9TVS Teil 3: Fast alle Zentralalpenpässe & zb-SEV [m80B] (Reiseberichte)

Math5D, Mittwoch, 17.06.2026, 17:04 (vor 17 Tagen)

Heute wird es wieder kompliziert. PostAuto bietet seit Jahren schon Touren durch die Zentralalpen an, die ganz normal im GA enthalten sind. Dabei gibt es vor allem Drei- oder Vierpässetouren, bei denen meist ein Bus umstiegsfrei eine Runde fährt. Die sind leider alle darauf ausgelegt, dass man an einem der direkten Talorte (Meiringen, Oberwald, Andermatt, Airolo) wohnt, da sie entweder sehr früh starten oder sehr spät enden, und außerdem ausreichend Zeit für Mittagspause etc. haben, was ich nicht brauche. Von Brig aus sind die Touren aber sowieso nicht erreichbar. Zum Glück werden sämtliche Busse über die großen Pässe auch separat gefahren, allerdings mit der Ausnahme des Gotthards komplett ohne Takt, viele Kurse nur eine Rampe, usw.

Nach viel Rumbasteln komme ich auf eine Tour ab Meiringen über den Grimselpass mit knappem Umstieg in Gletsch in Richtung Furkapass, also das Stück Oberwald-Gletsch auslassend. Dann raus in Hospental, das Stück Hospental-Andermatt auslassend, über den Gotthard nach Airolo, und final über den Nufenenpass nach Oberwald. Dabei geht der Sustenpass komplett leer aus, der aber sowieso einen total bescheuerten Fahrplan hat, von dem ich nur einen einzigen passquerenden Bus überhaupt bekommen könnte, der dann spätabends in Meiringen endet. Falls in Airolo etwas schiefgeht, wäre es sogar mein Plan B, den Zug nach Göschenen zu nehmen und dann diesen Bus.

Los geht es aber erstmal mit der Anfahrt nach Meiringen, und die ist wieder mal unwetterbedingt kompliziert. Vor einer Woche hat ein riesiger Murgang Brienz BE überrollt (muss am Ortsnamen liegen - ein Jahr zuvor war ja Brienz GR dran) und die Trassees der BRB und zb zerstört. Ganz schön krass, bin ich doch letztes Jahr noch entlang des Milibachs aufs Brienzer Rothorn gewandert. Im Gegensatz zu Deutschland gibt es aber direkt einen optimalen SEV, der wie folgt funktioniert: Zur normalen Abfahrtszeit des Regios in Interlaken fahren zwei Kurse los: Einer zu den Orten am Nordufer des Brienzersees bis direkt vor Brienz, das von dieser Seite auch per Straße nicht erreicht werden kann, und einer über die Autobahn südlich des Sees nach Brienz, Brienzwiler und Meiringen. Eine halbe Stunde versetzt, zur Abfahrtszeit des LIE, fährt Letzterer ebenfalls, nur ohne Halt in Brienzwiler, verpasst aber gerade so den Anschlusszug in Meiringen. Daher fährt ein vierter Kurs über dieselbe Autobahn ohne Zwischenhalt bis Meiringen, wo der entsprechende LIE wartet. Alle Kurse werden dabei je nach Bedarf mit mehreren Bussen gefahren.

Da ich in Meiringen nicht den LIE, sondern einen Bus bekommen möchte und nicht sicher bin, ob der warten wird, fahre ich sicherheitshalber eine ganze Stunde früher als geplant mit dem IC8 nach Spiez und dem IC61 nach Interlaken, wo der SEV am Bahnhofsvorplatz startet. Der erste von vier bereitstehenden Bussen ist schon bis auf einen einzigen Fensterplatz auf der linken Seite voll, den ich mir für den Seeblick sichere. Ein großes Lob geht an der Stelle auch raus an das Personal, das die Menschen- und Fahrzeugströme perfekt gemanagt hat. Einzig unklar ist mir, warum wir nicht losfahren, als unser Bus auch bis auf den letzten Stehplatz voll wird, sondern noch warten, bis dies auch für den zweiten Bus gilt. Der dritte wird derweil zum langsamen Bus erklärt, der vierte bleibt vor Ort für den nächsten Takt. Dann geht es los entlang der Südseite des Brienzersees, die man als Eisenbahner ja sonst nicht fährt.

