Von GoVolta zu Wissingen und dem Alltag ;-) (Allgemeines Forum)

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 29.03.2026, 20:40 (vor 7 Tagen) @ sflori
bearbeitet von Der Blaschke, Sonntag, 29.03.2026, 20:44

Hey!

Toll. Die Heidekreuzbahn ist immer noch eine meiner Lieblingsstrecken.

Ich bin da auch immer gerne!

Fehlen beim GoVolta-Zug etwa die Zwischenhalte?

Nein.

Der fährt doch nicht ohne Halt bis Gesundbrunnen?

Zumindest für die Fahrgäste hält er unterwegs nicht mehr:


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Schöne Grüße in die Friedensstadt!

Danke. Aber die mußte ich nach 54 Jahren tatsächlich verlassen. Bzw hätte ich jetzt nicht gemusst - aber ein ideales neues Domizil fand ich nebenan direkt am Bahnhof Wissingen.

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Der Eingang ist hinten rechts neben den beiden Fenstern im Bild zu sehen. Der provisorische Bahnsteig Gleis 3 (rechts in die Straße rein) ist ideal: 2x stolpern und ich bin daheim.

So 'ne Sache ist das allerdings, wenn ich weg will und auf die andere Seite muss (also Fotostandort). Die Eurobahn Richtung Bielefeld soll so gegen :54 kommen. Schranken müssen vor Halt schon unten sein wegen Durchrutschweg. Richtung Osnabrück soll der Zug gegen :05 kommen. Alle 2 Std kommt planmäßig dazwischen je ein ICE je Richtung. Dazu natürlich auch noch Cargo. So darf ich also, wenn ich :05 sicher abfahren will, die Betriebslage checken, Verspätungen sind ja nicht grad selten, und dann i.d.R. früüüühzeitig losgehen, um den BÜ nicht geschlossen zu erleben. Schon doof, wenn man die Haustür öffnet, dann zack Schranken runter, Zug 1 kommt und dann bleiben die Bäume unten und du weißt, okay, Plan B. Doof dabei, der Bus nach Osnabrück fährt um :09. Muss ich auch rechtzeitig los. Na ja, bis auf 2x hat es bislang geklappt.

Nervig ist eine fehlende Halttafel für die Eurobahn Rtg Osnabrück. Der neue Bahnsteig 1 ist schön lang; da passt problemlos ne Westfalenbahn-6 Dosto-Einheit dran. Zuwegung und Wartehäuschen ganz hinten. Nun sind 94,8% der Eurobahn-Tf befähigt und klug und halten im hinteren Bereich. Ein paar "Helden" meinen aber, fast bis Osnabrück nach vorne fahren zu müssen. Und da Rennen nicht geht und Laufen schwerfällt, ist das dann ätzend. Also: sobald das Radar-Überwachungsei die Bimmelei auslöst und die Aktivität mit hoher Wahrscheinlichkeit meiner Eurobahn gilt, heißt es: loslaufen bis zur hinteren Mitte des Bahnsteiges. So kommt man sicher mit;-). Meistens landet man dann in der Eurobahn im vorderen Zugteil - unpraktisch, weil sowohl in Osnabrück Hbf und Bad Bentheim, wo ich für gewöhnlich jeweils aussteige, die Zuwegungen auch hinten sind.

So hält mich die Eisenbahn fit ...

Nervig auch, wenn ich vom Ortskern komme. Von den Einkaufsläden. Gern mit Tk-Ware. Und dann vor der Nase: Schranken runter. Und wieder endlos warten mit Blick auf's Domizil ... Nice war mal ne BÜ-Störung. Nach 20 Min überlegte ich tatsächlich kurz, ob ich nicht eben 10 Meter nach nebenan gehe und zum Gleislatscher werde. Aber ich wußte ja zumindest, wann der nächste Personenzug kommt. Nach weiteren 10 Min warten durfte ich dann nach Hause ...

Erinnert mich an die Inselbewohnerin, Langeoog oder Spiekeroog oder wo, die erzählte, dass sie, wenn sie aus der Ferne in Frankflug landet und dann nach Hause fährt, zu 99% die letzte Fähre verpasst und noch eine Nacht sinnlos und kostenintensiv auf dem Festland verbringen muss, bis sie die 3 km Wasser überqueren kann ...

Na ja, ich bekomme jetzt jedenfalls recht hörnnah den Verkehr auf der Strecke Osnabrück <==> Löhne mit. Am schönsten sind immer Güterzüge, wo vmtl ei den Wagen für viel Geld die Bremse umgerüstet wurde, damit die Laufruhe steigt - wo man dafür jetzt umso herrlicher die Flachstellen hört ... ;-)


Schöne Grüße von jörg

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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)


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