ICE-Produkt weniger Wert? (Allgemeines Forum)

Brail, Mittwoch, 13.05.2026, 10:03 (vor 101 Tagen)

Hallo,

mir fiehl im Moment auf das neue Strecken mit dem ICE beworben wurde, die keinen Zeitvorteil ggü. anderen Zügen bringen dürften. Bspw. an die belgische Küste, etc... Teilweise haben die Züge viele Unterwegshalte...

Wäre es nicht sinnvoller, vernünftige ICs bereitzustellen? Gerade dort wo der ICE 0 Vorteil bringt?

ICE-Produkt weniger Wert?

rapht0r, Mittwoch, 13.05.2026, 10:14 (vor 101 Tagen) @ Brail

Ja der Begriff ICE wird tatsächlich sehr entwertet - auch durch den "ICE" L, der wohl in allen Belangen eher einem IC entspricht. Einziger Pluspunkt ist hier tatsächlich der ebenerdige Einstieg. Der ist aber leider auch Schuld daran, dass viele den Fahrkomfort sehr bemängeln (ich finde es persönlich nicht so schlimm).

ICE-Produkt weniger Wert?

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 13.05.2026, 13:03 (vor 100 Tagen) @ rapht0r

Ich hab den Zug noch nicht genutzt, aber im Gegenzug sind die Sitze auf ICE-Komfort, die Höchstgeschwindigkeit sollte mit 230 auch ganz gut liegen und andere berichten davon, dass die Laufruhe jetzt nicht merklich schlechter sein soll als bei anderen Zügen.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

ICE-Produkt weniger Wert?

bendo, Mittwoch, 13.05.2026, 10:41 (vor 101 Tagen) @ Brail

Hallo,
diese Entwicklung zeichnete sich nun seit Jahrzehnten ab. Siehe z.B. auch hier. Bereits heute ist "Fernverkehr" überwiegend "ICE". Dafür gibt es nun ein flächiges ICE-Netz, so dass jede Milchkanne ihren ICE-Halt besitzt. Der ICE-L setzt diese Entwicklung nun auch in Bezug auf das Erscheinungsbild fort (flexible Lok-Bespannung). Unterschieden wird nun zwischen echten Sprintern (2-3 Halte auf mehrere Hundert km), "ICE-Sprinter" und sonstigen ICE. Einfach einsteigen und anhand der Produktklasse erkennen, was man in Bezug auf "Fernverkehr" (weite Fahrabschnitte, hohe Fahrgeschwindigkeit) bekommt, ist heute nicht mehr. Auch in Bezug auf die Fahrpreispolitik (heute v.a. dynamische Preise) wäre eine strikte Unterscheidung in mehrere Produktklassen schwierig.
Gruß, bendo

ICE-Produkt weniger Wert?

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 13.05.2026, 13:05 (vor 100 Tagen) @ bendo

Wenn man spontan von A nach B will und in den nächsten Zug in die Richtung einsteigt, wird man wahrscheinlich nicht damit rechnen müssen, im Nachteil zu sein. Dementsprechend sehe ich da nicht das Problem.

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Letztens nach Berlin...

bendo, Mittwoch, 13.05.2026, 15:36 (vor 100 Tagen) @ J-C

Hallo,
letztens fuhr ich von Stuttgart nach Berlin. Der geplante ICE fiel kurzfristig aus. Anhand der großen Anzeigetafel suchte ich mir einen alternativen ICE, mit gleichem/ähnlichem Fahrziel. Dumm nur, dass ich auf die Schnelle den Fahrplan der Alternativen nicht studiert habe, mit dem Ergebnis, dass ich so einen unendlich langsamen Provinz-ICE erwischt hatte.
Besser wäre: Produktklasse "ICE" sichert ähnlich Halteabstände, ähnliche Fahrzeiten, ähnliche Reisegeschwindigkeiten. Genauso wie ich weiß, dass wenn ich in eine S-Bahn steige, dass diese an jeder Station hält, und ich mir deshalb den RE aussuche. Es wäre sehr nervig, wenn ich plötzlich auch noch S-Bahn und RE im Fahrplan vergleichen müsste, damit ich weiß was ich bekomme...
Wenn ich eine "Cola" bestelle, muss ich auch nicht erst prüfen, ob ich tatsächlich koffeinhaltige Limonade bekomme...
Gruß, bendo

ICE-Produkt weniger Wert?

