Intermezzo: Das Tramnetz eines ganzen Landes [m64B] (Reiseberichte)

Math5D, Montag, 11.05.2026, 18:32 (vor 3 Tagen)
bearbeitet von Math5D, Montag, 11.05.2026, 18:35

Im ersten Teil dieser Miniserie ging es von Aachen nach Trier über die gerade wiedereröffnete Eifelstrecke. Die dauert zwar alleine schon 4h von Aachen, aber für eine ganze Bahntour ist da noch Platz für ein zusätzliches Highlight, das sich direkt nebenan anbietet. Seit 2020 ist in Luxemburg nämlich der gesamte ÖPNV kostenfrei, sodass man (D-Ticket vorausgesetzt) kurze Zeit nur Tickets für das jeweils grenzüberschreitende Stück kaufen musste. Dieser Schwachsinn wurde schnell beendet, indem man das D-Ticket auf allen luxemburgischen Strecken bis hinter der Grenze gültig gemacht hat.

Vom RE11 ist allerdings dank meiner Verspätung nichts mehr zu sehen, obwohl ich seit 2min einen Blick auf dessen Gleis habe. Der muss wirklich überpünktlich abgefahren sein. Was die ganze Gleiswechselei soll, weiß ich auch nicht. Bis auf eine RB83 auf Gleis 10Süd ist der Bahnhof leer - zumindest an Zügen. An Menschen steht noch eine Hundertschaft und wartet auf den ebenfalls verspäteten RE1 aus Koblenz. Kein Wunder, der steckte ja hinter uns fest und hat so auch den Umstieg nach Luxemburg verpasst, der in den meisten Stunden aus ihm raus geflügelt wird, aber gerade jetzt nicht. So habe ich auch keine Lust auf die RB83, die eine halbe Ewigkeit länger bis Lux braucht, eigentlich auch gar nicht hier fahren sollte, sondern seit Kurzem über die Trierer Weststrecke (Keine Ahnung, warum sie das heute nicht tut), und gleich irre voll werden dürfte.

[image]
34 So gehe ich kurz in die Stadt und mache das Pflichtfoto von der Porta Nigra, die von vorne allerdings in einem Baugerüst steckt. Von der Seite steht aber sowieso die Sonne besser. Dann gibt es noch ein kleines Mittagessen, das hier sowieso billiger sein dürfte als im Nachbarland.

[image]
35 Eine ganze Stunde später bin ich wieder am Bahnhof, wo dieses Mal die RE1/11 beider Richtungen halbwegs pünktlich fahren. Das Duo aus FLIRT von Süwex und KISS der CFL fährt hier ein.

[image]
36 Dann geht es mit +2 los und erstmal wieder über die Mosel.

Und nun geht es nach Luxemburg, von dessen Bahnsystem ich direkt etwas enttäuscht bin. Während ich die geringen Geschwindigkeiten auf der Eifelstrecke bei Diesel und vielen engen Kurven gut verstehe, ist es mir ein absolutes Rätsel, warum es hier nur mit 90-100km/h durch die Ebene geht. So dauert es eine Ewigkeit, bis wir von Wasserbillig an der Grenze bis nach Sandweiler-Contern kommen. In Luxemburg hatte ich mehrere Ideen, was man machen könnte, aber eine Sache steht auf jeden Fall auf dem Plan: Das gesamte Tramnetz des Landes zu fahren. Das besteht aus exakt einer Strecke in der Hauptstadt, die vor einem Monat zum Flughafen verlängert wurde, wohin aber nur jede zweite Tram fährt. Auf der anderen Seite dasselbe Spiel mit dem Stadion. So dauert die gesamte Runde schätzungsweise genau so lange wie ich dank der Stunde Verzögerung noch bis zu meinem Zug habe, den ich eigentlich zurück bekommen möchte. Um nicht die gesamte Tramstrecke zweimal fahren zu müssen, möchte ich ein Stück zwischen Hbf und Pfaffenthal-Kirchberg mit dem Zug fahren, aber der perfekte Umstieg dahin klappt wegen unserer Verspätung so gerade eben nicht, wobei der Anschluss wieder Mal extrem pünktlich weggefahren sein muss.

[image]
37 Also gehe ich zur Tram,

[image]
38 wo perfekt eine zum Flughafen kommt.

[image]
39 Mit Wagennummer 124 links bin ich hergekommen, mit 115 geht es sofort wieder zurück. Die überschlagende Wende macht einen schnellen Umstieg möglich.

[image]
40 Praktischerweise fahren gerade die Flughafentrams auch immer bis zum Stadion.

[image]
41 Highlight der langen Neubaustrecke ohne Zwischenhalt ist die Brücke über die Autobahn. Auf der davor liegenden Waldstrecke erreicht die Tram sogar 70km/h.

[image]
42 Vor der Luxexpo, wo sowohl die Kurztakte als auch bald die zweite Linie enden, ist ein riesiges Depot

[image]
43 und Verwaltungsgebäude.

[image]
44 Das gesamte Viertel kommt sehr modern daher und es ist auch extrem viel los, sodass die Tram wirklich voll ist.

[image]
45 Dann steige ich in Route Bréck-Paffendal aus, um nun den Zugplan umzusetzen.

[image]
46 Zum tiefer gelegenen Zug führt eine Standseilbahn von 2017.

[image]
47 Beim Einstieg in deren Bergstation denke ich erst beim Anblick der zwei Spuren, das sei gar keine richtige Standseilbahn, sondern nur ein Schrägseilaufzug wie etwa der am Montmartre. Wegen Unterhaltsarbeiten ist dazu die rechte gesperrt, obwohl heute niemand hier arbeitet.

[image]
48 Ein Blick auf die Strecke verrät aber, dass hier wirklich geklotzt wurde mit einfach zwei kompletten Standseilbahnen nebeneinander, also insgesamt vier Spuren.

[image]
49 Mit Wagen 3 geht es so bergab,

[image]
50 durch die Ausweiche im Tunnel,

[image]
51 und in die Talstation.

[image]
52 Blick zurück

[image]
53 und auf die Bahn, die nach 1min wieder fährt. Insgesamt können so 7200 Personen pro Stunde befördert werden - keine Ahnung, ob das jemals auch nur annähernd gebraucht wird.

[image]
54 Blick vom Bahnhof in das Tal nach Norden

[image]
55 und Süden, wo die Tram auf der Großherzogin-Charlotte-Brücke die Alzette überquert.

[image]
56 Der ganze Bahnhof ist wie die Standseilbahn sehr neu.

[image]
57 Hier die Gleise Richtung Hbf

[image]
58 und hier die Standseilbahnstation über dem Bahnhof.

[image]
59 Dann kommt mein Zug als Alstom Coradia Max - ich dachte, den gäbe es nur in Märchen. Zumindest in Deutschland wartet man ja seit Jahren vielerorts auf dessen Lieferung. Warum trotzdem munter weiterbestellt wird, erschließt sich mir nicht. Erst recht nicht, als ich den Zug von innen sehe. Der erscheint mir völlig verbaut und hat viel weniger Platz als ein Desiro HC, in dem das mit den Höhenwechseln irgendwie besser gelöst ist. Auch die Sitze sind sehr hart und die Fenster klein - gut, das sind die im Desiro HC auch.

[image]
60 Nun geht es auf halber Höhe an dem Plateau vorbei, das die Tram durchfährt

[image]
61 und insgesamt dreimal über die Alzette.

[image]
62 Hier kommt die Strecke aus Trier dazu.

[image]
63 Im Bahnhof erwische ich noch einen KISS,

[image]
64 dann geht es wieder nach vorne zur Tram.

[image]
65 Die fährt nach Süden an den Gleisanlagen vorbei,

[image]
66 dann am Bahnhof Howald, dessen Abfahrtszeiten ich spontan nachschaue,

[image]
67 danach am Wasserturm Cloche d’Or

[image]
68 und schließlich am Stadion.

[image]
69 Wie eben mache ich in der überschlagenden Wende eine Tram gut und stelle fest, dass dies exakt dieselben zwei Triebzüge wie vorhin sind. Mein Zugintermezzo hat mich also genau einen Takt nach hinten geworfen.

[image]
70 Dann verlasse ich den 115 zum zweiten Mal

[image]
71 und laufe runter zum Bahnhof Howald,

[image]
72 wo sofort ein Alstom Coradia Duplex einfährt. Damit habe ich alle aktuellen Triebzugbaureihen der CFL abgehakt. Diese gefällt mir davon am besten - die Sitze sind unglaublich gemütlich und der Platz optimal ausgenutzt. Die Treppen führen wirklich an der hintersten Stelle des Wagens hoch und nehmen so keinen Raum weg. Eigentlich würde der Titel "Max" also diesem Zug gebühren.

[image]
73 Auf anderen Zügen gibt es sonst noch DoStos von Bombardier, die mit Traxx und Alstomloks gezogen werden, die verdächtig nach den belgischen aussehen. Selbst die Farben sind identisch. Leider habe ich von der aber kein Foto.

Zurück im Hbf, den ich nun zum dritten Mal leicht zu spät erreiche, da wir in der Einfahrt noch ordentlich rumzuckeln und dann mit 10km/h das gesamte Gleis entlangfahren, verpasse ich wieder mal einen möglichen Umstieg. Dieses Mal ist es die RB83, deren Rücklichter ich bei der überpünktlichen Abfahrt immerhin noch sehe. Ist das so ein Ding in Luxemburg, dass alle Züge 30s vor dem Zeigersprung abfahren, aber 30s danach ankommen? Es nervt jedenfalls enorm!

[image]
74 So bekomme ich aber noch einen TGV drauf, der direkt nach Paris abfährt. Wohin auch sonst, in Frankreich fährt ja alles dahin.

[image]
75 Das muss ich aber korrigieren, denn der hier kommt tatsächlich aus Montpellier Saint-Roch an.

[image]
76 Er endet an einem Stumpfgleis.

[image]
77 Nebenan fährt noch ein Duplex ein, der aus Wasserbillig kommt.

[image]
78 Dann kommt mein RE11

[image]
79 wie immer als KISS.

[image]
80 Mit dem geht es nun dieselbe Strecke zurück. Ich wäre gerne anders gefahren, aber es geht halt nicht - über Belgien müsste ich ja etwas zahlen, und die noch viel direktere Vennbahn, mit der eine Richtung wohl auch schneller als 5h ginge, wurde nach dem Krieg ja abgebaut und hat ein paar lustige Grenzverläufe hinterlassen.

[image]
81 In Wasserbillig erreichen wir wieder die Mosel als Grenzfluss, hier bei Igel.

[image]
82 Dann zuckeln wir wieder erstaunlich langsam nach Trier, das wir dadurch mit +6 erreichen. Kurz hatte ich mir über meinen Anschluss an die RB22 Gedanken gemacht, aber die kommt natürlich mit noch mehr Verspätung aus Köln. Zur Not hätte ich auch bis Koblenz fahren können, darauf aber gar keine Lust gehabt, da schon dieser Zug jetzt irre voll wird und dasselbe für den RE5 gelten wird.

[image]
83 Mit +7 kommt die RB22 an, es sind noch 2min Wendezeit übrig, 3 werden tatsächlich gebraucht.

Dann geht aber wieder die Zuckelei los. Keine Ahnung, was heute um Trier herum los ist. Bis Pfalzel haben wir schon +5, bis zur Hafenstraße +7, wobei uns vorher noch der RE1/11 überholen darf, der hinter uns aus dem Hbf raus ist - völlig sinnlos! Wie heute früh haben wir aber einen äußerst guten Tf, der nicht nur Verspätung rausholt, sondern auch sinnvolle Informationen durchgibt. So erfahre ich in Kyllburg, das wir mit noch +3 erreichen, dass wir nun mindestens 15min auf den Gegenzug warten müssen - bitte was? Der hat offenbar schon in Köln West 20min Verspätung bekommen und bringt jetzt endgültig den gesamten Fahrplan durcheinander. Zum Glück bin ich nicht auf den knappen Umstieg in Köln Hbf angewiesen, sondern kann wiederum mit der RB28 den Knoten umschiffen. Auf die habe ich wegen deren Fahrplans mit 15/45 Symmetrieminute 33min Umstiegszeit und würde in Düren mit 3min da denselben RE9 erreichen. Dieser Umstieg wird zwar, da er in der Richtung nicht bahnsteiggleich ist, nicht ausgegeben, aber ist in aller Regel machbar, zumal der RE9 ja auch selten pünktlich ist.

[image]
84 Vorher geht es aber erstmal wieder an der Kyll entlang bergauf,

[image]
85 durch Bauarbeiten

[image]
86 und an einem schönen Park in Gerolstein vorbei.

[image]
87 Hier nochmal dessen Bahnhof von der anderen Seite.

[image]
88 Kurz dahinter hat die Eifelquerbahn noch einen Halt in Pelm.

[image]
89 In Jünkerath gibt es noch ein Stumpfgleis, das mir sinnlos erscheint.

