Von Schwalben und Käsefestungen im Jura (3/3) (Reiseberichte)

Bahne aus Leidenschaft, Dienstag, 12.05.2026, 18:58 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 30 Min.)

Im letzten Teil bin ich am heutigen südlichen Endpunkt der Ligne des Hirondelles in Saint-Claude angekommen: https://www.ice-treff.de/index.php?id=726994
Ab jetzt geht es mit einer Übernachtung in Pontarlier nach Hause.

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Tag 3: (Morez – Morbier –) Saint Claude – Pontarlier
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Von oberhalb des Bahnhofs hat man eine gute Übersicht über die Stadt, leider heute ohne Bergpanorama.
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Damit hätte sich auch geklärt, wie die ganzen Blauwale wieder aus Saint-Claude wegkommen. Bei dem ebenfalls asymmetrischen Busfahrplan kann es aber nicht mit Mehrfachtraktionen funktionieren. Mein Bus von gestern Abend muss wohl als Leerfahrt nach Arbois zurückgefahren sein.
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Wie zu erwarten, ist die Dreifachtraktion sehr überschaubar besetzt. Pünktlich signalisiert uns der Fahrdienstleiter Ausfahrt.
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Die Strecke entlang der Bienne führt über mehrere größere Brücken. Wetterbedingt spare ich mir aber weitere Streckenbilder. Einige spannende Stellen sind zwar noch gekommen, aber vorzeigbare Bilder davon sind mir nicht gelungen.
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Ein viertes und letztes Mal geht es nach Morez über die Bergstrecke und dann weiter bis zu Andelot. Dort ist um kurz nach 19 Uhr ein richtiger Umsteigeknoten. Von „Taktknoten“ kann man bei einem Ereignis, das nur zweimal am Tag eintritt, aber wohl eher nicht reden. Mein Zug ist am Hausbahnsteig angekommen und wird als letzter der Züge nach einem Fahrtrichtungswechsel nach Besançon weiterfahren. Am hinteren Gleis steht mein Anschlusszug, ein AGC nach Pontarlier.
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Als dritten Zug gibt es noch ein Blauwalduo von Pontarlier nach Dôle, in den viele Umsteiger aus meinem Zug streben.
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Nach der Bummelfahrt auf der Schwalbenlinie geht es jetzt deutlich zügiger in einer halben Stunde nach Pontarlier.
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Wegen seiner Grenzlage wurde Pontarlier befestigt. Dieses Stadttor gilt als Wahrzeichen der Stadt, wirklich herausragende Sehenswürdigkeiten gibt es nicht.
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Viel Auswahl bei den Restaurants habe ich heute Abend wieder nicht, aber immerhin hat eine Brasserie geöffnet. Ich nehme eine lokale Spezialitätenplatte mit Vol-au-Vent mit Pilzen, Schinken und Comté.
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Tag 4: Pontarlier – Buttes – Kerzers – Sonceboz-Sombeval – Basel – Karlsruhe
Bei gutem Wetter wäre mein Plan gewesen, mit dem ersten Zug des Tages (erst um 11 Uhr!) in die Schweiz rüberzufahren und zum Creux du Van, einem beeindruckenden Talkessel im Hinterland des Lac de Neuchâtel, hochzuwandern, weshalb mein Sparpreis ab Neuchâtel nach Karlsruhe zurück erst eine recht späte Abfahrt hat.
Leider ist heute wieder Dauernieselregen, die Webcam am Creux du Van zeigt dichten Nebel und dazu kommt noch, dass ich heute nicht richtig fit bin. Vielleicht hätte ich vorgestern doch nicht in dem kalten See baden sollen oder aus der Karstquelle trinken sollen. Jetzt wäre ich froh darum, einen flexiblen Interrailpass und keinen Sparpreis zu haben. Dann könnte ich früher heimfahren oder noch ein paar Bahnstrecken in der Schweiz abklappern.
Schließlich entscheide ich mich, erst den zweiten Zug über die Grenze um 15 Uhr zu nehmen, mir einen gemütlichen Morgen zu machen und dann noch hier zu Mittag zu essen. Davor statte ich noch dem Stadtmuseum einen Besuch ab, das erfreulicherweise heute freien Eintritt hat.
Pontarlier war um 1900 die Hauptstadt der französischen Absinthproduktion, nachdem die Spirituose im benachbarten Val de Travers in der Schweiz entstanden war, verlegte die Familie Pernod 1805 ihre Destillerie hierhin. Um die Stadt wurde der für die „grüne Fee“ benötigte Wermut angebaut.
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Durch seinen geringen Preis und seine Popularität entwickelte sich der Absinthkonsum zu einem gesellschaftlichen Problem und geriet immer mehr in Kritik, bis er schließlich 1910 in der Schweiz und vier Jahre später in Frankreich verboten wurde. Viele Betriebe schlossen, andere wie Pernod stiegen auf wermutfreie Anisschnäpse, allen voran Pastis um, der in der Folge in Frankreich große Popularität gewann und sie bis heute genießt. Inzwischen ist Absinth wieder in den meisten Ländern legal, jedoch mit Grenzwerten für das in Wermut enthaltene Nervengift Thujon.
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Die Stadt sieht aus, wie andere Festungsstädte entlang der französischen Ostgrenze.
