FGR-Antrag: Bearbeitung in Rekordzeit? (Allgemeines Forum)

Tob, Montag, 14.09.2026, 19:24 (vor 51 Tagen)

Hallo,

heute gegen 6 Uhr den Antrag gestellt und kurz nach 8 Uhr schon bearbeitet und einen Gutschein im Postfach gehabt! Übernimmt das bei der Bahn jetzt die KI? Diese Schnelligkeit kenne ich so gar nicht!?

Gruß

Tobias

PS: Ich nehme immer den Gutschein.

FGR-Antrag: Bearbeitung in Rekordzeit!

Matze86, München, Montag, 14.09.2026, 19:34 (vor 51 Tagen) @ Tob

Hallo,

heute gegen 6 Uhr den Antrag gestellt und kurz nach 8 Uhr schon bearbeitet und einen Gutschein im Postfach gehabt! Übernimmt das bei der Bahn jetzt die KI? Diese Schnelligkeit kenne ich so gar nicht!?

Da hat die KI (ja, sie ist wohl am Werk) aber lang gebraucht. Es geht mitunter auch in einigen Minuten.

PS: Ich nehme immer den Gutschein.

Warum?

Bearbeitung in Rekordzeit! KI oder Automatisierung

JM, Montag, 14.09.2026, 19:42 (vor 51 Tagen) @ Matze86

Ich bin mir nicht sicher ob da die KI am Werk ist oder das einfach automatisiert abläuft. An sich gibt es ja keinen Grund, die Bearbeitung manuell zu machen. Der Bearbeiter schaut ja auch nur im System nach. Da ist es ja einfacher wenn das System selber im System nachschaut.

Matze, geht es bei dir auch um Gutscheine?
Wenn dem so ist, scheint die Barauszahlung absichtlich verzögert zu werden.

Automatisierte Bearbeitung

Tob, Montag, 14.09.2026, 20:45 (vor 50 Tagen) @ JM

An sich gibt es ja keinen Grund, die Bearbeitung manuell zu machen.

Da frage ich mich natürlich: Warum erst seit kurzem? Und warum gab es den Gutschein nicht schon früher per E-Mail?

Automatisierte Bearbeitung

Henrik, Montag, 14.09.2026, 22:46 (vor 50 Tagen) @ Tob

An sich gibt es ja keinen Grund, die Bearbeitung manuell zu machen.

Da frage ich mich natürlich: Warum erst seit kurzem? Und warum gab es den Gutschein nicht schon früher per E-Mail?

ist das nicht seit Jahren bereits Standard?

Sonntagnacht eingereicht - Montag das Geld auf dem Konto / Gutschein in der email-box.

Gutscheine per Post

Tob, Dienstag, 15.09.2026, 06:07 (vor 50 Tagen) @ Henrik

ist das nicht seit Jahren bereits Standard?

Die Gutscheine kamen doch immer per Post- jedenfalls bei mir.

Gutscheine per Post

Linux, Dienstag, 15.09.2026, 08:10 (vor 50 Tagen) @ Tob

So war es bei mir bisher auch - in den meisten Fällen jedenfalls. Ab und an fehlte auch hier ein Brief mit dem Gutscheincode. Dieser wurde dann nach telefonischer Rückfrage meinerseits direkt am Telefon durchgegeben, ohne einen erneuten Zustellversuch zu unternehmen.

Barauszahlung

EDO, Dienstag, 15.09.2026, 10:11 (vor 50 Tagen) @ JM

Nein, die Barauszahlung ist am Werktag nach dem Versand der Entschädigungsmail auf dem Konto gutgeschrieben. Ich hatte da noch nie eine Ausnahme.

Gutschein statt Auszahlung

Tob, Montag, 14.09.2026, 20:42 (vor 50 Tagen) @ Matze86

PS: Ich nehme immer den Gutschein.


Warum?

Weil ich eh wieder mit der Bahn fahre. ;-)

Noch ein Grund für den Gutschein: Meine Einbildung, dass..

Tob, Dienstag, 15.09.2026, 06:18 (vor 50 Tagen) @ Matze86

PS: Ich nehme immer den Gutschein.


Warum?

ein Gutschein bei "händischer Bearbeitung" halt doch schneller rausgegeben wird als harte Euro, wenns nur 58 min. waren?

Noch ein Grund für den Gutschein: Meine Einbildung, dass..