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 14.05.2026, 02:54 (vor 100 Tagen) @ J-C

Wenn man spontan von A nach B will und in den nächsten Zug in die Richtung einsteigt, wird man wahrscheinlich nicht damit rechnen müssen, im Nachteil zu sein.

Im AGB-Recht nennt man das dann wohl "überraschende Klausel".

Dementsprechend sehe ich da nicht das Problem.

Es gibt genügend Fälle, wo der nächste Zug Richtung Ziel nicht der schnellste ist. Und da reden wir nicht mal von so Fällen wie Mannheim - Hamburg oder Erfurt - München mit riesigen Umwegen, sondern durchaus auch ganz banal von Essen - Hannover.

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Weg mit dem 4744!

ICE-Produkt weniger Wert?

Südsüdwest, Freiburg Brsg, Mittwoch, 13.05.2026, 16:16 (vor 100 Tagen) @ bendo

Das erinnert mich an die Diskussion über die Bezeichnungsänderungs von EC zu ECE.
Da wurde seitens Bahn u.a. geworben mit ICE-Niveau.

In beiden Fällen steht das "E" nun nicht für express sondern Enterainment-Portal?

Üblicher Turnus

Hustensaft, Mittwoch, 13.05.2026, 12:33 (vor 100 Tagen) @ Brail

Wer älter ist, erinnert sich noch sehr gut daran, dass der D-Zug das Maß aller Dinge war - beispielsweise verkehrte der D 377 Hispania-Express von Hamburg bis nach Port Bou und legte die Strecke nach Frankfurt mit Halten in Hannover und Göttingen fast so schnell zurück wie heute der ICE, der in Kassel, Marburg, Gießen und Co. hält. Lediglich für "gute" internationale Verbindungen gab es den TEE, aber mit maximal zwei Relationen am Tag und nur erstklassig (wobei die 1. Klasse damals auch noch erstklassig war).

Später wurde das TEE-Netz durch ein IC-Netz ergänzt, aber zunächst auch nur 1. Klasse, erst 1979 kam dann das IC-Netz mit zwei Klassen und echten Stundentakt; der D-Zug wurde auf weniger bedeutende Nebenstrecken verbannt und verschwand schließlich ganz.

Dann kam der ICE, der wiederum den IC peu a peu von etlichen Strecken verbannte, das InterRegio-Netz war letztlich nur ein Wimpernschlag, denn rentable IR-Strecken wurden zu ICs, der Rest eingestellt. Damit blieben dem IC aber nur die Strecken, die entweder keine nennenswerten Schnellfahranteile enthielten, aus anderen Gründen langsamer waren oder bei denen ICEs nicht zum Einsatz kommen konnten, beispielsweise nach Westerland; und es gab ein paar Exoten wie die ICs 2082-2085.

Nachdem immer mehr Strecken durch ICEs bedient wurden - Schmankerl am Rande, aus dem IC-T wurde der ICE-T, übrigens durchaus ähnlich zum ICE-L, der einst als IC-L angedacht war -, wurde das IC-Netz immer dünner und zudem noch "zweiklassig", weil es "klassische" ICs gab, während andere Strecken mit IC2-Zügen unter dem Produktnamen IC bedient wurden, obgleich die IC2 von der Ausstattung her klar mit REs vergleichbar sind.

Seit der letzten großen Umstellung im letzten Jahr gibt es faktisch keine klassischen ICs mehr, dafür wurde nahezu alles, was vorher noch echter IC war, auf ICE umgestellt, die IC2-Verbindungen dümpeln weiter vor sich hin, werden teilweise eingestellt oder rechnen sich nur, weil auf bestimmten Abschnitten auch Nahverkehrsfahrscheine anerkannt werden. Daraus resultiert aber eben auch, dass wir unterdessen ein ICE-Mischnetz haben, mit wirklich schnellen Strecken und solchen, auf denen der ICE seine Hochgeschwindigkeit nicht ausfahren kann, also gar keinen Fahrzeitvorteil mehr bietet.

Einen ersten Ausbruchsversuch gab es bekanntlich schon, die Sprinter-ICEs - die waren nicht nur etwas schneller, sondern ursprünglich auch teurer; hat sich aber offenkundig nicht bewährt, der Preisunterschied ist - zumindest derzeit - weg. Dennoch zeichnet sich ab, wie sich die Sache entwickeln könnte, irgendwann wird es ein neues Produkt geben und auch der ICE wird erst Stück für Stück abgewertet und am Ende aussterben.

Welches neue Produkt mag es denn sein?

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 13.05.2026, 13:00 (vor 100 Tagen) @ Hustensaft

Weil ich sehe nicht wirklich eine Notwendigkeit für die DB Fernverkehr, ein neues Produkt hochzuziehen, was ja auch Kosten verursacht, wenn sich der ICE bewährt. Der ICE Sprinter zur Unterscheidung bewährt sich ja offenbar. Und die ICs mit den Twindexxen werden sicher nicht so schnell als ganzes weichen. Was will man sonst auf Relationen wie Hannover - Leipzig oder Rostock - Berlin - Dresden einsetzen? Und dann auch noch so nette Dinge wie Schwerin - Magdeburg etc. Also es gibt definitiv eine Zukunft für den IC2. Am besten wäre natürlich gemeinwirtschaftlich bestellter Fernverkehr, aber das ist wiederum so eine politische Geschichte...

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Nicht so kurzfristig denken

Hustensaft, Mittwoch, 13.05.2026, 15:39 (vor 100 Tagen) @ J-C

Ich habe versucht, einen kleinen - und sicher nicht ganz vollständigen - Abriss über die Änderungen der letzten 50 Jahre zu schreiben - und auch da sind Dinge passiert, die man sich vorher nicht unbedingt hätte vorstellen können, es ist also reine Glaskugelei, wie sich die Dinge entwickeln könnten; die Sache mit dem ICE-Sprinter samt höherem Preis, gewissermaßen eine Art Super-ICE, war ja nur ein Beispiel, was passieren könnte, auch wenn man das aktuell wieder eingestellt hat. Dazu kommt, dass keiner von uns vorhersehen kann, wie sich die Technik entwickelt, was sonst auf den Markt kommt, ... und manchmal sind es auch die Zufälle im Leben, die zu neuen Produkten führen, denke mal an die Namensgleichheit des Zuges mit einer bekannten amerikanischen Behörde; solche Namensgleichheiten haben schon manche Änderung bewirkt, auf allen Ebenen bis in die hohe Politik, alternativ könnte es auch ein neuer Konkurrent auf der Schiene sein. Was also in 10, 20, 30 oder 50 Jahren sein wird und wie die Produkte dann heißen werden?

Nur mal als ergänzender Denkanstoß:
In der Anfangszeit des ICE bemaß man dessen Mehrpreis am Zeitgewinn, an Auslastungssteuerung dachte damals niemand. Gleichwohl wäre es nicht ausgeschlossen, dass auch dieser Gedanke, wie auch immer, wieder in die Preisfindung einfließt, so wäre es beispielsweise vorstellbar, dass ein ICE-Flexpreis für die Strecke Hannover - Hamburg unterschiedlich ausfallen könnte, wenn der Zug ohne Halt fährt oder eben in Celle, Uelzen, Lüneburg und HH-Harburg Station macht.

Nicht so kurzfristig denken

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 13.05.2026, 16:21 (vor 100 Tagen) @ Hustensaft

Der ICE der DB wird mit der US-Einwanderungsbehörde aber irgendwie nie in Verbindung gebracht, vor allem weil beide ja sowieso immer unterschiedlich ausgesprochen wurden.

In den USA wird deswegen ja auch nicht Ice Cream umbenannt.

Der ICE Sprinter war ja keine eigene Gattung, sondern ist so eine Art "Addon" zum ICE-Produkt. Daran hat sich auch nichts geändert. Der MET war ja inzwischen auch gekommen und ging dann auch wieder, deren Züge wurden bis zum Lebensende ins ICE-Portfolio integriert. Das spricht für mich, dass die Marke ICE sich ziemlich stabil hält.

Mir sagt das eher, dass sich die Marke ICE als Weiterentwicklung des IC wesentlich stärker manifestiert hat als alles zuvor.

Die einzige Idee, die mir aufkäme wäre, wenn auf europäischer Ebene eine einheitliche Marke für Hochgeschwindigkeitszüge durchgesetzt würde, was ich ehrlich gesagt auch langfristig nicht kommen sehe.

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Lok-/Wagen-Züge mit Kurswagen

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 13.05.2026, 16:48 (vor 100 Tagen) @ J-C

Hallo.

In 30 Jahren wird wer auf die Idee kommen, dass Triebzüge unflexibel sind. Und viele kleine Motörchen viel Wartung erfordern.

