Studie des Umweltbundesamtes (S21, SFS Nürnberg-Erfurt) (Allgemeines Forum)
ice-t-411, Freitag, 13.08.2010, 10:46 (vor 5780 Tagen)
Hi!
zur Info: http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2010-08/bahn-verschwendung-stuttgart21
(Konnte die Studie leider nicht als ganzes finden, wäre sicher auf Interessant.)
Zu Stuttgart 21 will ich hier keine Diskussion lostreten, da wurde wohl schon alles mehrfach gesagt und für den Güterverkehr ist es auch herzlich egal...
Die Richtung die das UBA einschlägt ist dafür natürlich interessant. Letztlich ist die Einschätzung, dass im Güterverkehr und Regionalverkehr viel größeres Potential liegt als im Hochgeschwindigkeitsverkehr, während ein Großteil der Investitionen in den letzten Jahren in letzteren floss.
Betrachten wir mal die Projekte der letzten Jahre:
SFS Hannover-Würzburg, Mannheim-Stuttgart: Auf der Bestandstrecke wurden Trassen frei, Güterverkehr nur von 22-6 Uhr und damit nicht im geplanten Maße
SFS Hannover-Berlin: Reiner Fernverkehrsanspruch über Güterverkehr ist mir nichts bekannt (Wikipedia spricht von einzelnen Zügen). Keine zusätzlichen Trassen auf ABS-Abschnitten, NBS-Abschnitt relativ kurz
SFS Frankfurt-Köln: Deutliche Entlastung Rheintalbahn, somit auch für den Güterverkehr entscheidende Vorteile
SFS Nürnberg-München: Bis jetzt kein Güterverkehr, teilweise Entlastung der Bestandsstrecke, die aber immer noch ein hohes Aufkommen besitzt. Keine Entlastung im ABS Abschnitt.
SFS Karslruhe-Basel: Hauptaugenmerk auf Güterverkehr durch 4-gleisigen Ausbau
SFS Nürnberg-Erfurt-Halle/Leipzig: Güterverkehr geplant, relativ geringe Fernverkehrauslastung geplant
SFS Wildlingen-Ulm: Strecke mit durchschnittlicher Steigung von 2,5% deutlich zu Steil für schweren Güterverkehr. Bestandstrecke ist ähnlich ungünstig
Zum Vergleich die größten Engpässe im Güterverkehr (laut DB Netz):
* Würzburg-Fürth: Bis jetzt kein Neu/Ausbauprojekt
* Nürnberg-Bamberg: Prinzipiell als Viergleisigkeit im VDE 8.1 enthalten, Baubeginn größtenteils unbestimmt verschoben
* Frankfurt-Hanau: Studie Mottgers-Spange
* Offenburg-Freiburg: in NBS Karlsruhe-Basel berücksichtigt.
* Hafenhinterlandverkehr ist bei DB Netz bis jetzt nicht direkt aufgeführt
Entwicklungsmöglichkeiten:
Falls die GATE-Signalisierung (bzw. eine Entsprechung für ETCS) zugelassen wird, dürfte einem Mischverkehr auf den Alt-SFS und auch auf Nürnberg-Ingolstadt und Nünberg-Erfurt nicht mehr im Wege stehen, was zumindest zu Randzeiten zu deutlich besserer Streckenauslastung führen sollte.
Ein Ausbau der Strecke Fürth-Würzburg wird auf Dauer unausweichlich werden, selbst wenn sie durch das VDE 8.x evtl. über einige Nord-Süd und über die Ausweichstrecke Schweinfurt-Bamberg-Nürberg (bei 4-Gleisigkeit)in Ost-West-Richtung entlastet werden kann.
Wie ist eure Meinung dazu? Ist eine weitere Fokussierung auf den Schnellverkehr überhaupt noch sinnvoll oder sollte Umweltpolitisch tatsächlich der Güterverkehr in der Planung Vorrang haben?
Johannes
Studie des Umweltbundesamtes (S21, SFS Nürnberg-Erfurt)
Steffen, Freitag, 13.08.2010, 13:16 (vor 5780 Tagen) @ ice-t-411
Hallo Johannes,
SFS Wildlingen-Ulm:
Uuuuuh - das tut mir als Stuttgarter in den Augen weh *augenzukneif*
Die Neckarmetropole heisst nämlich "Wendlingen".
;)
Wie ist eure Meinung dazu? Ist eine weitere Fokussierung auf den Schnellverkehr überhaupt noch sinnvoll oder sollte Umweltpolitisch tatsächlich der Güterverkehr in der Planung Vorrang haben?
Wieso nicht beides?
Ich denke, ein immer schnellerer Personenfernverkehr ist eine unausweichliche Entwicklung. Das bedeutet zugleich, dass auf "Altstrecken" die Kapazität sinkt. Daher sehe ich es auch als Verbesserungen im Güterverkehr, wenn der Fernverkehr konsequent(!!! - daran hapert es in Deutschland noch) vom Güterverkehr getrennt wird.
Es gibt zwei Möglichkeiten:
(1) Die deutsche (und französische): Den ICE (TGV) auslagern.
(2) Die niederländische (und Belgische): dem (Haupt-)Güterverkehr eine eigene Strecke wiedmen
Es sind sicherlich beide Varianten gut. Bei (1) Gewinnen der Fernverkehr mehr, bei (2) der Güterverkehr. Was nun insgesamt besser ist, kann ich so nicht sagen. Aber bei der Zugdichte auf französischen SFS ist sicherlich deren Variante dort die beste Wahl.
Das größte Problem in Deutschland sehe ich eigentlich darin, dass es immer noch Stellen gibt (und noch seeeeeeehr lange geben wird), wo sich Züge gegenseitig behindern. Ein Beispiel ist direkt bei mir vor der Türe: Aachen-Köln. Hierüber wird neben ICE (bis 250 km/h) und Nahverkehr (140/160 km/h) ein größerer Teil des Exports befördert.
Generell sehe ich aber auch, dass bei Neubauten der Güterverkehr stark vernachlässigt wird. Dabei stehen doch alle Prognosen auf starker Zunahme?
--
![[image]](http://img.aachen-im-bild.de/brueckebelgien.jpg)
Studie des Umweltbundesamtes (S21, SFS Nürnberg-Erfurt)
ice-t-411, Freitag, 13.08.2010, 14:56 (vor 5780 Tagen) @ Steffen
Hi!
Uuuuuh - das tut mir als Stuttgarter in den Augen weh *augenzukneif*
Die Neckarmetropole heisst nämlich "Wendlingen".
;)
Sorry, vertippt, Finger wieder mal schneller als der Kopf!
Johannes
Studie des Umweltbundesamtes (S21, SFS Nürnberg-Erfurt)
fabs, Braunschweig, Freitag, 13.08.2010, 14:28 (vor 5780 Tagen) @ ice-t-411
Moin!
Nur als Info (ohne besserwisserisch klingen zu wollen):
Sicherlich herrscht dort kein so starker Verkehr wie zwischen Hamburg und Nürnberg, aber auch zwischen Hannover und Berlin fahren weit mehr als "einzelne" Güterzüge. Ich bin da selbst schon zu allen unmöglichen Tages- und Nachtzeiten lang gefahren - und war nie der einzige!
Viele Grüße
fabs
--
Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...
Studie des Umweltbundesamtes (S21, SFS Nürnberg-Erfurt)
ice-t-411, Freitag, 13.08.2010, 14:57 (vor 5780 Tagen) @ fabs
bearbeitet von ice-t-411, Freitag, 13.08.2010, 14:58
Hi!
Nur als Info (ohne besserwisserisch klingen zu wollen):
Sicherlich herrscht dort kein so starker Verkehr wie zwischen Hamburg und Nürnberg, aber auch zwischen Hannover und Berlin fahren weit mehr als "einzelne" Güterzüge. Ich bin da selbst schon zu allen unmöglichen Tages- und Nachtzeiten lang gefahren - und war nie der einzige!
Bin auf der Strecke nicht gerade oft unterwegs, deshalb gehe ich davon aus, dass du Recht hast. Vielleicht sollte die Angabe in der wikipedia (mit vernünftiger Quelle) aktualisiert werden.
Gruß
Johannes
Studie des Umweltbundesamtes (S21, SFS Nürnberg-Erfurt)
Mario-ICE, Freitag, 13.08.2010, 15:45 (vor 5780 Tagen) @ ice-t-411
Das die NBS Erfurt - Nürnberg der größte finanzielle Flop werden würde wussten schon viele Mitte der 1990er Jahre. Heute verschweigt man, dass nur wenige Züge überhaupt die Fahrzeitreduzierung auf 4 Stunden Berlin - München schaffen werden. Wenn überhaupt könnten das nur Sprinterzüge schaffen. Jedoch ist der Versuch diese am Markt zu etalieren eigentlich gescheitert. Selbst die Marke 4 Stunden dürfte überzeugte Flieger nicht dazu bringen die Bahn zu benutzen. Realistisch dürfte eine Einsparung von reichlich einer Stunde zu Neigetechnikfahrplänen auf der Relation Berlin-München sein.
Studie des Umweltbundesamtes (S21, SFS Nürnberg-Erfurt)
ICE-T-Fan, Freitag, 13.08.2010, 16:25 (vor 5780 Tagen) @ Mario-ICE
Naja theoretisch kann man München-Berlin in 3h55min mit Halt in Nürnberg, Erfurt und Halle schaffen.
Wenn man aber noch Ingolstadt, Erlangen, Bamberg, Coburg und Wittenberg mit nimmt, dürfte es eher so bei 4h20min liegen, was aber immer noch deutlich schneller als aktuell ist.
Studie des Umweltbundesamtes (S21, SFS Nürnberg-Erfurt)
Mario-ICE, Freitag, 13.08.2010, 18:38 (vor 5780 Tagen) @ ICE-T-Fan
Naja theoretisch kann man München-Berlin in 3h55min mit Halt in Nürnberg, Erfurt und Halle schaffen.
Wenn man aber noch Ingolstadt, Erlangen, Bamberg, Coburg und Wittenberg mit nimmt, dürfte es eher so bei 4h20min liegen, was aber immer noch deutlich schneller als aktuell ist.
Du sagst es theoretisch, praktisch halt nicht.
Und bis sich diese Zeitersparnis, die ja nur hoch ist im direkten Punkt - zu Punktverkehr jemals rechnen wird sind wir alt und grau. Für einen Zug pro Stunde im Personenverkehr (unterstellt ist kein weiterer eigenwirtschaftlicher Personenverkehr)wäre das Geld in andere Infrastrukturmaßnahmen wesentlich besser angelegt gewesen. Bei den Autobahnen sieht man ja auch wo die Wirtschaft und Menschen angesiedelt sind bzw. sich angesiedelt haben. Beim Schienenverkehr fährt man durch "totes" Land und glaubt in Thüringen immer noch das mit einem Halt in Erfurt das ganze Land Thüringen optimal angebunden ist.
Coburg, das hat man wohl erkannt, wird maximal in extremen Tagesrandlagen bedient werden können, der Fahrzeitverlust bewegt sich sonst zwischen 15 und 20 Minuten.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in unter 4 Stunden
Henrik, Freitag, 13.08.2010, 19:29 (vor 5780 Tagen) @ Mario-ICE
Naja theoretisch kann man München-Berlin in 3h55min mit Halt in Nürnberg, Erfurt und Halle schaffen.
Wenn man aber noch Ingolstadt, Erlangen, Bamberg, Coburg und Wittenberg mit nimmt, dürfte es eher so bei 4h20min liegen, was aber immer noch deutlich schneller als aktuell ist.
Du sagst es theoretisch, praktisch halt nicht.
Die künftige Fahrzeit für Berlin - München wurde immer mit "knapp 4 Stunden" in der Literatur & Veröffentlichungen angegeben.
Wieso sollte das nicht (mehr ?) möglich sein?
In Ingolstadt hält auch heute nicht jeder ICE,
Erlangen, Coburg und Wittenberg werden auch keine stündlichen ICE-Halte erhalten.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in unter 4 Stunden
Mario-ICE, Freitag, 13.08.2010, 19:37 (vor 5780 Tagen) @ Henrik
Naja theoretisch kann man München-Berlin in 3h55min mit Halt in Nürnberg, Erfurt und Halle schaffen.
Wenn man aber noch Ingolstadt, Erlangen, Bamberg, Coburg und Wittenberg mit nimmt, dürfte es eher so bei 4h20min liegen, was aber immer noch deutlich schneller als aktuell ist.
Du sagst es theoretisch, praktisch halt nicht.
Die künftige Fahrzeit für Berlin - München wurde immer mit "knapp 4 Stunden" in der Literatur & Veröffentlichungen angegeben.
Wieso sollte das nicht (mehr ?) möglich sein?In Ingolstadt hält auch heute nicht jeder ICE,
Erlangen, Coburg und Wittenberg werden auch keine stündlichen ICE-Halte erhalten.
Weil praktisch in diesen Rechnungen Bauzuschläge, Knotenzuschläge, Fahrplanrelevante Zuschläge nicht enthalten sind.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in unter 4 Stunden
ICE-T-Fan, Freitag, 13.08.2010, 20:41 (vor 5780 Tagen) @ Mario-ICE
Weil praktisch in diesen Rechnungen Bauzuschläge, Knotenzuschläge, Fahrplanrelevante Zuschläge nicht enthalten sind.
Schon vor einem Dreiviertel Jahr habe ich in http://www.eisenbahnforum.de/index.php?act=ST&f=2&t=8164&st=210 über das Thema Fahrzeitreserven diskutiert und einige User wollten partout nicht einsehen, dass man einen Fahrplan nicht mit dem Prospektzeiten erstellen kann.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in 3:45
Henrik, Samstag, 14.08.2010, 13:00 (vor 5779 Tagen) @ Mario-ICE
Naja theoretisch kann man München-Berlin in 3h55min mit Halt in Nürnberg, Erfurt und Halle schaffen.
Wenn man aber noch Ingolstadt, Erlangen, Bamberg, Coburg und Wittenberg mit nimmt, dürfte es eher so bei 4h20min liegen, was aber immer noch deutlich schneller als aktuell ist.
Du sagst es theoretisch, praktisch halt nicht.
Die künftige Fahrzeit für Berlin - München wurde immer mit "knapp 4 Stunden" in der Literatur & Veröffentlichungen angegeben.
Wieso sollte das nicht (mehr ?) möglich sein?
In Ingolstadt hält auch heute nicht jeder ICE,
Erlangen, Coburg und Wittenberg werden auch keine stündlichen ICE-Halte erhalten.
Weil praktisch in diesen Rechnungen Bauzuschläge, Knotenzuschläge, Fahrplanrelevante Zuschläge nicht enthalten sind.
ahja.....
Bauzuschlag bei einer ganz frisch fertig gebauten Neubaustrecke....
Knotenzuschlag?
Fahrplanrelevante Zuschläge?
Also Belege und Gründe hast Du keine, die von anderen Zeiten als unter 4 Stunden sprechen?
Auch in der Studie von Michael Holzhey ist die mögliche Fahrzeit nach Endausbau erwähnt und aufgeschlüsselt, in 3:45
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in 3:45
Mario-ICE, Samstag, 14.08.2010, 13:56 (vor 5779 Tagen) @ Henrik
Naja theoretisch kann man München-Berlin in 3h55min mit Halt in Nürnberg, Erfurt und Halle schaffen.
Wenn man aber noch Ingolstadt, Erlangen, Bamberg, Coburg und Wittenberg mit nimmt, dürfte es eher so bei 4h20min liegen, was aber immer noch deutlich schneller als aktuell ist.
Du sagst es theoretisch, praktisch halt nicht.
Die künftige Fahrzeit für Berlin - München wurde immer mit "knapp 4 Stunden" in der Literatur & Veröffentlichungen angegeben.
Wieso sollte das nicht (mehr ?) möglich sein?
In Ingolstadt hält auch heute nicht jeder ICE,
Erlangen, Coburg und Wittenberg werden auch keine stündlichen ICE-Halte erhalten.
Weil praktisch in diesen Rechnungen Bauzuschläge, Knotenzuschläge, Fahrplanrelevante Zuschläge nicht enthalten sind.
ahja.....
Bauzuschlag bei einer ganz frisch fertig gebauten Neubaustrecke....
Knotenzuschlag?
Fahrplanrelevante Zuschläge?Also Belege und Gründe hast Du keine, die von anderen Zeiten als unter 4 Stunden sprechen?
Auch in der Studie von Michael Holzhey ist die mögliche Fahrzeit nach Endausbau erwähnt und aufgeschlüsselt, in 3:45
Na dann rechnen wir mal:
Berlin - Leipzig 60 min
Leipzig - Erfurt 37 min
Erfurt - Nürnberg 75 min
Nürnberg - München 60 min
Ich bin schon über 3:45 Uhr, hab noch nicht gehalten, nehme Prospektgeschwindigkeiten, habe Berlin-Leipzig mit einer Stunde berechnet, was heute kein Zug schafft.
Nun kommt ja garantiert ein Schlaumeier und sagt man muss nicht über Leipzig fahren, ja ok selbst über Halle muss aber am Ende alles in den Gesamttakt passen. Eine reine Betrachtung ist nämlich vollkommen sinnlos.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in 3:45
Henrik, Samstag, 14.08.2010, 14:16 (vor 5779 Tagen) @ Mario-ICE
Naja theoretisch kann man München-Berlin in 3h55min mit Halt in Nürnberg, Erfurt und Halle schaffen.
Wenn man aber noch Ingolstadt, Erlangen, Bamberg, Coburg und Wittenberg mit nimmt, dürfte es eher so bei 4h20min liegen, was aber immer noch deutlich schneller als aktuell ist.
Du sagst es theoretisch, praktisch halt nicht.
Die künftige Fahrzeit für Berlin - München wurde immer mit "knapp 4 Stunden" in der Literatur & Veröffentlichungen angegeben.
Wieso sollte das nicht (mehr ?) möglich sein?
In Ingolstadt hält auch heute nicht jeder ICE,
Erlangen, Coburg und Wittenberg werden auch keine stündlichen ICE-Halte erhalten.
Weil praktisch in diesen Rechnungen Bauzuschläge, Knotenzuschläge, Fahrplanrelevante Zuschläge nicht enthalten sind.
ahja.....
Bauzuschlag bei einer ganz frisch fertig gebauten Neubaustrecke....
Knotenzuschlag?
Fahrplanrelevante Zuschläge?Also Belege und Gründe hast Du keine, die von anderen Zeiten als unter 4 Stunden sprechen?
Auch in der Studie von Michael Holzhey ist die mögliche Fahrzeit nach Endausbau erwähnt und aufgeschlüsselt, in 3:45
Na dann rechnen wir mal:Berlin - Leipzig 60 min
Leipzig - Erfurt 37 min
Erfurt - Nürnberg 75 min
Nürnberg - München 60 min
ergibt deutlich unter 4 Stunden, halte noch in den Städten, biste immernoch bei knapp 4 Stunden.
Also jetzt doch?
Und dabei hast Du Erfurt-Nürnberg extremst verlangsamt, nochmal mehr als Michael Holzhey es schon tut, der es nicht weiter erläutert und auch nur auf 2017 bezieht, nicht auf den Endausbau.
Also setzen wir 60 Minuten für Erfurt-Nürnberg an,
dann sind wir nach Deiner Rechnung mit den Haltezeiten bei den etwa 3:45.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in 3:45
Mario-ICE, Samstag, 14.08.2010, 14:34 (vor 5779 Tagen) @ Henrik
Naja theoretisch kann man München-Berlin in 3h55min mit Halt in Nürnberg, Erfurt und Halle schaffen.
Wenn man aber noch Ingolstadt, Erlangen, Bamberg, Coburg und Wittenberg mit nimmt, dürfte es eher so bei 4h20min liegen, was aber immer noch deutlich schneller als aktuell ist.
Du sagst es theoretisch, praktisch halt nicht.
Die künftige Fahrzeit für Berlin - München wurde immer mit "knapp 4 Stunden" in der Literatur & Veröffentlichungen angegeben.
Wieso sollte das nicht (mehr ?) möglich sein?
In Ingolstadt hält auch heute nicht jeder ICE,
Erlangen, Coburg und Wittenberg werden auch keine stündlichen ICE-Halte erhalten.
Weil praktisch in diesen Rechnungen Bauzuschläge, Knotenzuschläge, Fahrplanrelevante Zuschläge nicht enthalten sind.
ahja.....
Bauzuschlag bei einer ganz frisch fertig gebauten Neubaustrecke....
Knotenzuschlag?
Fahrplanrelevante Zuschläge?Also Belege und Gründe hast Du keine, die von anderen Zeiten als unter 4 Stunden sprechen?
Auch in der Studie von Michael Holzhey ist die mögliche Fahrzeit nach Endausbau erwähnt und aufgeschlüsselt, in 3:45
Na dann rechnen wir mal:Berlin - Leipzig 60 min
Leipzig - Erfurt 37 min
Erfurt - Nürnberg 75 min
Nürnberg - München 60 min
ergibt deutlich unter 4 Stunden, halte noch in den Städten, biste immernoch bei knapp 4 Stunden.
Also jetzt doch?Und dabei hast Du Erfurt-Nürnberg extremst verlangsamt, nochmal mehr als Michael Holzhey es schon tut, der es nicht weiter erläutert und auch nur auf 2017 bezieht, nicht auf den Endausbau.
Also setzen wir 60 Minuten für Erfurt-Nürnberg an,
dann sind wir nach Deiner Rechnung mit den Haltezeiten bei den etwa 3:45.
Dafür hab ich Berlin - Leipzig ja noch schön gerechnet. Die Fahrzeit liegt dort eher bei fast 75 Minuten, ok haben wir da die Zuschläge mit drin.
Erfurt - Leipzig war ich sogar viel zu optimistisch stehen ja 39 drin. Am Ende sind wir da bestimmt im guten 40 iger Bereich.
Bei Erfurt - Nürnberg mit Rechnung 60 Minuten dürfte auch die reine Fahrzeit ohne Halte incl. Anfahren und Abbremsen sein, da differieren die Werte doch gewaltig in den verschiedenen Studien.
Übrigens zum Thema Bauzuschläge, die sind in jedem fahrplan enthalten und sagt nichts über das Alter oder Zusatnd einer Strecke aus. Man könnte es auch "Betriebspuffer" nennen.
Wir brauchen ja auch nicht um Minuten hier feilschen, Fakt bleibt für mich,dass wegen einer Linie so viel Milliarden verbaut werden geht am Ende zu Lasten von Bestandsstrecken, für die ein Ausbau in vielen Fällen sinnvoller gewesen wäre.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in 3:45
Henrik, Samstag, 14.08.2010, 16:27 (vor 5779 Tagen) @ Mario-ICE
Naja theoretisch kann man München-Berlin in 3h55min mit Halt in Nürnberg, Erfurt und Halle schaffen.
Wenn man aber noch Ingolstadt, Erlangen, Bamberg, Coburg und Wittenberg mit nimmt, dürfte es eher so bei 4h20min liegen, was aber immer noch deutlich schneller als aktuell ist.
Du sagst es theoretisch, praktisch halt nicht.
Die künftige Fahrzeit für Berlin - München wurde immer mit "knapp 4 Stunden" in der Literatur & Veröffentlichungen angegeben.
Wieso sollte das nicht (mehr ?) möglich sein?
In Ingolstadt hält auch heute nicht jeder ICE,
Erlangen, Coburg und Wittenberg werden auch keine stündlichen ICE-Halte erhalten.
Weil praktisch in diesen Rechnungen Bauzuschläge, Knotenzuschläge, Fahrplanrelevante Zuschläge nicht enthalten sind.
ahja.....
Bauzuschlag bei einer ganz frisch fertig gebauten Neubaustrecke....
Knotenzuschlag?
Fahrplanrelevante Zuschläge?Also Belege und Gründe hast Du keine, die von anderen Zeiten als unter 4 Stunden sprechen?
Auch in der Studie von Michael Holzhey ist die mögliche Fahrzeit nach Endausbau erwähnt und aufgeschlüsselt, in 3:45
Na dann rechnen wir mal:Berlin - Leipzig 60 min
Leipzig - Erfurt 37 min
Erfurt - Nürnberg 75 min
Nürnberg - München 60 min
ergibt deutlich unter 4 Stunden, halte noch in den Städten, biste immernoch bei knapp 4 Stunden.
Also jetzt doch?Und dabei hast Du Erfurt-Nürnberg extremst verlangsamt, nochmal mehr als Michael Holzhey es schon tut, der es nicht weiter erläutert und auch nur auf 2017 bezieht, nicht auf den Endausbau.
Also setzen wir 60 Minuten für Erfurt-Nürnberg an,
dann sind wir nach Deiner Rechnung mit den Haltezeiten bei den etwa 3:45.
Dafür hab ich Berlin - Leipzig ja noch schön gerechnet. Die Fahrzeit liegt dort eher bei fast 75 Minuten, ok haben wir da die Zuschläge mit drin.
Berlin - Leipzig ist mit 60 min von Dir schon etwa korrekt angegeben, 0:59 trifft die Angaben schon eher.
ICE-T-Fan hatte ja Ist-Fahrzeiten von 62 min zum Südkreuz angegeben, bis Hbf sinds dann 67 min.
Selbst Michael Holzhey gibt da keine 75 Minuten an, sondern sogar nur 1:06
Erfurt - Leipzig war ich sogar viel zu optimistisch stehen ja 39 drin. Am Ende sind wir da bestimmt im guten 40 iger Bereich.
"sind wir da bestimmt", klingt ja sehr belegbar.
Also bleiben wir besser bei den 0:39, da meckert selbst ein Michael Holzhey nicht rum und hat die Fahrzeit mit übernommen.
Bei Erfurt - Nürnberg mit Rechnung 60 Minuten dürfte auch die reine Fahrzeit ohne Halte incl. Anfahren und Abbremsen sein, da differieren die Werte doch gewaltig in den verschiedenen Studien.
"dürfte" ....
Erfurt - Nürnberg in 0:59 inkl. dem Halt in Bamberg
In welchen Studien?
Übrigens zum Thema Bauzuschläge, die sind in jedem fahrplan enthalten und sagt nichts über das Alter oder Zustand einer Strecke aus. Man könnte es auch "Betriebspuffer" nennen.
Selbstverständlich sagen Bauzuschläge reichlich über den Zustand und Bautätigkeiten auf betreffender Strecke aus.
Aber vielleicht meinst Du das gar nicht.
Sondern eher Fahrzeitreserven.
Und da hast Du recht, die sind in jedem Fahrplan, in jeder Fahrzeitangabe enthalten.
Und wieso sie bei der Angabe "knapp 4 Stunden" bzgl. M - B bei Endausbau nicht enthalten sein sollten, kannst Du ja mal erläutern, gerne auch mit entsprechenden Quellenangaben.
Wir brauchen ja auch nicht um Minuten hier feilschen, Fakt bleibt für mich,dass wegen einer Linie so viel Milliarden verbaut werden geht am Ende zu Lasten von Bestandsstrecken, für die ein Ausbau in vielen Fällen sinnvoller gewesen wäre.
Nein, sicher musst Du nicht um Minuten feilschen, und praktisch mögliche knapp 4 Stunden auf theoretisch viel länger heraus feilschen.
Fakt bleibt ganz sicher, sei es nun eine Fahrzeit von möglichen 3:40 oder gar 4:00,
das wäre satte 2 Stunden schneller als mit dem störungsanfälligen Wackel-ICE-T heute,
das wäre 1,5 bis 2 Stunden schneller als mit dem PKW (laut google-maps),
das wäre vor allem auch gegenüber dem Luftverkehr eine sehr konkurrenzfähige Zeit, vor allem bei diesen Städten, die ihre Flughäfen sehr weit draußen liegen haben (werden) und München zudem jüngst auf eine sehr attraktive schnelle Anbindung diesjenigen verzichtet hat.
Sicher kannst Du der Ansicht sein, dass eine Milliardeninvestion in eine große lange bedeutungsvolle Strecke zu Lasten von Bestandsstrecken gehen würde.
Dieses Beispiel passt da aber nicht so recht rein, werden doch die Milliarden über Jahrzehnte gestreckt.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in 3:45
Mario-ICE, Samstag, 14.08.2010, 17:20 (vor 5779 Tagen) @ Henrik
Es ist unbestritten, dass es erhebliche Fahrzeitgewinne geben wird, sie werden nur nicht wie immer behauptet im 2-Stunden-Bereich liegen. Schon heute habe ich eine Fahrzeit der ICE-T mit Neigetechnik nach gültigen Plan von Berlin Hbf nach München Hbf von 05:42 h. Das diese sogar mit ausgeschalteter Neigetechnik erreicht und optimalen Betriebsbedingungen erreicht werden kann jeder Forumsteilnehmer bestätigen. Der zweistündige Fahrzeitgewinn, bei selber Haltepolitik bleibt daher für mich unrealistisch. Fahrzeiten im 90 Minuten - Bereich könnten realistischer sein. Allerdings in der Regel nur im Punkt-zu Punkt-Verkehr.
Übrigens brauchst du mit mir nicht über die Begrifflichkeit Fahrzeitreserve und Bauzuschlag zu streiten. Wie und unter welchen Begriff diese ausgewiesen werden kann man in den jeweiligen Musterfahrplänen nachlesen.
Aktuelle Fahrzeit Berlin Hbf - Leipzig Hbf -> 67 Minuten ohne Halt Lutherstadt Wittenberg, 73 Minuten mit Lutherstadt Wittenberg. Wo da noch 60 Minuten herkommen sollen wirst du mir sicher erklären können. Ok wenn man es schön rechnet nimmt man Halt Berlin Südkreuz dann 60 Minuten und 66 Minuten , nur dann beträgt die Fahrzeit Berlin - München jetzt auch nur noch 5:35 h.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in 3:45
Henrik, Samstag, 14.08.2010, 19:00 (vor 5779 Tagen) @ Mario-ICE
Es ist unbestritten, dass es erhebliche Fahrzeitgewinne geben wird, sie werden nur nicht wie immer behauptet im 2-Stunden-Bereich liegen. Schon heute habe ich eine Fahrzeit der ICE-T mit Neigetechnik nach gültigen Plan von Berlin Hbf nach München Hbf von 05:42 h.
Den hab ich nicht gefunden, aber einen mit 5:45 h, ansonsten knapp 6 h und 6:30
Vergleichen wir das mit den Plan-Zeiten 3:45 h, knapp 4 h oder auch mit überall Halt in möglichen 4:20 h
Dann ergibt sich eine Differenz von 2 Stunden.
Übrigens brauchst du mit mir nicht über die Begrifflichkeit Fahrzeitreserve und Bauzuschlag zu streiten.
Ich kam damit nicht an, natürlich musst du das nicht "bringen".
Aktuelle Fahrzeit Berlin Hbf - Leipzig Hbf -> 67 Minuten ohne Halt Lutherstadt Wittenberg, 73 Minuten mit Lutherstadt Wittenberg.
Der schnellste ICE wird nach Endbauzustand ganz sicher nicht in Wittenberge Halt machen.
Die offizielle Planung gibt für Berlin - Leipzig 59 min / etwa 60 min an,
wenn Dir Erkenntnisse vorliegen, dass das nicht mehr haltbar ist, kannst Du das gerne erläutern und mit Quellenangaben versehen.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in 3:45
Mario-ICE, Dienstag, 24.08.2010, 11:39 (vor 5769 Tagen) @ Henrik
Es ist unbestritten, dass es erhebliche Fahrzeitgewinne geben wird, sie werden nur nicht wie immer behauptet im 2-Stunden-Bereich liegen. Schon heute habe ich eine Fahrzeit der ICE-T mit Neigetechnik nach gültigen Plan von Berlin Hbf nach München Hbf von 05:42 h.
Den hab ich nicht gefunden, aber einen mit 5:45 h, ansonsten knapp 6 h und 6:30
Vergleichen wir das mit den Plan-Zeiten 3:45 h, knapp 4 h oder auch mit überall Halt in möglichen 4:20 hDann ergibt sich eine Differenz von 2 Stunden.
Linie 28.1 Berlin Hbf-München über Ingolstadt 5:42 h
Linie 28.2 Berlin Hbf-München über Augsburg 06:19 h
Quelle : Gültige Fahrpläne für den Fahrplan 2010 mit unterstellter Neigetechnik.
Wegen abgeschaltener Neigetechnik wurden in die Kundenfahrpläne an den Zielbahnhöfen entsprechende Fahrzeitzuschläge eingearbeitet, diese können hier aber bei der Betrachtung keine Rolle spielen.
Übrigens brauchst du mit mir nicht über die Begrifflichkeit Fahrzeitreserve und Bauzuschlag zu streiten.
Ich kam damit nicht an, natürlich musst du das nicht "bringen".
Aktuelle Fahrzeit Berlin Hbf - Leipzig Hbf -> 67 Minuten ohne Halt Lutherstadt Wittenberg, 73 Minuten mit Lutherstadt Wittenberg.
Der schnellste ICE wird nach Endbauzustand ganz sicher nicht in Wittenberge Halt machen.
Die offizielle Planung gibt für Berlin - Leipzig 59 min / etwa 60 min an,
wenn Dir Erkenntnisse vorliegen, dass das nicht mehr haltbar ist, kannst Du das gerne erläutern und mit Quellenangaben versehen.
Die Frage ist was wird unter Berlin verstanden, von Berlin Hbf nach Leipzig Hbf mit Systemhalt Berlin Südkreuz und ohne Halt Lutherstadt Wittenberg ist in 60 Minuten nicht zu realisieren, aktuell 67 Minuten, selbst wenn man den aktuellen Bauzuschlag rausrechnet kommt man nicht auf 60 oder 59 Minuten.
Nebenbei meintest du sicher die Lutherstadt Wittenberg und nicht Wittenberge, da wären wir sonst wieder bei Berlin - Hamburg.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in 3:45
Mario-ICE, Samstag, 14.08.2010, 17:31 (vor 5779 Tagen) @ Henrik
Übrigens zum Thema Bauzuschläge, die sind in jedem fahrplan enthalten und sagt nichts über das Alter oder Zustand einer Strecke aus. Man könnte es auch "Betriebspuffer" nennen.
Selbstverständlich sagen Bauzuschläge reichlich über den Zustand und Bautätigkeiten auf betreffender Strecke aus.
Aber vielleicht meinst Du das gar nicht.
Sondern eher Fahrzeitreserven.
Und da hast Du recht, die sind in jedem Fahrplan, in jeder Fahrzeitangabe enthalten.
Und wieso sie bei der Angabe "knapp 4 Stunden" bzgl. M - B bei Endausbau nicht enthalten sein sollten, kannst Du ja mal erläutern, gerne auch mit entsprechenden Quellenangaben.
Könnte es mir ja jetzt einfach machen, KRM 60 Minuten, wieviele Züge erreichen das jetzt gemäß Fahrplan?
Warum sollte ich Quellen nennen, einfaches Zusammenzählen von Streckenabschnitten hat noch nie das Ergebnis gebracht, was hinter her raus kam. ICE-T-Fan hat ja da einige Beispiele gebracht.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in 3:45
Henrik, Samstag, 14.08.2010, 18:28 (vor 5779 Tagen) @ Mario-ICE
Übrigens zum Thema Bauzuschläge, die sind in jedem fahrplan enthalten und sagt nichts über das Alter oder Zustand einer Strecke aus. Man könnte es auch "Betriebspuffer" nennen.
Selbstverständlich sagen Bauzuschläge reichlich über den Zustand und Bautätigkeiten auf betreffender Strecke aus.
Aber vielleicht meinst Du das gar nicht.
Sondern eher Fahrzeitreserven.
Und da hast Du recht, die sind in jedem Fahrplan, in jeder Fahrzeitangabe enthalten.
Und wieso sie bei der Angabe "knapp 4 Stunden" bzgl. M - B bei Endausbau nicht enthalten sein sollten, kannst Du ja mal erläutern, gerne auch mit entsprechenden Quellenangaben.
Könnte es mir ja jetzt einfach machen, KRM 60 Minuten, wieviele Züge erreichen das jetzt gemäß Fahrplan?
Warum sollte ich Quellen nennen, einfaches Zusammenzählen von Streckenabschnitten hat noch nie das Ergebnis gebracht, was hinter her raus kam. ICE-T-Fan hat ja da einige Beispiele gebracht.
Du machst es Dir doch schon die ganze Zeit einfach.
Wie jetzt noch ein weiteresmal.
Wie ist denn der derzeitige Ausbauzustand von Köln-Rhein/Main ...... von Nürnberg-Ingolstadt-München?
Über letzteres wurdest Du ja von ICE-T-Fan aufgeklärt.
Passender finde ich da dann doch die super-tolle komplett mit Milliarden an Euros ausgebaute sondergenehmigte Ausbaustrecke Hamburg-Berlin, wo der ICE-T in nur 90 Minuten hin und herwackeln sollte...
Natürlich musst Du überhaupt keine Quellen nennen, gar keine Erklärungen, Begründungen abgeben, nichts.
Kannst einfach so Thesen aufstellen, Vermutungen etc. ....... "dürfte", "könnte", "würde"....
Dann können wir es auch so stehen lassen. Das steht dann für sich.
Was für Beispiele von ICE-T-Fan meinst Du?
Dass er auch Deine Erfurt - Nürnberg Zeit sehr deutlich nach unten korrigiert hat?
Dass auch er nach seiner Rechnung mit einem Halt in dem einzigen geplanten regelmäßigen Halt Bamberg bei unter 4 Stunden bleibt?
Dass er absolut überall 4 min für einen Halt einplant?
Dass er zusätzlich noch einmal doppelt die Zeiten für die Einfahrt in Bahnhöfe einrechnet?
Dass er Halte in Tagesrandlagen in die Rechnungen einzieht, wenn es einfach nur um eine regelmäßige oder/und schnellste Verbindung geht?
Dass er mit hypothetischen "dürfte", "könnte", "wäre" schreibt, anstatt etwas zu belegen und konkret zu sein?
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in 3:45
ice-t-411, Sonntag, 15.08.2010, 15:00 (vor 5778 Tagen) @ Henrik
Hi!
Nur zur Info:
HH-Berlin wurde für 90 Minuten mit 230 km/h LZB und ohne Neigetechnik ausgebaut.
Am Anfang gab es glaub ich einen Zug mit 90 Minuten, normalerweise 93 Minuten. Heute sind es 96-99 Minuten. Der ICE1 ist möglicherweise wegen etwas geringerer Beschleunigung drei Minuten langsamer als der ICE T, hat aber mit Neigetechnik nichts zu tun.
Der Metropolitan hält auch in etwa die ICE1-Zeit (mit 220 km/h).
Johannes
SFS B-HH
ICE-T-Fan, Sonntag, 15.08.2010, 17:15 (vor 5778 Tagen) @ ice-t-411
Ursprünglich war sogar geplant die GNT zusammen mit der LZB einzusetzen und die Durchfahrt in Wittenberge auf 200 km/h zu beschleunigen. Davon wurde aber wieder Abstand genommen.
Die aktuell 96 Minuten sind wohl diversen Bauzuschlägen geschuldet.
Ich bin früher öfters Leipzig-Berlin-Hamburg selbst gefahren oder habe mir die Berichte anderer Bahnkunden angesehen und die Züge die mit 60 und 90 min angesetzt waren, waren so gut wie niemals pünktlich.
SFS B-HH
Henrik, Sonntag, 15.08.2010, 19:26 (vor 5778 Tagen) @ ICE-T-Fan
Ursprünglich war sogar geplant die GNT zusammen mit der LZB einzusetzen und die Durchfahrt in Wittenberge auf 200 km/h zu beschleunigen. Davon wurde aber wieder Abstand genommen.
Hast Du eine Quelle dazu?
Und wie vereinbart sich das mit den Planungs- und Ausbauparametern, die zwischen DB AG & EBA in Zusammenarbeit festgelegt wurden, die u.a. beinhalten, auf eine Ausrüstung für bogenschnelles Fahren zu verzichten?
Die aktuell 96 Minuten sind wohl diversen Bauzuschlägen geschuldet.
Für welche Bautätigkeiten?
Ich bin früher öfters Leipzig-Berlin-Hamburg selbst gefahren oder habe mir die Berichte anderer Bahnkunden angesehen und die Züge die mit 60 und 90 min angesetzt waren, waren so gut wie niemals pünktlich.
Wann genau, bezogen auf die 90 Minuten?
Vor oder nach Inbetriebnahme von Berlin Hbf?
SFS B-HH
ICE-T-Fan, Sonntag, 15.08.2010, 20:26 (vor 5778 Tagen) @ Henrik
Ursprünglich war sogar geplant die GNT zusammen mit der LZB einzusetzen und die Durchfahrt in Wittenberge auf 200 km/h zu beschleunigen. Davon wurde aber wieder Abstand genommen.
Hast Du eine Quelle dazu?
Und wie vereinbart sich das mit den Planungs- und Ausbauparametern, die zwischen DB AG & EBA in Zusammenarbeit festgelegt wurden, die u.a. beinhalten, auf eine Ausrüstung für bogenschnelles Fahren zu verzichten?
-> http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Wittenberge
(Da ist es erwähnt.)
-> http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Hamburger_Bahn
(Da ist es ebenso erwähnt.)
Das Problem war die Implementierung der Ansteuerung der GNT per LZB, welche sich nicht so einfach umsetzen ließ, da die LZB immer nur eine Höchstgeschwindigkeit pro Fahrzeugtyp vorgibt, die sich aus Streckenhöchstgeschwindigkeit und Fahrzeug-Einstellungen ergibt.
Die aktuell 96 Minuten sind wohl diversen Bauzuschlägen geschuldet.
Für welche Bautätigkeiten?
Reguläre Wartungsarbeiten. Da die Strecke Güterverkehr beherbergt, kann man nur unter rollenden Rädern arbeiten und die Strecke nicht Nachts sperren, daher gibt es dort wie auch auf Nürnberg-Saalfeld-Leipzig-Berlin Bauzuschläge.
Ich bin früher öfters Leipzig-Berlin-Hamburg selbst gefahren oder habe mir die Berichte anderer Bahnkunden angesehen und die Züge die mit 60 und 90 min angesetzt waren, waren so gut wie niemals pünktlich.
Wann genau, bezogen auf die 90 Minuten?
März 2007 mit ICE 1516 Eisenach-Hamburg, einer der wenigen ICE damals mit 60er und 90er Fahrplan.
Vor oder nach Inbetriebnahme von Berlin Hbf?
Danach.
SFS B-HH
Henrik, Sonntag, 15.08.2010, 21:07 (vor 5778 Tagen) @ ICE-T-Fan
Ursprünglich war sogar geplant die GNT zusammen mit der LZB einzusetzen und die Durchfahrt in Wittenberge auf 200 km/h zu beschleunigen. Davon wurde aber wieder Abstand genommen.
Hast Du eine Quelle dazu?
Und wie vereinbart sich das mit den Planungs- und Ausbauparametern, die zwischen DB AG & EBA in Zusammenarbeit festgelegt wurden, die u.a. beinhalten, auf eine Ausrüstung für bogenschnelles Fahren zu verzichten?
-> http://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Wittenberge
(Da ist es erwähnt.)-> http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Hamburger_Bahn
(Da ist es ebenso erwähnt.)
Das sind beides keine Quellen. Wikipedia ist keine Quelle.
In erstgenannter Seite ist nicht zu lesen, dass es geplant gewesen sei und anschließend davon wieder Abstand genommen worden sei.
Bis vor 2 Monaten stand es dort ja auch noch anders. Wir hatten zu der Zeit das Thema auch hier im Forum.
Ich hatte den Passus dort auf der Seite dann angepasst und nach einigem Hin- und Her war dann Bigbug21 doch bereit meine Änderungen stehen zu lassen bzw. zu übernehmen. Ich bin nicht 100%ig komplett mit dem Zustand jetzt einverstanden, der anschließende Nebensatz "die Deutsche Bahn hatte sich jedoch ..." ist leicht irreführend und dahingehend nicht deckungsgleich mit der Quelle.
Mal sehen, ob ich das nochmal vorschlagen werde zu ändern.
Da waren dann neben diesem auch noch stilistische Fehler und weitere inhaltliche, der Umbau hätte nur 7 Mio anstatt 76 Mio gekostet etc.
Auf den anderen Artikel hatte ich dann wahrlich keine Lust mehr.
Der strotzt eh nur so voller heftiger Fehler, nich nur in dem Abschnitt.
Ich hatte es immerhin geschafft, den Fehler dort zu beheben, es würde sich Neigetechnik auf etlichen weiteren Kurven lohnen o.ä.
"Im in ...." - immer wieder köstlich.
So einen grottenschlechten aber eben typischen Wikipedia-Stil muss man doch andererseits einfach stehen lassen.^^
Also nochmal,
falls Du Quellen vorliegen hast, die Deine These belegen, dann gerne her damit!
Das Problem war die Implementierung der Ansteuerung der GNT per LZB, welche sich nicht so einfach umsetzen ließ, da die LZB immer nur eine Höchstgeschwindigkeit pro Fahrzeugtyp vorgibt, die sich aus Streckenhöchstgeschwindigkeit und Fahrzeug-Einstellungen ergibt.
"war"....
War es generell oder speziell in diesem Fall? -.-
Die aktuell 96 Minuten sind wohl diversen Bauzuschlägen geschuldet.
Für welche Bautätigkeiten?
Reguläre Wartungsarbeiten. Da die Strecke Güterverkehr beherbergt, kann man nur unter rollenden Rädern arbeiten und die Strecke nicht Nachts sperren, daher gibt es dort wie auch auf Nürnberg-Saalfeld-Leipzig-Berlin Bauzuschläge.
also keine akuten Bautätigkeiten.
Nun gut, es gab ja gewisse Probleme ...... mit den Schwellen, glaub ich.
Und natürlich ist es auch möglich, auf Uelzen-Salzwedel-Stendal auszuweichen, wurde und wird ja auch gemacht.
SFS B-HH
safe go, Chemnitz, Sonntag, 15.08.2010, 21:09 (vor 5778 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von safe go, Sonntag, 15.08.2010, 21:13
Das sind beides keine Quellen. Wikipedia ist keine Quelle.
Beweise doch selber erstmal, dass es nicht stimmt!
Und natürlich ist wikipedia eine Quelle. Wenn mein Opa ein Augenzeuge von etwas wäre, wäre er genauso eine Quelle. Ob die dann allgemein als solche akzeptiert wird oder von einzelnen Personen oder vielen nicht, ist was anderes.
SFS B-HH
Henrik, Sonntag, 15.08.2010, 21:22 (vor 5778 Tagen) @ safe go
Das sind beides keine Quellen. Wikipedia ist keine Quelle.
Beweise doch selber erstmal, dass es nicht stimmt!
Hä?
Das Prinzip von Wikipedia ist es eigentlich,
Sätze in einen Artikel einzubinden und diese mit Quellen zu belegen
und nicht einfach so wilde Thesen reinzusetzen
und wenn andere dann mit Nachfragen bzgl. Quellen zu diesen ankommen, diese zu beschimpfen mit
"ätschibätsch, beweise Du doch erstmal, dass diese von mir aufgestellte These nicht stimmt"
Und mal von Wikipedia abgesehen. Wikipedia ist nunmal keine Quelle, da kann jeder schreiben was er will, wie er lustig ist, und wenns nicht geändert wird, bleibt es drin stehen.
Ich fragte hier nicht nach Wikipedia und kam damit auch nicht an.
ICE-T-Fan kam mit einer These an, wenn er dafür keine Quelle liefern kann, ist es seine Sache.
Ich habe nicht behauptet, dass das nicht stimmt, was er sagt, ich fragte einfach nach einem Beleg dafür, einer Quelle.
[OT] wikipedia, wissenschaftliche Korrektheit & Quell.kritik
Jogi, Sonntag, 15.08.2010, 22:40 (vor 5777 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Jogi, Sonntag, 15.08.2010, 22:41
Hallo,
Das sind beides keine Quellen. Wikipedia ist keine Quelle.
Beweise doch selber erstmal, dass es nicht stimmt!
Hä?
ah, das schwäbische Nachfragen :)
Das Prinzip von Wikipedia ist es eigentlich, Sätze in einen Artikel einzubinden und diese mit Quellen zu belegen...
Na ja, das hehre Ziel von wikipedia ist das Wissen der Welt zusammenzutragen und frei zugänglich zu machen. Wenn man einen bestehenden Artikel korrigiert bzw. ergänzt hast Du die Tätigkeit ganz gut umschrieben ;)
... und nicht einfach so wilde Thesen reinzusetzen und wenn andere dann mit Nachfragen bzgl. Quellen zu diesen ankommen, diese zu beschimpfen mit.
Ja, belgbar sollte das sein. Dann sollte jeder Artikel noch ein bestimmtes (sprachliches, inhaltliches, ...) Niveau haben, sonst steht dieser, so ein Gegenleser dieser Ansicht ist, irgendwie zur Löschdisposition... bigbug21 kann das sicher besser erklären.
"ätschibätsch, beweise Du doch erstmal, dass diese von mir aufgestellte These nicht stimmt"
Und mal von Wikipedia abgesehen. Wikipedia ist nunmal keine Quelle, da kann jeder schreiben was er will, wie er lustig ist, und wenns nicht geändert wird, bleibt es drin stehen.
Erinnert mich an Uni-Einführungskursargumentation... ;)
"Quelle" ist doch zunächst mal das, aus dem man im übertragenen Sinn Wissen schöpft. Dann ist aber was zweites wichtig, was in der Geschichtswissenschaft als Quellenkritik bezeichnet wird: das kritische Beurteilen des geschöpften Wissens. Da man dies auch bei wikipedia machen kann (und definitiv auch sollte!) ist es eine Quelle, die den Ansprüchen eines zum Gutteil aus interssierten und kundigen Laien bestehenden Forums gerecht wird. Wir sind hier schließlich kein wissenschaftlicher Stammtisch, bei dem jede aufgestellte Behauptung bis in die letzte Ritze hinein belegt werden muss.
Im Rahmen von wissenschaftlichen Arbeiten ist wikipedia natürlich ein absolutes No-Go, eben aufgrund der Flüchtigkeit des Mediums Internet und der de facto nicht zu kritisierenden "echten" Person, die einen möglichen Bullshit verzapft hat. Es spricht aber nichts dagegen, bei Tante wiki einige Anregungen dafür zu suchen und entsprechend gegenzuchecken.
Und gerade bei diesem Beispiel ist zumindest im "Bahnhof Wittenberge"-Artikel die These mit 197 km/h Durchfahrtsgeschwindigkeit mit einer Quelle belgegt, nämlich mit H-J. Kielkes Aufsatz "Umbau des Bahnhofs Wittenberge. 'Befreiung aus der Insellage'" aus dem Sammelband "Ausbaustrecke Hamburg–Berlin für 230 km/h".
Für mich ist die These im Rahmen dieser Forumsdiskussion hinreichend bestätigt.
Ich fragte hier nicht nach Wikipedia und kam damit auch nicht an.
wikipedia ist doch die Standard"quelle" im Internet...
ICE-T-Fan kam mit einer These an, wenn er dafür keine Quelle liefern kann, ist es seine Sache.
Wie dargelegt ist die Quelle belastbar.
Ich habe nicht behauptet, dass das nicht stimmt, was er sagt, ich fragte einfach nach einem Beleg dafür, einer Quelle.
Hast Du jetzt :)
Grüße, Jogi
[OT] wikipedia, wissenschaftliche Korrektheit & Quell.kritik
Henrik, Sonntag, 15.08.2010, 23:32 (vor 5777 Tagen) @ Jogi
Hallo,
Das sind beides keine Quellen. Wikipedia ist keine Quelle.
Beweise doch selber erstmal, dass es nicht stimmt!
Hä?
ah, das schwäbische Nachfragen :)
....oder auch norddeutsche ;) ... oder ist das hier eher ein "hööö?" -.-
Das Prinzip von Wikipedia ist es eigentlich, Sätze in einen Artikel einzubinden und diese mit Quellen zu belegen...
Na ja, das hehre Ziel von wikipedia ist das Wissen der Welt zusammenzutragen und frei zugänglich zu machen. Wenn man einen bestehenden Artikel korrigiert bzw. ergänzt hast Du die Tätigkeit ganz gut umschrieben ;)
... und nicht einfach so wilde Thesen reinzusetzen und wenn andere dann mit Nachfragen bzgl. Quellen zu diesen ankommen, diese zu beschimpfen mit.
Ja, belegbar sollte das sein. Dann sollte jeder Artikel noch ein bestimmtes (sprachliches, inhaltliches, ...) Niveau haben, sonst steht dieser, so ein Gegenleser dieser Ansicht ist, irgendwie zur Löschdisposition... bigbug21 kann das sicher besser erklären.
...... leider auch nicht zwangsweise. Vor allem das sprachliche Niveau lässt bei Wikipedia doch sehr zu wünschen, s.o.
Eher im Gegenteil, sie werden auch noch gekrönt mit selbstlobendem "excellenter Artikel"
Ein schönes Beispiel eines dergleichen preisgekrönten Verkehrsartikels ist auch der Beginn eines Absatzes mit "folgende 3 Punkte....." - es folgten aber lediglich 2 Punkte. Sprach man es an, wurd man beschimpft....
"ätschibätsch, beweise Du doch erstmal, dass diese von mir aufgestellte These nicht stimmt"
Und mal von Wikipedia abgesehen. Wikipedia ist nunmal keine Quelle, da kann jeder schreiben was er will, wie er lustig ist, und wenns nicht geändert wird, bleibt es drin stehen.
Erinnert mich an Uni-Einführungskursargumentation... ;)
"Quelle" ist doch zunächst mal das, aus dem man im übertragenen Sinn Wissen schöpft. Dann ist aber was zweites wichtig, was in der Geschichtswissenschaft als Quellenkritik bezeichnet wird: das kritische Beurteilen des geschöpften Wissens. Da man dies auch bei wikipedia machen kann (und definitiv auch sollte!) ist es eine Quelle, die den Ansprüchen eines zum Gutteil aus interssierten und kundigen Laien bestehenden Forums gerecht wird. Wir sind hier schließlich kein wissenschaftlicher Stammtisch, bei dem jede aufgestellte Behauptung bis in die letzte Ritze hinein belegt werden muss.
sicher, deswegen schrieb ich ja auch, wenn er es nicht weiter belegen kann, sein Ding.
Seine These liest sich ja schon so, als meinte er genau Bescheid zu wissen,
stützt sich bisher jedoch einfach nur auf wikipedia, wo es nur in dem einen der beiden Artikel drin steht, dort aber auch keine weitere Quelle genannt wird.
Und wie sich das vereinbart mit den von mir angesprochenen Parametern, sagt er nicht und steht auch nicht auf der wikipedia-Seite.
Wikipedia ist ja auch allg. nicht gerade für seine Seriösität & Zuverlässigkeit bekannt.
Im Rahmen von wissenschaftlichen Arbeiten ist wikipedia natürlich ein absolutes No-Go, eben aufgrund der Flüchtigkeit des Mediums Internet und der de facto nicht zu kritisierenden "echten" Person, die einen möglichen Bullshit verzapft hat. Es spricht aber nichts dagegen, bei Tante wiki einige Anregungen dafür zu suchen und entsprechend gegenzuchecken.
entsprechend gegenzuchecken, genau.
Und gerade bei diesem Beispiel ist zumindest im "Bahnhof Wittenberge"-Artikel die These mit 197 km/h Durchfahrtsgeschwindigkeit mit einer Quelle belgegt, nämlich mit H-J. Kielkes Aufsatz "Umbau des Bahnhofs Wittenberge. 'Befreiung aus der Insellage'" aus dem Sammelband "Ausbaustrecke Hamburg–Berlin für 230 km/h".
Für mich ist die These im Rahmen dieser Forumsdiskussion hinreichend bestätigt.
Da drehst Du das jetzt grade um. ;)
Der Passus ist von mir (bzw. von bigbug21 abgesegnet, der sicher auch im Besitz des Buches ist, oder zumindest Zugang zu selbigem hat).
Vorher stand an selbiger Stelle die These von ICE-T-Fan, die sich eben nicht mit der Quelle deckte.
Ich fragte hier nicht nach Wikipedia und kam damit auch nicht an.
wikipedia ist doch die Standard"quelle" im Internet...
lol. ^^
Standard-Quellen sind bei mir im Verkehrsbereich ETR, EI, ZEVRail, oder eben - wie in diesem Fall - Edition-ETR
oder eben auch die zahlreichen Fachbücher aus selbem Hause.
ICE-T-Fan kam mit einer These an, wenn er dafür keine Quelle liefern kann, ist es seine Sache.
Wie dargelegt ist die Quelle belastbar.
Nöööö. ;)
Seine These findet sich weder in dem einen wikipedia-Artikel, noch in dem dort angegebenen Buch.
Ich habe nicht behauptet, dass das nicht stimmt, was er sagt, ich fragte einfach nach einem Beleg dafür, einer Quelle.
