(PM:) NationalExpress macht heut Nachmittag Pause. (Allgemeines Forum)

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 27.06.2026, 01:35 (vor 3 Tagen)

Hallöchen!

Wir haben erst Ende Juni, der Sommer hat noch nicht mal richtig angefangen und schon bietet ein paar Grad mehr Wärme großes Kino. Da erhoffe ich ja für den restlichen Sommer noch so einiges. Und da es immer wärmer wird, generell auch für die Zukunft.

Nachher macht NX Pause. So zwischen 13 und 19 Uhr stellt man den Zugbetrieb ein. Die nordrhein-westfälischen RE/RRX 1, 4, 5, 6 und 11 fallen dann ersatzlos aus.

Offiziell wegen der Hitze. Mal gucken, ob wieder eine 'interne' Meldung auftaucht, dass man durchaus fahren könnte, aber nur nicht will.

https://nationalexpress.de/unternehmen/presse-news/artikel/aufgrund-extremer-hitze-stel...


Blaschi meint: sehr gute Idee. Da sollten andere EVU nachziehen. So wie gestern schon die Nordwestbahn zwischen Osnabrück und Bielefeld, wo ab ca 9 Uhr alle Züge durch Busse ersetzt wurden - nur der Nachmittagspendel nach/von Halle(Westf) sollte fahren.

In den Zugangs- und Nutzungsbedingungen für die Schiene und auch für den Kauf von Tickets sollten Wetter'anomalien' berücksichtigt werden. Über 35 Grad: Einstellung. Unter minus 15 Grad: is nich. Länger als 15 Std Sonnenschein: nein. Regen, Sturm: Pause. Da benötigt es - wir sind in Deutschland - eine seitenlange Aufzählung aller möglichen Ausschlußwetterereignisse. So dass man stets zuverlässig 12 Std vorher weiß, ob die Möglichkeit besteht, dass der Zug verkehren könnte.


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

(PM:) NationalExpress macht heut Nachmittag Pause.

Betriebszentrale, Samstag, 27.06.2026, 10:02 (vor 3 Tagen) @ Der Blaschke

Auf zuginfo.nrw wird auf die Züge aller anderen Betreiber verwiesen (erstaunlich dass die aus Sicherheitsgründen nicht auch den Betrieb einstellen) sonst keinerlei Ersatzmaßnahmen.

Btw: Flixtrain scheint seit einigen Tagen ebenfalls nicht mehr zu fahren. In Düsseldorf sind mindestens seit Donnerstag alle Verbindungen gestrichen.

(PM:) NationalExpress macht heut Nachmittag Pause.

VT642, Samstag, 27.06.2026, 11:18 (vor 3 Tagen) @ Betriebszentrale

Btw: Flixtrain scheint seit einigen Tagen ebenfalls nicht mehr zu fahren. In Düsseldorf sind mindestens seit Donnerstag alle Verbindungen gestrichen.

Dazu hieß es m.E. schon in den vergangenen Jahren einmal, dass bei Außentemperaturen über 35 Grad die Beförderung in unklimatisierten Wagen mit nur minimal zu öffnenden Fenstern unzumutbar sei und daher der Betrieb eingestellt wird.

(PM:) NationalExpress macht heut Nachmittag Pause.

gnampf, Samstag, 27.06.2026, 14:58 (vor 3 Tagen) @ Der Blaschke

Offiziell wegen der Hitze. Mal gucken, ob wieder eine 'interne' Meldung auftaucht, dass man durchaus fahren könnte, aber nur nicht will.

Wenn die wegen der Hitze den Betrieb einstellen, und stattdessen dann Busse einsetzen, dann wäre das aber mal richtig traurig. So ein E-Triebzug sollte doch sowohl vom Antrieb als auch von der Klimaanlage her weit potenter sein als der typische Dieselbus, wo bei solchen Temperaturen ja meist von Klima nichts mehr zu spüren ist. Wenn er denn überhaupt eine hat, denn dafür brauchts meist ja schon Reisebusse. Ansonsten ist der Kreislaufkollaps eh vorprogrammiert.

(PM:) NationalExpress macht heut Nachmittag Pause.

ICEwave, Samstag, 27.06.2026, 16:15 (vor 3 Tagen) @ gnampf
bearbeitet von ICEwave, Samstag, 27.06.2026, 16:17

Auf der Linie RE 1 werden laut zuginfo.nrw unklimatisierte (!) Ersatzzüge eingesetzt. Langsam ist das alles was hier so abgeht nur noch Realsatire. Es ist halt Sommer und Montag wirds auch wieder kühler, aber irgendwie überdreht das ganze Land gerade. Später dann noch ein ARD-Brennpunkt zur „Hitzewelle“. Und im Winter fallen dann wieder drei Schneeflocken und die Züge werden „vorsichtshalber“ im Depot gelassen. Wenn es nicht so traurig wäre, dann müsste man laut lachen. (Persönliche Meinung)

Der Kompressor wird zu heiß.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 27.06.2026, 16:23 (vor 3 Tagen) @ gnampf

Hey.

Nach allem, was man mittlerweile liest, liegt das Problem am Kompressor. Der heizt sich zu stark auf. Dann schaltet er ab. Und presst eben keine Luft mehr. Und wenn der keine Luft mehr presst, kann es passieren, dass sich der Stromabnehmer nicht mehr an der Strippe halten kann. Und was dann mit z.B. der Klimaanlage passiert, dazu bedarf es nicht viel Phantasie.


So habe ich das jedenfalls verstanden.

Gestern sollen ca 30 Züge Probleme gemacht haben. Das bestätigt auch einer der größten DB-Hasser und Privatbahnliebhaber drüben im Forum.


Wie sagte Dieter Nuhr schon vor zig Jahren (aber der gilt ja als rechter Spinner): statt - sinnlos - zu versuchen, den Klimawandel zu bekämpfen, sollten wir unsere Energie dafür verwenden, uns ihm anzupassen. Aber davon wollte der arrogante Deutsche, der die ganze Welt umerziehen will außer sich selbst, ja nichts hören - jetzt fällt uns auch das eben auf die Füße ...


Schöne Grüße von jörg

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Der Kompressor wird zu heiß.

gnampf, Samstag, 27.06.2026, 16:49 (vor 3 Tagen) @ Der Blaschke

Nach allem, was man mittlerweile liest, liegt das Problem am Kompressor. Der heizt sich zu stark auf. Dann schaltet er ab. Und presst eben keine Luft mehr. Und wenn der keine Luft mehr presst, kann es passieren, dass sich der Stromabnehmer nicht mehr an der Strippe halten kann. Und was dann mit z.B. der Klimaanlage passiert, dazu bedarf es nicht viel Phantasie.

Ich denke, lang bevor dem Stromabnehmer die Luft ausgeht wird aufgrund der Bremse und sonstigen Druckluftversorung der Betrieb eingestellt. Aber klar, ohne Luftpresser geht nix. Nur auch hier: in anderen Ländern die hohe Temperaturen gewöhnt sind funktioniert die Technik trotzdem.

Wie sagte Dieter Nuhr schon vor zig Jahren (aber der gilt ja als rechter Spinner): statt - sinnlos - zu versuchen, den Klimawandel zu bekämpfen, sollten wir unsere Energie dafür verwenden, uns ihm anzupassen. Aber davon wollte der arrogante Deutsche, der die ganze Welt umerziehen will außer sich selbst, ja nichts hören - jetzt fällt uns auch das eben auf die Füße ...

Joa, so kann man sich das natürlich auch einfach machen. Blöd nur, dass so eine Evolution länger braucht, als der Klimawandel um uns diese Welt unbewohnbar zu machen, wenn wir alle einfach Trump-Like alles leugnen. Irgendwas wird am Ende sicher überleben, hoffentlich nicht die Menschheit, denn die hats eher nicht verdient.

Überleben

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Samstag, 27.06.2026, 17:20 (vor 3 Tagen) @ gnampf

Keine Sorge. Die Menschheit wird im Falle eines Falles nicht überleben. Das wird eher sowas die Kakerlake oder die Ameise sein. Wenn Du also ewig leben willst, würde ich mal was dafür tun, damit Du als sowas wieder geboren wirst :)

Der Kompressor wird zu heiß.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 27.06.2026, 18:28 (vor 3 Tagen) @ gnampf

Hallo.

Blöd nur, dass so eine Evolution länger braucht, als der Klimawandel um uns diese Welt unbewohnbar zu machen, wenn wir alle einfach Trump-Like alles leugnen.

Klimawandel gibt's. Allerdings seit jeher! Es ist geradezu bizarr, zu glauben, man könne das Weltklima quasi einfrieren, so dass es sich nie mehr ändert.

Nebenbei: ohne früheren Klimawandel würde es den Menschen gar nicht geben.

Ja, wir tragen zum Klimawandel bei. Ist aber auch normal. Freiwilliger Verzicht als Maßstab des Handels ist widernatürlich und kommt auch in der ganzen Natur nirgendwo vor. Es ist also Blödsinn, zu glauben, daß Konzept könne erfolgreich sein.

Ja, wir rotten Millionen von Arten aus. Nur was ist da schlimm dran? Das wievielte große Artensterben ist das? Der Natur ALS GANZES BETRACHTET ist das egal. Arten sterben, Arten kommen. Den sogenannten Nsturschützern wie auch bei deiner Argumentation geht es ausschließlich darum, dass der Mensch überlebt. DAS ist höchst egoistisch. Keine einzige "Naturkatastrophe" ist je eine gewesen - es ist höchstens eine "Menschenkatastrophe".

Und die Natur wird auch den Bestand der Menschheit regeln. Immer witzig, wenn wir meinen, Seuchen, Viren und Co auf ewig besiegen zu können. Nein, die Natur Arbeiter schon auf ein Gleichgewicht hin.

Im übrigen will ich gar nicht dran denken, was z.B. hier alles besser geworden ist. Die Flüsse sind sauberer. Und die Luft vor allem. Kennt noch wer das Wort "Smogalarm"? Die in den 1980ern gestorbenen Wälder sind immer noch da. Wer erinnert sich ans Ozonloch? Nie wieder kurzärmeliges tragen; wir sterben alle an Krebs. Sind aber immer noch da.

Irgendwas wird am Ende sicher überleben, hoffentlich nicht die Menschheit, denn die hats eher nicht verdient.

Sorry, aber da werde ich tatsächlich mal sauer. Woher kommen denn die Probleme? Eben weil wir uns gegen die Natur wehren, weil wir menschlich, human sein wollen. Natur hieße, reichlich Kinder sterben. Wer mit 35 einen vereiterten Backenzähne hat und die Entzündung ins Hirn wandert: tschüss. Das Herz schwächelt mit 65: bye bye. Wir aber möchten auch Kranke und Schwache und Alte überleben lassen; wollen nicht, dass Menschen verhungern; wollen Lebensstandard für jeden Menschen. Alles ausnahmslos widernatürlich. In der Natur zählt rein das Überleben; mehr nicht!

Selbst dann im Vergleich zum reinen Überleben in Luxus und in Saus und Braus leben - und das tun wir ALLE hier -, das dann zu kritisieren, ist schäbig. Erst recht, wie die Motivation dahinter ja positiven, humanen, menschlichen Erwägungen folgt.

Aber stellen wir einfach z.B. das Gesundheitswesen sein. Fehlgeburt: Mama geht mit hops. Deine Erkältung wird zur Grippe: Adios Welt. Und älter als 70 wird auch niemand. Wer verhungert oder im Winter draußen erfriert, hat halt Pech - soziale Sicherungen sind in der Natur nicht vorgesehen. Dann ist der Raubbau an der Natur kein Thema mehr.

Ich erwarte dann allerdings, dass man als Kritiker dann auch mit gutem Beispiel vorangeht. Also den eigenen Standard soweit herunter Schrauben, dass es rein zum Überleben gerade reicht. Derjenige hätte tatsächlich meinen allergrößten Respekt. Macht aber halt keiner ...

Die humanen Ziele, die wir Menschen erreichen wollen, sorgen für die Umweltprobleme. Ein klassischer Zielkonflikt. Auf Dauer werden nicht alle Menschen da zu den Gewinnern gehören. Unsere Motivation, es trotzdem zu schaffen, entspringt aber einer höchst ehrenvollen Absicht. Da lasse ich mir nicht einreden, ich sei ein schlechter Mensch bzw eine üble Kreatur, die weg gehört. Wie ich mich auch von der Jugend nicht als Naturzerstörer beschimpfen lasse - schon gar nicht, wenn sie davon profitiert und das gern.

Nur traut sich heute ja niemand mehr, all das auch mal bewußt aktiv anzusprechen. Lieber wegducken und kleinlaut das Geschrei der angeblichen Naturschützer ertragen; Mainstream, bloß kein Shitstorm bitte.

Nein, dagegen muss man sich wehren. Und klare Kante beziehen. Auch wenn das jetzt gerade nur am äußersten Rande mit der Eisenbahn zu tun hat. Muss trotzdem sein.


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Blaschis Kompressor ist auch zu heiß geworden...

Baselaner, Samstag, 27.06.2026, 19:33 (vor 3 Tagen) @ Der Blaschke

Mensch Blaschi,

jetzt nimm doch mal deinen Aluhut ab, ansonsten überhitzt dein Kompressor noch mehr und dann landest als Alteisen beim Bender.

In einer wirklich freien Natur würden Lebewesen mit viel Coke im Blut vom nächsten Mitmenschen dahin gebracht, wo die Schwachen laut deinen Aussagen hingehören. Denn im Tierreich schützt dich kein Gericht, Anwalt oder sonst wer. Aber bei uns Menschen gibt es sowas wie Gerechtigkeit. Aber soll die laut deiner Aussage nur unter Menschen gelten? Warum schützen wir nicht auch, was uns am Leben hält? Auch wenn du das in der Bildzeitung nie lesen wirst. Aber auch du bist auf Tierarten angewiesen, die dein Leben schützen. Auch du bist auf eine funktionierende Umwelt angewiesen. Und im Gegensatz zu kleinen Kindern, die die Zusammenhänge noch nicht verstehen können, sollte man doch von Erwachsenen Menschen erwarten können, dass sie nicht an dem Ast sägen, auf dem sie sitzen. Und danach noch nach Vater Staat rufen, die einen im Stich lassen und alle anderen Bevorzugen...

Jörg, wenn sich 97% der Wissenschaftler einig sind, dass das was wir aktuell tun nicht gut ist und durch unser Handeln so dermaßen beschleunigt wird, dann sollte das einem doch zu denken geben.

Und da muss man nicht auf die Mainstreammedien hören, sondern vielleicht auch einfach mal seinen Kompressor abkühlen lassen und anschließend versuchen wieder klar zu denken. Da hat dir NX doch ein gutes Beispiel gegeben, wie man es macht, auch wenn man technisch von anderen abhängig ist. Vielleicht nimmst du dir ein Beispiel dran, bevor du solche Aussagen wie pauschal Naturschützer als Naturzerstörer darstellst und andere gaaaaannz wilde Theorien abbläst.

In diesem Sinne vom Alufreien Kopf!
Bleibt gesund und denkt auch an die, keine Lobby haben.

Blaschis Kompressor ist auch zu heiß geworden...

Betriebszentrale, Samstag, 27.06.2026, 19:46 (vor 3 Tagen) @ Baselaner

Danke Baselaner. Nach dem Dieter Nuhr-Zitat war mit aber eigentlich klar, was da kommt. Blaschke ist sich Experte genug.

Das eigentliche Problem...

ICE1021, Sonntag, 28.06.2026, 09:43 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 19 Min.) @ Betriebszentrale
bearbeitet von ICE1021, Sonntag, 28.06.2026, 09:47

... sind Akademiker die sich mit Polarforschung beschäftigen und trotz eindeutiger Fakten mit "Wetter ist nicht gleich Klima" argumentieren, wie ich am Freitag bei der Langen Nacht der Wissenschaften in Dresden erleben durfte. Denn auf solche Leute hören dann Entscheider in der Politik. Vielleicht war es aber auch nur Opportunismus angesichts politischer Großwetterlage im Freistaat Sachsen.

Blaschis Kompressor ist auch zu heiß geworden...

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 28.06.2026, 18:54 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 8 Min.) @ Betriebszentrale

Huhu.

Blaschke ist sich Experte genug.

Das "sich" ist nun im Prinzip überflüssig. Denn dann ist es stimmig.

Argumentativ kannst du ja auch nichts bieten. Insofern: alles gut. Danke für die Bestätigung.


Schöne Grüße von jörg

--
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Blaschis Kompressor ist auch zu heiß geworden...

Schlusslicht, Sonntag, 28.06.2026, 17:00 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 2 Min.) @ Baselaner

Danke für diese Richtigstellung.

Dank Cola läuft der völlig normal!

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 28.06.2026, 18:51 (vor 1 Tag, 14 Stunden, 11 Min.) @ Baselaner

Hallo.

Auch du bist auf eine funktionierende Umwelt angewiesen. Und im Gegensatz zu kleinen Kindern, die die Zusammenhänge noch nicht verstehen können, sollte man doch von Erwachsenen Menschen erwarten können, dass sie nicht an dem Ast sägen, auf dem sie sitzen. (...)

Jörg, wenn sich 97% der Wissenschaftler einig sind, dass das was wir aktuell tun nicht gut ist und durch unser Handeln so dermaßen beschleunigt wird, dann sollte das einem doch zu denken geben.

Ja, wenn du doch alles so ist - dann erkläre mir doch mal bitte, warum dann nicht einfach von der ganzen Menschheit entsprechend gehandelt wird!!! Es könnte doch alles so einfach sein.

Nur zeigt ja die harte Realität, dass es weite Teile der Welt nicht sonderlich im Handeln beeinflusst. Der Raubbau an der Natur geht immer noch weiter. Den Lebensstandard senken zur Umweltbelastungssenkung will niemand. Im Gegenteil: Ein Deutschlandticket, weil spottbillig, fördert ja sogar noch umweltbelastenden Verkehr.

Wenn das doch so klar ist, dass deine, meine und unser aller Art zu leben so nicht zielführend ist, warum machen wir es dann trotzdem?

Und da sage ich: es ist nämlich eben KEIN Naturgesetz, dass Verzicht geübt wird. Der Löwe verzichtet nicht auf's Zebra, weil's das letzte ist oder der Nachbar auch Hunger hat. Der Baum stellt das Wachstum nicht ein, damit für das Blümchen am Boden Sonnenlicht durch kann. Egoismus ist ein Naturgesetz. Wir als Mensch sind schon so weit, dass das nicht der alleinige Maßstab unseres Handelns ist. Und genau dieser Widerspruch zum Naturgesetz sorgt für viele Probleme. Im Bereich sind wir aber eben noch nicht soweit. Sonst würden wir hier nicht über den Ressourcen der Welt leben, Häuser bauen, Essen wegwerfen, Reisen wie verrückt etc etc. Dann so ein bißchen Umweltschutz einfordern und mal 2€ für den Mehrwegbecher bei McDonalds zu investieren (wie viele machen das übrigens?) ist eher reines Alibi, um ein ruhiges Gewissen zu haben, wenn es mit dem Flieger zu den Malediven geht.

Wie geschrieben: alles könnte ja gut sein. Jeder verzichtet etwas. Passt. Jetzt erklär mir nur, warum das in der Praxis ja nicht funktioniert.

Und da muss man nicht auf die Mainstreammedien hören, sondern vielleicht auch einfach mal seinen Kompressor abkühlen lassen und anschließend versuchen wieder klar zu denken.

Keine Sorge, alles bestens.

bevor du solche Aussagen wie pauschal Naturschützer als Naturzerstörer darstellst

Das steht nirgends. Sie sind nur keine Naturschützer, sondern Menschenschützer.

und andere gaaaaannz wilde Theorien abbläst.

Was ist daran wild? Außerdem schreibst du oben, ich soll nicht auf Mainstreammedien hören! Was denn jetzt?


Schöne Grüße von jörg

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Cola im Kompressor kann nicht gut gehen...

Baselaner, Sonntag, 28.06.2026, 20:14 (vor 1 Tag, 12 Stunden, 48 Min.) @ Der Blaschke

Nur zeigt ja die harte Realität, dass es weite Teile der Welt nicht sonderlich im Handeln beeinflusst. Der Raubbau an der Natur geht immer noch weiter. Den Lebensstandard senken zur Umweltbelastungssenkung will niemand.

Aber hast du nicht selbst das Beispiel mit dem Smog gebracht? Wo ist der denn heute? Durch verschiedene Dinge, wir Gesetze, Verbote oder gesundem Menschenverstand wurden viele Dinge verbessert und sowohl für den Menschen, als auch die Umwelt verbessert. Anbei paar Beispiele, die mir als "Normalo" (also kein Mensch, der sich intensiv damit auseinander setzt) einfällt:

Luftqualität & Ozonschicht: Durch das Verbot von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) schließt sich das Ozonloch. Zudem ist die Luftverschmutzung durch Ruß und Schwefeldioxid in Europa und vielen Industriestaaten stark zurückgegangen.

Energiewende: Der Anteil von Solar-, Wind- und Wasserkraft an der Stromerzeugung ist massiv gestiegen. Dadurch viele Naturflächen zurück gewonnen.

Gewässerschutz: Dank strengerer Abwasserrichtlinien und moderner Kläranlagen sind Flüsse und Seen (wie in Deutschland und Europa) deutlich sauberer und nährstoffärmer als noch in den 1970er und 1980er Jahren.

Naturschutz & Artenschutz: Durch internationale Abkommen und Schutzprogramme konnten sich viele lokale Tierarten (z.B. Biber, Wölfe, Kegelrobben) wieder erholen. Zudem wurden großflächige Wald- und Meeresschutzgebiete ausgeweitet.

