Anschlüsse in Hannover gestern und heute (Aktueller Betrieb)
Was war denn da los? Scheinbar optimiert die Leitstelle hauptsächlich auf "Pünktlichkeit" und nicht auf "Anschlusserreichung":
Gestern mit 940/950 mit Umsteigen in 630 nach Bremen:
- Erst zum geplanten Abfahrtszeitpunkt in Berlin die Durchsage, dass der Zug 10 Min Verspätung hat, die hat sich dann auf 25 erhöht
- 630 stand erst mit wenig wenig Verspätung drin, dann mit ausreichend für den Anschluss. Trotzdem bekam der Zugchef 940 offensichtlich die falsche Info, dass 630 weg sei
- In Hannover dann - oh Wunder: er war noch nicht mal da - beide Zugteile nicht
Fazit: Wenn ich mich nicht selbst informiert hätte, wäre es teuer geworden (da dann Verspätung über eine Stunde)
Die Fortsetzung dann, dass man in Bremen den RE an die Küste zu den Inseln nicht warten liess (waren ja nur 70 Umsteiger), so dass da wohl sehr viele Individuallösungen gefunden werden mussten (da hängen ja auch Fährschiffe dran, die nicht so häufig verkehren). Auch dieser hätte nur knapp 10 Minuten warten müssen
Heute Rückfahrt mit 2039 und 557/547:
- 2039 hängt mit Böschungsbrand (und ich denke, das ist Bahnverschulden, bei vernünftigem Zuschnitt und Bewuchsplanung sollte dies kein Problem sein zumal die Temperaturen aktuell auch nicht so hoch sind) 25 min in Nienburg fest
- nach RIS hat 557/547 8 min Verspätung, es hätte also noch klappen können
- 557/547 holt Verspätung auf, und wartet nicht (er hätte max 7 Minuten warten müssen, Umstieg war bahnsteiggleich)
- nen Haufen reisender (geschätzt 50) sitzen im sowieso schon vollen 2010, und kommen 42 Minuten verspätet in Berlin an, wo 557/547 die paar Minuten hätte rausholen können!
Mir ist sowas nicht ganz klar - und es fällt auch stark auf, dass die Anschlusserreichung reine Willkür ist und stark korreliert mit der Intelligenz der diensthabenden TL ist. Aber klar - Personal was nicht mitdenkt, und das Problem auf Zugpersonal und Bahnhofspersonal verlagert, ist natürlich billiger!
Leicht genervt,
Sebastian
Wie in Hannover halt üblich :-(
Moin!
Die Begriffe "Hannover" und "Anschlusssicherung" sind bei der Bahn leider nicht kompatibel - und das ist schon länger so.
Das Thema wird hier immer mal wieder - unter anderem auch durch mich - aufgegriffen. Kannst ja, wenn du Lust hast, mal die Suchfunktion bemühen (bin gerade unterwegs und mit meinem mobilen Endgerät ist das recht umständlich).
Viele Grüße
fabs
PS: Das ganze richtet sich NICHT gegen einen Mitarbeiter in Hannover welcher hier Forenmitglied ist!
--
Es gibt Dinge im Leben, die dich schnell aus der Bahn werfen können!
Zugbegleiter zum Beispiel...
Wie in Hannover halt üblich :-(
Nein, schon klar, die Entscheidungen über Anschlusssicherung wird ja auch in Frankfurt getroffen - zumindest im Bereich Fernverkehr - oder sehe ich das falsch? :)
Wie in Hannover halt üblich :-(
Nein, schon klar, die Entscheidungen über Anschlusssicherung wird ja auch in Frankfurt getroffen - zumindest im Bereich Fernverkehr - oder sehe ich das falsch? :)
Ich dachte immer, in den größeren Bahnhöfen sitzen auch Leute von der Bahn die das "vor Ort" machen ;)
Oder habe ich das falsch verstanden?
Da hab ich´s immer gut, dass die Reisen für mich in Hannover aufhören ;)
die regionale TP ist zuständig
Anschlüsse bis 5 Min beim Fernverkehr untereinander entscheidet die zuständige Transportleitung, in dem Fall Hannover.
Was länger geht wird immer in Frankfurt auf der Zentralen Transportleitung entschieden.
die regionale TP ist zuständig
...aber nur wenn FV auf FV warten soll. Wenn der ÖPNV beteiligt ist, wirds schon komplizierter...
die regionale TP ist zuständig
Da wird am Tage grundsätzlich nicht gewartet!
die regionale TP ist zuständig
Die letzte Entscheidung fällt die Netzleitzentrale, diese kann das Abwarten eines Anschlußzuges ablehnen, z.B. bei darausfolgenden Trassenproblemen.
Anschlüsse in Hannover gestern und heute
Gestern mit 940/950 mit Umsteigen in 630 nach Bremen:
- Erst zum geplanten Abfahrtszeitpunkt in Berlin die Durchsage, dass der Zug 10 Min Verspätung hat, die hat sich dann auf 25 erhöht
Ja, manchmal passiert es, daß ein ICE bei der Abfahrt aus der Ausfahrgruppe kaputtgeht. Von Rummelsburg zum Ostbahnhof braucht man knapp 10 Minuten mit den Leerpark.
- 630 stand erst mit wenig wenig Verspätung drin, dann mit ausreichend für den Anschluss. Trotzdem bekam der Zugchef 940 offensichtlich die falsche Info, dass 630 weg sei
Wie äußerte sich das? Sagte er den Zug gar nicht an oder dagte er, daß er nicht erreicht wird?
Fazit: Wenn ich mich nicht selbst informiert hätte, wäre es teuer geworden (da dann Verspätung über eine Stunde)
Für wen wäre es teuer geworden?
Heute Rückfahrt mit 2039 und 557/547:
- 2039 hängt mit Böschungsbrand (und ich denke, das ist Bahnverschulden, bei vernünftigem Zuschnitt und Bewuchsplanung sollte dies kein Problem sein zumal die Temperaturen aktuell auch nicht so hoch sind) 25 min in Nienburg fest
Und wenn jemand am Bahndamm kokelt? Was ist vernünftiger Zuschnitt und Bewuchsplanung? Was sagen die ganzen Öko- und Umweltfuzzis dazu? Die Bahn darf nämlich nicht so ohne weiteres abholzen und runterschnippeln.
- nach RIS hat 557/547 8 min Verspätung, es hätte also noch klappen können
- 557/547 holt Verspätung auf, und wartet nicht (er hätte max 7 Minuten warten müssen, Umstieg war bahnsteiggleich)
ICE 547/557 hätte mehr als die 7 Minuten warten müssen. Es gilt nämlich Ankunft des verspäteten Zuges + Übergangsszeit zum anderen Zug. Diese beträgt in Hannover 4 Minuten, wenn es bahnsteiggleich ist. Das gilt nicht, wenn innerhalb von 30 Minuten eine annähernd gleichwertige Verbindung besteht.
Der 2039 kam also um 13.38 Uhr an, plus die 4 Minuten Übergangszeit wäre ICE 557/547 frühestens um 13.42 Uhr abgefahren. Macht 11 Minuten Verspätung.
Zum Glück kam der IC 2010 hinterher, und zwar um 14.06 Uhr Uhr. Ankunft IC 2039 um 13.38 Uhr + 30 Minuten = 14.08 Uhr. Der IC 2010 fuhr um 14.06 Uhr ab = Bedingung einer "annähernd gleichwertigen Verbindung" erfüllt.
- nen Haufen reisender (geschätzt 50) ...
Geschätzte 50 Reisende (ziemlich sicher weniger, denn man verschätzt sich in manchen Umständen gern zu seinen Gunsten) sind kein "Haufen", wenn es 150 tatsächliche wären, ließe sich vielleicht darüber mal reden. Der 547/557 hätte auch dann nicht gewartet, eben wegen dem nachfolgenden 2010 und der damit erfüllten Bedingung innerhalb von 30 Minuten eine annähernd gleichwertige Verbindung zu haben.
...sitzen im sowieso schon vollen 2010, und kommen 42 Minuten verspätet in Berlin an, wo 557/547 die paar Minuten hätte rausholen können!
Die "paar Minuten hätte rausholen können"? Weißt Du wieviel Trassenprobleme das ergibt? Mit den 11 Minuten läuft der 557/547 auf den 143 spätestens Höhe Stendal auf. Also hätte der 143 warten müssen. Kurz danach kommt der 278 angebrettert und hätte dem 143 hinterherzuckeln müssen - und der 143 hätte an der Einfahrt Spandau wegen dem RE aus Wittenberge gestanden.