In Nettersheim, das wir mit +14 erreichen, dürfen wir nochmal 6min auf unseren nächsten gnadenlos verspäteten Gegenzug warten - warum eigentlich immer wir? Heute haben meine Züge kein einziges Mal einen anderen warten lassen, sondern jedes Mal umgekehrt - egal, welcher von beiden vorher mehr Verspätung hatte. In Urft werden es dann nochmal 2 mehr, weil die RB24 auch noch entgegenkommt. In Kall sind wir so genau zu der Zeit, zu der eigentlich schon die RB24 nach Köln fahren sollte. Trotz einer Durchsage, dass die direkt hinter uns auch kommen wird, da sie ja hier startet und schon in der Abstellung bereitsteht, steigen alle Wartenden bei uns ein. Verständlich, hätte ich wohl auch gemacht. Trotzdem wird es so irre voll und ich bin froh, als ich in Euskirchen aussteigen kann.

[image]
90 Da steht mein Zug von eben. Die Umstiegszeit ist von 33min auf 10 zusammengeschrumpft.

[image]
91 Reicht aber noch locker. Seit einiger Zeit muss die RB28 hier nicht mehr alle Gleise queren, sondern hält auf dem eigens für ihre Aufnahme in den regulären Fahrplan errichteten Gleis 46.

[image]
92 Trotz des gut angenommen Angebots plagt sich die Rurtalbahn seit Einstellung der RegioSprinter mit Fahrzeugmangel und so kommt auf diesem Umlauf ein RegioShuttle der Schönbuchbahn noch in deren Farben zum Einsatz. Hauptsache, die Verbundlogos sind alle drauf, sonst gäbe es ja höhere Strafzahlungen als bei Zugausfall...

[image]
93 Statt elektronischer Anzeiger kommt wie früher im Wochenend-Hobbybetrieb ein Pappschild zum Einsatz.

[image]
94 In Zülpich findet seit Einführung des Stundentakts eine Zugbegegnung statt - hier mit einem Zug in Rurtalbahn-Farben. Die Fahrzeit wurde dabei auch von über einer Stunde auf 38min gedrückt, vor allem, weil nicht mehr an jedem Bahnübergang jemand aussteigen und den manuell sichern muss. Das war früher ein großer Spaß.

[image]
95 In Düren steht noch ein komplett nicht umgestaltetes RegioShuttle,

[image]
96 bei der RB21 Nord kommen weitere im RTB-Design zum Einsatz. Sollten die dort nicht längst durch LINT54 ersetzt worden sein?

Wie erwartet klappt der Umstieg auf den RE9 - der hat nämlich 17min Verspätung. Genau genommen würde ich sogar den RE1 davor bekommen, der mit +42 unterwegs ist. Dementsprechend stapeln sich die Leute auf Gleis 1, sodass ich eine zwar langsamere, aber entspanntere Alternative wähle:

[image]
97 Die RB20, die pünktlich vor beiden REs losfährt und so auch keine Umsteiger aus diesen aufnehmen muss.

So erreiche ich nach gut 14h Fahrt wieder Aachen und habe endlich nach 5 Jahren dieses Kapitel abgehakt. Dabei wurde ich übrigens nur einmal kontrolliert und zwar witzigerweise von der CFL im kurzen innerdeutschen Teil des RE11. Die erhoffen sich wohl, mit 4 Mann Personal auf dem kurzen Stück noch Leute ohne D-Ticket abzugreifen und so etwas in die Kassen einzuspülen. Lustig wird es, als sich ein gar nicht so älterer Herr ausführlich darüber beschwert, dass er wohl in Trier für das Stück keine gedruckten Tickets mehr bekäme, sondern nur noch solche fürs Smartphone, was er nicht besäße. Stimmt das? Ich dachte, in Trier stünden sogar noch Automaten. So muss man laut ihm die Tickets jetzt in Luxemburg holen, was teurer wäre. Die Antwort der Mitarbeiterin, sie würde das an ihren Chef weiterleiten, akzeptiert er dann aber nicht und diskutiert noch 15min weiter rum, ohne dass irgendwer neue Punkte zur Diskussion brächte. Danach labert er in drei halben Sprachen und vor allem mit Händen und Füßen ein ostasiatisches Paar darüber voll, wie toll Frankreich wäre und wie bescheiden Deutschland. Die Adressaten nicken immer freundlich, verstehen aber offensichtlich nichts - ist auch besser so bei dem gequirlten Blödsinn. Naja, komische Typen gibt es halt überall.

Intermezzo: Das Tramnetz eines ganzen Landes [m64B]

bahnfahrerofr., Montag, 11.05.2026, 21:07 (vor 3 Tagen) @ Math5D

indem man das D-Ticket auf allen luxemburgischen Strecken bis hinter der Grenze gültig gemacht hat

Ist das tatsächlich so? m.E gilt das DT dort schon immer nur bis zur Grenze. Grenze bis 1. Lux-Bahnhof ist auch Freifahrt Lux (evtl. noch nicht immer, aber zumindest seit DT-Beginn).