Personal gibt's satt, die Löhne wurden wieder gedrückt. Und so ist auch der Rangierer wieder günstig.

Dann erfindet wer den Lok-/Wagen-Zug. EINE Lok mit "Zentralmotor". Und Wägelchen kann man beliebig anhängen, abhängen und umhängen.

Das wird dann wieder eine Sensation. Alles jubelt. Und eine neue Generation Ingenieure hat Arbeit.

Schließlich ist das derzeitige Triebzugkonzept ja auch nix neues. Die Dingdr gab es früher aus. Und selbst im NV ist Batteriebetrieb nix neues. Hat es auch schon mal gegeben.

Insofern hat der Kollege "Hustensaft" schon völlig zutreffend beschrieben, dass nächste Generationen wieder was neues erfinden werden. Auch wenn es alt ist. Alles ist ein riesiger Kreislauf. Früher gab es Höhlenmalerei, heute senden wir Emojis. Und einen Wolkenkratzer gab es schon früher, in Babel. Ist nur eingestürzt der Turm und zur Strafe erfand Gott die Sprachvielfalt.


Schöne Grüße von jörg

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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Lok-/Wagen-Züge mit Kurswagen - hatte ich vergessen

Hustensaft, Mittwoch, 13.05.2026, 17:17 (vor 100 Tagen) @ Der Blaschke

In 30 Jahren wird wer auf die Idee kommen, dass Triebzüge unflexibel sind. Und viele kleine Motörchen viel Wartung erfordern.

Auch schon mal da gewesen ... Die TEE-Triebzüge wurden, wie die anderen Triebzüge für den Fernverkehr auch (vor allem der VT 08), als zu unflexibel angesehen, vor allem, wenn wegen Nebels massenhaft Flüge ausfielen und die Züge überfüllt waren, an einen Zug mit Lok und Wagen konnte man damals einfach einen Wagen anhängen.

Einziges Problem:
Selbst wenn es wieder genug Personal geben sollte, ob man tatsächlich auch wieder Loks und Wagen in ausreichender Menge in Reserve haben würde? Zumal es ja durch die Bahnsteige eine maximale Länge gibt? Aber wer weiß ...

Der ICE-L ist doch genau das.

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 13.05.2026, 18:15 (vor 100 Tagen) @ Hustensaft

Eine Lok mit Wagen dran. So wie beim Railjet oder "ComfortJet".

Rangieren dauert übrigens auch in Zukunft Zeit, nur so.

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Eben. Ein erster Vorläufer.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 13.05.2026, 19:47 (vor 100 Tagen) @ J-C

Huhu.

Noch ein Exot im Fuhrpark - in 40 Jahren Standard.

Schöne Grüße von jörg

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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Heißt dann immer noch ICE

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 13.05.2026, 19:53 (vor 100 Tagen) @ Der Blaschke

Also eine neue Gattung wird nicht unbedingt draus.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Sei doch mal weltoffen!

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 13.05.2026, 22:38 (vor 100 Tagen) @ J-C

Hallo.

Also eine neue Gattung wird nicht unbedingt draus.

Wer weiß das schon? Vielleicht ist man irgendwann des Fremdsprachigen überdrüssig. InterCity: Zwischenstadt. So'n Tööt. Vielleicht heißt der ICE bald Eilzug. Und der Regionalexpress heißt ICE, obwohl er gar keiner ist.

Noch heute gibt's D-Züge. Dabei ist das totaler Humbug. So ein ICE 4 ist auch ein D-Zug. Wenn die S-Bahn ein Kurzzug ist, ist es auch ein D-Zug. Haben 2 zusammenverkehrende ICE auch auf dem gemeinsamen Abschnitt je eine (verkehrliche) Zugnummer, sind beides auch D-Züge.

Insofern, wer weiß schon, was alles noch passiert. Da muss man einfach mal weltoffen sein.


Schöne Grüße von jörg

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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Wollen wir wetten?

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 14.05.2026, 07:49 (vor 100 Tagen) @ Der Blaschke

Wenn du es erlebst, dass der ICE nicht mehr existiert, trinke ich eine Flasche Coke. Wenn ich richtig liege und der ICE auch in Zukunft so existiert, dann trinkst du eine Flasche Rivella :)

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Yeah. Alphaville: forever young.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Freitag, 15.05.2026, 11:45 (vor 98 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Der Blaschke, Freitag, 15.05.2026, 11:48

Huhu.

Wenn du es erlebst, dass der ICE nicht mehr existiert, trinke ich eine Flasche Coke. Wenn ich richtig liege und der ICE auch in Zukunft so existiert, dann trinkst du eine Flasche Rivella :)

Yei, Kult:

https://m.youtube.com/watch?v=oNjQXmoxiQ8&pp=ygUYYWxwaGF2aWxsZSBmb3JldmVyIHlvdW5n

Die Atombombe hat noch immer keiner gezündet - und der Titel ist bekanntlich über 40 Jahre alt. Also könnte das Leben noch ewig gehen.

Nett von dir, dass du mich noch 50 bis 80 Jahre am Leben halten willst. Denn natürlich wird der ICE noch einige Jährchen als ICE verkehren. Think big. And long. So wie früher z.B. die Bauherren vom Kölner Dom. Die wußten auch, sie werden die Fertigstellung nie erleben und bauten trotzdem. Und wie heute die Planer von Neubaustrecken Neubaustrecken planen, die wir alle hier auch nie erleben werden. Und so erlebe ich den Nachfolger des ICE auch nicht mehr; wird aber trotzdem kommen.

Aber wenn wir uns dereinst - ich gönne dir selbstredend ein noch längeres Leben - hochdroben beim Chef und Schöpfer wiedertreffen, dann komme ich auf die Wette zurück!

Mit J-C auf Wolke 7 ne schöne Coke genießen. Da ergibt das Sterben ja fast einen Sinn.


Schöne Grüße von jörg

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Yeah. Alphaville: forever young.

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Freitag, 15.05.2026, 13:08 (vor 98 Tagen) @ Der Blaschke

Ähm, Coke hält Dich doch ewig jung und tötet alle Krankheitserreger ab. Auch das Zellsterben verhindert das Trinken von Coke. Ergo => fleißig weiter Coke eisgekühlt trinken, dann überlebst Du J.C. noch um einige Jahrhunderte. Es sei denn, Er steigt auch um auf Coke...
In diesem Sinne...

Manche ICEs haben technisch bedingt ein Verfallsdatum: 2038

ICE1021, Sonntag, 17.05.2026, 15:26 (vor 96 Tagen) @ Tabernaer

Das betrifft ICEs mit einem 32Bit-Betriebssystem wie die Baureihen 401, 402, 403, 406, 411 und 415.

https://de.wikipedia.org/wiki/Jahr-2038-Problem

Manche ICEs haben technisch bedingt ein Verfallsdatum: 2038

611 040, Erfurt, Montag, 18.05.2026, 07:58 (vor 96 Tagen) @ ICE1021

Das hat man bei PCs auch schon vor ein paar Jahren immer wieder gesagt. Passiert ist an dem Stichtag bei meinem Rechner überhaupt nichts.

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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

Zur Not dann einfach auf 64 Bit upgraden

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 19.05.2026, 10:20 (vor 95 Tagen) @ ICE1021

Wobei ich glaube, dass keines der genannten Züge überhaupt bis dahin noch fahren werden. Wobei, wer weiß?

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

ICE1 soll noch bis in die 40er Jahre fahren

Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 19.05.2026, 11:18 (vor 94 Tagen) @ J-C

Wobei ich glaube, dass keines der genannten Züge überhaupt bis dahin noch fahren werden. Wobei, wer weiß?

Wurde auch mal irgendwo erwähnt - und mit dem Glauben, das macht man doch eher in der Kirche ;)

Zur Not dann einfach auf 64 Bit upgraden

611 040, Erfurt, Dienstag, 19.05.2026, 14:50 (vor 94 Tagen) @ J-C

Naja 406 und 415 definitiv nicht. 402 und 401 sehr wahrscheinlich auch nicht. Bei 411 und 403 wäre ich mir da nicht so sicher.

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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

Zu Hunderten fahren die dann noch rum.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 19.05.2026, 18:11 (vor 94 Tagen) @ J-C
bearbeitet von Der Blaschke, Dienstag, 19.05.2026, 18:12

Hallo.

Wobei ich glaube, dass keines der genannten Züge überhaupt bis dahin noch fahren werden.

Die werden hier noch zu Hunderten herumfahren.

Guck dir die BR 101 ein: sollte anno 2000 zum Güterverkehr. Die baldige Ausmusterung bei DB Fern hat also über 25 Jahre Verspätung. Der ICE 1 wird noch am Leben gehalten, selbst ICE 2 gibt's immer noch. Im Nahverkehr gibt's noch DDR-Dosto und 143er und in Bayern noch unsägliche 111er im Plandienst.

Dafür hat man die 120 schon rausgeworfen, jetzt die 415. Und den 406.

Darum lache ich mich ja immer über diese ganzen Strategiepläne halbtot. Alles nur Papier für die Altpapiertonne. Stralsund und Mecklenburg-Vorpommern wollte man zur Jahrtausendwende fernverkehrsfrei haben. Klappte nicht. Im Gegenteil. Dann kam man auf die Idee, dort eine Abstellanlage für Fernzüge zu schaffen. Kaum steht die ein paar Jahre, ist DB Fern finanziell völlig am Ende und man überlegt, wie man Fernverkehr ausdünnen kann.

Darum: lass diese ganzen Planer planen; haben sie wenigstens noch Arbeit. Ich nehme den ganzen Käse längst nicht mehr ernst. Dann läßt sich all der Irrsinn übrigens auch einigermaßen ertragen.

Immerhin erreichte ich bislang alle Züge dank riesiger Übergangszeiten; planmäßig lief trotzdem alles nicht und statt des Bahnhofs Buchholz in der Nordheide betrat ich den Bahnsteig von Sprötze.

Beim Metronom schüttelten die beiden Schaffner den Kopf über eine Störung auf deren RE 2 - sie wollten mich aber nicht dran teilhaben lassen ;-).


Schöne Grüße von jörg

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PSY - Gangnam Style und die achte Mersenne-Primzahl

ICE1021, Dienstag, 19.05.2026, 20:54 (vor 94 Tagen) @ Tabernaer
bearbeitet von ICE1021, Dienstag, 19.05.2026, 20:58

Das Jahr-2038-Problem ist ein Hardware-Problem. Einfach so auf 64 Bit updaten geht nicht, wenn die Computer auf denen die Software läuft uralt sind und nur 32 Bit können. Bei 32 Bit kann der Chip nur bis 2,147,483,647 zählen, was dem Datum 19.01.2038 entspricht ausgehend vom Start der Unix-Zeit 1. 01.1970 in Sekunden. Es gibt Workarounds, z. B. mit umsignierten Werten zu hantieren, dass das Problem ins Jahr 2107 verschiebt.
Mich würde interessieren wie die Bahn das Problem gelöst hat. Vor einiger Zeit habe ich mal Fehlermeldungen am Bildschirm im ICE sehen können und ich meine, dass der ICE 1 mit Windows 3.11 , während ICE 3 Baureihe 403 mit Windows 2000 läuft, beides 32 Bit-Betriebssysteme. Wurden die Computer beim letzten Redesign ausgetauscht gegen neue Hardware? Wenn ja, warum läuft dann immer noch so ein Uralt-Windows aus der Zeit der Inbetriebnahme des Züge?

https://de.wikipedia.org/wiki/2147483647

https://www.youtube.com/watch?v=9bZkp7q19f0

PSY - Gangnam Style und die achte Mersenne-Primzahl

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 19.05.2026, 22:13 (vor 94 Tagen) @ ICE1021

Hey.

Mich würde interessieren wie die Bahn das Problem gelöst hat.

Ist doch noch ein paar Jahre Zeit?!?!

Wenn ich noch ans Jahr 2000 denke - was hat man alles prophezeit, was passieren wird ... Und was war? Nix ...

(Doch: ich nutzte es als Vorwand, beim Nochfreund meiner frisch kennengelernten Traumfrau unter anderer Identität anzurufen, um ihr Geburtsdatum zu erfahren - wir hatten so ne kleine Wette, ob ich das wohl herausfinde ... Fand ich *g*)

Und es ist doch noch gar nicht lange her, wo in Zügen diverser Betreiber ein falsches, altes Datum angezeigt wurde. Ca 12 Jahre zurück, wenn ich mich recht entsinne. Das war doch von der Systematik dasselbe Problem; da lief doch auch irgendwas voll sozusagen. Und trotzdem fuhren die Züge und es passierte nix. Nicht mal Kundenbeschwerden hatte ich erlebt.

Insofern traue ich da allen Beteiligten zu, ne Lösung zu finden. Du selbst hattest ja schon eine genannt.


Schöne Grüße von jörg

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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

PSY - Gangnam Style und die achte Mersenne-Primzahl

Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 20.05.2026, 01:02 (vor 94 Tagen) @ Der Blaschke

Hey.

Mich würde interessieren wie die Bahn das Problem gelöst hat.