VT642, Dienstag, 15.09.2026, 08:01 (vor 50 Tagen) @ Tob

58min fallen noch unter die Aufrundung und werden die 60min behandelt, egal welche Form der Entschädigung angegeben wurde.

Ich sehe im Übrigen bei der Bearbeitung meiner FGR Fälle keine Unterschiede zwischen Gutschein oder Auszahlung.

Gibt es überhaupt einen Vorteil für den Gutschein...?

Tob, Dienstag, 15.09.2026, 15:05 (vor 50 Tagen) @ VT642

...also für den Kunden?

Gibt es überhaupt einen Vorteil für den Gutschein...?

VT642, Dienstag, 15.09.2026, 15:44 (vor 50 Tagen) @ Tob

Nein, ich sehe keinen.

riesengroßer Vorteil des Gutscheins: nicht auf dem Konto

Henrik, Dienstag, 15.09.2026, 20:16 (vor 49 Tagen) @ Tob

- kein Text -

Richtig. Für Menschen mit P-Konto mglw ein Segen!

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 15.09.2026, 20:55 (vor 49 Tagen) @ Henrik

Hey.

Zumindest dann, wenn durch andere Einkünfte die Pfändungsfreigrenze erreicht wird. Dann ist eine Rückerstattung nämlich futsch. Weg. Erfreut nur noch einen Gläubiger.

Bei nem Gutschein kann ich dagegen nochmal ein Ticket kaufen ...


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

geringe Anzahl im Vergleich zu den tatsächlich armen..

Henrik, Dienstag, 15.09.2026, 21:06 (vor 49 Tagen) @ Der Blaschke

- kein Text -

Definiere "tatsächlich arm" ...

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 16.09.2026, 00:07 (vor 49 Tagen) @ Henrik

- kein Text -

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Kunde beim JobCenter / Sozialamt

Henrik, Mittwoch, 16.09.2026, 00:47 (vor 49 Tagen) @ Der Blaschke

also die ärmsten von den ärmsten,
die aber am meisten drangsaliert und diskriminiert werden.

Hier, vor allem neuerdings,
die dringende Verpflichtung, jeden einzelnen Kontoauszug vorzulegen.

Einnahmen machen sich da eher nicht so gut..

Kunde beim JobCenter / Sozialamt

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 16.09.2026, 18:53 (vor 49 Tagen) @ Henrik

Hallo.

also die ärmsten von den ärmsten,
die aber am meisten drangsaliert und diskriminiert werden.

Die findest du nicht im Jobcenter - die leben prekär auf der Straße. Jedem im Jobcenter geht's gut.

Hier, vor allem neuerdings,
die dringende Verpflichtung, jeden einzelnen Kontoauszug vorzulegen.

Wo ist das Problem? Wer Geld geschenkt will, muss sich halt zumindest eine kleine "Zumutung" gefallen lassen.

Einnahmen machen sich da eher nicht so gut..

Zu Recht.

Über den Sozialstaat kann hierzulande nun wirklich niemand jammern. Was vom Bundeshaushalt allein für Soziales draufgeht ...

Wenn ich mir bei Verbünden mit Sozialtickets dann manchmal so anschaue, wer mir das Ding vor die Nase hält ... - Armut sieht man ja nicht immer; im Gegenteil.

Aber Deutschland hat ja andere Probleme. Ein Sozialticket darf nicht "Sozialticket" heißen, weil das den Besitzer diskriminiert. Ich kenne einen Verbund, der hat für seine Fahrkarten die Preisstufen 0 bis 10 im Angebot. Das Sozialticket, was nicht so heißen darf, hat jetzt die Preisstufe B! Als Kontrolleur merke ich also jetzt eben nicht mehr, dass da einer mit Sozialticket unterwegs ist. Keine Diskriminierung mehr. Alles gut.


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Kunde beim JobCenter / Sozialamt

ICE1021, Mittwoch, 16.09.2026, 20:12 (vor 48 Tagen) @ Der Blaschke

Fun Fact: Auch Menschen, die auf der Straße leben, sind oft Jobcenter-Kunden. Haben halt keinen festen Wohnsitz, kriegen nur die 563 Euro aber keine Miete und Heizung bezahlt. Und die Jobcenter-Kunden mit Dach über dem Kopf können neuerdings mit der Neuen Grundsicherung schneller obdachlos werden, weil die Jobcenter verstärkt dazu über gehen die Leistungen inklusive der Krankenversicherung komplett einzustellen wegen "fehlender Mitwirkung", z.B. bei Weigerung die Schweigepflichtsentbindung des behandelnden Psychiaters für das Jobcenter zu erteilen. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts von November 2019, das besagt, dass man Menschen das Existenzminimum nur maximal um 30 Prozent von den heutigen 563 Euro kürzen darf, abgesehen von absoluten Ausnahmefällen, gilt seit der 13. Änderung des SGB 2 - auch bekannt als Abschaffung des Bürgergelds - nicht mehr. Ein juristischer Tasschenspielertrick den die Jobcenter jetzt gerne nutzen um Kosten zu sparen.

Kunde beim JobCenter / Sozialamt

Henrik, Donnerstag, 17.09.2026, 01:20 (vor 48 Tagen) @ Der Blaschke

also die ärmsten von den ärmsten,
die aber am meisten drangsaliert und diskriminiert werden.

Die findest du nicht im Jobcenter - die leben prekär auf der Straße. Jedem im Jobcenter geht's gut.

umpf
20 Mio Menschen leben in Armut oder sind von Armut bedroht - das sind die ärmsten
6,5 Mio Menschen sind Kunden beim JobCenter / Sozialamt - das sind die ärmsten von den ärmsten

..klar gibts noch weitere Unterstufungen, wie Menschen mit Behinderungen, ohne Unterkunft.

Kaum einer Person der Kunden beim JobCenter / Sozialamt gehts finanziell gut.

Hier, vor allem neuerdings,
die dringende Verpflichtung, jeden einzelnen Kontoauszug vorzulegen.

Wo ist das Problem? Wer Geld geschenkt will, muss sich halt zumindest eine kleine "Zumutung" gefallen lassen.

Es geht da um eine Grundleistung - das ist eine verfassungsgemäße Grundleistung.
Da geht es nicht um geschenkt haben wollen.
Wobei da eh infrage steht, inwiefern das verfassungsgemäß wäre, wenn das Existenzminimum durch die Regelleistung nicht abgedeckt wird.

Worin liegt denn das Problem, dieses mit einem extrem hohen bürokratischen Aufwand einzufordern,
zudem bei den Schwächsten unserer Gesellschaft?

Tatsächlich wahrlich Geld geschenkt haben wollen sind Reiche & Superreiche.
Musste da je mal einer alle 4 Wochen jeden einzelnen Kontoauszug einreichen.... und wehe wenn nicht.

Einnahmen machen sich da eher nicht so gut..

Zu Recht.

Und zu Recht stellt sich hiermit plausibel die Antwort auf die Frage:

Gibt es überhaupt einen Vorteil für den Gutschein...?
...also für den Kunden?

https://www.ice-treff.de/index.php?id=730815

Wenn man nun als einer dieser Person vor der Frage der DB steht, aufs Konto oder Gutschein..
Da liegt die Antwort Gutschein mehr als nur auf der Hand.

zu Recht?

zu welchem Recht?
Einem etwaigen Sozialmissbrauch in Höhe von geschätzten 260 Mio € vorzubeugen?
wow
Was ist denn mit der geschätzten Steuerhinterziehung von Reichen in Höhe von 260 Mrd €?

..muss ja gar nicht so hinterzogen und versteckt sein,
Habeck hatte erstmal 30 Mrd € neue Subventionen eingeführt zugute von Schwägern, Nachbarn & Trauzeugen etc.
17 Mrd € jährlich aus dem Bundeshaushalt für Windräder dafür dass sie bei Wind stillstehen, nebst Solaranlagen etc.
Aber der Herr Holt ist ja ganz doof.

Über den Sozialstaat kann hierzulande nun wirklich niemand jammern. Was vom Bundeshaushalt allein für Soziales draufgeht ...

Bürgergeld /Grundsicherung macht etwa 3 bis 4 Prozent des gesamten Sozialbudgets aus.
Von den 54 Mrd Euro im Bundeshaushalt landen grade mal etwa 28 Mrd € auf den Konten der Empfänger.

Medial wird aber hauptsächlich nur auf diesen extrem geringen Anteil herumgehackt..

Wenn man sich vor Augen führt wie in der Gegenwart.. in den vergangenen Jahren über Empfänger von Transferleistungen hergezogen wird,
wie auch neben den Regelleistungen an SGB IX-Leistungen gekürzt wird (Hilfen wie Menschen mit Behinderungen oder von Behinderung bedrohten Menschen, wie ABW, Werkstätten etc.),
an ambulant psychologischen Leistungen gekürzt wird.. etc,
dann könnte man wahrlich nur jammern, zu Recht.

Wenn ich mir bei Verbünden mit Sozialtickets dann manchmal so anschaue, wer mir das Ding vor die Nase hält ... - Armut sieht man ja nicht immer; im Gegenteil.

..und dann fängst Du an mit Für Menschen mit P-Konto.
2,8 Mio Menschen haben ein P-Konto,
rund 5,7 Millionen Menschen leben aktuell überschuldet.
Da ist ein großer Anteil bei,
die zum einen alles andere als arm sind (gemessen am monatlichen Einkommen bzw. Vermögen) und gemessen an ihrem gesellschaftlichen Status eh eher gut gekleidet auftreten
als auch Empfänger von Transferleistungen, sich Mühe geben, normal bis elegant aufzutreten.
Armut sieht man ja nicht immer den Leuten an.
Merkt man ja auch..
Es suchen auch Menschen nach Pfandflaschen, die man es so nicht ansieht,
man wird um Geld gebettelt von Menschen, die nicht danach aussehen.

Mitbringsel aus der DB Premium Lounge nehmen diese immer sehr dankbar an! ;)


Du verweist mit der Floskel
Zu Recht auf eine vermeintliche Durchsetzung auf Regularien bei schwächsten der Gesellschaft..
..in einem Forum, die eine Gutscheinbörse bietet, in der DB-AGB-widrig eCoupons zum Verkauf angeboten werden.

Kunde beim JobCenter / Sozialamt

ICE1021, Donnerstag, 17.09.2026, 04:35 (vor 48 Tagen) @ Henrik

Bei dem von der Bertelsmann-Stiftung 2005 eingeführten ALG 2 / Hartz 4 / Bürgergeld / Neue Grundsicherung geht es hauptsächlich darum Menschen erpressbar zu machen für prekäre Beschäftigung im Niedriglohnsektor. Nicht zufällig sind viele Jobangebote beim Jobcenter Callcenter-Tätigkeiten, denn zum Bertelsmann-Konzern gehört auch Arvato, auch ein großer Callcenter-Betreiber.
Die Sozialhife Mitte der 1970ern betrugt 500 DM, inflationsbereinigt wären das heute über 900 Euro, plus Sachleistungen.

Die Folge 35 der "Anstalt" zum Thema Hartz 4 vom 24.4.2018 wurde recht gründlich aus dem Internet entfernt.
Link zum Faktencheck der Sendung:
https://www.zdf.de/assets/faktencheck-24-april-100~original

Kunde beim JobCenter / Sozialamt

brandenburger, Perleberg, Donnerstag, 17.09.2026, 19:50 (vor 47 Tagen) @ Henrik

also die ärmsten von den ärmsten,
die aber am meisten drangsaliert und diskriminiert werden.

Hier, vor allem neuerdings,
die dringende Verpflichtung, jeden einzelnen Kontoauszug vorzulegen.

Einnahmen machen sich da eher nicht so gut..

Hallo,

also das Jobcenter möchte ich sehen, das eine Verspätungsentschädigung als Einkunft anrechnet.

Mal abgesehen davon, dass es ein Bagatellbetrag sein dürfte: Das dürfen sie genausowenig wie die Überweisung eines Stromguthabens. Denn sowohl der Stromabschlag als auch die Fahrkarte wurde vorher aus Mitteln der Grundsicherung selbst bezahlt, wovon der Empfänger einen Teil zurück bekommt, weil er weniger Strom verbraucht hat oder weil die Bahnfahrt 25 % weniger wert (weil eine Stunde verspätet) war.

In Bezug auf Stromguthaben gibt es da klare Entscheidungen der Sozialgerichte.

Anders ist es selbstverständlich bei Heizkostenerstattungen - Wenn vorher der Abschlag vom Jobcenter gezahlt wurde, muss ein Guthaben natürlich auch an das Jobcenter erstattet werden.

Und die Pfändungsfreigrenze (zzt. 1.589,99 €) ist ohnehin viel höher als jedes Bürgergeld bzw. Grundsicherung. Wenn eine Verspätungsentschädigung an die Gläubiger ausgekehrt wird, hatte der Betroffene vorher auch schon ein komfortables Guthaben auf dem Konto. Und abgesehen davon hat er die Schulden ja irgendwann gemacht.

Das ist ein Argument (owT)

Tob, Mittwoch, 16.09.2026, 16:15 (vor 49 Tagen) @ Der Blaschke

owT

Gibt es überhaupt einen Vorteil für den Gutschein...?

Alter Köpenicker, BSPF, Mittwoch, 16.09.2026, 10:27 (vor 49 Tagen) @ Tob

Ich sehe den Vorteil darin, dass ich das Geld nicht zweimal ausgeben muss. Wer nur selten mit der Bahn fährt, ist mit der Auszahlung sicherlich besser beraten. Ich freue mich hingegen, beim Fahrkartenkauf weniger bezahlen zu müssen, wenn ich einen Gutschein einsetzen kann.

Ja, ja, der psychologische Faktor :-)

Tob, Mittwoch, 16.09.2026, 16:14 (vor 49 Tagen) @ Alter Köpenicker

Ich freue mich hingegen, beim Fahrkartenkauf weniger bezahlen zu müssen, wenn ich einen Gutschein einsetzen kann.

Geht mir auch so, wenn ich einen lange im Voraus gebuchten Sparpreis stornieren muss, weil sich meine Reisepläne geändert habe und ich dann zum erhöhten Preis neu buchen muss. Mit Gutschein sieht der neue Preis gar nicht mehr so schlimm aus. ;-)

Preisbildung ist seit jeher Psychologie und nicht Logik

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 16.09.2026, 18:42 (vor 49 Tagen) @ Tob

Huhu.

An dem Naturgesetz scheitern ja diese Bahnfanfuzzyfreaks, die immer meinen, das Preissystem müsse wie zu Beginn der Eisenbahn sein: A nach B kostet x, A nach C kostet y. Und dazu dann Edmondsonsche Fahrkarten ...

Dabei hat sogar schon die gute alte Behörden-Bundesbahn kapiert, dass das nicht erfolgreich ist. Man denke an die Rosaroten Wochen z.B.

Am meisten mosern die Leute nämlich über starre Preise. Wie z.B. bei Verbundtickets im Nahverkehr. Oder beim Deutschlandticket. Wird einem zum Spottpreis hinterhergeworfen - aber reichlich Leute empfinden das noch als zu teuer; total gaga. Man könnte das z.B. im Sommer deutlich teurer machen - ähnlich wie der tagesschwankende Flexpreis -, wer aber schon im Winter kauft (und zahlt), bekommt es günstiger.

Auch im Nahverkehr braucht es mehr Wettbewerb bei den Preisen. Und mehr Vielfalt. Zugbindungen bzw Zugausschlüsse z.B. Was ist mit Tickets, die z.B. im Berufsverstärker nicht gelten - die sind günstiger, damit diese teuer produzierten Züge leer werden und gestrichen werden können.


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Gutschein/Erstattung Flix

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 15.09.2026, 17:26 (vor 50 Tagen) @ VT642

Hry.

Flix meldete mir eine Zugverspätung von über einer Stunde. Und bot mir Alternativen an. Ich wählte einen Gutschein, der binnen Minuten im Postfach war. Da war der gebuchte Zug gerade abgefahren.

Ich schrieb in anderer Sache Flix an und wünschte Erstattung wegen des nicht vorhandenen, aber gebuchten freien Sitzplatzes aufgrund geänderter Wagen. Seit Wochen passiert nix.

Es ist also wie mit dem Wetter ...

Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

FGR-Antrag: Bearbeitung in Rekordzeit?

JM, Montag, 14.09.2026, 19:38 (vor 51 Tagen) @ Tob

Hallo Tobias,

das ist in der Tat rekordverdächtig.
Wenn es schnell geht, reiche ich einen Antrag beispielsweise am Montag ein und bekomme dann Mittwoch die Rückmeldung und am Donnerstag die Auszahlung.
Manchmal dauert es aber deutlich länger, beispielsweise wenn ich einen Fehler gemacht habe. Ich glaube daher, dass es für Standardfälle eine automatisierte Bearbeitung gibt.

Für meine Mama habe ich noch einen FGR Antrag von Ende Juli offen. Da hatte ich dann nochmal nach ein paar Wochen eine Frage gestellt und dann ist der wieder unten im Stapel wohl gelandet. Der ist nämlich sonst schon längst überfällig.

FGR-Antrag: Bearbeitung in Rekordzeit?

ICE920, München, Montag, 14.09.2026, 21:32 (vor 50 Tagen) @ Tob

Das kann ich noch toppen. Bei mir kam die Antwort nach 5 Minuten. Es war aber eine Ablehnung mit nicht nachvollziehbarer Begründung. Nachdem Einsoruch hat es aber über einen. Monat gedauert, bis der Fall positiv bearbeitet wurde.

Ablehnungen gehen also noch schneller ;-)

Tob, Montag, 14.09.2026, 21:37 (vor 50 Tagen) @ ICE920

owT

Ablehnungen gehen also noch schneller ;-)

ICE920, München, Montag, 14.09.2026, 22:47 (vor 50 Tagen) @ Tob

Während wir diese Worte schrieben habe ich 2 Verspätungsentschädigungen eingereicht und habe aus Interesse mal Gutschein gewählt. Eingereicht um 21:44 Uhr und 21:45 Uhr. Die Antwort mit dem Gutschein kam in beiden Fällen um 21:47 Uhr :O Das ist wirklich rekordverdächtig.

FGR-Antrag: Bearbeitung in Rekordzeit?

mdst, Montag, 14.09.2026, 23:34 (vor 50 Tagen) @ ICE920

Das kann ich noch toppen. Bei mir kam die Antwort nach 5 Minuten. Es war aber eine Ablehnung mit nicht nachvollziehbarer Begründung. Nachdem Einsoruch hat es aber über einen. Monat gedauert, bis der Fall positiv bearbeitet wurde.

Ja, das hatte ich auch schon mal. Ich glaube, es war ein Fall, wo es eine Fahrplanänderung/Verspätung am Anfang der Reise gab, der ursprünglich geplante letzte Zug in der Reisekette aber pünktlich am Ziel ankam (nur dass man den halt gar nicht erreichen konnte).
In der Ablehnung hieß es dann lapidar "Verspätung am Ziel 0 Minuten" (was ja auch gestimmt hätte, wenn man viel früher losgefahren wäre).

FGR-Antrag: Ablehnung obwohl Zug nicht erreichbar

JM, Montag, 14.09.2026, 23:50 (vor 50 Tagen) @ mdst

In der Ablehnung hieß es dann lapidar "Verspätung am Ziel 0 Minuten" (was ja auch gestimmt hätte, wenn man viel früher losgefahren wäre).

Ja, das hatte ich auch schon mal und ein Fall ist gerade noch offen.

Rückmeldungen fehlen?

Linux, Montag, 14.09.2026, 22:42 (vor 50 Tagen) @ Tob

Ich hatte neulich eine Handvoll Fälle eingereicht und nach wenigen Tagen das Geld auf dem Konto. Was in allen Fälle nicht kam, war eine Rückmeldung. Weder per Mail (auch der Spamordner war leer), noch per Post.

Geht es noch jemandem so?

Rückmeldungen fehlen?

Michael L., Montag, 14.09.2026, 23:01 (vor 50 Tagen) @ Linux

Hallo,

Rückmeldungen fehlen bei mir auch öfters.
Das System wann und wie es Rückmeldungen, bei Erstattungen über Überweisung, gibt, habe ich auch noch nicht wirklich durchschaut

Rückmeldungen fehlen?

VT642, Dienstag, 15.09.2026, 00:07 (vor 50 Tagen) @ Linux
bearbeitet von VT642, Dienstag, 15.09.2026, 00:08

Hallo,

das kann ich exakt so bestätigen und sogar noch weiterführen - ich habe schon gefühlt ewig keine Rückmeldung mehr bekommen, weder bei digitaler noch bei Formular-Einreichung und egal, ob ich auf dem Formular Rückmeldung per Mail angekreuzt hatte oder nicht.

Das Geld bekomme ich hingegen immer problemlos und die einzigen Briefe, die ich bekomme, erreichen mich nur dann, wenn es irgendeinen Bearbeitungsfehler gab und deshalb die Auszahlung zunächst abgelehnt wird.

Finde die fehlenden Rückmeldungen tlw. schwierig, wenn es z.B. um Gruppenfahrten geht, die ich für Schulklassen gebucht habe. Für die Abrechnung benötige ich Belege und demnach auch einen Nachweis über die FGR-Entschädigung. Hat schonmal jemand beim SC FGR angerufen und erfolgreich die Neuzusendung des Antwortschreibens erreicht?

Rückmeldungen fehlen?

Linux, Dienstag, 15.09.2026, 08:12 (vor 50 Tagen) @ VT642

Hatte mal die Neuzusendung eines fehlenden Briefes mit Gutscheincode durch Zusendung der Aufforderung auf dem Postweg erreichen wollen - vergeblich.
Bei meinem folgenden Anruf wurde mir der Code dann telefonisch durchgegeben.

Rückmeldungen fehlen?

bahnfahrerofr., Dienstag, 15.09.2026, 08:14 (vor 50 Tagen) @ Linux

Hatte mal die Neuzusendung eines fehlenden Briefes mit Gutscheincode durch Zusendung der Aufforderung auf dem Postweg erreichen wollen - vergeblich.

Genau das ist mir mal gelungen, kam ein erneut ausgedruckter Brief in etwas abweichendem Layout mit handschriftlichem Vermerk "Kopie".

Rückmeldungen fehlen?

Fulda_NBS, Mittwoch, 16.09.2026, 11:46 (vor 49 Tagen) @ VT642

Finde die fehlenden Rückmeldungen tlw. schwierig, wenn es z.B. um Gruppenfahrten geht, die ich für Schulklassen gebucht habe. Für die Abrechnung benötige ich Belege und demnach auch einen Nachweis über die FGR-Entschädigung. Hat schonmal jemand beim SC FGR angerufen und erfolgreich die Neuzusendung des Antwortschreibens erreicht?

Warum wird dies benötigt? Die Entschädigung steht jeder einzelnen Person zu und wird entsprechend nicht abgerechnet. Anders sieht es natürlich bei Erstattungen wie z.B. Hotelauslagen aus.

Rückmeldungen fehlen?

VT642, Mittwoch, 16.09.2026, 12:25 (vor 49 Tagen) @ Fulda_NBS
bearbeitet von VT642, Mittwoch, 16.09.2026, 12:26

Warum wird dies benötigt? Die Entschädigung steht jeder einzelnen Person zu und wird entsprechend nicht abgerechnet. Anders sieht es natürlich bei Erstattungen wie z.B. Hotelauslagen aus.

Doch, natürlich wird das abgerechnet - da die Entschädigung bei Gruppenfahrten nicht auf die einzelnen Konten der Reisenden, sondern nur auf das des Buchenden (in diesem Fall der Schule) überwiesen wird, muss sie von dort an die Teilnehmenden ausgezahlt werden. Wir können nicht aber einfach vom Konto Geld abheben und das auszahlen, sondern brauchen einen entsprechenden Nachweis, woher dieses Geld kommt und warum es in der Höhe vorliegt, in der wir es erhalten haben, auch, um die Richtigkeit der Bearbeitung zu prüfen. Das ist mit einem bloßen Ausdruck aus dem Online-Banking/Kontoauszug nicht möglich, darin ist z.B. nicht ersichtlich, ob es sich um eine 25/50%-Entschädigung handelt. Natürlich könnte man das anhand des Fahrkartenpreises selbst ausrechnen, aber es ist bei uns so geregelt, dass es über jeden Geldeingang auf dem Konto einen entsprechenden Nachweis braucht - ein Schreiben des SC FGR ist das, eine selbst angefertigte Rechnung nicht, da man ja nicht selbst derjenige ist, von dem das Geld kommt, sondern i.d.R. DB Vertrieb.

Brief dauert sehr viel länger

Velaro-Fan, Dienstag, 15.09.2026, 00:10 (vor 50 Tagen) @ Tob

Ich hatte öfter mal Briefe geschrieben im Umschlag. Dabei ging es z.B. um Hotelübernachtungen oder PKW-Ersatzfahrten bei entfallener letzter Verbindung mit dem D-Ticket. Es dauert eher 3-4 Wochen, bis eine Antwort kommt und diese ist dann oft auch falsch. Die Prüfung nach Anruf dauert meist noch wieder 2 Wochen.

Ich hätte gedacht, dass die Briefe auch eingescannt werden und von einer KI bearbeitet werden.. aber offenbar nicht oder falsch oder unvollständig.

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