Fahrplan 2011: RJ-Umläufe (Allgemeines Forum)
Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Montag, 19.07.2010, 20:41 (vor 5831 Tagen)
Hallo!
Erste Entwürfe sehen folgende RJ-Umläufe für den Fahrplan 2011 vor. Quelle: EBFÖ; einige Dinge sind in Frage zu stellen. Diese werde ich evtl. noch aufzeigen.
Zug-Nr. von Abfahrt nach Ankunft Bemerkungen
1 41 Wien West 06:54 Budapest 09:49
1 64 Budapest 11:10 München 18:34
2 61 München 07:40 Budapest 14:30
2 68 Budapest 15:10 München 22:34 Wien-Salzburg mit 762 Innsbruck
3 65 München 11:40 Budapest 18:30
4 62 Budapest 09:10 Salzburg 14:59
5 364 Salzburg 08:01 Zürich 13:20
5 365 Zürich 18:40 Innsbruck 22:06
6 49 N Innsbruck 05:00 Budapest 12:30 bis Wien Doppelgarnitur
6 66 Budapest 13:10 München 20:34 Wien-Salzburg Doppelgarnitur, an Fr und Sa bis Frankfurt
7 63 München 09:40 Budapest 16:30 an Sa, So von Frankfurt
7 42 Budapest 17:10 Salzburg 22:59
8 362 Salzburg 06:01 Zürich 11:20
8 363 Zürich 16:40 Wien West 00:44
9 262 Wien West 08:14 München 12:34 Samstag Doppelgarnitur
9 67 München 13:40 Budapest 20:30 Samstag München-Wien Doppelgarnitur
10 60 Budapest 07:10 München 14:34 Sonntag Wien-München Doppelgarnitur
10 69 München 15:40 Wien West 19:44 Sonntag Doppelgarnitur
11 160 V Wien West 07:14 Zürich 15:20 Doppelgarnitur
12 160 N Wien West 07:14 Zürich 15:20 Doppelgarnitur
13 163 N Zürich 08:40 Wien West 16:44 Doppelgarnitur
14 163 V Zürich 08:40 Wien West 16:44 Doppelgarnitur
15 162 V Wien West 09:14 Zürich 17:20 Doppelgarnitur
16 162 N Wien West 09:14 Zürich 17:20 Doppelgarnitur
17 165 N Zürich 10:40 Wien West 18:44 Doppelgarnitur
18 165 V Zürich 10:40 Wien West 18:44 Doppelgarnitur
19 166 V Wien West 13:14 Zürich 21:20 Doppelgarnitur
20 166 N Wien West 13:14 Zürich 21:20 Doppelgarnitur
21 169 N Zürich 14:40 Wien West 22:44 Doppelgarnitur
22 169 V Zürich 14:40 Wien West 22:44 Doppelgarnitur
1 660 Wien West 06:14 St. Anton 11:48 danach leer nach Innsbruck
1 661 Innsbruck 19:06 Wien West 23:44
2 765 Innsbruck 06:00 Wien West 10:44
2 66 N Wien West 16:14 Salzburg 18:59
3 767 V Salzburg 06:01 Wien West 08:44 Doppelgarnitur
3 766 Wien West 20:14 Salzburg 23:59
4 767 N Salzburg 06:01 Wien West 08:44 Doppelgarnitur
4 568 N Wien West 15:14 Innsbruck 19:51 Bis Innsbruck Doppelgarnitur
5 49 V Innsbruck 05:00 Wien West 09:44
5 568 V Wien West 15:14 Bregenz 22:20 Bis Innsbruck Doppelgarnitur
6 561 Lindau 07:28 Wien West 14:44
6 762 Wien West 18:14 Innsbruck 22:51 Wien-Salzburg mit 68 München
7 567 N Bregenz 13:40 Wien West 20:44 Doppelgarnitur
8 567 V Bregenz 13:40 Wien West 20:44 Doppelgarnitur
9 564 V Wien West 11:14 Lindau 18:32 Doppelgarnitur
10 564 N Wien West 11:14 Lindau 18:32 Doppelgarnitur
11 663 N Bregenz 05:47 Wien West 12:44 Doppelgarnitur
12 663 V Bregenz 05:47 Wien West 12:44 Doppelgarnitur
11 662 V Wien West 17:14 Lindau 00:12 Doppelgarnitur
12 662 N Wien West 17:14 Lindau 00:12 Doppelgarnitur
13 260 Wien West 06:14 München 10:34
13 261 München 17:40 Wien West 21:44
m b g,
Anoj
Fahrplan 2011: RJ-Umläufe
MAPO81, Montag, 19.07.2010, 21:00 (vor 5831 Tagen) @ Anoj 1
bearbeitet von MAPO81, Montag, 19.07.2010, 21:03
Moin,
damit wäre ja auch eines der "Fahrzeughighlights" im neuen Fahrplan gelüftet ;-)
RJ an Fr und Sa bis Frankfurt (über Augsburg, Stuttgart, Mannheim).
Entsprechend zurück Sa und So, wobei der Zug Sa von Wiesbaden über Mainz nach Frankfurt kommen soll.
Viele Grüße,
Martin
P.S. Auf der Linie München - Wien soll es keinen ICE mehr geben.