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01 Erste Blicke auf den Harder sind noch wolkenverhangen,

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02 je weiter wir nach Osten kommen, desto besser wird es - wobei ja auch die Berge höher werden.

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03 Das hier ist das Augustmatthorn, das für eine ganze Weile der höchste Berg ist.

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04 Erst kurz vor Brienz steigt der Grat dann massiv an

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05 und kulminiert im Brienzer Rothorn, hier in der Bildmitte.

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06 Unter dieser Wolke ist schon wieder ganz unschuldig der Milibachfall zu sehen, über den vor wenigen Tagen enorme Mengen Wasser, Schlamm und Steine geflossen sein müssen.

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07 Danach geht der Grat wieder abwärts zum Brünigpass.

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08 Wir holen derweil einmal um Meiringen herum aus, vorbei an der MIB.

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09 Dann geht es über die noch recht volle Aare

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10 zum Bahnhof, den wir etwas zu spät erreichen, sodass die Leute für den LIE in diesen gehetzt werden, damit der Fahrplan nicht allzusehr aus den Fugen gerät.

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11 Nun habe ich mehr als genug Zeit, die Lage vor Ort zu inspizieren. Natürlich ist überall Ausnahmezustand.

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12 Das in den letzten Jahren zunehmend verblassende Werbeschild hat irgendjemand in der Zwischenzeit abgenommen.

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13 Drüben steht ein Haufen Züge, die derzeit nicht benötigt werden.

Derweil fahren bei der Postautostation ein paar Lokalbusse ab, bevor dann erst kurz vor der Abfahrt ein Überlandbus ankommt, dessen Fahrer verständlicherweise erstmal die Toilette nutzt und im Kiosk einkauft. Als er dann die Tür öffnet, ist gerade die Meute aus dem Bus eine Stunde später angekommen und erschreckend viele Leute wollen auch in meinen Bus, in dem ich dank meiner frühen Ankunft noch einen guten Platz bekomme.

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14 Es geht einmal mehr über die Aare, der wir nun bergan folgen, nachdem wir die Aareschlucht westlich umfahren haben.

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15 Der einzige nennenswerte Ort nach Innertkirchen, bei dem auch die geplante Grimselbahn kurz aus dem Tunnel kommen und halten soll, ist Guttannen.

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16 Danach wird es endgültig alpin

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17 und immer felsiger.

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18 Eines schönen Jahres plane ich, hier auch mal Wandern zu gehen, aber dieses Jahr komme ich da nicht zu. Der Wegweiser zeigt zudem auf die ehemals steilste Standseilbahn der Welt, bevor die Stoosbahn den Titel übernommen hat. Die hiesige Gelmerbahn führt zum Gelmersee, dem ersten in einem enormen System aus Stauseen der KWO, die früher auch die MIB betrieb.

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19 Hier der Berg von vorhin

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20 und einmal der Rückblick, der neben den Bergen entsprechend von Strommasten dominiert wird.

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21 Der Bus fährt hier über die alte Straße, während der Hauptverkehr heute durch einen Tunnel geleitet wird.

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22 Hier führen beide Strecken wieder zusammen,

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23 nebenan geht noch eine Materialseilbahn hoch, die die Kraftwerke versorgt. Die wurde inzwischen allerdings eingestellt.

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24 Je höher man kommt, desto besser wird der Blick.

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25 Noch ein Kraftwerk,

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26 dann erreichen wir den Räterichsbodensee.

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27 Der ist aktuell ziemlich weit abgelassen - erstaunlich bei den Regenmengen der letzten Tage, aber vielleicht ist das auch gerade taktisch, um kommende Fluten auffangen zu können.

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28 Weiter rum lässt sich der Grimselpass erahnen,

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29 vorher geht es über die zunehmend spektakuläre Straße weiter.

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30 Eine Etage weiter oben wird der Grimselsee von zwei äußerst hohen Staumauern gehalten, aber die reichen noch nicht aus. So werden derzeit vor den bisherigen jeweils neue Exemplare hingesetzt, um den Pegel erhöhen und die alten Mauern versenken zu können - diese sind nämlich denkmalgeschützt und dürfen so nicht demontiert werden. Fragt sich allerdings, was der Denkmalschutz bringt, wenn sie dann unter Wasser enden.

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31 Noch abenteuerlicher sind die Straßen, über die die Kraftwerke und Baustellen erschlossen sind.

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32 Hier nun beide Staumauern im Bild, bevor wir die erste für einen Abstecher zur Grimsel Hospiz überqueren.

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33 Von dort sieht man nochmal gut die alte und neue Staumauer

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34 aus verschiedenen Winkeln. Die neue hat dabei nur scheinbar weniger Krümmung, denn sie ist in beide Dimensionen gekrümmt.

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35 Durch die Scheibe noch ein Nachschuss aufs Hotel, dann geht es zurück über die Staumauer.

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36 Entlang des Sees geht es auf das letzte Stück zum Pass zu. Wenn der erhöht wird, soll eine Hängebrücke her - absolut verrückt.

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37 Noch geht es am Ufer entlang mit guten Blicken

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38 auf den Felsen zwischen den Staumauern.

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39 Auf dem sind neben dem Hotel vor allem Stationen diverser Seilbahnen untergebracht, von denen eine zum Oberaarsee führt, der noch höher liegt als der Grimselpass.

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40 Der Grimselsee wiederum geht hier auch noch ganz schön weit um die Ecke.

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41 Jetzt geht es wieder aufwärts

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42 und weiter hoch

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43 bis zum Totesee an der Passhöhe, wo wir aufgrund der Verspätung nur noch 3min Pause machen.

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44 Genug für einen Toilettenbesuch im örtlichen Hotel, das zwar ein Schild stehen hat, dass Nicht-Hotelgäste daführ zahlen müssten, aber keiner Gelegenheit, das Geld dafür loszuwerden.

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45 Dann geht es weiter in Richtung Gletsch, wo die Straße vom Furkapass dazukommt.

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46 Unten ist auch klar der Bahnhof der DFB zu sehen,

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47 die hier Richtung Oberwald führt.

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48 Von hier kann man gut erahnen, wie sie im Kreiskehrtunnel Höhe gewinnt.

Derweil entscheide ich mich spontan dazu, im Bus sitzen zu bleiben - da mein Bus dermaßen voll ist, habe ich keine Lust darauf, bei den beiden folgenden Umstiegen "auf freier Strecke" keine guten Plätze zu bekommen, und außerdem kann ich so das Stück bis Oberwald mitnehmen. Zum Glück kann ich von dort mit dem Zug bis Andermatt und dort an seiner Starthaltestelle gerade so exakt den Bus über den Gotthard bekommen, den ich sowieso geplant hatte. Wie das dann immer so ist, begegnet mir der Furkabus kurz unterhalb Gletschs und ist komplett leer - aber egal, das Stück entlang der DFB ist auch so schön.

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49 Hier kommt der Kreiskehrtunnel unten wieder raus,

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50 hier sind wir schon fast ganz unten und überqueren den Bahnübergang mit versenkbarer Zahnschiene.

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51 Unverhofft komt oft: Da ich nicht geplant hatte, hier langzufahren, habe ich den Glacierfahrplan nicht parat, aber da kommt er an. Witzigerweise wieder mit der 104.

Dann kommt auch mein Zug und bringt mich nach Andermatt, wo ich ganz schön blöd gucke, als wir auf Gleis 1 einfahren. Früher fuhren die Furkazüge immer auf Gleis 4, von dem aus man den Bahnsteig nur über Gleis 3 erreichte, während Gleis 1 im Sommer den Glaciers vorbehalten war. Da zusätzlich Bauarbeiten sind, verlaufe ich mich erstmal ein wenig, bevor ich den Weg in die Unterführung finde und von dort direkt zum Busbahnhof, wo ich zusammen mit drei anderen Leuten den Gotthardbus besteige. Irre, da weiß ich fürs nächste Mal, dass - zumindest unter der Woche - die Umstiege abseits der Hauptorte locker möglich sind. Vor Hospental begegnet mir der Furkabus ein zweites Mal und ist ebenso immer noch fast leer.

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52 Dann geht es wieder bergauf, vorbei an den Lüftungsanlagen des Straßentunnels.

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53 Deutlich hinter der Kantonsgrenze, die komischerweise nicht dem Grat folgt, liegt am Lago della Piazza der wohl bekannteste Pass der Alpen

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54 mit entsprechend vielen Anlagen.

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55 In der reichlichen Pause gehe ich zu Fuß an dem See entlang zur eigentlichen Passhöhe,

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56 auf der erst seit Kurzem ein paar Windräder stehen.

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57 Da steht der Bus,

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58 hier ist der Kulminationspunkt der Straße.

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59 Noch eine Nahaufnahme des Windrads, dann gehe ich zurück und der Bus fährt weiter.

Leider nimmt er dabei nicht die historische Tremola, sondern zunächst die gut ausgebaute neue Passstraße.

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60 Von der aus ist hier schon Airolo zu sehen, das offensichtlich ein Verkehrsknotenpunkt ist.

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61 Die neue Straße umfährt wirklich alle schwierigen Stellen des Geländes in Galerien oder riesigen Serpentinen, die oft in Brücken enden.

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62 Auf einer großen Verteilerebene trifft die Tremola auf uns und wir wechseln auf die alte Straße, die ab hier allerdings ihren Namen und die Spektakularität verliert.

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63 Vorher geht es aber noch durch die eben gesehene Kehre

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64 mit Gegenbild

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65 und nochmal von unten.

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66 Trotzdem hat die alte Straße noch wesentlich mehr und engere Kehren als die neue, um die sie sich immer wieder windet.

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67 Dann schmeißt mich der Bus am Bahnhof raus, wo ich nochmal 50min Pause habe.

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68 In der kommt erst der normale IR durch,

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69 dann der EC, der wegen der GBT-Sperre noch oben fährt.

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70 Wieder ungeplant: Entgegen kommt der GPX

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71 mit seinen völlig überteuerten Stehplätzen, für die man 1.Klasse + Aufpreis blechen muss.

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72 Gut, dafür hat man zusätzlich einen Sitzplatz im Panoramawagen, aber wer will das schon, wenn man woanders Fenster öffnen kann.

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73 In demselben Bus wie eben geht es nun in Richtung des Nufenenpasses - auch wenn dieser Kurs nicht Teil einer offiziellen Mehrpässefahrt ist, wird wohl wild zwischen den Linien durchgebunden.

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74 Das obere Tal des Ticino ist durchaus auch sehenswert.

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75 Hier kommt das Bedrettofenster aus dem Berg, das eine Verbindung zum Furkabasistunnel darstellt, die leider nie ausgebaut wurde und derzeit als Forschungsstation dient.

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76 Dann wird die Straße wieder steil, während es langsam beginnt, dunkler zu werden.

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77 Auf der letzten Passhöhe des Tages sind die obligatorischen Seen.

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78 Derweil liefert unser Busfahrer den Bauarbeitern vor Ort eine Palette Bier - nur das Wichtigste!

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79 Dahinter geht es steil bergab

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80 bis in den eigentlichen Talort Ulrichen, wo alle außer mir aussteigen.

Ich fahre noch weiter bis zur Endhaltestelle in Oberwald, weil ich dadurch soweiso keinen Zug verpasse. Der ist dann leider ein Komet und so endet der Tag ohne weitere Fotos.

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