Kosten-Nutzen ICE-Halte "in der (touristischen) Pampa" (Allgemeines Forum)

плацкарт, Dienstag, 23.06.2026, 14:38 (vor 3 Tagen)

Moin,
ich fahre gerade auf der Schnellstrecke durch den Thüringer Wald und frage mich, warum es keinen ICE-Halt ähnlich Montabaur nah des Kamms gibt. Die Erschließung des Tourismusgebiets würde sich deutlich verbessern. Die Reisezeit würde sich stark verringern. Es gibt da Stellen, wo leicht zwei gerade Außenbahnsteige gebaut werden könnten. Ein solcher ICE- (oder auch RE-)Halt würde kein eigenes Personal wie in Spanien brauchen.
Wenige Züge täglich würden dort halten und die SFS-Auslastung ist eine andere als auf der KRM.
Wo ist mein Denkfehler?

Kosten-Nutzen ICE-Halte "in der (touristischen) Pampa"

JanZ, HB, Dienstag, 23.06.2026, 14:47 (vor 3 Tagen) @ плацкарт
bearbeitet von JanZ, Dienstag, 23.06.2026, 14:47

War geplant und wird auch (zumindest für den Regionalverkehr) immer mal wieder angeregt, ist aber bisher nicht gebaut worden: https://de.wikipedia.org/wiki/Bahnhof_Ilmenau-Wolfsberg

Kosten-Nutzen ICE-Halte "in der (touristischen) Pampa"

Hustensaft, Dienstag, 23.06.2026, 18:37 (vor 3 Tagen) @ плацкарт

warum es keinen ICE-Halt ähnlich Montabaur nah des Kamms gibt.

Weil andere Voraussetzungen bestanden - Rheinland-Pfalz konnte Montabaur durchsetzen, weil Koblenz damit faktisch vom FV abgehängt wurde - und man aus den "Fehlern" Montabaur und Limburg Süd gelernt hat, deren Fahrgastaufkommen ist am Ende von wenigen Pendlerzügen abgesehen eher überschaubar.

Die Erschließung des Tourismusgebiets würde sich deutlich verbessern. Die Reisezeit würde sich stark verringern.

Auch hier eine Abwägung der Verkehrsmenge gegen die Auswirkungen auf die anderen Fahrgäste, ähnlich dem "einer rennt immer", wo sich auch der eine Fahrgast freut, der einen Bus/Zug noch bekommen hat, durch die daraus resultierende Verzögerung aber eine weit größere Zahl an Menschen Nachteile hat (Verspätung, womöglich mit Anschlussverlust, längere Reisezeit, ...) - es ist durchaus die Frage, ob wir noch mehr RE300 in Deutschland brauchen.

Wo ist mein Denkfehler?

Neben den Fahrzeiten (siehe oben) ist es vor allem der Kostenfaktor: Für einen solchen Halt müssten Stationsgebühren bezahlt werden, dazu kommt der Energieaufwand, den Zug wieder zu beschleunigen. Nebenbei bräuchte es sehr wohl Personal, weder leeren sich die Mülleimer von alleine noch räumt sich im Winter der Schnee von selbst ...

Kosten-Nutzen ICE-Halte "in der (touristischen) Pampa"

JanZ, HB, Dienstag, 23.06.2026, 20:55 (vor 3 Tagen) @ Hustensaft

warum es keinen ICE-Halt ähnlich Montabaur nah des Kamms gibt.


Weil andere Voraussetzungen bestanden - Rheinland-Pfalz konnte Montabaur durchsetzen, weil Koblenz damit faktisch vom FV abgehängt wurde - und man aus den "Fehlern" Montabaur und Limburg Süd gelernt hat, deren Fahrgastaufkommen ist am Ende von wenigen Pendlerzügen abgesehen eher überschaubar.

Ist das so? Ich meine gelesen zu haben, dass die DB sich verpflichtet hatte, die beiden Halte für eine bestimmte Zeit zu bedienen, diese nun vorbei ist und sich die Halte trotzdem lohnen. Das mag sich aber auch auf die genannten Pendlerzüge beziehen, denn die Fahrzeit nach Köln und Frankfurt ist halt unschlagbar. Als Fehler würde ich den Bau der beiden Bahnhöfe jedenfalls eher nicht bezeichnen.

Kosten-Nutzen ICE-Halte "in der (touristischen) Pampa"

Schlusslicht, Mittwoch, 24.06.2026, 18:32 (vor 2 Tagen) @ JanZ

Montabaur und Limburg Süd waren ganz bestimmt keine Fehler. Gut, man hätte sich darüber streiten können und es wurde ja auch ausgiebig diskutiert, ob nicht ein Bahnhof z.B. in Staffel nahe der Landesgrenze Rheinland-Pfalz/Hessen reichen würde.

Das Fahrgastaufkommen hat in Montabaur und Limburg Süd zeitweise die Erwartungen weit übertroffen, es wurde in den letzten Jahren aber systematisch überschaubar gemacht. Wer fährt schon gerne mit dem lokalen Bus nach Limburg Süd und erfährt dort, dass der Zug erst 5, dann 10, dann 90 Minuten Verspätung hat und schließlich gar nicht kommt. Währenddessen brausen andere Züge munter vorbei. Man steht dann in Eschhofen praktisch auf dem Acker (und fühlt sich ausgesetzt), kann mit dem Bus (schneller oft zu Fuß) in die Stadt zurück, um dann mit RB22 nach Frankfurt(Main) zu tuckern. Zeitverlust: mehrere Stunden. Als Pendler könnte ich in dieser Situation auch gleich wieder nach Hause fahren. Und das jeden dritten Tag, das macht kein Arbeitgeber lange mit. Also mit dem Auto über die A3? Neee, das bitte auch nicht.

Deshalb (und ganz vor allem deshalb) genehmige ich mir nun die Rente mit 63. Aber nach den Gründen fragen Politiker ja nicht.

Kosten-Nutzen ICE-Halte "in der (touristischen) Pampa"

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 24.06.2026, 20:15 (vor 2 Tagen) @ Schlusslicht
bearbeitet von JeDi, Mittwoch, 24.06.2026, 20:16

Währenddessen brausen andere Züge munter vorbei.

Viel nerviger ist es, wenn für eine Hand voll Reisender einer dieser Züge zusätzlich hält, und bislang pünktliche Reisende dann zu hunderten ihre Anschlüsse verpassen. Lustigerweise ist das in anderen, viel größeren, Städten dem DB FV auch egal. Nur in den KRM-Käffern, wo die Halte auch noch richtig Zeit kosten, ist das wichtig.

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Weg mit dem 4744!

Kosten-Nutzen ICE-Halte "in der (touristischen) Pampa"

Schlusslicht, Mittwoch, 24.06.2026, 20:56 (vor 2 Tagen) @ JeDi

Ist meine Fahrkarte denn weniger wert? Hier geht es auch nicht um eine Handvoll Reisender. Morgens und nachmittags sind bzw. waren das mal 100+x pro mutmaßlich haltendem Zug. Plausibler ist für mich, dass die Züge durchfahren, weil sie eben diese Anzahl zusätzlicher Reisender nicht mehr aufnehmen können.

Aber wir schweifen ab, denn bei Montabaur und Limburg Süd geht es nicht um "touristische Pampa", sondern um Pendler, zu einem ganz großen Teil Bundespolizei. Da ist die Frage, welcher wirtschaftliche Schaden größer ist: Der, der durch ein paar zusätzliche Verspätungsminuten entsteht, oder der durch Arbeitskräfte, die ihren Arbeitsplatz nicht erreichen.

Kosten-Nutzen ICE-Halte "in der (touristischen) Pampa"

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 24.06.2026, 21:47 (vor 2 Tagen) @ Schlusslicht
bearbeitet von JeDi, Mittwoch, 24.06.2026, 21:47

Aber wir schweifen ab, denn bei Montabaur und Limburg Süd geht es nicht um "touristische Pampa", sondern um Pendler, zu einem ganz großen Teil Bundespolizei.

Also Leute, die nicht mal was für ihre Fahrkarte zahlen. Thema ist damit durch. (Nachtrag: und bevor die Frage kommt: Auch ihr Dienstherr nicht.)

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Weg mit dem 4744!

Die Pampa liegt in Südamerika

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 24.06.2026, 22:49 (vor 2 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 24.06.2026, 22:52

Limburg und Montabaur als Kaff bezeichnen... puhh. Ich meine, wenn es sich nicht rechnen würde, würde die DB auf ihren eigenwirtschaftlichen ICEs logischerweise nicht halten. Also muss man davon ausgehen, dass für die DB Fernverkehr das irgendeinen Sinn ergibt, dort regelmäßig zu halten.

Wenn da sonst nicht viel los ist, könnte man die ICEs ja auch nur in einzelnen Lagen halten lassen, so alibimäßig. Wie z.B. in Hamburg-Bergedorf vor der Generalsanierung (wobei irgendwas hält dort immer noch an Fernverkehr glaube ich). Aber nein, man hält es für richtig, in Limburg Süd und Montabaur regelmäßig im Takt zu halten. Irgendeinen triftigen Grund muss es dafür geben, dass die DB die Zeit, Geld und Energie dafür investiert.

Und tatsächlich hat so ziemlich jeder Ort ein touristisches Potenzial. Beim einen mehr, beim anderen weniger offensichtlich.

Ich persönlich verstehe jetzt nicht genau, was einen an solchen Halten als Reisenden nerven sollte. Man bucht ja Verbindungen anhand dessen, was geht und wird vermutlich nicht so viel sich anschauen, was rein theoretisch möglich wäre, würde irgendeine andere Trasse mit anderen oder weniger Halten gewählt werden.

Und wenn man nonstop von Köln nach Frankfurt will, geht das ja auch. Also ich sehe nicht das Problem dort.

Und zum eigentlichen Thema, ich finde sowas wie eine Pampa wird man in Deutschland eher nicht finden.

Ein Blick auf Wikipedia verrät, dass man dafür seben wie im Titel erwähnt, erstmal nach Südamerika müsste.

Jeder Bahnhof hat eine bestimmte Frequenz, ein bestimmtes Potenzial für bestimmte Ziele und genaugenommen gibt es auch keine allzu fixen universalen Regeln, was ein Regional- und was ein Fernzug zu sein hat. Das sieht man spätestens, wenn man Deutschland verlässt und in den Niederlanden, in Dänemark oder Tschechien landet. In Deutschland kann ein Fernzug auch auf Teilstücken etwa die Rolle eines Regionalzuges einnehmen und in der Vergangenheit hat man mit dem IRE Hamburg-Berlin ja auch so eine Art Fernverkehr zum Regionalverkehrstarif angeboten.

Was am Ende herauskommt, ist das Produkt gemeinwirtschaftlicher Bestellungen im Regionalverkehr und der weitgehend freien unternehmerischen Entscheidung der Fernverkehrsunternehmen in Deutschland.

In der Realität ist die Frage, ob man die Züge voll kriegt und das ganze ökonomisch irgendwie Sinn ergibt. Wenn die Antwort jeweils ja lautet, ist alles andere ziemlich wurscht. Das sieht man dann in Österreich, wo der Fernverkehr auf Teilstrecken exklusiv den Personenverkehr stellt. Funktioniert halt.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Die Pampa liegt in Südamerika

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 24.06.2026, 23:01 (vor 2 Tagen) @ J-C
bearbeitet von JeDi, Mittwoch, 24.06.2026, 23:02

Wenn da sonst nicht viel los ist, könnte man die ICEs ja auch nur in einzelnen Lagen halten lassen, so alibimäßig. Wie z.B. in Hamburg-Bergedorf vor der Generalsanierung (wobei irgendwas hält dort immer noch an Fernverkehr glaube ich).

Bergedorf ist übrigens größer als Limburg. (als Montabaur natürlich erst recht...)

Aber nein, man hält es für richtig, in Limburg Süd und Montabaur regelmäßig im Takt zu halten.

Welchen Takt siehst du?

Und wenn man nonstop von Köln nach Frankfurt will, geht das ja auch. Also ich sehe nicht das Problem dort.

Wieso? Es wurde doch kritisiert, dass zu viele Züge dort durchfahren?

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Weg mit dem 4744!

Die Pampa liegt in Südamerika

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 24.06.2026, 23:27 (vor 2 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 24.06.2026, 23:29

Ich sehe einen Zweistundentakt mit Verstärkern zum Stunden- teils sogar Halbstundentakt zur HVZ. Kritisiert wird eher, dass bei hohe Verspätungen kein anderer Zug ersatzweise hält, was ich auch nachvollziehen kann. Wäre sicher schön, wenn in dem Fall ein anderer Zug halten könnte. Sowas wird ja durchaus bei Möglichkeit je nach Situation praktiziert.

Die Größe des Orts selbst tut übrigens weniger zur Sache, es geht darum, von wo nach wo die Potenziale liegen und ich hab mir vor Jahren tatsächlich belehren lassen, dass Menschen im ICE durchaus regelmäßig pendeln. Gerade jetzt hätte die DB Fernverkehr ein Interesse daran, dass das auch so bleibt und jene nicht durch das D-Ticket flöten gehen.

Man muss denke ich nicht sooo oft damit rechnen, dass die Verspätung des ICEs sich so aufschaukelt, wie zuvor skizziert (und wenn doch, dann nimmt man einfach den vorherigen, ebenso verspäteten Zug). So wie ich vor Jahren mal in einem Railjet saß, der zwischen Breclav und Gänserndorf an allen Stationen hielt, um 2 zuvor ausgefallene REX zu kompensieren, so wäre es nicht abwegig, wenn bei Bedarf ein solcher Pendler dann eben einen anderen zusätzlich haltenden Zug bekäme. So hält man solche Kunden ja etwas eher beim Fernverkehr, weil man dann das Gefühl kriegt, dass da wirklich aktiv nach Lösungen gesucht wird, damit man rechtzeitig ans Ziel komm, wenn irgendwo was schief geht.

Nur wird man ja offensichtlich drauf schauen, dass dadurch möglichst keine vorgesehenen Anschlüsse verpasst werden. Das wäre dann natürlich ein Ärgernis.

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Die Pampa liegt in Südamerika

Schlusslicht, Mittwoch, 24.06.2026, 23:43 (vor 2 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von Schlusslicht, Mittwoch, 24.06.2026, 23:44

Mich stört nicht, dass viele Züge durchfahren. Ich kritisiere, dass die wenigen Züge, die planmäßig halten, oft ausfallen und in diesen Fällen andere Züge nicht halten.

Die Pampa liegt in Südamerika

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 24.06.2026, 23:54 (vor 2 Tagen) @ Schlusslicht

Mich stört nicht, dass viele Züge durchfahren. Ich kritisiere, dass die wenigen Züge, die planmäßig halten, oft ausfallen und in diesen Fällen andere Züge nicht halten.

Ersatzhalte werden (zum Leidwesen der zahlenmäßig eigentlich immer deutlich überlegenen Reisenden) in der Regel durchgeführt.

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Kosten-Nutzen ICE-Halte "in der (touristischen) Pampa"

Schlusslicht, Mittwoch, 24.06.2026, 23:33 (vor 2 Tagen) @ JeDi

Ich möchte nicht mit den Bundespolizisten tauschen. Frei fahren sie nur in Uniform und sind dann faktisch im Dienst. Einen Anspruch auf einen Sitzplatz haben sie auch nicht. Sogar wenn Plätze frei sind, müssen sie stehen (und tun das meistens auch).

Polizisten im Zug

Berlin-Express, nähe BPHD, Mittwoch, 24.06.2026, 23:54 (vor 2 Tagen) @ Schlusslicht

Sogar wenn Plätze frei sind, müssen sie stehen (und tun das meistens auch).

Wie kommst du denn darauf? Abgesehen davon, sehe ich selten Polizisten stehen, wenn Sitzplätze frei sind.

Ich habe sogar mal einen Polizisten erlebt, der das ZuB angemault hat, dass es in der 2. Klasse relativ voll ist und man ihn doch gefälligst in der 1. Klasse sitzen lassen müsse.

Polizisten im Zug

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 24.06.2026, 23:55 (vor 2 Tagen) @ Berlin-Express

Ich habe sogar mal einen Polizisten erlebt, der das ZuB angemault hat, dass es in der 2. Klasse relativ voll ist und man ihn doch gefälligst in der 1. Klasse sitzen lassen müsse.

Eben, oder man setzt sich ohne Konsum in den Speisewagen, weil man sei ja Polizei.

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Reservierungszettel, KDU, Donnerstag, 25.06.2026, 02:07 (vor 2 Tagen) @ Schlusslicht

Ich möchte nicht mit den Bundespolizisten tauschen. Frei fahren sie nur in Uniform und sind dann faktisch im Dienst. Einen Anspruch auf einen Sitzplatz haben sie auch nicht. Sogar wenn Plätze frei sind, müssen sie stehen (und tun das meistens auch).

Nö, das sind meist die ersten die am Flughafen den Zug stürmen und sich dann zu zweit am vierer breit machen - weil wir sind ja von der Polizei…

Ist halt das Elend des Taktdenkens ...

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 24.06.2026, 21:30 (vor 2 Tagen) @ JeDi

Huhu.

Viel nerviger ist es, wenn für eine Hand voll Reisender einer dieser Züge zusätzlich hält, und bislang pünktliche Reisende dann zu hunderten ihre Anschlüsse verpassen. Lustigerweise ist das in anderen, viel größeren, Städten dem DB FV auch egal. Nur in den KRM-Käffern, wo die Halte auch noch richtig Zeit kosten, ist das wichtig.

Ja, das ist dann das Problem: alles muss vertaktet werden. Entweder halten alle Züge oder eben keiner. Bestenfalls was alternierendes mit einem anderen Halt sitzt noch drin.

Weg mit dem ganzen ITF-Käse. Einige ICE halten auch mal in der 'Provinz'. Andere rasen und sprinten als sei der Teufel hinter ihnen her.

Schöne Grüße von jörg

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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Touristenbahnhöfe: "Ilmenau ICE" vs. Jenbach.

Oscar (NL), Eindhoven (NL), Mittwoch, 24.06.2026, 21:20 (vor 2 Tagen) @ плацкарт

Hallo плацкарт,

ich fahre gerade auf der Schnellstrecke durch den Thüringer Wald und frage mich, warum es keinen ICE-Halt ähnlich Montabaur nah des Kamms gibt. Die Erschließung des Tourismusgebiets würde sich deutlich verbessern. Die Reisezeit würde sich stark verringern.

Offenbar zielst Du auf einem Bahnhof "Ilmenau ICE"?
Bin mir nicht sicher, ob das in DE funktionieren würde.

In Frankreich gibt es solche Pampabahnhöfe wie "Lorraine TGV", wobei Jean-Pierre mit seinem Citroën zum Bahnhof fährt und dann sine Reise per Bahn fortsetzt.
Bei Tourismus ist es eher umgekehrt: dann muss am Wunschbahnhof ein erhebliches Mass an Nachtransport vorhanden sein, da die Touris am Zielort kein Auto dabei haben.

Jenbach (AT) ist so ein Bahnhof. Der Ort hat gerade mal 7500 Einwohner, dafür aber enorme touristische Bedeutung wegen Achensee und Zillertal. Deshalb halten dort auch einige ICEs und railjets. Weiterfahrt mit Bus oder Zillertalbahn.


gruß,

Oscar (NL).

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Mit den neuen IC-Triebwagen wird alles besser !!

Trans-Europ-Express 2.0? Abwarten und TEE trinken!

Schienenstränge enden nicht an einer Staatsgrenze, sondern an einem Prellbock.

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