[BG2] Teil 2: Albula, Bernina und Stelvio [m84B] (Reiseberichte)

Math5D, Samstag, 09.05.2026, 11:34 (vor 4 Tagen)

Nun steht die erste große Tour dieses Urlaubs an, die direkt wohl eine der besten ist. Und zwar geht es zunächst mit der S-Bahn zum Bahnhof in Chur und dann mit dem IR nach Samedan.

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01 Den zieht heute die Weltrekordlok, deren Folierung nach geschafftem Versuch upgedated wurde.

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02 Vorne fahren zwei Einheitswagen mit, da fällt die Sitzplatzwahl leicht.

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03 Hinten ist wie üblich eine Albula-Gliederzug-Garnitur.

Plötzlich fängt der Opa auf dem Vierer gegenüber mich auf Russisch anzublaffen und erläutert auf Nachfrage, so ignorante Typen wie ich könnten nur aus Russland kommen. Ah ja. Ich ignoriere ihn im Folgenden, woraufhin er zumindest mit seinem Anliegen um die Ecke kommt, nämlich dass ich doch bitte nicht das Fenster zum Fotografieren öffnen solle. Nunja, wenn einen das stört, kann man sich ja auch in einen der sieben Wagen setzen, in denen man die Fenster nicht öffnen kann.

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04 So bleibe ich natürlich am Fenster und nehme hier den abrutschenden Hang unterhalb von Brienz auf.

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05 Beim Schmittentobelviadukt fasst sich der nervige Typ an die Stirn und meint, ich hätte nun die falsche Brücke fotografiert - ähm, nein, genau die wollte ich haben.

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06 Der Landwasserviadukt ist nämlich morgens noch im Schatten und zudem ist ein Foto vom anderen Ende des Zugs besser.

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07 Wenig später geht es über die Albulaviadukte, hier III

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08 und der Rückblick in den Toua-Tunnel.

Wie üblich sammeln wir hier ein bisschen Verspätung - das wird hoffentlich mit der Eröffnung des Albulatunnels II besser - und so wird der Umstieg in Samedan auf den R nach Pontresina knapp. Wobei das nicht ganz stimmt, der Zug wartet natürlich auf uns. Das tut dann auch der Bernina-R in Pontresina, wo ich zielgerichtet genau bei der Treppe aussteige, das Gleis wechsel, und im neuen Zug einen der wenigen freien Fensterplätze in einem AB-Wagen bekomme.

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09 Vor Morteratsch kommt der erste Gegenzug,

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10 wir haben hinten dran zwei komplett volle offene Wagen, über denen der Morteratschgletscher zu sehen ist.

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11 Uns zieht natürlich ein Allegra - die ABe4/4 III waren hier schon nur noch sporadisch im Einsatz, und wenn dann nur bei den BEX.

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12 Immer höher geht es,

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13 hier über die obere Berninabachbrücke

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14 bis zur Wasserscheide.

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15 Von da an folgen wir dem Lago Bianco,

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16 der im Gegnsatz zum letzten Jahr ziemlich voll ist.

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17 Ab der Ospizio geht es leicht abwärts,

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18 hinter dem See richtig. Kurz vor Alp Grüm ist schon der Palügletscher zu sehen.

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19 Hier halten wir an dem sehr teuren Restaurant.

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20 In der folgenden Kehre sieht man schon unseren Gegenzug in Cavaglia,

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21 dann geht es erstmal am Palüsee entlang.

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22 Ganz oben reicht der Piz Palü bis in die Wolke.

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23 Hier kann man gut bis zum Lago di Poschiavo gucken.

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24 Die letzte Kehre vor Cavaglia führt über eine schöne Brücke

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25 und durch diese Galerie.

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26 Rückblick

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27 und kurz hinter Cavaglia der Vorblick auf Poschiavo.

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28 Schön in der Sonne geht es runter,

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29 hier auf die Cavagliasch-Brücken zu.

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30 Nach der Durchquerung von Poschiavo und Le Prese, teilweise über die Straße, erreichen wir den See.

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31 Rückblick bis zur Alp Grüm und dem Piz Lagalb

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32 gleich

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33 dreimal - ist einfach ne super Fotostelle.

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34 Dann geht es weiter abwärts,

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35 wobei die Straße steiler ist als die Bahnstrecke.

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36 So fahren wir vor Brusio noch durch zwei Kehren.

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37 Im Bahnhof ist wie immer Zugbegegnung,

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38 dann kommt der Kreisviadukt.

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39 Über den

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40 fahren wir

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41 jetzt

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42 und unten durch.