Ist doch noch ein paar Jahre Zeit?!?!

Wenn ich noch ans Jahr 2000 denke - was hat man alles prophezeit, was passieren wird ... Und was war? Nix ...

(Doch: ich nutzte es als Vorwand, beim Nochfreund meiner frisch kennengelernten Traumfrau unter anderer Identität anzurufen, um ihr Geburtsdatum zu erfahren - wir hatten so ne kleine Wette, ob ich das wohl herausfinde ... Fand ich *g*)

Und es ist doch noch gar nicht lange her, wo in Zügen diverser Betreiber ein falsches, altes Datum angezeigt wurde. Ca 12 Jahre zurück, wenn ich mich recht entsinne. Das war doch von der Systematik dasselbe Problem; da lief doch auch irgendwas voll sozusagen. Und trotzdem fuhren die Züge und es passierte nix. Nicht mal Kundenbeschwerden hatte ich erlebt.

Insofern traue ich da allen Beteiligten zu, ne Lösung zu finden. Du selbst hattest ja schon eine genannt.


Schöne Grüße von jörg

Das einzige Problem was ich sehe ist das die Reservierungen nicht mehr funktionieren, alles andere wird der Fahrgast nicht merken. Von daher sehe ich es wie du, das ganze ist völlig unbegründete Aufregung.

IC ist mausetot, ICE hat guten Ruf.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 13.05.2026, 13:17 (vor 100 Tagen) @ Brail

Hallo.

Die von Bahnfuzzys regelmäßig geäußerte Differenzierung in A- und B-Netz ist Unfug.

Der ICE hat einen guten Ruf. Der IC gilt als out.

Warum darf Magdeburg nur einen IC haben, Lüneburg aber einen ICE? Und wenn Bürgermeister nach dem ICE rufen, sollte das erfreuen! Ist halt nur blöd, wenn wir wieder alles ins Taktschema pressen wollen. Da macht es Frankreich vor. Da hält der TGV auch mal in der Provinz. Nur eben nicht gleich jede Stunde.

Fernverkehr hat ICE zu sein. Mal sprintend, mal möglichst Nonstop, und mal mit Halt hier und da.


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

IC ist mausetot, ICE hat guten Ruf.

musicus, Mittwoch, 13.05.2026, 15:06 (vor 100 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von musicus, Mittwoch, 13.05.2026, 15:10

Die von Bahnfuzzys regelmäßig geäußerte Differenzierung in A- und B-Netz ist Unfug.

Nö. Warum? Die öffentliche Hand bestellt halt mit ihrem Geld kein B-Netz und für einen eigenwirtschaftlichen FV ergiben Redundanzen tatsächlich keinen Sinn. Ist unter den gegebenen Bedingungen aber eine ökonomische Frage und keine der Verkehrs- bzw. Versorgungsqualität.

Der ICE hat einen guten Ruf. Der IC gilt als out.

Die DB hat einen üblen Ruf. Die nomenklatorische Ausdifferenzierung innerhalb des Fernverkehrs interessiert keine Socke.

Fernverkehr hat ICE zu sein. Mal sprintend, mal möglichst Nonstop, und mal mit Halt hier und da.

Kann man machen. Das eine ist Nah-, das andere Fernverkehr. Mehr Unterscheidung ist nicht zielführend, da es, abgesehen vom Tarif, auch keine wirklichen Distionktionsmerkmale zwischen den Produkten gibt.

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ƪ(ړײ)‎ƪ​​ Bwmz¹¹¹⁻² ƪ(ړײ)‎ƪ​​

IC ist mausetot, ICE hat guten Ruf.

brandenburger, Perleberg, Mittwoch, 13.05.2026, 15:18 (vor 100 Tagen) @ Der Blaschke

Hallo.

Die von Bahnfuzzys regelmäßig geäußerte Differenzierung in A- und B-Netz ist Unfug.

Man könnte auch langlaufende RE als "B-Netz" bezeichnen. Manche davon sind komfortabler als die früheren IR. An die ich auch gute Erinnerungen habe. Aber heute würden uns das Geklapper und die fehlende Klimaanlage stören.

Ist halt nur blöd, wenn wir wieder alles ins Taktschema pressen wollen. Da macht es Frankreich vor. Da hält der TGV auch mal in der Provinz. Nur eben nicht gleich jede Stunde.