Fahrplan 2011: RJ-Umläufe
citaro, Montag, 19.07.2010, 21:01 (vor 5831 Tagen) @ Anoj 1
Damit kein ICE mehr zw. Bregenz u. Wien u. keiner zw. München u. Wien ?
Noch mehr Langläufer :(
Turbonegro, Montag, 19.07.2010, 21:25 (vor 5831 Tagen) @ Anoj 1
6 66 Budapest 13:10 München 20:34 Wien-Salzburg Doppelgarnitur, an Fr und Sa bis Frankfurt
7 63 München 09:40 Budapest 16:30 an Sa, So von Frankfurt
Auch wenns für den Eisenbahnfreund schön sein mag, aber warum müssen immer diese Ewigfernzüge sein.
Es kann mir keiner erzählen, dass irgend jemand mit dem Zug von Budapest nach Frankfurt fährt, genau so wenig wie mit einem EC von Frankfurt nach Graz, oder gar Zagreb, von Berlin (via Prag) nach Villach oder mit dem IC von Leipzig (via Hanover, Köln) nach Oberstdorf um nur ein paar dieser Schwachsinnszüge zu nennen.
Diese Endloszüge sammeln doch nur irgendwo Verspätung (besonders bei Zügen, die aus dem Ausland kommen) und tragen diese den ganzen Tag mit sich herum. Oder wie soll man einem Reisenden erklären, dass wegen einer Weichenstörung in Ungarn der RJ in Stuttgart nach Frankfurt 30 Min später ist.
Es lebe der Ersatzzug und die Bimze.
Meiner Meinung nach müsste auch für den Fernverkehr nach spätestens 4-5 Stunden Schluss sein um nen stabilen Fahrplan anbieten zu können.
Wegen mir könnte man die ICE - Linie Berlin - Interlaken auch in Frankfurt brechen. Ist doch bekloppt, dass wenn in Stendal n paar Sprayer vom ICE erfasst werden, das Auswirkungen bis in die Schweiz hat.
Ist nur mal so meine Meinung zur Euphorie über diese Langläufer...
Noch mehr Langläufer :(
ICE-T-Fan, Montag, 19.07.2010, 21:31 (vor 5831 Tagen) @ Turbonegro
Das liegt wohl einfach daran, dass nicht genügend Züge vorhanden sind und man daher gewisse Umläufe einfach durchbindet, da man zwischendurch keine Fahrzeuge zum Brechen der Linie hat.
Zudem kosten Anschlüsse ja auch Zeit, so muss bei einem Übergang des ICE Berlin-Frankfurt auf eine hypothetischen zweiten ICE Frankfurt-Interlaken die Verbindung 5 min länger in Frankfurt verweilen, da man die Mindestübergangszeiten beachten muss, insbesondere wenn man mal nicht bahnsteiggleich bereit stellen kann.
Es mag vielleicht nicht viel Leute geben, die Berlin-Interlaken durch fahren, aber es gibt viele Leute die Kassel-Karlsruhe oder Fulda-Basel usw. fahren.
Noch mehr Langläufer :(
Uniqum, Frankfurt am Main, Montag, 19.07.2010, 21:41 (vor 5831 Tagen) @ Turbonegro
Dafür gibt es eine ganze Menge Menschen die zumindest mit dem EC bereits von Hamburg nach Prag gefahren sind, noch nicht einmal Bahnfans.
Unabhängig davon gibt es übrigens eine gern vergessene Gruppe von aviophoben Menschen oder solchen wie mir, die einfach nur ungern in ein Flugzeug steigen und solche Züge häufig und gerne nutzen.
Ferner steigen die meisten Menschen nur ungern um und sind selten bereit mehr als zwei Umstiege zu akzeptieren. Zählt man die Umstiege vom Zug in den Flieger und zurück, um das Fahrziel zu erreichen, mit ist dies einer der Vorteile des Systemes Eisenbahn, der nicht zu verachten ist. Ein weiterer Umstieg wird meist nur dann akzeptiert, wenn er mit einem (merkbaren) Fahrzeitgewinn verbunden ist.
Außerdem würde z.B. ein Bruch der Linie Hamburg - Zürich in Frankfurt dazu führen, das Pendler der Strecke Kassel - Mannheim z.B. zu einem zusätzlichen Umstieg gewzungen wären. Dies ließe sich womöglich durch wechselnde Bruchstellen kompensieren, dann hätten wir aber eigentlich ein ähnliches System wie in Frankreich, was den (Takt-)fahrplan nur unnötig weiter kompliziert machen würde (dort soll übrigens auf ein System nach deutschem Vorbild umgestellt werden).
Die von dir genannten "Nachteile" ließen sich größtenteils durch ausreichende Fahrplanreserven beseitigen.
Noch mehr Langläufer :(
gus78, Dienstag, 20.07.2010, 11:21 (vor 5830 Tagen) @ Uniqum
Naja, diejenigen möchte ich sehen die wirklich von Kassel nach Mannheim pendeln! Frankfurt wäre theoretisch schon ideal um einige Linien zu brechen. Nur dürfte es dann rund um den Hbf noch enger werden.
Noch mehr Langläufer :(
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 20.07.2010, 12:03 (vor 5830 Tagen) @ gus78
Naja, diejenigen möchte ich sehen die wirklich von Kassel nach Mannheim pendeln! Frankfurt wäre theoretisch schon ideal um einige Linien zu brechen. Nur dürfte es dann rund um den Hbf noch enger werden.
Ich vermute nicht, dass der Vorposter die Absicht hatte, ALLE Züge in Frankfurt zu brechen.
Bei uns endet der IC Schiphol Richtung Süden doch auch bereits in Eindhoven, obwohl der Zug auch weiter nach Maastricht fahren konnte.
Stattdessen gibt es dann ICs Amsterdam-Maastricht/Heerlen.
Wer von Schiphol nach Maastricht reist, nimmt in Schiphol den IC nach Nijmegen und steigt in Utrecht bahnsteiggleich um.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
AW
Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Montag, 19.07.2010, 22:20 (vor 5831 Tagen) @ Turbonegro
Hallo!
Auch wenns für den Eisenbahnfreund schön sein mag, aber warum müssen immer diese Ewigfernzüge sein.
Vor einigen Jahren und Jahrzehnten (zur Blütezeit der EC-Züge) gab es viel mehr so genannte "Langläufer". Die bisherigen Antworten zu deinem Posting zeigen schon einige Pro-"Langläufer"-Argumente auf. "Langläufer" entstehen oft durch Bauarbeiten: Der Prager Hbf wurde/wird umgebaut, in Wien wird ein neuer Hbf errichtet. Es ist nicht geplant, dass es nach der Fertigstellung des Hbf Wien einen Direktzug von Villach nach Hamburg gibt. Daher sollten wir diesen "genießen" solange dies noch möglich ist. Das heiß nicht, dass man die gesamte Strecke mit diesem Zug fahren muss; oft tut es auch schon der Reisebegleiter/Reiseplan.
Es kann mir keiner erzählen, dass irgend jemand mit dem Zug von Budapest nach Frankfurt fährt, genau so wenig wie mit einem EC von Frankfurt nach Graz, oder gar Zagreb, von Berlin (via Prag) nach Villach oder mit dem IC von Leipzig (via Hanover, Köln) nach Oberstdorf um nur ein paar dieser Schwachsinnszüge zu nennen.
frankfurt - Grazu halte ich nicht einmal für so unabwegig.
Diese Endloszüge sammeln doch nur irgendwo Verspätung (besonders bei Zügen, die aus dem Ausland kommen) und tragen diese den ganzen Tag mit sich herum. Oder wie soll man einem Reisenden erklären, dass wegen einer Weichenstörung in Ungarn der RJ in Stuttgart nach Frankfurt 30 Min später ist.
Ja, das ist ein gültiges Contra-Argument.
Es lebe der Ersatzzug und die Bimze.
Meiner Meinung nach müsste auch für den Fernverkehr nach spätestens 4-5 Stunden Schluss sein um nen stabilen Fahrplan anbieten zu können.
Meiner Meinung nach nicht! :-)
Wegen mir könnte man die ICE - Linie Berlin - Interlaken auch in Frankfurt brechen. Ist doch bekloppt, dass wenn in Stendal n paar Sprayer vom ICE erfasst werden, das Auswirkungen bis in die Schweiz hat.
Ist nur mal so meine Meinung zur Euphorie über diese Langläufer...
m b g,
Anoj
Langläufer - dafür!
Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 20.07.2010, 12:10 (vor 5830 Tagen) @ Anoj 1
bearbeitet von Sören Heise, Dienstag, 20.07.2010, 12:12
Moin,
der Einfachheit halber antworte ich hier mal mehr als einem Beitragsschreiber.
Vor einigen Jahren und Jahrzehnten (zur Blütezeit der EC-Züge) gab es viel mehr so genannte "Langläufer".
Die bisherigen Antworten zu deinem Posting zeigen schon einige Pro-"Langläufer"-Argumente auf. "Langläufer" entstehen oft durch Bauarbeiten: Der Prager Hbf wurde/wird umgebaut, in Wien wird ein neuer Hbf errichtet. Es ist nicht geplant, dass es nach der Fertigstellung des Hbf Wien einen Direktzug von Villach nach Hamburg gibt.
Der Umbau des Prager Hauptbahnhofs ist fertig. Die "Langläufer" bedienen jetzt diesen Bahnhof und nicht mehr nur Holešovice. Hamburg - Villach wurde oft genug erklärt, auch aufs Umsteigen eingegangen. Das beides kann ich mir also sparen.
Es kann mir keiner erzählen, dass irgend jemand mit dem Zug von Budapest nach Frankfurt fährt, genau so wenig wie mit einem EC von Frankfurt nach Graz, oder gar Zagreb, von Berlin (via Prag) nach Villach oder mit dem IC von Leipzig (via Hanover, Köln) nach Oberstdorf um nur ein paar dieser Schwachsinnszüge zu nennen.
Es ist doch so, daß man aus umlauftechnischen Gründen lange Zugläufe erhält (es gab doch mal einen IC Dresden - Passau über Leipzig, Hannover, Dortmund, Köln, Frankfurt). Budapest - Frankfurt kann ich mir durchaus vorstellen. Nicht umsonst wird der ICE Hamburg - Wien wieder eingeführt, Oscar erwähnt ja den Zug Amsterdam - München. Leipzig - Oberstdorf ist einfach die Verknüpfung zweier Zugläufe mit längerer Standzeit in Dortmund.
