NL: offiziell Wasserdefizit, Chancen/Probleme für die Bahn? (Allgemeines Forum)

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Samstag, 18.07.2026, 20:29 (vor 37 Tagen)

Hallo ICE-Fans,

es ist inzwischen offiziell geworden: die Niederlande hat ein Wasserdefizit (gerade in den NL-Fernsehnachrichten erfahren).
Das ist nicht gut, deNnn:

1. niedriger Wasserpegel bedeutet dass Bahndämme ihre Festheit verlieren. Das kann zu Langsamfahrstellen führen.
2. fehlender Niederschlag erhöht die Chance auf Naturbrände und somit Streckensperren.
3. (neu) politische Spannungen. Hier in NL besteht die Gedanke, dass DE/CH/AT/FR Wasser festhalten. Dieses Wasser wird somit NL vorerst nicht erreichen.
Dagegen spricht aber, dass unsere Wasserinfrastruktur vor allem für Abwässerung gebaut wurde = Vorbeugung von Überschwemmungen. Für diese Wahl, mit der NL sich jetzt in die Beine schiesst, können DE/CH/AT/FR selbstverständlich nichts.

Chancen hat die Bahn aber auch:

1. niederiger Wasserpegel bedeutet weniger iefgang für Binnenschiffe, somit niedrigere Tonnagen an Fracht. Da die Güter irgendwie von A nach B müssen, kann die Bahn hier einspringen; vor allem dort wo die Bahndämme stark sind, wie in DE.

Wie seht Ihr das?


gruß,

Oscar (NL).

--
Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

Genau Null

Hustensaft, Samstag, 18.07.2026, 21:45 (vor 37 Tagen) @ Oscar (NL)

Chancen hat die Bahn aber auch:

1. niederiger Wasserpegel bedeutet weniger iefgang für Binnenschiffe, somit niedrigere Tonnagen an Fracht. Da die Güter irgendwie von A nach B müssen, kann die Bahn hier einspringen; vor allem dort wo die Bahndämme stark sind, wie in DE.

Wie seht Ihr das?

Dafür müsste man aber freie Trassen haben, von Wagen, Loks und Personal ganz zu schweigen ...

Dummerweise saniert die DB aber gerade eine der Strecken, die als Ersatzachse von größter Bedeutung wäre, sprich die rechte Rheinstrecke von Troisdorf bis Wiesbaden. Zudem erlaubt sie sich den Luxus, auch die Strecke vom Abzweig Kostheim nach Mainz-Bischofsheim zu sperren, also was über die linke Rheinstrecke von Norden käme, müsste durch den Mainzer Hbf, von Süden kann man nur noch am Rhein entlang fahren, da ist der Güterbahnhof in Bischofsheim deswegen gar nicht zu erreichen; wäre aber auch egal, weil zwischen Bischofsheim und Groß-Gerau ja auch gebaut wird, genau so wie zwischen Rüsselsheim und Mainz. Die ganz großräumige Umleitung über Siegen und Frankfurt ist aber ausgelastet, dafür hat man schon den Regionalverkehr ausgedünnt, da geht nichts mehr. Bliebe also nur noch großräumiger über Seelze und Northeim, autsch, da klemmen dann die Weichenarbeiten in Fulda-Bronzell ... Fazit: Genau null Chance.

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum