Auch die SBB haben Infastruckturprobleme (Allgemeines Forum)

Waldbahn, Sonntag, 26.04.2026, 19:07 (vor 4 Tagen)

Hallo

in den Diskussionen über die Probleme hierzulande, schielt man immer in die Schweiz, wo so viel besser läuft.

Nun schlägt der SBB Infra Chef Alarm und auch die scheidende Verwaltungspräsidentin räumt ein, dass man die Infra unterschätzt hat:

SRF News: Der SBB-Infrastruktur-Chef sagte kürzlich, die SBB fahre «auf dem Zahnfleisch». Haben Sie den Unterhalt vernachlässigt?

Monika Ribar: Nein. Aber es gab eine Zeit, nach der Einführung der Bahn 2000, da hat man die Folgen der höheren Frequenzen und der schwereren Züge sicher unterschätzt. Die Abnutzung wurde grösser und es hat sich ein Rückstand im Unterhalt aufgebaut. Wir sagen schon lange, dass wir mehr Mittel bräuchten, damit dieser Rückstand nicht noch grösser wird. Aber er ist grösser geworden.

--
Gruß
Waldbahn

Ja, die übernächste Generation staunt ...

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Montag, 27.04.2026, 09:06 (vor 3 Tagen) @ Waldbahn

Huhu.

Dann hat Schland sein Schienennetz auf Vorderma nn gebracht. Und die Schweiz ist heruntergekommen.

Alles ein ewiger Kreislauf.

Zumal man bis dahin die Schweiz perfekt umfahren kann. Wirtschaftlich und zur Alpenüberquerung wird sie nicht mehr gebraucht. Geschäfte mit den übleren Gestalten dieser Welt sind auch entfallen. Kurz: das Geld ist knapp.

Und da freue ich mich schon heute, wenn die DB sich weigert, chronisch verspätete und mit reichlich Defekten versehene Züge aus der Schweiz in Basel, Singen und Lindau zu übernehmen. Wobei die meisten Durchläufer eh entfallen - kann die Schweiz gar nicht mehr bezahlen. Wie auch das Geld fehlt, mit dem man uns zu Ausbauten zwingen will, die wir gar nicht benötigen.

------------------

https://www.watson.ch/schweiz/oev/759072907-sbb-schienennetz-zu-wenig-geld-fuer-unterha...

(...) das umstrittenste  Projekt in «Verkehr '45» (...): den Grimseltunnel zwischen dem Haslital und dem Goms für 800 Millionen Franken. Albert Rösti hält daran fest, trotz Zweifeln an der technischen Machbarkeit und am konkreten Nutzen. Dafür muss der SVP-Bundesrat sogar Kritik aus den eigenen Reihen einstecken. Der frühere Aargauer Nationalrat und Transportunternehmer Ulrich Giezendanner sprach von einem Skandal und meinte, sein «Parteifreund» aus dem Berner Oberland wolle sich mit dem Grimseltunnel nur ein Denkmal setzen, statt in dringend benötigte Strasseninfrastruktur zu investieren. (...)

Interessant, dass offenkundig gefordert wird, statt in die Eisenbahn IN DIE STRASSE zu investieren.

Aber klar, bekanntlich sind die Schweizer eines der autogeilsten Völkchen dieser Welt. Auch wenn sie gut hinbekommen, das zu kaschieren.


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Ja, die übernächste Generation staunt ...

Reservierungszettel, KDU, Montag, 27.04.2026, 21:28 (vor 3 Tagen) @ Der Blaschke

Und da freue ich mich schon heute, wenn die DB sich weigert, chronisch verspätete und mit reichlich Defekten versehene Züge aus der Schweiz in Basel, Singen und Lindau zu übernehmen. Wobei die meisten Durchläufer eh entfallen - kann die Schweiz gar nicht mehr bezahlen. Wie auch das Geld fehlt, mit dem man uns zu Ausbauten zwingen will, die wir gar nicht benötigen.

Das hat die DB bis Ende 2025 mit 6 und 8 alle paar Wochen schon gemacht, böse Zungen werden das natürlich immer auf die Schlecht gewartete 101 schieben.

Anderseits haben sich SBB Wagen und 101 nie wirklich richtig leiden können…

Ja, die übernächste Generation staunt ...

MartinN, Fricktal, Schweiz, Dienstag, 28.04.2026, 13:46 (vor 2 Tagen) @ Reservierungszettel


Anderseits haben sich SBB Wagen und 101 nie wirklich richtig leiden können…

...und warum konnten die sich nicht leiden?

Ja, die übernächste Generation staunt ...

MartinN, Fricktal, Schweiz, Dienstag, 28.04.2026, 13:56 (vor 2 Tagen) @ Der Blaschke

Hallo

Huhu.

