Irrwitzige Kontrollen am Bahnhof in China (Allgemeines Forum)

Mike65, Sonntag, 27.09.2026, 14:00 (vor 13 Stunden, 3 Minuten)

Eine Bekannte ist mit dem Zug von Peking nach Tianjin gefahren, was mit HGV etwa 30 Minuten dauert. Allerdings wurde ihr geraten, eine Stunde vor Abfahrt am Bahnhof zu sein. Tatsächlich gab es dort eine penible Pass- und Gepäckkontrolle. Alle Koffer, Rucksäcke etc. wurden durchleuchtet. Sie musste dann den Koffer öffnen und es wurde eine Dose Haarspray konfisziert, die im Flugzeug problemlos mitgegangen war. Angeblich zu groß. Am ärgerlichsten war, dass ihr auch noch die Powerbank fürs Handy abgenommen wirde, weil diese nicht mit dem CCC-Zeichen versehen war. Die CE-Zertifizierung und auch der Aufdruck „Made in China“ genügten nicht.

Ist mal jemand hier im Forum in China gefahren? Sind solche Kontrollen dort normal? Wenn ja würde es mir das Bahnfahren ziemlich verleiden. Da wird der Zeitvorteil durch die hohe Geschwindigkeit ja mehr als aufgefressen und bei längeren Strecken kann man gleich den Flieger nehmen.

Irrwitzige Kontrollen am Bahnhof in China

funthomas, Sonntag, 27.09.2026, 14:26 (vor 12 Stunden, 37 Minuten) @ Mike65

hallo,
ich bin zur Zeit in China unterwegs auf einer längeren Bahntour.
Das Bahnfahren funktioniert ein wenig anders als bei uns.
Du kaufst das Ticket (in aller Regel online, auch für Touristen). Deine ID, für Ausländer der Reisepass wird dann hinterlegt. Das ist deine Fahrkarte. Papierkarten o.ä. gibt es schon Jahre nicht mehr.
Am Bahnhof wird zuerst die ID geprüft, dann wird das Gepäck durchleuchtet. Grob gilt in etwa intl. Flughafen Standart. Ich reise ohne Power-Bank, somit habe ich da keine Infos. Aber auch aufm Flug gibt es international abweichende Regeln, was als Power-Bank noch durchgeht.
Flüssigkeiten sind erlaubt, werden ggf. mit einen speziellen Scanner nochmal durchleuchtet. Oder das Personal schnüffelt am Getränk, ob der Tee auch nach Tee riecht.
Nach den Kontrollen kommst du in eine grosse Wartehalle. Ca. 10-20min vor Abfahrt des Zuges wird das Gate zum Bahnsteig geöffnet. Nach weiterer Kontrolle kommt man zum Zug.
In der Wartehalle sind grundsätzlich nur Reisenden. Shopping-Bahnhöfe gibt es so nicht. Reisebadarf je nach Bahnhof mal mehr oder weniger im Wartebereich, sonst aussen vor dem Eingang

Irrwitzig sind die Kontrollen eher nicht, halt Flughafen Standart.
Die eine Stunde wird als Richtwert gegeben, hängt aber auch sehr von Bahnhof ab. Oder der Reisezeit: nächste Woche ist Golden Week, das ist Reisehorror auf allen Bahnhöfen/Flughäfen.
Grundsätzlich ist aber der Reisebetrieb extrem gut organisiert. Incl. Lenkung der Reisenden. Nach Ankunft am Zielort geht es nochmals durch eine Kontrolle. Da wird festgestellt, ob dein Ticket auch zum Ausstiegsort gehört. Das findet alles ausserhalb des Wartebereichs statt. Wenn du umsteigen möchtest gibt es dann da einen Transitweg zurück in die Wartehalle (wie am Airport).
Bahnreisen in China macht max. Spass, ist kostengünstig und natürlich günstig. (für uns).
Hängt auch sehr vom Zugtyp ab. Die langsamen Züge (z.B. K-Klasse) sind als Massenverkehrsmittel sehr viel günstiger als die Highspeed Züge.

Also visafrei 30Tage, ab nach China zum Zugfahren. Ein echtes Erlebnis! Viel Spaß

funthomas

Besser organisiert: gar keine Kontrollen erst

J-C, In meiner Welt, Sonntag, 27.09.2026, 15:08 (vor 11 Stunden, 54 Minuten) @ funthomas
bearbeitet von J-C, Sonntag, 27.09.2026, 15:09

Ich hoffe wirklich, dass man auch in Zukunft in Deutschland so easypeasy wie bislang an den Bahnsteig kann, ohne Ticketsperren oder Pass- und Sicherheitskontrollen.

Außerdem, wie lange braucht‘s dann vom Eingang des Bahnhofs zum Bahnsteig? In Deutschland ist das ja meist recht easy.

Wenn man aber so einen riesigen Bahnhof erstellt, bedeutet das natürlich auch längere Wege, denke ich mal…

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Irrwitzige Kontrollen am Bahnhof in China

Alter Köpenicker, BSPF, Sonntag, 27.09.2026, 15:13 (vor 11 Stunden, 50 Minuten) @ funthomas

Irrwitzig sind die Kontrollen eher nicht, halt Flughafen Standart.

Die Kontrollen an Flughäfen sind doch irrwitzig.

Bahnreisen in China macht max. Spass,

Da mir das Fliegen wegen dieser Kontrollen keinen Spaß macht und ich es schon deshalb meide, wüsste ich jetzt nicht, was am Bahnfahren in China so spaßig sein soll? Das kann doch nur etwas für jene Menschen sein, die gern und viel kontrolliert werden.

Irrwitzige Kontrollen am Bahnhof in China

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Sonntag, 27.09.2026, 18:24 (vor 8 Stunden, 39 Minuten) @ Alter Köpenicker

Statt sich über irrwitzige Kontrollen aufzuregen, sollte man lieber mal drüber nachdenken WARUM solche strengen Kontrollen notwendig sind.
Klar, man kann nicht jedes Risiko ausschließen, aber man kann versuchen, das Risiko zu minimieren. Beim Flugzeug möchte wohl niemand ein zweites 9-11 oder Mogadishu (<= schreibt sich das so?)erleben.
Beim Zug wäre es in DE ein leichtes, eine Kofferbombe iwo im Zug zu platzieren und auf einer Brücke oder einem Tunnel bei Vmax zu zünden oder gleich in einem großen Bahnhof. Da richtet man dann mit minimal Aufwand maximal Schaden an.
Versuch das gleiche mal in China...

Irrwitzige Kontrollen am Flughafen

Alter Köpenicker, BSPF, Sonntag, 27.09.2026, 19:11 (vor 7 Stunden, 52 Minuten) @ Tabernaer

Statt sich über irrwitzige Kontrollen aufzuregen, sollte man lieber mal drüber nachdenken WARUM solche strengen Kontrollen notwendig sind.

Ja, das habe ich mich ja auch schon gefragt, vor allem, warum solche Kontrollen zumeist nur vor dem Einstieg in Flugzeuge stattfindet und ansonsten, bis auf wenige Ausnahmen, bei keinem anderen Verkehrsmittel. Zudem sind die Regelungen und die damit verbundenen Kontrollen bisweilen ziemlich absurd und nervig, vor allem, wenn man sich auch noch teilweise entblößen sowie mit heruntergelassener Hose und ohne Schuhe durch das Flughafenterminal stolpern muss, bis man einen einigermaßen ruhigen Ort gefunden hat, wo man sich wieder anziehen kann.

Klar, man kann nicht jedes Risiko ausschließen, aber man kann versuchen, das Risiko zu minimieren. Beim Flugzeug möchte wohl niemand ein zweites 9-11 oder Mogadishu (<= schreibt sich das so?)erleben.

Diese Ereignisse fanden aber trotz der Kontrollen statt. Fein rausgeputzt hat nichts genutzt. Wer etwas im Schilde führt, der schafft es ganz sicher auch mit diesen lächerlichen Kontrollen an sein Ziel zu kommen.

Beim Zug wäre es in DE ein leichtes, eine Kofferbombe iwo im Zug zu platzieren und auf einer Brücke oder einem Tunnel bei Vmax zu zünden oder gleich in einem großen Bahnhof. Da richtet man dann mit minimal Aufwand maximal Schaden an.

Eben. Desgleichen auf großen Schiffen. Deshalb verstehe ich nicht, warum bei Flugzeugen so ein Aufwand betrieben wird. Meiner Meinung nach ist das nur eine Gängelung der Passagiere.

Luftverkehr nicht vergleichbar

Mike65, Sonntag, 27.09.2026, 21:30 (vor 5 Stunden, 33 Minuten) @ Alter Köpenicker

Eben. Desgleichen auf großen Schiffen. Deshalb verstehe ich nicht, warum bei Flugzeugen so ein Aufwand betrieben wird. Meiner Meinung nach ist das nur eine Gängelung der Passagiere.

Weil das Gefahrenpotential im Flugverkehr erheblich höher ist als an Land. Ein Flugzeug kann man entführen, einen Zug nicht. Ebenso kann man bei einem Brand an Bord selbst einen HGV-Zug innerhalb weniger Minuten zum Stillstand bringen und ihn evakuieren. In der Luft ist die Situation detlich brenzliger, da kann es Stunden dauern, bis ein Flughafen für eine Notlandung in Reichweite ist.

Ich habe mich nicht so sehr über die Kontrollen an sich - die gibt es auch beim Eurostar - als vielmehr über die Pedanterie dabei gewundert.
Elektronische Geräte auf das chinesische Zulassungszeichen zu prüfen ist schon sehr kleinlich.

Luftverkehr nicht vergleichbar

Alter Köpenicker, BSPF, Sonntag, 27.09.2026, 21:47 (vor 5 Stunden, 16 Minuten) @ Mike65

Eben. Desgleichen auf großen Schiffen. Deshalb verstehe ich nicht, warum bei Flugzeugen so ein Aufwand betrieben wird. Meiner Meinung nach ist das nur eine Gängelung der Passagiere.


Weil das Gefahrenpotential im Flugverkehr erheblich höher ist als an Land. Ein Flugzeug kann man entführen, einen Zug nicht. Ebenso kann man bei einem Brand an Bord selbst einen HGV-Zug innerhalb weniger Minuten zum Stillstand bringen und ihn evakuieren. In der Luft ist die Situation detlich brenzliger, da kann es Stunden dauern, bis ein Flughafen für eine Notlandung in Reichweite ist.

Schiffe fahre aber nicht an Land, können ebenso entführt werden und benötigen unter Umständen ebenfalls viele Stunden bis zum nächsten Hafen. Fliegt ein Zug in die Luft, nützt ein kurzfristiger Halt per Notbremse auch nichts mehr.

Ich habe mich nicht so sehr über die Kontrollen an sich - die gibt es auch beim Eurostar - als vielmehr über die Pedanterie dabei gewundert.

Beim Eurostar wird aber, wie auch beim spanischen Pendant, nur das Gepäck durchleuchtet. Diese "Sicherheitskontrolle" ist wohl kaum mit der von Dir beschriebenen Kontrolle am chinesischen Bahnhof und schon gar nicht mit der Sicherheitskontrolle am Flughafen vergleichbar.

Elektronische Geräte auf das chinesische Zulassungszeichen zu prüfen ist schon sehr kleinlich.

Zumal ja ein CE-Zeichen drauf war, aber damit konnte das dortige Personal vermutlich nichts anfangen. Da Akkus gerne mal anfangen zu brennen, kann ich diese Kleinlichkeit schon ein Stück weit nachvollziehen, andere Beförderer verbieten den Transport bestimmter Akkus gleich von vornherein; Prüfsiegel hin oder her.

Selbstmord aus Angst vorm Tod?

J-C, In meiner Welt, Sonntag, 27.09.2026, 19:15 (vor 7 Stunden, 47 Minuten) @ Tabernaer
bearbeitet von J-C, Sonntag, 27.09.2026, 19:17

Wenn das so einfach wäre, warum hört man nicht davon, wie das ständig passiert?

Und was spricht dagegen, solche extremen Randfälle in Kauf zu nehmen, wenn man im Gegenzug ohne jegliche Barrieren direkt zum Zug kommt? Sonst müssten wir es konsequent durchziehen, dann muss man es auch beim Regionalverkehr, in der U-Bahn, im Bus stets eine Sicherheitskontrolle durchführen, weil da die Risiken ja größer sind.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Irrwitzige Kontrollen am Bahnhof in China

JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 27.09.2026, 19:44 (vor 7 Stunden, 18 Minuten) @ Tabernaer

Beim Zug wäre es in DE ein leichtes, eine Kofferbombe iwo im Zug zu platzieren und auf einer Brücke oder einem Tunnel bei Vmax zu zünden oder gleich in einem großen Bahnhof. Da richtet man dann mit minimal Aufwand maximal Schaden an.

Wer das will findet aber so oder so Wege. Der 11. September ist ja eben trotz Sicherheitskontorllen passiert, und nicht weil es keine gegeben hätte.

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Weg mit dem 4744!

Irrwitzige Kontrollen am Bahnhof in China

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Sonntag, 27.09.2026, 20:54 (vor 6 Stunden, 9 Minuten) @ JeDi

Nunja,ich sag mal so. Die Sicherheotskontrollen vor 09-11 waren wesentlich entspannter und bei weitem nicht so streng, wie danach. Da wundert es mich nicht, das 09-11 passiert ist. Vorher konnte man z.B. auf Langstrecke easypeasy mal eben ins Cockpit umd schauen, was die 2 oder 3 da vorn so alles treiben. Ist mir nach 09-11 bis heute verwehrt worden.
Und zum Thema Randerscheinungen - solange ICH nicht betroffen bin, sondern eben J.C. dann bittesehr. Ich hänge an meiner Existenz und würde gern noch nen paar Jährchen dran hängen. Wenn das J.C. anders sieht, dann ist es seine Entscheidung. Es gibt genügend Vertetrer beider Seiten. Wie möchtest Du diese 2 Seiten vor Beginn der Reise trennen? Ggf kommt dann auf das Transportunternehmen eine wahnsinns Schadenersatzklage zu.
Dann lieber Kontrolle und etwas sicherer als einfach ohne Ticket einsteigen und dann mit dem Schaffner ewig rumdiskutieren, warum man den extrem günstigen Superdupersparpreis nicht mehr bekommt. Wenn man beim Einstieg kontrolliert wird, hat man während der Reise seine Ruhe. Von gelegentlichen Störungen wegen Service am Platz durch die Minibar mal abgesehen. Auch eine Überfüllung der Züge kann man damit ausschließen. Wenn 100% verkauft ist Ende Gelände.
So zumindest mal meine Meinung.

Irrwitzige Kontrollen am Bahnhof in China

J-C, In meiner Welt, Sonntag, 27.09.2026, 21:20 (vor 5 Stunden, 43 Minuten) @ Tabernaer
bearbeitet von J-C, Sonntag, 27.09.2026, 21:22

Und wenn an der Kontrolle was schiefgeht, man eh einen knappen Anschluss wegen Verspätung hat und es einzig die Kontrolle ist, die eine Mitfahrt mit gültigem Ticket letztlich verhindert?

Ich hatte das in Marseille, wo das Gleis zu spät bekanntgegeben wurde und die Kontrolle war dann der Grund, wieso der Zug ohne mich abfuhr.

Willst du das?

Bei deiner Risikobewertung solltest du eigentlich gar nicht mehr das Haus verlassen und wärst nichtmal zu Hause sicher. Jeden einzelnen Tag nehmen wir lebensbedrohliche Risiken in Kauf, ohne darüber nachzudenken.

Das Bahnfahren unnötig zu erschweren, weil ja irgendwie irgendwann irgendwo was sein könnte, sorry dafür fehlt mir mein Verständnis.

Im Gegenteil bin ich davon überzeugt, dass der Frust darüber ganz neue Konflikte schüren kann.

Und ein Zug ist verdammt nochmal kein Flugzeug. Wenn was ist, kann man jederzeit die Notbremse ziehen und den Zug zum Stehen bringen. Das kriegst du schonmal nicht so leicht hin im Flieger.

Außerdem, versuch mal einen 13-Wagen ICE als Terrorist unter deine Kontrolle zu bringen. Nein, ich bin kategorisch dagegen, aus irgendwelchen sinnlosen Ängsten heraus das Leben unnötig zu verkomplizieren. Vor allem, wenn am Ende die Bombe dann nicht im Koffer platziert wird, sondern dann gleich im Gleis.

Was dann, alle Strecken einzäunen mit Elektrozäunen? Und wie dann evakuieren? Tja, vergiss es.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Die Frage nach dem warum

Bahne aus Leidenschaft, Sonntag, 27.09.2026, 21:35 (vor 5 Stunden, 28 Minuten) @ Tabernaer

Statt sich über irrwitzige Kontrollen aufzuregen, sollte man lieber mal drüber nachdenken WARUM solche strengen Kontrollen notwendig sind.

Ja warum denn? Wie viele Attentat gibt es denn und rechtfertigt das den Aufwand und die Beeinträchtigung der Allgemeinheit? 100 % Sicherheit kann man nie haben, selbst im eigenen Haushalt können Unfälle passieren.
das so?)erleben.

Beim Zug wäre es in DE ein leichtes, eine Kofferbombe iwo im Zug zu platzieren und auf einer Brücke oder einem Tunnel bei Vmax zu zünden oder gleich in einem großen Bahnhof. Da richtet man dann mit minimal Aufwand maximal Schaden an.
Versuch das gleiche mal in China...

Wie oft passiert das denn in Deutschland? Ich denke, in China dürfte ein wichtiger Grund für die Kontrollen sein, dass es sich um einen irrsinnigen Überwachungsstaat handelt. Schon als ich 2012 zuletzt dort war, waren die Hauptstraßen voller Kamerabrücken. Bei dem heutigen Stand der Technologie will ich wir den Überwachungsgrad gar nicht vorstellen.


Gerade letzte Woche hatte ich das zweifelhafte Vergnügen meiner ersten Fahrt im Eurostar mit dessen ätzenden Sicherheitskontrollen. Da baut man für paar Milliarden eine NBS in die Landschaft, um einige Minuten zu sparen und lässt dann die Fahrgäste 1,5 h vorher antanzen. Ich nehme mal an, die Fahrt durch den Eurotunnel ist der Grund für dafür, aber nach der Logik müsste die SBB auch solche Kontrollen bei den Gotthardzügen durchführen, worauf sie zum Glück verzichtet.
Man muss Eurostar allerdings zu Gute halten, dass der eigentliche Flaschenhals nicht die Sicherheits-, sondern die Passkontrolle war, wobei ich mich auch da frage, ob die nicht während der Fahrt möglich wäre oder die doofen Insulaner nicht einfach nachdem Schweizer Vorbild Schengen beitreten könnten. Ich weiß wohl, warum ich privat nie Urlaub dort mache.

Das andere Beispiel für Sciherheitskontrollen in Europa ist Renfe und auch da finde ich sie unlogisch. Ja, in Spanien gab es 2004 üblen Terroranschläge in Zügen, allerdings waren das Madrider S-Bahnzüge. Die Kontrollen finden jetzt aber im Fernverkehr statt. Kann mir jemand die Logik dahinter erklären?
Des Weiteren ist mir hier eine starke Inkonsistenz bei den Kontrollen aufgefallen: in Madrid sehr streng, auf dem Land z. B. in Cuenca,, fühlen Jorge und Juan eher in ihrem Plausch gestört und winken einen nach oberflächlicher Begutachtung durch.

Viele Grüße
Eric

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