Genau Null (Allgemeines Forum)
Chancen hat die Bahn aber auch:
1. niederiger Wasserpegel bedeutet weniger iefgang für Binnenschiffe, somit niedrigere Tonnagen an Fracht. Da die Güter irgendwie von A nach B müssen, kann die Bahn hier einspringen; vor allem dort wo die Bahndämme stark sind, wie in DE.
Wie seht Ihr das?
Dafür müsste man aber freie Trassen haben, von Wagen, Loks und Personal ganz zu schweigen ...
Dummerweise saniert die DB aber gerade eine der Strecken, die als Ersatzachse von größter Bedeutung wäre, sprich die rechte Rheinstrecke von Troisdorf bis Wiesbaden. Zudem erlaubt sie sich den Luxus, auch die Strecke vom Abzweig Kostheim nach Mainz-Bischofsheim zu sperren, also was über die linke Rheinstrecke von Norden käme, müsste durch den Mainzer Hbf, von Süden kann man nur noch am Rhein entlang fahren, da ist der Güterbahnhof in Bischofsheim deswegen gar nicht zu erreichen; wäre aber auch egal, weil zwischen Bischofsheim und Groß-Gerau ja auch gebaut wird, genau so wie zwischen Rüsselsheim und Mainz. Die ganz großräumige Umleitung über Siegen und Frankfurt ist aber ausgelastet, dafür hat man schon den Regionalverkehr ausgedünnt, da geht nichts mehr. Bliebe also nur noch großräumiger über Seelze und Northeim, autsch, da klemmen dann die Weichenarbeiten in Fulda-Bronzell ... Fazit: Genau null Chance.
gesamter Thread:
- NL: offiziell Wasserdefizit, Chancen/Probleme für die Bahn? -
Oscar (NL),
18.07.2026, 20:29
- Genau Null - Hustensaft, 18.07.2026, 21:45