Dann hat Schland sein Schienennetz auf Vordermann gebracht. Und die Schweiz ist heruntergekommen.

Alles ein ewiger Kreislauf.

Zumal man bis dahin die Schweiz perfekt umfahren kann. Wirtschaftlich und zur Alpenüberquerung wird sie nicht mehr gebraucht. Geschäfte mit den übleren Gestalten dieser Welt sind auch entfallen. Kurz: das Geld ist knapp.

wie lange ist bis dahin? Ob wir zwei das noch erleben? Aber ja, manchmal geht es schneller als man denkt

Und da freue ich mich schon heute, wenn die DB sich weigert, chronisch verspätete und mit reichlich Defekten versehene Züge aus der Schweiz in Basel, Singen und Lindau zu übernehmen. Wobei die meisten Durchläufer eh entfallen - kann die Schweiz gar nicht mehr bezahlen. Wie auch das Geld fehlt, mit dem man uns zu Ausbauten zwingen will, die wir gar nicht benötigen.

Benötigen tut man vieles nicht, trotzdem ist es schön wenn mans hat

------------------

https://www.watson.ch/schweiz/oev/759072907-sbb-schienennetz-zu-wenig-geld-fuer-unterha...

sonst glaubst Du ja auch nicht alles

(...) das umstrittenste  Projekt in «Verkehr '45» (...): den Grimseltunnel zwischen dem Haslital und dem Goms für 800 Millionen Franken. Albert Rösti hält daran fest, trotz Zweifeln an der technischen Machbarkeit und am konkreten Nutzen. Dafür muss der SVP-Bundesrat sogar Kritik aus den eigenen Reihen einstecken. Der frühere Aargauer Nationalrat und Transportunternehmer Ulrich Giezendanner sprach von einem Skandal und meinte, sein «Parteifreund» aus dem Berner Oberland wolle sich mit dem Grimseltunnel nur ein Denkmal setzen, statt in dringend benötigte Strasseninfrastruktur zu investieren. (...)


Interessant, dass offenkundig gefordert wird, statt in die Eisenbahn IN DIE STRASSE zu investieren.

Rösti zum essen ist halt besser als die die redet

Aber klar, bekanntlich sind die Schweizer eines der autogeilsten Völkchen dieser Welt. Auch wenn sie gut hinbekommen, das zu kaschieren.

Das kann ich so nicht unterschreiben


Schöne Grüße von jörg

Schöne Grüsse von Martin der nun bald zuschauen kann wie ennet dem Rhein ein Fahrdraht gespannt wird

Ja, die übernächste Generation staunt ...

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 29.04.2026, 20:17 (vor 21 Stunden, 33 Minuten) @ MartinN

Hey.

Dann hat Schland sein Schienennetz auf Vordermann gebracht. Und die Schweiz ist heruntergekommen.

Alles ein ewiger Kreislauf.

Zumal man bis dahin die Schweiz perfekt umfahren kann. Wirtschaftlich und zur Alpenüberquerung wird sie nicht mehr gebraucht. Geschäfte mit den übleren Gestalten dieser Welt sind auch entfallen. Kurz: das Geld ist knapp.

wie lange ist bis dahin? Ob wir zwei das noch erleben?

Also ICH ganz sicher nicht mehr. Bei dir weiß ich's nicht.

Wie auch das Geld fehlt, mit dem man uns zu Ausbauten zwingen will, die wir gar nicht benötigen.

Benötigen tut man vieles nicht, trotzdem ist es schön wenn mans hat

Führt nur zu neuen, teuren Ansprüchen ...

Aber klar, bekanntlich sind die Schweizer eines der autogeilsten Völkchen dieser Welt. Auch wenn sie gut hinbekommen, das zu kaschieren.

Das kann ich so nicht unterschreiben

Ist trotzdem so. Auch in der Schweiz steigt die Autodichte. Und liegt über der Dichte Deutschlands. Entgegen der allgemeinen Wahrnehmung sind ca 80% des Personenverkehrs Autos.

Schöne Grüsse von Martin der nun bald zuschauen kann wie ennet dem Rhein ein Fahrdraht gespannt wird

Herzliches Beileid. Ein Störfaktor mehr. Demnächst also zum Üblichen auch noch Zugausfälle wegen Oberleitungsstörung. Uns Deutschen isses egal - ihr Schweizer werdet die olle 218 wieder herbeisehnen ...


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Ja, die übernächste Generation staunt ...

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 29.04.2026, 22:26 (vor 19 Stunden, 24 Minuten) @ Der Blaschke
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 29.04.2026, 22:26

Die höchste Autodichte (Autos pro km²) findet man aber weiterhin in den Niederlanden. Also ist eh alles tutti :)

--
Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum