9TVS Teil 1: Chaos in allen Basistunneln [m45B] (Reiseberichte)
Da ich unerwarteterweise ein GA habe, nehme ich mir gleich am ersten Tag eine Strecke vor, die mit diesem, aber nicht dem Swiss Travel Pass, fahrbar ist: Die Bahnstrecke entlang des Ostufers des Lago maggiore bis Luino. Dass ich gerade die bei meinem letzten GA nicht geschafft habe, ist kein Wunder, denn ihre Anschlüsse in alle Richtungen sind gelinde gesagt bescheuert. Dazu kommt, dass die Tessiner S30 nur alle 2h überhaupt fährt und dabei in aller Regel in Cadenazzo startet, wo man halt erstmal hinkommen muss. Das war damals von St-Prex nicht sinnvoll machbar, von Brig aus ist es nun etwas besser, aber aufgrund der Umstände wieder schwierig.
Zuerst ist nämlich die Simplonstrecke südlich von Iselle gesperrt mit SEV von dort bis Domodossola (und wer dann weiter bis Mailand will, muss in Domodossola in einen weiteren SEV umsteigen), und dann ist die zweite alpenquerende Achse durch die Sperrung des GBT noch massiv verlangsamt. Seit einigen Monaten fahren aber ausschließlich am Wochenende wenige Züge morgens gen Süden und abends gen Norden durch die vom Unfall nicht betroffene Oströhre, die sonst dem Güterverkehr vorbehalten ist, und bilden so einen weiteren Eckpfeiler meiner Tour, den ich mitnehmen möchte.
Los geht es aber mit dem RE1 der BLS, der aktuell in Brig gebrochen wird, sodass ein Zug den ganzen Tag lang Brig-Iselle pendelt.
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01 Dort werden wir dann auf dem westlichen Gleis rausgeschmissen, auf dem eigentlich keine Züge halten, da es keinen legalen Übergang zum Bahnhofsgebäude gibt, das im Osten steht. So müssen wir, direkt vor den Augen der Zollbeamten, das andere Gleis überqueren, wonach direkt ein paar Touris mit großen Koffern rausgefischt werden. Ich kann aber unbehelligt als erster den Fußweg zum SEV antreten.
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02 Der startet hier, wo gleich vier Busse warten, auf denen überall "Domodossola" dransteht. Intuitiv wähle ich denjenigen, der schließlich als erstes abfährt.
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03 Hier überqueren wir die Bahn, auf der gerade ein Bauzug fährt.
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04 In Varzo geht es von der Schnellstraße runter zum Bahnhof, bei dem niemand ein- oder aussteigt.
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05 Nach einem langen Tunnel fahren wir einen weiteren Umweg über den Toce
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06 und Preglia, wo eine Person an der Haltestelle deutlich unterhalb des Bahnhofs aussteigt.
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07 Hinter Crevoladossola biegen wir plötzlich links ab und steuern den Bahnhof von Domodossola über eine Schotterpiste von hinten an, wo der Bus uns hier rausschmeißt.
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08 Sehr praktisch für mich, möchte ich doch eh in den Tiefbahnhof der Centovallibahn, die hier rauskommt.
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09 Über diesen Weg bin ich auch noch nie hierhin gekommen, aber im Gegensatz zu den meisten anderen im SEV kenne ich ihn immerhin und bin nicht gnadenlos verwirrt, wo und wie man zum Bahnhof kommt.
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10 Erster Gegenzug ist ein solcher ABe4/8, der aus einem ABe4/6 umgebaut wurde, mit dem ich fahre. Wie üblich in der Centovallibahn sind viele Plätze von Touris reserviert.
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11 In den Serpentinen hoch ins Valle Vigezzo sorgen diverse Langsamfahrstellen für ein paar Minuten Verspätung.
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12 Nächster Gegenzug mit einem der obskuren Panoramazüge, die bald wohl schon wieder abgestellt werden. Dabei warten wir ein paar Minuten auf den und müssen dann auch noch das Personal tauschen.
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13 Zwei Dinge kommen auf der Strecke immer wieder: Brücken
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14 und Kurven.
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15 Hier sind wir bereits wieder in der Schweiz (an der Grenze wurde nochmal Personal getauscht)
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16 und befahren die Ruinacci-Brücke.
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17 Nochmal etwas weiter rum, wo der Winkel zwar besser ist, aber dafür so ein Signal im Weg steht.
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18 Auch Steinbogenbrücken gibt es.
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19 Nun verkehren auch mehr Gegenzüge, da die Schweizer zusätzlich zum Panoramaexpress sehr unregelmäßig, aber fast jede Stunde, einen Regionalzug fahren. Genau wie schon in Italien warten wir in der Ausweiche auf den, was uns daran hindert, Verspätung aufzuholen.
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20 Bei Intragna kommt über den Isorno
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21 die nächste große Brücke,
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22 wieder im Doppelpack.
Aufgrund der ständigen Zugbegegnungen sind wir noch mit etwa +5 unterwegs, wo ich in Locarno einen 2min-Umstieg eingeplant habe. Ab Ponte Brolla, wo früher die Maggiatalbahn dazukam, wird die Strecke sehr gerade und der Zug minimal schneller. Dann halten wir in Locarno San Antonio, wo direkt nach der Abfahrt jemand sich beschwert, dass er hätte aussteigen wollen. Pech gehabt, zum Glück ziehen wir durch und erreichen Locarno genau mit +2. Dort gibt es seit ein paar Jahren eine Direktverbindung vom unterirdischen FART-Bahnhof zu demjenigen der SBB, durch die ich sofort lossprinte, die Treppen hoch, und in den RE80, der direkt abfährt. Alle anderen gucken in die Röhre, dabei hätte mir theoretisch sogar der in 8min folgende IR gereicht.
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23 Beide fahren nämlich nach Cadenazzo, wo ich schonmal auf einen Zug gewartet habe, als bei meiner ersten Centovallifahrt die Strecke zwischen Locarno und hier wegen eines liegengebliebenen Zugs gesperrt war.
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24 Da fährt mein Zug raus, dessen hinterer Zugteil ein Flirt mit neuer Front ist - der vordere war natürlich mal wieder einer mit alter Front. Mein Fluch, die neue Front nie zu bekommen, bleibt also bestehen, denn in Locarno hätte ich den anderen Teil nicht erreichen können.
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25 Schon auf Gleis 1, von wo gleich die S30 fahren wird, sehe ich dann den Traverso,
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26 auf dem bereits der Alpenrhein-Express ergänzt wurde.
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27 Die Strecke nach Luino zweigt direkt hinter dem Ort ab und geht zum Lago maggiore.
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28 Gegenüber liegt Ronco sopra Ascona, das vielleicht der ein oder andere aus dem Hörspiel "Gestatten, mein Name ist Cox: Tod auf Gepäckschein 3311" kennt, dessen Finale sich hier abspielt.
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29 Der nächste Ort ist Brissago. Währenddessen passieren wir äußerst langsam ein paar umgefallene Bäume an der Grenze zu Italien, deren Zweige teilweise auf die Gleise reichen, und die für einige Verspätung sorgen, die aber schon vor Abfahrt vorgemerkt war. Auf der Strecke sind aber enorme Puffer vorgesehen, sodass wir alles wieder aufholen.
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30 Nun kommt Cannobia, das erstaunlich flach ist,
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31 und dann Cannero, das im o.g. Krimi auch eine Rolle spielt.
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32 Von weiter rum ist die Festung auch nicht mehr im Weg.
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33 Die Karte im Zug zeigt, dass die S30 südlich von Luino weiter nach Gallarate fährt. Das tut sie aber äußert sporadisch - mein Zug endet zum Beispiel hier. Und im Moment ist sowieso die Strecke ab Laveno Mombello unterbrochen.
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34 Auf Gleis 4 fahren wir ein und bis ans südlichste Ende des erstaunlich langen Bahnhofs, dessen Unterführung sich im nördlichen Teil befindet.
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35 Da steht er - wieder mit alter Front.
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36 Am ganzen Bahnhof sind solche tastbaren Pläne verteilt.
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37 In der Wendezeit gehe ich runter zum See. Eigentlich hatte ich ab hier einen Bus nach Ponte Tresa und FLP nach Lugano geplant, aber dann ist mir spontan die Idee gekommen, dass ich mit nur etwas späterer Ankunft dort auch die S30 zurück und dann den RE80 nehmen kann, der die zweite Einfahrt in den Ceneri-Basistunnel benutzt, die ich ebenfalls noch nie gefahren bin.
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38 Also noch schnell ein scheibenfreies Bild von Cannero
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39 sowie dem See in Richtung Norden, dann zurück zum Bahnhof,
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40 wo diese uralte Lok vergammelt.
Derweil sind alle Anzeigen im Bahnhof kaputt, dafür kommen die Durchsagen dreisprachig (italienisch, englisch, deutsch) alle 2min. Eine davon kündigt meinen Zug auf Gleis 1 statt 1Tr an (italienische Bezeichnung für Stumpfgleis). Komisch, ich hätte eigentlich damit gerechnet, dass wir wieder von Gleis 4 fahren, wo der Zug von eben noch steht. Kurz vor unserer Abfahrt setzt der sich dann auch in Bewegung zum Rangieren, fährt aber nicht auf Gleis 1, sondern dort kommt tatsächlich ein baugleicher Flirt aus Laveno Mombello, der offiziell nicht durchgebunden wird, aber heute wohl schon. Auch wenn er nach dem Erlöschen des bisher angeschlagenen Ziels "Luino" nichts mehr anzeigt, steigen wir wenigen Fahrgäste ein, und ein paar Minuten nach Abfahrt schaltet sich dann auch das FIS wieder ein mit S30-Cadenazzo.
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41 Dort geht es planmäßig in den RE80, wie gesagt hauptsächlich wegen dieser Kurve, und einer weiteren Chance auf einen neuen Flirt, aber nichts da. Beide Teile sind natürlich von der älteren Bauart.
Ab Lugano hatte ich nun zahlreiche Optionen, da es zur Bewältigung des Wochenendverkehrs bunt gemischte Verstärker nach Norden gibt. Ich bin dabei um 14:24 auf Gleis 3 angekommen, und gegenüber steht bereits der 14:32er Verstärker-IC nach Zürich. Vorher fährt um 14:30 noch der EC aus Mailand auf Gleis 2, danach um 15:02 ein IC2. Bei der Ankunft sehe ich im Verstärkerzug erstaunlich viele EW4-1.-Klasse-Wagen, noch dazu an dem Ende, an dem laut App eigentlich die 2. sein sollte - und tatsächlich, mindestens einer von denen ist deklassiert und so suche ich mir schnell einen perfekten Platz. Der EC, der im System als äußerst voll markiert war, kommt dann höchstens mittelvoll angefahren, aber nun habe ich keine Lust, zu wechseln. Und das, obwohl der EC wesentlich schneller ist. Wir fahren ab hier halt in keiner Regeltrasse und müssen so an diversen Stellen auf andere Züge warten.
So hängen wir von Bellinzona bis Biasca hinter einer S-Bahn fest, fahren dann in falscher Richtung durch die Oströhre des GBT, wobei wir die Südausweiche äußerst langsam passieren. Nördlich von Walchwil warten wir auf eine S-Bahn in der Gegenrichtung, obwohl keine im Fahrplan steht - aber sie kommt. Bei Oberwil warten wir dann nochmal, und dieses Mal kommt die reguläre S-Bahn. Zug erreichen wir pünktlich und fahren weiter nach Zürich, wo ich eigentlich den IR35 nach Olten nehmen wollte. Der kommt auch aus Chur, aber schon bei der Durchfahrt in Thalwil hatte ich gesehen, dass er heute hier endet. Für mich ist das kein Problem, so nehme ich halt den IC5 - der ICN ist sowieso viel schöner und für mich nostalgischer, bin ich doch damals fast wöchentlich durch den Jurasüdfuß gefahren. Als dritte Alternative hätte es noch den IC81 gegeben, aber der hält ja nicht in Olten, wo ich schon in den EC nach Brig einsteigen kann, um dem Chaos in Bern zu entgehen.
Das tue ich dann auch und setze mich im EC direkt als einziger in das hintere Bordrestaurant, in dem ich sofort bedient werde. Beim Warten aufs Essen nutze ich das in der Schweiz so seltene WLAN im Zug, um die Anzeichen einer sich heranbahnenden Katastrophe zu sehen: Der LBT ist gesperrt und die Züge zwei und drei vor meinem enden ersatzlos in Spiez. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mal im IC5 sitzen bleiben und über Lausanne fahren können, was allerdings enorm langsamer gewesen wäre. Nun kann ich aber bis Bern sowieso nichts machen außer zu verfolgen, was sich so tut. Und das ist eine ganze Menge: Zunächst erfahre ich, warum die Sperre da ist, nämlich wegen eines Stromausfalls. Laut Prognose dürfen wir als erstes wieder durchfahren; für die inzwischen drei Züge vor uns gibt es Ersatzzüge der BLS über die Bergstrecke, die allerdings ein ziemliches Chaos zu sein scheinen. Ihre geplanten Abfahrtszeiten wurden am Anfang einmal eingetragen und dann munter die Verspätungsprognosen hin und her geändert. Einer von ihnen verschwindet schließlich ganz aus der App. Das ist der Stand in Bern, wo ich gerade fertig gegessen habe. Trotz des Durcheinanders beschließe ich, nicht in den IC1 umzusteigen, sondern suche mir einen Platz mit Thunerseeblick.
Wenig später kommt es, wie es kommen musste, und die Sperre im LBT wird bis Betriebsschluss verlängert - übrigens alles ohne irgendeine Durchsage oder Anzeige in unserem Zug. Mir fällt dabei noch ein kleines, aber wichtiges Detail auf: Die drei Züge vor meinem waren alles doppelstöckige IC2000-Züge, die möglicherweise keine Zulassung für die Bergstrecke haben, oder wegen des nur eingleisigen 4m-Korridors darüber, der noch dazu mal links und mal rechts ist, keine Trasse bekämen. Wir hingegen sind mit dem Astoro auf jeden Fall bergstreckentauglich und so wechsel ich schonmal auf die rechte Seite, um den Blick ins Rhônetal zu haben. Das stellt sich als ziemlich schwierig heraus, da in diesem Astoro fast alle Sitze kaputt sind und sich nicht mehr in der aufrechten Position fixieren lassen.
Erst nach der Abfahrt aus Spiez kommt dann eine Durchsage, dass wir heute nicht in Visp halten und Brig mit +11 erreichen werden. Nun gut, die vorher fehlende Ansage ist auch nicht so schlimm, da der schnellste Weg nach Visp immer noch mit uns ist, aber nett wäre es irgendwie schon gewesen. Jedenfalls verpasse ich es so, den vierten großen Basistunnel der Schweiz an einem Tag zu fahren (mit dem ZBT eigentlich sogar der 5.), und bekomme dafür nach dem GBT in Falschfahrt und dem SEV am Simplon die dritte außergewöhnliche Passquerung in Form des Astoro-ECs über die Lötschbergbergstrecke.
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42 Hier der dadurch möglich gewordene Blick auf Visp,
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43 hier nochmal mit Blick auf die Vispa in Richtung Saas- und Mattertal.
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44 Unten liefern wir uns ein ungleiches Rennen mit der MGB, die natürlich keine Chance gegen uns hat.
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45 Entgegen kommt noch ein IR90, dann erreichen wir Brig mit +20 und die Fahrgäste nach Visp werden gebeten, zügig in den nächsten noch wartenden IR90 umzusteigen. Ich kann zum Glück ganz enstspannt ins Hotel und mich nach der ersten 12h-Fahrt ausruhen.