Diese Endloszüge sammeln doch nur irgendwo Verspätung (besonders bei Zügen, die aus dem Ausland kommen) und tragen diese den ganzen Tag mit sich herum. Oder wie soll man einem Reisenden erklären, dass wegen einer Weichenstörung in Ungarn der RJ in Stuttgart nach Frankfurt 30 Min später ist.
Ja, das ist ein gültiges Contra-Argument.
Aha, eine Weichenstörung in Neuoffingen ist weniger schlimm als eine in Almásfüzitő? Das kann's doch nicht sein.
Es lebe der Ersatzzug und die Bimze.
Ferner verkehren regelmäßig Ersatzzüge, weil die DB es nicht schafft, ihre ICEs rechtzeitig nach Basel zu bringen.
Meiner Meinung nach müsste auch für den Fernverkehr nach spätestens 4-5 Stunden Schluss sein um nen stabilen Fahrplan anbieten zu können.
Meiner Meinung nach nicht! :-)
Unter Mehdorn (?) gab es mal ein Projekt, die Fernzüge nur zwischen den großen Knotenpunkten pendeln zu lassen. Dieses Vorhaben wurde recht schnell zu den Akten (oder in den Reißwolf?) gegeben.
Zusammenfassend: Es gibt Argumente dafür, Fahrgäste zwischen Hamburg und Zürich viermal umsteigen zu lassen (H, F, KA, BS [CH]). Von mir aus auch nur in F und BS [CH]. Die Frage ist jetzt, ob man mit dieser Umsteigeritis mehr Reisende gewinnt als verprellt. Verspätungen wird es immer geben. Wenn ein Zug nun in der deutlichen Mehrheit der Verkehrstage eine starke Verspätung hat, dann müßte man sich damit näher befassen. Solange aber langlaufende Züge nich bedeutend stärkere Verspätungen haben als andere, halte ich Bedenken über langlaufende Züge für verkehrt.
Viele Grüße, Sören
--
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Verstehen Sie Bahnhof!
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Noch mehr Langläufer :(
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 20.07.2010, 10:03 (vor 5830 Tagen) @ Turbonegro
bearbeitet von Oscar (NL), Dienstag, 20.07.2010, 10:03
Es kann mir keiner erzählen, dass irgend jemand mit dem Zug von Budapest nach Frankfurt fährt...,
Vor ein paar Jahren noch: EC 24/25 Dortmund-Budapest v.v.
Oder wie soll man einem Reisenden erklären, dass wegen einer Weichenstörung in Ungarn der RJ in Stuttgart nach Frankfurt 30 Min später ist.
Oder sogar frühzeitig endet... (stimme Dir also zu)
Meiner Meinung nach müsste auch für den Fernverkehr nach spätestens 4-5 Stunden Schluss sein um nen stabilen Fahrplan anbieten zu können.
Erinnere mich noch ICE International 222/223 Amsterdam-München aus 2007.
Der Zug war in beiden Richtungen immer stark nachgefragt.
Laut Mitarbeiter ICE International sogar mehr als in Zeiten von Amsterdam-Frankfurt.
gruß,
Oscar (NL).
--
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Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Noch mehr Langläufer - ja :)
Jogi, Dienstag, 20.07.2010, 11:50 (vor 5830 Tagen) @ Turbonegro
Es kann mir keiner erzählen, dass irgend jemand mit dem Zug von Budapest nach Frankfurt fährt, genau so wenig wie mit einem EC von Frankfurt nach Graz, oder gar Zagreb, von Berlin (via Prag) nach Villach oder mit dem IC von Leipzig (via Hanover, Köln) nach Oberstdorf um nur ein paar dieser Schwachsinnszüge zu nennen.
Der "Vindobona" fährt eigentlich "nur" hamburg-Wien, die Verlängerung nach Villach liegt in der Führung über Wien-Meidling wegen Neubau des Wiener Hauptbahnhofs begründet: man hat zwei Zugläufe einfach zu einem zusammengeschmolzen. Das selbe gilt prinzipiell für denn "Allgäu": zwei Zugläufe zusammengeführt, dafür müssen Uraluber auf Ostwestfalen einmal weniger umsteigen. Das kann grad in Dortmund sehr schön sein...
Ansonsten ist einfach zu den Langläufern zu sagen, dass sie umsteigegfreie Verbindungen anbieten und somit die Urlaubsfahrt drastisch erleichtern. Stell Dir mal vor, Du müsstest mit Frau und zwei Kindern samt entsprechenden Gepäck zwei Mal auf der Fahrt ins Allgäu umsteigen. Oder mit einer Jugendgruppe von etwa 30 Personen von Oswiecim nach Stuttgart - da ist jeder Umsteigevorgang ein Graus.
Diese Endloszüge sammeln doch nur irgendwo Verspätung (besonders bei Zügen, die aus dem Ausland kommen) und tragen diese den ganzen Tag mit sich herum. Oder wie soll man einem Reisenden erklären, dass wegen einer Weichenstörung in Ungarn der RJ in Stuttgart nach Frankfurt 30 Min später ist.
Genau so. Dann heißt es "Verspätete Übergabe aus dem Ausland".
Aber das Beispiel ist ein Eigentor ;) Der 990, letzter Tageszug München-Stuttgart-Frankfurt, wartet schon mal 20 Minuten auf verspätete Züge aus Österreich.
Es lebe der Ersatzzug und die Bimze.
Wäre mir neu, dass die Bahn bei 30 min Verspätung einen Ersatzzug stellt.
Wegen mir könnte man die ICE - Linie Berlin - Interlaken auch in Frankfurt brechen. Ist doch bekloppt, dass wenn in Stendal n paar Sprayer vom ICE erfasst werden, das Auswirkungen bis in die Schweiz hat.
Mal abgesehen davon, dass in meinen Augen das Beispiel geschmacklos ist, da "n paar Sprayer vom ICE erfasst" den Tod von Menschen (!) herabwürdigt:
1., es war in Rathenow
2., Ersatzzug ist ab Frankfurt gefahren, also nichts mit Auswirkungen bis in die Schweiz.
Grüße, Jogi
Vindobona?
ktmb, Dienstag, 20.07.2010, 12:11 (vor 5830 Tagen) @ Jogi
bearbeitet von ktmb, Dienstag, 20.07.2010, 12:12
Fährt der Vindobona über Berlin/Prag/Breclav? Wäre ein interessanter Zuglauf, den ich im nächsten Sommer gern einmal von HH bis Villach abfahren würde.
Vindobona
Sören Heise, Region Hannover, Dienstag, 20.07.2010, 12:14 (vor 5830 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von Sören Heise, Dienstag, 20.07.2010, 12:14
Hamburg-Altona 6.15, Berlin Hbf 8.33-8.36, Berlin Südkreuz 8.41-8.43, Dresden Hbf 10.52-11.10, Bad Schandau 11.37-11.39, Děčín hl.n. 11.55-11.57, Praha hl.n. 13.27-13.39, Brno hl.n. 16.22-16.24, Břeclav 16.57-17.02, Wien Simmering 17.58-18.00, Wien Meidling 18.23-18.30, Villach Hbf 22.35. Von http://www.vagonweb.cz/razeni/vlak.php?zeme=CD&cislo=173&rok=2010 kopiert.
Gegenrichtung Villach Hbf 5.27, Wien Meidling 9.28-9.33, Wien Simmering 9.44-9.46, Břeclav 10.53-11.02, Brno hl.n. 11.33-11.35, Praha hl.n. 14.21-14.31, Děčín hl.n. 16.00-16.02, Bad Schandau 16.17-16.20, Dresden Hbf 16.46-17.04, Berlin Südkreuz 19.13-19.15, Berlin Hbf 19.20-19.23, Hamburg-Altona 21.47
Gute Reise!
/Sören
--
![[image]](https://up.picr.de/48317654tz.jpg)
Verstehen Sie Bahnhof!
Europa: Linkliste Fahrplantabellen und mehr
16:07 h! owT.
ktmb, Dienstag, 20.07.2010, 12:19 (vor 5830 Tagen) @ Sören Heise
Sparpreise Vindobona?
ktmb, Dienstag, 20.07.2010, 12:32 (vor 5830 Tagen) @ ktmb
Scheinbar gibt es keine Sparpreise für den Ultralangläufer nach Villach.
Sparpreise Vindobona?
Matze86, München, Dienstag, 20.07.2010, 12:39 (vor 5830 Tagen) @ ktmb
Scheinbar gibt es keine Sparpreise für den Ultralangläufer nach Villach.
Bei dem Zug nur bis Wien Meidling.
Aber versuchs doch mal mit der Sparschiene (OEBB).
Vindobona + Bbmvz der ÖBB
ktmb, Dienstag, 20.07.2010, 12:52 (vor 5830 Tagen) @ Matze86
bearbeitet von ktmb, Dienstag, 20.07.2010, 12:57
Ein interessanter Zug. Bei dem Zug böte sich in Sachen Komfort ja fast der Bbmvz der ÖBB an:
http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?31,4869466
http://www.vagonweb.cz/razeni/vlak.php?zeme=CD&cislo=173&rok=2010
Sicherlich angenehmer als die schwarzen Ledersitze. Vielleicht kann ich den Zug ja wenigstens von Breclav bis HH auf der Rückreise von Koper-Maribor-Budapest einbauen.
Vindobona + Bbmvz der ÖBB
Jogi, Dienstag, 20.07.2010, 13:02 (vor 5830 Tagen) @ ktmb
Bei dem Zug böte sich in Sachen Komfort ja fast der Bbmvz der ÖBB an:
http://www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?31,4869466
Aber nur fast... ;)
Sicherlich angenehmer als die schwarzen Ledersitze.
Komfort... Als ich mit dem gefahren im "Hans Albers" gefahren bin, war jedes Abteil mit mindestens fünf Leuten belegt. Hinzu kam, dass mein Sitz so ausgeleiert und durchgesessen war, dass die Sitzfläche nicht mehr waagrecht war. Das war für Schlafen so unbequem, dass ich in Hannover statt Hamburg den Zug verlassen habe... Ansonsten ist das übliche ÖBB-EC-Sitzkomfort mit etwas mehr Beinfreiheit. Muss man mögen. Wenn ich mir vorstelle, in dem Ding Nord- & Ostdeutschland, Tschechien und noch ganz Österreich durchqueren zu müssen - da würde ich jeden Apmz mit Kusshand nehmen :)
Grüße, Jogi
Vindobona + Bbmvz der ÖBB
ktmb, Dienstag, 20.07.2010, 13:10 (vor 5830 Tagen) @ Jogi
Stimmt, einen Apmz gibt es ja auch im Zug. Zur Not gehen auch die schwarzen Sitze im Amz. Wenn überhaupt, geht es eh nur um die Strecke Breclav-Hamburg bzw. Prag-Hamburg. Schlafen müssen wir ja nicht, ist ja ein Tageszug.
Vindobona?
Matze86, München, Dienstag, 20.07.2010, 12:14 (vor 5830 Tagen) @ ktmb
bearbeitet von Matze86, Dienstag, 20.07.2010, 12:15
Fährt der Vindobona über Berlin/Prag/Breclav? Wäre ein interessanter Zuglauf, den ich im nächsten Sommer gern einmal von HH bis Villach abfahren würde.
Jap, Abfahrt Hamburg-Altona 06:14, Ankunft Villach 22:35.
Noch mehr Langläufer - ja :)
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 20.07.2010, 13:01 (vor 5830 Tagen) @ Jogi
Ansonsten ist einfach zu den Langläufern zu sagen, dass sie umsteigegfreie Verbindungen anbieten und somit die Urlaubsfahrt drastisch erleichtern. Stell Dir mal vor, Du müsstest mit Frau und zwei Kindern samt entsprechenden Gepäck zwei Mal auf der Fahrt ins Allgäu umsteigen.
Argument dafür: wenn ich mal Eindhoven-Allgäu betrachte, brauche ich auch mit IC 2013 zwei Umstiege, nml. in Venlo und Düsseldorf (vorübergehend auch noch in Kaldenkirchen). Mit dem ICE bin ich "eine Stunde schneller", muss aber zusätzlich in Ulm umsteigen, vielleicht auch noch in Köln, Mannheim oder Immenstadt. Wenn ich einen Anschluß verpasse, ist die Stunde weg.
Sozusagen: ohne Umsteigen komme ich erst gar nicht über die Grenze, mit 1 Umstieg normalerweise nur bis Kaldenkirchen oder Aachen, via Utrecht kann ich mit einem Riesenumweg Frankfurt und Basel erreichen, via Amsterdam genauso Berlin.
Deshalb Argument dagegen: solche Verbindungen braucht man nicht, denn die von Dir bezeichnete Familie fährt in so einem Fall Auto und nicht Bahn.
Oder mit einer Jugendgruppe von etwa 30 Personen von Oswiecim nach Stuttgart - da ist jeder Umsteigevorgang ein Graus.
Eine solche Jugendgruppe wird dann wohl Bus fahren.
Während die Bahn die Gruppe zum Bahnhof bringt, bringt ein Bus die Jungs vor die Hoteltür.
Diese Endloszüge sammeln doch nur irgendwo Verspätung (besonders bei Zügen, die aus dem Ausland kommen) und tragen diese den ganzen Tag mit sich herum. Oder wie soll man einem Reisenden erklären, dass wegen einer Weichenstörung in Ungarn der RJ in Stuttgart nach Frankfurt 30 Min später ist.
Genau so. Dann heißt es "Verspätete Übergabe aus dem Ausland".
In solchen Fällen ist der Fahrplan Schuld, nicht der Langläufer.
Wenn ich in Utrecht +10 habe, und daraus wegen Bummeleien +15 werden, erreicht mein IC Maastricht immer noch pünktlich.
gruß,
Oscar (NL).
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Noch mehr Langläufer - ja :)
Jogi, Dienstag, 20.07.2010, 13:10 (vor 5830 Tagen) @ Oscar (NL)
bearbeitet von Jogi, Dienstag, 20.07.2010, 13:14
Argument dafür: wenn ich mal Eindhoven-Allgäu betrachte, [...]
Sozusagen: ohne Umsteigen komme ich erst gar nicht über die Grenze, mit 1 Umstieg normalerweise nur bis Kaldenkirchen oder Aachen, via Utrecht kann ich mit einem Riesenumweg Frankfurt und Basel erreichen, via Amsterdam genauso Berlin.Deshalb Argument dagegen: solche Verbindungen braucht man nicht, denn die von Dir bezeichnete Familie fährt in so einem Fall Auto und nicht Bahn.
Interessante Beweisführung ;) Nur sehe ich nicht, was das Erreichen von Berlin oder Basel mit Allgäu zu tun hat. Eine Familie wird auch nicht allein das Umsteigen als Kriterium für oder gegen den Zug wählen. Was ist mit Komfort, sich um die Kinder kümmern, weniger Stress als eine 10-Stündige Autofahrt ("Wann sind wir da?" - "Wann sind wir da?" - "Wann sind wir da?"...) usw.?
Oder mit einer Jugendgruppe von etwa 30 Personen von Oswiecim nach Stuttgart - da ist jeder Umsteigevorgang ein Graus.
Eine solche Jugendgruppe wird dann wohl Bus fahren.
Da ich selber Teil der Jugendgruppe war - Nein :) Hin Flugzeug, rück Bahn.
