Doku-Film zur Sternbrücke in Hamburg jetzt im Kino. (Allgemeines Forum)
Hallöchen.
Die alte Sternbrücke auf der Hamburg-Altonaer Verbindungsbahn sollte weg. Der Neubau sollte so gestaltet sein, dass keine Stützen mehr den Straßenverkehr unter ihr stören.
Der Neubau ist nun, na ja, sehr markant. Es streiten sich die Geister, ob das in dieser Form notwendig war oder nicht auch filigraner gegangen wäre.
Nun mußte nicht nur die alte Brücke dran glauben, sondern auch etwas Bebauung drumherum. Was, wenn man das "Kiez" nennt, logischerweise auch zu Diskussionen führte.
Nun ist der Neubau unabänderlich da. Diskussionen gibt es immer noch. So überlegt die Stadt z.B., die Brücke für Graffiti oder Street Art "freizugeben". Gefällt auch nicht jedem:
https://initiativesternbruecke.org/2026/08/08/man-muss-einen-fehler-nicht-auch-noch-anm...
Aktuell kommt jetzt ein Dokumentarfilm in die Kinos, der den Abriss und die Veränderungen begleitet hat.
https://www.ndr.de/kultur/film/verlorener-ort-dokufilm-sternbruecke-forever-blickt-auf-...
https://taz.de/Dokumentarfilm-Sternbruecke-Forever/!6216259/
Nun, ich bekomme beim Anblick von Fotos der Brücke eher Würgereiz. Dr. Nagl von der InfraGo sah es in einem DS-O-Beitrag recht pragmatisch: auch ein möglicherweise als negativ empfundenes prägnantes Bauwerk sei ja eben trotzdem/weiterhin prägnant und damit eine Art Publikumsmagnet. Und so muss man es vermutlich auch betrachten und so passt es ja auch zur Eisenbahn hierzulande: da fahren die Leute ja auch bergeweise mit, obwohl es eine Chaos-Veranstaltung ist - und wenig bietet mehr Gesprächsstoff als Horrorstorys über Bahnfahrerlebnisse.
Also: statt sich an die Strecke zu stellen und die immer gleichen langweiligen Schönwetterbilder mit Lok von vorn rechts zu knipsen, lieber mal ins Kino gehen. Als Alternative zur Disco, ähhh Club, Party, Essengehen oder dem nervigen Familientreff natürlich auch.
Und wer neben einer maroden Brücke wohnt oder von einer Neubaustrecke bedroht ist, sollte sich auch informieren, um zu wissen, was drohen könnte und um sich frühzeitig um ne BI dagegen zu kümmern ...
Schöne Grüße von jörg
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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
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