Ab 14. Juni ist auch die BahnCard 100 digital nutzbar. (Allgemeines Forum)

markman, Dienstag, 14.04.2026, 10:14 (vor 3 Tagen)

Moin,

die Bahn schreibt, das ab 14.06.2026 die BC100 digital zu erwerben ist. Das bedeutet, das man die "herkömmlich" Karte dann noch bekommt, wenn man im Reisezentrum:

a) vor diesem Zeitpunkt kauft mit Beginn vor dem 14.06.2026

oder auch

b) vor diesem Zeitpunk kauft mit Beginn nach dem 14.06.2026?


Danke und Grüße
Markman

Ab 14. Juni ist auch die BahnCard 100 digital nutzbar.

sfn17, Dienstag, 14.04.2026, 13:15 (vor 3 Tagen) @ markman

die Bahn schreibt, das ab 14.06.2026 die BC100 digital zu erwerben ist. Das bedeutet, das man die "herkömmlich" Karte dann noch bekommt, wenn man im Reisezentrum:

a) vor diesem Zeitpunkt kauft mit Beginn vor dem 14.06.2026

oder auch

b) vor diesem Zeitpunk kauft mit Beginn nach dem 14.06.2026?

Wie würde man den Übergang von Kartenpresse zu Digitalerzeugung technisch lösen, ohne dass es zu internen Abstimmungsproblemen kommt?

Antwortversuch: Es gibt als Termin nur genau den 14.6. und nichts anderes. Die Kartenpresse arbeitet also alle Aufträge nacheinander ab, die bis 13.6. 24 Uhr erteilt wurden.

Das ist auch ein temporäres Sicherheitsmerkmal im Zug: Eine digitale BC 100, die sich schon vor dem 14.6. als "bestellt" oder gar als "gültig" zeigt, muss eine Fälschung sein. Das Zub muss sich auch nur den 14.6. merken.

--
SBO

Ab 14. Juni ist auch die BahnCard 100 digital nutzbar.

JanZ, HB, Dienstag, 14.04.2026, 13:21 (vor 3 Tagen) @ markman
bearbeitet von JanZ, Dienstag, 14.04.2026, 13:21

Steht alles in den FAQ:

Bis einschließlich 13. Juni 2026 kann die BahnCard 100 und einem 1. Geltungstag bis maximal 30. Juni 2026 noch als Plastikkarte bestellt werden.

Ab dem 14. Juni 2026 wird die gekaufte BahnCard 100 wieder mit einer Vorkaufsfrist von 180 Tagen angeboten. Diese BahnCard 100 wird nicht mehr als Plastikkarte ausgegeben, sondern in digitaler Form.

Marketing muss jetzt her. Einen Boom erzeugen!

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 14.04.2026, 20:02 (vor 3 Tagen) @ JanZ

Hey.

Steht alles in den FAQ:

"Ab dem 14. Juni 2026 wird (...) BahnCard 100 (...) nicht mehr als Plastikkarte ausgegeben, sondern in digitaler Form."


Da dürfte die Bahnfuzzyfanfotoknipskommune einen kollektiven Infarkt bekommen - in den Kreisen hält man ja die Edmondsonsche Fahrkarte für die Krone der Schöpfung. Nun ist fast alles Analoge schob weg - in Bälde dann auch noch die 'Black Mamba'. Kein militärisch zackiges Kramen in der Tasche mehr und anschließendes Präsentieren der Karte, als zeige man als Schiedsrichter den roten Karton. Und man hat nix mehr, was man nach Nutzung daheim in der Vitrine präsentieren kann, "Seht her! Ich war stets umweltfreundlich unterwegs!". Stattdessen nur noch eine schnöde, flüchtig temporäre Grafik in der genauso schnöden App. Womöglich nicht mal als eine Art Foto, was an die Karte erinnert, sondern nur noch wie beim Schlandtix als Aztec-Code-Zeichnung - das wäre die ultimative Demütigung.

Also muss jetzt die Werbetrommel gerührt werden!

LEUTE, KAUFT DIE LETZTE BAHNCARD ALS ECHTE CARD.

NIE WIEDER werdet ihr die Gelegenheit bekommen. Nie wieder gibt es eine echte Plastikkarte. Also: im Juni noch mal zuschlagen!

Ist man clever, bietet man in Zusammenarbeit mit der Postbank, oder EasyCredit, oder sonst wem, den ultimativen "BahnCard 100-Kredit" an. Mit vergünstigten Zinsen und auch extra langer Laufzeit.

Und man holt BILD ins Boot. Die BahnCard 100 wird zur VOLKS-BAHNCARD. Ab Pfingsten gibt's dann noch Sonderaktionen. 365 Euro Rabatt zum Beispiel.

Und Hape Kerkeling moderiert eine Sonderausgabe "Eisenbahn kennt keine Grenzen". Ähnlich wie bei BINGO kann man BahnCards gewinnen. Und wer während der Show kauft, bekommt diverse Benefits. Die ganzen DB-Chefs sind in der Sendung. Deutschland lernt seine Bahnoberen überhaupt erstmal kennen. Yeeees!

Ziel muss sein, 1 Million BahnCard zu verkaufen. Bei ca 4000 Euro pro Card macht man also ca 4 Milliarden Umsatz. Und hat praktisch kaum Mehrkosten. Die Bilanz 2025 ist gerettet.


Tja, wird alles nicht passieren. Das Elend eines Staatskonzerns ...


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

kein Statussymbol mehr

Sportdiesel612, Dienstag, 14.04.2026, 20:30 (vor 3 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von Sportdiesel612, Dienstag, 14.04.2026, 20:31

Warum nicht wie in der Kreditkartenwelt was ganz geiles, das die Nachbarn neidisch macht? Aus Gold mit Brillie? Dubai First Royale?

Jetzt sehe ich aus wie ein Supersparpreisfahrer. snief.

kein Statussymbol mehr

Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 14.04.2026, 21:55 (vor 3 Tagen) @ Sportdiesel612

Warum nicht wie in der Kreditkartenwelt was ganz geiles, das die Nachbarn neidisch macht? Aus Gold mit Brillie? Dubai First Royale?

Jetzt sehe ich aus wie ein Supersparpreisfahrer. snief.

Du kannst dir ja ein Schild umhängen - ich habe eine BC 100, aus dem Weg ihr Sparpreisfahrer.

Do it like Dacia!

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 14.04.2026, 22:29 (vor 3 Tagen) @ Sportdiesel612

Hey.

Ein Statussymbol für alle, die kein Statssymbol brauchen.

Bringen wir die BC100 eben so an die Leute.

Für "Premium" ist ja auch allein der Name schon eine Katastrophe. Bahncard einhundert. Dass man die 100 deutsch ausspricht, ist doch schon peinlich. Ebenso wie das "Bahn" in "Bahncard". Zumal sie sogar tlw über die Bahn hinaus gilt. Sowas wie "Mobility Comfort" und "Mobility Premium" wäre wohl das mindeste. "Mobil Pass Germany" oder ähnlich als Alternative. Da muss der gelgestriegelte Schönwetter-Creator in der Plüschetage mal wach werden! Bleibt wieder alles an mir hängen?

Schöne Grüße von jörg

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Do it like Dacia!

611 040, Erfurt, Dienstag, 14.04.2026, 22:31 (vor 3 Tagen) @ Der Blaschke

Wieso BC100 passt doch super zu den anderen BCs. Eben 100% Rabatt auf alle Preise. Genauso wie die BC50 50%, die BC25 25%....

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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

Do it like Dacia!

Alter Köpenicker, BSPF, Freitag, 17.04.2026, 08:44 (vor 7 Stunden, 35 Minuten) @ 611 040

Eben 100% Rabatt auf alle Preise. Genauso wie die BC50 50%, die BC25 25%....

Wobei man ja mit einer BC50 nur bei Flexpreisen die 50 % Rabatt erhält. Sie müsste eigentlich BC50½ oder BC25X2 heißen.

Do it like Dacia!

JanZ, HB, Freitag, 17.04.2026, 09:50 (vor 6 Stunden, 28 Minuten) @ Alter Köpenicker

Oder BC 75. So haben es ja manche genannt, als es mit der BC 50 auf Sparpreise noch gar keinen Rabatt gab und sie deswegen eine 25er und eine 50er hatten.

BC 25, 50, 100 Historie

JoeO, Braunschweig, Freitag, 17.04.2026, 11:14 (vor 5 Stunden, 5 Minuten) @ JanZ

Oder BC 75. So haben es ja manche genannt, als es mit der BC 50 auf Sparpreise noch gar keinen Rabatt gab und sie deswegen eine 25er und eine 50er hatten.

Aus der Historie heraus ergibt sich, das die unterschiedlichen BahnCards nicht verschiedene Versionen eines Produktes sind, sondern tatsächlich unterschiedliche Produkte.

Die BahnCard 50 war ein Produkt vorwiegend für Geschäftskunden, die häufig und flexibel mit der Bahn reisen. Mit der BC 50 gab es Fahrkarten zum Normalpreis (der vor 10 Jahren in "Flexpreis" umbenannt wurde) für die Hälfte.

Für die Privatkunden, die für gelegentliche Fahrten (Urlaub/Besuche/Ausflüge) die Bahn benutzen, gab es die deutlich günstigere BahnCard 25. Damit waren die Tickets ein Viertel günstiger. Als besonderes Sahnehäubchen gab es mit der BC 25 diesen Rabatt auch, auf die ohnehin schon billigeren Sparpreise.

Einen Rabatt auf Sparpreise gab es mit der BC 50 dagegen nicht. Der Geschäftskunde mit BC 50 nutzte aber ohnehin kaum Tickets, mit denen er sich schon im Vorfeld auf eine bestimmte Verbindung festlegen musste.

Tatsächlich gab es da etliche Tickets (nicht nur Sparpreise), die mit einer BC 25 günstiger waren, als mit einer BC 50. Daher stammt auch die tarifliche Regel, das die richtige (!) BahnCard auf dem Ticket angegeben muss. Wer ein Ticket mit BC 25 Rabatt buchte, aber bei der Kontrolle nur eine BC 50 vorzeigen konnte, der hatte evtl. einen Rabatt, der ihm nicht zustand.

Irgendwann gab es dann eine befristete Aktion, bei der Sparpreise mit 25% zusätzlichen Rabatt auch für BC 50 Inhaber erhältlich waren. Erst später wurde die Regelung, das auch mit BC 50 ermäßigte Sparpreise gebucht werden können dauerhaft in den Tarif übernommen.

Für Vielfahrer und Pendler gab es dann noch Zeitkarten und die BC 100. Im Gegensatz zu BC 25 und BC 50 ist die BC 100 keine Rabattkarte, sondern eine Fahrkarte. Das merkt man wiederum, wenn man mit der BC 100 ein Ticket ins Ausland bucht. Bei einer "normalen" Fahrkarte ins Ausland wird nur der Auslandsanteil des Tickets berechnet, da der inländische Teil mit der BC 100 zurückgelegt wird. Anders ist es bei der Buchung von (Super-)Sparpreistickets. Da diese kontingentiert sind und das Kontingent von der Gesamtstrecke abhängig ist, wird bei Buchung eines grenzüberschreitenden (Super-)Sparpreistickets auch die Strecke im Inland mitgebucht und mitberechnet.

Ab Mitte Juni dann halt digital ;-).

BC 25, 50, 100 Historie

JanZ, HB, Freitag, 17.04.2026, 11:19 (vor 4 Stunden, 59 Minuten) @ JoeO
bearbeitet von JanZ, Freitag, 17.04.2026, 11:20

Du hast allerdings einiges an Historie unterschlagen. Bei der Einführung der BahnCard, noch zu Bundesbahnzeiten, stand überhaupt keine Zahl dahinter, weil es nur eine gab, die 50 % Rabatt auf den Normalpreis gab (der damals vermutlich wirklich noch der meistverkaufte Tarif war). Die BahnCard 100 hieß damals noch Persönliche Jahresnetzkarte und wurde erst später umbenannt. Als dann (wimre 2002) das neue Preissystem eingeführt wurde, gab es wiederum nur eine BahnCard, die 25 % Rabatt auf alles geben sollte, dafür aber auch auf die neu eingeführten Sparpreise. Nachdem es dagegen Proteste gab, wurde zusätzlich noch eine BahnCard eingeführt, die 50 % nur auf den Normalpreis gab, und da kamen dann die Zahlen in der Produktbezeichnung ins Spiel und es begann die Historie, die du beschreibst.

BC 25, 50, 100 Historie

JoeO, Braunschweig, Freitag, 17.04.2026, 11:41 (vor 4 Stunden, 37 Minuten) @ JanZ

Du hast allerdings einiges an Historie unterschlagen.

Ja, habe ich. Ich wollte nur darlegen, wie es dazu kommt 25% Rabatt mit einem Produkt das sich BC 50 nennt zu bekommen. Dazu bin ich etwas in der Zeit zurück gegangen.

Aber Danke für die Ergänzung.

...auf den Normalpreis gab (der damals vermutlich wirklich noch der meistverkaufte Tarif war).

Noch so um 2018/19(?) herum waren 60% der verkauften Tickets im Fernverkehr Flexpreistickets. Ich hatte da mal eine Presseantwort der Bahn. Die 60% habe ich mir gemerkt, weiß aber nicht genau wann das war.

Hatten wir doch alles schon.

sibiminus, Mittwoch, 15.04.2026, 07:28 (vor 2 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von sibiminus, Mittwoch, 15.04.2026, 07:32

Zumal sie sogar tlw über die Bahn hinaus gilt. Sowas wie "Mobility Comfort" und "Mobility Premium" wäre wohl das mindeste.

Zu Mehdorns Zeiten war es doch die Mobility Bahncard 100 geworden! Genau das war ja auch der Grund für den Zusatz: Mobilitätskarte, die mehr kann als nur Bahn. bahn.comfort und +City inklusive.
[image]

Unter Grube wurde sie eingedeutscht, weil die Bahn weniger Anglizismen und Neologismen nutzen wollte: Also wurde nicht nur die BahnCard 100 ihres Zusatzes beraubt, auch das ReiseZentrum verlor (wie viele andere Bezeichnungen auch) sein Binnenmajuskel und der ServicePoint wurde zur DB Information.

Alles schon da gewesen.

--
"Diese Preise sorgen dafür, daß die Bahn an anderer Stelle immer mehr rationalisieren und einsparen wird. Nicht oben in den Höhenluftbüros, nein, unten an der Basis auf dem Bahnsteig oder im Zug. Am Fahrkartenschalter. Bei den Ansagen." ~ Alibizugpaar

Hatten wir doch alles schon.

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 15.04.2026, 09:29 (vor 2 Tagen) @ sibiminus

Zu Mehdorns Zeiten war es doch die Mobility Bahncard 100 geworden! Genau das war ja auch der Grund für den Zusatz: Mobilitätskarte, die mehr kann als nur Bahn. bahn.comfort und +City inklusive.

Damals kam ja auch der Chip rein - für Flinkster. Etwas was heute angeblich technisch nicht geht.

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Weg mit dem 4744!

Ha! Stimmt meine Theorie wieder!

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 15.04.2026, 12:37 (vor 2 Tagen) @ sibiminus

Huhu.

Alles schon da gewesen.

Jo! Alles auf der Welt ist aber ein ewiger ständig wiederkehrender Kreislauf. Klar, muss ja ständig wiederkehrend sein. Sonst wäre es ja kein Kreislauf.

Davon ist auch die Eisenbahn nicht ausgenommen. Mal so, mal so. Früher gab es Triebwagen. Lok und Waggons waren eins. Dann stellte man fest: unpraktisch und unflexibel. Man erfand Lok und Waggons schön getrennt. Alles läßt sich auseinander bauen. Man ist flexibel und bei Wagenschaden fällt nicht der ganze Zug aus. Dann stellte wer fest, daß ist aufwendig und teuer. Ein Rangierer kostet. Und den teuren stolzen Lokführer mit Kuppeln und Entkuppeln zu beschäftigen, ist unter seiner Würde und seinem Verdienst. Also erfand wer Kluges den Triebwagen. Den ICE.

Und weil wir Deutschen die Krone der Schöpfung sind, haben wir das System sogar einem Lok-/Wagenzug verpasst: dem IC2.

In 25 Jahren wird dann wer merken, dass das System voll unflexibel ist. Da kommt nämlich ein Dagebüller Ingenieur auf die Idee, eine Lok zu nehmen und ein paar Waggons, wo alles beliebig zusammengefügt und getrennt werden kann. Dann kann man in Niebüll 2 Wagen abhängen vom Westerländer und ohne Umstieg nach Dagebüll fahren, wenn man für die Wagen eine zweite Lok zum transportieren findet. Der Rangierer, neu eingestellt, ist gar nicht mehr so teuer; werkelt zum Mindestlohn.

Dann wird die Welt jubeln. Grandiose Idee! Dann gibt's auch den guten alten IC wieder. Da kann man Fenster öffnen! Und es gibt Abteile! Wow!

Bis in 95 Jahren der Rangierer nach 25 Lohnerhöhungen wieder zu teuer ist. Die 2. Lok fehlt. Und von einer Brücke ein PKW durch's offene Fenster ins Abteil geflogen ist; 4 Tote. Dann erfindet wer wieder den ICE ...

Den ersten Schritt hin zu Lok/Wagen und Abkehr vom Triebzug bejubeln wir ja gerade: den Talgo, den wir ICE nennen. Da geht es ja schon wieder los, dass man Lok und Wägelchen fröhlich trennen kann.


Es dreht sich also alles im Kreis! Die Jungspunde, die demnächst dem Ende des Intercitys hinterher trauern: easy bleiben; ihr werdet die Wiedereinführung noch erleben.

Und die Denglisch-"Mobility Bahncard" wird auch wiederkommen. Auch mit Chip. Der dient dann der Zugangskontrolle am Bahnsteig und dem KCI.


Schöne Grüße von jörg

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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

kein Statussymbol mehr

Destear, Berlin, Mittwoch, 15.04.2026, 10:35 (vor 2 Tagen) @ Sportdiesel612

Na ja, auch die Kreditkartenwelt entwickelt sich ja weiter. Kreditkarte immer häufiger in der Wallet, auch im Premiumbereich.

noch nicht mal NFC!

Sportdiesel612, Mittwoch, 15.04.2026, 19:47 (vor 1 Tag, 20 Stunden, 31 Min.) @ Destear

Na ja, auch die Kreditkartenwelt entwickelt sich ja weiter. Kreditkarte immer häufiger in der Wallet, auch im Premiumbereich.

Ja, ok, die ham ja noch nicht mal NFC. Da braucht man dann Plastik oder ein Wallet.
https://financer.de/karten/die-8-teuersten-kreditkarten-der-welt/

Was ist, wenn der Automat die Karte einzieht?

noch nicht mal NFC!

sibiminus, Donnerstag, 16.04.2026, 14:24 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 54 Min.) @ Sportdiesel612

Was ist, wenn der Automat die Karte einzieht?

Dann ist die Karte ohnehin gesperrt, womit auch eine Wallet nicht mehr funktionieren würde.

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"Diese Preise sorgen dafür, daß die Bahn an anderer Stelle immer mehr rationalisieren und einsparen wird. Nicht oben in den Höhenluftbüros, nein, unten an der Basis auf dem Bahnsteig oder im Zug. Am Fahrkartenschalter. Bei den Ansagen." ~ Alibizugpaar

Wurde auch Zeit!

462 001, Taunus, Dienstag, 14.04.2026, 17:15 (vor 3 Tagen) @ markman

Auch wenn ich schon ewig keine BC100 mehr habe, ist das eine gute Sache. Hätte früher auch gerne den KCI genutzt...

die Bahn schreibt, das ab 14.06.2026 die BC100 digital zu erwerben ist. Das bedeutet, das man die "herkömmlich" Karte dann noch bekommt, wenn man im Reisezentrum:

a) vor diesem Zeitpunkt kauft mit Beginn vor dem 14.06.2026

oder auch

b) vor diesem Zeitpunk kauft mit Beginn nach dem 14.06.2026?

Vordatieren von Plastikkarten geht nur bis zum 14.06.2026 - Alles mit Gültigkeit ab diesem Tag ist dann digital.

Nebenan im Aluhutforum werden auch schon die wildesten Verschwörungstheorien verbreitet, einfach herrlich. Ich hoffe ja fast, das DB Fernverkehr mitliest und so einige Sachen umsetzt, einfach um die Fuzzys zu ärgern!

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Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1627
- Euro. Ausland: 717

Wurde auch Zeit!

611 040, Erfurt, Dienstag, 14.04.2026, 18:08 (vor 3 Tagen) @ 462 001

Ja diese "Verschwörungstheorien" haben sich doch nun auch bewahrheitet. Als drüben geschrieben wurde, dass die BC100 eventuell auf digital umgestellt werden könnte, wurden die Autoren mit Sprüchen wie deinem niedergemacht. Keine 2 Tage später dann die offizielle Ankündigung. Haben sich die Befürchtungen ja leider bewahrheitet.

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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

Wurde auch Zeit!

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 14.04.2026, 20:50 (vor 3 Tagen) @ 611 040

Verschwörungstheorie wegen einer Fahrkarte? Schalt mal einen Gang runter …

Wurde auch Zeit!

611 040, Erfurt, Dienstag, 14.04.2026, 21:55 (vor 3 Tagen) @ Paladin

Ich war das nicht. Das war unser "Desiro" HC der darüber berichtet hat.
Gut finde ich es dennoch nicht und dass hinter einer Tarifänderung von FV leider in den lezten Jahren eher ein Nachteil als Vorteil steckt, mussten wir ja zur Genüge feststellen.

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Wurde auch Zeit - so kann man auch Kunden verlieren

Hustensaft, Dienstag, 14.04.2026, 18:40 (vor 3 Tagen) @ 462 001

Nebenan im Aluhutforum werden auch schon die wildesten Verschwörungstheorien verbreitet, einfach herrlich. Ich hoffe ja fast, das DB Fernverkehr mitliest und so einige Sachen umsetzt, einfach um die Fuzzys zu ärgern!

Der Digitalisierungswahn greift immer mehr um sich - und damit auch die Abhängigkeit davon ... Ich hatte bis dato immer damit geliebäugelt, im Ruhestand mir mal eine BC 100 zu gönnen, das wird definitiv nicht passieren, ergo gehen der DB damit schon mal einige Tausend Euro an Umsatz flöten, denn ich bin nicht bereit, das Risiko einer technischen Fehlfunktion bei einem derart teuren Produkt zu tragen - und das Risiko einer Fehlfunktion ist weit größer als vielfach angenommen, der leere/kaputte Akku ist noch das kleinste Problem, wir hatten doch gerade vor kurzem erst einen Ausfall diverser Bahnsysteme - schon vergessen?

Davon abgesehen wird es spätestens bei der "+City"-Funktion Probleme geben - oder glaubt ernsthaft jemand, dass auch der letzte Busfahrer eines Subunternehmens irgendetwas auf dem Smartphone als Fahrschein akzeptieren wird?

Wurde auch Zeit - so kann man auch Kunden verlieren

WindyCity, Dienstag, 14.04.2026, 19:02 (vor 3 Tagen) @ Hustensaft


Davon abgesehen wird es spätestens bei der "+City"-Funktion Probleme geben - oder glaubt ernsthaft jemand, dass auch der letzte Busfahrer eines Subunternehmens irgendetwas auf dem Smartphone als Fahrschein akzeptieren wird?

Also die "+City-Funktion" gibt es zur BC100 schon seit 3 Jahren nicht mehr, denn seit diesem Zeitpunkt gilt abseits des Schienenverkehrs nur noch das digital mit Aztech-Code fürs Smartphone ausgegebene DT. In den vergangenen 3 Jahren hatte ich hiermit nicht ein einziges Mal irgendein Anerkennungsproblem, vielleicht bin ich aber auch nur vom vorletzten Busfahrer meiner zahlreichen durch Subunternehmer operierten Fahrten unterwegs gewesen...

Und auch wenn ich stets nur meine Plastik-Card zeigen musste... während meiner vergangenen 10-jährigen BC100-Nutzung ist mir auf einer Zugreise noch niemals der Akku meines Handys ausgefallen oder plötzlich leer geworden. Da schaut man eben vorher drauf. Solche Probleme haben doch offenkundig nur Reisende, die auch bei intaktem Handy Probleme bei der Fahrausweisprüfung haben...

Wurde auch Zeit - so kann man auch Kunden verlieren

JanZ, HB, Dienstag, 14.04.2026, 19:28 (vor 3 Tagen) @ Hustensaft

wir hatten doch gerade vor kurzem erst einen Ausfall diverser Bahnsysteme

Bei dem dann massenhaft EBE geschrieben wurden, oder ging der sonst irgendwie zu Lasten der Fahrgäste? Gerade mit einer BC 100 kann man sich ja auch sehr gut im Nachhinein legitimieren. Sperren ohne Personal wie in den Niederlanden, bei denen man im Zweifel zusehen kann, wie man durchkommt, haben wir ja hier nun auch nicht.

Davon abgesehen wird es spätestens bei der "+City"-Funktion Probleme geben - oder glaubt ernsthaft jemand, dass auch der letzte Busfahrer eines Subunternehmens irgendetwas auf dem Smartphone als Fahrschein akzeptieren wird?

Nun, wie WindyCity schon schreibt, sollte sich das Problem bereits mit Einführung des Deutschlandtickets erledigt haben. Das gibt es auch ohne BC 100 vielfach als Handyticket, also bleibt dem letzten Subunternehmerfahrer gar nichts anderes übrig, als "irgendwas vom Smartphone" zu akzeptieren.
Allenfalls könnte es hier tatsächlich Probleme geben, wenn der Navigator oder das Handy sich aus irgendwelchen Gründen weigern, die BC 100 anzuzeigen. Ich weiß auch nicht, ob man sie wie die anderen BahnCards dann ständig aktualisieren muss und sie bis dahin nicht angezeigt wird. Wenn nicht, sollte das Problem ja auch nicht größer sein als jetzt beim Deutschlandticket.

Ich verstehe es deutlich eher, wenn man einfach sagt, dass man aus welchen Gründen auch immer kein Smartphone, aber trotzdem eine BC 100 haben möchte. Die genannten Gegenargumente halte ich aber für keine.

Man kann es ja dann auch ausdrucken

J-C, In meiner Welt, Dienstag, 14.04.2026, 20:19 (vor 3 Tagen) @ JanZ
bearbeitet von J-C, Dienstag, 14.04.2026, 20:22

Da hat wohl das vorherige Gerichtsurteil gewirkt, dass die DB pro forma gleich es ermöglicht, digitale Tickets auch auszudrucken.

Ich würde es fast machen, in einer Mappe aufbewahren für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle. Wir sollten nicht vergessen, dass mit den vergangenen Chipkrisen die DB durchaus ein ganz gutes Argument sogar parat haben kann, diesen Schritt zu tun. Und da ja Öl auch zur Produktion von Kunststoffen verwendet wird, könnte man das jetzt gerade sogar besonders gut untermauern (oder zumindest behaupten, dass solche Unsicherheiten vorher schon eine Rolle spielten in dieser Entscheidung, die definitiv nicht spontan getroffen wurde).

Man verabschiedet sich von der Abhängigkeit von Industrieprodukten, deren Bereitstellung durchaus globalen Risiken unterworfen sein können. Was wirklich der Grund ist, das weiß ich natürlich auch nicht, aber die DB hätte eben durchaus valide Argumente.

Und da man wie gesagt es auch in Papierform gedruckt kriegt (und ich denke auch weiterhin im Reisezentrum ausgestellt bekommt), können auch jene, denen ständig das Handy zur Neige, kaputt, verloren, gestohlen oder andertweitig nicht verfügbar kommt, nicht wirklich behaupten, dass man nicht an sie dachte. Also doch nicht so schlecht denke ich.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Der Witz ist gut ;)

Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 14.04.2026, 21:50 (vor 3 Tagen) @ J-C

Wir sollten nicht vergessen, dass mit den vergangenen Chipkrisen die DB durchaus ein ganz gutes Argument sogar parat haben kann, diesen Schritt zu tun.

Ich schieb es mal auf deine Ahnungslosigkeit - die letzten BC 100 haben weder Chip noch sonst was. Mit etwas Professionellen Kartendrucken kannst du dir selbst eine erstellen - die einzige Herausforderung dürfte der Glitzerstreifen sein ;)

Man verabschiedet sich von der Abhängigkeit von Industrieprodukten, deren Bereitstellung durchaus globalen Risiken unterworfen sein können. Was wirklich der Grund ist, das weiß ich natürlich auch nicht, aber die DB hätte eben durchaus valide Argumente.

Anderseits schon schlau die Abhängigkeit auf den Fahrgast zu schieben…

Ich las was von "entweder - oder"

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 14.04.2026, 21:58 (vor 3 Tagen) @ J-C

Hallo.

Da hat wohl das vorherige Gerichtsurteil gewirkt, dass die DB pro forma gleich es ermöglicht, digitale Tickets auch auszudrucken.

Ich würde es fast machen, in einer Mappe aufbewahren für den unwahrscheinlichen Fall der Fälle.

Nun hatte ich gerade wieder 55 Minuten ungeplanten Aufenthalt am Bahnhof, weil der Überforderten-Stadl einen Nahverkehrszug ausbremste und ihm Verspätung zuteil kommen ließ, um einen VERFRÜHTEN privaten Fernzug vorzulassen. Da konnte ich mir in Ruhe den Beitragsbaum drüben zum Thema durchlesen.

Da schreibt einer, es gälte in Zukunft "entweder oder". BC in der App ODER als Ausdruck.

Also entweder immer und nur Papier - oder digital.

Ob es so ist, weiß ich nicht. Mir auch egal.

Kürzlich bekam der Schaffner eines NV-Unternehmens einen Schock: sein Prüfgerät konnte den Code des Tickets nicht lesen - das Gerät des Fahrgastbefragers erkannte ihn dagegen.

Und da man wie gesagt es auch in Papierform gedruckt kriegt (und ich denke auch weiterhin im Reisezentrum ausgestellt bekommt), können auch jene, denen ständig das Handy zur Neige, kaputt, verloren, gestohlen oder andertweitig nicht verfügbar kommt, nicht wirklich behaupten, dass man nicht an sie dachte.

Die werden dann was anderes zum Bekritteln finden. Dass der Fetzen Papier nicht ein Jahr hält. Zu groß, zu klein, zu billig wirkend ist. Dass man ihn vergessen und verlieren kann oder er geklaut wird. Oder da nur ein blöder Aztec-Code drauf zu sehen ist, dass eine erhabene schwarze Karte. Ein Aluhutträger findet stets eine Begründung für das Tragen des Aluhutes - da muß man sich keine Sorgen machen.


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Ich las was von "entweder - oder"

Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 14.04.2026, 22:11 (vor 3 Tagen) @ Der Blaschke

Die werden dann was anderes zum Bekritteln finden. Dass der Fetzen Papier nicht ein Jahr hält. Zu groß, zu klein, zu billig wirkend ist. Dass man ihn vergessen und verlieren kann oder er geklaut wird. Oder da nur ein blöder Aztec-Code drauf zu sehen ist, dass eine erhabene schwarze Karte. Ein Aluhutträger findet stets eine Begründung für das Tragen des Aluhutes - da muß man sich keine Sorgen machen.

Einlaminieren hilft, ich hatte die Tage ein Interessantes Gespräch mit einem Hauptberuflichen Flaschensammler hier aus NRW.

Der fragte mich was er tun soll wenn jemand seine Streckenkarte einzieht, da gäbe es einen Zugchef der ihm missbräuchliche Nutzung unterstellt und hat ihm gesagt beim nächsten mal ziehe ich ihr Ticket ein.

Meine Antwort war: Das darf er nicht - das Ticket ist ja gültig. Er darf dich rausschmeißen und dir das Sammeln verbieten.

Und sollte er das Ticket doch einziehen lässt du dir Namen und Dienststelle geben - Rückt er damit nicht raus holst du die Polizei dazu.

Dann fährst du einfach weiter und sagst jedem nächsten der dich kontrolliert das Herr X von der Dienststelle Y dein Ticket eingezogen hat.

Er zieht es nun vor sich Kopien zu erstellen - was ein Angsthase.

OT: Missbräuchliche Nutzung?

611 040, Erfurt, Dienstag, 14.04.2026, 22:27 (vor 3 Tagen) @ Reservierungszettel

Eine Fahrkarte missbräuchlich zu nutzen wäre z.B. eine persönliche Fahrkarte weiterzugeben oder eine Fahrkarte für einen speziellen Personenkreis an Dritte weiterzugeben.
Aber sicher kein Zugfahren mit gültiger Fahrkarte auf der korrekten Strecke. Nur weil derjenige vielleicht nicht das Ziel hat von A nach B zu kommen, sondern im Zug Flaschen zu sammeln ist das sicher keine missbräuchliche Nutzung der Fahrkarte.
(Wohl aber kann das Flaschensammeln gegen die BB verstoßen, das hat aber dann 0,0 mit der Fahrkarte zu tun)

Wenn man das so wie der ZuB sieht würde ich mein D-Ticket sehr häufig missbräuchlich nutzen, denn nur um des Fahrens willen mit einem bestimmten Zug auf einer bestimmten Strecke. Ab und zu sogar hin und sofort wieder zurück. Wie missbräuchlich...

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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

OT: Missbräuchliche Nutzung?

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 16.04.2026, 06:58 (vor 1 Tag, 9 Stunden, 20 Min.) @ 611 040

(Wohl aber kann das Flaschensammeln gegen die BB verstoßen, das hat aber dann 0,0 mit der Fahrkarte zu tun)

Naja, wiederholte Verstöße gegen die BB dürften durchaus ein Grund dafür sein, die Fahrkarte einzuziehen.

--
Weg mit dem 4744!

OT: Missbräuchliche Nutzung?

611 040, Erfurt, Donnerstag, 16.04.2026, 11:43 (vor 1 Tag, 4 Stunden, 35 Min.) @ JeDi

Nein, das kann zwar ein Grund für einen Fahrtausschluss sein, aber nicht die gültige Fahrkarte einzuziehen.

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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

OT: Missbräuchliche Nutzung?

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 16.04.2026, 12:22 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 57 Min.) @ 611 040

Nein, das kann zwar ein Grund für einen Fahrtausschluss sein, aber nicht die gültige Fahrkarte einzuziehen.

Wie siehst du das z.B. bei entgeltlicher Mitnahme von anderen Personen?

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Weg mit dem 4744!

Einzug

sflori, Donnerstag, 16.04.2026, 12:54 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 24 Min.) @ JeDi
bearbeitet von sflori, Donnerstag, 16.04.2026, 12:57

Nein, das kann zwar ein Grund für einen Fahrtausschluss sein, aber nicht die gültige Fahrkarte einzuziehen.

Wie siehst du das z.B. bei entgeltlicher Mitnahme von anderen Personen?

Bei Streckenzeitkarten ist das in den Beförderungsbedindungen zu finden:
"Es ist nicht gestattet, die Mitnahme gegen Zahlung eines Entgeltes anzubieten. Bei Nichtbeachtung wird die Streckenzeitkarte ungültig und eingezogen."

Die Beweislast liegt im Streitfall jedoch bei der Bahn, wenn sie eine Karte einzieht. Da dürfte also schon eine recht hohe Hemmschwelle bestehen, diese Vereinbarung anzuwenden. Außerdem steht dann in der Regel eine Verhältnismäßigkeitsprüfung im Raum. Also wenns da nicht der Super-Händler ist, der auf dem Bahnsteig die "Kunden" zum Mitfahren sortiert und dafür das Geld kassiert, wird das schwierig...


Bye. Flo.

Nebenbei: skandalös!

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 16.04.2026, 13:20 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 58 Min.) @ sflori

Hallo.

Nein, das kann zwar ein Grund für einen Fahrtausschluss sein, aber nicht die gültige Fahrkarte einzuziehen.

Wie siehst du das z.B. bei entgeltlicher Mitnahme von anderen Personen?

Bei Streckenzeitkarten ist das in den Beförderungsbedindungen zu finden:

"Es ist nicht gestattet, die Mitnahme gegen Zahlung eines Entgeltes anzubieten. Bei Nichtbeachtung wird die Streckenzeitkarte ungültig und eingezogen."

Was ich für skandalös halte. Wen ich unter welchen Bedingungen mitnehme, hat die DB und auch sonst niemand zu interessieren.

Eine Diskussion zu diesem Thema hatte ich schon 2x beim "B" bei Schwerbehinderten, die alleine fuhren. Einmal machte der Schaffner Terz. Und das andere Mal hab ich mal den Hardliner gegeben. Aber eher, weil mir da gerade nach war. Der ganze Bus war eh von mir genervt (war ne SGB-Zählung) - da passte das grad schön ins Bild.


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Du bist doch gar kein Kunde, dich verliert die DB nicht!

Sportdiesel612, Dienstag, 14.04.2026, 20:22 (vor 3 Tagen) @ Hustensaft

Der Digitalisierungswahn greift immer mehr um sich - und damit auch die Abhängigkeit davon ... Ich hatte bis dato immer damit geliebäugelt, im Ruhestand mir mal eine BC 100 zu gönnen, das wird definitiv nicht passieren, ergo gehen der DB damit schon mal einige Tausend Euro an Umsatz flöten, denn ich bin nicht bereit, das Risiko einer technischen Fehlfunktion bei einem derart teuren Produkt zu tragen - und das Risiko einer Fehlfunktion ist weit größer als vielfach angenommen, der leere/kaputte Akku ist noch das kleinste Problem, wir hatten doch gerade vor kurzem erst einen Ausfall diverser Bahnsysteme - schon vergessen?

Beispiele von defekten Karten und Karten/Lesegerät-Kombinationen gibt es auch genügend.

Die Smartphoneabhängigkeit macht mir aber etwas Angst, es hängt sehr viel von Apple und Google ab. Die können große Teile unseres Lebens stillegen: "Mehr Zoll und Minenräumen, sonst nix Android & iOS". Der vermutete Killswitch für die F35 ist dagegen harmlos.

Warum wird das nicht webbasiert gemacht, die BC/DT im Browser anzeigen? Das wäre eine unabhängige Lösung, die von Dritten nicht abgeschaltet werden kann. Dann können auch die Smartphoneverächter ihr Notebook ziehen.

Du bist doch gar kein Kunde, dich verliert die DB nicht!

JanZ, HB, Dienstag, 14.04.2026, 20:28 (vor 3 Tagen) @ Sportdiesel612

Beispiele von defekten Karten und Karten/Lesegerät-Kombinationen gibt es auch genügend.

Vor allem auch von gefälschten Karten. Das mag bei der Entscheidung auch eine Rolle gespielt haben.

Du bist doch gar kein Kunde, dich verliert die DB nicht!

Sportdiesel612, Dienstag, 14.04.2026, 20:33 (vor 3 Tagen) @ JanZ

Beispiele von defekten Karten und Karten/Lesegerät-Kombinationen gibt es auch genügend.

Vor allem auch von gefälschten Karten. Das mag bei der Entscheidung auch eine Rolle gespielt haben.

Gefälschte Karten? Aber doch nur äußerlich, der Chip ist doch nicht davon betroffen oder hat die gar keinen Chip?

Du bist doch gar kein Kunde, dich verliert die DB nicht!

daniels, Dienstag, 14.04.2026, 20:51 (vor 3 Tagen) @ Sportdiesel612

Gefälschte Karten? Aber doch nur äußerlich, der Chip ist doch nicht davon betroffen oder hat die gar keinen Chip?

Hat einen Magnetstreifen und RFID-Chip.

ABER: In über 10 Jahren wurde meine BC100 glaub ich genau einmal durch die alten Lesegeräte gezogen (war vermutlich 2015 oder 2016). Und ich glaube in der Situation gewisse Vibes ausgestrahlt - ich noch etwas jünger und vermutlich im Sommer mit kurzen Hosen und FlipFlops unterwegs - was zu der genauen Kontrolle geführt hat :-)

Ansonsten immer nur Sichtkontrolle (meistens nur im Geldbeutel hinter dem Sichtfenster), ganz selten, dass jemand die BC überhaupt in die Hand nehmen wollte.

Du bist doch gar kein Kunde, dich verliert die DB nicht!

Reservierungszettel, KDU, Dienstag, 14.04.2026, 21:52 (vor 3 Tagen) @ Sportdiesel612

Beispiele von defekten Karten und Karten/Lesegerät-Kombinationen gibt es auch genügend.

Vor allem auch von gefälschten Karten. Das mag bei der Entscheidung auch eine Rolle gespielt haben.


Gefälschte Karten? Aber doch nur äußerlich, der Chip ist doch nicht davon betroffen oder hat die gar keinen Chip?

Wie lustig das die wenigsten wissen das die aktuelle BC 100 nur einen läppischen Glitzerstreifen hat.

Wurde auch Zeit - so kann man auch Kunden verlieren

Norddeich, Dienstag, 14.04.2026, 20:48 (vor 3 Tagen) @ Hustensaft
bearbeitet von Norddeich, Dienstag, 14.04.2026, 20:52

Davon abgesehen wird es spätestens bei der "+City"-Funktion Probleme geben - oder glaubt ernsthaft jemand, dass auch der letzte Busfahrer eines Subunternehmens irgendetwas auf dem Smartphone als Fahrschein akzeptieren wird?

Das Produkt nennt sich Deutschland-Ticket und wird als Gratisbeigabe zur Bahncard 100 nur digital ausgegeben.

Boomers gonna boom

Paladin, Hansestadt Rostock / Güstrow, Dienstag, 14.04.2026, 20:51 (vor 3 Tagen) @ Hustensaft

Die Pferdekutsche hat gerade gefaxt, dass der Hufschmied leider keine Lehrlinge mehr findet und den Betrieb einstellt.

Probleme, die gar keine sind.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Dienstag, 14.04.2026, 21:40 (vor 3 Tagen) @ Hustensaft

Hallo.

Davon abgesehen wird es spätestens bei der "+City"-Funktion Probleme geben - oder glaubt ernsthaft jemand, dass auch der letzte Busfahrer eines Subunternehmens irgendetwas auf dem Smartphone als Fahrschein akzeptieren wird?

Warum nicht? Macht er aktuell beim Deutschlandticket ja auch.


Schöne Grüße von jörg

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Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

zettelbox, Mittwoch, 15.04.2026, 09:45 (vor 2 Tagen) @ Hustensaft
bearbeitet von zettelbox, Mittwoch, 15.04.2026, 09:49

Die bisherige Lösung war nicht mehr Stand der Technik. Nichts ist leichter zu fälschen als die aktuelle Ausführung der BC100, was auch mit der Kontrollintensität zu tun hat. Selbst eine auf einfaches Papier gedruckte und einlaminierte Karte mit bisschen Glitzer dürfte fast immer durchgehen, wird die Karte doch in den meisten Fällen durch ein transparentes Mäppchen schludrig vorgezeigt - und so akzeptiert.

Warum man alternativ zur digitalen Variante im DB Navigator nicht zusätzlich eine Chipkarte mit RFID-Chip anbietet, verstehe ich aber nicht.

Mal ein Blick in die Niederlande, wo es jetzt auch ein Update gibt. Dort gab es jetzt seit 15 Jahren (!!) die OVchipkaart. Das ist eine Chipkarte mit Namen und Foto, auf der das gebuchte Abo (keines, Rabatt für Off-Hour-Fahrten, oder Freifahrtmodelle ähnlich BC 100) hinterlegt ist, zudem wird dort ja bekanntermaßen das Ticket einfach per Check-in und Check-out "gebucht". Bequemer geht es kaum, sowohl für Fahrgast als auch für ZuB. Eine Kontrolle eines ganzen Waggons in den NL dauert, sofern die Fahrgäste alle mit OVchipkaart unterwegs sind, eine gute Minute. Aufwändig wird es, sobald andere Fahrkarten ins Spiel kommen.

Nachteil war, dass wichtige Informationen technisch auf der Karte selbst gespeichert waren.

Jetzt gehen die NL in die nächste technische Stufe, schicken die OVchipkaart in Rente und es kommt der OV-pas. Die ist nur noch ein Identifier und der Rest der Infos liegt in der Cloud. Das eröffnet unzählige Möglichkeiten, so wird die Plastikkarte selbst optional (aber nicht abgeschafft - es kann nach Belieben Plastikkarte aber auch Apple Wallet etc. genutzt werden) und die Verwaltung ist ganz ohne Automat online möglich.

Diesen Weg hätte die DB auch gehen können. Weiterhin Plastikkarten für die die wollen, aber eben sicher und leicht zu kontrollieren. Fälschung wird unmöglich, weil auf der Plastikkarte nur ein Identifier gespeichert ist - einziger Missbrauchsweg wäre noch die Nutzung der Chipkarte eines Dritten, deshalb das Foto. Zudem die Verwendung der Apple Wallet / Google Pay, was sehr viel bequemer ist als das doch etwas umständliche Öffnen über den DB Navigator.

Ich verstehe nicht, warum man, sofern man bestehende Lösungen anfasst wie hier die BC100 Plastikkarte, nicht die sehr gut funktionierenden und in der Breite extrem gut akzeptierten Lösungen der Nachbarländer übernimmt, anstatt so eine halbgare Zwischenlösung zu verwenden. Ich würde mich als "Digital Nomad" bezeichnen, finde die Abschaffung der bisherigen Plastikkarte mehr als überfällig, aber die neue Lösung finde ich nicht zufriedenstellend.

Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 15.04.2026, 11:09 (vor 2 Tagen) @ zettelbox
bearbeitet von JeDi, Mittwoch, 15.04.2026, 11:09

Mal ein Blick in die Niederlande, wo es jetzt auch ein Update gibt. Dort gab es jetzt seit 15 Jahren (!!) die OVchipkaart. Das ist eine Chipkarte mit Namen und Foto, auf der das gebuchte Abo (keines, Rabatt für Off-Hour-Fahrten, oder Freifahrtmodelle ähnlich BC 100) hinterlegt ist, zudem wird dort ja bekanntermaßen das Ticket einfach per Check-in und Check-out "gebucht". Bequemer geht es kaum, sowohl für Fahrgast als auch für ZuB.

Was ist daran einfach, dass man selbst bei einer hinterlegten Netzkarte immer beim zufällig grade richtigen Beförderer ein- und auschecken muss (außer es geht ins Ausland)? Die Einführung von so einem angeblich bequemen Unsinn würde dazu führen, dass ich mir ein Auto kaufen würde. Erstmal wieder zum Checkin rennen, weil ein anderer Zug vorgelassen wird - geht gar nicht.

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Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 15.04.2026, 11:31 (vor 2 Tagen) @ JeDi
bearbeitet von J-C, Mittwoch, 15.04.2026, 11:34

Und dann nicht zu vergessen die Gates, man muss das Gate des richtigen Betreibers nutzen und wehe man hat irgendeinen Zeitdruck und es braucht ein paar Sekunden mehr. Und wenn man beide Hände grade voll hat, kann das auch einem die Nerven kosten. Alles Dinge, auf die man in Deutschland verzichtet.

Achja und auch wenn extra drauf hingewiesen wird, irgendwann kommt der Moment, wo man aus Gewohnheit nachlässig wird und irgendwann vergisst, beim Umsteigen oder Aussteigen richtig aus- bzw. neu einzuchecken.

Zur Ehrenrettung, man kann natürlich im Voraus in der App seine Tickets ebenso kaufen. Wenn man aber bei 9292 ein Ticket auch jenseits der Bahn erweben will, wird man wiederum mit Servicegebühren konfrontiert. Ich bin froh, dass ich meist mit dem Fahrrad fahre und eher weniger oft den ÖV hier nutze. Also für die nächsten 2 Monate, wo ich mein Erasmus-Semester mache.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Wie peinlich!

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 15.04.2026, 12:55 (vor 2 Tagen) @ J-C

Hallo.

Ich bin froh, dass ich meist mit dem Fahrrad fahre und eher weniger oft den ÖV hier nutze. Also für die nächsten 2 Monate, wo ich mein Erasmus-Semester mache.

Ach. Kaum ist es vielleicht ein bißchen umständlicher, ist es dem Studenten zu viel und es wird auf die Eisenbahn verzichtet. Klar, verstehe ich ja, dass man angesichts des Stresses des Lernens schon mal einen Checkout vergisst. Bei einem Semester - sprich einem halben Jahr - ist man, wie man oben liest, ja bereits nach 2 Monaten ausgepowert und braucht 4 Monate Erholung.

Soviel Untreue zur Eisenbahn zu lesen von einem, der sonst als rosarotbahn-Verkünder durch die Foren zieht - das ist eine herbe Enttäuschung!

Tja, die Jugend von heute: nicht mehr resilient gegen Unbillen im Leben. Keine Robustheit mehr. Zu zart besaitet. Hoffnungslos. Da sind wir Alten aber aus anderem Holz geschnitzt! Da wird sich jetzt auch noch weiter im Norden ein 'paladin' vmtl zart erregen ob solcher Äußerungen.


So, genug gelästert. @J-C: ich erwarte reichlich Berichte über den Zugverkehr in den Niederlanden. Von Oscar(NL) liest man ja leider kaum was. Ich selbst bin schon gespannt, wenn die Bentheimer demnächst nach Coevorden fahren und wir da mglw auch Auslandserhebungen machen (wie aktuell noch nach Hengelo? Nach Enschede m.W. nicht mehr; da ist in Gronau Schluss, sagen die Kollegen). Ob ich da auch wie das Zugspersonal einen Niederländisch-Sprachkurs bekomme? ;-)

Schöne Grüße von jörg

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Wie peinlich!

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 15.04.2026, 13:38 (vor 2 Tagen) @ Der Blaschke

Ich habe meine Wohnung und meine Uni hier in Groningen. Mal davon abgesehen, dass das Fahrrad in der Stadt günstiger, schneller und letztlich auch ökologischer ist, selbst wenn ich es wollte, würde mich der Zug ja auch nicht wirklich zur Uni bringen. Da müsste ich jeweils 25-30 Minuten zum oder vom Bahnhof laufen oder mit dem Bus fahren... und dann kann ich auch entweder gleich eine Stunde zu Fuß gehen oder den Bus nehmen.

In Tschechien ist einerseits der ÖV günstiger, anderseits die Radinfrastruktur weniger gut ausgeprägt, wo Radwege im Nirgendwo enden oder teils unbefestigt und bei Witterung nicht ganz ungefährlich sind (selbst bei besten Konditionen auch nicht so ohne).

In Groningen ist es einfach logisch, Rad zu fahren, ist auch leichter als mit dem Auto.

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Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

zettelbox, Mittwoch, 15.04.2026, 13:26 (vor 2 Tagen) @ J-C
bearbeitet von zettelbox, Mittwoch, 15.04.2026, 13:29

Und dann nicht zu vergessen die Gates, man muss das Gate des richtigen Betreibers nutzen und wehe man hat irgendeinen Zeitdruck und es braucht ein paar Sekunden mehr. Und wenn man beide Hände grade voll hat, kann das auch einem die Nerven kosten. Alles Dinge, auf die man in Deutschland verzichtet.

Ich sage nicht, dass ich in den Niederlanden alles rund ums Bahnfahren toll finde. Ich beziehe mich hier auf die Chipkartenlösung. Viele Dinge rund ums Bahnfahren finde ich in Deutschland sehr viel besser als in den NL.

Die Gates finde ich auch extrem nervig und nicht sinnvoll. Dass man allerdings abhängig vom Betreiber unterschiedliche Gates nutzen müsse, stimmt nicht. Vor allem aber haben die Gates absolut nichts mit der Chipkarten-Lösung zu tun; diese würde nämlich auch ganz ohne die genannten Gates hervorragend funktionieren. Auf Fahrkartenkontrollen im Zug wird allein wegen der Gates nämlich nicht verzichtet und nach meinem Gefühl wird in den NL viel konsequenter kontrolliert als in D.

Achja und auch wenn extra drauf hingewiesen wird, irgendwann kommt der Moment, wo man aus Gewohnheit nachlässig wird und irgendwann vergisst, beim Umsteigen oder Aussteigen richtig aus- bzw. neu einzuchecken.

Zur Ehrenrettung, man kann natürlich im Voraus in der App seine Tickets ebenso kaufen. Wenn man aber bei 9292 ein Ticket auch jenseits der Bahn erweben will, wird man wiederum mit Servicegebühren konfrontiert. Ich bin froh, dass ich meist mit dem Fahrrad fahre und eher weniger oft den ÖV hier nutze. Also für die nächsten 2 Monate, wo ich mein Erasmus-Semester mache.

Zumindest in der NS-App gibt es keine Servicegebühren und du kannst auch QR-Code-Tickets kaufen, die auch für Blauwnet oder andere Betreiber (im Süden der NL kenne ich mich nicht so gut aus) gültig sind. Das torpediert dann aber die Einfachheit der OVchipkaart.

(Edit: "jenseits der Bahn" habe ich vielleicht falsch verstanden. Wenn du die Kombination aus Bahn und Metro oder ähnlichem meinst - das klappt auch in Deutschland nur recht eingeschränkt.)

Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

J-C, In meiner Welt, Mittwoch, 15.04.2026, 13:41 (vor 2 Tagen) @ zettelbox

Klappt es eingeschränkt? Ich kann mit einem einzigen Ticket von Groningen nach Hamburg, dort S-Bahn, U-Bahn, Bus etc. nutzen.

Und wenn man öfters fährt, schlägt einfach nichts das Deutschlandticket. Das ist in Niederlanden halt fragmentierter, wobei es freilich dort so ist, dass man nicht vorher ein Ticket am Handy oder Automaten kaufen muss, sondern "nur" eine Karte" am Terminal halten muss...

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Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 15.04.2026, 14:25 (vor 2 Tagen) @ zettelbox
bearbeitet von JeDi, Mittwoch, 15.04.2026, 14:27

Die Gates finde ich auch extrem nervig und nicht sinnvoll. Dass man allerdings abhängig vom Betreiber unterschiedliche Gates nutzen müsse, stimmt nicht.

Doch, das ist so, zumindest wenn man die Chipkarte als Fahrberechtigung nutzt. Teilweise teilen sich freilich aufgrund regionaler Tarifkooperationen mehrere Betreiber die Gates (z.B. Arriva, Hermes und VIAS Rail in Arnhem), man kann aber nicht dort durchgehen und dann mit einem NS-Zug fahren. Dann hat man selbst bei vorliegender Netzkarte keine gültige Fahrkarte.

Zumindest in der NS-App gibt es keine Servicegebühren und du kannst auch QR-Code-Tickets kaufen, die auch für Blauwnet oder andere Betreiber (im Süden der NL kenne ich mich nicht so gut aus) gültig sind.

Und weil Blauwnet und NS unterschiedliche Preise haben, musst du in Enschede durch die Blauwnetsperre wenn du Blauwnet fahren willst und durch die NS-Sperre wenn du NS fahren willst - ansonsten wüsste das System ja nicht, welcher Tarif auf der OV Shitkaart abgerechnet werden soll.

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Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

zettelbox, Mittwoch, 15.04.2026, 16:29 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 49 Min.) @ JeDi

Die Gates finde ich auch extrem nervig und nicht sinnvoll. Dass man allerdings abhängig vom Betreiber unterschiedliche Gates nutzen müsse, stimmt nicht.


Doch, das ist so, zumindest wenn man die Chipkarte als Fahrberechtigung nutzt. Teilweise teilen sich freilich aufgrund regionaler Tarifkooperationen mehrere Betreiber die Gates (z.B. Arriva, Hermes und VIAS Rail in Arnhem), man kann aber nicht dort durchgehen und dann mit einem NS-Zug fahren. Dann hat man selbst bei vorliegender Netzkarte keine gültige Fahrkarte.