Mir ist sowas nicht ganz klar - und es fällt auch stark auf, dass die Anschlusserreichung reine Willkür ist ...
...was auch nur Außenstehende, die die Gegebenheiten nicht kennen, vermuten und deswegen solche ungerechtfertigten Vorwürfe wie diesen hier erheben:
...und stark korreliert mit der Intelligenz der diensthabenden TL ist.
Hier empfehle ich Dieter Nuhr.
Aber klar - Personal was nicht mitdenkt, und das Problem auf Zugpersonal und Bahnhofspersonal verlagert, ist natürlich billiger!
Noch eine Unterstellung, die einerseits schlichtweg falsch und andererseits auch nicht besser wird, wenn man vermeintlich das Zub und Bahnsteigpersonal in Schutz nimmt.
Leicht genervt,...
Warum? Du bist sauer, weil Du später angekommen bist - und keine müde Mark dafür siehst, weil 42 Minuten eben noch nicht einmal annähernd 60 Minuten sind.
Gruß, Ralf
PS: Ich nehme hier nicht die "böse Bahn" in Schutz, sondern komme ursprünglich aus dem Stellwerksdienst und kann eins und eins zusammenzählen. Ab 20 Minuten Verspätung sind tagsüber die Anschlüsse im Regelfall futsch. Ärgerlich, aber nicht zu ändern.
Wie in Hannover halt üblich :-(
Moin!
Die Begriffe "Hannover" und "Anschlusssicherung" sind bei der Bahn leider nicht kompatibel - und das ist schon länger so.
Das habe ich noch nicht bemerkt, was wohl auch daran liegt, daß ich etwas anders als der Rest denke.
PS: Das ganze richtet sich NICHT gegen einen Mitarbeiter in Hannover welcher hier Forenmitglied ist!
Der arbeitet meines Wissens ja auch nicht in der TP.
Gruß, Ralf
Anschlüsse in Hannover gestern und heute
Gestern mit 940/950 mit Umsteigen in 630 nach Bremen:
- Erst zum geplanten Abfahrtszeitpunkt in Berlin die Durchsage, dass der Zug 10 Min Verspätung hat, die hat sich dann auf 25 erhöht
Ja, manchmal passiert es, daß ein ICE bei der Abfahrt aus der Ausfahrgruppe kaputtgeht. Von Rummelsburg zum Ostbahnhof braucht man knapp 10 Minuten mit den Leerpark.
Ja, ich weiss! Aber es darf eben nicht passieren, wenn so etwas passiert, ist das dann entweder mangelnde Wartung, falsche Auslegung oder ähnliches. Sowas kann nur passieren, wenn ich auf Verschleiss warte, nicht, wenn ich vorausschauend warte!
- 630 stand erst mit wenig wenig Verspätung drin, dann mit ausreichend für den Anschluss. Trotzdem bekam der Zugchef 940 offensichtlich die falsche Info, dass 630 weg sei
Wie äußerte sich das? Sagte er den Zug gar nicht an oder dagte er, daß er nicht erreicht wird?
Er sagte, dass er nicht erreicht wird!
Fazit: Wenn ich mich nicht selbst informiert hätte, wäre es teuer geworden (da dann Verspätung über eine Stunde)
Für wen wäre es teuer geworden?
Für die Bahn, weil ich ja dann mehr als eine Stunde Verspätung am Zielort gehabt hätte!
Heute Rückfahrt mit 2039 und 557/547:
- 2039 hängt mit Böschungsbrand (und ich denke, das ist Bahnverschulden, bei vernünftigem Zuschnitt und Bewuchsplanung sollte dies kein Problem sein zumal die Temperaturen aktuell auch nicht so hoch sind) 25 min in Nienburg fest
Und wenn jemand am Bahndamm kokelt? Was ist vernünftiger Zuschnitt und Bewuchsplanung? Was sagen die ganzen Öko- und Umweltfuzzis dazu? Die Bahn darf nämlich nicht so ohne weiteres abholzen und runterschnippeln.
Was ich nicht begrüße!
- nach RIS hat 557/547 8 min Verspätung, es hätte also noch klappen können
- 557/547 holt Verspätung auf, und wartet nicht (er hätte max 7 Minuten warten müssen, Umstieg war bahnsteiggleich)
ICE 547/557 hätte mehr als die 7 Minuten warten müssen. Es gilt nämlich Ankunft des verspäteten Zuges + Übergangsszeit zum anderen Zug. Diese beträgt in Hannover 4 Minuten, wenn es bahnsteiggleich ist. Das gilt nicht, wenn innerhalb von 30 Minuten eine annähernd gleichwertige Verbindung besteht.Der 2039 kam also um 13.38 Uhr an, plus die 4 Minuten Übergangszeit wäre ICE 557/547 frühestens um 13.42 Uhr abgefahren. Macht 11 Minuten Verspätung.
Zum Glück kam der IC 2010 hinterher, und zwar um 14.06 Uhr Uhr. Ankunft IC 2039 um 13.38 Uhr + 30 Minuten = 14.08 Uhr. Der IC 2010 fuhr um 14.06 Uhr ab = Bedingung einer "annähernd gleichwertigen Verbindung" erfüllt.
2039 war nur um 25 Minuten verspätet, nicht um 30. Und eine annähernd gleichwertige Verbindung ist für micht nicht IC statt ICE mit 42 Minuten späterer Ankunft.
- nen Haufen reisender (geschätzt 50) ...
Geschätzte 50 Reisende (ziemlich sicher weniger, denn man verschätzt sich in manchen Umständen gern zu seinen Gunsten) sind kein "Haufen", wenn es 150 tatsächliche wären, ließe sich vielleicht darüber mal reden. Der 547/557 hätte auch dann nicht gewartet, eben wegen dem nachfolgenden 2010 und der damit erfüllten Bedingung innerhalb von 30 Minuten eine annähernd gleichwertige Verbindung zu haben.
...sitzen im sowieso schon vollen 2010, und kommen 42 Minuten verspätet in Berlin an, wo 557/547 die paar Minuten hätte rausholen können!
Die "paar Minuten hätte rausholen können"? Weißt Du wieviel Trassenprobleme das ergibt? Mit den 11 Minuten läuft der 557/547 auf den 143 spätestens Höhe Stendal auf. Also hätte der 143 warten müssen. Kurz danach kommt der 278 angebrettert und hätte dem 143 hinterherzuckeln müssen - und der 143 hätte an der Einfahrt Spandau wegen dem RE aus Wittenberge gestanden.
Wir mussten den 1005 aus Hamburg vorlassen, hat uns dann auch nochmal 5 Minuten gekostet...
Mir ist sowas nicht ganz klar - und es fällt auch stark auf, dass die Anschlusserreichung reine Willkür ist ...
...was auch nur Außenstehende, die die Gegebenheiten nicht kennen, vermuten und deswegen solche ungerechtfertigten Vorwürfe wie diesen hier erheben:
Ganz so aussenstehend bin ich nicht, ich fahre geschätzt mehrere 10.000 Kilometer im Jahr Bahn, und man kann sehr wohl sehen, dass da Entscheidungen verschieden getroffen werden, bei vergleichbaren Situationen!
...und stark korreliert mit der Intelligenz der diensthabenden TL ist.
Hier empfehle ich Dieter Nuhr.
Was exakt meinst Du von ihm - das ist ein weites Feld?
Aber klar - Personal was nicht mitdenkt, und das Problem auf Zugpersonal und Bahnhofspersonal verlagert, ist natürlich billiger!
Noch eine Unterstellung, die einerseits schlichtweg falsch und andererseits auch nicht besser wird, wenn man vermeintlich das Zub und Bahnsteigpersonal in Schutz nimmt.
Ich nehme die in Schutz, weil die im Regelfall am wenigsten dafür können und die Prügelknaben der Kunden sind. Und bei der Auffassung bleibe ich, dass die Intelligenz und die Fähigkeit zu vernetztem Denken leider sehr ungleich verteilt sind bei den Leuten, die solche Entscheidungen treffen.
Okay, wenn ich unbedingt auf den Zubs rumhacken soll: Der im 2039 hat nicht rumgefragt, wieviele Leute den Anschluß in Hannover nach Berlin benötigen!
Leicht genervt,...