Hast Du jetzt :)
Nee, nicht. (ausgehend davon, dass ein Satz alleine in einem Wikipedia-Artikel als "Quelle" unzureichend ist)
Gruß,
Henrik
[OT] wikipedia + [nicht-OT] wichtige Korrektur meinerseits
Jogi, Montag, 16.08.2010, 00:13 (vor 5777 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von Jogi, Montag, 16.08.2010, 00:16
Sorry, wenn ich jetzt die ganz Pro-Contra-Diskussion über wikipedia schon abbreche und mich auf diesen Punkt konzentriere:
Ich fragte hier nicht nach Wikipedia und kam damit auch nicht an.
wikipedia ist doch die Standard"quelle" im Internet...
lol. ^^
Standard"quelle" = wird so gut wie immer rangezogen, um was zu überprüfen bzw. näher zu erläutern
Standard-Quellen [wird eigentlich zusammengeschrieben *duck-und-weg* :)] sind bei mir im Verkehrsbereich ETR, EI, ZEVRail, oder eben - wie in diesem Fall - Edition-ETR oder eben auch die zahlreichen Fachbücher aus selbem Hause.
Diese Sache sollte klar sein: wir sind hier in einem Forum für Bahninterssierte mit einer wie ich finde menschlich gelungenen Mischung, aber auch Sachkompetenz hält sich mit Laienwissen durchaus die Waage. Dennoch sind hier in erster Linie interessierte Laien unterwegs. Wenn Du dann in Diskussionen nicht wikipedia, sondern primär ("Standardquellen") solche Fachzeitschriften über den Verkehrsbereich gelten lässt, schießt das definitiv über das Ziel hinaus. Den entsprechenden Rechercheaufwand, der hinten dran steht würden nur wenige auf sich nehmen.
Das ändert selbstredend nichts an einer gesunden (!) Skepsis gegenüber wikipedia-Artikeln.
Wenn hier mal - wenn auch völlig Offtopic - über die deutsche Geschichte gesprochen wird, verlange ich ja auch kein Nachecherchieren im Oldenbourg-Grundriß oder einen Verweis auf die neusten Veröffentlichungen von Wolfram Pyta.
Und gerade bei diesem Beispiel ist zumindest im "Bahnhof Wittenberge"-Artikel die These mit 197 km/h Durchfahrtsgeschwindigkeit mit einer Quelle belgegt, nämlich mit H-J. Kielkes Aufsatz "Umbau des Bahnhofs Wittenberge. 'Befreiung aus der Insellage'" aus dem Sammelband "Ausbaustrecke Hamburg–Berlin für 230 km/h".
Für mich ist die These im Rahmen dieser Forumsdiskussion hinreichend bestätigt.
Da drehst Du das jetzt grade um. ;)
Nicht mein Glas Wasser... :-))
Der Passus ist von mir (bzw. von bigbug21 abgesegnet, der sicher auch im Besitz des Buches ist, oder zumindest Zugang zu selbigem hat).
Vorher stand an selbiger Stelle die These von ICE-T-Fan, die sich eben nicht mit der Quelle deckte.
Irgendwie fehlt mir ein Baustein zum Verständnis... Welche Stelle?
Ich muss mich aber dennoch korrigieren, die Fußnote zum betreffenden wikifehlia-Aufsatz bezieht sich nicht (unmittelbar?) auf den Teil mit der eventuellen 200 km/h-Durchfahrt + Neigetechnik. Also hängt die These in der Luft und ich hab Bullshit gebaut. Entschuldigung.
Angenehme Nachtruhe & einen guten Start in die neue Woche,
Jogi
[OT] wikipedia + [nicht-OT] wichtige Korrektur meinerseits
Henrik, Montag, 16.08.2010, 01:14 (vor 5777 Tagen) @ Jogi
Ich fragte hier nicht nach Wikipedia und kam damit auch nicht an.
wikipedia ist doch die Standard"quelle" im Internet...
lol. ^^
Standard"quelle" = wird so gut wie immer rangezogen, um was zu überprüfen bzw. näher zu erläutern
um was zu überprüfen, zu erläutern, joa.
Mal kurz Einwohnerzahlen zu checken, ungefähre Lage des Ortes etc.
Oder andere Infos, die dort belegt sind, deren Quellen man dann benutzen kann.
Aber zu oft wird Neues und/oder unbelegtes aus Wikipedia benutzt,
um es dann in Foren zu posten
und wird dann entsprechend ausgelacht, weil es sich als zu offensichtliches Fake offenbart.
Standard-Quellen [wird eigentlich zusammengeschrieben *duck-und-weg* :)] sind bei mir im Verkehrsbereich ETR, EI, ZEVRail, oder eben - wie in diesem Fall - Edition-ETR oder eben auch die zahlreichen Fachbücher aus selbem Hause.
Diese Sache sollte klar sein: wir sind hier in einem Forum für Bahninterssierte mit einer wie ich finde menschlich gelungenen Mischung, aber auch Sachkompetenz hält sich mit Laienwissen durchaus die Waage. Dennoch sind hier in erster Linie interessierte Laien unterwegs. Wenn Du dann in Diskussionen nicht wikipedia, sondern primär ("Standardquellen") solche Fachzeitschriften über den Verkehrsbereich gelten lässt, schießt das definitiv über das Ziel hinaus. Den entsprechenden Rechercheaufwand, der hinten dran steht würden nur wenige auf sich nehmen.
Das ändert selbstredend nichts an einer gesunden (!) Skepsis gegenüber wikipedia-Artikeln.Wenn hier mal - wenn auch völlig Offtopic - über die deutsche Geschichte gesprochen wird, verlange ich ja auch kein Nachecherchieren im Oldenbourg-Grundriß oder einen Verweis auf die neusten Veröffentlichungen von Wolfram Pyta.
Ich fing ja nicht an, mit dem "schießen"......es kommt ja natürlich darauf an, mit welcher Überzeugtheit, mit welcher vorgegebenen Fachtiefe man meint, etwas zu behaupten, und das hier nicht zum erstenmal.
Um den Bezug der Deutschen Geschichte aufzunehmen, wenn hier einer zum zweiten Mal etwas recht Besonderes schreibt, wovon Du bisher noch nicht gehört hast, es in der entsprechenden Fachliteratur auch nicht lesen konntest, er dieses aber durchaus mit einer bestimmten Überzeugtheit zum zweiten Mal von sich gibt, dann bist Du doch auch daran interessiert, ob Du das irgendwo (abseits von wikipedia) nachlesen kannst.
Und wenn dann eben doch nur wikipedia kommt und nichts weiter, wäre es dann nicht angemessener, dieses zurechtzurücken, zu relativieren? Und vielleicht auch nicht ein Drittes Mal irgendwann zu behaupten?
Hier deckte es sich ja noch nicht einmal mit dem einen angegebenen wikipedia-Artikel.
Ein großer Rechercheaufwand wäre das ja auch nicht, wenn wirklich eine entsprechende Quelle angegeben wäre.
Zugang zu einer technische Bibliothek sollten die meisten von uns haben,
wenn nich, mal eben bei eurailpress.com registrieren, pdf runterladen, fertig.
Und gerade bei diesem Beispiel ist zumindest im "Bahnhof Wittenberge"-Artikel die These mit 197 km/h Durchfahrtsgeschwindigkeit mit einer Quelle belgegt, nämlich mit H-J. Kielkes Aufsatz "Umbau des Bahnhofs Wittenberge. 'Befreiung aus der Insellage'" aus dem Sammelband "Ausbaustrecke Hamburg–Berlin für 230 km/h".
Für mich ist die These im Rahmen dieser Forumsdiskussion hinreichend bestätigt.
Da drehst Du das jetzt grade um. ;)
Nicht mein Glas Wasser... :-))
Der Passus ist von mir (bzw. von bigbug21 abgesegnet, der sicher auch im Besitz des Buches ist, oder zumindest Zugang zu selbigem hat).
Vorher stand an selbiger Stelle die These von ICE-T-Fan, die sich eben nicht mit der Quelle deckte.
Irgendwie fehlt mir ein Baustein zum Verständnis... Welche Stelle?
Ich muss mich aber dennoch korrigieren, die Fußnote zum betreffenden wikifehlia-Aufsatz bezieht sich nicht (unmittelbar?) auf den Teil mit der eventuellen 200 km/h-Durchfahrt + Neigetechnik. Also hängt die These in der Luft und ich hab Bullshit gebaut. Entschuldigung.
Die Fußnote [2] bezieht sich auf beide vorherige Sätze,
also von "Die Durchfahrgeschwindigkeit ...." bis "...bei 200 km/h."
Und genau diese beiden Sätze (der folgende ebenso), dieser Passus, diese Stelle,
sind Ergebnis meiner Änderungen von vor etwa 2 Monaten.
Und die These von ICE-T-Fan findet sich eben nicht in besagter Quelle ([2]).
Angenehme Nachtruhe & einen guten Start in die neue Woche,
Jogi
Dank, ebenfalls.
Henrik
SFS B-HH
fabs, Braunschweig, Sonntag, 15.08.2010, 22:54 (vor 5777 Tagen) @ Henrik
ich fragte einfach nach einem Beleg dafür, einer Quelle.
Moin!
Genau das ist der Grund, warum ich nach wenigen Beiträgen meine Arbeit bei Wikipedia gleich wieder eingestellt habe.
Bei einem (bahnfremden) Thema wurde immer wieder nach Quellen gefragt. Problem: Die Quelle war ich. Ich war live vor Ort. Interssiert bei Wikipedia keinen! Dort heißt es immer nur "Quelle?", "Quelle?", "Quelle?". Nervt total.
Viele Grüße
fabs
--
Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...
Wikipedia...
bigbug21, Dienstag, 17.08.2010, 17:56 (vor 5776 Tagen) @ Henrik
Hallo Henrik,
[...]
Das Prinzip von Wikipedia ist es eigentlich,
Sätze in einen Artikel einzubinden und diese mit Quellen zu belegen
und nicht einfach so wilde Thesen reinzusetzen
und wenn andere dann mit Nachfragen bzgl. Quellen zu diesen ankommen, diese zu beschimpfen mit
"ätschibätsch, beweise Du doch erstmal, dass diese von mir aufgestellte These nicht stimmt"
Das stimmt nicht. Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Q , Grundsatz Nummer 3: Inhalte sind zu belegen. Theoriefindung bzw. Thesenbildung ist hingegen mit dem Grundsätzen der Wikipedia nicht vereinbar.
Und mal von Wikipedia abgesehen. Wikipedia ist nunmal keine Quelle, da kann jeder schreiben was er will, wie er lustig ist, und wenns nicht geändert wird, bleibt es drin stehen.
Das stimmt nicht. Es gibt, wie in vielen anderen Medien auch, gute und schlechte Artikel. Darüber hinaus ist gerade die deutschsprachige Wikipedia mit ihrem System "gesichteter Versionen" (Änderungen von neuen oder anonymen Benutzern werden quergelesen und sichtbar geschalten). Man muss schon ziemlich lange suchen, um noch auf Artikel zu stoßen, die wirklich groben Unsinn enthalten. Eingangskontrollen, Fachredaktionen und die schiere Zahl an qualifizierten Mitarbeitern haben inzwischen hohe Hürden etabliert. Was nicht heißt, dass es bei Wikipedia keine Fehler gibt.
Nicht nur im Bahnbereich gibt es inzwischen eine Reihe von Wikipedia-Artikeln, die ein Thema einer einmaligen Bandbreite darstellen.
[...]
Viele Grüße aus Dresden
Peter
--
unterwegs für freie Eisenbahn-Geodaten
Wikipedia...
Henrik, Dienstag, 17.08.2010, 20:25 (vor 5776 Tagen) @ bigbug21
Hallo Peter,
[...]
Das Prinzip von Wikipedia ist es eigentlich,
Sätze in einen Artikel einzubinden und diese mit Quellen zu belegen
und nicht einfach so wilde Thesen reinzusetzen
und wenn andere dann mit Nachfragen bzgl. Quellen zu diesen ankommen, diese zu beschimpfen mit
"ätschibätsch, beweise Du doch erstmal, dass diese von mir aufgestellte These nicht stimmt"
Das stimmt nicht. Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Q , Grundsatz Nummer 3: Inhalte sind zu belegen. Theoriefindung bzw. Thesenbildung ist hingegen mit dem Grundsätzen der Wikipedia nicht vereinbar.
Ja. Das deckt sich doch genau mit dem was ich schrieb.
Dennoch findet man Theoriefindung bzw. Thesenbildung auf wikipedia recht oft. ;)
+++++++++++++++++ Einschub aus dem anderen Posting ++++++++++++++++++
Hallo Henrik,
[...]
Das sind beides keine Quellen. Wikipedia ist keine Quelle.
Das stimmt nicht. Natürlich ist Wikipedia als Quelle verwendbar. Wie bei jeder anderen Quelle stellt sich jedoch die Frage der Glaubwürdigkeit.
Wikipedia kann grundsätzlich rein prinzipiell derzeit keine Primärquelle sein,
sie benutzt diese, ist also eher eine Sekundärquelle.
+++++++++++++++++ zurück zu diesem Posting ++++++++++++++++++
Und mal von Wikipedia abgesehen. Wikipedia ist nunmal keine Quelle, da kann jeder schreiben was er will, wie er lustig ist, und wenns nicht geändert wird, bleibt es drin stehen.
Das stimmt nicht. Es gibt, wie in vielen anderen Medien auch, gute und schlechte Artikel. Darüber hinaus ist gerade die deutschsprachige Wikipedia mit ihrem System "gesichteter Versionen" (Änderungen von neuen oder anonymen Benutzern werden quergelesen und sichtbar geschalten). Man muss schon ziemlich lange suchen, um noch auf Artikel zu stoßen, die wirklich groben Unsinn enthalten. Eingangskontrollen, Fachredaktionen und die schiere Zahl an qualifizierten Mitarbeitern haben inzwischen hohe Hürden etabliert. Was nicht heißt, dass es bei Wikipedia keine Fehler gibt.
Im dritten Satz fehlt ein Wort?
Sicher, es gibt jetzt das Prinzip mit der Sichtung durch andere, aber das gibts auch noch nicht so lange.
Ich kenn mich da jetzt auch nich aus, wie lange man registrierter Benutzer sein muss etc.
Aber es gab wohl scheinbar Anlässe zu diesem neuen Prinzip und auch diese ist anfällig und noch immer sehe ich sehr viele Fehler, auch die gesichtet wurden und anderes wird korrigiert, wird aber nicht gesichtet etc.
Ich springe auch heute noch sehr oft auf englischsprachige Version und finde da mehr Infos (nicht im dt. Verkehrsbereich).
Ich muss nie lange suchen, um heftige Fehler zu finden. "Suchen" muss ich da eh gar nicht - sie sind einfach da.
Hier haben wir 2 Beispiele,
letzte Nacht hab ich eine Quellenangabe auf NBS/ABS Nürnberg-Erfurt korrigiert, wo auf das Projekt Erfurt-Leipzig verwiesen wurde.
Die Transrapid-Artikel sind überwiegend einfach unleserlich oder waren es zumindest,
nun gut, die TR-Gegner haben das Behandeln dieser sehr emotional geführt und waren auch admins etc.
Artikel zu TR 07 fehlt, wie auch zum recht bedeutsamen BVWP'92.
Artikel zu Eurailspeed gibts auch nich, zu Eurailpress noch weniger.
Und auf der Seite zu Georg Leber ist kein Wort von der HSB zu lesen.
Nicht nur im Bahnbereich gibt es inzwischen eine Reihe von Wikipedia-Artikeln, die ein Thema einer einmaligen Bandbreite darstellen.
sicher, die gibt es auch.
Und vor allem .... trägst Du sehr viel zu gutem Erscheinen von wikipedia-Artikeln bei.
Gruß,
Henrik
Wittenberge + 197 km/h
ICE-T-Fan, Montag, 16.08.2010, 03:36 (vor 5777 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von ICE-T-Fan, Montag, 16.08.2010, 03:37
Das erste mal habe ich von dieser Idee vor keine Ahnung 3 Jahren oder so im Forum der ICE-Fanpage etwas gelesen. Dort wurde die Strecke Hamburg-Berlin in einigen Threads bis zum Erbrechen ausdiskutiert, insbesondere die damaligen Mängel der LZB mit z.B. der Entlassung mit nur 70 km/h aufgrund eines Softwarefehlers.
Irgendwann habe ich diese Begebenheit noch mal in einem anderen Forum gelesen und kürzlich hier im Forum und daraus folgend in den von mir genannten Wikipedia-Artikel.
Ich kenne sonst keine schriftliche Quelle... hatte mich auch nicht wirklich interessiert. Fakt ist, dass einige Leute, die sich mit der Materie besser auskennen als ich selbst, davon wissen und es (nach dem wie ich es verstanden habe) grob so beschrieben haben, dass ursprünglich beim (Aus)Bau der Strecke eine Durchfahrt knapp unter 200 km/h geplant war, indem man mittels LZB die Neigetechnik ansteuert und für diese eine Kurve bogenschnelles Fahren erlaubt.
Das Problem war nur die fehlende selektive Freigabe der LZB und damit verbunden, dass dann auch andere IC(E)-Züge für diese Kurve die streckenseitige Freigabe für 197 km/h bekommen hätten, obwohl sie nicht über NT verfügen. Aus diesem Grund hat man Abstand von dieser Durchfahrtsgeschwindigkeit genommen, da die Freigabe eine umfangreiche Softwareanpassungen der LZB insgesamt benötigt hätte, was kein vertretbarer Aufwand für eine einzige Kurve im gesamten deutschen Schnellfahrstreckennetz gewesen wäre.
Soweit habe ich das verstanden und ich denke so ist es auch richtig formuliert, ob man dafür nun irgendeine schriftliche Quelle findet oder nicht.
Es ist zumindest eine verdammt plausible und technisch nachvollziehbare Erklärung.
SFS B-HH
bigbug21, Dienstag, 17.08.2010, 17:49 (vor 5776 Tagen) @ Henrik
Hallo Henrik,
[...]
Das sind beides keine Quellen. Wikipedia ist keine Quelle.
Das stimmt nicht. Natürlich ist Wikipedia als Quelle verwendbar. Wie bei jeder anderen Quelle stellt sich jedoch die Frage der Glaubwürdigkeit.
Bis vor 2 Monaten stand es dort ja auch noch anders. Wir hatten zu der Zeit das Thema auch hier im Forum.
Ich hatte den Passus dort auf der Seite dann angepasst und nach einigem Hin- und Her war dann Bigbug21 doch bereit meine Änderungen stehen zu lassen bzw. zu übernehmen. Ich bin nicht 100%ig komplett mit dem Zustand jetzt einverstanden, der anschließende Nebensatz "die Deutsche Bahn hatte sich jedoch ..." ist leicht irreführend und dahingehend nicht deckungsgleich mit der Quelle.
[...]
Danke. Ich greife das gleich noch auf.
Viele Grüße aus Dresden
Peter
--
unterwegs für freie Eisenbahn-Geodaten
(oT) Wikipedia-Artikel zum Bahnhof Wittenberg
bigbug21, Dienstag, 17.08.2010, 18:30 (vor 5776 Tagen) @ Henrik
Hallo Henrik,
ich habe mir deine Punkte im Wikipedia-Artikel zur Berlin-Hamburger Bahn sowie zum Bahnhof Wittenberge gerade Stück für Stück angesehen.
Zur Sache:
[...]
Ich hatte den Passus dort auf der Seite dann angepasst und nach einigem Hin- und Her war dann Bigbug21 doch bereit meine Änderungen stehen zu lassen bzw. zu übernehmen. Ich bin nicht 100%ig komplett mit dem Zustand jetzt einverstanden, der anschließende Nebensatz "die Deutsche Bahn hatte sich jedoch ..." ist leicht irreführend und dahingehend nicht deckungsgleich mit der Quelle.
Ich habe gerade den Wortlaut der Quelle für diesen Satz nun übernommen, um wirklich jedes Missverständnis auszuräumen.
Mal sehen, ob ich das nochmal vorschlagen werde zu ändern.
Da waren dann neben diesem auch noch stilistische Fehler und weitere inhaltliche, der Umbau hätte nur 7 Mio anstatt 76 Mio gekostet etc.
Fehler, die dank deines Engagements nun behoben sind. Vielen Dank!
Auf den anderen Artikel hatte ich dann wahrlich keine Lust mehr.
Der strotzt eh nur so voller heftiger Fehler, nich nur in dem Abschnitt.
Was ist denn noch falsch?
Ich hatte es immerhin geschafft, den Fehler dort zu beheben, es würde sich Neigetechnik auf etlichen weiteren Kurven lohnen o.ä.
Unter http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bahnhof_Wittenberge&oldid=73727996 ist die Version vor deinen Änderungen abrufbar. Darin sehe ich keine entsprechende Formulierung. Kannst du mir auf die Sprünge helfen?
"Im in ...." - immer wieder köstlich.
Was meinst du?
[...]
Viele Grüße aus Dresden
Peter
--
unterwegs für freie Eisenbahn-Geodaten
(oT) Wikipedia-Artikel zum Bahnhof Wittenberg
Henrik, Dienstag, 17.08.2010, 19:31 (vor 5776 Tagen) @ bigbug21
Hallo Peter,
ich habe mir deine Punkte im Wikipedia-Artikel zur Berlin-Hamburger Bahn sowie zum Bahnhof Wittenberge gerade Stück für Stück angesehen.
Zur Sache:
[...]
Ich hatte den Passus dort auf der Seite dann angepasst und nach einigem Hin- und Her war dann Bigbug21 doch bereit meine Änderungen stehen zu lassen bzw. zu übernehmen. Ich bin nicht 100%ig komplett mit dem Zustand jetzt einverstanden, der anschließende Nebensatz "die Deutsche Bahn hatte sich jedoch ..." ist leicht irreführend und dahingehend nicht deckungsgleich mit der Quelle.
Ich habe gerade den Wortlaut der Quelle für diesen Satz nun übernommen, um wirklich jedes Missverständnis auszuräumen.
schon schöner, ja.
Der Wikipedia-Artikel spricht weiterhin von "hatte", die Quelle im Präsenz mit "hat".
Also es mag der Eindruck beim Leser entstehen, dass die DB AG extra wegen dieser Stelle, dieser ABS auf Einsatz von Neigetechnik bei über 160 km/h verzichtet hätte.
Der Satz der Quelle liest sich mir eher danach, dass sich die DB AG generell gegen einen solchen Einsatz entschieden hat - das deckt sich auch mit meinen wissenschaftlichen Erfahrungen, Arbeiten, Kenntnissen von vor 2004/2002 (hab nur leider entsprechende IVE-Unterlagen nicht wiedergefunden)
Mal sehen, ob ich das nochmal vorschlagen werde zu ändern.
Da waren dann neben diesem auch noch stilistische Fehler und weitere inhaltliche, der Umbau hätte nur 7 Mio anstatt 76 Mio gekostet etc.
Fehler, die dank deines Engagements nun behoben sind. Vielen Dank!
gern geschehen. ;)
Tagesthemen- und Heute-Journal Ticker vom 24.08.2004 (Schröder & Hartz IV) waren zufällig auf der Rückseite eines Kopier/Schmierblattes im gleichen Hefter, in dem ich Kopien eines Artikel über die ABS HH-B abgeheftet hab (ETR 12/2004)
Das Online-Angebot dieser TV-Formate reicht nicht mehr so weit zurück, aber bei Spiegel.de wurde ich dann ja fündig.
Wäre ja noch die Frage, ob man die 7 Mio. Euro teure Runderneuerung auch noch einarbeitet in den Artikel.
Auf den anderen Artikel hatte ich dann wahrlich keine Lust mehr.
Der strotzt eh nur so voller heftiger Fehler, nich nur in dem Abschnitt.
Was ist denn noch falsch?
Mit anderen Artikel meinte ich den der Berlin-Hamburger Bahn.
Ich hatte es immerhin geschafft, den Fehler dort zu beheben, es würde sich Neigetechnik auf etlichen weiteren Kurven lohnen o.ä.
Unter http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bahnhof_Wittenberge&oldid=73727996 ist die Version vor deinen Änderungen abrufbar. Darin sehe ich keine entsprechende Formulierung. Kannst du mir auf die Sprünge helfen?
s.o.
Bezug ist der Artikel der Berlin-Hamburger Bahn.
"Im in ...." - immer wieder köstlich.
Was meinst du?
Gravierende sprachliche stilistische Schwäche.
Ja, nach dem 5. oder 6. Mal Lesen und Nachdenken, kommt man irgendwann drauf wie es denn nun gemeint gewesen ist.
Unser Lateinlehrer hatte auch mit uns gewettet, wer in einem Roman 5 Mal ein mit "nd" eingedeutschtes Gerundivum finden würde, bekäme 5 DM.
Wahrhaftig hatte es tatsächlich einer geschafft, so grade eben.
Dieser jenige wurde später auch noch Fan von Arno Schmidt. -.-
Ich weiß nich, was für ein Buch das damals war, aber sicher kein recht hochwertiges.
Ob man in einem normalwertigen Roman einen Satz finden würde, der mit den 4 Buchstaben "Im in..." anfängt? Ich glaube eher nicht.
Aber nun ist der Satz ja raus. ;)
Gruß,
Henrik
(oT) Wikipedia-Artikel zum Bahnhof Wittenberg
bigbug21, Dienstag, 24.08.2010, 09:19 (vor 5769 Tagen) @ Henrik
Hallo Henrik,
[...]
Wäre ja noch die Frage, ob man die 7 Mio. Euro teure Runderneuerung auch noch einarbeitet in den Artikel.
Erledigt.
[...]
"Im in ...." - immer wieder köstlich.
Was meinst du?
Gravierende sprachliche stilistische Schwäche.
Ja, nach dem 5. oder 6. Mal Lesen und Nachdenken, kommt man irgendwann drauf wie es denn nun gemeint gewesen ist.
Ich verstehe immer noch nicht, was du meinst. Bitte werde konkret.
[...]
Viele Grüße
Peter
--
unterwegs für freie Eisenbahn-Geodaten
SFS B-HH
ICE-TD, Sonntag, 15.08.2010, 21:46 (vor 5778 Tagen) @ ICE-T-Fan
Das Problem war die Implementierung der Ansteuerung der GNT per LZB, welche sich nicht so einfach umsetzen ließ, da die LZB immer nur eine Höchstgeschwindigkeit pro Fahrzeugtyp vorgibt, die sich aus Streckenhöchstgeschwindigkeit und Fahrzeug-Einstellungen ergibt.
Das kann doch eigentlich kein so großes Problem sein. Das wäre nur eine Softwareanpassung der LZB, die GNT hat damit nichts zu tun(da müßte man höchstens die Fahrzeugsoftware anpassen). Man müsste nur eine andere LZB-Zugartnummer nehmen für Züge mit aktiver Neigetechnik und könnte dann höhere Streckengeschwindigkeiten mit der LZB zulassen.
SFS B-HH
ICE-T-Fan, Montag, 16.08.2010, 03:22 (vor 5777 Tagen) @ ICE-TD
Das kommt ja dann schließlich mit ETCS Level 2. Dort kann man für jedes Fahrzeuge mehrere Geschwindigkeitsprofile (z.B. mit und ohne NT) eingeben.
Im übrigen wäre auch eine LZB-Implementation immer noch eine Form von Geschwindigkeitsüberwachung NeigeTechnik ;)
SFS B-HH
ICE 2, Montag, 16.08.2010, 13:39 (vor 5777 Tagen) @ Henrik
Zum Bauzuschlag....
Schon eine Regelinspektion eines Durchlasses oder einer Brücke kann die Geschwindigkeit von 230 km/h auf 90 km/h sinken lassen. Gerade, wenn der Prüfer keinen Randweg vorfindet und die Trasse direkt nehmen muss.
ABS Hamburg - Berlin
Henrik, Sonntag, 15.08.2010, 20:01 (vor 5778 Tagen) @ ice-t-411
Hi!
Nur zur Info:
HH-Berlin wurde für 90 Minuten mit 230 km/h LZB und ohne Neigetechnik ausgebaut.
Am Anfang gab es glaub ich einen Zug mit 90 Minuten, normalerweise 93 Minuten. Heute sind es 96-99 Minuten. Der ICE1 ist möglicherweise wegen etwas geringerer Beschleunigung drei Minuten langsamer als der ICE T, hat aber mit Neigetechnik nichts zu tun.
Der Metropolitan hält auch in etwa die ICE1-Zeit (mit 220 km/h).
Johannes
Ja, Danke für die Info, größtenteils mir auch bekannt.
Ich wollte mit der polemischen Spitze eher darauf hindeuten, dass fachferne selbsternannte Experten, Pädagogen, Soziologen, Politiker etc vor dem Jahre 2000 mehrfach als "Alternative" einen ICE-T mit aktiver benutzter Neigetechnik und Fahrzeit von nur "90 Minuten" vorschlugen und damit "nur unwesentlich" länger brauchen würde als eine Magnetschnellbahn mit ihren "60 Minuten".
Dass diese jedoch nur 52 Minuten bräuchte, also eher nur die Hälfte als der ICE heute, wurde verschwiegen....
Einsatz von Neigetechnik macht ja eh keinen Sinn auf einer schnurgeraden Strecke,
bei der diese auch nur hilfreich wäre in Geschwindigkeitsbereichen von über 160 km/h und viel mehr über 200 km/h - Bereiche, in denen die DB AG die Neigetechnik sowieso nicht benutzt.
Bei Inbetriebnahme Ende 2004 fuhr der ICE-T in 90 Minuten zum Berliner Bahnhof Zoo.
Berlin Lehrter Bhf / Hbf ging ja erst 2006 in Betrieb.
Wie war denn dorthin die kürzeste Fahrzeit?
Der Metropolitan fährt auf der ABS HH-B und fährt dort mit 220 km/h?
Interessant, das wusste ich noch nicht. Danke.
Hab den letztens in Berlin Warschauer Straße gesehen, da wo die EN-Talgo-Züge auch stehen.
ABS Hamburg - Berlin
Jogi, Sonntag, 15.08.2010, 20:30 (vor 5778 Tagen) @ Henrik
Ich wollte mit der polemischen Spitze eher darauf hindeuten, dass fachferne selbsternannte Experten, Pädagogen, Soziologen, Politiker etc vor dem Jahre 2000 mehrfach als "Alternative" einen ICE-T mit aktiver benutzter Neigetechnik und Fahrzeit von nur "90 Minuten" vorschlugen und damit "nur unwesentlich" länger brauchen würde als eine Magnetschnellbahn mit ihren "60 Minuten".
Dass diese jedoch nur 52 Minuten bräuchte, also eher nur die Hälfte als der ICE heute, wurde verschwiegen....
Hm, das erinnert mich an einen Kritikpunkt gegen die NIM - bei einem Ausbau über Augsburg wäre die Fahrzeit nur 20 Minuten länger gewesen...
Bei Inbetriebnahme Ende 2004 fuhr der ICE-T in 90 Minuten zum Berliner Bahnhof Zoo.
Aber auch nur zwei Züge pro Richtung, alle anderen waren planmäßig mit 93 Minuten unterwegs.
Berlin Lehrter Bhf / Hbf ging ja erst 2006 in Betrieb.
Wie war denn dorthin die kürzeste Fahrzeit?
Mit Zwischenhalt in Spandau auch immer 96 Minuten (hab zumindest nichts schnellers gefunden), eine Nonstopverbindung Hbf Hamburg - Berlin in 93 Minuten.
Hab den letztens in Berlin Warschauer Straße gesehen, da wo die EN-Talgo-Züge auch stehen.
Da werden sie auch gewartet *DS-O-Modus-ein* Glaub ich zwar nicht, Wartung kostet Geld und gefährdet den Börsengang - so was hät's bei der Reichsbahn nicht gegeben. Und dank S21 wird das Geld auch dafür fehlen *DSO-Modus-aus*
*duck-und-weg*,
Jogi
ABS Hamburg - Berlin
Henrik, Sonntag, 15.08.2010, 21:55 (vor 5778 Tagen) @ Jogi
Ich wollte mit der polemischen Spitze eher darauf hindeuten, dass fachferne selbsternannte Experten, Pädagogen, Soziologen, Politiker etc vor dem Jahre 2000 mehrfach als "Alternative" einen ICE-T mit aktiver benutzter Neigetechnik und Fahrzeit von nur "90 Minuten" vorschlugen und damit "nur unwesentlich" länger brauchen würde als eine Magnetschnellbahn mit ihren "60 Minuten".
Dass diese jedoch nur 52 Minuten bräuchte, also eher nur die Hälfte als der ICE heute, wurde verschwiegen....
Hm, das erinnert mich an einen Kritikpunkt gegen die NIM - bei einem Ausbau über Augsburg wäre die Fahrzeit nur 20 Minuten länger gewesen...
Apropos.....
Aus der Studie, die ja Aufhänger dieses Threads hier ist:
"Ein bekanntes Beispiel stammt
aus dem Beginn der 1990er-Jahre, als
die Entscheidung für die Ertüchtigung
von Nürnberg — München zugunsten
des Astes über Ingolstadt gefällt wurde,
während die Alternative über Augs-
burg von allen Experten als überlegen
erachtet wurde."
S.129/130
"von allen Experten" ..... sosoo..... ^^
Bei Inbetriebnahme Ende 2004 fuhr der ICE-T in 90 Minuten zum Berliner Bahnhof Zoo.
Aber auch nur zwei Züge pro Richtung, alle anderen waren planmäßig mit 93 Minuten unterwegs.
Berlin Lehrter Bhf / Hbf ging ja erst 2006 in Betrieb.
Wie war denn dorthin die kürzeste Fahrzeit?
Mit Zwischenhalt in Spandau auch immer 96 Minuten (hab zumindest nichts schnellers gefunden), eine Nonstopverbindung Hbf Hamburg - Berlin in 93 Minuten.
Hab den letztens in Berlin Warschauer Straße gesehen, da wo die EN-Talgo-Züge auch stehen.
Da werden sie auch gewartet *DS-O-Modus-ein* Glaub ich zwar nicht, Wartung kostet Geld und gefährdet den Börsengang - so was hät's bei der Reichsbahn nicht gegeben. Und dank S21 wird das Geld auch dafür fehlen *DSO-Modus-aus*
*duck-und-weg*,
Jogi
aahh, Danke für die Infos!
Gruß,
Henrik
ABS Hamburg - Berlin
Jogi, Sonntag, 15.08.2010, 22:10 (vor 5778 Tagen) @ Henrik
Hm, das erinnert mich an einen Kritikpunkt gegen die NIM - bei einem Ausbau über Augsburg wäre die Fahrzeit nur 20 Minuten länger gewesen...
Apropos..... Aus der Studie, die ja Aufhänger dieses Threads hier ist:"Ein bekanntes Beispiel stammt aus dem Beginn der 1990er-Jahre, als die Entscheidung für die Ertüchtigung von Nürnberg — München zugunsten des Astes über Ingolstadt gefällt wurde, während die Alternative über Augsburg von allen Experten als überlegen erachtet wurde."
"von allen Experten" ..... sosoo..... ^^
Natürlich, was glaubst denn du? *polemik-ein* Da wurde bei DS-O eine Umfrage durchgeführt *polemik-aus*
*SCNR*
Aber wenn ich meine Laienmeinung noch begründen müsste, dass der Bau der NIM, trotz der großen Kosten, lohnend war, dann eben nicht nur deswegen, da sich die Fahrzeit zwischen den beiden größten bayerischen Städten auf eine Stunde resp. um 40 Minuten verkürzt hat, sondern auch deswegen, da man einen Güterverkehrsbypass Stuttgart - (Aalen - Donauwörth -) Augsburg - München sich offen gehalten hat, der sich mit dem HGV-Verkehr nicht in die Quere kommt. Und wenn man dann noch in Betracht zieht, dass sich mit der Strecke Würzburg - Treuchtlingen-Donauwörth-... eine weitere potentiell wichtigste Nord-Süd-Güterstrecke damit vereint, die ebenfalls vom "HGV" entlastet wird...
Ist aber wiegsagt nur die Meinung eines Laien :)
Grüße, Jogi
ABS Hamburg - Berlin
ice-t-411, Montag, 16.08.2010, 09:11 (vor 5777 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von ice-t-411, Montag, 16.08.2010, 09:12
Hi!
Ich wollte mit der polemischen Spitze eher darauf hindeuten, dass fachferne selbsternannte Experten, Pädagogen, Soziologen, Politiker etc vor dem Jahre 2000 mehrfach als "Alternative" einen ICE-T mit aktiver benutzter Neigetechnik und Fahrzeit von nur "90 Minuten" vorschlugen und damit "nur unwesentlich" länger brauchen würde als eine Magnetschnellbahn mit ihren "60 Minuten".
Dass diese jedoch nur 52 Minuten bräuchte, also eher nur die Hälfte als der ICE heute, wurde verschwiegen....
Gut, die Magnetbahn hätte auch deutlich mehr gekostet als die Ertüchtigung der Strecke, weil dort auch mit Magnetbahn zumindest der 160 km/h-Zustand hergestellt werden musste und sie wie erwähnt schnurgerade ist.
Einsatz von Neigetechnik macht ja eh keinen Sinn auf einer schnurgeraden Strecke,
bei der diese auch nur hilfreich wäre in Geschwindigkeitsbereichen von über 160 km/h und viel mehr über 200 km/h - Bereiche, in denen die DB AG die Neigetechnik sowieso nicht benutzt.
Das ist eine Einschränkung der DB und ließe sich vermutlich mit ETCS entsprechend signalisieren. Allerdings kommt es eben recht selten vor, dass kurvenreiche Strecken eine Geschwindigkeit über 160 km/h auf längere Zeit zulassen und entsprechend ausgebaut sind (Oberleitung, Oberbau, keine BÜ).
Langfristig wäre es vielleicht im Korridor Hannover-Ruhrgebiet sinnvoll um die Abschnitte die nur mit 160 km/h befahren werden können auch auf 200-230 km/h auszubauen. Hängt aber natürlich auch von Knotenzeiten etc. ab.
Der Metropolitan fährt auf der ABS HH-B und fährt dort mit 220 km/h?
Interessant, das wusste ich noch nicht. Danke.
Hab den letztens in Berlin Warschauer Straße gesehen, da wo die EN-Talgo-Züge auch stehen.
Wie schon an anderer Stelle berichtet fährt ein MET-Langzug mit zwei Lokomotiven der BR101 (mit speziellem Zugbus) um einen ICE1-Umlauf freizusetzen. Der Zug wird im Fahrplan als ICE geführt, der gemeine Fahrgast düfte den Unterschied kaum bemerken, der MET ist sogar komfortabler ausgestattet.
Johannes
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in 3:45
Mario-ICE, Montag, 16.08.2010, 15:17 (vor 5777 Tagen) @ Henrik
Übrigens zum Thema Bauzuschläge, die sind in jedem fahrplan enthalten und sagt nichts über das Alter oder Zustand einer Strecke aus. Man könnte es auch "Betriebspuffer" nennen.
Selbstverständlich sagen Bauzuschläge reichlich über den Zustand und Bautätigkeiten auf betreffender Strecke aus.
Aber vielleicht meinst Du das gar nicht.
Sondern eher Fahrzeitreserven.
Und da hast Du recht, die sind in jedem Fahrplan, in jeder Fahrzeitangabe enthalten.
Und wieso sie bei der Angabe "knapp 4 Stunden" bzgl. M - B bei Endausbau nicht enthalten sein sollten, kannst Du ja mal erläutern, gerne auch mit entsprechenden Quellenangaben.
Könnte es mir ja jetzt einfach machen, KRM 60 Minuten, wieviele Züge erreichen das jetzt gemäß Fahrplan?
Warum sollte ich Quellen nennen, einfaches Zusammenzählen von Streckenabschnitten hat noch nie das Ergebnis gebracht, was hinter her raus kam. ICE-T-Fan hat ja da einige Beispiele gebracht.
Du machst es Dir doch schon die ganze Zeit einfach.
Wie jetzt noch ein weiteresmal.
Wie ist denn der derzeitige Ausbauzustand von Köln-Rhein/Main ...... von Nürnberg-Ingolstadt-München?
Über letzteres wurdest Du ja von ICE-T-Fan aufgeklärt.Passender finde ich da dann doch die super-tolle komplett mit Milliarden an Euros ausgebaute sondergenehmigte Ausbaustrecke Hamburg-Berlin, wo der ICE-T in nur 90 Minuten hin und herwackeln sollte...
Natürlich musst Du überhaupt keine Quellen nennen, gar keine Erklärungen, Begründungen abgeben, nichts.
Kannst einfach so Thesen aufstellen, Vermutungen etc. ....... "dürfte", "könnte", "würde"....
Dann können wir es auch so stehen lassen. Das steht dann für sich.Was für Beispiele von ICE-T-Fan meinst Du?
Dass er auch Deine Erfurt - Nürnberg Zeit sehr deutlich nach unten korrigiert hat?
Dass auch er nach seiner Rechnung mit einem Halt in dem einzigen geplanten regelmäßigen Halt Bamberg bei unter 4 Stunden bleibt?
Dass er absolut überall 4 min für einen Halt einplant?
Dass er zusätzlich noch einmal doppelt die Zeiten für die Einfahrt in Bahnhöfe einrechnet?
Dass er Halte in Tagesrandlagen in die Rechnungen einzieht, wenn es einfach nur um eine regelmäßige oder/und schnellste Verbindung geht?
Dass er mit hypothetischen "dürfte", "könnte", "wäre" schreibt, anstatt etwas zu belegen und konkret zu sein?
Das unser kleiner Disput jetzt sogar in diesem Thread zu einem OT-Thema gebracht hat hätte ich gar nicht gedacht.
Klar ich mache es mir einfach, stelle einfach Thesen in den Raum ohne belegbare Quellen zu nennen. Vielleicht kann man diese auch gar nicht finden, da Fahrplanperioden immer wieder auch neue Fakten enthalten, die vielleich heute noch gar nicht abzusehen sind. Deshalb vertraue ich auch in der Regel keinen Hochglanzprospekten, sondern bilde mir eine eigene Meinung auch ohne Quellenangaben. Wenn du natürlich auf Quellenangaben und wissenschaftliche Belege angewiesen bist werden wir beide in diesem Forum wohl öfter Differenzen haben. In diesem Thread hat ja ein User schon etwas zur Struktur dieses Forums gesagt. Hier wurden Fahrzeitenmodelle u.ä. erstellt und heftig diskutiert und keiner hat nach Quellen gefragt auf was sich die Daten berufen könnten, nur um ein Beispiel zu nennen.
Warum ich mit den Worten "dürfte, könnte, würde" argumentiere ist doch ganz einfach. Ich weiß es nicht genau ob die Fahrzeit 04:00 h , 04:17 h oder unter 4 h betragen wird und auch von dir zitierte Quellen o.ä. wissen das heute nicht zu 100%, ebenso dürften es die Fahrplaner nur in Grundzügen und nicht minutengenau wissen wie im Jahr 2018 die Fahrpläne aussehen.
Das ich Hamburg - Berlin nicht angeführt habe bitte ich zu entschuldigen, es wäre in der Tat passender als Beispiel gewesen.
Auf die Fahrzeit Berlin - Leipzig bist du eher nicht eingegangen, die Quelle mit der Fahrzeit Erfurt - Nürnberg mit 59 Minuten und Verkehrshalt Bamberg würde mich stark interessieren.
Mir ist bekannt , dass Nürnberg - München und KRM nicht den kompletten Ausbau-/Endzustand haben, halte es aber dennoch bedenklich das man damit einerseits wirbt und dann über viele Jahre das angestrebte Werbeversprechen nicht einhalten kann.
Meiner Meinung nach sollte man insbesondere für die NBS Erfurt - Ebensfeld und Erfurt - Leipzig den wirklichen Reisezeitgewinn zwischen Leipzig und Nürnberg betrachten, Nürnberg - München gehörte ja nicht zu diesem Projekt und gegen den Ausbau von Leipzig - Berlin gab es ja wohl auch nie kritische Stimmen.
Ich bleib bei meiner These, das nur sehr wenige Züge die 4-h-Marke knacken werden, bleibe dabei das die ICE-Sprinter seit Jahren floppen und sehe für wenige Züge auf einer sehr teuren NBS die Wirtschaftlichkeit nicht als erbracht, lasse mich da aber gern später durch Gutachten und belastbare Quellen eines besseren belehren.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in 3:45
Henrik, Freitag, 20.08.2010, 06:24 (vor 5773 Tagen) @ Mario-ICE
Klar ich mache es mir einfach, stelle einfach Thesen in den Raum ohne belegbare Quellen zu nennen. Vielleicht kann man diese auch gar nicht finden, da Fahrplanperioden immer wieder auch neue Fakten enthalten, die vielleich heute noch gar nicht abzusehen sind. Deshalb vertraue ich auch in der Regel keinen Hochglanzprospekten, sondern bilde mir eine eigene Meinung auch ohne Quellenangaben. Wenn du natürlich auf Quellenangaben und wissenschaftliche Belege angewiesen bist werden wir beide in diesem Forum wohl öfter Differenzen haben. In diesem Thread hat ja ein User schon etwas zur Struktur dieses Forums gesagt. Hier wurden Fahrzeitenmodelle u.ä. erstellt und heftig diskutiert und keiner hat nach Quellen gefragt auf was sich die Daten berufen könnten, nur um ein Beispiel zu nennen.
Ich weiß nich genau, welchen Thread Du mit Fahrzeitenmodelle meinst, ich lese auch nicht jeden.
Aber wenn hier auf gewissen Relationen einfach Fahrzeiten runtergerechnet werden, um vielleicht unter eine gewisse gewünschte Fahrzeit zu kommen, dann stellt sich natürlich die Frage, wie man darauf kommt, dass dieses mit vertretbarem Aufwand möglich sei. Und derlei Fragen wurden auch gestellt, nicht nur von mir.
Quellen o.ä. müssen auch keine hoch wissenschaftliche Belege sein.
Hilfreich wäre es sicherlich, klar.
Ja, man kann auch Thesen aufstellen ohne sie weiter zu begründen. Dann stehen sie für sich. Ist auch OK.
Dann kommt es aber auch immer darauf an, mit welcher Überzeugtheit man diese von sich gibt...
Warum ich mit den Worten "dürfte, könnte, würde" argumentiere ist doch ganz einfach. Ich weiß es nicht genau ob die Fahrzeit 04:00 h , 04:17 h oder unter 4 h betragen wird und auch von dir zitierte Quellen o.ä. wissen das heute nicht zu 100%, ebenso dürften es die Fahrplaner nur in Grundzügen und nicht minutengenau wissen wie im Jahr 2018 die Fahrpläne aussehen.
Na, das liest sich doch schon ganz anders.
Die Planer wissen sehr wohl, was möglich sein kann, nicht nur minutengenau, sondern gar sekundengenau kann das berechnet und simuliert werden, und wird es auch.
Das ich Hamburg - Berlin nicht angeführt habe bitte ich zu entschuldigen, es wäre in der Tat passender als Beispiel gewesen.
genau.
Auf die Fahrzeit Berlin - Leipzig bist du eher nicht eingegangen, die Quelle mit der Fahrzeit Erfurt - Nürnberg mit 59 Minuten und Verkehrshalt Bamberg würde mich stark interessieren.
Auf Berlin-Leipzig war ich doch eingegangen, Samstag, 14. August 2010, 19:00
steht in der Quelle, um die es hier überhaupt geht, die KCW-Studie, S.157
Mir ist bekannt, dass Nürnberg - München und KRM nicht den kompletten Ausbau-/Endzustand haben, halte es aber dennoch bedenklich das man damit einerseits wirbt und dann über viele Jahre das angestrebte Werbeversprechen nicht einhalten kann.
Das eine hat doch mit dem anderen nicht zu tun.
Die Planer und Vermarkter einer neuen Strecke, Relation können letztendlich doch nichts dafür, dass es letztendlich doch ein wenig anders kommt.
Ich halte es für sehr legitim und angemessen, mit dem zu planen und werben, was machbar ist und geplant ist.
Dass Projekte nicht komplett in einem durchgezogen werden, sie über Jahre hinaus verzögert werden, findet auch nich immer so recht meine Zustimmung.
Bzgl. Hannover-Berlin kann ich diese Kritik jedoch überhaupt nicht nachvollziehen.
Meiner Meinung nach sollte man insbesondere für die NBS Erfurt - Ebensfeld und Erfurt - Leipzig den wirklichen Reisezeitgewinn zwischen Leipzig und Nürnberg betrachten, Nürnberg - München gehörte ja nicht zu diesem Projekt und gegen den Ausbau von Leipzig - Berlin gab es ja wohl auch nie kritische Stimmen.
Wer hauptsächlich zwischen Leipzig und Nürnberg hin- und herfährt, der wird sich wohl eher dafür interessieren, joa.
Bzgl. Erfurt-Halle/Leipzig sind auch die Relationen aus dem Westen interessant.
Und hier ging es ja um Berlin-München, die Reduzierung der Fahrzeit auf dieser Relation auf etwa 4 Stunden bzw. gar auf etwa 3:30....3:45.
Ich bleib bei meiner These, das nur sehr wenige Züge die 4-h-Marke knacken werden, bleibe dabei das die ICE-Sprinter seit Jahren floppen und sehe für wenige Züge auf einer sehr teuren NBS die Wirtschaftlichkeit nicht als erbracht, lasse mich da aber gern später durch Gutachten und belastbare Quellen eines besseren belehren.
Das liest sich ja schon ein wenig anders.
Dass die ICE-Sprinter seit Jahren floppen würden weiß ich nich, kenn mich da aber auch nich aus. Vom Berlin-Sprinter hab ich eher Gegenteiliges gelesen.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in 3:45
Mario-ICE, Dienstag, 24.08.2010, 12:16 (vor 5769 Tagen) @ Henrik
Klar ich mache es mir einfach, stelle einfach Thesen in den Raum ohne belegbare Quellen zu nennen. Vielleicht kann man diese auch gar nicht finden, da Fahrplanperioden immer wieder auch neue Fakten enthalten, die vielleich heute noch gar nicht abzusehen sind. Deshalb vertraue ich auch in der Regel keinen Hochglanzprospekten, sondern bilde mir eine eigene Meinung auch ohne Quellenangaben. Wenn du natürlich auf Quellenangaben und wissenschaftliche Belege angewiesen bist werden wir beide in diesem Forum wohl öfter Differenzen haben. In diesem Thread hat ja ein User schon etwas zur Struktur dieses Forums gesagt. Hier wurden Fahrzeitenmodelle u.ä. erstellt und heftig diskutiert und keiner hat nach Quellen gefragt auf was sich die Daten berufen könnten, nur um ein Beispiel zu nennen.
Ich weiß nich genau, welchen Thread Du mit Fahrzeitenmodelle meinst, ich lese auch nicht jeden.
Es ging hier um allgemeine Fahrzeitmodelle, mancher User bastelt aus Hobby und Leidenschaft gern Fahrpläne, die dann hier auch mal veröffentlicht werden. Sie entsprechen dann halt seinem eigenen Kenntnisstand und beziehen sich eher selten auf Quellen. Das war damit gemeint und ging nicht speziell auf die NBS Leipzig - Erfurt - München.
Aber wenn hier auf gewissen Relationen einfach Fahrzeiten runtergerechnet werden, um vielleicht unter eine gewisse gewünschte Fahrzeit zu kommen, dann stellt sich natürlich die Frage, wie man darauf kommt, dass dieses mit vertretbarem Aufwand möglich sei. Und derlei Fragen wurden auch gestellt, nicht nur von mir.
Quellen o.ä. müssen auch keine hoch wissenschaftliche Belege sein.
Hilfreich wäre es sicherlich, klar.
Ja, man kann auch Thesen aufstellen ohne sie weiter zu begründen. Dann stehen sie für sich. Ist auch OK.
Dann kommt es aber auch immer darauf an, mit welcher Überzeugtheit man diese von sich gibt...
Warum ich mit den Worten "dürfte, könnte, würde" argumentiere ist doch ganz einfach. Ich weiß es nicht genau ob die Fahrzeit 04:00 h , 04:17 h oder unter 4 h betragen wird und auch von dir zitierte Quellen o.ä. wissen das heute nicht zu 100%, ebenso dürften es die Fahrplaner nur in Grundzügen und nicht minutengenau wissen wie im Jahr 2018 die Fahrpläne aussehen.
Na, das liest sich doch schon ganz anders.
Da ich wohl nicht der einzige User bin, der die Fahrzeiten in Frage stellt bin ich beruhigt. In DSO lief fast parallel die gleiche Diskussion und auch da kam man bei den Taktzügen eher auf 4:15 h, wohin ich auch tendieren würde und da sind wir dann halt "nur noch" bei rund 90 Minuten Fahrzeitgewinn. Dieser minimiert sich dann aber für Umsteiger, die dann keine Direktverbindung haben weiter.
Mein Hauptkritikpunkt bleibt das Schönreden der NBS, insbesondere in Thüringen versucht man das immer wieder unter dem Motto "Für Thüringen wird alles besser". Da wirkte es schon fast peinlich, das man als Vergleich eine Verbindung über Augsburg mit einer Fahrzeitberechnung der NBS über Ingolstadt gegenüberstellte und so die Fahrzeitgewinne verkaufen wollte.
Die Planer wissen sehr wohl, was möglich sein kann, nicht nur minutengenau, sondern gar sekundengenau kann das berechnet und simuliert werden, und wird es auch.
Ja ist mir bekannt, jedoch sind da in der Regel die Unwägbarkeiten wie Ausschluss von Fahrstrassen, Anschlussgestaltungen etc noch nicht genau definiert. Entsprechende Planungsparameter hat die DB Netz AG meines Wissens jedoch noch nicht herausgegeben. Wenn alles schon feststehen würde könnten wir ja jetzt schon mal den Fahrplan 2018 ausrollen.
Das ich Hamburg - Berlin nicht angeführt habe bitte ich zu entschuldigen, es wäre in der Tat passender als Beispiel gewesen.
genau.
Auf die Fahrzeit Berlin - Leipzig bist du eher nicht eingegangen, die Quelle mit der Fahrzeit Erfurt - Nürnberg mit 59 Minuten und Verkehrshalt Bamberg würde mich stark interessieren.
Auf Berlin-Leipzig war ich doch eingegangen, Samstag, 14. August 2010, 19:00
hatte ich überlesen und bin dort nochmal eingegangen
steht in der Quelle, um die es hier überhaupt geht, die KCW-Studie, S.157
Halte ich persönlich für unrealistisch, andere Quellen sprechen von 66 Minuten, Fahrplanzwänge eher von 75 Minuten.
Mir ist bekannt, dass Nürnberg - München und KRM nicht den kompletten Ausbau-/Endzustand haben, halte es aber dennoch bedenklich das man damit einerseits wirbt und dann über viele Jahre das angestrebte Werbeversprechen nicht einhalten kann.
Das eine hat doch mit dem anderen nicht zu tun.
Die Planer und Vermarkter einer neuen Strecke, Relation können letztendlich doch nichts dafür, dass es letztendlich doch ein wenig anders kommt.
Ich halte es für sehr legitim und angemessen, mit dem zu planen und werben, was machbar ist und geplant ist.Dass Projekte nicht komplett in einem durchgezogen werden, sie über Jahre hinaus verzögert werden, findet auch nich immer so recht meine Zustimmung.
Bzgl. Hannover-Berlin kann ich diese Kritik jedoch überhaupt nicht nachvollziehen.
Meiner Meinung nach sollte man insbesondere für die NBS Erfurt - Ebensfeld und Erfurt - Leipzig den wirklichen Reisezeitgewinn zwischen Leipzig und Nürnberg betrachten, Nürnberg - München gehörte ja nicht zu diesem Projekt und gegen den Ausbau von Leipzig - Berlin gab es ja wohl auch nie kritische Stimmen.
Wer hauptsächlich zwischen Leipzig und Nürnberg hin- und herfährt, der wird sich wohl eher dafür interessieren, joa.
Bzgl. Erfurt-Halle/Leipzig sind auch die Relationen aus dem Westen interessant.Und hier ging es ja um Berlin-München, die Reduzierung der Fahrzeit auf dieser Relation auf etwa 4 Stunden bzw. gar auf etwa 3:30....3:45.
Richtig es geht um Berlin - München, unterstellt man den Endausbau Berlin-Leipzig und Nürnberg - München und würde dann die neue Fahrzeit über die NBS (um die es ja geht) mit der jetzigen Vergleichen hat man den wahren Fahrzeitgewinn. Wenn man wirklich auf Tempo Berlin - München gesetzt hätte, wäre man sicher auch nie auf die Idee gekommen diese Züge über Erfurt fahren zu lassen.
Dass die ICE-Sprinter seit Jahren floppen würden weiß ich nich, kenn mich da aber auch nich aus. Vom Berlin-Sprinter hab ich eher Gegenteiliges gelesen.
Naja ist eigentlich bekannt, am Wochenende braucht man sie gar nicht, jetzt fallen sie sogar schon freitags weg. Der einzige der gut läuft ist wohl der Berlin-Sprinter, aber da soll auch viel "Eigenpersonal" unterwegs sein, aber vielleicht kann dazu mehr ein Zugbegleiter sagen, der Sprinter begleitet.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in 3:45
ICE-T-Fan, Dienstag, 24.08.2010, 12:38 (vor 5769 Tagen) @ Mario-ICE
Mein Hauptkritikpunkt bleibt das Schönreden der NBS, insbesondere in Thüringen versucht man das immer wieder unter dem Motto "Für Thüringen wird alles besser". Da wirkte es schon fast peinlich, das man als Vergleich eine Verbindung über Augsburg mit einer Fahrzeitberechnung der NBS über Ingolstadt gegenüberstellte und so die Fahrzeitgewinne verkaufen wollte.
Das ist etwas, was ich langsam nicht mehr hören kann. Die Politiker in Thüringen sind wie die drei Affen: blind, taub und leugnen alle gegenteiligen Fakten.
Ich wäre dafür, dass in Zukunft die Politik beim Bau von Eisenbahnstrecken kein Wort mehr mitsprechen darf. Einzig und alleine das EBA sollte beurteilen dürfen, ob eine Strecke sinnvoll ist oder nicht. Dafür müssten dann dort dafür aber auch ein paar Leute eingesetzt werden, die wirklich Ahnung haben und neutral entscheiden können.
Die Planer wissen sehr wohl, was möglich sein kann, nicht nur minutengenau, sondern gar sekundengenau kann das berechnet und simuliert werden, und wird es auch.
Ja ist mir bekannt, jedoch sind da in der Regel die Unwägbarkeiten wie Ausschluss von Fahrstrassen, Anschlussgestaltungen etc noch nicht genau definiert. Entsprechende Planungsparameter hat die DB Netz AG meines Wissens jedoch noch nicht herausgegeben. Wenn alles schon feststehen würde könnten wir ja jetzt schon mal den Fahrplan 2018 ausrollen.
Richtig es geht um Berlin - München, unterstellt man den Endausbau Berlin-Leipzig und Nürnberg - München und würde dann die neue Fahrzeit über die NBS (um die es ja geht) mit der jetzigen Vergleichen hat man den wahren Fahrzeitgewinn. Wenn man wirklich auf Tempo Berlin - München gesetzt hätte, wäre man sicher auch nie auf die Idee gekommen diese Züge über Erfurt fahren zu lassen.
Es ist eine politische Kompromisslösung, die sowohl die schnellstemögliche Verbindung ignoriert als auch jeglichen fahrplantechnischen Sachverstand hinsichtlich eines möglichen ITF. Es ist also IMHO großer Murks.
Dass die ICE-Sprinter seit Jahren floppen würden weiß ich nich, kenn mich da aber auch nich aus. Vom Berlin-Sprinter hab ich eher Gegenteiliges gelesen.
Naja ist eigentlich bekannt, am Wochenende braucht man sie gar nicht, jetzt fallen sie sogar schon freitags weg. Der einzige der gut läuft ist wohl der Berlin-Sprinter, aber da soll auch viel "Eigenpersonal" unterwegs sein, aber vielleicht kann dazu mehr ein Zugbegleiter sagen, der Sprinter begleitet.
Naja wer bezahlt schon freiwillig 15 Euro mehr für einen Zug der im besten Fall 30 min schneller als ein Taktzug ist?
Bei den Entfernungen und Gesamtfahrzeiten sind die maximal 30 min Fahrzeitgewinn fast bedeutungslos, zumindest wenn man noch mal umsteigen möchte.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in 3:45
naseweiß, Dienstag, 24.08.2010, 13:42 (vor 5769 Tagen) @ ICE-T-Fan
Es ist eine politische Kompromisslösung, die sowohl die schnellstemögliche Verbindung ignoriert ...
In Hinsicht schnellst möglicher Verbindung finde ich die nun in Bau befindliche Lösung nicht schlecht. Was verstehst du unter schnellst möglicher Verbindung? Ein Luftlinien-350-km/h-Schneise zwischen München und Berlin oder auch nur Nürnberg und Leipzig? Die Bündelung mit dem Frankfurter Verkehr auf dem Abschnitt Erfurt-Halle/Leipzig ist meiner Meinung nach unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten das absolute Minimum, da sonst wie leider auf Ebensfeld-Erfurt keine vertretbare Auslastung gegeben ist.
... als auch jeglichen fahrplantechnischen Sachverstand hinsichtlich eines möglichen ITF. Es ist also IMHO großer Murks.
Was wäre hier die Alternative? Könnte man sich so etwas vorstellen, einen kleinen Ausbau der Altstrecke unter ITF-Gesichtspunkten:
Nürnberg - Bamberg Kantenzeit 30 min (am meisten Ausbau notwendig, aber wegen dichten Verkehrs auch sinnvoll)
Bamberg - Saalfeld Kantenzeit 60 min (kleine Linienverbesserungen)
Saalfeld - Jena Kantenzeit 30 min (heute mit Neigetechnik möglich)
Jena - Leipzig Kantenzeit 60 min (heute mit Neigetechnik möglich)
Oder anders dargestellt:
Nürnberg(30) - Bamberg(00) - Saalfeld(00) - Jena(30) - Leipzig(30)
Saalfeld könnte mit Lichtenfels zweistündlich alternieren, die Halte Erlangen und Naumburg wären schwer unterzubringen ohne die ITF-Knoten in Bamberg und Jena zu gefährden.
Zusammen mit jeweils je etwas über einer Stunde für München-Nürnberg und Leipzig-Berlin ergäbe sich eine Gesamtfahrzeit von etwa 05:15 h, wobei man auch überlegen könnte diese beiden auf genau eine Stunde zu drücken. Damit wäre die Gesamt-Kantenzeit 5 h. Die maximale ITF-Dichte wäre erreicht, wenn auch Nürnberg-Ingolstadt, Ingolstadt-Nürnberg, Leipzig-Wittenberg und Wittenberg-Berlin bei je genau 30 min Kantenzeit lägen. Dies ist im Fall von Nürnberg-Ingolstadt z.B. auf der heutigen SFS aber wohl leider nicht mit 230 km/h (ICE-T) zu schaffen, somit insgesamt gesehen schwer erreichbar.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in 3:45
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 24.08.2010, 14:04 (vor 5769 Tagen) @ naseweiß
Nürnberg - Bamberg Kantenzeit 30 min (am meisten Ausbau notwendig, aber wegen dichten Verkehrs auch sinnvoll)
Bamberg - Saalfeld Kantenzeit 60 min (kleine Linienverbesserungen)
Saalfeld - Jena Kantenzeit 30 min (heute mit Neigetechnik möglich)
Jena - Leipzig Kantenzeit 60 min (heute mit Neigetechnik möglich)
Wenn die Neigetechnik funktioniert.
Zusammen mit jeweils je etwas über einer Stunde für M-N und L-B ergäbe sich eine Gesamtfahrzeit von etwa 05:15 h, wobei man auch überlegen könnte diese beiden auf genau eine Stunde zu drücken. Damit wäre die Gesamt-Kantenzeit 5 h.
Man gewinnt so nicht so viel wie mit der Rennbahn BA-EF-HAL, aber dafür hat man den Zeitgewinn wohl billiger (Investitionskosten pro Minute wohl niedriger).
Auch bei B-M = 4:00, 3:45 und 3:30 werden die Flieger wohl keine Angst haben.
Und: die Saaletalbahn hat nach wie vor Fernverkehr.
Die maximale ITF-Dichte wäre erreicht, wenn auch Nürnberg-Ingolstadt, Ingolstadt-Nürnberg, Leipzig-Wittenberg und Wittenberg-Berlin bei je genau 30 min Kantenzeit lägen. Dies ist im Fall von Nürnberg-Ingolstadt z.B. auf der heutigen SFS aber wohl leider nicht mit 230 km/h (ICE-T) zu schaffen, somit insgesamt gesehen schwer erreichbar.
Nochmal abgesehen von der Tatsache, dass irgendwelcher Ersatzzug es sowieso nicht schaffen wird.
Es ist schön, dass man einen ITF-konforme Kantenzeit erreichen kann, aber es ist nich schöner, wenn man das auch noch mit einem möglichst großen Fahrzeugmaterialauswahl erreichen kann. Ich werde dazu einen neuen Thread erstellen.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in 3:45
Lumi25, Sonntag, 15.08.2010, 23:49 (vor 5777 Tagen) @ Henrik
ergibt deutlich unter 4 Stunden, halte noch in den Städten, biste immernoch bei knapp 4 Stunden.
Also jetzt doch?Und dabei hast Du Erfurt-Nürnberg extremst verlangsamt, nochmal mehr als Michael Holzhey es schon tut, der es nicht weiter erläutert und auch nur auf 2017 bezieht, nicht auf den Endausbau.
Also setzen wir 60 Minuten für Erfurt-Nürnberg an,
dann sind wir nach Deiner Rechnung mit den Haltezeiten bei den etwa 3:45.
Find deine Berechnung recht lustig. Eine ICE-Fahrzeit von unter 4 Stunden wird es für Jahre nicht geben. Die Strecke Nürnberg - Ebensfeld wird derzeit nämlich gar nicht ausgebaut. Das heißt also wenn die NBS dann fertig ist fangen vermutlich die Bauarbeiten für die ABS erst an.
Welche Fahrzeitzuschläge so eine im Bau befindliche ABS mit sich bringt kann man ja schön an München-Augsburg sehen. Dort hat man knapp 10 Minuten draufgeschlagen.
Dann stellt sich noch die Frage welche Fahrzeuge auf der NBS fahren werden zwischen Berlin und München. Derzeit sehe ich da nur den neuen ICX der ja nur 250 km/h fahren soll. ICE3 kannste knicken vermutlich müssen gar die ICE-T mit aushelfen womit man den Fahrplan nur auf 230 km/h auslegen kann.
Takthalte werden wohl Berlin Hbf, Berlin Südkreuz, Lutherstadt Wittenberg, Leipzig, Leipzig Flughafen (ganz wichtig), Erfurt Hbf, Bamberg, Erlangen, Nürnberg Hbf und München Hbf
vielleicht nimmt man auch das jetzige Konzept mit einem Bummel-ICE der dann noch in Coburg hält und einem schnellen ICE über Halle jeweils alternierend.
An einen Sprinter glaube ich nur wenn dafür ein Takt-ICE entfällt, denn wie gesagt zwischen Ebensfeld und Nürnberg wird es auch weiterhin eng.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M in 3:45
Henrik, Montag, 16.08.2010, 02:24 (vor 5777 Tagen) @ Lumi25
ergibt deutlich unter 4 Stunden, halte noch in den Städten, biste immernoch bei knapp 4 Stunden.
Also jetzt doch?Und dabei hast Du Erfurt-Nürnberg extremst verlangsamt, nochmal mehr als Michael Holzhey es schon tut, der es nicht weiter erläutert und auch nur auf 2017 bezieht, nicht auf den Endausbau.
Also setzen wir 60 Minuten für Erfurt-Nürnberg an,
dann sind wir nach Deiner Rechnung mit den Haltezeiten bei den etwa 3:45.
Eine ICE-Fahrzeit von unter 4 Stunden wird es für Jahre nicht geben. Die Strecke Nürnberg - Ebensfeld wird derzeit nämlich gar nicht ausgebaut. Das heißt also wenn die NBS dann fertig ist fangen vermutlich die Bauarbeiten für die ABS erst an.
Ja, ist bekannt.
Deswegen schrieb ich ja auch von "Endausbau". Darauf beziehen sich die genannten Zeiten.
Bei Inbetriebnahme wird es wohl eher "etwa 4 Stunden" sein.
Das mit den Restarbeiten ist ja auch Teil der Kritik der Studie, die ich da durchaus nachvollziehen kann (wenn, dann kann mans auch durchziehen, mit den entsprechenden Prioriäten) - bzgl. Hannover-Berlin kann ichs jedoch überhaupt nicht nachvollziehen.
Dann stellt sich noch die Frage welche Fahrzeuge auf der NBS fahren werden zwischen Berlin und München. Derzeit sehe ich da nur den neuen ICX der ja nur 250 km/h fahren soll. ICE3 kannste knicken vermutlich müssen gar die ICE-T mit aushelfen womit man den Fahrplan nur auf 230 km/h auslegen kann.
250 km/h würd ich bzgl. des ICX nicht als "nur" bezeichnen, sondern als immerhin.^^
Und die könnte man dann dort einsetzen, wo eh nicht überall gehalten wird.
Takthalte werden wohl Berlin Hbf, Berlin Südkreuz, Lutherstadt Wittenberg, Leipzig, Leipzig Flughafen (ganz wichtig), Erfurt Hbf, Bamberg, Erlangen, Nürnberg Hbf und München Hbf
Wittenberg und Erlangen werden sicher nicht stündlich bedient, zumindest war das bisher nicht so vorgesehen.
vielleicht nimmt man auch das jetzige Konzept mit einem Bummel-ICE der dann noch in Coburg hält und einem schnellen ICE über Halle jeweils alternierend.
An einen Sprinter glaube ich nur wenn dafür ein Takt-ICE entfällt, denn wie gesagt zwischen Ebensfeld und Nürnberg wird es auch weiterhin eng.
oder dann halt dann, wenns fertig ist .... wann auch immer.
Denn attraktiv wäre die Zeit auf jeden Fall.
Dann mit einem BR 408 oder Velaro D.2 oder .... TGV oder AGV, ja genau, Paris-München-Berlin ;)
nur weiter hoch nach Hamburg können die ICE 3 / Velaros nicht, naja, heute nicht, in 20 Jahren kann das auch wieder anders aussehen...^^
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M
ICE-T-Fan, Samstag, 14.08.2010, 16:30 (vor 5779 Tagen) @ Mario-ICE
bearbeitet von ICE-T-Fan, Samstag, 14.08.2010, 16:31
Na dann rechnen wir mal:Berlin - Leipzig 60 min
62 min (heute genutzte Fahrzeit)
Berlin - Halle 67 min
Leipzig - Erfurt 37 min
39 min (laut der meisten Studien die ich gelesen habe)
Halle - Erfurt 31 min
Erfurt - Nürnberg 75 min
66 min (für non-Stop-Züge)
Nürnberg - München 60 min
58 min (endgültiger Ausbaustand)
---
Über Leipzig: 62 + 39 + 66 + 58 = 3 Stunden 45 min
Über Halle: 67 + 31 + 66 + 58 = 3 Stunden 42 min
Pro weiterer Halt kommen noch mal paar Minuten hinzu:
Ingolstadt + 4 min
Erlangen + 4 min
Bamberg + 4 min
Coburg + 10 min
Bitterfeld + 4 min
Lutherstadt Wittenberg + 4 min
---
Für IC-mäßig haltende Züge kommen dann noch mal 30 min hinzu, also 4 Stunden 15 min und 4 Stunden 12 min.
Die meisten Taktzüge halten wohl nur in Ingolstadt, Bamberg und Wittenberg, was 12 min zusätzlich bringt, also insgesamt 3 Stunden 57 min bzw. 3 Stunden 54 min.
Das sind rein theoretisch Fahrzeiten, die weder die Anschlüsse in Nürnberg, Erfurt und Halle/Leipzig noch die Pufferzeiten berücksichtigen.
Für die Strecke Erfurt-Nürnberg wird man noch 5 min dazu rechnen müssen, die für die Ausfahrt Nürnberg-Fürth und Einfahrt in Erfurt gerechnet werden, dann fürs Kopfmachen in Leipzig zusätzlich 5 min, 3 min zusätzlich für den Knoten Halle.
Realistisch dürften die Gesamtfahrzeiten so aussehen:
via Leipzig: 4 Stunden 7 min
via Halle: 4 Stunden 2 min
Wenn es dann noch Konflikte mit Trassen von Güter- und Nahverkehr zwischen Nürnberg und Ebensfeld sowie Halle/Leipzig und Berlin geben wird, kommen noch mal bis zu 10 min hinzu.
Dann wären wir schon fast bei den von mir vorausgesagten 4 Stunden 20 min.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M
echter HGV, Mittwoch, 18.08.2010, 17:38 (vor 5775 Tagen) @ ICE-T-Fan
Na dann rechnen wir mal:Berlin - Leipzig 60 min
62 min (heute genutzte Fahrzeit)Berlin - Halle 67 min
Die Fahrzeit über Halle müsste meiner Meinung nach noch um einiges gekürzt werden ein durchgehender IC bräuchte für die Strecke Berlin - Halle heute genauso lange wie heute der schnellste ICE Berlin - Leipzig.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M
ICE-T-Fan, Mittwoch, 18.08.2010, 18:29 (vor 5775 Tagen) @ echter HGV
Zur Zeit ist ja Halle-Bitterfeld vmax 120 km/h, daher braucht man da 5 min länger.
Das kann sich mit einer Instandsetzung dieser Strecke natürlich auch wieder ändern.
SFS Nürnberg-Erfurt: B-M
echter HGV, Mittwoch, 18.08.2010, 23:22 (vor 5774 Tagen) @ ICE-T-Fan
Ich dachte man könnte bis Halle mit 200 fahren. Man hat ja auch extra diese Weichen dafür eingebaut und kann trotzdem nur 120 fahren. Soll denn der Ausbau auf 200 noch irgendwann komme? Würde ja eigentlich Sinn machen.
ABS Halle - Berlin
Henrik, Donnerstag, 19.08.2010, 00:08 (vor 5774 Tagen) @ echter HGV
Ich dachte man könnte bis Halle mit 200 fahren. Man hat ja auch extra diese Weichen dafür eingebaut und kann trotzdem nur 120 fahren. Soll denn der Ausbau auf 200 noch irgendwann komme? Würde ja eigentlich Sinn machen.
Ich denke, rein aus bauteschnischer Sicht ist das Projekt VDE 8.3 Halle/Leipzig-Berlin abgeschlossen, die Voraussetzungen für 200 km/h geschaffen.
Vielleicht liegts an der LZB bzw. ETCS?
Bei den 76 Minuten sind 3 Zwischenhalte mit bei.
Giovanni schreibt auf DSO:
Seit mindestens 2006 ist zwischen km136 (Bitterfeld) und km150,9 (Hohenthurm) wegen Infrastrukturmangel Tempo 120 (statt soll 160) verzeichnet.
-> 2min FahrzeitverlustEbenfalls seit mindestens 2006 ist die Einfahrt nach Halle (Saale) Hbf (km 161,6) ab km159 nur mit Tempo 50 wegen Infrastrukturmangel (statt soll 80 bis 120) möglich.
-> 2min Fahrzeitverlust
--
desweiteren schrieb darauf LDI:
- Warum wird der fast geradlienie Streckenabschnitt Holzweißig - Halle nicht mit LZB ausgerüstet?
- Der letzte Bahnübergang der Anhalter Bahn in Hohenturm sollte beim damaligen Streckenausbau beseitigt werden, bis heute keine Anzeichen dafür erkennbar.
Alternative Strecke Würzburg-Erfurt
ICE-T-Fan, Freitag, 13.08.2010, 20:45 (vor 5780 Tagen) @ ice-t-411
Wurde eigentlich jemals folgende Variante untersucht?
Bamberg - ABS - Schweinfurt - NBS - Erfurt - NBS Leipzig/Halle
Damit ist die gleiche Linienführung wie mit der derzeit geplanten NBS möglich, bei Fahrzeiten die nur 15 min länger sind.
Außerdem könnte solch eine SFS auch vom schnellen Nahverkehr Würzburg-Schweinfurt-Meiningen-Erfurt mit benutzt werden.
zu SFS Nürnberg - Leipzig/Halle
ExpressFreak, Samstag, 14.08.2010, 13:18 (vor 5779 Tagen) @ ICE-T-Fan
Hallo zusammen,
auch unsere regionale Zeitung hat heute einen Zeitungsbericht zu dieser Studie abgedruckt, laut dem UBA wird sogar dazu geraten, das Projekt sofort einzustellen, was ich persönlich allerdings für vollkommenen Irrsinn halte, da inzwischen schon Gelder in Milliardenhöhe in das Projekt geflossen sind.
Allgemein ist es schwierig einen Schnellfahrkorridor von München in Richtung Berlin wirtschaftlich sinnvoll einzurichten.
Welche Trassierungsvarianten hätte es noch gegeben?
Eine Trasse über Hof, Abschnittsweise parallel zur Autobahn A9.
Mit dieser Variante hätte man allerdings ebenfalls nur die
ICE-Linie München - Berlin beschleunigt, bzw. eventuell eine
ICE-Linie München -Dresden die nach Inbetriebnahme der SFS über Erfurt nun womöglich auch eingeführt wird.
Mit Abzweig in Richtung Marktredwitz hätte der Verkehr Nürnberg - Prag etwas beschleunigt werden können, allerdings auch eher unwahrscheinlich da DB Fernverkehr ja keine EC/IC-Züge mehr auf dieser Relation einsetzt.
Nachteil dieser Variante wäre gewesen, dass ICE-Züge aus Frankfurt Richtung Leipzig die Strecke erst ab Höhe Jena/Gera mitbenutzen können und somit vermutlich eine zusätzliche NBS/ABS Erfurt - Jena nötig gewesen wäre.
Was wäre also an dieser bzw. an anderen Variante besser gewesen?
Die Kosten wären wahrscheinlich im selben Rahmen gewesen, eine Linienbündelung wäre auch hier äußerst kompliziert geworden und von Landschaftszerschneidung und Natur möchte ich garnicht erst anfangen.
Grüße,
ExpressFreak
zu SFS Nürnberg - Leipzig/Halle
Mario-ICE, Samstag, 14.08.2010, 13:47 (vor 5779 Tagen) @ ExpressFreak
Hallo zusammen,
auch unsere regionale Zeitung hat heute einen Zeitungsbericht zu dieser Studie abgedruckt, laut dem UBA wird sogar dazu geraten, das Projekt sofort einzustellen, was ich persönlich allerdings für vollkommenen Irrsinn halte, da inzwischen schon Gelder in Milliardenhöhe in das Projekt geflossen sind.
Naja die Frage ist halt , ob das ein Argument ist weitere Milliarden zu verbuddeln. Bsp 6 muss ich noch verbauen , weil ich schon 2 verbaut habe. Sicher es gibt kein zurück mehr, denn derjenige der das verkündet würde politisch Selbstmord begehen. Man murrt halt klein hinter den Kulissen, weil man heute schon weiß dass die Strecke ein finanzielles Desaster sein wird. Persönlich glaube ich, dass der immer so gepriesene Güterverkehr für die NBS sich in Grenzen halten wird, es sei denn die Trassenkosten werden künstlich gering gehalten um Anreize zu bieten. Das würde die Wirtschaftlichkeit der Strecke noch mehr ins negative Rutschen lassen.
Allgemein ist es schwierig einen Schnellfahrkorridor von München in Richtung Berlin wirtschaftlich sinnvoll einzurichten.
Welche Trassierungsvarianten hätte es noch gegeben?
Eine Trasse über Hof, Abschnittsweise parallel zur Autobahn A9.
Mit dieser Variante hätte man allerdings ebenfalls nur die
ICE-Linie München - Berlin beschleunigt, bzw. eventuell eine
ICE-Linie München -Dresden die nach Inbetriebnahme der SFS über Erfurt nun womöglich auch eingeführt wird.
Mit Abzweig in Richtung Marktredwitz hätte der Verkehr Nürnberg - Prag etwas beschleunigt werden können, allerdings auch eher unwahrscheinlich da DB Fernverkehr ja keine EC/IC-Züge mehr auf dieser Relation einsetzt.
Nachteil dieser Variante wäre gewesen, dass ICE-Züge aus Frankfurt Richtung Leipzig die Strecke erst ab Höhe Jena/Gera mitbenutzen können und somit vermutlich eine zusätzliche NBS/ABS Erfurt - Jena nötig gewesen wäre.Was wäre also an dieser bzw. an anderen Variante besser gewesen?
Die Kosten wären wahrscheinlich im selben Rahmen gewesen, eine Linienbündelung wäre auch hier äußerst kompliziert geworden und von Landschaftszerschneidung und Natur möchte ich garnicht erst anfangen.
Sicher nicht in dem Rahmen von einer Stunde und mehr Zeitersparnis gab es gleich nach der Wende Bestrebungen im Raum Probstzella eine Tunnellösung zu ermöglichen. Im Saaletal gabs auch Projekte. Leider hab ich diese Prospekte nicht mehr.
Grüße,
ExpressFreak
Alternative Strecke Würzburg-Erfurt
Henrik, Samstag, 14.08.2010, 13:43 (vor 5779 Tagen) @ ICE-T-Fan
Wurde eigentlich jemals folgende Variante untersucht?
Bamberg - ABS - Schweinfurt - NBS - Erfurt - NBS Leipzig/Halle
ähhmm ja,
und am besten auch noch über Aschaffenburg?
Liegt ja alles so schön auf dem Weg.... ^^
Nach dem Motto, wenn schon "Umweg", dann schon richtig Umweg und noch irgendein kleines Kaff sehr weit fern abseits mitnehmen, egal aus welchen Gründen auch immer? -.-
Und, nein,
Schweinfurt lag nicht innerhalb des rund 3.500 km² großen Untersuchungskorridors zwischen Nürnberg und Efurt.
Wirtschaftlichkeit der Strecke
ExpressFreak, Samstag, 14.08.2010, 15:05 (vor 5779 Tagen) @ Henrik
bearbeitet von ExpressFreak, Samstag, 14.08.2010, 15:07
Studien hin oder her, es geht ja nun schon seit Jahren so, dass Großprojekte in der Regel schon im vornherein schlecht geredet werden. Im Falle der SFS Nürnberg - Leipzig/Halle mag da sicherlich auch viel dran sein.
Trotzdem bin davon überzeugt, dass man mit einem gut durchdachten Betriebskonzept, das (hoffentlich) von genügend wirklich schlauen Köpfen ausgeklügelt wird, die Trasse am Ende zumindest wirtschaftlich sinnvoll vermarktet werden kann.
Stundentakt München - Berlin
Zweistundentakt München - Dresden
einzelne IC als Verstärker die auch Erlangen, Coburg und Ilmenau anfahren
RE 200 Nürnberg - Coburg
stündliche RB Erfurt - Ilmenau analog zum heutigen Allersbergexpress.
An einen Baustopp ist meiner Meinung nach jedenfalls nicht mehr zu denken!
Habe neulich einen kleinen Ausflug in den Coburger Raum unternommen, auch an die Talbrücke Froschgrundsee. Das sind gewaltige Bauwerke die bereits im Lande stehen und der Rückbau der Bauwerke würde nicht nur erneut große Summen an Geldern verschlingen sondern der Landschaft noch weiter zu Lasten fallen.
Grüße,
ExpressFreak
Wirtschaftlichkeit der Strecke
Mario-ICE, Samstag, 14.08.2010, 15:31 (vor 5779 Tagen) @ ExpressFreak
Studien hin oder her, es geht ja nun schon seit Jahren so, dass Großprojekte in der Regel schon im vornherein schlecht geredet werden. Im Falle der SFS Nürnberg - Leipzig/Halle mag da sicherlich auch viel dran sein.
Trotzdem bin davon überzeugt, dass man mit einem gut durchdachten Betriebskonzept, das (hoffentlich) von genügend wirklich schlauen Köpfen ausgeklügelt wird, die Trasse am Ende zumindest wirtschaftlich sinnvoll vermarktet werden kann.Stundentakt München - Berlin
Zweistundentakt München - Dresden
einzelne IC als Verstärker die auch Erlangen, Coburg und Ilmenau anfahren
RE 200 Nürnberg - Coburg
stündliche RB Erfurt - Ilmenau analog zum heutigen Allersbergexpress.An einen Baustopp ist meiner Meinung nach jedenfalls nicht mehr zu denken!
Habe neulich einen kleinen Ausflug in den Coburger Raum unternommen, auch an die Talbrücke Froschgrundsee. Das sind gewaltige Bauwerke die bereits im Lande stehen und der Rückbau der Bauwerke würde nicht nur erneut große Summen an Geldern verschlingen sondern der Landschaft noch weiter zu Lasten fallen.Grüße,
ExpressFreak
Für einen RE 200 nach Coburg braucht man keine NBS.
Ganz auf dem laufenden bin ich da zwar nicht, aber hat man den Bahnhof "Ilmenau Wiese und Wald" nicht schon aufgegeben?
An eine zweite Linie dürfte nicht zu denken sein, maximal Verstärkerzüge im Wochenendverkehr. Ob der jedoch in der Form noch benötigt wird wenn die Bundeswehr keine Wehrpflicht mehr hat?. Wenn man das neue Konzept ab 2011 auf später umwandelt sind diese zusätzlichen Trassenkosten schlichtweg nicht erforderlich, es gibt ja dann den neuen Verknüpfungspunkt in Erfurt, ist übrigens auch so ein Detail, warum Prospektfahrzeiten nicht wirklich stimmen.
Alternative Strecke Würzburg-Erfurt
ICE-TD, Samstag, 14.08.2010, 17:20 (vor 5779 Tagen) @ ICE-T-Fan
Die ganzen Diskussionen sind doch unsinnig, genauso die Schlußfolgerungen der Studie. Die Studie hätte man vor Baubeginn machen müssen. Man kann doch nicht anfangen die Strecke zu bauen, zig Tunnel und Brücken zu bauen und stellt dann fest das das Ganze nicht wirtschaftlich ist und man es stilllegen müsste. Das hätte man vorher überlegen müssen, jetzt hat man angefangen zu bauen, also muß man die Strecke auch fertigstellen.
Alternative Strecke Würzburg-Erfurt
Mario-ICE, Samstag, 14.08.2010, 17:23 (vor 5779 Tagen) @ ICE-TD
Ich geb dir da recht, aber schon komich das eine Behörde BUNDESumweltamt 20 Jahre später zu so einem Ergebnis kommt. Wer hat da denn in den Jahren davor die Bevölkerung für dumm verkauft? Nicht zu vergessen, dass viele durch tolle Fahrpreise das alles mal bezahlen müssen/dürfen.
nicht das UBA kommt zu dem Ergebnis
Henrik, Samstag, 14.08.2010, 18:43 (vor 5779 Tagen) @ Mario-ICE
Ich geb dir da recht, aber schon komich das eine Behörde BUNDESumweltamt 20 Jahre später zu so einem Ergebnis kommt. Wer hat da denn in den Jahren davor die Bevölkerung für dumm verkauft? Nicht zu vergessen, dass viele durch tolle Fahrpreise das alles mal bezahlen müssen/dürfen.
Nicht das UBA ist zu dem Ergebnis gekommen,
sondern der Autor der Studie, Michael Holzhey.
Und das tut er nicht erst heute ganz plötzlich, sondern schon immer,
auch schon vor 10 Jahren, in etlichen Internetforen, damals genauso schwammig wie heute.
Wer hier wohl wen für dumm verkauft.
Das Umweltbundesamt hat übrigens deutlich erklären lassen, dass sie sich diese Forderungen nicht zu eigen macht.
Wer um etliche Stunden schneller am Ziel ankommt ist in der Regel auch bereit einen höheren Preis dafür zu zahlen, das ist bekannt.
Alternative Strecke Würzburg-Erfurt
heinz11, Samstag, 14.08.2010, 17:41 (vor 5779 Tagen) @ ICE-TD
Die Studie hätte man vor Baubeginn machen müssen.
Da gebe ich Dir recht.
Man kann doch nicht anfangen die Strecke zu bauen, zig Tunnel und Brücken zu bauen und stellt dann fest das das Ganze nicht wirtschaftlich ist und man es stilllegen müsste. Das hätte man vorher überlegen müssen, jetzt hat man angefangen zu bauen, also muß man die Strecke auch fertigstellen.
Das ist eine verständliche emotionale Reaktion, aber kaufmännisch gesehen großer Mumpitz. Leider oft genug die Denkweise von Managern und Politikern, gepaart mit Lernunfähigkeit oder auch -unwilligkeit. Man müßte ja sich und der Öffentlichkeit eingestehen, daß man Fehler gemacht hat.
Folgende Überlegung:
Ich bemerke einen Fehler in einem Bereich meines Lebens, habe dafür sehr viel Geld investiert, bewege mich aber in eine Richtung von der ich weiß, daß sie letztendlich für mich tödlich ist. Nur weil ich viel Geld investiert habe, mache ich weiter?
heinz
Alternative: Expressbus
Ludo, Niedersachsen, Sonntag, 15.08.2010, 22:53 (vor 5777 Tagen) @ ICE-T-Fan
Wurde eigentlich jemals folgende Variante untersucht?
Bamberg - ABS - Schweinfurt - NBS - Erfurt - NBS Leipzig/Halle
Damit ist die gleiche Linienführung wie mit der derzeit geplanten NBS möglich, bei Fahrzeiten die nur 15 min länger sind.
Außerdem könnte solch eine SFS auch vom schnellen Nahverkehr Würzburg-Schweinfurt-Meiningen-Erfurt mit benutzt werden.
Nach dem Vorbild Nürnberg-Prag käme alternativ noch ein Expressbus von Bamberg nach Erfurt in Betracht. Warum auch nicht? ;-) Wozu gibt es schließlich die neu ausgebaute A73 / A71, für deren Nutzung die Bahn nullkommanix zahlen müsste? Und die Bahn hat ja gezeigt, dass sie den unrentablen Schienenverkehr lieber auf die Straße verlegt. Die Kosten könnten dadurch um Milliarden minimiert werden, was man wiederum in Form von Senkung der Fahrkartenpreise an die Kunden weitergeben könnte.
*Vorsicht, Ironie*
:-)
Fundstelle der Studie im Internet
Joachim, Neustadt, Samstag, 14.08.2010, 15:59 (vor 5779 Tagen) @ ice-t-411
bearbeitet von Joachim, Samstag, 14.08.2010, 16:00
Hi!
zur Info: http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2010-08/bahn-verschwendung-stuttgart21
(Konnte die Studie leider nicht als ganzes finden, wäre sicher Interessant.) [ ... ]
Johannes
Hallo Johannes, hallo zusammen,
die Studie ist im Internet hier zu finden:
Langfassung (12 MB): http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4005.pdf
Kurzfassung: http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-k/k4005.pdf
--
mfG - Joachim
Fundstelle der Studie im Internet
Henrik, Samstag, 14.08.2010, 16:34 (vor 5779 Tagen) @ Joachim
Hi!
zur Info: http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2010-08/bahn-verschwendung-stuttgart21
(Konnte die Studie leider nicht als ganzes finden, wäre sicher Interessant.) [ ... ]
Johannes
Hallo Johannes, hallo zusammen,
die Studie ist im Internet hier zu finden:
Langfassung (12 MB): http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/4005.pdf
Kurzfassung: http://www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-k/k4005.pdf
genau,
bzw. die Übersichtsseite der Publikation:
http://www.uba.de/uba-info-medien/4005.html
Mit Dank für den Hinweis darauf von Johannes Kluehspies beim Magnetbahnforum
Fundstelle der Studie im Internet
ice-t-411, Sonntag, 15.08.2010, 14:20 (vor 5778 Tagen) @ Henrik
Danke!
Hatte sie vor zwei Tagen noch nicht auf der Übersichtsseite entdeckt, aber ich werd mir jetzt mal das Gesamtwerk zu gemüte führen, auch wenn ich glaube das es etwas einseitig ausfallen könnte.
Lustig übrigens, wie die Presse die Studie "im Aufrag des UBA" sehr als als "Studie des UBA" beschreibt...
Johannes
Linktipp + Fahrzeiten Leipzig-Erfurt-Nürnberg
ICE-T-Fan, Donnerstag, 19.08.2010, 21:42 (vor 5774 Tagen) @ ice-t-411
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/004/1700444.pdf
Dort steht zu Erfurt-Halle 31 min, Erfurt-Leipzig 39 min und Erfurt-Nürnberg 66 min im endgültigen Ausbauzustand. Ohne die ABS Ebensfeld-Nürnberg sind wohl 75 min eher realistisch.
Zum Thema NBS Frankfurt-Mannhheim steht noch ein interessanter Absatz:
Verkehrliche Zielsetzung:
–Lückenschluss im deutschen und europäischen Hochgeschwindigkeitsnetz,
–Verkürzung der Reise- und Transportzeiten,
–Zugewinn von zusätzlichen Verkehren im hochrangigen Fernverkehr auf den Relationen zwischen Köln–Frankfurt–Stuttgart–München,
–Beseitigung von Kapazitätsengpässen im Korridor Frankfurt–Mannheim zu Gunsten des Nah- und Güterverkehrs.
Klingt also doch so, als könnte die ICE-Linie 42 München-Stuttgart-Frankfurt-Köln auf Stundentakt erhöht werden.
Linktipp + Fahrzeiten Leipzig-Erfurt-Nürnberg
NIM rocks, Freitag, 20.08.2010, 00:23 (vor 5773 Tagen) @ ICE-T-Fan
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/004/1700444.pdf
Dort steht zu Erfurt-Halle 31 min, Erfurt-Leipzig 39 min und Erfurt-Nürnberg 66 min im endgültigen Ausbauzustand. Ohne die ABS Ebensfeld-Nürnberg sind wohl 75 min eher realistisch.
Zum Thema NBS Frankfurt-Mannhheim steht noch ein interessanter Absatz:
Verkehrliche Zielsetzung:
–Lückenschluss im deutschen und europäischen Hochgeschwindigkeitsnetz,
–Verkürzung der Reise- und Transportzeiten,
–Zugewinn von zusätzlichen Verkehren im hochrangigen Fernverkehr auf den Relationen zwischen Köln–Frankfurt–Stuttgart–München,
–Beseitigung von Kapazitätsengpässen im Korridor Frankfurt–Mannheim zu Gunsten des Nah- und Güterverkehrs.
Klingt also doch so, als könnte die ICE-Linie 42 München-Stuttgart-Frankfurt-Köln auf Stundentakt erhöht werden.
Wäre auch sinnvoll, die ICE 1 (bzw. deren Nachfolger), die ja heute alle zwei Stunden im Wechsel mit den 3ern München-Stuttgart bedienen, kann man ja in Stuttgart enden lassen.