Außerdem gibts doch nur eine Bahnstrecke zwischen D und Lux?

Dabei wurde ich übrigens nur einmal kontrolliert und zwar witzigerweise von der CFL im kurzen innerdeutschen Teil des RE11. Die erhoffen sich wohl, mit 4 Mann Personal auf dem kurzen Stück noch Leute ohne D-Ticket abzugreifen und so etwas in die Kassen einzuspülen

Die CFL betreibt dort allerdings Einnahmensicherung i.A. der DB Regio, spült also eher in die dt. Kassen Geld ein.

Ansonsten hat glaube ich kürzlich Transdev die Automaten im örtlichen Verbund (evtl. bis auf einzelne Ausnahmen) übernommen. Wäre zumindest nicht das erste Mal, dass es dann dort Probleme gibt.
Wenn es dort nix passendes zu kaufen gibt, sollte aber Bordverkauf greifen - und die Lux Zugbegleiter verkaufen ja durchaus auch im Zug.

DT nach Luxemburg

Math5D, Dienstag, 12.05.2026, 21:25 (vor 1 Tag, 18 Stunden, 55 Min.) @ bahnfahrerofr.

indem man das D-Ticket auf allen luxemburgischen Strecken bis hinter der Grenze gültig gemacht hat


Ist das tatsächlich so? m.E gilt das DT dort schon immer nur bis zur Grenze. Grenze bis 1. Lux-Bahnhof ist auch Freifahrt Lux (evtl. noch nicht immer, aber zumindest seit DT-Beginn).

Außerdem gibts doch nur eine Bahnstrecke zwischen D und Lux?

Nur eine Bahnstrecke. Auf der ist das vielleicht schon immer so, aber in den alten Deutschlandticket-Unterlagen sind diverse internationale Strecken explizit aufgeführt, die nicht.
Definitiv ist die Grenzüberfahrt erst seit 2025 auf allen Buslinien auch möglich, siehe https://www.ticket-de-lux.de/

DT nach Luxemburg

bahnfahrerofr., Mittwoch, 13.05.2026, 00:16 (vor 1 Tag, 16 Stunden, 3 Min.) @ Math5D

indem man das D-Ticket auf allen luxemburgischen Strecken bis hinter der Grenze gültig gemacht hat


Ist das tatsächlich so? m.E gilt das DT dort schon immer nur bis zur Grenze. Grenze bis 1. Lux-Bahnhof ist auch Freifahrt Lux (evtl. noch nicht immer, aber zumindest seit DT-Beginn).

Außerdem gibts doch nur eine Bahnstrecke zwischen D und Lux?

Nur eine Bahnstrecke. Auf der ist das vielleicht schon immer so, aber in den alten Deutschlandticket-Unterlagen sind diverse internationale Strecken explizit aufgeführt, die nicht.

würde vermuten die ist nicht aufgeführt, weil die Freifahrt Grenze -> Lux sich nicht aus dem DT ergibt, womit es keine Notwendigkeit gibt das in den Unterlagen aufzunehmen.

DT nach Luxemburg

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 14.05.2026, 14:22 (vor 1 Stunden, 57 Minuten) @ bahnfahrerofr.
bearbeitet von JeDi, Donnerstag, 14.05.2026, 14:24

würde vermuten die ist nicht aufgeführt, weil die Freifahrt Grenze -> Lux sich nicht aus dem DT ergibt, womit es keine Notwendigkeit gibt das in den Unterlagen aufzunehmen.

Korrekt. Ein zusätzlicher Fahrschein zu einer vorhandenen Netzkarte für Deutschland war in Luxemburg jedenfalls seit Einführung der Freifahrt nie erforderlich. Früher galten die nationalen Einzelfahrten für 1,50 oder so aber tatsächlich nur bis Wasserbillig, für Wasserbillig - Igel(Gr) war dann ein weiterer Fahrschein erforderlich, was durch das CFL-Zub auch durchgesetzt wurde.

Bei den grenzüberschreitenden Bussen war das etwas anders - zumindest bei den hier gegenständlichen galten nie deutsche Tarife, da diese Busse komplett aus Luxemburg finanziert wurden. Bei den Bussen mit deutschem Tarif (in einigen anderen galt zumindest der VRT-Tarif) wurde natürlich auch das Deutschlandticket „schon immer“ anerkannt.

--
Weg mit dem 4744!

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum