fan
Und warum wird die Oberleitung abgeschaltet, wenn ein ICE liegen bleibt?
Hört sich für mich seltsam an...
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Erdung wirklich notwendig?
Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Sonntag, 22.08.2010, 21:31 (vor 5791 Tagen) @ ICE-T-Fan
Hallo,
Das Erden dient als Schutzmaßnahme vor dem (versehentlichen) Wiedereinschalten der Spannung.
Richtig. Ist mir bekannt. Der Vollständigkeit halber kann ich hier noch ergänzen, dass auch nach Abschalten eine Restspannung vorhanden sein kann.
Aber das ist nicht meine Frage gewesen. Meine Frage ist, ob eine Abschaltung und Erdung der INTAKTEN Fahrleitung bei einer Evakuierung im Tunnel vorgeschrieben ist.
--
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EBA-Tunnelrichtlinie
özFN, Montag, 23.08.2010, 08:16 (vor 5791 Tagen) @ Holger_HAM
Steht auch in der EBA Tunnelrichtlinie: Punkt 2.7 Oberleitung (Abschalten der Oberleitung)
http://www.eba.bund.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Infothek/Infrastruktur/Tunnelbau/21_...
Grüße
ICE steckte in Tunnel fest - erneut kollabierte Fahrgäste
fabs, Braunschweig, Sonntag, 22.08.2010, 20:49 (vor 5791 Tagen) @ özFN
bevor nicht die Oberleitung abgeschaltet und geerdet ist verlässt niemand den Zug
Warum? Wäre mir neu, wenn am Bahnsteig bei jedem Fahrgastwechsel die Oberleitung abgeschaltet und geerdet würde. Und dichter kommt man auch beim Aussteigen im Tunnel nicht ran.
Mal davon abgesehen, daß ich (im Rahmen einer Übung) auch schon mal im Tunnel evakuiert wurde - und da war die Oberleitung definitiv an.
Bitte verstehe mich nich falsch! Ich glaube dir, daß es solche Vorschriften gibt, aber ich würde trotzdem gerne den Hintergrund dafür wissen.
Viele Grüße
fabs
--
Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...
ICE steckte in Tunnel fest - erneut kollabierte Fahrgäste
Matze86, München, Sonntag, 22.08.2010, 21:14 (vor 5791 Tagen) @ fabs
bevor nicht die Oberleitung abgeschaltet und geerdet ist verlässt niemand den Zug
Warum? Wäre mir neu, wenn am Bahnsteig bei jedem Fahrgastwechsel die Oberleitung abgeschaltet und geerdet würde. Und dichter kommt man auch beim Aussteigen im Tunnel nicht ran.
Mal davon abgesehen, daß ich (im Rahmen einer Übung) auch schon mal im Tunnel evakuiert wurde - und da war die Oberleitung definitiv an.Bitte verstehe mich nich falsch! Ich glaube dir, daß es solche Vorschriften gibt, aber ich würde trotzdem gerne den Hintergrund dafür wissen.
Viele Grüße
fabs
Ich vermute mal, dass da was falsch verstanden wurde und gemeint ist, wenn die Oberleitung abgeräumt wurde und der ICE deswegen liegen geblieben ist.
Info zur Stromversorgung
bskf, Sonntag, 22.08.2010, 21:19 (vor 5791 Tagen) @ fabs
"Die interne Stromversorgung des Zugs sorgte aber dafür, dass in den Waggons wenigstens noch Licht, Toiletten und Türöffner funktionierten."
http://dmm.travel/news/artikel/lesen/2010/08/defekter-ice-blieb-in-tunnel-stecken-30815/
Das passt insofern zu einem anderen Kommentar irgendwo, dass ab und an durchaus die Tür(en) geöffnet wurden.
Hat die Klima einen eigenen Stromkreis? Der nicht an der internen Versorgung hängt? Oder wird in so einem Fall die Klima (ggf. automatisch) abgestellt, um die anderen Systeme nicht zu überlasten?
Grüße
Info zur Stromversorgung
Dan_P, St. Ilgen/Sandhausen, Sonntag, 22.08.2010, 21:25 (vor 5791 Tagen) @ bskf
Hat die Klima einen eigenen Stromkreis? Der nicht an der internen Versorgung hängt? Oder wird in so einem Fall die Klima (ggf. automatisch) abgestellt, um die anderen Systeme nicht zu überlasten?
Die Klima braucht vermutlich einige kW zu viel für die interne Stromversorgung.
--
bye, Dan
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Meine Fotos im Netz - http://www.dans-photos.net/
Ist die Tz-Nummer schon bekannt?
mixx, Sonntag, 22.08.2010, 22:58 (vor 5791 Tagen) @ GUB
--
Ist doch scheßegal...
Ozzwald, Sonntag, 22.08.2010, 23:41 (vor 5791 Tagen) @ mixx
Es war nen 1er ...
die sehen dooch eh alle gleich aus...
401 003 ... aber... sieht halt aus wie andere der 401er auch ... ;))) ;-P
Ist doch scheßegal...
Steffen, Sonntag, 22.08.2010, 23:44 (vor 5791 Tagen) @ Ozzwald
Es war nen 1er ...
die sehen dooch eh alle gleich aus...
*lach*
Aber ich bin genau Deiner Meinung ;)
401 003 ... aber... sieht halt aus wie andere der 401er auch ... ;))) ;-P
Hm.....ob eine Evakuierung im 401 008 vielleicht schneller vonstatten geht? *nachdenk*
;))
--
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Ist doch scheßegal...
fabs, Braunschweig, Sonntag, 22.08.2010, 23:49 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Hm.....ob eine Evakuierung im 401 008 vielleicht schneller vonstatten geht? *nachdenk*
Ja! Denn da hätte sich die Stadt Lichtenfels drum gekümmert, da sie sich sonst in schlechtes Licht gerückt gesehen hätten.
*duck*
--
Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...
Für Eisenbahnfans ist die Nummer heilig ;)
ICE-T-Fan, Montag, 23.08.2010, 12:03 (vor 5791 Tagen) @ Ozzwald
Es war nen 1er ...
die sehen dooch eh alle gleich aus...401 003 ... aber... sieht halt aus wie andere der 401er auch ... ;))) ;-P
Was nur ein TK? Kein Wunder, dass er liegen geblieben ist. *lach*
Korrekt wäre wohl Tz 103 ;)
Korrektur
Steffen, Montag, 23.08.2010, 12:07 (vor 5791 Tagen) @ ICE-T-Fan
Für manche Eisenbahnfans ist die Nummer heilig ;)
Mir ist die Nummer sowas von egal. Oder bin ioch deshalb kein Eisenbahnfan?
fragt sich
Steffen
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Ruf der Bahn ist längst ruiniert...
Blaschke, Sonntag, 22.08.2010, 23:07 (vor 5791 Tagen) @ GUB
bearbeitet von Blaschke, Sonntag, 22.08.2010, 23:09
Moin!
Ohje, das wird den Ruf der Bahn, wenn er den noch schlechter werden kann, noch weiter runterziehen.
Das dürfte kaum noch möglich sein - der ist im Fernverkehr ziemlich weit unten angekommen. Zu Recht. Der Laden bekommt es nicht auf die Reihe. Und wenn man sieht, was an Gewinnsteigerungen geplant ist, da darf sich der geneigte Fahrgast dann in Zukunft sicherlich öfters mal auf ein paar ruhige Stunden im Tunnel freuen.
Ein Großteil der Fahrgäste hat allerdings längst resigniert und nimmt mangels Alternativen die Dinge halt so hin, wie sie sind. Wozu aufregen - es ändert sich doch nichts mehr. Rebellion ist also nicht zu erwarten. Und so meinen die hohen Herren, dass alles in Butter ist.
Man muß dem Pro-Bahn-Menschen Recht geben:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/deutsche-bahn-fahrgaeste-stundenlang-in-ice-gefange...
"Wenn die Bahn schon überfordert ist, einen ICE in einem solchen Fall abzuschleppen, dann ist gar nicht auszumalen, was im Katastrophenfall passiert"
In der Tat. Die Bahn ist ja schon überfordert, einigermaßen ordnungsgemäßen Fernverkehr durchzuführen. Wenn schon der Regelbetrieb ein Lotteriespiel ist, dann ist logisch, dass im Störungsfalle gar nix mehr geht.
Schade, so (und vorallem bei den Medienberichten) werden die Pendler nicht von der Straße auf den Zug umsteigen...
Und genau deswegen darf nicht verharmlost werden, sondern muß Druck, Druck, Druck ausgeübt werden. Und das geht nur über die Medien. Da muß noch VIEL mehr kommen - und dann muß Butter bei die Fische: Wollen wir eine funktionierende Bahn für alle oder soll es ein Chaos-Randgruppenverkehrsmittel bleiben (was dann aber nicht die Milliarden Kosten, die es verursacht, rechtfertigt)
---------
Neulich in einer S-Bahn (ich weiß, kein Fernverkehr...):
Durchsage: Bauarbeiten, Störungen, Verspätung, bla, bla, bla.
Meint eine Frau ganz trocken: "Warum sagt der das durch? Das ist doch jeden Tag so!"
Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück vom
blaschke
der heute mal erlebt hat, dass die Fahrgäste bzgl. ihrer Anschlüsse vom Zugpersonal des Fernzuges ganz offenkundig bewußt belogen wurden. Hatte auch mal was...
Druck nicht nur über die Presse!
Steffen, Sonntag, 22.08.2010, 23:27 (vor 5791 Tagen) @ Blaschke
bearbeitet von Steffen, Sonntag, 22.08.2010, 23:27
Schade, so (und vorallem bei den Medienberichten) werden die Pendler nicht von der Straße auf den Zug umsteigen...
Und genau deswegen darf nicht verharmlost werden, sondern muß Druck, Druck, Druck ausgeübt werden. Und das geht nur über die Medien. Da muß noch VIEL mehr kommen - und dann muß Butter bei die Fische: Wollen wir eine funktionierende Bahn für alle oder soll es ein Chaos-Randgruppenverkehrsmittel bleiben (was dann aber nicht die Milliarden Kosten, die es verursacht, rechtfertigt)
Nur über die Presse dürfte nichts bewirken. Das kostet der DB kein Geld, und gegen schlechte Meldung hat sie ein dickes Leder entwickelt.
Ich finde die von Holger_HAM genannte Variante, die Feuerwehr auf DB-Rechnung zu rufen, sehr gut! Das spürt der Laden dann nämlich direkt in der schlechteren Bilanz, und bei 200 Feuerwehrrechnungen im Jahr kommt der Laden vielleicht mal in Schwung!
--
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Druck nicht nur über die Presse!
cyberle, Düsseldorf, Montag, 23.08.2010, 08:19 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Ich finde die von Holger_HAM genannte Variante, die Feuerwehr auf DB-Rechnung zu rufen, sehr gut! Das spürt der Laden dann nämlich direkt in der schlechteren Bilanz, und bei 200 Feuerwehrrechnungen im Jahr kommt der Laden vielleicht mal in Schwung!
Ich gehe nicht davon aus das die Strecke Betrieblich gesperrt war. Die Züge wurden vermutlich nur vorsorglich umgeleitet. Eine Streckensperrung zieht eine ewige Prozedur nach sich die vielleicht noch länger gedauert hätte. Es gibt nur bestimmte Personen die Gesperrte Strecken wieder freigeben dürfen etc. Und so lange eine Strecke betrieblich nicht gesperrt wurde wird da auch keine Feuerwehr rein gehen.
Es hätte sicher auch Endlose Möglichkeiten gegeben was anders zu machen. Der TF hätte sicher auch versuchen können den Zug noch rausrollen zu lassen. Solange man nicht genau weiß warum der Zug dort liegenblieb ist alles nur Spekulation. Selbst wenn ein TK komplett im Eimer war, der andere hätte die Stromversorgung übernehmen können. Auch wenn ein Mechanischer Schaden gewesen wäre einer der beiden TK hätte das schon gemacht.
Ich finde es wie schon gesagt etwas weit aus dem Fenster geleht zu sagen wer da jetzt mist gebaut hat.
Weiter muss man ja auch sagen das es die Zugbegleiter wie früher auch nicht mehr so gibt. Vor Jahren haben diese Ihre Züge selber gekuppelt mit Zughacken, Zugheizung Bremsschläuche und so weiter.
Ich kann mich noch an einen Pendelverkehr zwischen Nürnberg und Treuchtlingen erinnern vor Jahren. Der Pendel IC ist mit +30 abgefahren weil keiner der 3 Frauen (2Davon durften nicht) Bremsen wollte. Ohne Steuerwagen muss man ja den Schlauch in die hand Hand nehmen. Bis dann Regio einen Rangierer stellen konnte hats nun mal gedauert.
Es läuft aber hier wie in so vielen anderen großen Unternehmen. Nur noch das nötigste.
Druck nicht nur über die Presse!
safe go, Chemnitz, Montag, 23.08.2010, 08:59 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Ich finde die von Holger_HAM genannte Variante, die Feuerwehr auf DB-Rechnung zu rufen, sehr gut! Das spürt der Laden dann nämlich direkt in der schlechteren Bilanz, und bei 200 Feuerwehrrechnungen im Jahr kommt der Laden vielleicht mal in Schwung!
Für einen so drastischen Fall wie vorliegend, ist das sicherlich eine Idee. Statt einen Wandel im Denken anzuregen, könnte allerdings auch alles außer den Fahrpreisen beim Alten bleiben ... (wenn neben den 112-Kosten auch noch Fahrgäste wegbleiben)
Ruf der Bahn ist längst ruiniert...
rotfuxx, Sonntag, 22.08.2010, 23:32 (vor 5791 Tagen) @ Blaschke
Sehe ich auch so. Die Bahn hat die Schelte verdient und sie kommt nicht mit den Negativmeldungen aus den Medien raus, weil sie eben fortlaufend "Einzelfälle" produziert. Gegen Müllwagen, die vom Himmel fallen kann keiner was machen, gegen schlecht gewartete ICEs schon.
In diesem Fall liegt aus meiner Sicht auch ein Versagen der immer sakrosanten Zugbegleiter vor. Wer drei Stunden Leute warten lässt, hat einfach nicht mehr alle Tassen im Schrank. Druck von oben hin oder her. Wenn die Zugbegleiter angesichts ihrer Verantwortung für die Reisenden entweder nicht die Einsicht oder den Mut zum Handeln haben, dann hört jede Solidarität auf.
Ruf der Bahn ist längst ruiniert...
Matze86, München, Montag, 23.08.2010, 04:27 (vor 5791 Tagen) @ rotfuxx
Sehe ich auch so. Die Bahn hat die Schelte verdient und sie kommt nicht mit den Negativmeldungen aus den Medien raus, weil sie eben fortlaufend "Einzelfälle" produziert. Gegen Müllwagen, die vom Himmel fallen kann keiner was machen, gegen schlecht gewartete ICEs schon.
In diesem Fall liegt aus meiner Sicht auch ein Versagen der immer sakrosanten Zugbegleiter vor. Wer drei Stunden Leute warten lässt, hat einfach nicht mehr alle Tassen im Schrank. Druck von oben hin oder her. Wenn die Zugbegleiter angesichts ihrer Verantwortung für die Reisenden entweder nicht die Einsicht oder den Mut zum Handeln haben, dann hört jede Solidarität auf.
Jetzt sind die bösen Zugbegleiter wieder schuld ;)
Soweit mir bekannt obliegen solche Entscheidungen der Transportleitung.
Ruf der Bahn ist längst ruiniert...
Dan_P, St. Ilgen/Sandhausen, Montag, 23.08.2010, 08:18 (vor 5791 Tagen) @ Matze86
bearbeitet von Dan_P, Montag, 23.08.2010, 08:20
Jetzt sind die bösen Zugbegleiter wieder schuld ;)
Soweit mir bekannt obliegen solche Entscheidungen der Transportleitung.
Innerhalb von drei(!) Stunden sollte es auch ein Zugchef schaffen, die 112 anzurufen, wenn die eigenen Leute nicht in die Pötte kommen. Die meisten tun es jedoch nicht, weil sie (wohl berechtigterweise) die Befürchtung haben, dass der Katastrophenzug sonst der letzte Zug war, auf dem sie als Zugchef mitfahren...
Insgesamt ein sehr schwaches Bild von der Bahn, und manchmal kommt mir der Gedanke, dass dies auch politisch so gewollt ist. Unsere Politiker hocken ja nicht umsonst in diversen Aufsichtsräten der Automobilindustrie, und für die hat es ja letztes Jahr beispielsweise die Abwrackprämie gegeben (die die Autohersteller jetzt möglicherweise verfluchen, aber das schnelle Geld haben sie trotzdem gerne genommen)...
--
bye, Dan
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Ruf der Bahn ist längst ruiniert...
Matze86, München, Montag, 23.08.2010, 04:25 (vor 5791 Tagen) @ Blaschke
Bei diesem Zitat sieht man mal wieder, dass der Herr von der Pro-Bahn keine Ahnung hat, denn mit Überforderung hat das wohl nichts zu tun...
Ruf der Bahn ist längst ruiniert...
Holger_HAM, Hamm (Westfalen), Montag, 23.08.2010, 05:51 (vor 5791 Tagen) @ Matze86
Hallo,
Bei diesem Zitat sieht man mal wieder, dass der Herr von der Pro-Bahn keine Ahnung hat, denn mit Überforderung hat das wohl nichts zu tun...
wieso nicht? Es hat keine Einzelperson schuld an solchen Vorkommnissen. Ich würde da weder dem Zugchef und seinem Team noch den lokal Verantwortlichen einen Strick draus drehen.
Aber die Strukturen der DB scheinen, so meine Sicht als Laie, mit solchen Sachen überfordert wenn die Fahrgäste am Ende drei Stunden warten mussten. Natürlich wäre es am besten, wenn der Tf das Fahrzeug wieder so hin bekommt, dass eine Weiterfahrt möglich ist und natürlich ist Abschleppen in einen Bahnhof besser als eine Evakuierung auf freier Strecke. Aber für beide Versuche steht nicht unbegrenzt Zeit zur Verfügung.
--
Viele Grüße aus Hamm in Westfalen,
Holger
***
Der bahn.kommfort-Briefkasten. Auch vor Ihrer Haustür!
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Ruf der Bahn ist längst ruiniert...
Matze86, München, Montag, 23.08.2010, 06:31 (vor 5791 Tagen) @ Holger_HAM
Guten Morgen Holger,
dem kann ich dir nicht widersprechen, aber es dauert eben seine Zeit bis eine Hilfslok da ist. Dann merkt man, abschleppen geht nicht. Gut, dann muss eben die ERes Stuttgart her.
Aber der Bahn gleich Unfähigkeit vorzuwerfen, finde ich schon ein wenig daneben.
Ruf der Bahn ist längst ruiniert...
Dan_P, St. Ilgen/Sandhausen, Montag, 23.08.2010, 08:27 (vor 5791 Tagen) @ Matze86
dem kann ich dir nicht widersprechen, aber es dauert eben seine Zeit bis eine Hilfslok da ist. Dann merkt man, abschleppen geht nicht. Gut, dann muss eben die ERes Stuttgart her.
Aber der Bahn gleich Unfähigkeit vorzuwerfen, finde ich schon ein wenig daneben.
Nun, der Zug war nicht mal eine halbe Stunde von Stuttgart entfernt. Wenn man also wirklich Notfallpersonal da hat, sollte die ganze Aktion deutlich schneller als in drei Stunden über die Bühne gehen. Ein möglicher "Hinderungsgrund" ist die Zugehörigkeit zum 'falschen' Geschäftsbereich. Da wird eher eine Lok vom selben Geschäftsbereich von einem Bw her gekarrt, das zwei Stunden weg ist, als dass man beim anderen Geschäftsbereich um Hilfe bittet, dessen Loks vielleicht eine halbe Stunde vom liegengebliebenen Zug entfernt ist. Da müssten ja sonst ja aberwitzige Transferzahlungen geleistet werden...
--
bye, Dan
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Ruf der Bahn ist längst ruiniert...
Steffen, Montag, 23.08.2010, 08:41 (vor 5791 Tagen) @ Matze86
dem kann ich dir nicht widersprechen, aber es dauert eben seine Zeit bis eine Hilfslok da ist. Dann merkt man, abschleppen geht nicht. Gut, dann muss eben die ERes Stuttgart her.
Aber der Bahn gleich Unfähigkeit vorzuwerfen, finde ich schon ein wenig daneben.
Aus Kundensicht sind mir die Hintergründe herzlich egal. Fakt ist, da ist ein ICE (ohne Unfall!!) liegen geblieben, und dannach bin ich erstmal 3 Stunden eingesperrt. Und Vaihingen (Enz) liegt nicht in der Pampa wie etwa die Mitte des Lötschberg-Basistunnels!
Das System Eisenbahn muss auf so einen durchaus alltäglichen Fall einfach schneller reagieren können.
--
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Abschleppproblem bei ICE1
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 23.08.2010, 10:10 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Laut SWR ist der erste Abschleppversuch mit der 218 gescheitert. Die ICE-Abschlepploks, sind mit den Automatikkupplungen der ICE 2+3 und ICE-T ausgerüstet. Für die ICE1, sollte sich die DB ganz schnell eine Lösung einfallen lassen, damit auch diese Züge im Notfall problrmlos abgezogrn werden können. Überhaupt eine Schande, dass das nach fast 20 Einstzjahren nicht schon längst geschehen ist.
--
Dieser Beitrag gibt (sofern nicht anders gekennzeichnet) allein die Meinung der Verfasserin wieder
MET - Der beste Zug den es je gab
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Abschleppproblem bei ICE1
bskf, Montag, 23.08.2010, 11:29 (vor 5791 Tagen) @ 218 466-1
bearbeitet von bskf, Montag, 23.08.2010, 11:29
Für die ICE1, sollte sich die DB ganz schnell eine Lösung einfallen lassen, damit auch diese Züge im Notfall problrmlos abgezogrn werden können.
Mhm, also dass das gar nicht geht, kann nicht sein:
"Zwar hatte diese Hilfslok den Pannen-ICE hundert Meter auf den Gleisen bewegen können; aus ungeklärter Ursache setzte bei der Hilfslok eine Zwangsbremsung ein, die ein weiteres Abschleppen unmöglich machte." (Stuttgarter Zeitung).
Problemlos war's offensichtlich nicht. Aber an der Kupplung kann's ja kaum (ich sage nicht "nicht") gelegen haben, wenn die Zwangsbremsung bei der Hilfslok ansprang.
Grüße
Abschleppproblem bei ICE1
218 466-1, Red Bank NJ / ex-Ingolstadt, Montag, 23.08.2010, 11:49 (vor 5791 Tagen) @ bskf
bearbeitet von 218 466-1, Montag, 23.08.2010, 11:51
"Zwar hatte diese Hilfslok den Pannen-ICE hundert Meter auf den Gleisen bewegen können; aus ungeklärter Ursache setzte bei der Hilfslok eine Zwangsbremsung ein, die ein weiteres Abschleppen unmöglich machte." (Stuttgarter Zeitung).
Problemlos war's offensichtlich nicht. Aber an der Kupplung kann's ja kaum (ich sage nicht "nicht") gelegen haben, wenn die Zwangsbremsung bei der Hilfslok ansprang.
War die 218, dann auch im A****?
Überhaupt, geht das Abschleppen natührlich schon. Es ist aber beim ICE1, wesentlich umständlicher und zeitaufwändiger, bis die 218 am ICE1 "angedokt" ist. Bei den anderen ICE: drauffahren, einklicken und losfahren <ICE3>(218) wie bei <ICE3><ICE3> , <ICE2><ICE2> oder (440)(440).
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? Zwangsbremsung
bskf, Montag, 23.08.2010, 11:59 (vor 5791 Tagen) @ 218 466-1
Wird auch eine Zwangsbremsung eingeleitet, wenn die Traktion nicht mehr gewährleistet ist?
Lt. Höhenprofil ist der Tunnel mit die steilste Stelle dieser SFS, auch wenn die genaue Steigung nicht herauszulesen ist.
Grüße
? Zwangsbremsung
Steffen, Montag, 23.08.2010, 12:05 (vor 5791 Tagen) @ bskf
Wird auch eine Zwangsbremsung eingeleitet, wenn die Traktion nicht mehr gewährleistet ist?
Lt. Höhenprofil ist der Tunnel mit die steilste Stelle dieser SFS, auch wenn die genaue Steigung nicht herauszulesen ist.
Halte ich für ausgeschlossen, da zwei ICE 3 auf der KRM beim Abschleppen wesentlich mehr Traktion erfordern, und das klappt auch. (ich gehe mal davon aus dass in beiden Fällen 2x218 als Hilfsloks verwendet werden?)
Aber auch sonst glaube ich nicht, dass bei fehlender Traktion eine Zwangsbremsung erfolgt. Ich erinnere mich, wie eine(!) 225er mit einem langen, schweren Güterzug (mit Eisenbrammen beladen) im Schritttempo (ohne Übertreibung!) die 2,5%-Rampe von Aachen Richtung Belgien hochgekrochen ist...
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? Zwangsbremsung
bskf, Montag, 23.08.2010, 12:13 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Aber auch sonst glaube ich nicht, dass bei fehlender Traktion eine Zwangsbremsung erfolgt. Ich erinnere mich, wie eine(!) 225er mit einem langen, schweren Güterzug (mit Eisenbrammen beladen) im Schritttempo (ohne Übertreibung!) die 2,5%-Rampe von Aachen Richtung Belgien hochgekrochen ist...
O.K., danke. Umso merkwürdiger das Ganze!?!
Traktion in Steigungen
Fabian318, Münster i. W., Montag, 23.08.2010, 12:19 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
bearbeitet von Fabian318, Montag, 23.08.2010, 12:21
Die Baureihe 218 hat eine Anfahrzugkraft von 235 kN, ein ICE1-Triebkopf 200 kN. Wenn für die Strecke unterstellt wird, dass er auch mit nur einem Triebkopf überall anfahren kann, sollte dies zumindest kein Problem sein.
Diese Annahme gilt aber z.B. nicht für die Geislinger Steige, wo bei einem ICE 1 mit (25,50] % Traktionsleistung die Strecke nur bei grüner Welle befahren werden darf und kein Anfahrversuch unternommen werden darf, wenn der Zug zum Stehen gekommen ist.
Traktion in Steigungen
Steffen, Montag, 23.08.2010, 13:33 (vor 5791 Tagen) @ Fabian318
Diese Annahme gilt aber z.B. nicht für die Geislinger Steige, wo bei einem ICE 1 mit (25,50] % Traktionsleistung die Strecke nur bei grüner Welle befahren werden darf und kein Anfahrversuch unternommen werden darf, wenn der Zug zum Stehen gekommen ist.
Warum darf man dann nicht versuchen anzufahren, bzw. was würde dann passieren?
--
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Traktion in Steigungen
Fabian318, Münster i. W., Montag, 23.08.2010, 13:38 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Warum darf man dann nicht versuchen anzufahren, bzw. was würde dann passieren?
Die Gefahr, dass es der Zug überhaupt nicht schafft und die Schienen kaputt schleudert ist offenbar zu groß.
Traktion in Steigungen
Steffen, Montag, 23.08.2010, 13:41 (vor 5791 Tagen) @ Fabian318
Warum darf man dann nicht versuchen anzufahren, bzw. was würde dann passieren?
Die Gefahr, dass es der Zug überhaupt nicht schafft und die Schienen kaputt schleudert ist offenbar zu groß.
Der ICE hat doch Schleuderschutz? *wunder*
Ich denke die Anfahrversuche werden keinen Erfolg haben. Mich hat das Wort "verboten" nur stutzig gemacht.
--
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Traktion in Steigungen
Fabian318, Münster i. W., Montag, 23.08.2010, 13:57 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Ich denke die Anfahrversuche werden keinen Erfolg haben. Mich hat das Wort "verboten" nur stutzig gemacht.
Denke ich auch. Aber jeder Schleuderschutz stößt auch mal an seine Grenzen...
Es heißt: [Bei fahren auf grüner Welle] "Kommen Sie in der Steigung zum Stehen, dürfen Sie keinen Anfahrversuch unternehmen!".
Rettungsplan liegengebliebener ICE 1 auf Steilstrecken?
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 23.08.2010, 14:01 (vor 5791 Tagen) @ Fabian318
bearbeitet von Oscar (NL), Montag, 23.08.2010, 14:03
Die Baureihe 218 hat eine Anfahrzugkraft von 235 kN, ein ICE1-Triebkopf 200 kN. Wenn für die Strecke unterstellt wird, dass er auch mit nur einem Triebkopf überall anfahren kann, sollte dies zumindest kein Problem sein.
Diese Annahme gilt aber z.B. nicht für die Geislinger Steige, wo bei einem ICE 1 mit (25,50] % Traktionsleistung die Strecke nur bei grüner Welle befahren werden darf und kein Anfahrversuch unternommen werden darf, wenn der Zug zum Stehen gekommen ist.
?????
In einem Post lese ich, dass DB Fernverkehr nicht mit 2x218 einen ICE 1 abschleppen kann, und hier lese ich, dass auf S-UL ein liegengebliebener ICE 1 nicht aus eigener Kraft anfahren darf.
Gibt es überhaupt geeignete Abschlepploks für den ICE 1, z.B. 2x Kastenzehner oder so? Wenn nicht, dann verstehe ich die ganze Entwicklung des ICE 1 nicht mehr. Wieso hat man in ein Fahrzeug investiert, das man bei Ausfall auf Steilstrecken nicht retten kann?
Gut, dass es dieses Forum gibt. Ich werde die Steige zumindest mit dem ICE 1 vermeiden. Dann halt Stuttgart-Ulm mit dem IC und ab Ulm wieder ICE fahren. IC-Wagenzüge kann man ja noch nachschieben. Das hat in den 80ern immer funktioniert.
gruß,
Oscar (NL), vermisst das "Like" / "Finde ich gut" "Daume hoch" Facebook-Button.
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Rettungsplan liegengebliebener ICE 1 auf Steilstrecken?
Fabian318, Münster i. W., Montag, 23.08.2010, 14:06 (vor 5791 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von Fabian318, Montag, 23.08.2010, 14:06
In einem Post lese ich, dass DB Fernverkehr nicht mit 2x218 einen ICE 1 abschleppen kann,
Es ist doch sehr wohl möglich, dass eine 218 (2x218 erst recht) einen ICE 1 abschleppen kann. Die Probleme lagen offensichtlich anderswo, das ist bei DSO auch endlich mal rauskristallisiert.
und hier lese ich, dass auf S-UL ein liegengebliebener ICE 1 nicht aus eigener Kraft anfahren darf.
Die Steige ist nicht gleich Stuttgart-Ulm, sondern nur ein sehr kleiner Teil von Geislingen nach Amstetten.
Wenn ein ICE 1 die Steige mit grüner Welle befahren muss, muss auch entweder eine Vorspannlok vorausfahren (und bei der Fahrt sanden) oder es muss sich bereits eine Vorspannlok in Amstetten befinden. Das ist da also alles kein Problem.
Gibt es überhaupt geeignete Abschlepploks für den ICE 1, z.B. 2x Kastenzehner oder so?
Ja, die 218.
das man bei Ausfall auf Steilstrecken nicht retten kann?
Kann man doch, durch die in Amstetten hinterstellten Vorspannloks. Das Verfahren ist allemal besser als bei entsprechendem Traktionsausfalls gleich die gesamte Fahrt über die Steige zu verweigern.
Gut, dass es dieses Forum gibt. Ich werde die Steige zumindest mit dem ICE 1 vermeiden.
Wie gesagt, das kannst du beruhigt doch tun.
Rettungsplan liegengebliebener ICE 1 auf Steilstrecken?
Steffen, Montag, 23.08.2010, 14:16 (vor 5791 Tagen) @ Fabian318
Hallo Fabian,
Wenn ein ICE 1 die Steige mit grüner Welle befahren muss, muss auch entweder eine Vorspannlok vorausfahren (und bei der Fahrt sanden) [...]
Wie soll das gehen?
Oder: Was exakt heißt "grüne Welle"?
Ich stelle mir das so vor, dass bei Ausfahrt aus Geislingen bis einschliesslich zum Einfahrsignal in Amsdetten "grün" sein muss. Dann muss also die Sand-Streu-Lok bereits in Amsdetten angekommen sein, ehe der ICE in Geislingen los fährt. Zwei Züge in einer "Grünphase" ist ein bisschen gefährlich ;)
[...] oder es muss sich bereits eine Vorspannlok in Amstetten befinden.
Wer sandet dann? Niemand?
--
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Rettungsplan liegengebliebener ICE 1 auf Steilstrecken?
Fabian318, Münster i. W., Montag, 23.08.2010, 14:21 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Hallo,
Wie soll das gehen?
Oder: Was exakt heißt "grüne Welle"?
Freie Fahrt von Geislingen West bis einschl. ESig Amstetten.
Dann muss also die Sand-Streu-Lok bereits in Amsdetten angekommen sein, ehe der ICE in Geislingen los fährt. Zwei Züge in einer "Grünphase" ist ein bisschen gefährlich ;)
In der Tat...
Wer sandet dann? Niemand?
Der ICE selbst, bei widrigem Wetter.
Grüne Welle
Jogi, Montag, 23.08.2010, 14:23 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Wenn ein ICE 1 die Steige mit grüner Welle befahren muss, muss auch entweder eine Vorspannlok vorausfahren (und bei der Fahrt sanden) [...]
Wie soll das gehen?
Oder: Was exakt heißt "grüne Welle"?
Ich stelle mir das so vor, dass bei Ausfahrt aus Geislingen bis einschliesslich zum Einfahrsignal in Amsdetten "grün" sein muss. Dann muss also die Sand-Streu-Lok bereits in Amsdetten angekommen sein, ehe der ICE in Geislingen los fährt. Zwei Züge in einer "Grünphase" ist ein bisschen gefährlich ;)
Das wird wohl heißen, dass der vorausliegende Streckenblock frei ist, so dass verhindert wird, dass der "halbstarke" ICE-1 anhalten oder gar nur langsamer werden muss.
Übrigens, das Kaff heißt Amstetten ;)
Grüße, Jogi
Grüne Welle
Steffen, Montag, 23.08.2010, 14:36 (vor 5791 Tagen) @ Jogi
Übrigens, das Kaff heißt Amstetten ;)
Von mir aus ;))
Bist Du etwa verwand oder verschwägert mit der Geislingersteigenmetropole? *duck*
--
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Weder noch
Jogi, Montag, 23.08.2010, 15:17 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
Übrigens, das Kaff heißt Amstetten ;)
Von mir aus ;))
Bist Du etwa verwand oder verschwägert mit der Geislingersteigenmetropole? *duck*
Nö, weder mit Amstetten noch Steislingen an der Geige bin ich verwandt ;)
*ebenfalls-duck-und-weg*
Rettungsplan liegengebliebener ICE 1 auf Steilstrecken?
Steffen, Montag, 23.08.2010, 14:08 (vor 5791 Tagen) @ Oscar (NL)
Hallo Oscar,
keine Panik ;))
?????
In einem Post lese ich, dass DB Fernverkehr nicht mit 2x218 einen ICE 1 abschleppen kann, und hier lese ich, dass auf S-UL ein liegengebliebener ICE 1 nicht aus eigener Kraft anfahren darf.
Das betrifft nur den Fall, dass der Zug nur noch 50% Traktion hat! Ein voll funktionsfähiger ICE 1 (und 2) kann die Geislinger Steige uneingeschränkt befahren.
Abschleppen kann man jeden ICE an jeder Stelle im Netz mit 2x218 (ich hoffe nicht dass ich mich damit zu weit aus dem Fenster lehne??). Wenn es nicht klappt hat es andere Ursachen.
Gut, dass es dieses Forum gibt. Ich werde die Steige zumindest mit dem ICE 1 vermeiden. Dann halt Stuttgart-Ulm mit dem IC und ab Ulm wieder ICE fahren. IC-Wagenzüge kann man ja noch nachschieben. Das hat in den 80ern immer funktioniert.
In den 80ger Jahren, als z.B. BR 120 mit einem (damals noch langen) IC oder IR die Steige befahren hat, kam sie auch ins Schleudern, wenn die Schienen etwas rutschig waren! Und das bei 100% Antriebsleistung.
Viele Grüße
Steffen, der die Steige schon mit BR 103+14 Wagen ohne Nachschieben hinaufgefahren ist :) (zugegeben, die heutigen Wagen sind schwerer)
--
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Rettungsplan liegengebliebener ICE 1 auf Steilstrecken?
Fabian318, Münster i. W., Montag, 23.08.2010, 14:22 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
bearbeitet von Fabian318, Montag, 23.08.2010, 14:26
Abschleppen kann man jeden ICE an jeder Stelle im Netz mit 2x218 (ich hoffe nicht dass ich mich damit zu weit aus dem Fenster lehne??). Wenn es nicht klappt hat es andere Ursachen.
Exakt, und es muss ja selbst möglich sein mit 2x218 eine Doppeltraktion ICE 3 aus 4 % Steigung zu ziehen.
Steffen, der die Steige schon mit BR 103+14 Wagen ohne Nachschieben hinaufgefahren ist :) (zugegeben, die heutigen Wagen sind schwerer)
Bei der 120 liegt die Grenzlast dort bei 875 t, also bei 14 Wagen 62t/Wagen. Dürfte also auch mit der 120 kein Problem sein.
Rettungsplan liegengebliebener ICE 1 auf Steilstrecken?
ICE-TD, Montag, 23.08.2010, 17:08 (vor 5791 Tagen) @ Fabian318
Exakt, und es muss ja selbst möglich sein mit 2x218 eine Doppeltraktion ICE 3 aus 4 % Steigung zu ziehen.
Nein, nur wenn noch ein Zugteil fahrtüchtig ist und mind. 75% Traktionsleistung hat.
Reibungsmasse
Manitou, Montag, 23.08.2010, 23:57 (vor 5790 Tagen) @ ICE-TD
Für das Anfahren in Steigungen ist die Reibungsmasse entscheident.
Da die meisten Tfz eine Achslast von 20 t haben, hat somit ein ICE1 (2xICE2) 160 t Reibungsmasse (die sich je abgeschalteten Drehgestell um 40 t reduziert), ein IC mit BR 101/120 nur 80 t Reibungsmasse, mit BR 103 aber 120 t.
Die BR 218 hat ebenfalls 80 t Reibungsmasse.
@Oscar
Fabian318, Münster i. W., Montag, 23.08.2010, 14:19 (vor 5791 Tagen) @ Oscar (NL)
@Oscar
Schick mir doch mal bitte eine Mail über das Kontaktformular. Danke!
Danke für die Infos! (mwT)
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Montag, 23.08.2010, 14:35 (vor 5791 Tagen) @ Oscar (NL)
Danke für die Erklärungen.
Irgendwas schien mir nicht logisch, aber jetzt kann ich die Sache verstehen.
Mußte wohl die 50% Marke überschaut haben.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Abschleppproblem bei ICE1
ICE-TD, Montag, 23.08.2010, 12:39 (vor 5791 Tagen) @ 218 466-1
. Bei den anderen ICE: drauffahren, einklicken und losfahren <ICE3>(218) wie bei <ICE3><ICE3> , <ICE2><ICE2> oder (440)(440).
Ich liebe es immer wenn Hobbyeisenbahner uns erklären wie einfach alles ist und wie doof wir doch sind. Fakt ist, wenn du eine 218 so einfach wie von dir beschrieben an einen ICE3 kuppelst, kommst du keinen mm weit beim Abschleppversuch, dafür sorgt die Leittechnik des Zuges.
Abschleppproblem bei ICE1
bskf, Montag, 23.08.2010, 13:13 (vor 5791 Tagen) @ ICE-TD
Ich liebe es immer wenn Hobbyeisenbahner uns erklären wie einfach alles ist
kann ich verstehen.
Dennoch: Den Beitrag von 218 466-1 habe zumindest ich (Laie) so verstanden, dass der Kupplungsvorgang _im Vergleich_ zu ICE1 einfach, nicht im exakten Wortsinne (ob dem so ist: keine Ahnung).
Grüße
Abschleppproblem bei ICE1
liebe70, Montag, 23.08.2010, 13:26 (vor 5791 Tagen) @ ICE-TD
. Bei den anderen ICE: drauffahren, einklicken und losfahren <ICE3>(218) wie bei <ICE3><ICE3> , <ICE2><ICE2> oder (440)(440).
Ich liebe es immer wenn Hobbyeisenbahner uns erklären wie einfach alles ist und wie doof wir doch sind. Fakt ist, wenn du eine 218 so einfach wie von dir beschrieben an einen ICE3 kuppelst, kommst du keinen mm weit beim Abschleppversuch, dafür sorgt die Leittechnik des Zuges.
Laß die Schlaumeier doch machen. Das letzte Großmaul, was mir erklären wollte, wie eine Fahrkarte ausgestellt wird, habe ich gezwungen, eben dieses zu tun. Er sollte vor meinen Augen die Fahrkarte ausstellen. Wie weit er kam, war mir klar. Er versagte auf ganzer Linie. Danach war Ruhe.
Es gab auch schon Schlaumeier aus der Chefetage der DB, die vorn auf dem Tfz mit weiteren anwesenden Gästen des Unternehmens mitfuhren und erklären wollten, daß das Tfz automatisch fährt. Was danach passierte, war auch absehbar:
Der Tf stand auf und stellte sich hinter die Gruppe. Auf die erstaunte Frage, was er denn da mache, erklärte er, daß ja das Tfz automatisch fährt und er nicht nötig sei. Nach der unweigerlichen Zwangsbremsung waren beim nächsten Halt die Gestalten vom Führerstand verschwunden...
Das beste ist, auf solchen Dummschwall nicht zu reagieren. Man regt sich nur unnötig auf. Ich kann mich auch sehr gut via Mailinglisten unterhalten bzw. auf andere Foren bzw. das Usenet ausweichen...
Abschleppproblem bei ICE1
alexandrus, Montag, 23.08.2010, 20:12 (vor 5790 Tagen) @ ICE-TD
. Bei den anderen ICE: drauffahren, einklicken und losfahren <ICE3>(218) wie bei <ICE3><ICE3> , <ICE2><ICE2> oder (440)(440).
Ich liebe es immer wenn Hobbyeisenbahner uns erklären wie einfach alles ist und wie doof wir doch sind. Fakt ist, wenn du eine 218 so einfach wie von dir beschrieben an einen ICE3 kuppelst, kommst du keinen mm weit beim Abschleppversuch, dafür sorgt die Leittechnik des Zuges.
Ach bitte, bitte laß sie doch...... Ich kann mich dann immer köstlich darüber amüsieren :-)
Abschleppproblem bei ICE1
alexandrus, Montag, 23.08.2010, 12:11 (vor 5791 Tagen) @ 218 466-1
Laut SWR ist der erste Abschleppversuch mit der 218 gescheitert. Die ICE-Abschlepploks, sind mit den Automatikkupplungen der ICE 2+3 und ICE-T ausgerüstet. Für die ICE1, sollte sich die DB ganz schnell eine Lösung einfallen lassen, damit auch diese Züge im Notfall problrmlos abgezogrn werden können. Überhaupt eine Schande, dass das nach fast 20 Einstzjahren nicht schon längst geschehen ist.
Eine Schande ist es wohl nicht, da die Kupplung sowohl an die ICE 2+3 incl T als AUCH an den ICE 1 paßt.
Abschleppproblem bei ICE1
Fabian318, Münster i. W., Montag, 23.08.2010, 12:22 (vor 5791 Tagen) @ alexandrus
Eine Schande ist es wohl nicht, da die Kupplung sowohl an die ICE 2+3 incl T als AUCH an den ICE 1 paßt.
Und sich doch die ÜK der 218 auch wieder relativ leicht entfernen lässt und im ICE 1 ja selbst auch noch eine Übergangskupplung vorhanden ist?
Abschleppproblem bei ICE1
ice1forever, Montag, 23.08.2010, 16:11 (vor 5791 Tagen) @ Fabian318
Eine Schande ist es wohl nicht, da die Kupplung sowohl an die ICE 2+3 incl T als AUCH an den ICE 1 paßt.
Und sich doch die ÜK der 218 auch wieder relativ leicht entfernen lässt und im ICE 1 ja selbst auch noch eine Übergangskupplung vorhanden ist?
Korrekt! In jedem Triebkopf wird eine entsprechende Kupplung für das Abschleppen mitgeführt. Daran kann´s also nicht gelegen haben. Ich vermute mehr in die Richtung das ein Lösen der Bremsen, warum auch immer, nicht möglich war.
Gruß, Markus
Abschleppproblem bei ICE1
bskf, Montag, 23.08.2010, 16:46 (vor 5791 Tagen) @ ice1forever
Daran kann´s also nicht gelegen haben.
Richtig. Die Lok konnte anfahren, kam aber nach 100 bis einigen 100 Metern wieder zum stehen (durch mehrere Berichte bestätigt). Als Grund wird Zwangsbremsung angegeben.
Grüße
Abschleppproblem bei ICE1
alexandrus, Montag, 23.08.2010, 20:08 (vor 5790 Tagen) @ Fabian318
Eine Schande ist es wohl nicht, da die Kupplung sowohl an die ICE 2+3 incl T als AUCH an den ICE 1 paßt.
Und sich doch die ÜK der 218 auch wieder relativ leicht entfernen lässt und im ICE 1 ja selbst auch noch eine Übergangskupplung vorhanden ist?
Die ÜK der 218 ist die gleiche ÜK die in jedem ICE-TK verstaut ist, braucht demnach nicht abgebaut werden.
Abschleppproblem bei ICE1
murdock, Dienstag, 24.08.2010, 08:32 (vor 5790 Tagen) @ alexandrus
In dem Bericht des mitfahrenden Reporters stand geschrieben der Zug wurde abgeschleppt und erhielt dann erst Zwangsbremsungen.
Könnte dies was mit den Federspeicherbremsen und deren Überwachung zutun haben?
Abschleppproblem bei ICE1
alexandrus, Dienstag, 24.08.2010, 09:33 (vor 5790 Tagen) @ murdock
In dem Bericht des mitfahrenden Reporters stand geschrieben der Zug wurde abgeschleppt und erhielt dann erst Zwangsbremsungen.
Könnte dies was mit den Federspeicherbremsen und deren Überwachung zutun haben?
Dazu kann ich nur Vermutungen machen, daß bringt aber nichts. Auch ein Bericht eines Reporters bringt da nicht viel, da dies nur Wahrnehmungen eines Laien sind.
Pampa?
Sören Heise, Region Hannover, Montag, 23.08.2010, 20:15 (vor 5790 Tagen) @ Steffen
Aus Kundensicht sind mir die Hintergründe herzlich egal. Fakt ist, da ist ein ICE (ohne Unfall!!) liegen geblieben, und dannach bin ich erstmal 3 Stunden eingesperrt. Und Vaihingen (Enz) liegt nicht in der Pampa wie etwa die Mitte des Lötschberg-Basistunnels!
Hej!
Es mag durchaus sein, daß die Mitte des Lötschberg-Baistunnels mitten in der Pampa liegt, wenn man den Tunnel dort verläßt. Was das Notfalltechnische betrifft, so würde ich davon ausgehen, daß sie weniger pampös (oder pampig?) ist als Vaihingen an der Enz.
Das System Eisenbahn muss auf so einen durchaus alltäglichen Fall einfach schneller reagieren können.
Das sehe wohl nicht nur ich genau so, wenn ich mir die Länge der Diskussion ansehe.
/Sören
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Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
Ruf der Bahn ist längst ruiniert...
moonglum, Hagen, Montag, 23.08.2010, 22:21 (vor 5790 Tagen) @ Blaschke
Zustimmung!!!
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Schöne Grüße aus den EC 6/7/8/9,
wo es Wein in Karaffen, keine Mikrowelle und kein in Schüsseln gepamptes Essen gibt.
https://adobe.ly/2PMZyEV
kurzfristig: SWR1 berichtet nach 12:30 darüber
Jogi, Montag, 23.08.2010, 12:31 (vor 5791 Tagen) @ GUB
Hallo zusammen,
anscheinend ist ein SWR-Reporter im betroffenen Zug gesessen. Seine Erlebnisse will er wohl um kurz nach 12:30 Uhr (wenn ich richtig gehört habe) schildern.
Hier der Link zum Livestream: http://www.swr.de/swr1/-/id=266634/nid=266634/did=1574180/pv=mplayer/1o17ebm/index.html
Wenn's jemanden interessiert und nicht hören kann, kann ich eventuell eine kurze Zusammenfassung tippen.
Grüße, Jogi
kurzfristig: SWR1 berichtet nach 12:30 darüber
Steffen, Montag, 23.08.2010, 13:33 (vor 5791 Tagen) @ Jogi
Hallo Jogi,
eine kurze(!) Zusammenfassung wäre nett :)
Danke und Gruß
Steffen
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Zusammenfassung des SWR1-Erlebnisberichts
Jogi, Montag, 23.08.2010, 14:19 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
eine kurze(!) Zusammenfassung wäre nett :)
Werde mich bemühen :)
Gleich vorweg: mit "Bericht" habe ich mich übernommen bei der Ankündigung, es war viel mehr die Schilderung eines betroffenen Fahrgastes und dementsprechend subjektiv gefärbt.
Erste Antwort schilderte grob die drei Stunden: Anhalten - nichts passiert bis auf einige Durchsagen "Triebkopfschaden". Schließlich Ankündigung der Abschlepplok, die kommen soll. Der Versuch schlug bekanntlich fehl. Etwa 1/2 Stunde nachdem erfolglosen Versuch Ankündigung der Evakuierung.
Zweite Frage stellte den Bezug zur (vergangenen?) Klimaanlagenproblematik her, Reporter - der im Bordrestaurant saß - meinte, deren Ausfall merke man durch schnelles Warmwerden. Da der Zug gut ausgelastet war (= einige Fahrgäste saßen am Boden) habe sich Unmut und Aggressionen breitgemacht. Kreislaufprobleme bei älteren Leuten.
Dritte Frage über die Informationslage: sei nach Meinung des Betroffenen schlecht gewesen.
Schließlich schilderte er die Evakuierung: Sei über 2 Türen erfolgt. Die Fahrgäste hätten auf Anweisung wohl der Zub den Tunnel langlaufen sollen, an dessen Ende der Ersatzzug wartete. Beschrieb er als beklemmend wegen Dunkelheit. Das ist ja nachvollziehbar, aber die Meinung, man wisse nicht, ob Gegenverkehr kommt zeugt ja nun wirklich von Unwissenheit...
Den Schlusspunkt des Erlebnisberichtes bildete die Frage, wann der Reporter das nächste Mal Zug fahren werde. Den süffisanten Unterton der Moderatorin konterte der Betroffene mit "Heute abend schon".
@ Steffen: Kurz genug? :)
Grüße, Jogi
Zusammenfassung des SWR1-Erlebnisberichts
Steffen, Montag, 23.08.2010, 14:33 (vor 5791 Tagen) @ Jogi
@ Steffen: Kurz genug? :)
Perfekt ;)
Ich danke Dir!
Gleich vorweg: mit "Bericht" habe ich mich übernommen bei der Ankündigung, es war viel mehr die Schilderung eines betroffenen Fahrgastes und dementsprechend subjektiv gefärbt.
Da wurde wahrscheinlich wieder kleines groß angekündigt. Radio halt...
Schließlich schilderte er die Evakuierung: Sei über 2 Türen erfolgt. Die Fahrgäste hätten auf Anweisung wohl der Zub den Tunnel langlaufen sollen, an dessen Ende der Ersatzzug wartete. Beschrieb er als beklemmend wegen Dunkelheit.
Nanu - haben die Tunnel keine Tunnelbeleuchtung?
Also ein Teil der Tunnel ist dauerbeleuchtet, das sehe ich beim Durchfahren. Aber sind die restlichen Tunnel wirklich nicht beleuchtbar?
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Tunnelbeleuchtung
Fabian318, Münster i. W., Montag, 23.08.2010, 14:52 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
bearbeitet von Fabian318, Montag, 23.08.2010, 14:57
Also ein Teil der Tunnel ist dauerbeleuchtet, das sehe ich beim Durchfahren. Aber sind die restlichen Tunnel wirklich nicht beleuchtbar?
Die Tunnels der SFS 1. Generation ab 800 Meter hatten ursprünglich nur eine Orientierungsbeleuchtung Länge etwa alle 125 Meter. Neuester Standard ist eine Sicherheitsbeleuchtung etwa alle 25 Meter, mit dem auch die älteren Tunnels ausgerüstet werden, zumindest nach und nach. Allerdings sollte, wie ich es immer höre, die Tunnelbeleuchtung eigentlich überall stets ausgeschaltet bleiben, außer in Tunnels mit Orientierungsbeleuchtung.
Überhaupt nicht beleuchtbare Tunnels sollte es in den SFSs ab einer gewissen Länger meines Wissen nach mittlerweile nicht mehr geben, in anderen Tunnels aber sehr wohl, z.B. der Ostberger Tunnel zwischen Schwerte und Holzwickede ist meines Erachtens nicht beleuchtbar, ebenso früher der Kaiser-Wilhelm-Tunnel (ist nachgerüstet) oder der alte Buschtunnel.
Anmerkungen
Jogi, Montag, 23.08.2010, 15:25 (vor 5791 Tagen) @ Steffen
bearbeitet von Jogi, Montag, 23.08.2010, 15:26
Gleich vorweg: mit "Bericht" habe ich mich übernommen bei der Ankündigung, es war viel mehr die Schilderung eines betroffenen Fahrgastes und dementsprechend subjektiv gefärbt.
Da wurde wahrscheinlich wieder kleines groß angekündigt. Radio halt...
SWR1 Aktuell ist eigentlich recht informativ und sachlich. Man kann ja nicht immer swr.contra hören, etwas Musik sollte zwischendrin auch sein. Aber deren Festplatte könnte man mal um ein paar Titel erweitern ;) Und von SWR3 Noon, wenn der Tücking-Besen loslegt, red ich lieber gar nicht. Aber genug vom öffentlich-rechtlichen GEZ-noch-Radio?...
Und groß angekündigt wurde da nichts, das war ein üblicher Hinweis à la "In dieser halben Stunde berichten wir über Ereignis XY".
Schließlich schilderte er die Evakuierung: Sei über 2 Türen erfolgt. Die Fahrgäste hätten auf Anweisung wohl der Zub den Tunnel langlaufen sollen, an dessen Ende der Ersatzzug wartete. Beschrieb er als beklemmend wegen Dunkelheit.
Nanu - haben die Tunnel keine Tunnelbeleuchtung?Also ein Teil der Tunnel ist dauerbeleuchtet, das sehe ich beim Durchfahren. Aber sind die restlichen Tunnel wirklich nicht beleuchtbar?
Fabian hat ja schon die betriebsinterne Sicht geschildert, meine Fahrgastfroschperspektive dazu: Stell Dir mal vor, Du müsstest 1 km auf Schotter bzw. an der Wand entlang da lang laufen. Hell sind die Orientierungsfunseln nicht wirklich, außer man steht direkt drunter. Dienen ja hauptsächlich dem Tf (oh Wunder) zur Orientierung.
Grüße, Jogi
Notfallmanager mit Rallyeausbildung?
bskf, Dienstag, 24.08.2010, 09:37 (vor 5790 Tagen) @ Steffen
Muss eine Notfallmanager Rallyequalitäten haben?
siehe swr-Bericht bei 00:09, rechts unten ;-)
Grüße
Augenzeugenbericht
bskf, Montag, 23.08.2010, 15:39 (vor 5791 Tagen) @ GUB