Italo will nach Deutschland
Hallo zusammen
Neben Treitalia möchte nun auch der private HGV-Betreiber italo nach Deutschland. Weiter möchte sie für den Einstieg bis zu 30! Velarozüge erwerben. anders als die Trenitalia, die internationale Verbindungen von Italien über Österreich nach Deutschland anbieten will, möchte sich italo auf innerdeutesche Strecken beschränken.
Schauen wir malö was daraus wird.
Italo will nach Deutschland
hier übrigens meine Informationsquelle: https://www.youtube.com/watch?v=gGrnblWMlgQ&pp=ygUQbnR2IGthdWZ0IHZlbGFybw%3D%3D
Dazu hattest du schon mal was gepostet :-).
Italo will nach Deutschland
Was nutzt der schönste, schnellste und beste Zug, wenn er hinter der RB herzustellen, weil die Vorrang hat. Was nutzt das bestausgebildete PersoPersonal, wenn es nicht zu den Zügen kommt, weil Weichenstellung, Signalstörung ist oder beim vorausfahrenden Zug die Lok kaputt ist?
Gründe, warum das in DE derzeit wohl eher nicht funktionieren kann, gibt's jede Menge.
Welche Verbindungen sind denn angestrebt?
Hallo dieses Video sagt ja nun mal nicht viel aus und bezieht sich überwiegend auf ICE und Siemens. Ich habe jetzt nicht wirklich herausgefunden, wo die fahren wollen.
Wie schon angemerkt, gibt es verschiedene Hindernisse, die in einem so großen System wie D berücksichtigt werden müssen. Ich denke nicht das die eine Strecke Köln-Kassel-Nordhausen-Halle-Cottbus anbieten, die würden sich wieder auf die bereits bekannten HGV Strecken konzentrierten und dann wäre wieder der Vorwurf der Rosinenpickerei im Raum, was man FLIX ja auch ständig vorhält.
Intelligent wäre eine europäische Verbindung Köln-Basel-Mailand.
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Gruß
Waldbahn
Italo will auf die KRM & VDE 8
Hallo dieses Video sagt ja nun mal nicht viel aus und bezieht sich überwiegend auf ICE und Siemens. Ich habe jetzt nicht wirklich herausgefunden, wo die fahren wollen.
Wie schon angemerkt, gibt es verschiedene Hindernisse, die in einem so großen System wie D berücksichtigt werden müssen. Ich denke nicht das die eine Strecke Köln-Kassel-Nordhausen-Halle-Cottbus anbieten, die würden sich wieder auf die bereits bekannten HGV Strecken konzentrierten
Italo würde sich, so ist zu hören, ohnehin zunächst auf die deutschen Highspeedstrecken wie Frankfurt-Köln oder München-Berlin konzentrieren.
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.oeffentlicher-verkehr-bald-italo-fernzuege-in...
das ist auch die Quelle des Videos
Sämtliche angemerkten Punkte treffen hier also nicht zu, falls überhaupt ernst gemeint.
Da ist keine RB im Wege, die Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit ist da am höchsten, Signale gibts nicht mal - extremer Wachstumsmarkt.
Und sie wollen nicht heute oder morgen hier fahren, sondern frühestens in ein paar Jahren.
Italo will auf die KRM & VDE 8
Da ist keine RB im Wege, die Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit ist da am höchsten, Signale gibts nicht mal - extremer Wachstumsmarkt.
Äh, mal abgesehen davon, dass es da durchaus Signale gibt, letztlich heißen die nur anders und werden über LZB bzw. ETCS gesteuert, können auch durchaus Regionalbahnen im Weg sein, bekanntlich wird beispielsweise der Frankfurter Flughafenfernbahnhof durchaus planmäßig von einer RB-Linie bedient, auf der NIM (als Verlängerung der VDE 8, nur bis Nürnberg zu fahren erscheint wenig sinnhaft) gibt es regelmäßig den MüNüX (RE) und wenn es um die komplette Strecke geht, so ist im Umfeld der Hauptbahnhöfe Mischverkehr Standard.
Italo will auf die KRM & VDE 8
Ist die NIM irgendwie außerordentlich von Verspätungen betroffen? Mein Eindruck ist, dass man zwischen Berlin und München durchaus einen verlässlichen Bahnbetrieb hat.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Italo will auf die KRM & VDE 8
Der Abschnitt Ingolstadt-München ist sehr verspätungsanfällig, gefühlt jeden zweiten Tag ist da eine größere Störung. Berlin-Ingolstadt wird man wohl kaum fahren.
Sehr gut! Sehr schlecht!
Hallo.
Italo würde sich, so ist zu hören, ohnehin zunächst auf die deutschen Highspeedstrecken wie Frankfurt-Köln oder München-Berlin konzentrieren.
Sehr gut! Und ja: wenn man DB Fern einer oder auch mehrerer Trassen berauben müßte deswegen, wäre das kein Beinbruch.
Und sie wollen nicht heute oder morgen hier fahren, sondern frühestens in ein paar Jahren.
Sehr schlecht. DB Fern braucht dringendst echte Konkurrenz. Am besten ab morgen früh.
Schöne Grüße von jörg
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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Verlässlichkeit NIM
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?109,11432568
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?109,11426130
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?109,11425457
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?109,11420225
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?109,11406156
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?109,11399117
https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?109,11399025
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Gruß
Waldbahn
Sehr gut! Sehr schlecht!
Sehr gut! Und ja: wenn man DB Fern einer oder auch mehrerer Trassen berauben müßte deswegen, wäre das kein Beinbruch.
Ich sage, letzteres schon, solange es keine gegenseitige Anerkennung von Tickets gibt. Wovon auszugehen ist!
Anerkennung
Hast du eine Idee, wie das untereinander verhackstückt werden soll? Das wären langwierige Verhandlungen zu Lasten der Kunden. Das Schweizer Modell in Gänze kennt man ja auch nicht, aber wäre das so umsetzbar?
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Gruß
Waldbahn
Anerkennung
Hast du eine Idee, wie das untereinander verhackstückt werden soll? Das wären langwierige Verhandlungen zu Lasten der Kunden. Das Schweizer Modell in Gänze kennt man ja auch nicht, aber wäre das so umsetzbar?
Ich denke auch dass es sehr komplex wäre.
Zumindest eine gegenseitige Anerkennung im Störungsfall wäre aber schon wichtig. Problem: hierzulande ist der Störungsfall eigentlich der Normalzustand.
In Frankreich hat man das Problem offenbar auch erkannt und erarbeitet aktuell eine mögliche gesetzliche Vorgabe für genau diesen Fall. Ausgleichszahlungen sind dabei nicht vorgesehen!
Anerkennung?
Warum sollten die gegenseitig anerkennt werden?
Ich kauf in Zukunft ein Ticket bei italo dass 20Euro günstiger ist und fahr dann trotzdem mit der DB?
Bei den Fluggesellschaften geht das auch nicht, da kann ich mit einem Ticket der Swiss auch nicht mit der Lufthansa mitfliegen.
Wir reden hier von italo, einem Betreiber von Hogeschwindigkeitszügen und meiner Meinung nach sollten in Hochgeschwindigkeitszüge nicht mehr Leute als es Sitzplätze hat. Das ist ja in vielen Ländern so.
Anerkennung?
Warum sollten die gegenseitig anerkennt werden?
Damit der Wettbewerb für die Fahrgäste weniger Nachteile mit sich bringt.
Bei Randerscheinungen wie Flix oder GoVolta aktuell kann man darüber vielleicht noch hinweg sehen. Wenn italo allerdings Trassen von DB FV bekommen würde, ist das Thema meiner Meinung nach schon relevant. Gerade durch die vielen Störungen und Anschlussbrüche droht das "System" sonst noch unbenutzbarer zu werden als sowieso schon.
Anerkennung?
in dem Punkt hast Du recht. Aber Du kaufst bei einem Bahnbetreiber ein Ticket und fährst trotzdem mit dem anderen?
Und wie vorher bereits geschrieben, wäre es nicht besser wenn Tickets in Hochgeschwindigkeitszügen, Zug und Platzgebunden verkauft werden?
Klar, wenn man dann den Zug verpasst weil ein voriger Zug zu spät kommt ist das mehr als doof
Anerkennung?
Ich glaube, es geht vor allem um das folgende Szenario: Ein neues EVU (z.B. Italo) bekommt Trassen, die vorher ein etabliertes EVU (z.B. DB Fernverkehr) genutzt hat. Der neue Anbieter verkauft dann besonders günstige Tickets, die natürlich nur bei ihm gültig sind und erkennt die des alten auch nicht an. Nun kaufe ich ein Ticket beim teureren Anbieter, verpasse aber aus betrieblichen Gründen den Anschluss an seinen Zug. Früher hätte ich dann einfach eine Stunde später den nächsten Zug nehmen können, jetzt fährt da aber der Billiganbieter. Da wäre es also sinnvoll, wenn ich dessen Zug auch nutzen könnte, sonst hätte an der Stelle der Wettbewerb für mich nur Nachteile.
Die Diskussion um Reservierungspflicht ist meines Erachtens eine andere, die wir hier schon x-mal geführt haben. Die Anerkennung von Fahrkarten im Störungsfall ist unabhängig davon möglich. Im Zweifel muss mich halt der eine Anbieter auf den anderen umbuchen. HOTNAT ist ein Beispiel dafür, dass sowas funktionieren kann.
+1
- kein Text -
Dann doch nach schweizer Vorbild?
Da gibt's ja genug EVU neben den SBB nicht nur die BLS.
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Gruß
Waldbahn
Dann doch nach schweizer Vorbild?
Ja in der Schweiz wird auf dem Normallspurnetz alles von jedem anerkannt. Das sind aber neben der SBB alles lokale Bahnbetreiber die neuerdings auch noch ein wenig schweizer Fernverkehr machen (BLS,SOB) und kantonale Subventionen erhalten(ausser im Fernverkehr).
Ich frage mich einfach ob dies immer noch möglich ist. Die Staatsbahnen verkehrten ja bis anhin immer in Kooperation in fremden Ländern. Nun will man das ja vermehrt nicht mehr und italo und auch Flix sind privat.
Anerkennung?
Und genau das würde Bahnfahren noch unattraktiver machen. Meiner Meinung nach gehört öffentlicher Verkehr eh in staatliche Hand, notfalls muss man eben auch den FV ausschreiben, wenn einem anderes zu sehr nach DDR klingt.
Aber Hans und Franz Fernverkehrszüge fahren zu lassen, wobei jeder sein eigenes Ticketsystem und seine eigenen Konditionen hat, halte ich für absolut kontraproduktiv. Das wäre so, als wenn jede Autobahn ihr eigenes Mautsystem hätte.
Also ich habe die Bundesbahn jetzt nicht
in bester Erinnerung. Weder im Nah- noch im Fernverkehr...
Anerkennung?
Wir reden hier von italo, einem Betreiber von Hogeschwindigkeitszügen und meiner Meinung nach sollten in Hochgeschwindigkeitszüge nicht mehr Leute als es Sitzplätze hat.
Ich verstehe zwar den Zusammenhang mit den Hochgeschwindigkeitszügen nicht, es ist mir bisher aber außer drei Male noch nie passiert, dass ich in einem ICE mehr Fahrgäste als Sitzplätze vorgefunden hab und in allen drei Fällen war ich froh, im Zug unterwegs in Richtung Ziel zu sein und nicht dumm im Bahnhof rumzustehen.
Anerkennung?
Und wie vorher bereits geschrieben, wäre es nicht besser wenn Tickets in Hochgeschwindigkeitszügen, Zug und Platzgebunden verkauft werden?
Nö, sieht man doch in der ersten Klasse, was das für ein Mist ist. Die Leute reservieren irgendwas, weil es im Ticketpreis inkl. war, hocken dann in Wirklichkeit ganz wo anders und die übrigen Leute sind dann ewig auf Platzsuche, weil sie sich auf die reservierten nicht setzen wollen, weil ja jemand kommen könnte, der sie verscheucht, obwohl diese reservierten Plätze größtenteils leer sind und auch bleiben.
Wer möchte, kann, reservieren, gegen Entgelt. Diese Person sitzt dann wenigstens mit hinreichend hoher Wahrscheinlichkeit auch auf diesem Platz.
Dafür braucht es keine Reservierungspflicht
Dass ein ICE wirklich überfüllt ist, das passiert eher selten. Und es gibt Länder, wo man im Hochgeschwindigkeitszug auch mal steht, wenn man spontan bucht. Taiwan zum Beispiel. Ich verfolge grad die Serie "Jetlag: Taiwan Rail Rush" und da ist das Kuriose, dass in den Hochgeschwindigkeitszügen Leute durchaus öfters auch dicht gedrängt stehen, während bei den langsameren Limited-Express-Zügen im konventionellen Netz eine Reservierungspflicht herrscht und man nicht stehen darf.
Züge sind keine Flugzeuge. Es gibt keine imminenten Sicherheitsgründe, wieso das nicht gehen sollte, sonst dürfte in einem Regionalexpress ja auch niemand stehen.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
DB InfraGo modernisiert Strecke München–Ingolstadt
Der Abschnitt Ingolstadt-München ist sehr verspätungsanfällig, gefühlt jeden zweiten Tag ist...
Italo hat nicht vor, dort heute oder morgen zu fahren.
Auf der Strecke tut sich einiges,
12. März 2026, 09:00 Uhr - München
DB InfraGo modernisiert wichtige Strecke München–Ingolstadt
DB InfraGo investiert knapp 23 Millionen Euro in neue Technik zwischen Petershausen und Rohrbach • Grundlage für höhere Geschwindigkeiten und kürzere Reisezeiten
[...]
https://www.deutschebahn.com/de/presse/presse-regional/pr-muenchen-de/aktuell/presseinf...
ZM: Trassen-Rahmenverträge wohl erst 2031
Rahmenverträge für Trassen
DB InfraGO will raschere Wiedereinführung aufgeben
Die DB InfraGO will die beabsichtigte raschere Wiedereinführung von Rahmenverträgen für Trassen nach Kritik aus der Branche aufgeben. Damit bekämen neue Anbieter im Fernverkehr erst in fünf Jahren mehr Investitionssicherheit – und Siemens könnte ein zeitnaher Milliardenauftrag von Italo entgehen.
28.04.2026
Im deutschen Schienenfernverkehr werden voraussichtlich frühestens zum Fahrplan 2031 wieder länger laufende Rahmenverträge für Trassen vergeben. Es zeichnet sich nach Informationen von Tagesspiegel Background ab, dass die bundeseigene DB InfraGO ihre bisher beabsichtigte frühere Wiedereinführung ab 2029 in Kürze aufgeben wird, weil es anhaltende Widerstände von bereits etablierten Unternehmen und besonders von Flixtrain gibt.
[...]
https://background.tagesspiegel.de/verkehr-und-smart-mobility/briefing/db-infrago-will-...
DB InfraGo modernisiert Strecke München–Ingolstadt
Die 190km/h-Erhöhung war für Anfang April diesen Jahres angekündigt, wurde aber noch immer nicht umgesetzt...
Italo plant, bis 2028 Hochgeschwindigkeitszüge zu errichten. (Allgemeines Forum)
Laut einem Artikel der Bild-Zeitung plant der Betreiber Italo, seine Dienste in Deutschland im Jahr 2028 aufzunehmen.
Die geplanten Strecken wären:
.München–Berlin–Hamburg (1 Zug alle 2 Stunden)
.München–Stuttgart–Frankfurt–Köln–Dortmund (1 Zug pro Stunde)
insgesamt 56 Verbindungen täglich.
Die Züge würden mit blauen Siemens-Hochgeschwindigkeitszügen bedient. Es würden drei Reiseklassen angeboten, von Smart bis Club Executive, jeweils mit Ledersitzen und Satelliteninternet. Der Artikel weist darauf hin, dass die Preise in Italien seit dem Markteintritt von Italo um 40 % gesunken sind.
https://www.bild.de/politik/inland/konkurrenz-fuer-deutsche-bahn-ferrari-legende-will-b...
Italo plant, bis 2028 Hochgeschwindigkeitszüge zu errichten.
Ich bin gespalten. Einerseits kann Konkurrenz sicherlich neue Ideen bringen. Die Velaros halten auch keine anderen Züge auf. Andererseits sind die Strecken zum Teil sowieso schon überlastet. Noch mehr Züge würden die Pünktlichkeit nur noch weiter senken. Niedrigere Preise würden für die DB auch heißen, weniger Geld zur Querfinanzierung. Dann kommt man zwar in der Kernzeit für 30 Euro von Berlin nach München, aber in Randzeiten oder zu kleineren Städten kosten die Tickets ein vielfaches oder die Verbindungen werden gleich gestrichen.
Italo plant, bis 2028 Hochgeschwindigkeitszüge zu errichten.
Was macht eigentlich die Bestellung von Flix? Die wollen doch auch zig neue Garnituren bestellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Angebot wirtschaftlich in D nachgefragt wird, auch die Trassen sind nicht da auf einigen Strecken.
Wenn die DB Verspätung hat, nehme ich den nächsten Zug. Ist sogar manchmal vorteilhaft.
Ist der Markt aufgeteilt, wird es schwieriger und anstrengender mit Fahrgastrechten.
Flix ist dagegen
Hallo zusammen,
Flix wird auf heise.de [1] zitiert mit:
Derweil stellt sich der Fernbus- und Zugbetreiber Flix gegen den Markteintritt des italienischen Unternehmens, wie die Stuttgarter Zeitung berichtet. Flix gilt derzeit als einer der größten Konkurrenten der Deutschen Bahn im Personenverkehr auf der Schiene. Gründer André Schwämmlein sagte gegenüber der Stuttgarter Zeitung, dass er zwei Anbieter im deutschen Fernverkehr für ausreichend halte.
Ebenda heißt es auch, dass Flix' bestellte Talgo-Wagenzüge 2028 "starten". Ob dann vor oder nach dem Italo-Start, werden wir erleben.
Gute Fahrt allerseits,
SurfAndRailer
[1] https://www.heise.de/news/Konkurrenz-fuer-Deutsche-Bahn-Italienischer-Anbieter-Italo-pl...
Meint der Schwämmlein das echt ernst?
- kein Text -
Meint der Schwämmlein das echt ernst?
Als ob man im deutschen Fernverkehr von einer Marktaufteilung zwischen DB und Flixtrain sprechen könnte... Flixtrain bietet ja nicht mal alle Fahrten täglich an, im Gegensatz zur Westbahn.
Eine echte Marktaufteilung besteht auf der österreichischen Weststrecke (Wien - Salzburg) zwischen ÖBB und Westbahn sowie (in eingeschränktem Maße) auf den Verlängerungen nach München und Innsbruck.
Flix denkt nicht konsequent!
Hallo.
Gründer André Schwämmlein sagte gegenüber der Stuttgarter Zeitung, dass er zwei Anbieter im deutschen Fernverkehr für ausreichend halte.
Ja. Flix und Italo.
DB Fern wickeln wir ab. Der Laden macht zu. Und dann wetteifern Flix und Italo um die Kunden. Den ganzen Tarifklimbim von DB Fern beerdigen wir mit.
Dann gibt's im NV dem Deutschlandtarif und das Deutschlandticket. Und es gibt 2 Fernzuganbieter mit eigenen Tarifen.
Okay, etwas Westbahn ist auch noch da. RegioJet will ja auch immer.
Es wäre ein weiterer richtiger Schritt in Richtung Bahnreform 22. Warum auch muss quasi der Staat ein Fernzugunternehmen führen? Weg damit.
Schöne Grüße von jörg
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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Bitte nur noch DB, SBB, SNCF, DSB, MAV, CD im Fernverkehr
Die Pseudo-Konkurrenz durch Eurostar, Flixtrain, Westbahn und bald Italo kann gern weg, solange man die Züge in Deutschland nicht mit der Bahncard 100 nutzen kann. Mir nützen Taktlücken und ach so tolle Züge nix, wenn sie Aufpreis kosten.
Bitte nur noch DB, SBB, SNCF, DSB, MAV, CD im Fernverkehr
Die Pseudo-Konkurrenz durch Eurostar, Flixtrain, Westbahn und bald Italo kann gern weg, solange man die Züge in Deutschland nicht mit der Bahncard 100 nutzen kann. Mir nützen Taktlücken und ach so tolle Züge nix, wenn sie Aufpreis kosten.
Du hast die falsche Fahrkarte, das ist alles.
