Gibt es BahnBonus-Sitzplätze im ECE 5? (Allgemeines Forum)

BahnCard Second, Freitag, 13.03.2026, 20:54 (vor 3 Tagen)

Gibt es im ECE 5 (Giruno) einen BahnBonus-Sitzplatzbereich?
Und falls ja, wo, speziell in der 1. Klasse?
Vielen Dank für entsprechende Hinweise!


Kontext zu meiner Frage:
(...in der Hoffnung, dass das bitte nicht zu einer Grundsatzdiskussion über solche Plätze führt...)

Ich bin mit diesem Zug gefahren. Laut DB Navigator (und bahn.de) sollte es BahnBonus-Plätze in Wagen 10 geben (außerdem in Wagen 22 und 30). Ich konnte sie aber in meinem Zugteil, in Wagen 10, nicht finden.
Heute war es nicht sehr voll, daher nicht so dringend, und ich bin dem daher erstmal nicht weiter nachgegangen und habe eben auch versäumt, Personal im Zug direkt zu fragen.

Später erst erinnerte ich mich daran, dass ich demnächst nochmal mit dem ECE 5 fahren werde, von Hannover bis Freiburg. Und zumindest heute musste ich unterwegs zweimal meinen Platz wechseln, weil ich den Anzeigen nicht enthehmen konnte, welche Plätze (un)reserviert waren. Bei meinem Einstieg stand überall "Hamburg-Basel ggf. freigeben" (o.ä.) oder eine konkrete Teilstrecke. Irgendwann später waren dann alle Anzeigen dunkel.

Ich habe bereits eine Weile versucht, selbst die Antwort auf meine Frage zu recherchieren, allerdings erfolglos.

Gibt es BahnBonus-Sitzplätze im ECE 5?

Reservierungszettel, KDU, Freitag, 13.03.2026, 22:09 (vor 3 Tagen) @ BahnCard Second

Gibt es im ECE 5 (Giruno) einen BahnBonus-Sitzplatzbereich?
Und falls ja, wo, speziell in der 1. Klasse?
Vielen Dank für entsprechende Hinweise!


Kontext zu meiner Frage:
(...in der Hoffnung, dass das bitte nicht zu einer Grundsatzdiskussion über solche Plätze führt...)

Ich bin mit diesem Zug gefahren. Laut DB Navigator (und bahn.de) sollte es BahnBonus-Plätze in Wagen 10 geben (außerdem in Wagen 22 und 30). Ich konnte sie aber in meinem Zugteil, in Wagen 10, nicht finden.
Heute war es nicht sehr voll, daher nicht so dringend, und ich bin dem daher erstmal nicht weiter nachgegangen und habe eben auch versäumt, Personal im Zug direkt zu fragen.

Später erst erinnerte ich mich daran, dass ich demnächst nochmal mit dem ECE 5 fahren werde, von Hannover bis Freiburg. Und zumindest heute musste ich unterwegs zweimal meinen Platz wechseln, weil ich den Anzeigen nicht enthehmen konnte, welche Plätze (un)reserviert waren. Bei meinem Einstieg stand überall "Hamburg-Basel ggf. freigeben" (o.ä.) oder eine konkrete Teilstrecke. Irgendwann später waren dann alle Anzeigen dunkel.

Ich habe bereits eine Weile versucht, selbst die Antwort auf meine Frage zu recherchieren, allerdings erfolglos.

Kurz und Knapp, im Zügen Ausländischer Bahnen gibt es solche Plätze nicht. Die Angabe ist offensichtlich ein Fehler.

Danke! ("Nein" war übrigens zusammengefasst die Antwort.)

BahnCard Second, Freitag, 13.03.2026, 22:46 (vor 3 Tagen) @ Reservierungszettel
bearbeitet von BahnCard Second, Freitag, 13.03.2026, 22:48

- kein Text -

Reservierungen und Echtzeitdaten

Weiler, Samstag, 14.03.2026, 11:39 (vor 2 Tagen) @ BahnCard Second

Leider funktionieren die Reservierungen auf der Strecke Hamburg - Basel nicht, es wird in der Regel überall "ggf reserviert" angezeigt. In der Gegenrichtung werden die Reservierungen in der Regel angezeigt.
Aktuelle Zuglaufdaten gibt es auf deutschen Gebiet auch nicht. Im Schweizer Funknetz schon.
Es kümmert sich keiner darum, die Echtzeitanzeige für Deutschland freizuschalten, darum gehen offensichtlich die Reservierungen in Hamburg nicht einzulesen.
Die DB sagt , die SBB ist zuständig und die SBB interessiert es wohl scheinbar nicht.

Steilvorlage für Blaschi

Matze86, München, Samstag, 14.03.2026, 11:46 (vor 2 Tagen) @ Weiler

- kein Text -

Yes!

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Samstag, 14.03.2026, 13:16 (vor 2 Tagen) @ Matze86
bearbeitet von Der Blaschke, Samstag, 14.03.2026, 13:18

Hallo.

Das ist das Problem: mit Blaschi als Bahnchef liefen die Dinge einfach besser. Schweizer Fahrzeuge kommen nicht in deutsche Netz - Problem gelöst.

Und nein, der Kilometerausgleich ist kein Argument. Zum einen gäbe es von mir Anweisung 001/26, dass Züge aus Deutschland nicht in die Schweiz verkehren. Sollten die Eidgenossen darauf dann trotzdem bestehen und mit irgendwelchen Verträgen winken, dann müssen sie in Zukunft dafür halt bezahlen und zwar richtig. Sind sie doch sonst auch immer so scharf drauf, wenn sie uns ihre Vorstellungen von Eisenbahnverkehr aufoktroyieren wollen.


Wobei: dass das an den SBB liegt, ist aber natürlich genaugenommen ja die viel größere Hetze. Da wird man uns hier bestimmt noch erklären, dass das Problem selbstverständlich bei der DB liegt - ausschließlich.

Schade, dass ich nicht 50 Jahre später geboren wurde. Dann erlebte ich noch den Brennerbasistunnel und den Mont Cenis- Basistunnel und die Versinkung der Schweiz in die (nicht nur verkehrspolitische) Bedeutungslosigkeit.


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Yes!

Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 15.03.2026, 10:48 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 51 Min.) @ Der Blaschke

Hoi,

Das ist das Problem: mit Blaschi als Bahnchef liefen die Dinge einfach besser.

Weil du schnell nicht mehr Bahnchef wärst. Die Verkehre in die Schweiz sind für DB Fernverkehr sehr lukrativ. Man nimmt gerne den Zug und auch der Anteil an Erstklasskunden ist viel höher. Die DB ist nicht in der Verfassung, freiwillig auf Dinge zu verzichten, die Geld einbringen. Und auch wenn sie es wäre, als gewinnorientiertes Unternehmen verzichtet man trotzdem nicht darauf. Ein Bahnchef, der hier nicht mitmacht, dürfte vom Aufsichtsrat ziemlich schnell dazu ermutigt werden, entweder die Kurve zu kratzen oder die Koffer zu packen.


Grüsse aus der Ostschweiz.

Yes!

Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 15.03.2026, 11:01 (vor 1 Tag, 3 Stunden, 38 Min.) @ Twindexx

Hoi,

Das ist das Problem: mit Blaschi als Bahnchef liefen die Dinge einfach besser.


Weil du schnell nicht mehr Bahnchef wärst. Die Verkehre in die Schweiz sind für DB Fernverkehr sehr lukrativ. Man nimmt gerne den Zug und auch der Anteil an Erstklasskunden ist viel höher. Die DB ist nicht in der Verfassung, freiwillig auf Dinge zu verzichten, die Geld einbringen. Und auch wenn sie es wäre, als gewinnorientiertes Unternehmen verzichtet man trotzdem nicht darauf. Ein Bahnchef, der hier nicht mitmacht, dürfte vom Aufsichtsrat ziemlich schnell dazu ermutigt werden, entweder die Kurve zu kratzen oder die Koffer zu packen.


Grüsse aus der Ostschweiz.

Da können wir ja froh sein das die SBB es immer mal wieder waren welche Züge beschnitten hat, ironischerweise zuletzt ihre eigenen…

Yes!

gnampf, Sonntag, 15.03.2026, 14:12 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 27 Min.) @ Twindexx

Weil du schnell nicht mehr Bahnchef wärst. Die Verkehre in die Schweiz sind für DB Fernverkehr sehr lukrativ. Man nimmt gerne den Zug und auch der Anteil an Erstklasskunden ist viel höher. Die DB ist nicht in der Verfassung, freiwillig auf Dinge zu verzichten, die Geld einbringen. Und auch wenn sie es wäre, als gewinnorientiertes Unternehmen verzichtet man trotzdem nicht darauf. Ein Bahnchef, der hier nicht mitmacht, dürfte vom Aufsichtsrat ziemlich schnell dazu ermutigt werden, entweder die Kurve zu kratzen oder die Koffer zu packen.

Nur das die DB schon mehrfach dazu aufgefordert wurde sich auf Deutschland zu konzentrieren und dafür auch ggf. profitable Bereiche im Ausland aufzugeben.
Und was die DB von diesen angeblich so profitablen Verkehren hat ist die Frage. Vom GA & Co wohl eher wenig, dafür gibts vermutlich ein paar pauschale Euronen, vermutlich nichtmals nach Klasse unterschieden. Und was den Abschnitt in Deutschland angeht: bekommt die DB wohl auch weniger, als wenn sie dafür selbst Tickets verkauft. Wird der vermögende, luxusverwöhnte Schweizer dann in Deutschland etwa plötzlich auf die 2. Klasse umsteigen, wenn er an der Grenze den Zug wechseln muss? Eher nicht.
Wenn das aber alles so profitabel ist, dann sollte die DB doch einfach den ganzen Betrieb in der Schweiz übernehmen und den Schweizern mal zeigen wie sowas wirtschaftlicher geht.

Yes!

Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 15.03.2026, 15:23 (vor 23 Stunden, 16 Minuten) @ gnampf

Hoi,

Nur das die DB schon mehrfach dazu aufgefordert wurde sich auf Deutschland zu konzentrieren und dafür auch ggf. profitable Bereiche im Ausland aufzugeben.

Es geht ja um den Fernverkehr in Deutschland. In der Schweiz ist die DB Fernverkehr nicht aktiv. Ausserdem heisst, sich auf Deutschland zu konzentrieren nicht, dass deutsche Bedürfnisse aufgegeben werden sollen. Verbindungen ins Ausland haben auch in Deutschland eine Nachfrage; Leuten aus dem Ausland Möglichkeiten zu bieten, Deutschland zu besuchen, touristisch oder geschäftlich, ist glaube ich auch in Deutschland ein Bedürfnis (das fördert die Wirtschaft, aber vielleicht ist das in Deutschland ja nicht wichtig?).

Und was die DB von diesen angeblich so profitablen Verkehren hat ist die Frage. Vom GA & Co wohl eher wenig, dafür gibts vermutlich ein paar pauschale Euronen, vermutlich nichtmals nach Klasse unterschieden.

In der Schweiz bekommt die DB nichts. Du verstehst nicht, wie das funktioniert. Ab Basel Bad Bf fährt der ICE unter dem EVU SBB, die SBB bekommen dann alle Einnahmen im ICE. Umgekehrt erhält die DB nördlich von Basel Bad Bf die Einnahmen für Tickets im SBB Giruno.

Und was den Abschnitt in Deutschland angeht: bekommt die DB wohl auch weniger, als wenn sie dafür selbst Tickets verkauft.

Mit den Verbindungen in die Schweiz werden zum einen Reisende aus Deutschland in die Schweiz befördert und zum anderen Reisende aus der Schweiz nach Deutschland. Mit mehr Verbindungen wird das Angebot besser, also attraktiver, und ein attraktiveres Angebot führt zu mehr Fahrgästen. Im deutschen Abschnitt profitiert die DB von diesen zusätzlichen Fahrgästen. Mehr Fahrgäste bedeutet mehr Einnahmen. So funktioniert das, genau dort findet die Einnahmensteigerung statt, welche die DB ohne diese internationalen Züge nicht hätte. Das ist das zusätzlich verdiente Geld.

Die DB verkauft auf diesen internationalen Zügen auch Tickets in die Schweiz. Das gleicht sich aus mit den Tickets, welche umgekehrt die SBB nach Deutschland verkaufen. Wobei das nur die Verkaufsprovision der Verkaufsstelle betrifft. Auch bei einem von den SBB verkauften Billett erhält die DB den Anteil für den deutschen Abschnitt ausbezahlt.

Wird der vermögende, luxusverwöhnte Schweizer dann in Deutschland etwa plötzlich auf die 2. Klasse umsteigen, wenn er an der Grenze den Zug wechseln muss? Eher nicht.

Hä, was phantasierst du da? Wieso sollte der plötzlich in die zweite Klasse umsteigen? Das ergibt null Sinn, was du schreibst.
Aber was Sinn ergibt, ist die erwiesene Tatsache, dass unattraktivere Verbindungen zu weniger Fahrgästen führen. Und das umwandeln einer Direktverbindung in eine Umsteigeverbindung ist so eine Attraktivitätsverminderung. Würden nun alle Züge in Basel SBB gebrochen werden, würden die Fahrgastzahlen sinken. Die DB hätte weniger Auslastung und weniger Einnahmen in Deutschland.

Wenn das aber alles so profitabel ist, dann sollte die DB doch einfach den ganzen Betrieb in der Schweiz übernehmen und den Schweizern mal zeigen wie sowas wirtschaftlicher geht.

Im Schweizer Fernverkehr bekommt nicht derjenige die Konzession, der damit den meisten Gewinn erzielt, sondern der, der das qualitativ beste Angebot aus Sicht der Fahrgäste abgibt. Da gewinnt eher der, der von sich aus zusätzliche unrentable Züge auf eigene Rechnung anbietet oder einen besseren Speisewagen wie der andere hat.

Auch Aldi und Lidl meinten einmal, dasselbe Konzept wie in Deutschland würde auch in der Schweiz funktionieren. Tut es nicht, die Konzepte wurden angepasst. Statt Günstig Günstig Günstig setzen Aldi und Lidl in der Schweiz heute auf Qualität der Produkte und Schweizer Herkunft; ist teurer, zieht aber im Gegensatz zum aus Deutschland bekannten Billigmarktschreier-Ansatz, der hier nicht aufging. Auch vom Konzept, dass ein Kunde einmal in der Woche sein Auto vollstopft, mussten sich Aldi und Lidl hier verabschieden. Der Schweizer kauft stattdessen eher mehrmals über die Woche verteilt kleiner Mengen aufs Mal ein statt einmal gross. Diese kleineren Mengen lassen sich dann bequem mit Zug oder Bus auf dem Heimweg von der Arbeit von Läden in Bahnhofnähe mitnehmen, ohne Auto. Da macht man halt mit Läden an peripheren Lagen mit grossen Parkplätzen nicht das grosse Geschäft. Auch das haben Aldi und Lidl gelernt und ihre Standortauswahl in der Schweiz hat sich entsprechend etwas geändert.

Also insgesamt denke ich nicht, dass uns ein Unternehmen aus Deutschland erklären könnte, wie man in der Schweiz am besten wirtschaftet.


Grüsse aus der Ostschweiz.

Yes!

gnampf, Sonntag, 15.03.2026, 16:11 (vor 22 Stunden, 28 Minuten) @ Twindexx

Es geht ja um den Fernverkehr in Deutschland. In der Schweiz ist die DB Fernverkehr nicht aktiv.

Na siehste, dann ist es ja kein Problem, wenn die deutschen Züge nicht in die Schweiz fahren, und umgekehrt, so wie Blaschke es vorgeschlagen hat.

Ausserdem heisst, sich auf Deutschland zu konzentrieren nicht, dass deutsche Bedürfnisse aufgegeben werden sollen.

Hat auch nie einer behauptet. Aus den bisherigen "Auslandseinsätzen" sollte ja eher Profit für das Minusgeschäft in Deutschland gezogen werden. War trotzdem nicht gewünscht.

Verbindungen ins Ausland haben auch in Deutschland eine Nachfrage; Leuten aus dem Ausland Möglichkeiten zu bieten, Deutschland zu besuchen, touristisch oder geschäftlich, ist glaube ich auch in Deutschland ein Bedürfnis (das fördert die Wirtschaft, aber vielleicht ist das in Deutschland ja nicht wichtig?).

Ist ja auch kein Problem. Musst halt nur künftig an der Grenze umsteigen. Wird keinen von der Reise abhalten, muss man im Land schließlich meist auch schon. Brauchst dann halt eine Fahrkarte der entsprechenden Bahn. Müssen sich die SBB nicht mehr mit Fahrgastrechten durch DB-Probleme rumschlagen, und umgekehrt.

In der Schweiz bekommt die DB nichts. Du verstehst nicht, wie das funktioniert. Ab Basel Bad Bf fährt der ICE unter dem EVU SBB, die SBB bekommen dann alle Einnahmen im ICE. Umgekehrt erhält die DB nördlich von Basel Bad Bf die Einnahmen für Tickets im SBB Giruno.

Stimmt, dann verstehe ich dein Problem in der Tat nicht. Wo verdient dann die DB mit dem Einsatz ihrer Züge in der Schweiz, und warum sollte der rentabler sein als der Einsatz in Deutschland? Mit Glück ist es eine Nullsumme. Mit Pech springen der DB Leute ab, weil sie mit dem Schweizer Zug fahren müssten, statt mit dem komfortableren ICE.

Mit den Verbindungen in die Schweiz werden zum einen Reisende aus Deutschland in die Schweiz befördert und zum anderen Reisende aus der Schweiz nach Deutschland. Mit mehr Verbindungen wird das Angebot besser, also attraktiver, und ein attraktiveres Angebot führt zu mehr Fahrgästen.

Ach, so einfach ist das? Warum bedient die DB dann nicht jeden Milchkannenbahnhof im 10-Minuten-Takt? Damit müsste das doch wirtschaftlicher sein als stündlich. Und wenn irgendwo die Reaktivierung einer Strecke unwirtschaftlich ist: einfach mit dichterem Takt planen, bis es sich rechnet.

Im deutschen Abschnitt profitiert die DB von diesen zusätzlichen Fahrgästen. Mehr Fahrgäste bedeutet mehr Einnahmen. So funktioniert das, genau dort findet die Einnahmensteigerung statt, welche die DB ohne diese internationalen Züge nicht hätte. Das ist das zusätzlich verdiente Geld.

das sie auch verdient wenn kein einziger Zug über die Grenze fährt, sondern dort umgestiegen werden muss.

Die DB verkauft auf diesen internationalen Zügen auch Tickets in die Schweiz. Das gleicht sich aus mit den Tickets, welche umgekehrt die SBB nach Deutschland verkaufen. Wobei das nur die Verkaufsprovision der Verkaufsstelle betrifft. Auch bei einem von den SBB verkauften Billett erhält die DB den Anteil für den deutschen Abschnitt ausbezahlt.

einen Anteil. Was nicht heisst das sie dabei genauso viel Geld in der Kasse hat als wenn sie das Ticket selbst verkauft hätte.

Hä, was phantasierst du da? Wieso sollte der plötzlich in die zweite Klasse umsteigen? Das ergibt null Sinn, was du schreibst.

Das kann ich nur zurück geben.

Aber was Sinn ergibt, ist die erwiesene Tatsache, dass unattraktivere Verbindungen zu weniger Fahrgästen führen. Und das umwandeln einer Direktverbindung in eine Umsteigeverbindung ist so eine Attraktivitätsverminderung. Würden nun alle Züge in Basel SBB gebrochen werden, würden die Fahrgastzahlen sinken. Die DB hätte weniger Auslastung und weniger Einnahmen in Deutschland.

na, da möchte ich doch gerne mal den Nachweis sehen, der belegt das die Brechung an der Grenze zu weniger Fahrten führen würde. Vor allem wo es genug Leute gibt, die eh min. einmal umsteigen müssen, wenn nicht mehrfach. Und um in der Schweiz weiter zu kommen ans Ziel braucht man ja auch jetzt schon oft genug noch weitere Tickets, weil nicht alle Schweizer Bahnen bereit sind zu kooperieren.

Im Schweizer Fernverkehr bekommt nicht derjenige die Konzession, der damit den meisten Gewinn erzielt, sondern der, der das qualitativ beste Angebot aus Sicht der Fahrgäste abgibt. Da gewinnt eher der, der von sich aus zusätzliche unrentable Züge auf eigene Rechnung anbietet oder einen besseren Speisewagen wie der andere hat.

Also in der Schweiz soll der Verkehr unrentabel sein, aber wenn die DB ihre Züge da einsetzt ist das für sie eine Goldgrube. Irgendwie widersprichst du dir selbst.

Auch Aldi und Lidl meinten einmal, dasselbe Konzept wie in Deutschland würde auch in der Schweiz funktionieren. Tut es nicht, die Konzepte wurden angepasst.

Ok, immerhin siehst du jetzt ma ein, dass Deutschland nicht die Schweiz ist, und sich die Schweizer Denke eben nicht einfach auf andere Länder übertragen lässt. Wenn du das jetzt auch noch bei der Bahn einsiehst wären wir einen Schritt weiter.

Auch vom Konzept, dass ein Kunde einmal in der Woche sein Auto vollstopft, mussten sich Aldi und Lidl hier verabschieden. Der Schweizer kauft stattdessen eher mehrmals über die Woche verteilt kleiner Mengen aufs Mal ein statt einmal gross.

Ja, davon können die Supermärkte auf deutscher Seite der Grenze sicher ein Lied singen.

Diese kleineren Mengen lassen sich dann bequem mit Zug oder Bus auf dem Heimweg von der Arbeit von Läden in Bahnhofnähe mitnehmen, ohne Auto. Da macht man halt mit Läden an peripheren Lagen mit grossen Parkplätzen nicht das grosse Geschäft. Auch das haben Aldi und Lidl gelernt und ihre Standortauswahl in der Schweiz hat sich entsprechend etwas geändert.

Hier wird wohl dann von der Großstadt aufs Land projeziert. Auch in Deutschland kauf mancher nur für den Tag ein, weil er in der Stadt wohnt und kein Auto hat. Aber ich bezweifel mal das jemand von seiner Berghütte täglich per Öffis zum Supermarkt fährt in der Schweiz.

Also insgesamt denke ich nicht, dass uns ein Unternehmen aus Deutschland erklären könnte, wie man in der Schweiz am besten wirtschaftet.

Siehste, nicht verstanden. Das haben wir gar nicht vor. Nur mancher Schweizer meint dem Ausland erklären zu müssen wie die Welt funktioniert, weil die Schweizer Sicht logischerweise für alle gilt und die Beste der Welt ist. Zum Glück sind nicht alle Schweizer so, sondern man trifft auf sowas anscheinend vor allem in Bahnforen.

Yes!

Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 15.03.2026, 17:46 (vor 20 Stunden, 53 Minuten) @ gnampf

Hoi,

Musst halt nur künftig an der Grenze umsteigen. Wird keinen von der Reise abhalten,

Doch, das ist erwiesene Tatsache. Das weiss auch die DB.

muss man im Land schließlich meist auch schon. Brauchst dann halt eine Fahrkarte der entsprechenden Bahn. Müssen sich die SBB nicht mehr mit Fahrgastrechten durch DB-Probleme rumschlagen, und umgekehrt.

Die werden eh dem Verursacher verrechnet.

Wo verdient dann die DB mit dem Einsatz ihrer Züge in der Schweiz, und warum sollte der rentabler sein als der Einsatz in Deutschland?

Ja mit den zusätzlichen Fahrgästen, welche mit den Direktverbindungen generiert werden! Wie oft soll ich es noch erklären?

Ach, so einfach ist das? Warum bedient die DB dann nicht jeden Milchkannenbahnhof im 10-Minuten-Takt? Damit müsste das doch wirtschaftlicher sein als stündlich. Und wenn irgendwo die Reaktivierung einer Strecke unwirtschaftlich ist: einfach mit dichterem Takt planen, bis es sich rechnet.

Das funktioniert nur solange, wie der Markt das hergibt. Es geht darum, Potenziale abzuholen. Wo keine sind, kann auch nichts geholt werden. Dort, wo aber welche sind, holst du damit eben auch was. Im internationalen Verkehr Schweiz-Deutschland gibts diese Potenziale, an irgendwelchen Wald- und Wiesenstationen eher nicht. Nicht alles, was hinkt, taugt eben auch als Vergleich.

das sie auch verdient wenn kein einziger Zug über die Grenze fährt, sondern dort umgestiegen werden muss.

Nein, tut sie eben nicht, weil der Fahrgast dann gar nicht damit fährt. Entweder Deutschland ist kein notwendiges Ziel, dann geht die Reise dann auch mal woanders hin, in ein anderes Land, bekommen die das Geld. Oder Deutschland ist das notwendige Ziel, dann tun sich dem neben Zug, wenn der es mit einem zusätzlichen Umstiegen erschwert, auch noch andere Verkehrsmittel. Dann kommt zwar schon Geld nach Deutschland, aber halt nicht zur DB.
Zürich-München gibts auch Leute, die aufs Flugzeug umsteigen, wenn die DB mal wieder im Allgäu baut und man in Lindau auf den Reisebus umsteigen muss. Oder wieso können sonst zwei Reisbusse mit je 80 Plätzen einen Zug mit 400 Plätzen ersetzen, der sonst mit 80% Auslastung fährt? Ja weil die Hälfte der Leute bei unattraktiverem Angebot sich Alternativen suchen und eben nicht trotzdem kommen. Die sind dann weg, ihre Einnahmen mit ihnen.

einen Anteil. Was nicht heisst das sie dabei genauso viel Geld in der Kasse hat als wenn sie das Ticket selbst verkauft hätte.

Was sich das umgekehrt mit den selber zusätzlich verkauften Tickets gegenrechnet. Insgesamt kommt bei der DB trotzdem mehr Geld in der Kasse an als ohne diese Verbindungen. Auch das habe ich schon erklärt.

na, da möchte ich doch gerne mal den Nachweis sehen, der belegt das die Brechung an der Grenze zu weniger Fahrten führen würde.

Es ist so. Siehst du auch gut am Eurostar Amsterdam-London. Seit in Brüssel nicht mehr umgestiegen werden muss, sind die Fahrgastzahlen deutlich nach oben gegangen. Und das lag wirklich nur an diesem einen Umstieg, der wegfiel. Und deshalb wollen die SBB unbedingt auch Zürich-London direkt ohne Umsteigen fahren und weder nur ab Basel statt ab Zürich noch mit Umstieg in Lille. Ansonsten kommen nicht genug Fahrgäste, um das wirtschaftlich zu betreiben. Auch das kann berechnet werden. Kann dir jeder Verkehrsforscher vorrechnen.

Also in der Schweiz soll der Verkehr unrentabel sein, aber wenn die DB ihre Züge da einsetzt ist das für sie eine Goldgrube. Irgendwie widersprichst du dir selbst.

Du verstehst es einfach grundlegend nicht. Der Verkehr ist nicht unrentabel. Aber wenn du innerhalb der Schweiz Fernverkehr anbieten möchtest, dann sind die Regeln andere wie im internationalen Verkehr. Innerhalb der Schweiz gibt das Bundesamt für Verkehr für alle Linien ein konsequentes Mindestangebot vor, das gefahren werden muss (Basisnetz stündlich Mo-So 6-23 h ohne Ausnahme, Premiumnetz Mo-So 6-23 h halbstündlich ohne Ausnahme und 7-21 h gastronomischer Service). Da sind auch einige unrentable Züge dabei und wer die Konzession möchte, muss auch diese fahren. Das Netz insgesamt muss profitabel betrieben werden, Geld vom Staat gibts keines und Dumpingangebote sind auch verboten, man muss unrentable Verbindungen mit rentablen querfinanzieren und trotzdem insgesamt schwarze Zahlen schreiben.
Und wenn zwei Anbieter ein Angebot einreichen, dann gewinnt das qualitativ bessere und nicht das, wo der Anbieter am meisten Gewinn macht. Und qualitativ besser kann bedeuten, dass man halt 5.00 bis 1.00 Uhr statt 6-23 Uhr Züge führt oder auch im Basisnetz ein gastronomisches Angebot bietet oder Rollmaterial mit mehr Komfort einsetzt oder alles miteinander. Das sind natürlich alles Sachen, welche den Gewinn schmälern, weil sie kosten nur. Aber so funktioniert Wettbewerb mit Fokus auf Qualität.

Ja, davon können die Supermärkte auf deutscher Seite der Grenze sicher ein Lied singen.

Das ist natürlich was anderes, ist aber nicht mehr das Thema. Vor allem weil die Freimenge nur noch 150.- CHF beträgt. Darüber wird verzollt. Dann lohnt sich der Gang über die Grenze auch nicht mehr. Die genannten deutschen Supermärkte haben diese Freimengenreduktion deutlich gespürt. Wobei auch sonst viele Leute mit dem Zug gefahren sind und der Einkauf daher nur soviel sein konnte, wie man auch tragen konnte. Der IR 75 Zürich-Konstanz hatte im Zulauf zu Konstanz nicht umsonst die höchste Wochenauslastung jeweils Samstags unter Tags zu verzeichnen.

Hier wird wohl dann von der Großstadt aufs Land projeziert. Auch in Deutschland kauf mancher nur für den Tag ein, weil er in der Stadt wohnt und kein Auto hat. Aber ich bezweifel mal das jemand von seiner Berghütte täglich per Öffis zum Supermarkt fährt in der Schweiz.

Die Mehrheit der Leute wohnt auch in der Schweiz nicht in Berghütten…
Tatsächlich ist die Schweiz in den bewohnten Gebieten im Schnitt viel dichter besiedelt als Deutschland. Auch ausserhalb der Städte wohnt man somit nicht direkt auf dem Land.


Grüsse aus der Ostschweiz.

Yes!

gnampf, Sonntag, 15.03.2026, 18:10 (vor 20 Stunden, 29 Minuten) @ Twindexx

Doch, das ist erwiesene Tatsache. Das weiss auch die DB.

Genau, klar, in Deutschland umsteigefrei ist völlig egal, hauptsache an der Schweizer Grenze nicht umsteigen müssen. Und wenn doch, dann fährt man natürlich lieber mit dem Auto, logisch.

Die werden eh dem Verursacher verrechnet.

klar, den zu ermitteln klappt ja auch immer wieder so super.

Ja mit den zusätzlichen Fahrgästen, welche mit den Direktverbindungen generiert werden! Wie oft soll ich es noch erklären?

Ok, also die 3,5 Fahrgäste im Jahr machens aus, na dann.

Das funktioniert nur solange, wie der Markt das hergibt. Es geht darum, Potenziale abzuholen. Wo keine sind, kann auch nichts geholt werden.

Gut erkannt. Und das Potential der umsteigefreien Verbindung in die Schweiz entstammt halt leider deinen Träumen, nicht der Realität. In der Realität ist umsteigen normal... selbst in Richtung Schweiz. Wäre das anders, dann dürften die SBB nicht ständig deutsche Züge an der Grenze abweisen, nur weil sie verspätet sind. Denn Umsteigefrei wäre dann ja wichtiger als Takt & Co.

Dort, wo aber welche sind, holst du damit eben auch was. Im internationalen Verkehr Schweiz-Deutschland gibts diese Potenziale, an irgendwelchen Wald- und Wiesenstationen eher nicht. Nicht alles, was hinkt, taugt eben auch als Vergleich.

Wie schon gesagt, in deinen Träumen gibts die sicher. In der Realität spielts keine wirkliche Rolle ob ein weitere Umstieg an der Grenze erforderlich ist. Lohnt dafür den Aufwand und Ärger nicht.

Nein, tut sie eben nicht, weil der Fahrgast dann gar nicht damit fährt.

Na, wenn das so ist könnt ihr demnächst dann ja halt für den Ausbau der deutschen Autobahnen zahlen. Die nutzen die Schweizer bisher ja auch schon gerne kostenlos für ihre Raserei. Und wir können unsere Züge in Deutschland einsetzen.
In der Praxis würde das vielleicht bei den Pendler im Randgebiet was ändern, die sitzen aber eh nicht im ICE, weil sie den in Deutschland teuer bezahlen müssten, im Gegensatz zum NV.

Entweder Deutschland ist kein notwendiges Ziel, dann geht die Reise dann auch mal woanders hin, in ein anderes Land, bekommen die das Geld. Oder Deutschland ist das notwendige Ziel, dann tun sich dem neben Zug, wenn der es mit einem zusätzlichen Umstiegen erschwert, auch noch andere Verkehrsmittel. Dann kommt zwar schon Geld nach Deutschland, aber halt nicht zur DB.

Kein Problem, führen wir eine Autobahnmaut ein, ist eh lange überfällig. Genauso wie Kurstreckenflüge entsprechend besteuert gehören.

Zürich-München gibts auch Leute, die aufs Flugzeug umsteigen, wenn die DB mal wieder im Allgäu baut und man in Lindau auf den Reisebus umsteigen muss. Oder wieso können sonst zwei Reisbusse mit je 80 Plätzen einen Zug mit 400 Plätzen ersetzen, der sonst mit 80% Auslastung fährt? Ja weil die Hälfte der Leute bei unattraktiverem Angebot sich Alternativen suchen und eben nicht trotzdem kommen. Die sind dann weg, ihre Einnahmen mit ihnen.

Ja, genau, einmal umsteigen an der Grenze ist natürlich mit einem SEV-Bus mit zu geringer Kapazität und deutlich verlängerten Fahrzeiten vergleichbar... man muss halt nur ausreichend Phantasie haben.

Was sich das umgekehrt mit den selber zusätzlich verkauften Tickets gegenrechnet. Insgesamt kommt bei der DB trotzdem mehr Geld in der Kasse an als ohne diese Verbindungen. Auch das habe ich schon erklärt.

Es gibt ja keine zusätzlich verkauften Tickets. Der Unterschied besteht rein darin ob die DB nur eine Provision/Beteiligung erhält, oder den ganzen Gewinn vom Ticket.

Es ist so. Siehst du auch gut am Eurostar Amsterdam-London.

Na, das kann ich auch: Es ist nicht so!

Seit in Brüssel nicht mehr umgestiegen werden muss, sind die Fahrgastzahlen deutlich nach oben gegangen. Und das lag wirklich nur an diesem einen Umstieg, der wegfiel. Und deshalb wollen die SBB unbedingt auch Zürich-London direkt ohne Umsteigen fahren und weder nur ab Basel statt ab Zürich noch mit Umstieg in Lille. Ansonsten kommen nicht genug Fahrgäste, um das wirtschaftlich zu betreiben. Auch das kann berechnet werden. Kann dir jeder Verkehrsforscher vorrechnen.

Keiner hat von der Wiedereinführung der Grenzkontrollen gesprochen. Sondern von einem Umstieg von einem Zug auf den anderen. Deswegen haben wir ja auch schon ewig die Direktverbindung von diversen deutschen Bahnhöfen nach England. Ach halt, warte, nee... das sind ja alles nur feuchte Träume mancher Politiker.

Du verstehst es einfach grundlegend nicht.

Ja, stimmt, du verstehst es einfach grundlegend nicht.

Der Verkehr ist nicht unrentabel. Aber wenn du innerhalb der Schweiz Fernverkehr anbieten möchtest, dann sind die Regeln andere wie im internationalen Verkehr.

Stimmt, dann müsstest du erstmal die Schweiz deutlich erweitern, damit man überhaupt von Fernverkehr reden kann.

Innerhalb der Schweiz gibt das Bundesamt für Verkehr für alle Linien ein konsequentes Mindestangebot vor, das gefahren werden muss (Basisnetz stündlich Mo-So 6-23 h ohne Ausnahme, Premiumnetz Mo-So 6-23 h halbstündlich ohne Ausnahme und 7-21 h gastronomischer Service).

Das ist schön. Tut aber nix zur Sache. Auch die DB hat Vorgaben von ihrem Besitzer.

Da sind auch einige unrentable Züge dabei und wer die Konzession möchte, muss auch diese fahren. Das Netz insgesamt muss profitabel betrieben werden, Geld vom Staat gibts keines und Dumpingangebote sind auch verboten, man muss unrentable Verbindungen mit rentablen querfinanzieren und trotzdem insgesamt schwarze Zahlen schreiben.

Anders ausgedrückt: wir akzeptieren hier niemand anderen als ein Schweizer Unternehmen! So wie es dann ja ein Skandal war als Stadler nicht den Zuschlag bekommen hat. KLAGE!!!

Und wenn zwei Anbieter ein Angebot einreichen, dann gewinnt das qualitativ bessere und nicht das, wo der Anbieter am meisten Gewinn macht.

Ja, klar, logisch. In der Realität gewinnt der günstigste, denn der feuchte Traum das sich der öffentliche Verkehr selbst finanziert ist halt nur das: ein Traum. Die Schweizer stecken je Kopf ja noch deutlich mehr Kohle da rein als die Deutschen. Was wenigstens mal ein Vorteil des Schweizer Bahnsystems ist.

Und qualitativ besser kann bedeuten, dass man halt 5.00 bis 1.00 Uhr statt 6-23 Uhr Züge führt oder auch im Basisnetz ein gastronomisches Angebot bietet oder Rollmaterial mit mehr Komfort einsetzt oder alles miteinander. Das sind natürlich alles Sachen, welche den Gewinn schmälern, weil sie kosten nur. Aber so funktioniert Wettbewerb mit Fokus auf Qualität.

Gut, also bauen wir in jeden NV-Zug jetzt ein Restaurant ein, dafür kostet die Fahrt dann halt das 3-fache, aber wir bekommen die Konzession für die Schweiz. Zahlen müssens ja die Schweizer, wie wir erfahren haben. Bleibt ihnen nix anderes übrig, weil wir die Konzession mit der höheren Qualität gewonnen haben.

Das ist natürlich was anderes, ist aber nicht mehr das Thema.

Ach ja, klar, natürlich, da ist auf einmal alles anders.

Vor allem weil die Freimenge nur noch 150.- CHF beträgt. Darüber wird verzollt.

Oder auch nicht, wenn man nicht erwischt wird.

Dann lohnt sich der Gang über die Grenze auch nicht mehr. Die genannten deutschen Supermärkte haben diese Freimengenreduktion deutlich gespürt. Wobei auch sonst viele Leute mit dem Zug gefahren sind und der Einkauf daher nur soviel sein konnte, wie man auch tragen konnte.

Na, was denn, habens die Geschäfte deutlich gespürt, oder waren da doch so viele mit Kleineinkäufen die täglich mit den Öffis ankamen? Da musst du dich schon entscheiden.

Der IR 75 Zürich-Konstanz hatte im Zulauf zu Konstanz nicht umsonst die höchste Wochenauslastung jeweils Samstags unter Tags zu verzeichnen.

Und warun nicht So-Fr, wenn die Schweizer doch täglich einkaufen fahren statt einen Wocheneinkauf zu machen?

Die Mehrheit der Leute wohnt auch in der Schweiz nicht in Berghütten…
Tatsächlich ist die Schweiz in den bewohnten Gebieten im Schnitt viel dichter besiedelt als Deutschland. Auch ausserhalb der Städte wohnt man somit nicht direkt auf dem Land.

Tja, dann solltest du auch nur Stadt mit Stadt vergleichen, und schon sieht die Lage anders aus. Aber einfach Stadt mit einem ganz anderen Land vergleichen hinkt halt komplett.

Yes!

Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 15.03.2026, 19:46 (vor 18 Stunden, 53 Minuten) @ gnampf

Hoi,

Und wenn zwei Anbieter ein Angebot einreichen, dann gewinnt das qualitativ bessere und nicht das, wo der Anbieter am meisten Gewinn macht.

Ja, klar, logisch. In der Realität gewinnt der günstigste,

Nein, es gewinnt nicht der günstigste. Das ist keine Ausschreibung um eine Leistung, wo staatliche Mittel eingesetzt werden. Weil es gar nicht um einen Angebotspreis geht. Das Angebot ist in jedem Fall eigenwirtschaftlich zu erbringen. Es geht wirklich nur darum, wer die höhere Qualität anbietet. Das BAV, welches die Konzession vergibt, erhält weder Geld vom Betreiber, noch bekommt der Betreiber irgendeinen Rappen dafür. Es geht nur darum, welches Angebot für die Fahrgäste den grössten Wert hat. Auch um Billettpreise geht es nicht, da diese einheitlich vorgegeben sind und nicht je nach Betreiber variieren können.

denn der feuchte Traum das sich der öffentliche Verkehr selbst finanziert ist halt nur das: ein Traum.

Es geht hier um Fernverkehr und da ist es das nicht. Der Fernverkehr schreibt in der Schweiz recht annehmbare Gewinne. Dies allein durch Billetteinnahmen, Gelder von Kantonen und Bund gibts keines. Die Hälfte des Fernverkehrsnetzes ist in den roten Zahlen, diese Züge sind aber verpflichtend zu führen, ohne Abstriche bei Angebot und Komfort. Finanziert werden diese von den profitablen Verbindungen. Insgesamt über alle Linien und über das ganze Jahr hinweg resultiert ein Gewinn deutlich im dreistelligen Millionenbereich für das Gesamtfernverkehrsangebot.

Das BAV akzeptiert keine Angebote, wo ein Betreiber nur die profitablen Rosinen möchte und keine unprofitablen Linien auf eigene Rechnung betreiben möchte. Die SBB wollten die Gotthardbergstrecke nur noch im Regionalverkehr bedienen. Die Südostbahn kam und hat ein Angebot eingereicht, wo das dennoch ging. Der unrentable Fernverkehr auf der Gotthardbergstrecke wird von einer anderen Linie querfinanziert. Die SBB hätten zwar mit ihrem Konzept mehr Gewinn geschrieben, aber das qualitativ bessere Angebot der SOB gab halt den Ausschlag. Genau so funktioniert hier der Wettbewerb. Im Rahmen der möglichen Billetteinnahmen geht es darum, damit die grösstmögliche Qualität hinzubekommen, die mit den Einnahmen finanzierbar ist. Schlussendlich haben die SBB mit der SOB eine Kooperation vereinbart, die SOB fährt heute vier Linien im Fernverkehr. Auch die bls hat von den SBB mit mehr Service vier Fernverkehrslinien übernommen.

Das BAV will, dass die Mindestvorgaben eingehalten werden und dass trotzdem keine roten Zahlen geschrieben werden (das ist mit Dumpingangebot gemeint, also dass man extra viel Geld in Service und Komfort steckt, wo nie mit den Billetteinnahmen finanziert werden kann, nur damit man die Konzession erhält; man will ja langfristig stabile Angebote und nicht, dass der Betreiber nach drei Jahren Pleite ist oder den Angebotsstandard reduzieren müsste; in der Schweiz angestelltes Personal zu Schweizer Löhnen müssten eh alle Betreiber zu 100% einsetzen, auch Unternehmen aus dem Ausland können somit hier kein Dumping betreiben). Die Billettpreise werden sowieso von der Alliance Swisspass für alle Betreiber einheitlich festgelegt. Gesetzlich ist jeder Betreiber verpflichtet, dieses Billettsortiment zu diesen Bedingungen zu akzeptieren, da gibts auch keinen Verhandlungsspielraum. Da kommt die gesetzliche Pflicht zum tragen, dass jedes Billett in jedem Zug auf der Strecke gültig sein muss und dieser Tarif ist betreiberunabhängig, zuggebunde Sparangebote sind aber möglich.

Die Schweizer stecken je Kopf ja noch deutlich mehr Kohle da rein als die Deutschen. Was wenigstens mal ein Vorteil des Schweizer Bahnsystems ist.

Ja, in die Infrastruktur. Unterhalt und Ausbau werden komplett vom Staat finanziert. Weil das bei der Strasse übrigens auch so ist. So ist das fair zwischen den Verkehrsträgern. Es kann nicht sein, dass die Bahn ihre Unterhaltskosten selbst verdienen muss, die Strasse aber nicht. Entweder es gibt auch auf der Strasse ein kilometerabhängiges Road Pricing für jedes Fahrzeug mit elektronischer Wegstreckenerfassung oder die Schiene wird ebenfalls zu 100% vom Staat finanziert. Ausserdem wird beim Ausbau deutlich mehr Geld in die Schiene gesteckt als wie in die Strasse.

Und bei der Bestellung von Regionalverkehr. Es wird mehr Regionalverkehr bestellt.

Na, was denn, habens die Geschäfte deutlich gespürt, oder waren da doch so viele mit Kleineinkäufen die täglich mit den Öffis ankamen? Da musst du dich schon entscheiden.

Nein, muss ich nicht. Denn die Welt besteht anders als du offenbar meinst nicht nur aus schwarz und weiss. Es gab beides, übrig blieb nur das eine. Das andere spürten die Märkte. Übrigens schafft man es auch, die 150.- CHF voll zu bekommen ohne dass man schwer schleppen muss. Kommt darauf an, was man kauft.


Grüsse aus der Ostschweiz.

Wer das glaubt sollte besser in die Kirche gehen

Reservierungszettel, KDU, Montag, 16.03.2026, 02:00 (vor 12 Stunden, 39 Minuten) @ gnampf

Doch, das ist erwiesene Tatsache. Das weiss auch die DB.


Genau, klar, in Deutschland umsteigefrei ist völlig egal, hauptsache an der Schweizer Grenze nicht umsteigen müssen. Und wenn doch, dann fährt man natürlich lieber mit dem Auto, logisch.

Warum nutzen die blöden Fahrgäste dann nicht ausnahmslos die durchgehenden ICE um in die Schweiz zu fahren? Ich finde immer wieder Reservierungen in innländischen Zügen (durchschnittlich 10-40) die können doch nur von deutschen sein.

Ja mit den zusätzlichen Fahrgästen, welche mit den Direktverbindungen generiert werden! Wie oft soll ich es noch erklären?


Ok, also die 3,5 Fahrgäste im Jahr machens aus, na dann.

Also ein paar mehr werden es schon sein allerdings nicht so das es wirklich ins Gewicht fällt - die Fahrgastströme verteilen sich durch durchgehende Verbindungen nur anders.

Das funktioniert nur solange, wie der Markt das hergibt. Es geht darum, Potenziale abzuholen. Wo keine sind, kann auch nichts geholt werden.

Gut erkannt. Und das Potential der umsteigefreien Verbindung in die Schweiz entstammt halt leider deinen Träumen, nicht der Realität. In der Realität ist umsteigen normal... selbst in Richtung Schweiz. Wäre das anders, dann dürften die SBB nicht ständig deutsche Züge an der Grenze abweisen, nur weil sie verspätet sind. Denn Umsteigefrei wäre dann ja wichtiger als Takt & Co.

Und wenn die Fahrgäste das mehrmals erleben kommen sie sich veräppelt vor und nutzen beim nächsten mal ein anderes Verkehrsmittel, das diese Aussage Unsinn ist wissen wir ebenfalls.

Zürich-München gibts auch Leute, die aufs Flugzeug umsteigen, wenn die DB mal wieder im Allgäu baut und man in Lindau auf den Reisebus umsteigen muss. Oder wieso können sonst zwei Reisbusse mit je 80 Plätzen einen Zug mit 400 Plätzen ersetzen, der sonst mit 80% Auslastung fährt? Ja weil die Hälfte der Leute bei unattraktiverem Angebot sich Alternativen suchen und eben nicht trotzdem kommen. Die sind dann weg, ihre Einnahmen mit ihnen.

Ja, genau, einmal umsteigen an der Grenze ist natürlich mit einem SEV-Bus mit zu geringer Kapazität und deutlich verlängerten Fahrzeiten vergleichbar... man muss halt nur ausreichend Phantasie haben.

Das dieser Vergleich genauso Unsinn ist wie der mit Gäubahn vs. Rheintalbahn sollte klar sein und Bedarf keiner weiteren Diskussion.

Was sich das umgekehrt mit den selber zusätzlich verkauften Tickets gegenrechnet. Insgesamt kommt bei der DB trotzdem mehr Geld in der Kasse an als ohne diese Verbindungen. Auch das habe ich schon erklärt.

Es gibt ja keine zusätzlich verkauften Tickets. Der Unterschied besteht rein darin ob die DB nur eine Provision/Beteiligung erhält, oder den ganzen Gewinn vom Ticket.

Es ist so. Siehst du auch gut am Eurostar Amsterdam-London.

Und der ICE Berlin-Paris, da wo es durchgehende Verbindungen gibt (egal wie viele) werden sie auch genutzt. Da die Fahrgäste sich dann auf diese Verbindungen Konzentrieren.

Seit in Brüssel nicht mehr umgestiegen werden muss, sind die Fahrgastzahlen deutlich nach oben gegangen. Und das lag wirklich nur an diesem einen Umstieg, der wegfiel. Und deshalb wollen die SBB unbedingt auch Zürich-London direkt ohne Umsteigen fahren und weder nur ab Basel statt ab Zürich noch mit Umstieg in Lille. Ansonsten kommen nicht genug Fahrgäste, um das wirtschaftlich zu betreiben. Auch das kann berechnet werden. Kann dir jeder Verkehrsforscher vorrechnen.

Keiner hat von der Wiedereinführung der Grenzkontrollen gesprochen. Sondern von einem Umstieg von einem Zug auf den anderen. Deswegen haben wir ja auch schon ewig die Direktverbindung von diversen deutschen Bahnhöfen nach England. Ach halt, warte, nee... das sind ja alles nur feuchte Träume mancher Politiker.

Du verstehst es einfach grundlegend nicht.

Ja, stimmt, du verstehst es einfach grundlegend nicht.

Ihr versteht es beide nicht ein Großteil der Fahrgäste ist trotzdem da nur eben über den Tag verteilt, gibts was durchgehendes stürzen sie sich drauf - das ist nur eine Konsequenz daraus.

Führe diese ICE ein:

- Kiel - Innsbruck
- Zürich - Flensburg
- Basel - Brüssel
- Brüssel - Berlin
- Amsterdam - Salzburg

Die durchgehenden Fahrgastzahlen werden in dieser Lage steigen, weil sie sich eben vom ganzen Tag auf diese Verbindung Bündeln werden. Das zusätzliche Fahrgäste dazukommen sollte auch klar sein - nur sind das eben nicht die Massen wie hier angegeben.

Der Verkehr ist nicht unrentabel. Aber wenn du innerhalb der Schweiz Fernverkehr anbieten möchtest, dann sind die Regeln andere wie im internationalen Verkehr.

Stimmt, dann müsstest du erstmal die Schweiz deutlich erweitern, damit man überhaupt von Fernverkehr reden kann.

Das ist böse ;) Demzufolge sind die IC Karlsruhe-Nürnberg auch kein Fernverkehr, wobei vom Fahrzeug her ;)

Vor allem weil die Freimenge nur noch 150.- CHF beträgt. Darüber wird verzollt.

Oder auch nicht, wenn man nicht erwischt wird.

Dann lohnt sich der Gang über die Grenze auch nicht mehr. Die genannten deutschen Supermärkte haben diese Freimengenreduktion deutlich gespürt. Wobei auch sonst viele Leute mit dem Zug gefahren sind und der Einkauf daher nur soviel sein konnte, wie man auch tragen konnte.

Woanders wurde geschrieben das der Schweizer nur kleine Einkäufe macht - wenn dem so ist sollte auch die Freimenge kein Problem sein...

Na, was denn, habens die Geschäfte deutlich gespürt, oder waren da doch so viele mit Kleineinkäufen die täglich mit den Öffis ankamen? Da musst du dich schon entscheiden.

Weiß er anscheint selbst nicht so genau. Ich habe jedenfalls noch keine Massen an Schweizern gesehen die mit Riesen Einkaufstüten aus Deutschland in Basel ankamen - das wäre mir aufgefallen. Moment, vielleicht fahren die ja auch alle mit dem Auto - dann kann man sie in der Tat am Bahnhof nicht sehen.

Der IR 75 Zürich-Konstanz hatte im Zulauf zu Konstanz nicht umsonst die höchste Wochenauslastung jeweils Samstags unter Tags zu verzeichnen.

Ne, das muss an den Touristen liegen

Und warun nicht So-Fr, wenn die Schweizer doch täglich einkaufen fahren statt einen Wocheneinkauf zu machen?

Tja, das ist eine Gute Frage. Wobei es dann Mo-Sa heißen müsste - Sonntags hat ja fast alles zu.

Das ewige Thema...

Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 15.03.2026, 16:21 (vor 22 Stunden, 18 Minuten) @ Twindexx

Hoi,

Nur das die DB schon mehrfach dazu aufgefordert wurde sich auf Deutschland zu konzentrieren und dafür auch ggf. profitable Bereiche im Ausland aufzugeben.


Es geht ja um den Fernverkehr in Deutschland. In der Schweiz ist die DB Fernverkehr nicht aktiv. Ausserdem heisst, sich auf Deutschland zu konzentrieren nicht, dass deutsche Bedürfnisse aufgegeben werden sollen. Verbindungen ins Ausland haben auch in Deutschland eine Nachfrage; Leuten aus dem Ausland Möglichkeiten zu bieten, Deutschland zu besuchen, touristisch oder geschäftlich, ist glaube ich auch in Deutschland ein Bedürfnis (das fördert die Wirtschaft, aber vielleicht ist das in Deutschland ja nicht wichtig?).

Und was die DB von diesen angeblich so profitablen Verkehren hat ist die Frage. Vom GA & Co wohl eher wenig, dafür gibts vermutlich ein paar pauschale Euronen, vermutlich nichtmals nach Klasse unterschieden.


In der Schweiz bekommt die DB nichts. Du verstehst nicht, wie das funktioniert. Ab Basel Bad Bf fährt der ICE unter dem EVU SBB, die SBB bekommen dann alle Einnahmen im ICE. Umgekehrt erhält die DB nördlich von Basel Bad Bf die Einnahmen für Tickets im SBB Giruno.

Wenn das so ist dann ist es egal wer was fährt - wenn in Basel SBB umgestiegen werden muss ändert das nichts an den Einnahmeverhältnissen.

Und was den Abschnitt in Deutschland angeht: bekommt die DB wohl auch weniger, als wenn sie dafür selbst Tickets verkauft.


Mit den Verbindungen in die Schweiz werden zum einen Reisende aus Deutschland in die Schweiz befördert und zum anderen Reisende aus der Schweiz nach Deutschland. Mit mehr Verbindungen wird das Angebot besser, also attraktiver, und ein attraktiveres Angebot führt zu mehr Fahrgästen. Im deutschen Abschnitt profitiert die DB von diesen zusätzlichen Fahrgästen. Mehr Fahrgäste bedeutet mehr Einnahmen. So funktioniert das, genau dort findet die Einnahmensteigerung statt, welche die DB ohne diese internationalen Züge nicht hätte. Das ist das zusätzlich verdiente Geld.

Die DB verkauft auf diesen internationalen Zügen auch Tickets in die Schweiz. Das gleicht sich aus mit den Tickets, welche umgekehrt die SBB nach Deutschland verkaufen. Wobei das nur die Verkaufsprovision der Verkaufsstelle betrifft. Auch bei einem von den SBB verkauften Billett erhält die DB den Anteil für den deutschen Abschnitt ausbezahlt.

Und du meinst wenn es nun weniger "durchgehende" Verbindungen gibt das auch automatisch weniger Leute zwischen der Schweiz und Deutschland Bahn fahren?

Wer mit der Bahn Schweiz <-> Deutschland fährt/fahren möchte der wird das tun ob mit oder Ohne Umstieg, die Zahl die nur wegen Umstieg oder nicht ein anderes Verkehrsmittel (Auto) wählt wird so verschwindend gering sein das es gar nicht auffällt.

Viel schlimmer ist hingegen das Verbindungen bepriesen werden die dann am Ende immer wieder doch nicht klappen.

Das ewige Thema...

Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 15.03.2026, 17:55 (vor 20 Stunden, 44 Minuten) @ Reservierungszettel

Hoi,

Und du meinst wenn es nun weniger "durchgehende" Verbindungen gibt das auch automatisch weniger Leute zwischen der Schweiz und Deutschland Bahn fahren?

Ja, ist erwiesen und in der Praxis auch schon öfter belegt worden.

Wer mit der Bahn Schweiz <-> Deutschland fährt/fahren möchte der wird das tun ob mit oder Ohne Umstieg, die Zahl die nur wegen Umstieg oder nicht ein anderes Verkehrsmittel (Auto) wählt wird so verschwindend gering sein das es gar nicht auffällt.

Doch, das würde erheblich auffallen. Oder wieso glaubst du, dass wenn die DB mal wieder an einem der verkehrsreichsten Wochenenden die Strecke bei Rastatt sperren, dass das trotzdem funktioniert, obwohl die angebotenen Alternativen alle sehr viel weniger Kapazität haben als wie sonst normalerweise Fahrgäste in den Zügen wären?
Wenn das mit den Umsteigeverbindungen so angenommen würde, dass dieselbe Zahl an Fahrgästen unterwegs wäre, hätten die Ersatzbusse oder die IC Zürich-Stuttgart ernsthafte Kapazitätsprobleme an diesem Wochenende. Zu den Bussen kann ich tatsächlich nichts sagen, aber zum IC Zürich-Stuttgart: Ja, voll wird es, aber trotzdem finden noch alle einen Sitzplatz in diesem IC 2 ohne dass dieser in Doppeltraktion fährt oder Zusatz-IC geführt werden. Die restlichen Leute fahren ganz woanders hin statt nach Deutschland oder nehmen gleich ein anderes Verkehrsmittel. Also da gehen der DB hier sehr sehr viele Fahrgäste ab, nur weil die durchgehende Verbindung weg ist.


Grüsse aus der Ostschweiz.

Das ewige Thema...

Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 15.03.2026, 18:24 (vor 20 Stunden, 15 Minuten) @ Twindexx
bearbeitet von Reservierungszettel, Sonntag, 15.03.2026, 18:25

Hoi,

Und du meinst wenn es nun weniger "durchgehende" Verbindungen gibt das auch automatisch weniger Leute zwischen der Schweiz und Deutschland Bahn fahren?


Ja, ist erwiesen und in der Praxis auch schon öfter belegt worden.

Also ein Umstieg in Basel vergrault die Fahrgäste? Halte ich für sehr gewagt - denn so oft wie das Praktisch nicht funktioniert müsste das auch zu Rückgang der Fahrgastzahlen führen. Heute sind übrings schon zwei Züge gebrochen worden...

Demzufolge dürfte keiner mehr in Mannheim, Köln, Frankfurt usw. Umsteigen - weil ist ja nicht attraktiv ;)

Wer mit der Bahn Schweiz <-> Deutschland fährt/fahren möchte der wird das tun ob mit oder Ohne Umstieg, die Zahl die nur wegen Umstieg oder nicht ein anderes Verkehrsmittel (Auto) wählt wird so verschwindend gering sein das es gar nicht auffällt.


Doch, das würde erheblich auffallen. Oder wieso glaubst du, dass wenn die DB mal wieder an einem der verkehrsreichsten Wochenenden die Strecke bei Rastatt sperren, dass das trotzdem funktioniert, obwohl die angebotenen Alternativen alle sehr viel weniger Kapazität haben als wie sonst normalerweise Fahrgäste in den Zügen wären?

Ich sprach ausschließlich vom weg über Basel, wenn der gesperrt ist führt das zwangsläufig dazu das die Leute anders fahren. Speziell die Region Basel ist über de Gäubabahn schlecht erreichbar. Bei einer Rheintalsperrung würde ich nicht nach Basel Fahren - das ist mir zu kompliziert uns zeitaufwändig.

Wenn das mit den Umsteigeverbindungen so angenommen würde, dass dieselbe Zahl an Fahrgästen unterwegs wäre, hätten die Ersatzbusse oder die IC Zürich-Stuttgart ernsthafte Kapazitätsprobleme an diesem Wochenende. Zu den Bussen kann ich tatsächlich nichts sagen, aber zum IC Zürich-Stuttgart: Ja, voll wird es, aber trotzdem finden noch alle einen Sitzplatz in diesem IC 2 ohne dass dieser in Doppeltraktion fährt oder Zusatz-IC geführt werden. Die restlichen Leute fahren ganz woanders hin statt nach Deutschland oder nehmen gleich ein anderes Verkehrsmittel. Also da gehen der DB hier sehr sehr viele Fahrgäste ab, nur weil die durchgehende Verbindung weg ist.

Das ist nur logisch: Wenn Köln-Dortmund über Wuppertal gesperrt ist fahren über Düsseldorf auch nicht doppelt so viele Leute, sondern nur die, die unbedingt müssen der andere Teil sucht sich andere Wege oder vertagt seine Fahrt. Genauso ist es am Oberrhein nicht alle werden über die Gäubahn fahren.

Wir sprachen auch nie von Streichen sondern nur vom Umstieg, demzufolge hätten EC 7 und EC 9 zum Schluss sehr leer sein müssen - waren sie aber nicht trotz Umstieg in Basel SBB waren die immer gut besucht. Wollten die Leute also alle nur zum Oberrhein und Basel, nein es gab genug Leute die in innländische Züge umgestiegen sind. Warum haben die nicht einfach die ICE genommen welche durchgehend gefahren sind...

Yes!

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 15.03.2026, 17:59 (vor 20 Stunden, 40 Minuten) @ Twindexx

Hallo.

Also insgesamt denke ich nicht, dass uns ein Unternehmen aus Deutschland erklären könnte, wie man in der Schweiz am besten wirtschaftet.

UND UMGEKEHRT. Und das gilt auch für die Eisenbahn. Macht ihr eure. Wir machen unsere. Und da die Vorstellungen nunmal unterschiedlich sind, ist es sehr sinnvoll und geboten, die Systeme strikt zu trennen! Alles andere führt nur zu unnötigen, ständigen Diskussionen.


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

OT: Haltung zeigen.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 15.03.2026, 14:43 (vor 23 Stunden, 56 Minuten) @ Twindexx

Hallo.

Weil du schnell nicht mehr Bahnchef wärst.

Ich bleibe, bis Gott mich heim holt in sein Reich.

Die Verkehre in die Schweiz sind für DB Fernverkehr sehr lukrativ. Man nimmt gerne den Zug und auch der Anteil an Erstklasskunden ist viel höher. Die DB ist nicht in der Verfassung, freiwillig auf Dinge zu verzichten, die Geld einbringen.

Oh doch. Alles eine Frage der Haltung. Gut sowas kennt man in der Schweiz gar nicht. Während ich z.B. auf lukrative Zähltouren verzichte, wenn ich dazu in Oldenburg übernachten müsste.

Und wahrscheinlich willst du uns dann erzählen, dass die Schweiz der DB die Bilanz rettet. So ähnlich, wie damals, wo ein ICE in Zürich übernachtete und dort gepflegt, gewartet und repariert wurde, nur deswegen die ICE-Flotte nicht stillgelegt werden mußte. Wahrscheinlich sollen wir uns noch bedanken, dass die Schweiz ICE-Leistungen bestellt.

Alles dappes - ohne die Schweiz und ohne ihre Eisenbahn dreht sich die Welt auch nicht schlechter. Im Gegenteil.

Und auch wenn sie es wäre, als gewinnorientiertes Unternehmen verzichtet man trotzdem nicht darauf. Ein Bahnchef, der hier nicht mitmacht, dürfte vom Aufsichtsrat ziemlich schnell dazu ermutigt werden, entweder die Kurve zu kratzen oder die Koffer zu packen.

Wer unter mir Aufsichtsrat, Kanzler, Präsident und Börsenaufsicht ist, ist mir ziemlich egal. Da sägt mich niemand ab!

Im Gegenteil: wenn die Schweiz ihr Despoten- und Diktatorengeld nicht mehr dazu nutzt, der Welt die Welt zu erklären und Kriege zu finanzieren, während man sich in der Neutralität suhlt, weil ich sie isoliere, dann bekomme ich den Friedensnobelpreis.

https://gruene.ch/greenfo_artikel/schweizer-geld-finanziert-die-kriege-dieser-welt#:~:t...


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

OT: Haltung zeigen.

Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 15.03.2026, 15:46 (vor 22 Stunden, 53 Minuten) @ Der Blaschke

Hoi,

Oh doch. Alles eine Frage der Haltung. Gut sowas kennt man in der Schweiz gar nicht. Während ich z.B. auf lukrative Zähltouren verzichte, wenn ich dazu in Oldenburg übernachten müsste.

Das hat mit Haltung nichts zu tun. Kein vernünftiges Unternehmen würde einen solchen Entscheid fällen. So einfach ist das.

Und wahrscheinlich willst du uns dann erzählen, dass die Schweiz der DB die Bilanz rettet.

Also solange die DB nur Verluste schreibt, ist jeder eingenommene Euro wichtig. Auch der eines Schweizer Fahrgastes in Deutschland in einem ICE oder das von DB Cargo Schweiz transportierte Auto zum Schweizer Grosshändler.

Wer unter mir Aufsichtsrat, Kanzler, Präsident und Börsenaufsicht ist, ist mir ziemlich egal. Da sägt mich niemand ab!

Die stehen nicht unter dir als Bahnchef, sondern über dir. Und wenn du deinen Job nicht machst indem du mögliche Einnahmen für dein Unternehmen aktiv verhinderst, dann wirst du von diesen Leuten gegangen und dann übernimmt einer, der dann wieder mit den SBB über eine erweiterte Zusammenarbeit redet. Da kannst du dann nur noch zusehen und irgendwelche Forenbeiträge dazu schreiben, welche dort dann niemanden mehr intressieren.

Im Gegenteil: wenn die Schweiz ihr Despoten- und Diktatorengeld nicht mehr dazu nutzt, der Welt die Welt zu erklären und Kriege zu finanzieren, während man sich in der Neutralität suhlt, weil ich sie isoliere, dann bekomme ich den Friedensnobelpreis.

https://gruene.ch/greenfo_artikel/schweizer-geld-finanziert-die-kriege-dieser-welt#:~:t...

Über diese Initiative wurde bereits abgestimmt. Sie wurde von Volk und Ständen abgelehnt. Für den Austausch der Argumente war damals genügend Zeit. Es war eine linkssozialistische Initiative, welche nicht die Meinung der Mehrheit geteilt hat. Damit ist das Thema beendet. Zum Demokratieverständnis gehört es, dass solche Entscheide anschliessend von allen mitgetragen werden, auch wenn man anderer Meinung war. Nach einer Abstimmung von der Meinungsminderheit nochmals dieselbe Diskussion anzuzetteln, ist verpönt. Bei anderen Abstimmungen gehts halt dann dafür auch mal in die andere Richtung.


Grüsse aus der Ostschweiz.

OT: Haltung zeigen.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Sonntag, 15.03.2026, 18:08 (vor 20 Stunden, 31 Minuten) @ Twindexx

Huhu.

Also solange die DB nur Verluste schreibt, ist jeder eingenommene Euro wichtig. Auch der eines Schweizer Fahrgastes in Deutschland in einem ICE oder das von DB Cargo Schweiz transportierte Auto zum Schweizer Grosshändler.

Für mich klingt das eher so, dass die Angst der Schweiz da deutlich größer ist als umgekehrt. Ist ja auch verständlich. Der Alpentransit läuft perspektivisch an der Schweiz vorbei; nichts mehr mit Einnahmen oder wo man der EU Druck machen könnte. Und auch sonst ist die Schweiz weltpolitisch und wirtschaftlich eine Randnotiz. Da ist die Schweiz auf Kooperation deutlich mehr angewiesen als umgekehrt. Dann sollte man sich auch so verhalten. Da kaschiert die allgegenwärtige Arroganz nur die eher unschönen Zukunftsaussichten.

Die stehen nicht unter dir als Bahnchef, sondern über dir. Und wenn du deinen Job nicht machst indem du mögliche Einnahmen für dein Unternehmen aktiv verhinderst, dann wirst du von diesen Leuten gegangen und dann übernimmt einer, der dann wieder mit den SBB über eine erweiterte Zusammenarbeit redet.

Das kann so sein - klingt aber so, als sei das eher für die Schweizer überlebenswichtig. Ich legte es oben ja dar.

Da kannst du dann nur (...) irgendwelche Forenbeiträge (...) schreiben, welche (...) niemanden (...) intressieren.

Also so wie heute. Für mich ändert sich also nix! Sehr gut.


Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

@Blaschke, Reservierungszettel & gnampf

Twindexx, St. Gallen (CH), Sonntag, 15.03.2026, 18:54 (vor 19 Stunden, 45 Minuten) @ Der Blaschke

Mal wirklich,

Hier im Forum wird gerade eine komplett alternative Realität aufgezogen, als derjenigen, in der sich die Deutsche Bahn da draussen aktuell befindet. Umstiege kosten Fahrgäste, jeder einzelne, immer, auch die unberechenbaren Ad-hoc-Berechnungen in Basel tun das. Jetzt ist es tatsächlich so, dass dies in der Schweiz deutlich weniger der Fall ist wie in anderen Ländern. Der Grund ist, dass man sich in der Schweiz im allgemeinen eine hohe Pünktlichkeit gewohnt ist und damit Anschlüsse auch sehr zuverlässig erreicht werden (knapp 99%). Aber auch in der Schweiz ist dieser Effekt noch messbar.

Umgekehrt betont die DB sehr oft, dass Direktverbindungen für sie essentiell sind. Sehr viele Fahrgäste würden gar nicht mit den Fernzügen der DB fahren, wenn sie auf ihrer Reise umsteigen müssten. Die DB selbst ist die grösste Treiberin bezüglich direkten Durchbindungen. Die DB sieht das als notwendig an und sie hat dazu auch genug Zahlen, um das zu belegen. Das ist die Realität und ihr dürft gerne zur DB gehen und es euch von EURER Deutschen Bahn direkt erklären lassen. Dann ist das auch kein doofer Schweizer, der es euch sagt und der ja sowieso keine Ahnung hat.

Aber es ist halt tatsächlich so. Ansonsten dürft ihr gerne hier im Forum eine alternative Realität aufbauen. Das hat dann einfach überhaupt nichts mit der Wirklichkeit zu tun, in der sich die DB da draussen befindet, und dann entziehe ich mich dieser Diskussion auch. Denn meine Träume sind das absolut nicht, sondern die Realität der DB, wo es damit eben tatsächlich einen Haufen zusätzlich verkaufter Tickets gibt.


Grüsse aus der Ostschweiz.

@Blaschke, Reservierungszettel & gnampf

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Sonntag, 15.03.2026, 23:42 (vor 14 Stunden, 57 Minuten) @ Twindexx
bearbeitet von Alibizugpaar, Sonntag, 15.03.2026, 23:45

Sehr viele Fahrgäste würden gar nicht mit den Fernzügen der DB fahren, wenn sie auf ihrer Reise umsteigen müssten.

Das ist auch so. Drum hatte man einst die FD-Urlauberzüge erfunden = umsteigefrei mit zig Kurswagen in den Urlaub. War sehr erfolgreich. Oder die IC-Linientausche: Hamburg - Frankfurt mal nach Basel, mal über Stuttgart nach München, mal bis Sylt oder sogar von Hamburg durch bis Milano. Weil es umsteigefrei angenehmer war. Drum will die DB ja auch unbedingt nach London.

Ansonsten dürft ihr gerne hier im Forum eine alternative Realität aufbauen.

Lass Dich nicht beirren von so viel konzentrierten Rührmus. Wollen wir hier erst mal wieder unsere Klapper-Rolltreppen zum laufen bringen. Deutschland ist ein Paradies für Mafia- und Oligarchen-Geldwäsche über Firmen- und Immobilienkäufe. Juckt hier kaum jemanden.

Wir können unseren Rückstand nur verwalten. Ja wir konnten in den vergangenen 45 Jahren nicht einmal die IC-Strecke Münster - Lünen zweigleisig ausbauen.

--
Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

Es ist nur logisch

Reservierungszettel, KDU, Montag, 16.03.2026, 01:22 (vor 13 Stunden, 17 Minuten) @ Alibizugpaar

Sehr viele Fahrgäste würden gar nicht mit den Fernzügen der DB fahren, wenn sie auf ihrer Reise umsteigen müssten.

Sehr viele halte ich nach wie vor für ein Gerücht, anderes Beispiel der "neue" EC nach Zagreb, laut der Aussage dürften da wieder so viele Fahrgäste wie nie mit fahren. In der Zeit als es diese Verbindung nicht gab haben sich die Leute einfach auf den Tag verteilt. Die Leute welche wirklich andere Verkehrsmittel genutzt haben kann man wohl an einer Hand abzählen.

Eine weitere Frage die sich stellt ist warum nicht auch Railjet speziell die Späten und Frühen nicht weiter nach Deutschland durchgebunden werden. Auch die Verbliebenen zwei EC aus Österreich könnten Problemlos in der Trasse der ICE (die nicht mal ein Anschluss sind) verkehren.


Das ist auch so. Drum hatte man einst die FD-Urlauberzüge erfunden = umsteigefrei mit zig Kurswagen in den Urlaub. War sehr erfolgreich. Oder die IC-Linientausche: Hamburg - Frankfurt mal nach Basel, mal über Stuttgart nach München, mal bis Sylt oder sogar von Hamburg durch bis Milano. Weil es umsteigefrei angenehmer war. Drum will die DB ja auch unbedingt nach London.

Das ist wie ich schon schrieb nur logisch - genau wie die Verbindung Berlin-Paris. Gibt es sie, wird es auch genutzt. Der ICE Frankfurt-Paris war schon immer voll, Berlin Fahrgäste konnten sich vorher aussuchen wann sie Fahren es gab genug Verbindungen. Nun gibt es einmal am Tag eine durchgehende Verbindung, klar das ein Großteil der Berlin Fahrgäste die nun nutzt.

Ein Verglich meinerseits, ich fahre Regelmäßig von D-Unterrath nach D-Bilk, da fährt die S11 direkt hin, ich könnte auch mit der S1 zum Hbf fahren und von dort mit einer anderen S-Bahn fahren, mache ich aber nicht da ja eine Linie durchfährt - also nutze ich sie auch. Gäbe es die S11 nicht müsste ich am Hbf Umsteigen - ein Problem wäre das nun nicht.

Die DB könnte auch heute noch zu Urlaubszeiten Züge in Touristische Gebiete fahren, tut sie aber nicht da Urlauber keine Priorität mehr haben. Das aktuelle Konzept beruht darauf Leute im Kernnetz abzufangen um die Züge auf fast allen Relationen voll zu haben.


Ansonsten dürft ihr gerne hier im Forum eine alternative Realität aufbauen.

Lass Dich nicht beirren von so viel konzentrierten Rührmus. Wollen wir hier erst mal wieder unsere Klapper-Rolltreppen zum laufen bringen. Deutschland ist ein Paradies für Mafia- und Oligarchen-Geldwäsche über Firmen- und Immobilienkäufe. Juckt hier kaum jemanden.

Wir können unseren Rückstand nur verwalten. Ja wir konnten in den vergangenen 45 Jahren nicht einmal die IC-Strecke Münster - Lünen zweigleisig ausbauen.

Hätte man schon gekonnt kostet allerdings zu viel Geld zudem klappt es doch auch so ganz gut - wenn der IC mal wieder Verspätung hat wird die RB einfach woanders auf die Seite genommen und kommt mit +5 oder +10 an. Stört keinen und wird auch in Zukunft niemanden Stören. Ein Schnellstrecke wird es sowieso nicht.

Deutschland hat noch genug andere Baustellen die in der Priorität deutlich drüber liegen - die haben alle vorrang.

Gut gelogen...

462 001, Taunus, Sonntag, 15.03.2026, 12:44 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 55 Min.) @ Weiler

Leider funktionieren die Reservierungen auf der Strecke Hamburg - Basel nicht, es wird in der Regel überall "ggf reserviert" angezeigt. In der Gegenrichtung werden die Reservierungen in der Regel angezeigt.

Ich bin u.a. am 18.02 mit EC 2555 von Hamburg-Harburg nach Frankfurt(M)Hbf gefahren und die Reservierungen wurden angezeigt...

Aktuelle Zuglaufdaten gibt es auf deutschen Gebiet auch nicht.

...die Bildschirme innen & außen zeigten alles perfekt an, ebenso gab es automatische Ansagen mit dem bekannten SBB-Jingle.

Ich bin bisher 3x innerhalb Deutschlands mit dem Giruno gefahren und bei allen Fahrten funktionierte alles bestens.

Schon schade das hier offensichtig gelogen wird um ein Schweizer Zug schlecht zu reden, aber das Forum verkommt halt immer mehr...

--
Von mir besuchte Bahnhöfe
- Deutschland: 1619
- Euro. Ausland: 717

Stand: 20.02.2026

Wie wahr, wie wahr .... :-(

Garfield_1905, Sonntag, 15.03.2026, 13:37 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 2 Min.) @ 462 001
bearbeitet von Garfield_1905, Sonntag, 15.03.2026, 13:38

(...) aber das Forum verkommt halt immer mehr...

Gut gelogen...

Reservierungszettel, KDU, Sonntag, 15.03.2026, 13:45 (vor 1 Tag, 0 Stunden, 54 Min.) @ 462 001

Leider funktionieren die Reservierungen auf der Strecke Hamburg - Basel nicht, es wird in der Regel überall "ggf reserviert" angezeigt. In der Gegenrichtung werden die Reservierungen in der Regel angezeigt.

Ich bin u.a. am 18.02 mit EC 2555 von Hamburg-Harburg nach Frankfurt(M)Hbf gefahren und die Reservierungen wurden angezeigt...

Aktuelle Zuglaufdaten gibt es auf deutschen Gebiet auch nicht.

...die Bildschirme innen & außen zeigten alles perfekt an, ebenso gab es automatische Ansagen mit dem bekannten SBB-Jingle.

Ich bin bisher 3x innerhalb Deutschlands mit dem Giruno gefahren und bei allen Fahrten funktionierte alles bestens.

Schon schade das hier offensichtig gelogen wird um ein Schweizer Zug schlecht zu reden, aber das Forum verkommt halt immer mehr...

Nebenan wollen die Foristen auch nicht wirklich zugeben das der TGV damals (offensichtlich) ein anderer war und per USB Stick geladen wurde.

Eventuell hatte ein Giruno mal eine Störung das nichts angezeigt wurde aber wie beschrieben finde ich das auch schon merkwürdig zumal das dann ja schon seit Fahrplanwechsel so gewesen sein muss.

Gibt es BahnBonus-Sitzplätze im ECE 5?

Dr. Bahn, Samstag, 14.03.2026, 13:59 (vor 2 Tagen) @ BahnCard Second

Später erst erinnerte ich mich daran, dass ich demnächst nochmal mit dem ECE 5 fahren werde, von Hannover bis Freiburg.

Mein Beileid. Was für eine schreckliche Gurke. Da ist ja sogar ein Teppich-RE bequemer.

RSS-Feed dieser Diskussion
powered by my little forum