Warum? Du bist sauer, weil Du später angekommen bist - und keine müde Mark dafür siehst, weil 42 Minuten eben noch nicht einmal annähernd 60 Minuten sind.
Das Geld ist mir als BC100-Besitzer ziemlich egal, die paar EUR sind die Rennerei nicht werd. Ich bin genervt, weil ich seit 4 Jahren beobachten kann, wie das System immer morscher wird und immer mehr auf den zahlenden Passagieren abgeladen wird!
PS: Ich nehme hier nicht die "böse Bahn" in Schutz, sondern komme ursprünglich aus dem Stellwerksdienst und kann eins und eins zusammenzählen. Ab 20 Minuten Verspätung sind tagsüber die Anschlüsse im Regelfall futsch. Ärgerlich, aber nicht zu ändern.
Ja und nein - es geht ja nicht darum, dass der Anschluß die 25 Minuten Verspätung mitgenommen hätte, sondern eben deutlich unter 10! Übergang wären ja normalerweise 17 Minuten gewesen!
Anschlüsse in Hannover gestern und heute
Ja, manchmal passiert es, daß ein ICE bei der Abfahrt aus der Ausfahrgruppe kaputtgeht. Von Rummelsburg zum Ostbahnhof braucht man knapp 10 Minuten mit den Leerpark.
Ja, ich weiss! Aber es darf eben nicht passieren, wenn so etwas passiert, ist das dann entweder mangelnde Wartung, falsche Auslegung oder ähnliches. Sowas kann nur passieren, wenn ich auf Verschleiss warte, nicht, wenn ich vorausschauend warte!
Klar doch, immer die gleiche Leier.
Entweder mangelnde Wartung oder falsche Auslegung oder irgendwas anderes böses. Zur vermeintlich falschen Auslegung: Als die Klimaanlagen konzipiert und gebaut wurden, schauten sich die Konstrukteure auch die Temperaturen der letzten Jahre an, Da sah man u.a. dieses: Die Sommer 1911, 1947, 1983 waren besonders heiß, also alle 36 Jahre. Deutschland liegt in der Klimazone, wo die Klimaanlagen für Temperaturen bis 35°C ausgelegt sind. Wozu sollte man dann stärkere einbauen, wenn man noch nicht einmal ahnte, daß zu Beginn des 21. Jahrhunderts die Temperaturen steil nach oben gehen?
Für wen wäre es teuer geworden?
Für die Bahn, weil ich ja dann mehr als eine Stunde Verspätung am Zielort gehabt hätte!
So? Teuer? Du schreibst doch weiter unten, daß Du ne BC 100 hast.
Und wenn jemand am Bahndamm kokelt? Was ist vernünftiger Zuschnitt und Bewuchsplanung? Was sagen die ganzen Öko- und Umweltfuzzis dazu? Die Bahn darf nämlich nicht so ohne weiteres abholzen und runterschnippeln.
Was ich nicht begrüße!
Die Bahn muß sich Vorgaben unterwerfen, die von der Politik gewollt, aber dennoch unsinnig sind. Das geht schon damit los, daß ein umweltfreundliches Verkehrsmittel Öko- und Mineralölsteuer löhnen muß.
- nach RIS hat 557/547 8 min Verspätung, es hätte also noch klappen können
- 557/547 holt Verspätung auf, und wartet nicht (er hätte max 7 Minuten warten müssen, Umstieg war bahnsteiggleich)
ICE 547/557 hätte mehr als die 7 Minuten warten müssen. Es gilt nämlich Ankunft des verspäteten Zuges + Übergangsszeit zum anderen Zug. Diese beträgt in Hannover 4 Minuten, wenn es bahnsteiggleich ist. Das gilt nicht, wenn innerhalb von 30 Minuten eine annähernd gleichwertige Verbindung besteht.
Der 2039 kam also um 13.38 Uhr an, plus die 4 Minuten Übergangszeit wäre ICE 557/547 frühestens um 13.42 Uhr abgefahren. Macht 11 Minuten Verspätung.
Zum Glück kam der IC 2010 hinterher, und zwar um 14.06 Uhr Uhr. Ankunft IC 2039 um 13.38 Uhr + 30 Minuten = 14.08 Uhr. Der IC 2010 fuhr um 14.06 Uhr ab = Bedingung einer "annähernd gleichwertigen Verbindung" erfüllt.
2039 war nur um 25 Minuten verspätet, nicht um 30.
Falsch verstanden.
25 Minuten des 2039 plus
4 Minuten Übergangszeit auf 547/557 = 11 Minuten Verspätung des 547/557 bei Abfahrt.
Ankunftszeit des verspäteten 2039 plus Wartezeit auf nächste Verbindung nach Berlin mit 2010 = unter 30 Minuten.
Und eine annähernd gleichwertige Verbindung ist für micht nicht IC statt ICE mit 42 Minuten späterer Ankunft.
Du steigst von einem Fernverkehrszug in einen anderen Fernverkehrzug um. Das IST annähernd gleichwertig. wenn der ICE soviel Verspätung gehabt hätte, daß Du auch 42 Minuten später in Berlin wärst: was dann?
Die "paar Minuten hätte rausholen können"? Weißt Du wieviel Trassenprobleme das ergibt? Mit den 11 Minuten läuft der 557/547 auf den 143 spätestens Höhe Stendal auf.
Wir mussten den 1005 aus Hamburg vorlassen, hat uns dann auch nochmal 5 Minuten gekostet...
Siehste, also doch Trassenprobleme in Spandau. Zugfolge. 1105 (so hieß die Kiste tatsächlich) war plan.
Mir ist sowas nicht ganz klar - und es fällt auch stark auf, dass die Anschlusserreichung reine Willkür ist ...
...was auch nur Außenstehende, die die Gegebenheiten nicht kennen, vermuten und deswegen solche ungerechtfertigten Vorwürfe wie diesen hier erheben:
Ganz so aussenstehend bin ich nicht, ...
Doch biste, weil kein DB-Mitarbeiter und schon gar nicht aus Transportleitung, Stellwerksdienst oder Zub.
...ich fahre geschätzt mehrere 10.000 Kilometer im Jahr Bahn, ...
Ich hatte vor vielen Jahren - als ich nur "rund um den Kirchturm" fuhr - meine absolvierten Jahreskilometerleistungen ausgerechnet, da kamen regelmäßig etwas über 2,5 Umrundungen der Erde zusammen - und zwar auf dem Äquator. Heute fahre ich nicht mehr nur "rund um den Kirchturm".
...und man kann sehr wohl sehen, dass da Entscheidungen verschieden getroffen werden, bei vergleichbaren Situationen!
Subjektives Empfinden, weil die Gegebenheiten stets anders und damit nicht vergleichbar sind.
Aber klar - Personal was nicht mitdenkt, und das Problem auf Zugpersonal und Bahnhofspersonal verlagert, ist natürlich billiger!
Noch eine Unterstellung, die einerseits schlichtweg falsch und andererseits auch nicht besser wird, wenn man vermeintlich das Zub und Bahnsteigpersonal in Schutz nimmt.
Ich nehme die in Schutz, weil die im Regelfall am wenigsten dafür können und die Prügelknaben der Kunden sind.
Davon merke ich nichts. Jeder im Unternehmen hat sich bestimmten Forderungen und Weisungen zu unterwerfen, auch die Kollegen der TP'en.
...Und bei der Auffassung bleibe ich, dass die Intelligenz und die Fähigkeit zu vernetztem Denken leider sehr ungleich verteilt sind bei den Leuten, die solche Entscheidungen treffen.
Soso, Du mußt es ja wissen. Solche Einstellung zeugt von grenzenloser Dummheit. Meine Meinung.
Okay, wenn ich unbedingt auf den Zubs rumhacken soll: Der im 2039 hat nicht rumgefragt, wieviele Leute den Anschluß in Hannover nach Berlin benötigen!
Die werden schon gewußt haben, daß der 547/557 sowieso nicht wartet. Die TP wird ihnen das von sich aus mitgeteilt haben.
Warum? Du bist sauer, weil Du später angekommen bist - und keine müde Mark dafür siehst, weil 42 Minuten eben noch nicht einmal annähernd 60 Minuten sind.
Das Geld ist mir als BC100-Besitzer ziemlich egal, die paar EUR sind die Rennerei nicht werd. Ich bin genervt, weil ich seit 4 Jahren beobachten kann, wie das System immer morscher wird und immer mehr auf den zahlenden Passagieren abgeladen wird!
Wende Dich an Deinen zuständigen Bundestagsabgeordneten, damit er sich stark macht, daß die Fehler der Privatisierung der DB rückgängig gemacht und die DB mit ordentlich Geld versorgt wird, um endlich ihren Versorgungsauftrag erfüllen zu können.
PS: Ich nehme hier nicht die "böse Bahn" in Schutz, sondern komme ursprünglich aus dem Stellwerksdienst und kann eins und eins zusammenzählen. Ab 20 Minuten Verspätung sind tagsüber die Anschlüsse im Regelfall futsch.
Ja und nein - es geht ja nicht darum, dass der Anschluß die 25 Minuten Verspätung mitgenommen hätte, sondern eben deutlich unter 10! Übergang wären ja normalerweise 17 Minuten gewesen!
Es sind nicht "deutlich unter 10 Minuten", sondern 11 Minuten! Du weißt auch nicht - im Gegensatz zu mir und anderen DB-Mitarbeitern - was da noch so hinten dran hängt!
Angenommen der 547/557 hätte gewartet, dann wäre er mit +11 Minuten abgefahren, diversen anderen Zügen hinten drauf gelaufen und hätte von der Zeit nix wettmachen können. Er kommt also mit +10 Minuten im Ostbahnhof an. Nachdem alle Reisenden ausgestiegen sind, geht das Zub nochmals durch den Zug und guckt, ob nicht etwas liegengeblieben ist, öffnet alle Schränke und WC-Räume, schließt alle Türen und steigt dann auch aus. Planmäßig vorgesehen Zeit: 9 Minuten. Das Zub beeilt sich aber, weil es weiß, daß der Zug gebraucht wird und so ist nach 5 Minuten alles erledigt. Die Ausfahrt steht schon, der Zug fährt runter ins Werk. Vom Ostbahnhof bis ins Betriebswerk braucht der Zug 9 Minuten. Dann steht er aber noch lange nicht da wo er hin muß, sondern erst einmal in der Einfahr-/Ausfahrgruppe.
Vorziehen in die Behandlungsanlage dauert ca. 10 Minuten.
Der 547/557 muß gereinigt und mit neuer Ware bestückt werden. Dazu der Zug in die Halle einfahren weil der 30er Teil nur eine Nachlieferung, der 20er aber einen Komplettausch bekommt.
Macht weitere 5 Minuten, bis der Zug im entsprechenden Hallengleis steht, da er nur halbe Schrittgeschwindigkeit (ca. 2 km/h) fahren darf.
Komplettausch bedeutet, daß alle Trolleys (2 Trockentrolleys, 3 Kühltrolleys, sämtliche Getränke Kisten, die Ware aus der Tiefkühlung und aus der Schauvitrine, sowie der Müll ausgeladen werden müssen. -und dann kommt alles neu herein: 2 Trockentrolleys, 3 Kühltrolleys (gleich in die Kühlung) die vorgesehene Anzahl an Getränkekisten, die benötigten Premix-Fässer, das M+E (Pappbecher, Deckel, usw. eingeladen und verstaut werden. Ggf. wird noch eine neue CO2-Flasche angeschlossen. Dann dauert es nicht lange und der Zug muß in die Ausfahrgruppe zurück, um dann neu zu starten.
Dann rechnen wir mal:
15.29 verspätete Ankunft 547 im Ostbahnhof
15.34 Abrüsten des Zub beendet
15.35 Abfahrt des Leerparks nach Rummelsburg
15.44 Ankunft in der Einfahrgruppe ICE WErk
15.54 Halt vor Triebzughalle
16.00 Ankunft und Halt auf Behandlungsgleis in der Halle
17.00 Abfahrt aus Triebzughalle
17.05 Zug ist aus Triebzughalle raus und zieht in Ausfahrgruppe vor
17.15 Ankunft Ausfahrgruppe ICE-Werk und technische Vorbereitung des Zuges Bremsproben usw.)
17.27 Abfahrt als Leerzug zum Ostbahnhof
17.38 Ankunft Ostbahnhof = Bereitstellung als 844/854
Das heißt also, daß der Zug eine knappe Stunde im ICE-Werk ist, um gesäubert, neu bestückt und kleinere Schäden behoben werden können. Und dann gibts ein größeres Problem, was ggf. ein paar wenige Minuten mehr benötigt. Schon schreien oben im Ostbahnhof und Hauptbahnhof Reisende wie Du "Scheiß Bahn, kann noch nicht einmal den Zug pünktlich bereitstellen!" Und das nur, weil Leute wie Du unbedingt ihren ICE bekommen wollen, auch wenn hinterher noch was fährt.
Ist das nicht schlimm, wenn man von der Uhr gejagt wird?
Gruß, Ralf
Anschlüsse in Hannover gestern und heute
ach Ralf:
[ ] du hast verstanden, dass Dienstleistung von Dienen und Leisten kommt!
Anschlüsse in Hannover gestern und heute
Hi,
der Anschluss von ICE 940 zu 630 wurde nicht vorgemeldet, daher gab es keine Bearbeitung und es wurde keine Info für diesen Anschluss von der Transportleitung verschickt!
Soviel zum Fehlverhalten der Mitarbeiter in der TP'
IC 2039 stan wegen Böschungsbrand und ist mit +26 abgefahren, bis Hannover waren es nur noch 24 Minuten.
DasProblem ist, dass DB Netz eine gewisse Vorlaufzeit benötigt um den Anschluss zu bearbeiten und man sagt das dies bis 20 Minuten vor Abfahrt des Anschlusszuges die Entscheidung durch die TP getroffen werden muss.
Eine weitere Richtlinie von DB Netzbesagt, dass wenn innerhalb von 30 Minuten eine gleichwertige Verbindung besteht die Wartezeit 0 Minuten beträgt.
(Daran müssen sich alle EVU halten!)
Ralf hat ja schon ausführlich beschrieben welche Trassenkonflikte bei 10 Minuten Wartezeit entstehen und da ist ein Warten von 10 Minuten nicht möglich!
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
Anschlüsse in Hannover gestern und heute
Hi,
der Anschluss von ICE 940 zu 630 wurde nicht vorgemeldet, daher gab es keine Bearbeitung und es wurde keine Info für diesen Anschluss von der Transportleitung verschickt!
Soviel zum Fehlverhalten der Mitarbeiter in der TP'
Interessant: Wie konnte dann die Durchsage "konnte leider nicht warten" entstehen?
IC 2039 stan wegen Böschungsbrand und ist mit +26 abgefahren, bis Hannover waren es nur noch 24 Minuten.
DasProblem ist, dass DB Netz eine gewisse Vorlaufzeit benötigt um den Anschluss zu bearbeiten und man sagt das dies bis 20 Minuten vor Abfahrt des Anschlusszuges die Entscheidung durch die TP getroffen werden muss.Eine weitere Richtlinie von DB Netzbesagt, dass wenn innerhalb von 30 Minuten eine gleichwertige Verbindung besteht die Wartezeit 0 Minuten beträgt.
(Daran müssen sich alle EVU halten!)
Mir gefällt halt die Definition von "gleichwertig" nicht so wirklich ;)
Ralf hat ja schon ausführlich beschrieben welche Trassenkonflikte bei 10 Minuten Wartezeit entstehen und da ist ein Warten von 10 Minuten nicht möglich!
Tja. Danke Alexander übrigens für deine pragmatische Antwort. Ich schreibe hier ja tatsächlich als interessierter Kunde mit diversen Hintergrundinformationen - und das eben auch, weil ich weiss, dass durchaus Leute an Stellen hier mitlesen, die an diese Informationen sonst nicht kommen.
Ich finde es dann halt echt schade, wenn mein Interesse mit Sätzen wie "Du kannst die Hintergründe nicht beurteilen" abgebügelt wird.
Ich könnte mich auch einfach hinsetzen, nix tun und nix ändern - und hat man das Interesse, die Zusammenhänge zu verstehen, ist es einigen Bahnern wohl auch nicht recht.
Und "meine" Abgeordneten sind derzeit die Herren Liebich, Thierse und Lindner. Ob die sich da so zuständig fühlen? ;)
Generell sollte mich nämlich als Kunde nicht interessieren, was im Hintergrund passiert. Der durchschnittliche Bahnfahrer denkt sich nur "System morsch, das nächstemal fliege ich wieder oder nehme das Auto".
Und das kann nicht gewollt sein!
Anschlüsse in Hannover gestern und heute
ach Ralf:
[ ] du hast verstanden, dass Dienstleistung von Dienen und Leisten kommt!
[x] ich habe verstanden, dass Dienstleistung von Dienen und Leisten kommt - aber nicht um jeden Preis.
Man darf nicht hunderte Reisende verärgern und die Folgeleistung eines Zuges später abfahren, nur damit ein paar wenige Reisende auf der Vorleistung glücklich und zufrieden sind. Die Verhältnismäßigkeit muß gewahrt bleiben. Bei 30 Minuten Verspätung meines Zuges melde ich auch keine Reisende mehr zu irgendwelchen planmäßigen Anschlußzügen vor, wenn diese pünktlich sind. Die Absage wäre sowieso gekommen. Da verhandle ich lieber, was sonst noch außerplanmäßig geht und was nicht. Davon haben die Reisenden mehr, besonders weil die Kollegen in der TP merken, daß ich schon weiß, was geht - und was nicht. Ich gucke mir nämlich auch immer das Umfeld der gewünschten Züge an und kann vorher abschätzen, ob mein Ansinnen Erfolg haben wird oder nicht.
Gruß, Ralf
Anschlüsse in Hannover gestern und heute
Manche ZUBs hier im Forum haben einfach eine viel zu stark getönte Brille auf, man hat fast das Gefühl, dass sie von der DB dafür bezahlt werden, mangelhafte Leistungen zu verteidigen.
Ein paar Kostproben aus den Beiträgen von liebe70:
"IC und ICE sind annährend gleichwertige Fernverkehrszüge"
Komisch, warum grenzt die DB den ICE dann in ihrer Werbung so schön ab?!
"Ab 20 Minuten sind Anschlüsse in der Regel futsch"
In Hannover sind Anschlüsse schon bei 3 Minuten futsch, weil die TP schlicht zu doof ist, einige Züge auch nur eine Minute warten zu lassen. Schon selbst öfters erlebt.
"So? Teuer? Du schreibst doch weiter unten, dass du eine BC 100 hast"
Hier kapiert der Autor noch nichtmal, dass das vielleicht die letzte BC 100 sein könnte, die man an den Kunden verkauft hat. Das wird dann erst recht teuer.
"und die DB mit ordentlich Geld versorgt wird, um endlich ihren Versorgungsauftrag erfüllen zu können."
Das bekommt sie jetzt auch schon, nur nicht aus Steuermitteln, sondern aus völlig überteuerten Fahrkarten, die auch noch Millionengewinne einbringen.
"Ist das nicht schlimm, wenn man von der Uhr gejagt wird?"
Eigentor, ja ist es, aber 10 Minuten im Werk sind nicht so schlimm, da man mit ausreichend Personal auch einige Arbeiten parallel machen kann, wie z.B. die Klimaanlage reparieren und das Bord Restaurant bestücken. Mal wieder fast eine Dreiviertelstunde zu spät zu sein ist verdammt ärgerlich, zumal es immer häufiger vorkommt.
Es wäre demnächst einfach mal besser, wenn auch du zugeben könntest, dass im Konzern nicht alles rund läuft.
Der Kunde ist schließlich König, nur nicht bei der DB.
Würden die Tickets die Hälfte kosten, könnte man noch sagen, dass die Sache in Ordnung geht, aber bei Fahrpreisen von z.B. 80€ für eine einfache Fahrt Köln-Hamburg in einem Ex-IR-Wagen finde ich schon frech.
Anschlüsse in Hannover gestern und heute
Eine weitere Richtlinie von DB Netzbesagt, dass wenn innerhalb von 30 Minuten eine gleichwertige Verbindung besteht die Wartezeit 0 Minuten beträgt.
Ist es dann auch so, dass, wenn z.B. der IC aus Hamburg verspätet in Köln eintrifft, der ICE nach München/Basel am Bahnsteig gegenüber nicht warten wird,
da man auch einfach bis Frankfurt in dem IC, der ja eine annähernd gleichwertige Verbindung darstellt, sitzen bleiben könnte?
Genauso sieht es in Dortmund mit den IC aus Hamburg aus, die über Wuppertal und Hagen fahren, hier wartet der andere IC/ICE eigentlich auch immer obwohl 10 Minuten später auch ein RE nach Bochum, Essen und Co fährt.
(Ein RE muss zum IC annähernd gleichwertig sein, da ja auch ein IC annähernd gleichwertig zum ICE ist)
Beide Fälle treten aber fast nie ein, es wird eigentlich immer gewartet, von daher ist es meiner Auffassung nach schon so, dass es in Hannover immer schlechter klappt als anderswo.
Anschlüsse in Hannover gestern und heute
der Anschluss von ICE 940 zu 630 wurde nicht vorgemeldet, daher gab es keine Bearbeitung und es wurde keine Info für diesen Anschluss von der Transportleitung verschickt!
Soviel zum Fehlverhalten der Mitarbeiter in der TP'
Interessant: Wie konnte dann die Durchsage "konnte leider nicht warten" entstehen?
Weil der Zf es so ansagte. Ist in meinen Augen eine billige Ausrede, denn damit ist er aus dem Schneider obwohl er nicht handelte.
IC 2039 stan wegen Böschungsbrand und ist mit +26 abgefahren, bis Hannover waren es nur noch 24 Minuten.
DasProblem ist, dass DB Netz eine gewisse Vorlaufzeit benötigt um den Anschluss zu bearbeiten und man sagt das dies bis 20 Minuten vor Abfahrt des Anschlusszuges die Entscheidung durch die TP getroffen werden muss.
Eine weitere Richtlinie von DB Netzbesagt, dass wenn innerhalb von 30 Minuten eine gleichwertige Verbindung besteht die Wartezeit 0 Minuten beträgt.
(Daran müssen sich alle EVU halten!)
Mir gefällt halt die Definition von "gleichwertig" nicht so wirklich ;)
Wem gefällt die schon? Wir müssen aber irgendwo einen Schnitt machen, weil sonst der komplette Taktfahrplan durcheinander gerät. Das hat manchmal Auswirkungen in ganz Europa.
Ralf hat ja schon ausführlich beschrieben welche Trassenkonflikte bei 10 Minuten Wartezeit entstehen und da ist ein Warten von 10 Minuten nicht möglich!
Tja. Danke Alexander übrigens für deine pragmatische Antwort. Ich schreibe hier ja tatsächlich als interessierter Kunde mit diversen Hintergrundinformationen - und das eben auch, weil ich weiss, dass durchaus Leute an Stellen hier mitlesen, die an diese Informationen sonst nicht kommen.
Ich finde es dann halt echt schade, wenn mein Interesse mit Sätzen wie "Du kannst die Hintergründe nicht beurteilen" abgebügelt wird.
Wird es das? Ich erkläre gern jedem die Zusammenhänge und Hintergründe, aber wenn jemand kommt und die Kollegen niedermacht, obwohl die nicht so dürfen wie sie gern würden und auch könnten. Die dann ganz einfach mal als "unintelligent" zu verunglimpfen... :-(
Ich könnte mich auch einfach hinsetzen, nix tun und nix ändern - und hat man das Interesse, die Zusammenhänge zu verstehen, ist es einigen Bahnern wohl auch nicht recht.
Ich habe mich schon mit einigen Usern getroffen und habe Zusammenhänge erklärt und Einblick gegeben in das System Bahn. Ich habe mich deswegen auch mit anderen Leuten getroffen. Je mehr wissen, was geht und was nicht - und warum was nicht geht, desto mehr haben ein klein wenig mehr Verständnis. Davon haben alle etwas. Hast Du es bereits probiert, Dich mit Eisenbahnern zu unterhalten und zu fragen, warum bestimmte Dinge so sind wie sie sind? Vielleicht erzählen sie Dir auch, was sie davon halten?
Und "meine" Abgeordneten sind derzeit die Herren Liebich, Thierse und Lindner. Ob die sich da so zuständig fühlen? ;)
Probier es mal, kann ja nicht jeder mit Gregor Gysi Glück haben. ;-)
Generell sollte mich nämlich als Kunde nicht interessieren, was im Hintergrund passiert. Der durchschnittliche Bahnfahrer denkt sich nur "System morsch, das nächstemal fliege ich wieder oder nehme das Auto".
Und das kann nicht gewollt sein!
Ich weiß so langsam nicht mehr was von wem gewollt ist - und was nicht.
Gruß, Ralf
Der böse, böse, arrogante, rosarote Brilleträger liebe70
Manche ZUBs hier im Forum haben einfach eine viel zu stark getönte Brille auf, man hat fast das Gefühl, dass sie von der DB dafür bezahlt werden, mangelhafte Leistungen zu verteidigen.
Schreib doch gleich, daß Du mich meinst. Soviele Zub gibts hier nicht.
Ein paar Kostproben aus den Beiträgen von liebe70:
Siehste, geht doch.
"IC und ICE sind annährend gleichwertige Fernverkehrszüge"
Das steht so in der Ril 4230 drin, Alexander kann Dir erklären, was das ist.
Komisch, warum grenzt die DB den ICE dann in ihrer Werbung so schön ab?!
Weil es Werbung ist? Dort werden doch immer alle Vorzüge aufgezählt!
"Ab 20 Minuten sind Anschlüsse in der Regel futsch"
Eigne Erfahrungswerte.
In Hannover sind Anschlüsse schon bei 3 Minuten futsch, weil die TP schlicht zu doof ist, einige Züge auch nur eine Minute warten zu lassen. Schon selbst öfters erlebt.
Subjektive Unterstellung weil Du die o.g. Richtlinie nicht kennst. Was die TP in Hannover darf - und was nicht, wurde hier schon mehrfach erklärt.
"So? Teuer? Du schreibst doch weiter unten, dass du eine BC 100 hast"
Hier kapiert der Autor noch nichtmal, dass das vielleicht die letzte BC 100 sein könnte, die man an den Kunden verkauft hat. Das wird dann erst recht teuer.
Wenn Du meinst...
"und die DB mit ordentlich Geld versorgt wird, um endlich ihren Versorgungsauftrag erfüllen zu können."
Stimmt.
Das bekommt sie jetzt auch schon, nur nicht aus Steuermitteln, sondern aus völlig überteuerten Fahrkarten, die auch noch Millionengewinne einbringen.
Falsch. Siehe weiter unten. Andere Verkehrsträger werden weitaus intensiver und mehr oder weniger offensichtlich subventioniert.
"Ist das nicht schlimm, wenn man von der Uhr gejagt wird?"
Eigentor, ja ist es, aber 10 Minuten im Werk sind nicht so schlimm, da man mit ausreichend Personal auch einige Arbeiten parallel machen kann, wie z.B. die Klimaanlage reparieren und das Bord Restaurant bestücken. Mal wieder fast eine Dreiviertelstunde zu spät zu sein ist verdammt ärgerlich, zumal es immer häufiger vorkommt.
Sonntagnachmittag? Die meisten haben da alle Zeit der Welt. Wenn ich sehe, wer da alles im Stau auf der Autobahn steht... Erst gestern wieder gesehen, als ich unterwegs war.
Es wäre demnächst einfach mal besser, wenn auch du zugeben könntest, dass im Konzern nicht alles rund läuft.
Wenn Du mal googlen würdest, bekämst Du etliche kritische Berichte von mir zu lesen. Stehen ja genug im Internet drin. Aber das paßt wohl nicht in Dein Weltbild. Hätte ich gewußt, daß meine kritischen Aussagen zur Bahn heute so gefragt sind, hätte ich sie mir beim damaligen Personalgespräch geben lassen, drucken - und als Buch herausgegeben.
Der Kunde ist schließlich König, nur nicht bei der DB.
Der Kunde will König sein, vergißt aber gern, daß er auch ein paar Pflichten hat - auch bzw. gerade als König.
Würden die Tickets die Hälfte kosten, könnte man noch sagen, dass die Sache in Ordnung geht, aber bei Fahrpreisen von z.B. 80€ für eine einfache Fahrt Köln-Hamburg in einem Ex-IR-Wagen finde ich schon frech.
Wenn die Bahn Öko-, Mineralöl- und Mehrwertsteuer bezahlen muß - und die Luftverkehrsunternehmen nicht, dann finde ich das noch frecher, und zwar vom Eigentümer der DB!
Gruß, Ralf
Anschlüsse in Hannover gestern und heute
Hallo sebastian-berlin,
auf die teilweise verunglimpfenden Äußerungen gegenüber Mitarbeitern der DB möchte ich nicht weiter eingehen, ich glaube damit stellst du dich nur selber ins Abseits.
Wer hier mal die Suchfunktion benutzt wird hier einiges zum Thema Anschlussprocedere finden, da dieses Thema immer wieder mal aufkommt.
Leider wird halt von den meisten Reisenden die Übergangszeit nicht beachten und behauptet wird dann immer der Zug hätte nur 1 Minute warten müssen, was in den meisten Fällen natürlich absoluter Blödsinn ist, da sie unter Umständen noch nicht einmal in der Zeit aus dem Zug gestiegen wären.
Ein Taktfahrplan lässt halt nur ein gewisses Maß an Wartezeit zu, weil sonst im nächsten Knoten wieder Anschlusskonflikte entstehen, die man in der Regel aus dem Zug nicht erkennen kann und sowieso das subjektive Empfinden "meines Zuges" höher ist als wenn man von neutraler Seite herangeht.
Ein weiterer Fakt im System des Nichtwartens ist schlicht und ergtreifend die Bahnreform. Die Besteller der Regionalleistungen wollen in der Regel einen pünktlichen Betrieb gewährleistet wissen. Da passt ein Warten auf Anschlussreisende von 10 Minuten halt nicht in die Philosophie, da die vermeintliche Gutleistung für den Reisenden für den Besteller eine Schlechtleistung darstellt und diese auch durch Abzüge bei den Bestellerentgelten "bestraft" wird. So entstehen halt in Deutschland Kuriositäten, dass 100 Reisende auf dem Umsteigebahnsteig stehen und der Anschlusszug fast leer aber pünktlich abgefahren ist.
Solche Hintergrundinfos weiß der normale Bahnfahrer in der Regel nicht,wenn er dann zum verbalen Rundumschlag ausholt.
Persönlich hast du dich aber bei mir ins Abseits gestellt, da offensichtlich jede entstehende Störung, die durchaus auch mal bei einer Ausfahrt aus einem Betriebshof entstehen kann, mit fehlender Wartung etc und hätte man alles im Vorfeld sehen können. Ich empfehle dir sich auch mal mit Automechanikern und der ihren Leiden von heute zu beschäftigen.
Also nix mit rosa Brille wie bei User "ICE 615" etc, einfach manchmal versuchen den Ball etwas flach zu halten.
Anschlüsse in Hannover gestern und heute
Hallo Sebastian,
[ ] du hast verstanden, dass Dienstleistung von Dienen und Leisten kommt!
Soviel ich Ralf verstanden habe, hat er das verstanden.
Und er hat versucht, Dir zu erklären, dass die DB etlichen tausend Kunden gleichzeitig dienen und leisten muss - und dass das, was konkret Du in diesem Fall als Kunde erwartet hättest, eben nicht möglich gewesen wäre, ohne zahllosen anderen Kunden damit zu schaden. Was ist daran so verachtenswert?
Und ja: Anderen (seien es Zubs, Mitarbeiter der TP, der Netzleitzentrale oder wer auch immer) Dummheit zu unterstellen, nur weil Du eine Entscheidung von ihnen nicht verstehst, ist kein guter Diskussionsstil.
Schöne Grüße
Daniel
Anschlüsse in Hannover gestern und heute
Und ja: Anderen (seien es Zubs, Mitarbeiter der TP, der Netzleitzentrale oder wer auch immer) Dummheit zu unterstellen, nur weil Du eine Entscheidung von ihnen nicht verstehst, ist kein guter Diskussionsstil.
Tja, leider so üblich in der ICH-Gesellschaft... :/
--
bye, Dan
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Meine Fotos im Netz - http://www.dans-photos.net/
Der böse, böse, arrogante, rosarote Brilleträger liebe70
Wenn die Bahn Öko-, Mineralöl- und Mehrwertsteuer bezahlen muß - und die Luftverkehrsunternehmen nicht, dann finde ich das noch frecher, und zwar vom Eigentümer der DB!
Mehrwertsteuer muß ein Luftverkehrsunternehmen auch bezahlen. Und um unnötigen den Einsatz des "Klugscheißermodus" zu vermeiden, füge ich gleich an, daß ich ausschließlich in DE erbrachte Leistungen betrachte.
heinz
P.S.
Es nimmt schon Züge von Realsatire an, was in diesem Thread abgeht.