Hochwasserschutz: Durch schmerzhafte Überflutungen wurden vielerorts schon viele Projekte umgesetzt und das Thema wird immer weiter getrieben.

Und natürlich gibt es noch viel zu tun. Aber du tust nach bester Bildmanier immer so, als wenn sich nichts verbessert hätte. Aber das totaler Quatsch. Und ja, natürlich gibt es noch viele weitere Probleme, die in die oberen Kategorien passen. Aber die Menschen haben es schon verbessert und sind nicht so egoistisch wie du uns hier weis machen willst. Nur dauert das leider sehr lange und ist natürlich abhängig von verschiedenen Regierungen etc.

Und da sage ich: es ist nämlich eben KEIN Naturgesetz, dass Verzicht geübt wird.

Was unterscheidet uns denn von der Natur? Wir viele Polizeitiere, Gerichte und Gesetze kennst du denn in der Natur? Eins: das Gesetz des Stärkeren! Und wie viel kennst du in der Menschheit? Der Mensch hat doch extra Gesetze/Regeln/etc. erlassen, um friedlich miteinander zu leben. Weil wir eben durch unser Wissen besser einschätzen können was gut ist und was nicht. Nur weil du oder andere nicht verzichtest, heißt das ja nicht, dass alle anderem das auch machen. Diese werden das auch irgendwann lernen. Entweder selbst, entweder durch Gesetze oder weil es unbezahlbar wird... Vielleicht vernebelt der Cokenebel aus dem Kompressorauspuff dir die Sicht? Aber auch du solltest doch wissen, was gut für uns alle ist! Und zeige bitte hier nicht auf andere... Denn nur weil andere es falsch machen, heißt das doch nicht, dass du es auch falsch machen musst. Du hast doch zwischen den Ohren einen Kompressor zum Denken.

Also kupp dir lieber das richtige öl in den Kompressor, dann läuft er auch runder und du kannst logischer rangehen.

In diesem Sinne der letzte OT Beitrag zu diesem Geschwurbel. Ich reflektiere nun meinen Tag und schaue, was ich tun kann, um nicht an dem Ast zu sägen, auf dem ich sitze...

Der Kompressor wird zu heiß.

gnampf, Sonntag, 28.06.2026, 10:58 (vor 1 Tag, 22 Stunden, 5 Min.) @ Der Blaschke

Klimawandel gibt's. Allerdings seit jeher!

Sieht Trump anders, aber ja, ist korrekt.

Es ist geradezu bizarr, zu glauben, man könne das Weltklima quasi einfrieren, so dass es sich nie mehr ändert.

hat auch keiner vor. Es geht nur um die massiven Änderungen, die der Mensch zu verursachen hat.

Nebenbei: ohne früheren Klimawandel würde es den Menschen gar nicht geben.

Warste dabei? So alt hätte ich dich gar nicht eingeschätzt.

Ja, wir tragen zum Klimawandel bei. Ist aber auch normal. Freiwilliger Verzicht als Maßstab des Handels ist widernatürlich und kommt auch in der ganzen Natur nirgendwo vor. Es ist also Blödsinn, zu glauben, daß Konzept könne erfolgreich sein.

Logisch gibts das in der Natur. Ja, es gibt Viecher die töten einfach ohne dann zu fressen, der Großteil hingegen nur um seinen Hunger zu stillen. Und das auch nicht bis sie platzen, sondern was es halt fürs Überleben braucht.

Ja, wir rotten Millionen von Arten aus. Nur was ist da schlimm dran? Das wievielte große Artensterben ist das? Der Natur ALS GANZES BETRACHTET ist das egal. Arten sterben, Arten kommen. Den sogenannten Nsturschützern wie auch bei deiner Argumentation geht es ausschließlich darum, dass der Mensch überlebt. DAS ist höchst egoistisch. Keine einzige "Naturkatastrophe" ist je eine gewesen - es ist höchstens eine "Menschenkatastrophe".

Ja, Planet Erde ist es egal, der wird froh sein wenn Homo sapiens sich ausgerottet hat am Ende, und versuchen aus dem Rest was sinnvolles zu machen. Dir geht es also nicht um das Überleben der Menschheit, oder auch nur von dir selbst? Du machst den Planeten also nur für andere kaputt? Egoistisch ist es wohl weniger wenn man drauf achtet das man die Welt lebensfähig für diverse Arten erhält, sondern wenn man meint man selbst wäre das einzig wichtige, nach mir die Sinnflut, hauptsache ich muss mich nicht einschränken bzw. Umdenken... denn oft genug ist ja gar keine Einschränkung nötig.

Im übrigen will ich gar nicht dran denken, was z.B. hier alles besser geworden ist. Die Flüsse sind sauberer. Und die Luft vor allem. Kennt noch wer das Wort "Smogalarm"? Die in den 1980ern gestorbenen Wälder sind immer noch da. Wer erinnert sich ans Ozonloch? Nie wieder kurzärmeliges tragen; wir sterben alle an Krebs. Sind aber immer noch da.

Und ich finds witzig, wie du dir selbst in dem Post hier ständig widersprichst. Warum ist das denn so? Das liegt nicht an denen, die auf alles pfeiffen, Klimawandel leugnen und den Raubbau forttreiben. Das liegt dran das man seinen Mist erkannt und die Verantwortlichen in die Schranken gewiesen hat. Deine Aussage nach müssten wir heute noch Smogalarm haben, weil Katalysatoren unmenschlich sind, und FCKW in die Luft blasen, damit die Ozonschicht endlich verschwindet, etc. Bloß nicht aus Fehlern lernen, sondern immer so weiter machen wie bisher, will die Natur so. Wenn überhaupt an den Symptomen rumdoktorn.

Sorry, aber da werde ich tatsächlich mal sauer. Woher kommen denn die Probleme? Eben weil wir uns gegen die Natur wehren, weil wir menschlich, human sein wollen. Natur hieße, reichlich Kinder sterben. Wer mit 35 einen vereiterten Backenzähne hat und die Entzündung ins Hirn wandert: tschüss. Das Herz schwächelt mit 65: bye bye. Wir aber möchten auch Kranke und Schwache und Alte überleben lassen; wollen nicht, dass Menschen verhungern; wollen Lebensstandard für jeden Menschen. Alles ausnahmslos widernatürlich. In der Natur zählt rein das Überleben; mehr nicht!

Sprach der, der schon mehrfach mit Herzinfarkt im Krankenhaus lag und all das genossen hat, was er hier verdammt. Und nein, es liegt sicher nicht am verlängerten Leben, auch in einem kurzen Leben kann man riesigen Schaden anrichten, und hat womöglich sogar noch mehr Anreiz dazu.

Selbst dann im Vergleich zum reinen Überleben in Luxus und in Saus und Braus leben - und das tun wir ALLE hier -, das dann zu kritisieren, ist schäbig. Erst recht, wie die Motivation dahinter ja positiven, humanen, menschlichen Erwägungen folgt.

Ich kritisiere, wenn man dabei zu verbohrt ist sich mal Gedanken über die Folgen des eigenen Handelns zu machen, nur sich selbst als einzig wichtiges ansieht und mit der Einstellung "nach mir die Sintlfut" lebt. Bei dir hingegen ist es eher diese "ich kann die Welt eh nicht retten, also warum soll ich es überhaupt versuchen"-Haltung. Einfach mal einen Tag nicht bei der Apothekenkarre das Gaspedal am Boden festtackern und mit der Bremse die Geschwindigkeit regeln. Das rettet nicht die Menschheit, aber es ist ein Schritt dazu beizutragen. Wenn sich jeder nur sagt "schaff ich alleine ja eh nicht, und so viele andere wollen nicht", dann haben wir schon verloren und gehören eben ausgerottet auf eigenen Wunsch hin.

Aber stellen wir einfach z.B. das Gesundheitswesen sein. Fehlgeburt: Mama geht mit hops. Deine Erkältung wird zur Grippe: Adios Welt. Und älter als 70 wird auch niemand. Wer verhungert oder im Winter draußen erfriert, hat halt Pech - soziale Sicherungen sind in der Natur nicht vorgesehen. Dann ist der Raubbau an der Natur kein Thema mehr.

Und wenn die Lebenszeit wieder entsprechend deutlich verkürz wird denkt jeder um so mehr "ich muss für mich das beste rausholen, JETZT, wer weiss wie lange das noch geht, scheiss auf den Rest"
Und soziales Verhalten gibts auch in der Natur, wenn auch dort nicht bei jeder Spezies. Aber wenn du sagst das ist falsch, dann steht es dir frei konsequent zu sein und nicht mehr davon zu profitieren!

Ich erwarte dann allerdings, dass man als Kritiker dann auch mit gutem Beispiel vorangeht. Also den eigenen Standard soweit herunter Schrauben, dass es rein zum Überleben gerade reicht. Derjenige hätte tatsächlich meinen allergrößten Respekt. Macht aber halt keiner ...

Woher weisst du das, kennst du alle? Eher nicht. Und genau darum geht es eben nicht, die völlige Askese. Sondern sich einfach mal Gedanken zu machen und was bewusster drauf zu achten, auch bei kleinen Dingen mal anzufangen, die am Ende gar nicht weh tun.

Die humanen Ziele, die wir Menschen erreichen wollen, sorgen für die Umweltprobleme. Ein klassischer Zielkonflikt. Auf Dauer werden nicht alle Menschen da zu den Gewinnern gehören. Unsere Motivation, es trotzdem zu schaffen, entspringt aber einer höchst ehrenvollen Absicht. Da lasse ich mir nicht einreden, ich sei ein schlechter Mensch bzw eine üble Kreatur, die weg gehört. Wie ich mich auch von der Jugend nicht als Naturzerstörer beschimpfen lasse - schon gar nicht, wenn sie davon profitiert und das gern.

Ok, erzähl mal, wo profitiert die Jugend von dir? Davon das du die Pillen mit Vollgas statt gesittet auslieferst? Eher nicht, die paar Sekunden gesparte Zeit helfen keinem. Davon das du Personen in der Bahn zählst und befragst? Auch nicht, das ist ja ein rein mensch-gemachtes Thema, das z.B. mit kostenlosem ÖPNV hinfällig wäre. Direkt über eigene Kinder hilfst du ihnen auch nicht. Auch mit deinen Krankenkassenbeiträgen hilfst du ihnen nicht, nachdem du selbst wohl mehr beziehst als einzahlst. Ja, das ist jetzt alles hier recht persönlich, aber den Bezug auf deine Person hast du gebracht, und es sind Fakten die du hier im Forum bisher von dir gegeben hast, keine Angriffe.
Davon ab ist es Humbug und sinnlos jemanden einfach als "schlechten Menschen" zu bezeichnen. Das wird man erst, wenn man vorsätzlich trotz besserem Wissen und Alternativen sich für die "Zerstörung" entscheidet. Und natürlich fällt es einem Leistungsbezieher im Sozialsystem schwieriger viel zu bewirken, als einem Multimilliardär. Das heisst aber trotzdem nicht das er nichts tun kann oder seine Schritte völlig unwichtig wären.

Nur traut sich heute ja niemand mehr, all das auch mal bewußt aktiv anzusprechen. Lieber wegducken und kleinlaut das Geschrei der angeblichen Naturschützer ertragen; Mainstream, bloß kein Shitstorm bitte.

Die meisten ignorieren "die Naturschützer" eher einfach und machen weiter wie bisher, ohne sich Gedanken über Alternativen und Folgen zu machen.

Nein, dagegen muss man sich wehren. Und klare Kante beziehen. Auch wenn das jetzt gerade nur am äußersten Rande mit der Eisenbahn zu tun hat. Muss trotzdem sein.

Tja, tust du halt selbst nicht, sondern plapperst Kram hier raus, den du dann selbst doch wieder nicht umsetzt. So wird das halt nix. Also ab, als erstes Mal Patientenverfügung verfassen, keine Lebensverlängernden Maßnahmen mehr! Einfach den Zug abfahren lassen, um die Kurve zur Eisenbahn zu bekommen.

Der Kompressor wird zu heiß.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 28.06.2026, 19:17 (vor 1 Tag, 13 Stunden, 45 Min.) @ gnampf

Hallo.

Nebenbei: ohne früheren Klimawandel würde es den Menschen gar nicht geben.

Warste dabei? So alt hätte ich dich gar nicht eingeschätzt.

Ach Gottchen. Das der Mensch weltgeschichtlich erst kurze Zeit hier ist, sollte doch bekannt sein. Und das kommt ja nun auch daher, dass frühere Bedingungen auf der Welt für uns nicht gemacht waren.

Ja, Planet Erde ist es egal, der wird froh sein wenn Homo sapiens sich ausgerottet hat am Ende.

Was denn jetzt? Ist es ihm egal oder freut er sich? Spoiler: ihm ist's egal.

Sprach der, der schon mehrfach mit Herzinfarkt im Krankenhaus lag

Mit noch keinem einzigen! Es waren Herzmuskelentzündungen - das ist was ganz anderes. Und Herzschwäche - auch was anderes.

Ok, erzähl mal, wo profitiert die Jugend von dir? Davon das du die Pillen mit Vollgas statt gesittet auslieferst? Eher nicht, die paar Sekunden gesparte Zeit helfen keinem. Davon das du Personen in der Bahn zählst und befragst? Auch nicht, das ist ja ein rein mensch-gemachtes Thema, das z.B. mit kostenlosem ÖPNV hinfällig wäre. Direkt über eigene Kinder hilfst du ihnen auch nicht. Auch mit deinen Krankenkassenbeiträgen hilfst du ihnen nicht, nachdem du selbst wohl mehr beziehst als einzahlst. Ja, das ist jetzt alles hier recht persönlich, aber den Bezug auf deine Person hast du gebracht, und es sind Fakten die du hier im Forum bisher von dir gegeben hast, keine Angriffe.

Sie profitiert davon, dass ich (und andere meiner Generation) mit Arbeit zu Steuereinnahmen und damit Wohlstand beigetragen habe. Ja, mit der Krankenversicherung mache ich Gewinn. Bei der Arbeitslosenversicherung und höchstwahrscheinlich auch bei der Rente gewinnt aber schon wieder der Staat.

Davon ab ist es Humbug und sinnlos jemanden einfach als "schlechten Menschen" zu bezeichnen. Das wird man erst, wenn man vorsätzlich trotz besserem Wissen und Alternativen sich für die "Zerstörung" entscheidet.

Was ja genug Menschen machen.

Und natürlich fällt es einem Leistungsbezieher im Sozialsystem schwieriger viel zu bewirken, als einem Multimilliardär.

Eher umgekehrt. Der Leistungsbezieher verzichtet ganz von allein auf den Flug nach Malle.

Also ab, als erstes Mal Patientenverfügung verfassen, keine Lebensverlängernden Maßnahmen mehr!

Bei letzterem gebe ich mir mit ausgiebigem Colakonsum ja schon reichlich Mühe.

Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Der Kompressor wird zu heiß.

gnampf, Montag, 29.06.2026, 18:59 (vor 14 Stunden, 3 Minuten) @ Der Blaschke

Ach Gottchen. Das der Mensch weltgeschichtlich erst kurze Zeit hier ist, sollte doch bekannt sein. Und das kommt ja nun auch daher, dass frühere Bedingungen auf der Welt für uns nicht gemacht waren.

Ahja, also weisste doch nicht, dass das alles normal ist und ständig passiert. Außer du würdest an die Wissenschaft glauben, nur deren Erkenntnis des menschlichen Einflusses streitest du ja ab. Musst dich schon entscheiden.

Was denn jetzt? Ist es ihm egal oder freut er sich? Spoiler: ihm ist's egal.

man kann sich auch über etwas freuen, wenn es einem egal ist obs eintritt oder nicht. Tritts nicht ein freut man sich halt nicht, egal.

Mit noch keinem einzigen! Es waren Herzmuskelentzündungen - das ist was ganz anderes. Und Herzschwäche - auch was anderes.

Nö, im Kontext hier überhaupt nichts anderes, denn ohne Behandlung wäre das Ergebnis das gleiche gewesen: Exitus. Du hast es jedoch vorgezogen die Behandlung in Anspruch zu nehmen, die du hier aber verdammst und als Ursache der Probleme hinstellst.

Sie profitiert davon, dass ich (und andere meiner Generation) mit Arbeit zu Steuereinnahmen und damit Wohlstand beigetragen habe. Ja, mit der Krankenversicherung mache ich Gewinn. Bei der Arbeitslosenversicherung und höchstwahrscheinlich auch bei der Rente gewinnt aber schon wieder der Staat.

Na, mit den Steuereinnahmen scheints bei dir ja auch nicht so der große Griff gewesen zu sein, wenn auch besser als Sozialhilfe. Zum aktuellen Wohlstand hast aber wohl weniger du beigetragen, als die Generation nach dem Krieg und die Eltern der Kinder. Und auch wenn du dich für alt hältst, zur "Generation nach dem Krieg" zählst du nicht, als jemand der nach "dem Krieg" überhaupt auf die Welt kam. Und ja, es ist der 2. Weltkrieg gemeint, nicht Ukraine, Iran & Co.

Was ja genug Menschen machen.

Dann haben sie die Bezeichnung ja anscheinend auch verdient. Wenn sie passt, warum soll man sie nicht verwenden?

Eher umgekehrt. Der Leistungsbezieher verzichtet ganz von allein auf den Flug nach Malle.

wohl kaum. Mit Kohle hast du die Entscheidung ob und wofür du sie ausgibst. Klar, der Sozialhilfempfänger verzichtet auf den Flug nach Malle. Er verzichtet aber auch auf die Wärmepumpe, das gedämmte Haus, im Supermarkt zu Bio- statt Massenhaltungsprodukten zu greifen, zu ökologischer Kleidung statt Billigware aus Fernost zu greifen, etc.

Bei letzterem gebe ich mir mit ausgiebigem Colakonsum ja schon reichlich Mühe.

Nein, tust du nicht. Das hat nichts mit lebenserhaltenden Maßnahmen zu tun, sondern mit Kosten fürs Gesundheitssystem steigern. Lebenserhaltende Maßnahmen lehnt man mit einer Patientenverfügung ab, dann gibts eben keine OP, keine Beatmung etc. mehr, sondern im Falle des Falles nur noch Palliativbetreuung. Macht man normal nur wenn man nicht als geistiges Gemüse enden will oder sonstwie die Lebensqualität komplett im Eimer wäre, aber nach deinen Schilderungen wäre es konsequent wenn du das auch machst, schließlich ist die Medizin doch angeblich an allem schuld.

Der Kompressor wird zu heiß.

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Samstag, 27.06.2026, 17:28 (vor 3 Tagen) @ Der Blaschke

Nachvollziehbar ist der Ausfall des Kompressors auf jeden Fall mal. Überleg mal, wann die jetzt im Einsatz befindlichen Loks am Reißbrett erfunden wurden und welche Temperaturen wir damals hatten. In der Zwischenzeit hat sich alles ein bisschen mehr in Richtung Wärme gedreht. Das verkraften die Teile nicht.
Was man der Bahn zum Vorwurf machen könnte: Das sie nicht nach Lösungen sucht für das Problem. Vlt auch bei Bahnen, die schon länger mit diesem Problem zu kämpfen haben. Dann könnten zumindest die Lokomotiven fahren. Klimatisierte Wagen gäbe dann zwar immer noch nicht aber dafür Fahrtwind wie zu Großvaters Zeiten. Hätte auch was.
Nur warum schimpfen denn alle auf die DB, wenn die Uraltkisten von NX ausfallen?

Der Kompressor wird zu heiß.

arno50, Samstag, 27.06.2026, 17:51 (vor 3 Tagen) @ Tabernaer

laut KI hat der ICE4 eine maximale Entwurfstemperatur von 45 Grad C mit voller Kühlleistung der ICE1 hatte nur bis 32 Grad maximale Kühlleistung ist aber angebl. inzwischen nachgebessert.

Der Kompressor wird zu heiß.

gnampf, Sonntag, 28.06.2026, 11:16 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 46 Min.) @ Tabernaer

Was man der Bahn zum Vorwurf machen könnte: Das sie nicht nach Lösungen sucht für das Problem.

und das sie noch solche Fahrzeuge im Regelbetrieb einsetzt, statt im Museumsbetrieb.

Vlt auch bei Bahnen, die schon länger mit diesem Problem zu kämpfen haben. Dann könnten zumindest die Lokomotiven fahren. Klimatisierte Wagen gäbe dann zwar immer noch nicht aber dafür Fahrtwind wie zu Großvaters Zeiten. Hätte auch was.

wenn es nur an der Lok liegt, dann könnte man ja "einfach" eine moderne anmieten, die das ab kann. Bei den alten Garnituren muss man sich ja auch über Sachen wie Bus-Systeme, Türansteuerung etc. keine Gedanken machen. Einfach von der DB eine 120 oder 101 anmieten. Oder notfalls erstmals Sandwichbespannung, denn wenn sich 2 Luftpressen die Drucklufterzeugung teilen ist jeder einzelne weniger belastet und hat mehr Zeit zum Abkühlen.

Nur warum schimpfen denn alle auf die DB, wenn die Uraltkisten von NX ausfallen?

du weisst, doch... "die Bahn"...

Der Kompressor wird zu heiß.

JeDi, überall und nirgendwo, Sonntag, 28.06.2026, 16:46 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 16 Min.) @ gnampf

Was man der Bahn zum Vorwurf machen könnte: Das sie nicht nach Lösungen sucht für das Problem.

und das sie noch solche Fahrzeuge im Regelbetrieb einsetzt, statt im Museumsbetrieb.

Wobei ja ausgerechnet die anderswo als "Museumsfahrzeuge" verschrieenen n-Wagen versucht haben, im Pott noch was zu retten...

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Weg mit dem 4744!

Desiro HC sind Uraltkisten?!

J-C, In meiner Welt, Sonntag, 28.06.2026, 11:46 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 16 Min.) @ Tabernaer
bearbeitet von J-C, Sonntag, 28.06.2026, 11:47

Davon abgesehen, dass sie nicht von NX gewartet werden, sondern von Siemens und NX hat sie auch nicht gewählt, das hat schon der Besteller.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Auch DB Regio Linien fallen aus

Waldbahn, Samstag, 27.06.2026, 16:02 (vor 3 Tagen) @ Der Blaschke

NRW RB 51 Dortmund - Enschede

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Gruß
Waldbahn

Überschrift Plural, Aufzählung Singular ...

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 27.06.2026, 16:23 (vor 3 Tagen) @ Waldbahn

- kein Text -

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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Auch DB Regio Linien fallen aus

Waldbahn, Samstag, 27.06.2026, 16:28 (vor 3 Tagen) @ Waldbahn

NRW RB 20 und RB 63 bis Betriebsschluss ebenso

Auf den Linien RB 20 und RB 63 wurde der Zugverkehr bis Betriebsschluss eingestellt. Der Grund dafür sind witterungsbedingte Beeinträchtigungen. RB 20: Ein Ersatzverkehr (SEV) mit Bussen der Firma Univers ist eingerichtet. Ein Ersatzverkehr (SEV) mit Bussen der Firma Univers zwischen Herzogenrath und Langerwehe ist eingerichtet. Ein Ersatzverkehr (SEV) mit zwei Bussen der Firma Erfmann Reisen und zwei Bussen der Firma Rohlmann Reisen zwischen Coesfeld (Westf) und Münster (Westf) Hbf ist eingerichtet.

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Gruß
Waldbahn

Stuttgart HBf war heute auch dicht

Mike65, Samstag, 27.06.2026, 17:26 (vor 3 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von Mike65, Samstag, 27.06.2026, 17:28

Grund war ein Böschungsbrand:
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.hauptbahnhof-in-stuttgart-boeschung-brennt-zu...

Inzwischen scheint es aber wieder zu rollen.

ein Trauerspiel

arno50, Samstag, 27.06.2026, 17:59 (vor 3 Tagen) @ Der Blaschke

Nicht nur der Winter ist der Feind der Bahn, auch der Sommer. Seit den hochsommerlichen Temperaturen lief hier der normale Betrieb, der Briefträger kam wie bisher, die Werbeblättchen wurden ausgetragen, der Verkehr läuft wenn man von den winterlich übersäten Schlaglöcher absieht norma. Alle von mir besuchten Discounter und Supermärkte hatten gut funktionierende Klimaanlagen auch die Tiefkühl Schränke waren nicht ausgefallen, Mangel an Speiseeis wurde unverzüglich im Rahmen der funktionierenden Marktwirschaft aufgefüllt selbst Jever Pils etc war in Mengen vorhanden. Allerdings ist auch bei meinem Jumper die Klimaanlage ausgefallen vielleicht liegt es daran, dass ich diese eigenlich nie nutze, machte aber gar nichts. Nur bei der Bahn steht man wohl mit der Technik auf Kriegsfuss

Gewichtsproblem

ICETreffErfurt, Eisenach, Samstag, 27.06.2026, 19:02 (vor 3 Tagen) @ arno50

Nur bei der Bahn steht man wohl mit der Technik auf Kriegsfuss

Die Bahn steht nicht per se auf Kriegsfuss mit Technik. Dort besteht die Herausforderung darin die Technik so zu entwickeln, dass sie zuverlässig funktioniert, starken mechanischen Belastungen und Vibrationen standhält und obendrei so leicht wie möglich ist, da Loks und Triebfahrzeuge immer auch eine Beschränkung ihrer Masse und somit ihres Gewichts haben.

Im Supermarkt ist es egal ob die Tiefkühltruhe 10 kg mehr oder weniger wiegt. Bei der Eisenbahn ist das nicht egal.

Aufwand-Nutzen-Problem

michael_seelze, Samstag, 27.06.2026, 22:15 (vor 2 Tagen) @ ICETreffErfurt

Nur bei der Bahn steht man wohl mit der Technik auf Kriegsfuss


Die Bahn steht nicht per se auf Kriegsfuss mit Technik. Dort besteht die Herausforderung darin die Technik so zu entwickeln, dass sie zuverlässig funktioniert, starken mechanischen Belastungen und Vibrationen standhält und obendrei so leicht wie möglich ist, da Loks und Triebfahrzeuge immer auch eine Beschränkung ihrer Masse und somit ihres Gewichts haben.

Im Supermarkt ist es egal ob die Tiefkühltruhe 10 kg mehr oder weniger wiegt. Bei der Eisenbahn ist das nicht egal.

Warum hält die Infrastruktur Dampflokomotiven aus? Überschreiten unsere Eisenbahnfahrzeuge mit leistungsfähigen Klimaanlagen die höchste standardmäßige Streckenklasse?
Vielmehr sehe ich ein Aufwand-Nutzen-Problem. Es dürfte wenig sinnvoll sein für 5-10 Tage im Jahr Technik vorzuhalten, deren Masse den Energieverbrauch und die Abnutzungen des Materials auch an den restlichen Tagen steigert.

Vorsätzliche Verweigerung der Leistung

Hustensaft, Samstag, 27.06.2026, 21:10 (vor 2 Tagen) @ Der Blaschke

Eigentlich ist der Vorfall ein doppelter Skandal:
1. Die sind nicht in der Lage, Fahrzeuge auf die Strecke zu bringen, die mit solchen Temperaturen - übrigens für den voraussichtlichen Betriebszeitraum von Zügen keineswegs unerwartbaren, die sollen ja mindestens 30 Jahre halten - umzugehen, noch schlimmer, in anderen Teilen Europas geht das offenkundig.
2. Die Leistung wird gewissermaßen auf Verdacht eingestellt und damit vorsätzlich verweigert - ein toller Beleg dafür, dass die Fahrgastrechte nichts, aber auch gar nichts taugen.

.... oder auch rechtliche Absicherung

Elefant01, Samstag, 27.06.2026, 21:42 (vor 2 Tagen) @ Hustensaft

Guten Abend,

Wenn ein Anbieter den Verkehr temporär einstellt, so wird er das vermutlich auf Anraten, zumindest aber in Abstimmung mit seiner Rechtsabteilung tun. Wenn jemand meint, bei 40 Grad einkaufen gehen zu müssen und er fällt beim Aldi in Ohnmacht, dann interessiert das höchstens den lokalen Krankentransport. Wenn aber ein oder mehrere Fahrgäste in einem Zug mit grenzwertiger Klimatisierung umfallen, so ist das deutschlandweite Geschrei sicher.

Zu grenzwertiger Klimatisierung noch ein Gedanke: zum Gewicht der Technik wurde ja schon etwas geschrieben. Es geht m.E. aber auch die elektrische Leistung. Beispiel! ICE 4: Jeder Wagen hat Klimatechnik mit einer elektrischen Leistung bis 90 kW. Macht grob 1000 kW bzw. 1 MW für den ganzen Zug bzw. grob 10 % der Antriebsleistung. Pro Kelvin Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen braucht man bis zu 4 % mehr Kühlleistung. Da wird niemand mal einfach etwas bauen, was 5 Kelvin oberhalb der Spezifikation liegt.

Für Nichtelektriker ein Vergleich: die Klimaanlagen im ICE 4 wandeln insgesamt in 3 h den Jahresstromverbrauch einer Familie um. Da kann auch mal was zu heiß werden wenn es 41 Grad sind.

In diesem Sinne, behalten wir einen kühlen Kopf und freuen uns auf die kommende Woche.

Elefant01

.... oder auch rechtliche Absicherung

Alter Köpenicker, BSPF, Sonntag, 28.06.2026, 08:46 (vor 2 Tagen) @ Elefant01

Zu grenzwertiger Klimatisierung noch ein Gedanke: zum Gewicht der Technik wurde ja schon etwas geschrieben. Es geht m.E. aber auch die elektrische Leistung. Beispiel! ICE 4: Jeder Wagen hat Klimatechnik mit einer elektrischen Leistung bis 90 kW. Macht grob 1000 kW bzw. 1 MW für den ganzen Zug bzw. grob 10 % der Antriebsleistung. Pro Kelvin Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen braucht man bis zu 4 % mehr Kühlleistung. Da wird niemand mal einfach etwas bauen, was 5 Kelvin oberhalb der Spezifikation liegt.

Für Nichtelektriker ein Vergleich: die Klimaanlagen im ICE 4 wandeln insgesamt in 3 h den Jahresstromverbrauch einer Familie um. Da kann auch mal was zu heiß werden wenn es 41 Grad sind.

Solche Rechenbeispiele überraschen den Laien natürlich zunächst. Noch erstaunlicher ist es für ihn jedoch, wenn er in Spanien oder Italien bei ähnlichen Temperaturen in eiskalte Busse und Züge steigt, während er in seiner Heimat mit Berechnungen konfrontiert wird, die ihn zu der Überzeugung bringen sollen, warum so etwas nicht funktionieren kann und deshalb der Verkehr eingestellt werden muss.

Energieverbrauch Klimaanlage

Mike65, Sonntag, 28.06.2026, 12:00 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 2 Min.) @ Elefant01

Guten Abend,

Wenn ein Anbieter den Verkehr temporär einstellt,
Zu grenzwertiger Klimatisierung noch ein Gedanke: zum Gewicht der Technik wurde ja schon etwas geschrieben. Es geht m.E. aber auch die elektrische Leistung. Beispiel! ICE 4: Jeder Wagen hat Klimatechnik mit einer elektrischen Leistung bis 90 kW. Macht grob 1000 kW bzw. 1 MW für den ganzen Zug bzw. grob 10 % der Antriebsleistung. Pro Kelvin Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen braucht man bis zu 4 % mehr Kühlleistung. Da wird niemand mal einfach etwas bauen, was 5 Kelvin oberhalb der Spezifikation liegt

90kW pro Wagen kommen mir zu hoch vor. Üblicherweise rechnet man in Gebäuden mit einer Kühlleistung von ca. 100 W prp Quadratmeter. Ein ICE-Wagen ist knapp 30 m lang und 3 m breit, macht also 9 kW. Die elektrische Leistung einer Klimaanlage beträgt nur etwa ein Drittel der Kühlleistung. OK, ein ICE- Wagen heizt sich durch die großen Fensterfronten und die dünneren Wände sicherlich stärke auf als ein Gebäude, dennoch halte ich die 90 kW eher für einen ganzen Zug angemessen, es sei denn, Wärmedämmung und Wirkungsgrad sind katastrophal schlecht.

Energieverbrauch Klimaanlage

gnampf, Sonntag, 28.06.2026, 15:29 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 33 Min.) @ Mike65

90kW, erstrecht elektrisch, erscheint mir auch happig. Aber vergiss nicht die Menschen. Normal rechnet man bei einer Klima auf diese Raumgröße nicht mit so vielen Personen. Die heizen ja auch nochmal gut mit. Trotzdem bleiben 90kW, egal ob elektrisch oder Kälteleistung, wohl deutlich übertrieben.

Vorsätzliche Verweigerung der Leistung

sflori, Samstag, 27.06.2026, 22:53 (vor 2 Tagen) @ Hustensaft

1. Die sind nicht in der Lage, Fahrzeuge auf die Strecke zu bringen, die mit solchen Temperaturen - übrigens für den voraussichtlichen Betriebszeitraum von Zügen keineswegs unerwartbaren, die sollen ja mindestens 30 Jahre halten - umzugehen, noch schlimmer, in anderen Teilen Europas geht das offenkundig.

Ja, seh ich auch so. Da es sich um einen Serien-Defekt handeln dürfte, wird hier wohl eine Rollkur fällig sein.

2. Die Leistung wird gewissermaßen auf Verdacht eingestellt und damit vorsätzlich verweigert -

Wenn die Gesundheit der Reisenden auf dem Spiel steht, wäre es fahrlässig, dennoch zu fahren. ;)

Hier einer der betroffenen Leistungen, die mutmaßlich die heutige Einstellung begründen:
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?109,11482598


Bye. Flo.

Vorsätzliche Verweigerung der Leistung

gnampf, Sonntag, 28.06.2026, 11:11 (vor 1 Tag, 21 Stunden, 51 Min.) @ sflori

Ja, seh ich auch so. Da es sich um einen Serien-Defekt handeln dürfte, wird hier wohl eine Rollkur fällig sein.

Oder wenn es sich um Altfahrzeuge ohne Klimaanlage handelt, deren Technik entsprechend auf die heutigen Verhältnisse nicht mehr ausgelegt ist, dann sollte man sich fragen warum diese im Regelverkehr zum Einsatz kommen. Warum fahren überhaupt noch n-Wagen, 628er, Ost-Dostos etc. im Regeleinsatz rum, statt rein im Museumsbetrieb? Das sollten die Aufgabenträger gleich mal von vornherein ausschließen, und wo es nötig ist um die Leistung zu erbringen entsprechend hart sanktionieren. Wer die alten Fahrzeuge einsetzen möchte, der kann sie ja mit Klima, Hubluft & Co ausstatten. Sowie die Loks natürlich ertüchtigen, auch hier mit Klima für den TF.

Wenn die Gesundheit der Reisenden auf dem Spiel steht, wäre es fahrlässig, dennoch zu fahren. ;)

Kommt halt immer drauf an. Mit der Begründung müssten wir erstmal den gesamten Verkehr einstellen, denn eine Oberleitung kann immer mal runter kommen. Wir dürften dann nur noch klimatisierte Dieselzüge fahren lassen.
Grundsätzlich bin ich dabei, dass wir keine unklimatisierten Fahrzeuge in den Regelbetrieb schicken sollten. Wo es der Fall ist, da muss es dann dem einzelnen überlassen bleiben ob er die Leistung annimmt oder zurücktritt (und sein Geld zurück erhält). Es ist nicht für jeden gleich problematisch, abhängig von der eigenen Gesundheit, aber auch der zurückzulegenden Strecke.
Wenn man hingegen den Zug einstellt und die Leute zwingt stattdessen einen Bus zu nehmen, der dann ebenfalls nicht ausreichend klimatisiert ist, keine Fenster zum Öffnen hat, sondern nur sinnlose Dachluken, und in dem man dann noch länger bleiben muss... und das am besten noch ohne Stornorechte... dann läuft was falsch.

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