Während die Bahn die Gruppe zum Bahnhof bringt, bringt ein Bus die Jungs vor die Hoteltür.
Konsequent fort gedacht würde das heißen, es besteht kein Bedarf für Flugzeuge im Urlaubsverkehr. Ähnlich oft "Umsteigezwang", i.A. weit weg von der Haustür und wohl noch weiter weg vom Hotel. ;)
In solchen Fällen ist der Fahrplan Schuld, nicht der Langläufer.
Philosphisch erkannt: bei einer Verspätung ist der Fahrplan schuld. Also ist die Bahn nur indirekt schuld, nämlich nur soweit wie sie den Fahrplan aufstellt *SCNR* ;-)))
Grüße, Jogi
Noch mehr Langläufer - ja :)
Oscar (NL), Eindhoven (NL), Dienstag, 20.07.2010, 13:51 (vor 5830 Tagen) @ Jogi
Sozusagen: ohne Umsteigen komme ich erst gar nicht über die Grenze, mit 1 Umstieg normalerweise nur bis Kaldenkirchen oder Aachen, via Utrecht kann ich mit einem Riesenumweg Frankfurt und Basel erreichen, via Amsterdam genauso Berlin.
Deshalb Argument dagegen: solche Verbindungen braucht man nicht, denn die von Dir bezeichnete Familie fährt in so einem Fall Auto und nicht Bahn.
Interessante Beweisführung ;)
Was Du interessant findest, ist bei uns in Eindhoven Gang und Gebe.
Gerade wegen der langen Reisezeiten und der zahlreichen Umstiege fährt hier kaum noch jemand mit der Bahn nach Deutschland.
Via Venlo erreicht man ja Duisburg, Düsseldorf und Köln über gut ausgebaute Autobahnen, und das in Reisezeiten die bis zu 1 Stunde schneller sind als die heutigen Bahnverbindungen.
Mit ICE International wird die Situation zumindest Richtung Köln, Frankfurt und Basel für uns interessanter; Eindhovens Dagblad steht voll mit Werbeanzeigen für Deutschlandurlaub, z.B. "Hinterzarten nur mit 1 Umstieg ab Eindhoven".
Im Fernverkehr kann das noch interessant werden, aber bis NRW ist das Auto immer noch schneller und meistens auch günstiger.
Nur sehe ich nicht, was das Erreichen von Berlin oder Basel mit Allgäu zu tun hat.
Mit den Wegen nach Berlin und Basel möchte ich darstellen, wie eingeschränkt man bei uns ist, wenn man die Anzahl der Umstiege minimieren möchte.
Eine Familie wird auch nicht allein das Umsteigen als Kriterium für oder gegen den Zug wählen. Was ist mit Komfort, sich um die Kinder kümmern, weniger Stress als eine 10-Stündige Autofahrt ("Wann sind wir da?" - "Wann sind wir da?" - "Wann sind wir da?"...) usw.?
Klar gibt es Argumente für die Bahn, aber wohl noch mehr Argumente für das Auto.
Im Auto kann man z.B. Pause machen wo und wann man will. Meistens ist man auch noch billiger unterwegs, nicht selten auch schneller.
Während die Bahn die Gruppe zum Bahnhof bringt, bringt ein Bus die Jungs vor die Hoteltür.
Konsequent fort gedacht würde das heißen, es besteht kein Bedarf für Flugzeuge im Urlaubsverkehr. Ähnlich oft "Umsteigezwang", i.A. weit weg von der Haustür und wohl noch weiter weg vom Hotel. ;)
Ein meiner Freunde, der Wintersporturlaub in Frankreich hatte: Schnellbus von Haarlem zum Flughafen Schiphol, Flug zum Zielflughafen Grenoble, Transferbus zum Hotel. 2 Umstiege.
gruß,
Oscar (NL).
--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!
Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!
Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.
Noch mehr Langläufer - ja :)
Jogi, Dienstag, 20.07.2010, 14:18 (vor 5830 Tagen) @ Oscar (NL)
Gerade wegen der langen Reisezeiten und der zahlreichen Umstiege fährt hier kaum noch jemand mit der Bahn nach Deutschland.
Via Venlo erreicht man ja Duisburg, Düsseldorf und Köln über gut ausgebaute Autobahnen, und das in Reisezeiten die bis zu 1 Stunde schneller sind als die heutigen Bahnverbindungen.
OK, was hat das konkret mit der Urlaubsverbindung vom IC "Allgäu" zu tun? Er richtet sich primär an Ruhrpottler, Rheintäler, und Rheinhessen und bietet ihnen eine umsteigefreie Fahrt ins Allgäu an. Mit Verlängerung gen Bielefeld wurde auch das Potential Nordostwestfalens (gibt's das Wort?), also rund um Bielefeld erschlossen.
Ob man bei Einführung des Zuges primär an die Niederlange gedacht hat -wohl eher nicht.
Dass der Bahnverkehr zwischen NL und D nicht wirklich doll ist, streite ich ja nicht ab.
Nur sehe ich nicht, was das Erreichen von Berlin oder Basel mit Allgäu zu tun hat.
Mit den Wegen nach Berlin und Basel möchte ich darstellen, wie eingeschränkt man bei uns ist, wenn man die Anzahl der Umstiege minimieren möchte.
Klar gibt es Argumente für die Bahn, aber wohl noch mehr Argumente für das Auto.
Im Auto kann man z.B. Pause machen wo und wann man will. Meistens ist man auch noch billiger unterwegs, nicht selten auch schneller.
Warum sollte man sich im Zug vom Zug fahren entspannen? Und das billiger... wenn man einen Familiensparpreis oder eine Kombiangebot (Zug & Hotel in einem) ist das auch nicht immer so.
Letztlich kommt es auf den Einzelfall an; Verallgemeinerungen wie "Bahn = immer teurer als Auto" passen da nicht.
Während die Bahn die Gruppe zum Bahnhof bringt, bringt ein Bus die Jungs vor die Hoteltür.
Konsequent fort gedacht würde das heißen, es besteht kein Bedarf für Flugzeuge im Urlaubsverkehr. Ähnlich oft "Umsteigezwang", i.A. weit weg von der Haustür und wohl noch weiter weg vom Hotel. ;)
Ein meiner Freunde, der Wintersporturlaub in Frankreich hatte: Schnellbus von Haarlem zum Flughafen Schiphol, Flug zum Zielflughafen Grenoble, Transferbus zum Hotel. 2 Umstiege.
Aha. Wenn ich zum Flughafen muss, muss ich einmal die S-Bahn wechseln. Direktbusse zum Hotel - das sprengt unnötigerweise mein Urlaubsbudget, also ÖPNV, was i.A. ein weiteres Mal Umsteigen heißt.
Oder auf die Bahn gemünzt: Wenn ich jetzt Dortmunder wäre und nach Oberstdorf wollen würde, gäbe es Gleichstand zum von Dir angesprochen "Grenoble"-Szenario. Wäre ich Einwohner Eckenfördes (zw. Kiel und Flensburg), sähe die Sache komplett anders aus.
Letztlich können wir immer Beispiele finden, die mal die Fahrt mit dem Auto, mal mit der Bahn oder auch per Flieger gut aussehen lassen.
Für euch Eindhovener ist die Situation suboptimal um mit der Bahn nach Süddeutschland zu kommen. Dennoch sind umsteigefreie Züge ein Pluspunkt der Bahn für die meisten Urlaubsreisenden. Es lässt sich halt nicht jeder Punkt auf der Landkarte erreichen.
Kurswagen wären ein Lösungsansatz, aber das ist betrieblich aufwendig und teuer, mal abgesehen davon, dass manchmal es Reisezeiten jenseits von Gut und Böse rauskommen, besonders wenn der Trägerzug verpasst wird. Das ist, vermute ich mal der Grund dafür, dass der IC "Nebelhorn" eine geschlagene halbe Stunden in Augsburg steht, um an den Trägerzug nach Hamburg ankoppeln zu können.
Grüße, Jogi
RJ 660/661
Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Montag, 19.07.2010, 22:25 (vor 5831 Tagen) @ Anoj 1
Hallo!
Das einzige, das wirklich auffällig ist, ist, dass RJ 660/661 nicht mehr nach Bregenz fahren sollen. Es ist ja bereits bekannt, dass dieses Zugpaar nicht mehr mit ICE-T gefahren wird. RJ 660 soll bis St. Anton am Arlberg fahren (wsl. zahlt die Tourismusgemeinde dafür einen recht hohen Betrag); dann soll der Zug leer nach Innsbruck gebracht werden. ICE 661 verkehrt von Innsbruck nach Wien. Ich denke, dass es in Innsbruck einen Anschluss zu/von IC 118/119 geben wird. Dieses Zugpaar wird wohl die Anschlussverbindung nach Vorarlberg sein.
m b g,
Anoj
RJ 660/661
Matze86, München, Dienstag, 20.07.2010, 08:48 (vor 5831 Tagen) @ Anoj 1
dann soll der Zug leer nach Innsbruck gebracht werden. ICE 661 verkehrt von Innsbruck nach Wien.
Na, Wunschdenken? ;)
Wien-Zürich weiter mit nicht haltbarem Fahrplan?
Alphorn (CH), Dienstag, 20.07.2010, 21:16 (vor 5830 Tagen) @ Anoj 1
17 165 N Zürich 10:40 Wien West 18:44 Doppelgarnitur
Mit Einführung Railjet Wien-Zürich wurde die Fahrzeit prestigeträchtig von 8h40 auf 8 Stunden reduziert - obwohl er meines Wissens nirgends schneller fahren konnte als die alten Züge. Das Resultat: Die Züge kamen dann einfach mit 20 bis 40 Minuten Verspätung an (unter anderem deshalb, weil sie ihre Trasse in der Schweiz verpassten und dann im dichten Verkehr weiter verspätet wurden).
Mit Bedauern sehe ich, dass die fahrplanmässige Fahrzeit nur um 4 Minuten erhöht wurde. Das scheint mir zu wenig. Weiss jemand, ob irgendwelche Baustellen aufgehoben wurden, was weitere Reserven bringen würde?
Arlbergtunnel wird wieder 2-gleisig befahrbar sein! (owT)
Anoj 1, Dresden (D) / Vbg. (A), Mittwoch, 21.07.2010, 20:54 (vor 5829 Tagen) @ Alphorn (CH)