Anschlüsse in Hannover gestern und heute
Hallo sebastian-berlin,
auf die teilweise verunglimpfenden Äußerungen gegenüber Mitarbeitern der DB möchte ich nicht weiter eingehen, ich glaube damit stellst du dich nur selber ins Abseits.
Wer hier mal die Suchfunktion benutzt wird hier einiges zum Thema Anschlussprocedere finden, da dieses Thema immer wieder mal aufkommt.Leider wird halt von den meisten Reisenden die Übergangszeit nicht beachten und behauptet wird dann immer der Zug hätte nur 1 Minute warten müssen, was in den meisten Fällen natürlich absoluter Blödsinn ist, da sie unter Umständen noch nicht einmal in der Zeit aus dem Zug gestiegen wären.
Schön, Mario, dass Du mir vorwirfst, dass ich mich interessiere ;)
Ein Taktfahrplan lässt halt nur ein gewisses Maß an Wartezeit zu, weil sonst im nächsten Knoten wieder Anschlusskonflikte entstehen, die man in der Regel aus dem Zug nicht erkennen kann und sowieso das subjektive Empfinden "meines Zuges" höher ist als wenn man von neutraler Seite herangeht.
Die neutrale Stelle ist nicht der Punkt. Es gibt eine allgemeingültige Definition von Qualität, und das ist nicht mehr oder weniger als "die Einhaltung des Leistungsversprechens"
Bitte scharf nachdenken!
Ein weiterer Fakt im System des Nichtwartens ist schlicht und ergtreifend die Bahnreform. Die Besteller der Regionalleistungen wollen in der Regel einen pünktlichen Betrieb gewährleistet wissen. Da passt ein Warten auf Anschlussreisende von 10 Minuten halt nicht in die Philosophie, da die vermeintliche Gutleistung für den Reisenden für den Besteller eine Schlechtleistung darstellt und diese auch durch Abzüge bei den Bestellerentgelten "bestraft" wird. So entstehen halt in Deutschland Kuriositäten, dass 100 Reisende auf dem Umsteigebahnsteig stehen und der Anschlusszug fast leer aber pünktlich abgefahren ist.
Schön. Aber wenn die Bahn den Laden sich so von der Politik runterwirtschaften lässt, anstatt (wie alle anderen auch) Lobbyarbeit zu leisten (ich finde es persönlich ekelhaft, dass das erforderlich ist, aber so is das System), dann braucht sie sich nich wundern. Ich erwarte ja nix ungewöhnliches, sondern nur, für das Geld die Leistung zu bekommen, die versprochen ist (und das ist in der Regel der Fahrplan!)
Solche Hintergrundinfos weiß der normale Bahnfahrer in der Regel nicht,wenn er dann zum verbalen Rundumschlag ausholt.
Danke für die Belehrung, die Besserwisserquote ist hier halt doch zu hoch. Ich werde hier permanent belehrt dafür, dass ich Wissen aus Gesprächen mit durchaus kompetenten Leuten einbringe, so frei nach dem Motto: "Du bist kein Bahmitarbeiter, Du hast keine Ahnung, halt die Fresse"
Persönlich hast du dich aber bei mir ins Abseits gestellt, da offensichtlich jede entstehende Störung, die durchaus auch mal bei einer Ausfahrt aus einem Betriebshof entstehen kann, mit fehlender Wartung etc und hätte man alles im Vorfeld sehen können. Ich empfehle dir sich auch mal mit Automechanikern und der ihren Leiden von heute zu beschäftigen.
Meine Schilderung war exemplarisch! Beispiel: Wie kann es sein, dass bis 2 Minuten NACH Abfahrt in Berlin Hbf niemand weiss, dass der Zug 25 Minuten Verspätung hat. Wenn ich schon ein Unternehmen so morsch wirtschafte, bei all der öffentlichen Kritik, dann muss ich wenigstens zusehen, dass der Informationsfluss mehr als optimum ist - das bin ich den zahlenden Kunden schuldig. Als Alternative hänge ich einen Fahrplan aus, wo überall bei den Zeiten "ca.", oder "+ - 25 Minuten" steht!
Also nix mit rosa Brille wie bei User "ICE 615" etc, einfach manchmal versuchen den Ball etwas flach zu halten.
Nein, nicht bei dem Preisniveau und bei den permanenten Fehlleistungen.
Und - ja - mir ist klar, dass das alles dem sinnfreien, zum Glück nicht stattgefundenden Börsengang geschuldet ist.
Aber die realsatirischen Situationen führen alles Gelaber auf Seiten des Managements ad Absurdum!
Legendär: Sichtanschlüsse
Ein weiterer Fakt im System des Nichtwartens ist schlicht und ergtreifend die Bahnreform. Die Besteller der Regionalleistungen wollen in der Regel einen pünktlichen Betrieb gewährleistet wissen. Da passt ein Warten auf Anschlussreisende von 10 Minuten halt nicht in die Philosophie, da die vermeintliche Gutleistung für den Reisenden für den Besteller eine Schlechtleistung darstellt und diese auch durch Abzüge bei den Bestellerentgelten "bestraft" wird. So entstehen halt in Deutschland Kuriositäten, dass 100 Reisende auf dem Umsteigebahnsteig stehen und der Anschlusszug fast leer aber pünktlich abgefahren ist.
Ja diese legendären Sichtanschlüsse bemerke ich seit Jahren doch recht regelmäßig. In Eisenach sind die manchmal Gang und Gebe, wobei kurioserweise sich der Anschluss nach Bad Salzungen seit der Übernahme durch die STB verbessert haben. Subjektiv wird seit einiger Zeit häufiger gewartet, obwohl das eine eingleisige Strecke ist und damit verbunden es Zwänge gibt... z.B. die Kreuzung der Züge aus Eisenach und Bad Salzungen in Marksuhl.
Wenn aber innerhalb von 30 min eine adäquate Alternativverbindung existiert, dann würde ich die wohl ohne zu meckern nehmen, weil auf den meisten deutschen Linien ja kaum mehr als ein 1h-Takt herrscht und eine Anschlussverspätung von 30 min eher traumhaft wäre.
Cest la vie
Meine Schilderung war exemplarisch! Beispiel: Wie kann es sein, dass bis 2 Minuten NACH Abfahrt in Berlin Hbf niemand weiss, dass der Zug 25 Minuten Verspätung hat. Wenn ich schon ein Unternehmen so morsch wirtschafte, bei all der öffentlichen Kritik, dann muss ich wenigstens zusehen, dass der Informationsfluss mehr als optimum ist - das bin ich den zahlenden Kunden schuldig. Als Alternative hänge ich einen Fahrplan aus, wo überall bei den Zeiten "ca.", oder "+ - 25 Minuten" steht!
Verspätungen besitzen keine SOLL-Werte sondern nur IST-Werte. Wenn ein Zug einen Bahnhof mit 25 min Verspätung verlässt, so kann man nicht automatisch davon ausgehen, dass er den nächsten Bahnhof mit ebenso 25 min Verspätung erreicht.
Im Normalfall, wenn keine weiteren Störungen auftreten, wird die Verspätung im Laufe der Fahrt etwas geringer werden, da alle Fahrpläne großzügig Zeitreserven enthalten. (Beispiel: Leipzig-Nürnberg und Leipzig-Frankfurt haben eine Zeitreserve von 25 min, die nur momentan nicht genutzt wird, weil man dafür bogenschnell fahren müsste, was aktuell nicht geht.)
Die Verspätung kann durch neue Störungen oder Folgestörungen (Trassenkonflikte) auch noch vergrößert werden, dass man aber nicht im Voraus nicht auf die Minute genau abschätzen.
Du hast halt großes Pech gehabt, dass die Verspätung gerade in dem Bereich lag, wo gerade so nicht mehr gewartet wurde. 2-3 min weniger Verspätung und du hättest deinen Anschluss noch bekommen.. Cest la vie.. soetwas passiert halt mal.
Und ein IC-Zug ist wirklich ein gleichwertiger Ersatz für einen IC, weil auf den betreffenden Strecken der Fahrzeitunterschied im einstelligen Minutenbereich liegt und die Qualität und der Komfort der modernen IC-Wagen durchaus gleichwertig mit denen eines ICE-Wagens ist.
Die sinnvollste Möglichkeit wäre es höchstens gewesen den Fahrpreisunterschied zwischen Produktkategorie A und Produktkategorie B zurück zu fordern, da du anstelle eines ICE den günstigeren IC nehmen musstest.
Böschungsbran nicht automatisch Bahnverschulden
- 2039 hängt mit Böschungsbrand (und ich denke, das ist Bahnverschulden, bei vernünftigem Zuschnitt und Bewuchsplanung sollte dies kein Problem sein zumal die Temperaturen aktuell auch nicht so hoch sind) 25 min in Nienburg fest
Kein Bahnverschulden, weil Böschungsbrände sich nicht nach dem Bewuchs richten.
Das Problem ist die Rauchentwicklung und dadurch die Gefahr der Rauchgasvergiftung der Passagiere und die abnehmende Sicht des Tf auf Signale, was auf einer PZB-Strecke nicht ganz unproblematisch ist, weil dann nur Schritttempo möglich wäre.
Ob dieser Böschungsbrand Bahnverschulden war, weiß ich nicht, müsste man mal recherchieren. Wenn irgendein Fahrgast oder Idiot eine Kippe in die Böschung geworden hätte, dann wäre es z.B. höhere Gewalt.
Bahnverschulden sind nur Böschungsbrände durch defekte elektrische Anlagen (Oberleitungsstörungen) oder Funken vom Zug.
Cest la vie
Die sinnvollste Möglichkeit wäre es höchstens gewesen den Fahrpreisunterschied zwischen Produktkategorie A und Produktkategorie B zurück zu fordern, da du anstelle eines ICE den günstigeren IC nehmen musstest.
Das geht problemlos. Ich habe mir jeweils die Nutzung des IC auf dem ICE-Fahrschein durch den Zub bescheinigen lassen und bekam im RZ anstandslos den Differenzpreis erstattet.
heinz
Cest la vie
Die sinnvollste Möglichkeit wäre es höchstens gewesen den Fahrpreisunterschied zwischen Produktkategorie A und Produktkategorie B zurück zu fordern, da du anstelle eines ICE den günstigeren IC nehmen musstest.
Das geht problemlos. Ich habe mir jeweils die Nutzung des IC auf dem ICE-Fahrschein durch den Zub bescheinigen lassen und bekam im RZ anstandslos den Differenzpreis erstattet.
sebastian-berlin schrieb schon an anderer Stelle, daß er eine BC100 hat. Wo soll man ihm dann "auf der Fahrkarte" etwas bestätigen? Welchen Zweck hat das?
Gruß, Ralf
Cest la vie
Die sinnvollste Möglichkeit wäre es höchstens gewesen den Fahrpreisunterschied zwischen Produktkategorie A und Produktkategorie B zurück zu fordern, da du anstelle eines ICE den günstigeren IC nehmen musstest.
Das geht problemlos. Ich habe mir jeweils die Nutzung des IC auf dem ICE-Fahrschein durch den Zub bescheinigen lassen und bekam im RZ anstandslos den Differenzpreis erstattet.
sebastian-berlin schrieb schon an anderer Stelle, daß er eine BC100 hat. Wo soll man ihm dann "auf der Fahrkarte" etwas bestätigen? Welchen Zweck hat das?Gruß, Ralf
Sorry Ralf, es ging mir ausschließlich um mich und meinen Fahrschein.
Zu allem anderen werde ich mich in diesem Thread nicht äußern.
heinz
am legendärsten in Osnabrück
Hallöchen!
RE aus Bremen, Ankunft :20, RB nach Münster, Abfahrt :19
RB aus Münster, Ankunft :40, RE nach Bremen, Abfahrt :38
Kommt oft genug vor, dass man bei der Einfahrt den anderen Zug grad parallel ausfahren sieht.
SCHWACHSINN HOCH 10!!
Zum Glück für alle kann die Landesgrenze prima als Argument für diesen Oberschwachsinn herhalten. Dabei geht es nur darum, die Strecke für SWTler etc. etwas unattraktiver zu machen (sprich als Erhaltungsmaßnahme für den Fernverkehr. Dass dieser sowas nötig hat, zeigt, wie mies er ist)
Schöne Grüße aus der Friedensstadt Osnabrück vom
blaschke
und da sogar planmäßig
Der Hinweis fehlte noch im Beitrag.
SO sollte man vielleicht den ganzen ITF aufbauen.
58 Min Wartezeit - dann gibt's mit Anschlüssen seltener Probleme...
Schöne Grüße von
jörg
Cest la vie
Naja wenn man BC100 hat, ist ja egal womit man fährt, abgesehen von Nachzügen und Sprinter. Und so viel unbequemer ist ein IC gegenüber einem ICE nun auch wieder nicht, wie es hier hoch stilisiert wurde, dass wollte ich damit sagen.
und da sogar planmäßig
Moin,
sind die planmäßigen Fünfminutenanschlüsse des Fernverkehrs "oben" mit der NWB "unten" einem ähnlichen Grund geschuldet? Zumindest die IC nach Süden sind ja gerne mal ein Minütchen zu früh in Osnabrück und warten sicher nicht, weil in Cloppenburg noch 'ne Schweineherde über die Halbschranke musste?!?
Sonntag hat's geklappt, da war das Dieselchen trotz ungelenker Fahrradmassen auch auf die Minute pünktlich, aber verlassen kann man sich darauf ja wohl nicht. Richtung Norden (denn da sind die IC schon weniger pünktlich...) gibt es sicher öfter auch schonmal das Gegenbeispiel.
Und den konzerninternen entsprechenden Anschluss IC - Star-RE in Bremen hat man ja schon länger als offizielle Reisekette gekillt. Aber das ist ein anderes Thema...
freut und ärgert sich
fjk
Böschungsbran nicht automatisch Bahnverschulden
Ob dieser Böschungsbrand Bahnverschulden war, weiß ich nicht, müsste man mal recherchieren. Wenn irgendein Fahrgast oder Idiot eine Kippe in die Böschung geworden hätte, dann wäre es z.B. höhere Gewalt.
Höhere Gewalt sicherlich nicht, sondern Verschulden desjenigen der die Böschung angezündet hat.
Böschungsbran nicht automatisch Bahnverschulden
Ob dieser Böschungsbrand Bahnverschulden war, weiß ich nicht, müsste man mal recherchieren. Wenn irgendein Fahrgast oder Idiot eine Kippe in die Böschung geworden hätte, dann wäre es z.B. höhere Gewalt.
Höhere Gewalt sicherlich nicht, sondern Verschulden desjenigen der die Böschung angezündet hat.
und wenn es ein böser Güterwagen war, der durch Funkenflug die Böschung entzündet hat
Ist dann der Güterwagen oder sein Besitzer (also Grubes Laden) Schuld??
Anschlüsse in Hannover gestern und heute
Hi,
du hast (machst) aber folgenden Fehler, du gehst indirekt persönlich auf die Mitarbeiter los und disqualifizierst diese für ihre Arbeit!
Wenn du in einem normalen sachlichen Ton, ohne irgendwelche Andeutungen auf inkompetente Mitarbeiter, schreiben würdest, gäbe es nicht solche Antworten von Mario-ICE und liebe70!
Beide und auch viele andere sind gerne bereit die Umstände zu erklären, auch ist fast allen klar das die Bahn nicht die beste Leistung abliefert.
Aber es hilft nicht, auch immer wieder fest sein Standpunkt zu verteidigen, es ist klar das für dich persönlich eine nicht akzeptable Reisezeitverlängerung entstanden ist, aber bei vielleicht 400 anderen Reisende würde in Berlin die Verspätung 10 Minuten betragen und von den 400 werden sich mindestens 200 drüber ärgern und einige bestimmt auch ihren Anschluss verpassen.
Deshalb ist es wichtig, neutral und wertungslos zu schreiben und auch andere Blickrichtungen zu beachten.
Viele Grüße
--
Es gibt Menschen, die geizen mit ihrem Verstand wie andere mit ihrem Geld. (Wilhelm Busch)
Böschungsbran nicht automatisch Bahnverschulden
Da Funkenflug beim Bremsen nicht unvermeidbar ist, gibts da auch keine Schuldzuweisung. Das Entsorgen von glimmender Asche ist allerdings ohne weiteres vermeidbar.
Böschungsbran nicht automatisch Bahnverschulden
oder sein Besitzer (also Grubes Laden) Schuld??
"Grubes Laden" ist bekannterweise nur noch Eigentümer eines Teils der in Deutschland herumfahrender Güterwagen, geschätzt der Hälfte. Aber die Wagen anderer Unternehmen sprühen natürlich keine Funken, dort wird ja nicht mit der Wartung geschlampt (siehe Viareggio)... [/ironie]