Bitte nur noch DB, SBB, SNCF, DSB, MAV, CD im Fernverkehr
Die Pseudo-Konkurrenz durch Eurostar, Flixtrain, Westbahn und bald Italo kann gern weg, solange man die Züge in Deutschland nicht mit der Bahncard 100 nutzen kann. Mir nützen Taktlücken und ach so tolle Züge nix, wenn sie Aufpreis kosten.
Seit wann kann man SNCF- (Thalys, TGV Freiburg) , ÖBB- (Korridor) oder SBB- (Jestetten-Lottstetten) Züge mit der BC100 nutzen? Nach meiner Kenntnis sind mit der BC100 im Fernverkehr nur DB-Züge nutzbar (die aber teilweise mit Rollmaterial anderer Bahnen gefahren werden).
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Weg mit dem 4744!
Bitte nur noch DB, SBB, SNCF, DSB, MAV, CD im Fernverkehr
Genau das meinte ich. Anderes Rollmaterial auf innerdeutschen Strecken. Der Giruno zwischen Hamburg/Frankfurt und Basel ist für mich trotzdem ein Zug der SBB. Steht auch so drauf.
weitere Beiträge
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Bitte nur noch DB, SBB, SNCF, DSB, MAV, CD im Fernverkehr
Genau das meinte ich. Anderes Rollmaterial auf innerdeutschen Strecken. Der Giruno zwischen Hamburg/Frankfurt und Basel ist für mich trotzdem ein Zug der SBB. Steht auch so drauf.
Wäre es ein Zug, für den die SBB unternehmerisch verantwortlich sind, würde deine BC100 aber eben nicht gelten ;-). Sieht man ja ganz gut bei der SNCF: In SNCF-eigenen Verkehren gilt die BC100 nicht, in Kooperationszügen mit der DB gilt sie.
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Weg mit dem 4744!
Bitte nur noch DB, SBB, SNCF, DSB, MAV, CD im Fernverkehr
Der Giruno zwischen Hamburg/Frankfurt und Basel ist für mich trotzdem ein Zug der SBB.
Für mich ist EVU und Beförderer der Giruno zwischen Hamburg/Frankfurt und Basel die DB Fernverkehr AG.
Bitte n icht!
Ich bin sher froh, dass ich in Österreich auch die Westbahn nutzen kann. Es ist definitiv so, dass sie die Konkurrenz brachte, mit der die ÖBB einen Anreiz fanden, sich weiter zu verbessern. Übriegens auch in Deutschland, wo die DB dann zwischen Hamburg und Köln zuerst den ICmod einsetzte, um der Konkurrenz durch den HKX zu begegnen, oder eben auch die günstigen Sparpreise, um dem Fernbus bzw. Flix was entgegenzusetzen.
Und ehrlich gesagt würde ich mir wünschen, dass mal ein anderer Betreiber es mit Verbindungen wie Hamburg - Prag versucht. Mal ein Anbieter, wo die Züge reservierungsfrei wären, das hätte was...
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Dafür braucht es keine Reservierungspflicht
Ich finde die Lösung in Japan sehr gut.
Dort gibt es in der Mitte des Zuges ein paar sogenannte "GreenCars", dort kann jeder ohne Reservierung sitzen, während Richtung den Zugenden nur reservierte Plätze sind.
Auf Deutschland übertragen sollte jede Fahrkarte mit Zugbindung automatisch auch eine Zwangsreservierung in einem der reservierungspflichtigen Wagen enthalten.
Die GreenCars wären dann für Reisende mit Normalpreis ohne Reservierung. Wer trotz Normalpreis reservieren möchte, sollte auch in einen der anderen Reservierungspflichtigen Wagen gebucht werden.
Dafür muss die DB aber von ihrer Denke weg, dass reservieren irgendeinen besonderen Mehrwert hätte, für den man den Fahrgast extra schröpfen könnte. Stattdessen stellt die Zwangsreservierung einen Vorteil für das EVU dar, weil es seine Auslastung so steuern kann und Prozesse an Bord optimiert. Wenn die DB trotzdem auf die Gewinnmaximierung nicht verzichten kann, dann könnte man es immer noch so wie bei der Luftfahrt machen, und für den Wunschsitzplatz Geld verlangen, während es ansonsten nur irgendeinen einen Randomplatz gibt.
Wenn die DB irgendwann mal ihre IT-Prozesse wirklich gut in den Griff bekäme, dann wüsste das System auch wo reservierte Plätze frei bleiben (weil Leute wegbleiben oder ihren Anschluss nicht erreicht haben) und könnte diese Plätze automatisch neu an Fahrgäste vergeben, die ihrerseits wiederum wegen Unpünktlichkeiten umdisponieren mussten. Das kann auch bereits den Nahverkehrsvorlauf mit einschließen. Man müsste den Leuten nur die Möglichkeit geben, dass sie dem Navigator erlauben automatische eine Umbuchung vornehmen zu dürfen. Man sollte es allerdings etwas cleverer Lösen als heute die automatischen Nachrichten im Navigator (die man zum Glück abstellen kann), bei den man im 5-Minutentakt "ihr Anschluss wird nicht mehr erreicht" und "ihr Anschluss wrd wieder erreicht" zugespammt wird.
Dafür braucht es keine Reservierungspflicht
Wobei ich sagen muss, wenn gar nicht reserviert werden kann, wäre die Lage auch wieder anders. Sieht man im NS-"Fernverkehr" und im Regionalverkehr. Denn oft ist es so, dass man vor allem reserviert, weil ja alle anderen reservieren und man nicht an einem Platz sitzen will, wo im Verlauf noch wer reserviert hat. Besonders lustig im "ComfortJet", wo überall "express reservation" steht und erst beim ersten Bahnhof der Reservierung die tatsächliche Reservierung auch angezeigt wird am Display...
Beim ICD oder ECD zwischen Amsterdam und Brüssel kann man übrigens auch nicht reservieren und das ist durchaus etwas, was man als Fernverkehr bezeichnen kann. Funktioniert also auch...
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Dafür braucht es keine Reservierungspflicht
Züge sind keine Flugzeuge. Es gibt keine imminenten Sicherheitsgründe, wieso das nicht gehen sollte, sonst dürfte in einem Regionalexpress ja auch niemand stehen.
Doch, die gibt es. Mindestens auf Schnellstrecken dürfen in Deutschland nur eine gewisse Anzahl pro Fahrgast stehen.
Der Zugchef hat dafür die Verantwortung und überprüft ob das so passt.
Steht wo drauf?
- kein Text -
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Steht wo drauf?
Da geht es um bestimmte SRK Strecken.
Gehört die NIM eigentlich dazu? Im Nahverkehr wird da jedenfalls in großer Regelmäßigkeit hoffnungslos überfüllt gefahren. Am besten ist der Flachpark, manchmal wie eine U-Bahn in Tokio unterwegs.
Aber selbst dann darf man ja grundsätzlich stehen
Und wenn ein ICE in irgendeiner relevanten Anzahl überfüllt sein sollte, dann ist das Problem in erster Linie die mangelnde Kapazität und nicht die fehlende Reservierungspflicht.
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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky
Aber selbst dann darf man ja grundsätzlich stehen
Und wenn ein ICE in irgendeiner relevanten Anzahl überfüllt sein sollte, dann ist das Problem in erster Linie die mangelnde Kapazität und nicht die fehlende Reservierungspflicht.
Gefühlt ist der Grund in Deutschland im FV zu 80% die miese Betriebsqualität - vorausgegangene Ausfälle und Anschlussverluste.
Theoretisch darf man im begrenzter Anzahl stehen, manche Personale führen da aber ein seltsames eigenes Regiment.
Die Büchse der Pandora.
Hallo.
Wenn die DB irgendwann mal ihre IT-Prozesse wirklich gut in den Griff bekäme, dann wüsste das System auch wo reservierte Plätze frei bleiben (weil Leute wegbleiben oder ihren Anschluss nicht erreicht haben) und könnte diese Plätze automatisch neu an Fahrgäste vergeben, die ihrerseits wiederum wegen Unpünktlichkeiten umdisponieren mussten. Das kann auch bereits den Nahverkehrsvorlauf mit einschließen. Man müsste den Leuten nur die Möglichkeit geben, dass sie dem Navigator erlauben automatische eine Umbuchung vornehmen zu dürfen.
Davon rede ich seit Jahren.
