Vielleicht ein Vorgriff auf die Zukunft? (Allgemeines Forum)

Hustensaft, Montag, 30.03.2026, 12:42 (vor 4 Tagen) @ Der Blaschke

Komisch, Papier lässt sich wunderbar receyclen


Thermopapier aus dem Automaten z.B. schon mal nicht. Das gehört in den Restmüllcontainer.

Leider falsch, es gibt durchaus receyclingfähiges Thermopapier - mal an den Supermarktkassen darauf achten, das ist das auf der Rückseite blaue Papier. Und es gibt genügend Möglichkeiten, Papier anders als im Thermodruck zu beschriften ...

Und dazu kommt ja die ganze restliche, völlig unnötige Umweltbelastung. Holz fällen, Papier erstellen, dann das Ausliefern (Papier in Massen wiegt ganz schön ...). Das Bedrucken. Die Entsorgung. Was da alles an Energie benötigt und verplempert wird, ist der blanke Wahnsinn.

Ach, der Betrieb der Server, der Mobilfunknetze (Aufbau, Leitungen und Betrieb), die tägliche Ladung von Smartphones etc. pp. verplempert keine Energie?

Und bevor du fragst: ja, gedruckte Zeitungen/Magazine etc gehören auch abgeschafft! Buch- und Zeitungsläden sind ein Anachronismus. Kaum sonst irgendwo könnte man ohne jeglichen Qualitätsverlust mehr für die Umwelt machen und Energie einsparen als in dem Bereich.

Halt blöd, dass die gerade eine Renaissance erleben. Bücher und Zeitschriften kann man weitergeben, überall problemlos mitnehmen, auch ganz ohne Steckdose und Powerbank, womit wir auch bei der Energie wären (zudem siehe oben). Mal als Denkanstoß: Wer nur streamt, hat viel bezahlt und nach dem Abo-Ende was? Eine DVD, CD, ... , ja selbst ein Download gehört einem noch ...

und der Aufwand für den Versand ist überschaubar (1 €, davon 95 Cent für Porto und 5 Cent für den Umschlag),


Dänemark geht voran und schaffte gerade die staatlichen Postkästen ab. Auch was überholtes: Briefpost.

Dummerweise sprechen zig Millionen täglich in Deutschland versandter Briefe eine andere Sprache.

Na ja, da gibt es schon Missbrauchsmöglichkeiten realer Art ... war halt ein digitales Leuchtturmprojekt, was fertig werden musste, bestimmte Probleme hat man nicht bedacht.

Dass sich da auch die DB gern selbst ins Knie schießt und Argumente gegen das Smartphone frei Haus liefert - da gebe ich dir uneingeschränkt recht.

Nur muss dann nicht das Smartphone weg, sondern die DB.

Halt blöd, dass die anderen Verkehrsunternehmen das nicht besser machen. Auch hier ein Denkanstoß: Die Mainzer Verkehrsgesellschaft, die sich selbst gerne als Mainzer Mobilität bezeichnet, hat die "digitale Sammelkarte" geschaffen (man kauft fünf Einzelfahrten auf einen Schlag zum ermäßigten Preis und entwertet die bei Bedarf - übrigens auch eine tolle Beschiss-Möglichkeit), hat aber kein Problem, wegen Wartungsarbeiten an der App selbige stundenlang abzuschalten; wer da so eine digitale Sammelkarte entwerten wollte, hatte halt ein Problem.


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