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Für heute Mittag habe ich mir ein sehr reizvolles Lokal mit Mittagsmenu ausgesucht, das so gut von der lokalen Bevölkerung besucht ist, dass ich erst um 13 Uhr einen Tisch bekomme. Nach Feldsalat mit gratiniertem Ziegenkäse gibt es als Hauptgang ausgezeichneten Schinkenaufschnitt mit Bohnen und Kartoffelgratin. Ich merke aber, dass ich nicht so fit bin, denn ausnahmsweise muss ich spätestens bei der Mousse au Chocolat ganz schön kämpfen.
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Trotz der Wartezeit beim Restaurant bin ich viel zu zeitig am Bahnhof und kann mich noch gründlich umschauen.
Für dieses Wochenende hatte ich mir vorgenommen, die TGV-Reservierungen für meinen geplanten Frankreichurlaub im Juli zum Interrailpass zu besorgen, woran ich nun endgültig scheitere. In Morez gab es keinen Automat für Fernverkehrtickets, hier in Pontarlier gar keinen. Der Mitarbeiter, den ich fragte, wollte mir voller Gewissheit den Automaten zeigen, aber der war zu seiner Verblüffung verschwunden. Vermutlich wurde dieser kürzlich abgebaut. Tickets kann man jetzt gegenüber in der Bank erwerben, worauf ich dann verzichtet habe. Wie ich im Nachhinein erfahren musste, war der Plan sowieso zum Scheitern verurteilt, da die SNCF an Automaten wohl keine Interrailreservierungen mehr verkauft. Resigniert habe ich dann online mit Gebühr gebucht.
Mir scheint, dass es zwei Bahnhofsgebäude gab, vermutlich ein stadtseitiges französisches und dahinter ein schweizerisches.
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Der Zugang zum hinteren Gebäude und Bahnsteig ist zwar nicht gesperrt, allerdings scheint mir der komplette überschaubare Personenverkehr über den Hausbahnsteig an Gleis 1 abgewickelt zu werden.
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Der Fahrplan von Pontarlier in die Schweiz ist mit drei Zugpaaren nicht nur recht überschaubar, sondern auf den ersten Blick auch recht gewöhnungsbedürftig. Die Fahrten in die Schweiz sind mit 11, 15 und 21 Uhr relativ spät am Tag und die Wendezeit in Frasne ist elendig lang. Grund dafür ist, dass die Fahrten konsequent auf die Anschlüsse an die TGV-Linie Paris-Lausanne in Frasne ausgerichtet sind. Da der erste TGV des Tages morgens um kurz vor 8 Uhr in Paris losfährt und dann fast 3 h bis Frasne braucht, ergibt sich die erste Fahrt des Tages erst um 11 Uhr.
Kurz vor der Grenze liegt das Fort de Joux. Hier zweigte früher die alte Strecke nach Vallorbe und weiter Richtung Lausanne ab, die durch den Bau des Mont-d’Or-Tunnels 1915 arbeitslos wurde und heute noch auf einem Abschnitt von einer Museumsbahn befahren wird.
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Mit dem Grenzübertritt kann ich die letzte Bahnstrecke zwischen Frankreich und der Schweiz abhaken. Nach einigen Kilometern ohne Halt oben auf der Hochfläche begingt der kilometerlange Abstieg ins Val de Travers.
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In Travers ist die Talsohle erreicht und es erfolgt der einzige Zwischenhalt in der Schweiz. Wenn ich schon mal hier bin, will ich natürlich auch den Rest der Talstrecke bis Buttes mitnehmen, weshalb ich den Zweisystem-Flirt ohne mich weiterfahren lasse.
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Dummerweise erwische ich eine Lücke im Halbstundentakt und muss gut 40 Minuten warten. Derweil bestätigt mich der Blick Richtung Creux du Van, in meiner Entscheidung von heute Morgen, auf die Wanderung dorthin zu verzichten. Dort oben hätte ich heute nichts gesehen. Schon 2014 waren wir mal mit dem Auto hier im Val de Travers und oben am Creux du Van und sahen statt eines wunderbaren Panoramas nur den Talkessel in starkem Nebel. Heute wäre die Sicht wohl noch deutlich schlechter gewesen.
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Auf der Tallinie nach Buttes verkehren Dominos. Vor meinem Zug kommt erst der Gegenzug nach Neuchâtel durch.
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In die gleiche Richtung, aus der ich gekommen, nur einige Höhenmeter tiefer, geht es nun zurück.
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In Couvet verläuft die Strecke direkt an der Areuse entlang.
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An der vorletzten Station Fleurier zweigt die kurze Museumsstrecke von Vapeur Val-de-Travers nach Saint-Sulpice ab. Ein Teil der Fahrzeuge hier könnte dem Verein gehören.
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Kurz darauf ist schon der Endbahnhof Buttes erreicht, den ich nach 5 min schon wieder mit der Rückleistung verlasse.
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Einen Halt nach Travers beginnt die Areuseschlucht. Die war schon 2014 unser alternatives Schlechtwetterprogramm für den Creux du Van und wäre es auch heute wieder geworden, wenn es nur Nebel auf dem Berg, aber keinen Dauerregen gegeben hätte.
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Von der Bahnstrecke, die deutlich über der Talsohle und durch mehrere Tunnel fährt, ist nur ein kleiner Teil der Schlucht zu sehen.
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Wenige Minuten später verlässt die Strecke das Jura und erreicht die Weinberge am Lac de Neuchâtel.
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Der schwarze Glaswürfel direkt am Seeufer ist der Europasitz des Marlboro-Mutterkonzerns Philipp Morris. Wer sich diese Lage leisten kann, scheint mit Tabakwaren immer noch viel Geld zu verdienen. Dessen Entwicklungsabteilung hier hat mich 2014 zum ersten Mal in die Region um Neuchâtel gebracht, weil meine Mutter ein kurzes Projekt bei Philipp Morris zur Entwicklung einer „gesünderen“ Zigarettenalternative hatte, was dann aber eingestampft wurde.
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Den im Logo abgebildeten ICE 3 wird die Bahnhofsapotheke von Neuchâtel wohl nie zu Gesicht bekommen. Schon interessant, wie ikonisch das Design auch außerhalb Deutschlands zu sein scheint, wenn er sogar auf den Gardinen des moldawischen Nachtzugs nach Bukarest abgebildet ist ( https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?030,10469110 ).
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Bis zur Abfahrt meines IC mit Zugbindung ist es jetzt immer noch eine Stunde. Bei besserem Wetter hätte ich kein Problem, ein wenig durch die Altstadt und ans Seeufer zu schlendern, aber heute nicht. Stattdessen werde ich schwach und löhne für ein Ticket nach Biel über Kerzers. Im engmaschigen Schweizer Bahnnetz, in dem mit immer noch genügend Strecken fehlen, bin ich einfach wie das dicke Kind vor der Süßigkeitenschale. Ich kann mich nur schwer zurückhalten.
Meine bisher einzige Fahrt durch Kerzers war leider ohne Umstieg und so konnte ich mir den spannenden Bahnhof nicht im Detail anschauen. Über die Strecke links vom Museums-Stellwerk bin ich aus Neuchâtel gekommen, rechts steht schon mein Anschlusszug nach Lyss.
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Auf der anderen Seite kreuzen sich die Strecken Bern-Neuchâtel und Lyss-Murten.
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Zwar nicht im Museumsstellwerk, aber trotzdem museal sieht die Stellbank am Empfangsgebäude aus.
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Meine S-Bahn nach Lyss wirbt für die Standseilbahn auf den Gurten bei Bern.
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Die 2+3-Bestuhlung hätte es bei meiner Fahrt eher nicht gebraucht.
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Von Lyss nehme ich für eine Station den BLS-IR nach Biel und dann ist wieder meine ursprünglich geplante Reiseroute erreicht. Statt den direkten IC durch den Grenchenbergtunnel nach Moutier, fahre ich diesmal einen Umweg über die ältere Strecke über Sonceboz-Sombeval. Dazu verlasse ich Biel mit dem RE Richtung La-Chaux-de-Fonds.
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Nach nur zwei Stunden bin ich damit schon wieder im Jura.
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In Sonceboz-Sombeval wechsle ich vom Domino Richtung La-Chaux-de-Fonds in den nach Moutier.
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Nach einer ausgedehnten 180°-Kurve ist der Bahnhof nochmal aus größerer Höhe zu sehen.
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In Tavannes könnte ich zur meterspurigen CJ-Strecke umsteigen. Die Strecke nach Le Noirmont wäre auch eine Option gewesen, um die übrige Zeit zu vertrödeln, aber dafür hätte ich mindestens eine halbe Stunde früher in Neuchâtel sein müssen.
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Ab Tavannes folgt meine Fahrt bis Basel durchgehend dem Birstal. Bei Moutier wird dann wieder die Hauptstrecke erreicht und ich muss in den IC umsteigen.
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Die Fahrt im ICN ist zwar keine Neuheit für mich, aber immer wieder eine Freude. Die Verbindung aus der interessanten Strecke mit zahlreichen Kurven und der samtweichen Neigetechnik im ICN sind für mich das perfekte Neigetechnikerlebnis. Zur Fahrzeitverkürzung scheint diese hier aber nicht (mehr?) eingesetzt zu werden, wenn der neue BLS-IR die gleiche Fahrzeit auch ohne Neigetechnik halten kann.
Wegen der einbrechenden Dunkelheit und genügend Bildern in alten Bericht verzichte ich aber auf weitere Bilder. Letzter Zug der Reise ist der Nightjet Richtung Berlin/Prag, in dem ich ein Abteil im einzigen ÖBB-Abteilwagen für mich ergattere und es mir bequem machen kann.
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Mit leichter Verspätung wird Karlsruhe erreicht. Die durchaus beeindruckende Wagenstandanzeige dürfte kaum Fragen offenlassen.
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Mit dieser ausgedehnten Wochenendtour habe ich bis auf ein winziges Stück der Strecke von Dijon nach Bourg-en-Bresse das komplette Bahnnetz der Franche-Comté befahren. Auch wenn ich jetzt bei der Ligne des Hirondelles war und so schnell nicht wieder hinkommen werde, wünsche ich der Region den langfristigen Erhalt der Strecke. Die Orte sind zwar recht klein, aber da das Straßennetz auch wenig ausgebaut ist, könnte noch weiteres Fahrgastpotential bestehen Potential bestehen, wenn das Zugangebot ausgebaut würde. Der Kontrast zwischen der Schweiz und Frankreich ist dabei immer wieder extrem.