DIE DB geht ja wohl gerade schon einen Minischritt in die Richtung, wenn sie jetzt vor Reiseantritt aktiv alternative Verbindungen anzeigt.
Und schlussendlich kann SERVICE nur so gehen: im Verspätungsfall erstellt die DB aktiv eine neue Verbindung - alle Umbuchungen, Reservierungen wie auch mgl. Taxifahrten oder Hotelübernachtungen organisiert die DB automatisch.
Dieser ganze FGR-Hokuspokus entfällt - der Kunde geht ja nie mit irgendwas in Vorleistung. Und Entschädigungen werden automatisch binnen 24 Std nach Reiseabschluß überwiesen.
DAS und nur das ist bzw wäre echter Kundenservice. Selbstverständlich setzt das ausschließlich personalisierte, online gebuchte Tickets voraus. Abgesehen von einigen verstörten Bahnfuzzys und Berufsquerulanten sehe ich auch nicht, wer damit Probleme haben sollte. Aber okay, für diese Klientel kann man ja meinetwegen trotzdem Tickets verkaufen - die verzichten dann aber halt ausdrücklich auf sämtliche FGR.
Ins Flugzeug kommt aus guten Gründen auch niemand ohne persönliche Daten preiszugeben. Und in den Zug durch den Eurotunnel aus genauso guten Gründen auch niemand. Da ist es eher unverständlich, dass potentielle Attentäter anonym z.B. durch den Gotthardbasistunnel fahren dürfen. Dass man bei einem Unglück wie Eschede nicht mal weiß, wieviele Leute überhaupt im Havaristen saßen, geschweige denn wer.
Und da man bis zur Abfahrt just in time einbuchen kann, sofern Platz, ist dieses ganze Argument mit dem 'offenen System' auch Käse.
Schöne Grüße von jörg
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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Es braucht nur den politischen Willen.
Huhu.
Züge sind keine Flugzeuge. Es gibt keine imminenten Sicherheitsgründe, wieso das nicht gehen sollte, sonst dürfte in einem Regionalexpress ja auch niemand stehen.
ImmInent is it five seconds before the crash ...
Ansonsten lassen sich immAntente Gründe, wenn politisch nur gewollt, mit Leichtigkeit finden. Formel 1-Piloten überleben mittlerweile Crashs mit einer Intensität - dagegen bist du mit deinem Stehplatz aber auf hoffnungslosem Posten. Einfach entsprechende Gutachten anfordern, Gesetz beschließen. Fertig.
Und ja: warum ist es selbstverständlich, im Regionalexpress zu stehen? Den Anspruch an eine Bahnfahrt im Vergleich zum PKW soweit heruntergeschraubt? Selbst auf'm Fahrrad hab ich meinen Sitzplatz sicher.
Schöne Grüße von jörg
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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
"Plätze mal schnell neu vergeben"
Wenn die DB irgendwann mal ihre IT-Prozesse wirklich gut in den Griff bekäme, dann wüsste das System auch wo reservierte Plätze frei bleiben (weil Leute wegbleiben oder ihren Anschluss nicht erreicht haben) und könnte diese Plätze automatisch neu an Fahrgäste vergeben, die ihrerseits wiederum wegen Unpünktlichkeiten umdisponieren mussten.
Nein, das geht so einfach eben nicht. Betrachten wir folgendes fiktives Beispiel:
Kunde 1 will von Heilbronn nach Köln: 18:07 -> RE10 -> 19:23/19:33 Mannheim -> ICE 102 -> 21:05 Köln. Fahrkarte kann er nicht buchen, weil der ICE 102 zwischen Mannheim und Köln ausreserviert ist.
Kunde 2, der bereits eine Fahrkarte und im Zug sitzt hat, fährt von Ulm nach Köln: 18:01 -> ICE 592 -> 19:26/19:33 -> ICE 102 -> 21:05 Köln. Der ICE 592 verspätet sich im Zulauf zu Mannheim und der ICE 102 wird knapp verpasst.
Sein Platz wie auch 50 weitere im ICE 102 bleiben in Mannheim daher leer. Diese freien Plätze bringen dem Kunden 1 aber auch nichts mehr, weil er mangels Ticketbuchbarkeit in Heilbronn die RE-Fahrt gar nicht erst angetreten hat.