OK, stimmt, an manchen Bahnhöfen ist das tricky, Arnhem oder auch Zwolle beispielsweise. An den meisten Bahnhöfen ist das aber kein Problem. In Enschede (also das Beispiel, das du hier auch immer wieder nennst) als Kopfbahnhof sind die Gleise beispielsweise getrennt, da kann dir gar kein Fehler passieren, du läufst immer durch das richtige Gate. Aber es stimmt, da gibt es auch Bahnhöfe, wo man schon beim Betreten aufpassen muss und das macht es wirklich unbequem.

Das hat aber alles mit der technischen Funktionsweise der Chipkarte überhaupt nichts zu tun und darum ging es ja hier.

Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

Fabian318, Münster i. W., Mittwoch, 15.04.2026, 16:52 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 27 Min.) @ zettelbox

OK, stimmt, an manchen Bahnhöfen ist das tricky, Arnhem oder auch Zwolle beispielsweise. An den meisten Bahnhöfen ist das aber kein Problem. In Enschede (also das Beispiel, das du hier auch immer wieder nennst) als Kopfbahnhof sind die Gleise beispielsweise getrennt, da kann dir gar kein Fehler passieren, du läufst immer durch das richtige Gate. Aber es stimmt, da gibt es auch Bahnhöfe, wo man schon beim Betreten aufpassen muss und das macht es wirklich unbequem.

Und nicht das Umchecken vergessen, wenn ich umsteige. Fahre ich von Oldenzaal nach Enschede, muss ich mal in Hengelo umchecken, mal nicht.

In Enschede kann man ganz wunderbar durch die falschen Sperren laufen, es sind eben nicht nur die richtigen Züge erreichbar. Korrekt ist jedoch, daß sie wenigstens richtig rum angeordnet sind, NS-Sperren und -Züge links, Blauwnet rechts.

In Arnhem kommt man ja mit dem DB-Deutschlandticket nicht mal aus dem Bahnhof raus. Da hilft mir der Trick auf dem Bahnsteig einzuchecken und dann raus zu gehen.

Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 16.04.2026, 08:14 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 4 Min.) @ Fabian318
bearbeitet von JeDi, Donnerstag, 16.04.2026, 08:17

In Enschede kann man ganz wunderbar durch die falschen Sperren laufen, es sind eben nicht nur die richtigen Züge erreichbar. Korrekt ist jedoch, daß sie wenigstens richtig rum angeordnet sind, NS-Sperren und -Züge links, Blauwnet rechts.

Ja, und obwohl es auf den ersten Blick verwirrend ist, dass man für die NS-Züge Richtung Deutschland bei Blauwnet einchecken muss, gibts an deren Abfahrtsbahnsteig nur Blauwnet-Säulen.

Anderswo ist das für den Profi nachvollziehbarer gelöst, für den Gelegenheitsfahrgast verwirrender - für den RE18 zwischen Ejsden und Maastricht geht sowohl Arriva als auch NS (aufgrund der etwas wilden Kooperation DB <> Arriva <> NS <> NMBS dort), es sind auch beide Säulen vorhanden.

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Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

zettelbox, Donnerstag, 16.04.2026, 09:26 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 52 Min.) @ JeDi

In Enschede kann man ganz wunderbar durch die falschen Sperren laufen, es sind eben nicht nur die richtigen Züge erreichbar. Korrekt ist jedoch, daß sie wenigstens richtig rum angeordnet sind, NS-Sperren und -Züge links, Blauwnet rechts.


Ja, und obwohl es auf den ersten Blick verwirrend ist, dass man für die NS-Züge Richtung Deutschland bei Blauwnet einchecken muss, gibts an deren Abfahrtsbahnsteig nur Blauwnet-Säulen.

Grundsätzlich ist dieses unterschiedliche Einchecken je nach Betreiber natürlich umständlich und unglücklich. Aber nochmal, es hat nichts mit der konkreten Chipkartenlösung in den NL oder der Schweiz zu tun, und darum ging es in diesem Faden doch.

Oder mit anderen Worten: Würde man die technische Chipkartenlösung auf die BC100 in Deutschland übertragen, hätte man weitaus mehr Vorteile als mit der jetzt angekündigten digitalen BC100. DAS war mein Punkt. Der Rest ist eine Nebendiskussion.

Sei's drum, zum Thema Enschede: Hier stimme ich euch nicht zu. Natürlich KANN man theoretisch durch das falsche Gate laufen, dazu muss man aber schon erst durchs Tor, dann direkt eine 90-Grad-Kurve um zwischen Gates und Gleisen entlang zu laufen, also quasi direkt an den Gates entlang, und dann muss man auch noch an den "umcheck-Säulen" für NS/Blauwnet vorbei, die zwischen den NS- und Blauwnet-Gleisen stehen. Das kann nicht versehentlich passieren, wenn man das System kennt.

Es gibt zudem keine NS-Züge von Enschede nach Deutschland, ich weiß gar nicht was das bedeuten soll. Die Verbindung von Enschede nach Deutschland geht über die DB, und das Gleis hat mit den Gates, Umchecken etc. nichts zu tun. Man kann die Chipkarte im NS-Tarif von Enschede bis Gronau verwenden, dazu kann man in Gronau wieder an einer Säule ein-/auschecken, aber es gibt wie gesgat keine Gates und ein physisch völlig getrenntes Gleis.

Bei Blauwnet einchecken, um NS-Züge nach Deutschland zu nehmen - hier muss es sich um einen anderen Bahnhof handeln, das kann sich nicht auf Enschede beziehen.

Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

JanZ, HB, Donnerstag, 16.04.2026, 09:30 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 48 Min.) @ zettelbox

Es gibt zudem keine NS-Züge von Enschede nach Deutschland, ich weiß gar nicht was das bedeuten soll.

Vermutlich sind die NS zwischen Enschede und der Grenze trotzdem Beförderer, auch wenn es DB-Züge sind. Da ist JeDi ja immer sehr pingelig.

Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

zettelbox, Donnerstag, 16.04.2026, 09:40 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 38 Min.) @ JanZ

Es gibt zudem keine NS-Züge von Enschede nach Deutschland, ich weiß gar nicht was das bedeuten soll.


Vermutlich sind die NS zwischen Enschede und der Grenze trotzdem Beförderer, auch wenn es DB-Züge sind. Da ist JeDi ja immer sehr pingelig.

Das macht die DB-Züge trotzdem nicht zu NS-Zügen. Es sind Züge der DB, Personal der DB, an den Anzeigen steht DB. Ja, Betreiber auf niederländischem Staatsgebiet sind die NS, aber deswegen kann man hier sicher nicht von "NS-Zügen" sprechen. Anyway.

Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 16.04.2026, 09:43 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 35 Min.) @ zettelbox

Das macht die DB-Züge trotzdem nicht zu NS-Zügen. Es sind Züge der DB, Personal der DB, an den Anzeigen steht DB. Ja, Betreiber auf niederländischem Staatsgebiet sind die NS, aber deswegen kann man hier sicher nicht von "NS-Zügen" sprechen. Anyway.

Du hast zwischen Enschede und Gronau(Westf)(Gr) einen Beförderungsvertrag mit NS Reizigers und nicht mit DB Regio. Das ist bei Diskussionen um Tarife das was zählt. Wer Rollmaterial und Personal stellt ist völlig irrelevant.

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zettelbox, Donnerstag, 16.04.2026, 09:55 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 23 Min.) @ JeDi

In diesem Faden geht es um die BC100 und die technische Umsetzung, also Chipkarte in verschiedenen Ausführungen vs. Plastikkarte ohne Chip vs. QR-Code.

Wer der Betreiber zwischen Gronau und Enschede ist, spielt dafür nun wirklich gar keine Rolle, und davon abgesehen ist deine Aussage in der Pauschalität m.E. auch nicht richtig.

Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

zettelbox, Donnerstag, 16.04.2026, 10:23 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 55 Min.) @ JeDi
bearbeitet von zettelbox, Donnerstag, 16.04.2026, 10:24

Du hast zwischen Enschede und Gronau(Westf)(Gr) einen Beförderungsvertrag mit NS Reizigers und nicht mit DB Regio. Das ist bei Diskussionen um Tarife das was zählt. Wer Rollmaterial und Personal stellt ist völlig irrelevant.

Nur noch eine Ergänzung. Ich bezweifle die hier immer wieder mal vorgetragene Aussage, dass NS der Betreiber der Strecke zwischen Gronau und Enschede sei. Beispielsweise wird dies auf der Seite von Blauwnet eindeutig anders dargestellt: https://blauwnet.nl und dann weiter unten bei "Waar reis ik met Blauwnet?". Dort wird DB Regio als Betreiber der Strecke zwischen Enschede und Gronau ausgegeben. Das entspricht auch allen Angaben am Bahnsteig in Enschede, die auch bis Gronau alle auf DB Regio verweisen.

Aber das ist wirklich Off-Topic. Mir geht aber diese Nerd-Klugscheisserei, die dann auch noch inhaltlich fragwürdig ist, ziemlich auf den Zeiger, ähnlich wie "zeitgleich"/"gleichzeitig".

Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 16.04.2026, 10:41 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 38 Min.) @ zettelbox

Nur noch eine Ergänzung. Ich bezweifle die hier immer wieder mal vorgetragene Aussage, dass NS der Betreiber der Strecke zwischen Gronau und Enschede sei. Beispielsweise wird dies auf der Seite von Blauwnet eindeutig anders dargestellt: https://blauwnet.nl und dann weiter unten bei "Waar reis ik met Blauwnet?". Dort wird DB Regio als Betreiber der Strecke zwischen Enschede und Gronau ausgegeben. Das entspricht auch allen Angaben am Bahnsteig in Enschede, die auch bis Gronau alle auf DB Regio verweisen.

Die DB schreibt in ihrem Tarif, dass der Beförderer jenseits von Gronau(Westf)(Gr) NS sei. Wem wollen wir nun glauben?

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zettelbox, Donnerstag, 16.04.2026, 10:48 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 31 Min.) @ JeDi
bearbeitet von zettelbox, Donnerstag, 16.04.2026, 10:48

Die DB schreibt in ihrem Tarif, dass der Beförderer jenseits von Gronau(Westf)(Gr) NS sei. Wem wollen wir nun glauben?

Wo schreibt die DB das?

Ich finde weder am Bahnsteig in Enschede noch auf den Seiten der NS irgendetwas, was diese These stützt. So schreibt NS International:

Stoptrein van Enschede naar Gronau, Münster en Dortmund: Eenmaal per uur reist u naar Münster en naar Dortmund vanaf Enschede met DB Regio. Reizigers vanuit Enschede kunnen een kaartje kopen in de kaartverkoopautomaat van DB op hun vertrekstation. Reizigers die vanaf een ander station vertrekken kunnen online een kaartje kopen voor deze stoptrein.

Quelle: https://www.nsinternational.com/nl/treinen/regionale-treinen#Stoptrein_van_Enschede_naa...

Genauso auf der Website der Region Overijssel:

Nahverkehr Westfalen Lippe (NWL) heeft samen met de Provincie Overijssel, de gemeente Enschede en Verkehrsverbund Rhein Ruhr (VRR) de treindienst tussen Enschede en Gronau en tussen Enschede en Münster gegund aan de huidige vervoerder DB Regio AG. DB Regio AG gaat het treinvervoer verzorgen tot beide spoortrajecten klaar zijn voor elektrische treinen en batterijtreinen.

Quelle: https://www.overijssel.nl/nieuws/regionale-treindiensten-enschede-dortmund-en-enschede-...

Auch dass ja wie von dir dargestellt bei Blauwnet eingecheckt werden muss und nicht bei NS, wäre absolut widersprüchlich, wenn die NS der Betreiber wären.

Ich finde wirklich nirgendwo außerhalb deutscher Internetforen gegenteilige Informationen, übrigens auch nicht in den Veröffentlichungen der DB.

Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 16.04.2026, 12:24 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 55 Min.) @ zettelbox
bearbeitet von JeDi, Donnerstag, 16.04.2026, 12:25

Die DB schreibt in ihrem Tarif, dass der Beförderer jenseits von Gronau(Westf)(Gr) NS sei. Wem wollen wir nun glauben?


Wo schreibt die DB das?

B.11.1 SCIC-SB, erster und dritter Satz. Wie du darauf kommst bei der Aussage „Die DB schreibt in ihrem Tarif“ in Bedingungen von NSI zu suchen verstehe ich nicht.

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Weg mit dem 4744!

Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

zettelbox, Donnerstag, 16.04.2026, 15:53 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 26 Min.) @ JeDi
bearbeitet von zettelbox, Donnerstag, 16.04.2026, 15:55

B.11.1 SCIC-SB, erster und dritter Satz. Wie du darauf kommst bei der Aussage „Die DB schreibt in ihrem Tarif“ in Bedingungen von NSI zu suchen verstehe ich nicht.

Na gut, jetzt wird es völlig obskur.

Das ist eine Tarifregelung für DURCHGANGSFAHRKARTEN, wie der von dir referenzierte erste Satz ja sagt. Natürlich wird da auf die NS zurückgegriffen. Daraus lässt sich aber nicht der Betreiber für den niederländischen Streckenabschnitt ableiten, und das sollte völlig logisch sein.

Wenn ich mit der OV-chipkaart von Enschede nach Gronau fahre, nutze ich gerade keine Durchgangsfahrkarte, sondern das niederländische Inlandssystem (Blauwnet). In diesem Fall greift die SCIC-Logik nicht, und NS ist weder Betreiber noch tariflicher Vertragspartner.

Und genau deshalb handelt es sich dabei unabhängig von der Regelung zwischen staatsgrenzenübergreifenden Durchgangsfahrkarten eben nicht wie von dir behauptet um einen "NS-Zug Richtung Deutschland". Und genau das verdeutlichen die Veröffentlichungen von Blauwnet und NS selbst, die alle auf DB Regio verweisen.

Aber vermutlich haben alle keine Ahnung, also weder die NS, noch Blauwnet, noch die Provinz Overijssel. Alle liegen falsch.

Aber auch hier folge ich jetzt deinem wohlmeinenden Rat und ziehe mich besser aus der Diskussion zurück.

Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 16.04.2026, 22:41 (vor 17 Stunden, 37 Minuten) @ zettelbox

Wenn ich mit der OV-chipkaart von Enschede nach Gronau fahre, nutze ich gerade keine Durchgangsfahrkarte, sondern das niederländische Inlandssystem (Blauwnet). In diesem Fall greift die SCIC-Logik nicht, und NS ist weder Betreiber noch tariflicher Vertragspartner.

Was soll das denn dann sein, wenn keine Durchgangsfahrkarte?

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Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

J-C, In meiner Welt, Freitag, 17.04.2026, 09:47 (vor 6 Stunden, 32 Minuten) @ JeDi

Wäre das nicht nach dem Tarif des Betreibers, mit dem man die OV-Chipkaart nutzt? Zwischen Groningen und Leer z.B. kann man ja auch jetzt mit der Chipkaart in Deutschland ein oder auschecken an Terminals von Arriva. Ich denke, das wird dann einfach nach dem Haustarif des niederländischen Betreibers abgerechnet, oder nicht?

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 16.04.2026, 09:34 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 44 Min.) @ zettelbox

Es gibt zudem keine NS-Züge von Enschede nach Deutschland, ich weiß gar nicht was das bedeuten soll.

Das ist korrekt, ich schrieb ja auch „Richtung Deutschland“. NS ist selbstverständlich nur in den Niederlanden Betreiber dieser halbstündlich verkehrenden Züge.

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Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 15.04.2026, 22:39 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 39 Min.) @ zettelbox

Das hat aber alles mit der technischen Funktionsweise der Chipkarte überhaupt nichts zu tun und darum ging es ja hier.

Nein, du hast explizit das niederländische System gelobt und als "einfach" und "bequem" bezeichnet, und nicht "Octopus-basierte Chipkartensysteme".

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Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

zettelbox, Donnerstag, 16.04.2026, 09:08 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 10 Min.) @ JeDi

Das hat aber alles mit der technischen Funktionsweise der Chipkarte überhaupt nichts zu tun und darum ging es ja hier.


Nein, du hast explizit das niederländische System gelobt und als "einfach" und "bequem" bezeichnet, und nicht "Octopus-basierte Chipkartensysteme".

Hä? Ich habe den folgenden Satz bereits mindestens zweimal geschrieben, auch als direkte Antwort auf dich. Ich meinte selbstverständlich nur die technische Umsetzung des Chipkartensystems und die damit verbundenen technischen Vorteile. Das unharmonische Tarifsystem zwischen den verschiedenen Betreibern in NL, die kein mit dem Deutschlandtarif vergleichbares System haben, habe ich nie erwähnt, das ist eine komplett unabhängige Strohmanndiskussion.

Ich sage nicht, dass ich in den Niederlanden alles rund ums Bahnfahren toll finde. Ich beziehe mich hier auf die Chipkartenlösung. Viele Dinge rund ums Bahnfahren finde ich in Deutschland sehr viel besser als in den NL.

Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 16.04.2026, 09:33 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 46 Min.) @ zettelbox
bearbeitet von JeDi, Donnerstag, 16.04.2026, 09:37

Du hast in deinem Ausgangsbeitrag ganz konkret folgendes geschrieben:

„ Mal ein Blick in die Niederlande, wo es jetzt auch ein Update gibt. Dort gab es jetzt seit 15 Jahren (!!) die OVchipkaart. Das ist eine Chipkarte mit Namen und Foto, auf der das gebuchte Abo (keines, Rabatt für Off-Hour-Fahrten, oder Freifahrtmodelle ähnlich BC 100) hinterlegt ist, zudem wird dort ja bekanntermaßen das Ticket einfach per Check-in und Check-out "gebucht". Bequemer geht es kaum, sowohl für Fahrgast als auch für ZuB. Eine Kontrolle eines ganzen Waggons in den NL dauert, sofern die Fahrgäste alle mit OVchipkaart unterwegs sind, eine gute Minute. Aufwändig wird es, sobald andere Fahrkarten ins Spiel kommen.“

Du bist NIE auf die dort (oder ja auch anderswo, Referenzumsetzung ist m.W. Hongkong) verwendete Technik eingegangen, wohl aber auf einige der Besonderheiten (Checkin trotz Abo mit Freifahrt) eingegangen. Und wenn du Gegenwind kriegst, dass das System dort massiv Kund_innenfeindlich (da reden wir ja noch nicht über Späße wie das erforderliche Mindestguthaben, was inzwischen mit gebuchtem Abo immerhin nicht mehr nötig ist) kackst du mich an, dass es dir um die Technik gegangen sein soll und die Ausprägung doch gar nicht der Punkt gewesen sei? Sorry, entweder hast du ein gewaltiges Problem mit deinem Textverständnis, oder du willst einfach nur deine Meinung unwidersprochen ins Internet schreiben können - das könnte man bösartiger auch als Trollen bezeichnen.

Edit: sprachlich etwas geglättet

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Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

zettelbox, Donnerstag, 16.04.2026, 10:10 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 8 Min.) @ JeDi

Du ziehst meinen Beitrag aus dem Kontext des Fadens. Dann ist es nicht mein Problem des Textverständnis.

Die ganzen Tarifdiskussionen kamen nicht von mir. Mir ging es um die Technik der Chipkarte. Ich kann es nur zum fünften oder sechsten Mal wiederholen. Weder das Umchecken zwischen Betreibern mangels Deutschlandtarif-ähnlicher Lösung in den NL, noch die Bahnsteigschranken, noch die genauen Fragen zum Betreiber der Strecke zwischen Enschede und Gronau wurden von mir ins Spiel gebracht und haben exakt gar nichts mit dem Thema zu tun.

Falls du dich angekackt fühlen solltest, bitte ich um Entschuldigung; ich wüsste aber nicht, wo ich unsachlich geworden sein soll.

EOD

Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 16.04.2026, 10:36 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 42 Min.) @ zettelbox

Die ganzen Tarifdiskussionen kamen nicht von mir. Mir ging es um die Technik der Chipkarte. Ich kann es nur zum fünften oder sechsten Mal wiederholen.

Dann solltest du sinnvollerweise direkt was zur Technik der OV Chipkaart schreiben - das hast du aber immer noch nicht getan. Mit keinem Wort.

Weder das Umchecken zwischen Betreibern mangels Deutschlandtarif-ähnlicher Lösung in den NL

Nochmal: das Umchecken wurde erst mit der OV Chipkaart nötig und möglich, vorher gab es durchgehende Lösungen. Insofern hängt das nötige Umchecken direkt mit dem Ersatz von Strippenkaart und co durch die OV Chipkaart zusammen. Wenn du darüber nicht diskutieren möchtest, solltest du das Thema „Umsetzung digitaler Fahrkarten am Beispiel der OV Chipkaart gar nicht erst aufbringen - oder du lässt halt andere Leute darüber diskutieren und hältst dich raus. Ständig zu sagen, dass es dir darum nicht ginge ohne weiteren Erkenntnissgewinn ist einfach nur schlechter Stil (über den du dich ja bei mir aufregst.

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Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

zettelbox, Donnerstag, 16.04.2026, 10:37 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 41 Min.) @ JeDi
bearbeitet von zettelbox, Donnerstag, 16.04.2026, 10:37

oder du lässt halt andere Leute darüber diskutieren und hältst dich raus.

OK, wird gemacht!

Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

zettelbox, Mittwoch, 15.04.2026, 13:24 (vor 2 Tagen) @ JeDi

Mal ein Blick in die Niederlande, wo es jetzt auch ein Update gibt. Dort gab es jetzt seit 15 Jahren (!!) die OVchipkaart. Das ist eine Chipkarte mit Namen und Foto, auf der das gebuchte Abo (keines, Rabatt für Off-Hour-Fahrten, oder Freifahrtmodelle ähnlich BC 100) hinterlegt ist, zudem wird dort ja bekanntermaßen das Ticket einfach per Check-in und Check-out "gebucht". Bequemer geht es kaum, sowohl für Fahrgast als auch für ZuB.


Was ist daran einfach, dass man selbst bei einer hinterlegten Netzkarte immer beim zufällig grade richtigen Beförderer ein- und auschecken muss (außer es geht ins Ausland)? Die Einführung von so einem angeblich bequemen Unsinn würde dazu führen, dass ich mir ein Auto kaufen würde. Erstmal wieder zum Checkin rennen, weil ein anderer Zug vorgelassen wird - geht gar nicht.

Ich sage nicht, dass ich in den Niederlanden alles rund ums Bahnfahren toll finde. Ich beziehe mich hier auf die Chipkartenlösung. Viele Dinge rund ums Bahnfahren finde ich in Deutschland sehr viel besser als in den NL.

Das Umchecken betrifft doch im Wesentlichen Blauwnet vs NS und ist in der Tat überraschend, wenn man es nicht kennt. Wenn man es kennt ist es überhaupt kein Problem, denn an allen Bahnsteigen (Ausnahmen bestätigen ggf. die Regel?), an denen das Umchecken möglicherweise notwendig ist, stehen doch alle paar Meter diese Säulen, und das ganze Prozedere dauert wenige Sekunden im Worst Case.

Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 15.04.2026, 14:31 (vor 2 Tagen) @ zettelbox
bearbeitet von JeDi, Mittwoch, 15.04.2026, 14:32

Das Umchecken betrifft doch im Wesentlichen Blauwnet vs NS

Nein, das betrifft alle nicht-NS-Züge, zeitweise konnten nicht mal alle NS-Züge mit NS-Checkin genutzt werden, da musste man für Alphen - Gouda nämlich bei R-Net einchecken.

Und nochmal die Frage: Du stehst in sagen wir Sittard, bist durch die NS-Sperre, dein NS-Zug nach sagen wir Maastricht hat aber Verspätung, der nächste Zug ist ein Arriva-Zug. Was ist jetzt bequem daran erst wieder raus und durch die Arriva-Sperre neu rein zu müssen? Das ist ja nu auch kein Edgecase, sondern kann an vielen Bahnhöfen in den Niederlanden so passieren.

Was ist einfach daran, dass die Arriva-Züge in Zutphen sogar zwei verschiedene Säulen haben, je nach dem ob man Blauwnet-Arriva oder Achterhoek-Arriva fahren will?

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Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

zettelbox, Mittwoch, 15.04.2026, 16:33 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 46 Min.) @ JeDi

Und nochmal die Frage: Du stehst in sagen wir Sittard, bist durch die NS-Sperre, dein NS-Zug nach sagen wir Maastricht hat aber Verspätung, der nächste Zug ist ein Arriva-Zug. Was ist jetzt bequem daran erst wieder raus und durch die Arriva-Sperre neu rein zu müssen? Das ist ja nu auch kein Edgecase, sondern kann an vielen Bahnhöfen in den Niederlanden so passieren.

Du musst nicht durch die Gates wieder rausgehen, du kannst die Säulen verwenden, die zahlreich an jedem Bahnsteig vorhanden sind. Ich kenne den Bahnhof in Maastricht nicht, wäre aber verwundert, wenn da an den in Frage kommenden Bahngleisen, an denen die Arriva-Züge halten, nicht haufenweise Säulen zum umchecken sind.

Ich finde das auch kompliziert, ohne Frage.

Aber das hat auch hier mit der Kernfrage zur technischen Umsetzung der BC100 nichts zu tun, das sind doch tarifliche Fragestellungen, keine technischen.

Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

JeDi, überall und nirgendwo, Mittwoch, 15.04.2026, 22:40 (vor 1 Tag, 17 Stunden, 38 Min.) @ zettelbox

Aber das hat auch hier mit der Kernfrage zur technischen Umsetzung der BC100 nichts zu tun, das sind doch tarifliche Fragestellungen, keine technischen.

Du hast eine konkrete Umsetzung gelobt, ich habe darauf reagiert. Selbstverständlich gehört grade in den Niederlanden das Tarifsystem (welches ja erst durch die OV Chipkaart so möglich wurde! Vorher gabs ja eben nicht diese krasse Beförderertrennung!) dazu.

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Wenn man eine Chipkarte für Abos will

J-C, In meiner Welt, Donnerstag, 16.04.2026, 08:01 (vor 1 Tag, 8 Stunden, 18 Min.) @ JeDi
bearbeitet von J-C, Donnerstag, 16.04.2026, 08:03

…geht letztlich nichts über den Swisspass. Das halte ich tatsächlich für sinnvoll. Ich war schon schwer beeindruckt, als ich mal vor Jahren im SBB IC reiste und der Kondukteur die Chipkarten so flott scannt. Zack zack zack!

Dort gibt es auch keine Gates, Checkin oder out kann man bei Einzelkarten per Fairtiq bequem am Handy machen, wenn man‘s will. So ein System existiert ja auch so in der Art in Österreich, aber dort wiederum mag das Klimaticket auch einen Chip enthalten, welcher aber kurioserweise nicht dazu da ist, die Fahrkartenkontrolle zu erleichtern, stattdessen ist dort einfach ein Code für die Fahrkarte aufgedruckt, der dann gescannt wird.

Naja und anderseits ist‘s wiederum so, dass ich es auch zum Beispiel beim Bus in Groningrn erlebt habe, dass meine Debitkarte beim Checkin nicht erkannt wurde, weswegen ich stattdessen auf mein Handy mit ApplePay ausweichen musste. Tatsächlich hab ich es auch in Tschechien erlebt, dass eine Chipkarte auch mal nicht erkannt wird. Hat also doch nicht nur Vorteile.

Und dann gibt es noch Paris, wo ich nichtmal eine extra App brauchte und die Fahrkarten direkt auf dem Apple Wallet geladen werden können und ich dann das Handy eben die Chipkarte ist.

In Südmähren derweil kann man seine Abos wahlweise auf die Debitkarte, eine anonyme eigene Debitkarte, einen Sticker oder auch einfach mal einen Schlüsselanhänger laden. Theoretisch auch auf Applepay, aber da muss man eigens ins Kundenzentrum. Also genau genommen kann man nicht nur nach Westen schauen für andere Lösungen.

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Umwege erweitern die Ortskenntnis ~ Kurt Tucholsky

Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

zettelbox, Donnerstag, 16.04.2026, 09:10 (vor 1 Tag, 7 Stunden, 9 Min.) @ JeDi

Aber das hat auch hier mit der Kernfrage zur technischen Umsetzung der BC100 nichts zu tun, das sind doch tarifliche Fragestellungen, keine technischen.


Du hast eine konkrete Umsetzung gelobt, ich habe darauf reagiert. Selbstverständlich gehört grade in den Niederlanden das Tarifsystem (welches ja erst durch die OV Chipkaart so möglich wurde! Vorher gabs ja eben nicht diese krasse Beförderertrennung!) dazu.

Nein, beide Aussagen sind schlicht unwahr, auch unabhängig voneinander.

Bisherige Lösung nicht Stand der Technik: Blick nach Westen

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 16.04.2026, 10:38 (vor 1 Tag, 5 Stunden, 40 Min.) @ zettelbox
bearbeitet von JeDi, Donnerstag, 16.04.2026, 10:39

Aber das hat auch hier mit der Kernfrage zur technischen Umsetzung der BC100 nichts zu tun, das sind doch tarifliche Fragestellungen, keine technischen.


Du hast eine konkrete Umsetzung gelobt, ich habe darauf reagiert. Selbstverständlich gehört grade in den Niederlanden das Tarifsystem (welches ja erst durch die OV Chipkaart so möglich wurde! Vorher gabs ja eben nicht diese krasse Beförderertrennung!) dazu.


Nein, beide Aussagen sind schlicht unwahr, auch unabhängig voneinander.

Kannst du das bitte belegen? Nach meiner Kenntnis hatten die NL vor der Chipkaart ein betreiberunabhängiges, Zonenbasiertes Tarifsystem. Durch die OV Chipkaart wurde das zu einem Abseits von Zeitkarten (die nach Kritik dann halt auch für 1 oder 2 Stunden eingeführt wurden) hart Kilometerbasiertem, Betreiberabhängigem System mit der Chipkaart als einheitlicher Zahlkarte für diese betreiberabhängigen Tarife.

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Weg mit dem 4744!

Wurde auch Zeit!

Torpedo, häufiger im Zug, Mittwoch, 15.04.2026, 17:15 (vor 1 Tag, 23 Stunden, 3 Min.) @ 462 001

Auch wenn ich schon ewig keine BC100 mehr habe, ist das eine gute Sache. Hätte früher auch gerne den KCI genutzt...

die Bahn schreibt, das ab 14.06.2026 die BC100 digital zu erwerben ist. Das bedeutet, das man die "herkömmlich" Karte dann noch bekommt, wenn man im Reisezentrum:

a) vor diesem Zeitpunkt kauft mit Beginn vor dem 14.06.2026

oder auch

b) vor diesem Zeitpunk kauft mit Beginn nach dem 14.06.2026?

Vordatieren von Plastikkarten geht nur bis zum 14.06.2026 - Alles mit Gültigkeit ab diesem Tag ist dann digital.

Nebenan im Aluhutforum werden auch schon die wildesten Verschwörungstheorien verbreitet, einfach herrlich. Ich hoffe ja fast, das DB Fernverkehr mitliest und so einige Sachen umsetzt, einfach um die Fuzzys zu ärgern!

Wenn die digitale Lösung so viele Vorteile für die Kunden hat, warum macht man dann nicht - wenigstens für einen Übergangszeitraum - ein freiwillige Lösung draus: Wer es digital will, bekommt es digital - und wer Plastik braucht, bekommt Plastik?!

Wurde auch Zeit!

guru61, Arolfingen, Donnerstag, 16.04.2026, 13:17 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 1 Min.) @ Torpedo


Wenn die digitale Lösung so viele Vorteile für die Kunden hat, warum macht man dann nicht - wenigstens für einen Übergangszeitraum - ein freiwillige Lösung draus: Wer es digital will, bekommt es digital - und wer Plastik braucht, bekommt Plastik?!

Oder man macht beides: Eine Karte, die man auch aufs Handy laden kann,

https://www.sbb.ch/de/angebote/swisspass-mobile
Hat auch den Vorteil, dass man die Karte eh im Portmonee hat, wenn mal das Handy ausfällt!

Um Karten zu sparen könnte man die, wie in der Schweiz, 5 Jahre lang brauchen und verschiedene Abonnemente draufladen können:
https://www.epost.ch/de-ch/easy-life-academy/swisspass-erklaert
Gruss Guru

Wurde auch Zeit!

Torpedo, häufiger im Zug, Donnerstag, 16.04.2026, 13:27 (vor 1 Tag, 2 Stunden, 51 Min.) @ guru61


Wenn die digitale Lösung so viele Vorteile für die Kunden hat, warum macht man dann nicht - wenigstens für einen Übergangszeitraum - ein freiwillige Lösung draus: Wer es digital will, bekommt es digital - und wer Plastik braucht, bekommt Plastik?!


Oder man macht beides: Eine Karte, die man auch aufs Handy laden kann,

https://www.sbb.ch/de/angebote/swisspass-mobile
Hat auch den Vorteil, dass man die Karte eh im Portmonee hat, wenn mal das Handy ausfällt!

Um Karten zu sparen könnte man die, wie in der Schweiz, 5 Jahre lang brauchen und verschiedene Abonnemente draufladen können:
https://www.epost.ch/de-ch/easy-life-academy/swisspass-erklaert
Gruss Guru

Klingt gut. Also wird´s die DB nicht so machen. :-(

Ab 14. Juni ist auch die BahnCard 100 digital nutzbar.

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 16.04.2026, 09:36 (vor 1 Tag, 6 Stunden, 42 Min.) @ markman

Wenn du vor dem 14.06. mit Beginn vor dem 30.06. kaufst bekommst du nach aktuellem Stand noch eine Karte. Ein weitergehender Vorverkauf ist zumindest derzeit auch gar nicht möglich.

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