9TVS Teil 4: Standseilbahnen der Superlative [m61B] (Reiseberichte)

Math5D, Samstag, 20.06.2026, 10:43 (vor 14 Tagen)

Das Hauptziel für den heutigen Tag ist die höchstgelegene U-Bahn der Welt - zumindest vermarktet sich die "Alpine Metro Allalin" so selbst, auch wenn sie mit einer U-Bahn nicht viel gemein hat. Trotzdem ist sie als Standseilbahn natürlich durch ihre extreme Lage interessant, und zwar führt sie vom Felskinn oberhalb Saas-Fees auf den Mittelallalin, einen vorgelagerten Gipfel des Allalinhorns, dem am einfachsten zu besteigenden 4000er der Alpen. Dazu kommt, dass ich auch noch nie im Saastal war, da dort auch nur Busse hinfahren. Konkret ist das die Linie 511, die bereits in Brig beginnt.

An den letzten Tagen habe ich den Bus schon häufig gesehen, wie er ganz vorne neben Gleis 11 stand, aber heute ist er nicht da. Ganz kurz vor der Abfahrt biegt er dann doch um die Ecke, stellt sich aber ganz hinten hin. Ich laufe also rüber, werde aber nicht reingelassen, da der Busfahrer erst Pause hat, um dann direkt mit +5 doch vorzuziehen und eine riesige Meute Menschen reinzulassen. An einen guten Platz ist da nicht zu denken - ich bin froh, dass ich überhaupt einen bekomme. Bis Visp fahren wir dabei als klassischer Ortsbus und nehmen viele Haltestellen mit, an denen aber auch alle Leute aussteigen. Tatsächlich bin ich der einzige, der von Brig bis Visp durchgehend im Bus sitzen bleibt. Dort steigen wiederum fast alle aus. Auf dem Visper Busbahnhof herrscht derweil auch maximales Chaos, weil die MGB Unmengen Fahrgäste in die Ersatzbusse leitet, die aus der ganzen Schweiz zusammengekarrt wurden. Neben PostAuto sind auch Logos von tpf und RBS sowie einiger Reisebusunternehmen zu sehen. Außerdem gibt es einen Expressbus direkt nach Saas-Fee, in den ich mal hätte wechseln sollen, habe ich aber zu spät gesehen (und stand auch nicht im Fahrplan). Nach dessen Abfahrt wird unser Bus wieder richtig voll und dampft ab, erstmal in Richtung Stalden entlang der VZ.

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01 Nach einer Runde zum Bahnhof biegen wir ab und überqueren die Mattervispa auf der recht neuen Brücke.

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02 Kaum sichtbar fährt die Seilbahn nach Staldenried und Gspon.

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03 Gegenbild, auf dem die Bahnstrecke ein letztes Mal zu sehen ist.

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04 Im Saastal liegen die Orte Eisten, Saas-Balen, Saas-Grund und Saas-Almagell, auf einem Abhang westlich von SG Saas-Fee. Dorthin biegen wir gerade ab.

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05 So sieht es oben aus, wo ich nun so schnell wie irgend möglich zur Seilbahn laufe, die Zubringer zur Metro ist.

Früher musste man dafür im Sommer komplett durch den autofreien Ort zur Felskinnbahn laufen, einer Pendelbahn mit 90-Personen-Kabinen. Im Winter gab es zumindest einen Schlepplift, trotzdem war die Kapazität bei etwa 3,5km Streckenlänge zu gering. So wurde 1991 und 94 in zwei Sektionen die erste 3S-Bahn der Welt parallel gebaut mit einer Talstation in der Nähe der Busstation.

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06 Hier geht sie los, wobei es gar nicht so einfach ist, den Eingang der Talstation zu finden, die eine einzige Baustelle ist. Schnell ein Ticket gekauft und los geht es.

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07 Im Gegensatz zu den topmodernen Matterhorn Glacier Ride und Eiger-Express, den beiden Schweizer 3S-Bahnen, die ich bisher gefahren bin, sieht man dem Alpinexpress das Alter deutlich an. Die Kabinen sind noch viel näher an solchen einer Pendelbahn, die Streckengeschwindigkeit ist deutlich geringer, aber vor allem die Durchfahrt durch die Station erfolgt langsamer als im Schneckentempo.

So dauert die Fahrt viel länger als im Fahrplan angegeben und auch der Umstieg bei Morenia, wo man auf die Pendelbahn trifft, die dort an ihrer Maste 4 ebenfalls eine Ausstiegsmöglichkeit hat, ist dort offenbar nicht mit eingerechnet, kostet aber alleine 5min - ohne jegliche Wartezeit. So komme ich auf Felskinn gerade an, als die Metro 2min nach der fahrplanmäßigen Zeit mir vor der Nase losfährt. Zusammen mit meinen Kabinenmitfahrern stehe ich so vor der verschlossenen Glastür und beginne, trotz zweier inzwischen angezogenen wärmenden Schichten, zu frieren. Immerhin fährt die Metro dann nach ihrer Ankunft fast direkt wieder hoch, obwohl wir nur 5 Fahrgäste sind und im Fahrplan ein 30min-Takt angegeben ist.

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08 Oben raus eröffnet sich direkt ein Panorama auf die 4000er und ihre Gletscher, hier direkt das Allalinhorn.

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09 Die meisten Leute sind aber wegen des Sommerskigebiets da, das gerade dabei ist, die letzten Reste der Gletscher endgültig zu zerstören. Im Hintergrund Alphubel und Täschhorn

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10 Diese Höhenangabe ist falsch - korrekt sind 3457m, lassen sich aber wohl schlechter vermarkten.

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11 Rechts vom Täschhorn, nun ohne störenden Vordergrund, ist der Dom.

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12 Grand Gendarme und Nadelhorn vervollständigen den Grat zwischen den Vispa-Tälern

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13 Auf der anderen Seite des Saastals liegen Lagginhorn und Weissmies, die einzigen 4000er dieser Kette.

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14 Von der Terrasse des Restaurants sieht man noch besser die Mischabelgruppe.

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15 Die 4000er jenseits der Rhône sind leider komplett in den Wolken - erkennbar ist trotzdem das Aletschhorn.

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16 Im Vordergrund ist irgendein Denkmal für verunglückte Tourengeher.

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17 Das ist im Süden das Stellihorn, hinter dem es nach Italien geht.

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18 Das Allalinhorn kommt immer besser ins Licht,

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19 davor die Bergsteiger und Skifahrer.

Dann gehe ich wieder rein ins halbwegs Warme und nehme früher als geplant die Metro talwärts, um bei der langen Fahrzeit des Alpinexpresses noch meinen geplanten Bus zu erreichen.

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20 Trotzdem bleibt bei dem Umstieg am Felskinn Zeit für einen kurzen Blick nach draußen

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21 und zurück nach oben.

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22 Dann geht es weiter

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23 in einer dieser Kabinen.

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24 Hier die genauen technischen Daten der oberen Sektion.

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25 Blick nach vorne auf Morenia

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26 und zur Seite.

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27 Felskinn bekomme ich auch so gerade drauf.

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28 Kabinenbegegnung.

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29 Die Seilbahn auf die Längfluh fährt im Sommer nicht.

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30 Kurz oberhalb der Mittelstation sollen weiße Tücher ein kleines Schneefeld retten - kann ich mir kaum vorstellen, dass die kleine Fläche global etwas bringt.

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31 Den Längfluh kann man im Sommer doch erreichen: Mit dieser Pendelbahn.

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32 Hinter der Station sieht man gut die Maste 4 der Felskinnbahn, sowie rechts davon die Bergstation der Bergebahn unserer ersten Sektion.

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33 Hier die technischen Daten dieser

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34 und noch ein Blick auf die Bergebahnkonstruktion.

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35 Dahinter Maste 4.

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36 Hier der Gesamtüberblick von der anderen Seite, während wir mehrmals fast anhalten, was ich mir bei den langsamen Stationsdurchfahrten der Bahn nicht erklären kann.

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37 Auch ein Heli rückt an,

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38 während wir wieder in den Wald fahren

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39 und die Gletscher hinter uns lassen.

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40 Das ist die Talstation der Felskinnbahn, die inzwischen auch im Sommer mit einer Umlaufbahn erreicht werden kann, die gleichermaßen Zubringer zur Längfluhbahn ist.

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41 Raus aus der Bahn laufe ich wieder über diese Brücke

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42 vorbei am Ort

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43 zur Busstation, wo jetzt fast alle Linien gleichzeitig abfahren.

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44 Die Talstation der Felskinnbahn kann man nochmal sehen und komischerweise fährt sie jetzt auch, was im Sommer eigentlich nicht der Fall sein sollte.

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45 Rückblick auf Sektion 1 des Alpinexpresses.

Nun möchte ich, wo ich schonmal im Saastal bin, auch noch das zweite Highlight von dort, den Mattmark-Stausee mitnehmen. Dort fährt laut Fahrplanbuch die Linie 513 ab Saas-Grund hin, und zwar nur im Sommer. Im Onlinefahrplan finde ich aber zusätzlich die Linie 643 direkt von Saas-Fee, die im Kursbuch überhaupt nicht existiert. In den Linienplänen von Postauto finde ich sie aber doch, nämlich als rein im Winter verkehrender Direktbus von Saas-Fee bis Saas-Almagell. Sehr seltsam! Deshalb wollte ich aber auch unbedingt jetzt wieder hier sein, denn danach macht die 643 Feierabend.

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46 Tatsächlich kommt sie jetzt jedenfalls und bringt mich zum Stausee, bei dessen Bau diverse Arbeiter starben, als der Allalingletscher abbrach.

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47 Hier der Blick ins Tal

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48 und über den Staudamm, der der größte Erddamm Europas ist.

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49 Ansonsten gibt es hier ein Restaurant

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50 und theoretisch einen Weg um den See, der aber teilweise gesperrt ist.

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51 Mein Bus von vorhin sollte eigentlich als 643 ein letztes Mal zurück nach Saas-Fee fahren, schreibt aber 513 dran und fährt 10min vor deren Abfahrt mit Fahrgästen los. Dann kommt tatsächlich noch ein Bus leer hoch und wird die eigentliche 513, die ich auch wieder runternehme.

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52 Hier ging früher mal der Allalingletscher runter.

Unser Bus soll nun laut Fahrplan und auch laut seiner Aufschrift seltsamerweise in dieser Stunde in Saas-Almagell enden, wo man dann 4min später einen Anschlussbus gleicher Nummer nach Saas-Grund hat. Dieser Anschlussbus stellt sich wiederum als genau unser Bus heraus. Hä? Warum steht der nicht durchgehend im Fahrplan? Und auch in Saas-Grund, wo nun Endstation sein sollte, bleiben diverse Schulkinder im Bus sitzen, der weiter talwärts fährt. Keine Ahnung, bis wo, denn ich steige hier aus und wechsel in die 511, die aus Saas-Fee runterkommt.

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53 Mit der geht es wieder an Stalden vorbei,

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54 hier der Blick von der neuen Brücke in die andere Richtung.

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55 Darunter sieht meine Lieblingsstelle der Bahn bei Ackersand von außen gar nicht so spektakulär aus.

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56 Bei Neubrück führt diese alte Brücke über Bahn und Vispa,

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57 daneben auch eine "neue".

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58 An der Bahnstrecke wird fleißig gebaut, immerhin soll sie in ein paar Tagen auch wieder in Betrieb gehen.

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59 Neben der Bahn geht es unter der Ortsumfahrung der A9 durch.

In Visp steige ich dann aus dem Bus aus. Von hier hatte ich mehrere mögliche Ziele für die zweite Tageshälfte im Blick, entscheide mich nun aber für eine weitere Rekord-Standseilbahn, die SMC von Sierre nach Crans-Montana. Die ist immerhin mit 4192m die längste der Schweiz, wenn auch nichtmal Europas, denn schon in Österreich ist der Gletscherexpress der Mölltaler Gletscherbahnen länger. Dafür geht sicher der Preis der am schwierigsten zu findenden Talstation an die SMC. Mit dem R91 in Sierre angekommen folge ich der Beschilderung, die am Busbahnhof endet. So gehe ich nach Karte weiter in Richtung eines Gebäudes, das von der Straße so aussieht wie ein normales Bekleidungsgeschäft (und das auch ist). Aber hier soll sie starten - so laufe ich über einen kleinen Trampelpfad um das Haus herum und sieheda, an der Seite kommt man tatsächlich in die Station, die nur ein winziges SMC-Logo schmückt. In der Bahn werden vor Abfahrt unsere Tickets kontrolliert und ein Radfahrer rausgeschmissen, der für sein Gefährt keines hatte, dann geht es los. Die zahlreichen Zwischenhalte - es gibt viel mehr als im Fahrplan stehen - werden je nach Bedarf bedient, wobei sie auch schön asymmetrisch zur Mitte angeordnet sind, sodass die beiden Wagen nie gleichzeitig in den Stationen sind. Wir halten aber nur zweimal an und erreichen dann die Bergstation, die sich im Grunde in Montana befindet.

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60 Im Tal sieht man vor allem die Industrieanlagen bei Sierre,

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61 im Vordergrund die Bergstation.

Eigentlich wollte ich hier ein bisschen durch den Ort laufen und dann die Bahn wieder runternehmen, aber in dem Moment fährt ein roter Lion's Regio der SMC vor, der sich als Linie 422 nach Sierre entpuppt. So einen schönen Bus will ich mir nicht entgehen lassen und fahre so mit ihm und einem weiteren extrem vollen R91 zurück nach Brig, das ich schon um 14:56 erreiche. Bei den vielen Höhenmetern war der Tag trotzdem anstrengend genug und so bleibt noch ein wenig Zeit für einen Spaziergang durch den Ort und zu einer guten Eisdiele.

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