Ja, aber tauschen möchte ich mit Frankreich nicht. FV-Einzelzüge in kleine Orte sind gut, aber zusätzlich zu Taktlinien, nicht anstatt.

Wenn die Baustelle fertig ist, freue ich mich wieder über die ICE von Büchen nach Wittenberge. Das sind beides keine Groß- und nicht mal Mittelstädte und ich steige in beiden Orten nur um und will da gar nicht hin, aber ich spare gegenüber dem Nahverkehr eine bzw. zwei Stunden und das ist die Hauptsache. Nicht wie weich der Sessel ist.

ICE-Produkt weniger Wert?

musicus, Mittwoch, 13.05.2026, 15:08 (vor 100 Tagen) @ Brail

Wäre es nicht sinnvoller, vernünftige ICs bereitzustellen? Gerade dort wo der ICE 0 Vorteil bringt?

Warum? Und was exakt meinst du mit 'Sinn'?

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ƪ(ړײ)‎ƪ​​ Bwmz¹¹¹⁻² ƪ(ړײ)‎ƪ​​

Der belgische ICE fährt ja SFS KRM mit 300 km/h.

ICETreffErfurt, Eisenach, Mittwoch, 13.05.2026, 19:27 (vor 100 Tagen) @ Brail
bearbeitet von ICETreffErfurt, Mittwoch, 13.05.2026, 19:28

- kein Text -

Aber nicht der an die Küste - der beginnt/endet in Köln Hbf.

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 14.05.2026, 02:55 (vor 100 Tagen) @ ICETreffErfurt

- kein Text -

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Weg mit dem 4744!

Dafür aber in Belgien mit 260-300 km/h unterwegs...

ICE1021, Sonntag, 17.05.2026, 15:16 (vor 96 Tagen) @ JeDi

...von etwa Aachen bis Brüssel und zwischen Köln und Düren bei Aachen mit 250.

https://en.wikipedia.org/wiki/High-speed_rail_in_Belgium

Einverstanden, aber ...

Tobs, Region Köln/Bonn, Sonntag, 17.05.2026, 17:21 (vor 96 Tagen) @ ICE1021

Oostende → Liège-Guillemins (22.08.2026): IC 513 2:16 h, ICE 1111 2:12 h – vier Minuten Unterschied, also für den ICE vernachlässigbar.

LGV 3 erlaubt >200 km/h, echter Vorteil gegenüber dem IC? Wohl eher theoretisch.

Aachen → Köln (21.08.2026): ICE 315 37 Min, Nightjet 469 („IC-Ersatz“) 38 Min – fast Augen zu und durch.

Fazit: Für Fahrgäste ändert sich praktisch kaum etwas, mehr Tempo gibt’s eher auf dem Papier. Vom (fahrzeitlichen) Problem des Lokwechsels in Aachen Hbf (und der Fahrzeugverfügbarkeit) abgesehen, dürften da auch die I11er - zumindest in Theorie - mithalten können.

OT: Paris >< Mulhouse via Strasbourg

Tobs, Region Köln/Bonn, Sonntag, 17.05.2026, 17:41 (vor 96 Tagen) @ Tobs

Am 21. August 2026 habe ich mal die Fahrzeiten von Paris nach Mulhouse über Dijon bzw. Strasbourg verglichen:

  • TGV 9213 (Lyria) über Dijon: 2 h 40
  • TGV 2377 bis Colmar über Strasbourg: 2 h 25
  • TER 96241 von Colmar nach Mulhouse: 21 Minuten

Kumuliert ergibt das für die Route über Strasbourg 2 h 46 – also nur sechs Minuten länger als über Dijon.

Dass Lyria über Dijon fährt, um in Paris das ganze Fahrmaterial auf der Gare de Lyon zu bündeln, ist nachvollziehbar. Was mir aber unverständlich bleibt ist, warum die SNCF "ihre" TGV in Colmar (w)enden lässt, statt sie wenigstens vereinzelt bis Mulhouse durchzubinden.

mehr Komfort falls ICE3neo Baureihe 408 eingesetzt wird

ICE1021, Montag, 18.05.2026, 02:25 (vor 96 Tagen) @ Tobs

Der ICE kann mit angenehmeren Ambiente punkten, Bordrestaurant, komfortableren Sitzen, gelaserten Scheiben (wichtig für besseren Mobilfunkempfang), Steckdosen und gutem WLAN.
Dafür sind die SNCB(-Doppelstock)-ICs preislich attraktiver und man mischt sich unter die Einheimischen.

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