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43 Vor Campocologno geht es nochmal über den Poschiavino,

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44 kurz darauf über die Grenze und weiter bis Tirano.

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45 Als Straßenbahn

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46 geht es an der Madonna vorbei.

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47 An der Endstation stehen noch zwei ABe4/4 III.

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48 Nun habe ich einiges an Pause und gehe durch den Ort. Die Adda führt kaum Wasser, was mich bei der glühenden Hitze südlich der Alpen auch nicht wundert. Der Rundgang endet schließlich an der Bushaltestelle südlich des Bahnhofs.

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49 Hinter der Regionalhaltestelle blockieren gleich zwei Bernina Express Busse komplett diejenige von PostAuto. Wo soll da noch die 821 hinpassen?

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50 Die macht derweil auf der anderen Seite des Bahnhofseingangs Pause, hat ihr Fahrtziel aber schon angeschlagen.

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51 Hier nochmal die BEX-Busse

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52 in Nahaufnahme. Dann kommt die 821 an, stellt sich in die zweite Reihe, und lädt gut zwei Dutzend Fahrgäste ein.

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53 Nochmal geht es über den Fluss und dann ohne Halt bis Bivio.

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54 Kurz vorher kann man das erste Mal von meiner rechten Seite aus etwas sehen - Grund für die Platzwahl war jedoch, dass ich letztes Mal schon links saß.

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55 Nun verlassen wir das Tal,

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56 das man nochmal gut sieht.

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57 Weiter oben sind hier welche am Klettern.

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58 Die Landschaft wird immer beeindruckender

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59 und schroffer.

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60 Dann kommt der beste Abschnitt mit Serpentinen.

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61 Neben dem schießen durch den Bach gerade Unmengen Wasser, die ich leider nicht draufbekomme.

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62 So sieht es vor uns aus

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63 und so im Gegenbild. Rechts der hier oben schon wieder viel entspanntere Bach.

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64 Noch eine Kehre weiter oben passt mehr aufs Foto.

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65 Noch zwei

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66 Versuche später

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67 kann man hier zumindest erahnen, wie spektakulär das Wasser ist.

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68 Dann folgt ein sehr flacher Abschnitt, auf dem wir endlich links des Tals fahren, aber dafür sieht man nach rechts auch nur Wiesen.

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69 Im Hintergrund kommt der Umbrailpass in Sicht.

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70 Vorher machen wir aber einen Abstecher hoch aufs Stilfserjoch.

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71 Das liegt hier, wo wir dank der etwas dilettantischen Fahrweise der Busfahrerin nur noch etwa 20min Aufenthalt haben.

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72 Die nutze ich trotzdem für einen Spaziergang zum Piz da Las Trais Linguas, der Dreisprachenspitze, von der aus man die südtiroler Rampe sieht.

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73 Gegenüber liegt unter dem Ortler die Hütte, zu der ich letztes Mal gelaufen bin.

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74 Unter uns die Passhöhe mit ihren Anlagen.

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75 Hinter dem Gipfel geht es nur ein bisschen bergab und dann in Richtung höherer Berge, für die ich keine Zeit habe.

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76 Hier die Richtung, aus der der Bus hochkam.

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77 Nun muss ich geradezu bergab sprinten, um nach einem schnellen Toilettenstopp in einem der Restaurants den Bus wieder zu erwischen.

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78 Der biegt nun ab über den Umbrailpass,

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79 hinter dem es tatsächlich steiler als bisher bergab geht.

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80 Bald erreichen wir die Bäume,

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81 hier eine abenteuerliche Brücke.

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82 Dort unten liegt das Val Mustair, wo ich in Santa Maria Val Mustair aussteige, um auf die 811 über den Ofenpass nach Zernez zu warten. Die ist dann anders als letztes Mal komplett voll,

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83 sodass ich nun mit Fotos spare - hier der Ortsausgang von Fuldera.

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84 Irgendwo im Nationalpark habe ich noch das hier aufgenommen.

Dann steige ich in Zernez aus, wo es einen guten Umstieg auf den R nach Scuol-Tarasp gibt, aus dem man wiederum in Sagliains in den RE nach Landquart kommt. Der wird inzwischen mit zwei Capricorns gefahren, von denen ich zwar sehe, dass der vordere ganz leer ist, aber in der Kürze des Umstiegs nur direkt gegenüber den hinteren Zugteil wählen kann, der übervoll ist. In Landquart geht es dann in den IC3 und in Chur in die S-Bahn zum Westbahnhof, wo im Hotelrestaurant ein gutes Essen auf mich wartet.


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