Fahrgastrechte - der Digitalisierungsbruch (Allgemeines Forum)

Hustensaft, Dienstag, 29.09.2026, 15:51 (vor 22 Stunden, 29 Minuten)

Die Bahn setzt doch in immer mehr Bereichen auf "digital only" - aber ausgerechnet bei den Fahrgastrechten klemmt es massiv ... Ja, man kann die online beantragen, vorausgesetzt, die Fahrkarte wurde online gebucht, kommt es aber zu Rückfragen, kommen die per Brief und müssen auch in Papierform beantwortet werden, weder gibt es eine Mailadresse oder die Möglichkeit angeforderte Informationen/Unterlagen hochzuladen ... Gleiches gilt, wenn man nur eine Reservierung erstattet haben möchte, da gibt es online keine wirkliche Möglichkeit.

Ich habe gerade einen Fall, bei dem man an der Bahn verzweifeln kann:
Gebucht war eine Fahrt mit Reservierung, die Fahrt viel aus und die Reservierung war damit "für die Füße" - dank Aufhebung der Zugbindung anders gefahren, aber die Erstattung der Reservierung geht nicht alleine, darauf kam jetzt die Rückfrage nach der völlig irrelevanten Ankunftszeit des Zuges.

Habe ich da etwas übersehen oder hat die Bahn da noch ein echtes Digitalisierungsloch?

Fahrgastrechte - digital

JoeO, Braunschweig, Dienstag, 29.09.2026, 17:33 (vor 20 Stunden, 46 Minuten) @ Hustensaft
bearbeitet von JoeO, Dienstag, 29.09.2026, 17:34

Gebucht war eine Fahrt mit Reservierung, die Fahrt viel aus und die Reservierung war damit "für die Füße" - dank Aufhebung der Zugbindung anders gefahren, aber die Erstattung der Reservierung geht nicht alleine, darauf kam jetzt die Rückfrage nach der völlig irrelevanten Ankunftszeit des Zuges.

Da sowohl die Verspätungsentschädigung als auch die Erstattung einer nicht nutzbaren Reservierung über ein und den selben Online-FGR-Antrag erfolgt macht die Abfrage insofern Sinn, da damit geklärt ist dass es sich nicht um eine Entschädigung wegen Verspätung handelt.


Wenn man beim Online FGR-Antrag verneint, dass man mehr als 60 Minuten Verspätung hatte und anschließend bestätigt, dass man keinen Anspruch auf Entschädigung hat, gibt man bei der Frage ob weitere Kosten entstanden sind ein "JA" ein. Hier gibt man die Reservierungsnummer und den Betrag der Reservierungsgebühr ein.
In der Regel funktioniert das.

kommt es aber zu Rückfragen, kommen die per Brief und müssen auch in Papierform beantwortet werden...

Hier nutze ich den telefonischen Kontakt.
Die FGR-Hotline ist recht gut zu erreichen und ich hatte immer kompetentes Personal am Hörer. Meist ist in 5 Minuten alles erledigt.

Müssen tatsächlich Unterlagen nachgereicht werden, Dann schicke ich diese als PDF per Mail mit Angabe der Vorgangsnummer an EUAntragFGR@deutschebahn.com. Dauert etwas, aber funktioniert.

Telefonkontakt: Meine subjektiven Erfahrungen

TUI-Ferienexpress, Mittwoch, 30.09.2026, 06:35 (vor 7 Stunden, 45 Minuten) @ JoeO

Guten Morgen,

Nach inhaltlich konstruktiven Telefongesprächen vor einigen Jahren, war mir vor ca. 2 Monaten kein ernsthaftes Telefongespräch möglich, da die Mitarbeiter in mehreren Gesprächen, so mein Eindruck, mich sprachlich nicht verstehen konnten, geschweige denn eine Lösung initiieren konnten. Es ging um eine mehrmonatige Nichtbearbeitung eines dreimal eingereichten FGR-Antrages.

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