Von Schwalben und Käsefestungen im Jura (3/3)

Twindexx, St. Gallen (CH), Dienstag, 12.05.2026, 20:58 (vor 22 Stunden, 30 Minuten) @ Bahne aus Leidenschaft

Hoi,

Zwar nicht im Museumsstellwerk, aber trotzdem museal sieht die Stellbank am Empfangsgebäude aus.

Museal ist es auf jeden Fall, Kerzers hat seit über 20 Jahren ein ESTW, mittlerweile ab der BZ Spiez der BLS ferngesteuert.

Die Fahrt im ICN ist zwar keine Neuheit für mich, aber immer wieder eine Freude. Die Verbindung aus der interessanten Strecke mit zahlreichen Kurven und der samtweichen Neigetechnik im ICN sind für mich das perfekte Neigetechnikerlebnis. Zur Fahrzeitverkürzung scheint diese hier aber nicht (mehr?) eingesetzt zu werden, wenn der neue BLS-IR die gleiche Fahrzeit auch ohne Neigetechnik halten kann.

Doch, für den IC 51 ist die Neigetechnik weiterhin zwingend. Der IR 56 hat nicht exakt dieselben Fahrzeiten, nur die Gesamtreisezeit ist dieselbe mit den Zeiten in Basel und Biel, aber an den Zwischenstationen siehst du Unterschiede im Minutenbereich. Der IR 56 erfordert zwingend spurtstarkes Rollmaterial mit ebenerdigen Einstiegen, um die Gesamtfahrzeit der ICN mit Neigetechnik einzuhalten.

Die BLS Mika sparen Zeit gegenüber den ICN bei:
- Ebenerdige Einstiege -> Die Fahrgastwechselzeiten sind spürbar kürzer, wenn keine Stufen vorhanden sind.
- Abfertigung durch Lokführer -> Wenn die Abfahrtszeit erreicht ist, drückt der Lokführer die Zwangstürschliessung, der Prozess des Zugpersonals fällt weg, könnte der ICN auch, aber da sperrt sich die Gewerkschaft.
- Spurtstärke -> Die Mika sind diesbezüglich mit S-Bahn-Fahrzeugen gleichwertig und entsprechend sparen sie gegenüber den ICN Zeit beim Beschleunigen ein.

Die ICN sind dann dafür mit höherer Geschwindigkeit dank ihrer Neigetechnik unterwegs. Unter dem Strich gleicht sich das dann aus. Zwischen Zürich und Biel fährt auch nur noch stündlich der IC 5 mit ICN via NBS, in der anderen halben Stunde via Oensingen fährt jetzt der IR 55 mit RABe 512. Das Prinzip ist hier dasselbe: Ebenerdige Einstiege und Spurtstärke ersetzen die Neigetechnik. Geht halt nur mit Vmax-160 km/h-Rollmaterial wegen der Getriebeübersetzung (Vmax-200 km/h-Rollmaterial beschleunigt in jedem Fall schlechter).

Als Nebeneffekt kann nun sowohl Zürich-Biel als auch Basel-Biel jede Stunde einmal das Behinderten-Gleichstellungsgesetz eingehalten werden. Die ICN erfüllen dieses bekanntlich nicht wegen der Einstiege.


Grüsse aus der Ostschweiz.

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