(PM:) Bahngipfel Sicherheit. (Allgemeines Forum)
Hey.
Man macht was. Etwas Kamera. Etwas Deeskalationstraining. Und ein bißchen Konzepte entwickeln. Und so.
Am interessantesten:
Bei DB Regio gilt bei der Ticketkontrolle das Prinzip Eigensicherung vor Prüfung. Ab 1. März 2026 liegt es im Ermessen des Kontrollpersonals, ob ein Fahrgast bei der Ticketkontrolle einen Ausweis vorzeigen muss.
Zukünftig reicht also ein böser Blick statt des Ausweises. In Schwarzfahrerkreisen wird man sich über die Vereinfachung sehr freuen.
Kollegen, die noch Wert auf Beförderungsbestimmungen und deren Einhaltung legen, fällt man seitens der Chefetage in den Rücken.
Und wenn wer von den Korrekten dann was auf die Sonne bekommt, dann heißt es demnächst noch: selbst schuld.
Wie weltfern muss man sein, um das auch noch öffentlich anzukündigen? Aus Corona gar nicht gelernt? Da kündigte man an, nicht mehr zu kontrollieren - und die Kunden 'verzichteten' reihenweise auf den Fahrkartenkauf.
Ich käme mir da als Zugbegleiter mächtig verar... vor. Allerdings gibt's da ja auch einen eleganten Ausweg: Aufenthalt im Dienstabteil oder beim Lokführer.
https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/Sicherheitsgipf...
Schöne Grüße von jörg
--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Hauptsache die korrupten Fiedler Zur Sozis sind doch raus
Das ist die wichtigste Nachricht des Gipfels!
Zukünftig reicht also ein böser Blick statt des Ausweises.
In Schwarzfahrerkreisen wird man sich über die Vereinfachung sehr freuen.
joo.. genau,
das ulkige Bild haben wir alle schon vor Augen, wie die ganzen Verschwörungspöbler (die eh nie Zug fahren) mit ihren Aluhüten auf die 130 kg Schaffner losgehen wollen.. während sie die Hosen voll haben ;))
Hauptsache die korrupten Fiedler Zur Sozis sind doch raus
Das ist die wichtigste Nachricht des Gipfels!
Zukünftig reicht also ein böser Blick statt des Ausweises.
In Schwarzfahrerkreisen wird man sich über die Vereinfachung sehr freuen.
joo.. genau,
das ulkige Bild haben wir alle schon vor Augen, wie die ganzen Verschwörungspöbler (die eh nie Zug fahren) mit ihren Aluhüten auf die 130 kg Schaffner losgehen wollen.. während sie die Hosen voll haben ;))
Diese Polemik finde ich in diesem Zusammenhang echt unangebracht.
Gut, bei manchen Gestalten die in Berlin in der U und S-Bahn kontrollieren sollte man sich das natürlich nicht wagen, so welche sind allerdings zum Glück eher selten anzutreffen.
Bei Frau Meier im RE funktioniert das dann natürlich besser, wobei die sich dann auch lieber erst gar nicht blicken lässt ;)
Schwarzfahren ist Volkssport.
Huhu.
das ulkige Bild haben wir alle schon vor Augen, wie die ganzen Verschwörungspöbler (die eh nie Zug fahren) mit ihren Aluhüten auf die 130 kg Schaffner losgehen wollen.. während sie die Hosen voll haben ;))
122 kg bitte.
Ist noch gar nicht lange her, dass ich mein Geld wieder wert war. Da mache ich Qualitätskontrolle. Die Schaffnerin kontrolliert auch. Läßt sich aber keine Ausweise zeigen. Dann bekommt sie einen Anruf ihrer Kollegin, die mich kannte und die sie warnte vor mir. In den nächsten Durchlauferhitzer bestand sie dann auf dem Ausweis zum DT. Und zack, gleich 2x Treffer.
Sprich: 120€ Mehreinnahmen. Meine Tätigkeit kostete vllt so um die 60 bis 90 Euro. Hat sich für Bahnens doch wieder gerettet.
Wenn es darum geht, den Kauf eines Tickets zu vermeiden, kann die Kundschaft sehr kreativ werden.
Völlig gaga z.B., bei Zügen, die aus mehreren Einheiten bestehen, nicht alle Einheiten durchgängig zu bestücken mit Kontrollpersonal.
Und glaube es mir oder lasse es: die meisten Fahrgäste kaufen Tickets, weil sie 'Angst' vorm Schaffner haben. Das Bewußtsein, das Ticket für die Nutzung einer Dienstleistung zu erwerben, ist nicht sehr ausgeprägt. Ständig höre ich "Jetzt bin ich ja gar nicht kontrolliert worden - da hätte ich ja gar kein Ticket kaufen brauchen." Sie sind in dem Zusammenhang dann auch oft enttäuscht von mir, wenn ich betone, dass ich NICHT der Schaffner bin.
Unvergessen die Zeit nach Corona, als die Schaffner wieder durch den Zug gingen. Hundertfach kam der Spruch: "Ach, brauchen wir wieder eine Fahrkarte?". Hä? Die habt ihr immer gebraucht, Freunde.
Nein, die offiziellen Schwarzfahrerquoten sind ein Witz. Die realen Zahlen liegen drastisch höher. Ich bin davon überzeugt, dass das Politik und Co natürlich auch wissen. Aber man will halt soziale Ruhe. Solange BILD nicht die Dummheit der Ehrlichen groß thematisiert, besteht auch kein Handlungsbedarf. Und solange das System zu weiten Teilen eh mit Staatsknete am Laufen gehalten wird, ist's ohnehin auch egal.
Auch noch üblich übrigens neben neulich Erwähntem: Monatsticket online kaufen bei freier Wahl des 1. Gültigkeitstages. Läuft das ab, muss man ja nicht gleich ein neues kaufen. Erstmal warten, bis man wieder kontrolliert wird. Mit Glück gehen da etliche Tage ins Land. Wenn man da mehrmals im Jahr Glück hat, gibt's schnell mal einen Freimonat. So jemand taucht ja nie in einer Schwarzfahrerstatistik auf.
Und aus den 15 Jahren Erfahrung würde ich das ganze System ändern. Nur noch elektronische Tickets. Fahrgeldeinnahmen landen stets zunächst in einem Sammeltopf. EVU bekommen nur Anteile, wenn sie die Nutzung eines Fahrscheins in ihrem Zug nachweisen können! Alles Unkontrollierte bedeutet also Einnahmeverlust. Das "Schaffnerproblem" hat sich dann für alle Zeiten erledigt. JEDER Fahrgast, und fährt er nur vom Mehdorium zum Gesundbrunnen, wird gecheckt. Die Kundschaft wird fix lernen: Tricksen hat sich erledigt. Da würden dann alle staunen, wie drastisch sich die Einnahmen erhöhen. Oder die Züge leeren ;-)
Schöne Grüße von jörg
--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Bin gegen rein elektronische Fahrkarten
Es sollten weiterhin Deutschland-Tickets mit Chipkarte sowie Black Mambas als Plastikkarte im Umlauf bleiben. Den Ärger wenn das Handy-Akku bei der Fahrkartenkontrolle leer ist möchte ich nicht haben. Vielleicht wären Schranken am Bahnhof wie in den Niederlanden eine Lösung. Aber selbst dort schmuggeln sich Einige durch.
Urban legends
Hey.
Den Ärger wenn das Handy-Akku bei der Fahrkartenkontrolle leer ist möchte ich nicht haben.
Habe ich bislang exakt EINMAL erlebt.
Und einmal kam Kundin nach dem Einstieg direkt zu mir. Ob sie eben schon mal Ticket zeigen könne, bevor der Akku leer ist.
Und es kam schon vor, dass Kunden kurz Energie teilten oder spendierten.
In der Praxis alles gar kein Problem.
Schöne Grüße von jörg
--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Erfahrungswerte
Es ist mir schon öfters passiert, dass ich nach der Möglichkeit zu laden gefragt wurde und ich oft nicht aushelfen konnte, da es ein iPhone mit Lightning-Anschluss war, während ich ein Android-Handy mit USB-C-Anschluss besitze. Ich habe zum Glück ein Gerät mit Wechsel-Akku.
Wenn das ganze App-basiert abgewickelt wird sehe ich die Gefahr, dass es zu Fehlfunktionen und Inkompatibilitäten kommt. Was macht Jemand mit einem älteren Android, der die App nicht laden kann? Oder Jemand mit Pixel-Handy mit GrapheneOS oder Fairphone mit iodeOS, wo es vielleicht wegen Ent-Google-ung hakt. Allein die Male wo es mit der BahnBonus-App Probleme gab, die DB-Premium-Lounge zu besuchen, wenn der Platin-Status nicht anzeigbar war und nur eine zweitklassige Black Mamba vorhanden war, haben mir schon gereicht.
Urban legends - keineswegs
Ich erinnere mich sehr gut an eine Fahrkartenkontrolle, bei der mein Ticket - zum Glück ausgedruckt - nach einlesen des QR-Codes als ungültig angegeben wurde, die Schaffnerin konnte aber auf dem Papier lesen. Die Lösung: Warum auch immer, es war Neujahr, stimmte das Datum im Lesegerät nicht.
Oder das elektronische Ticket meines Sohnes, der eine FN bekam, weil sein Ticket ungültig sei, war es halt nicht, auch hier hatte das Lesegerät eine Macke.
Solange digitale Lösungen bedeuten, dass das Risiko technischer Fehlfunktionen, auch solcher, die er gar nicht beeinflussen kann, beim Kunden liegt, bin ich strikt gegen den Zwang zu digitalen Tickets. Wobei: Zwingend auf dem Smartphone sowieso nicht, ich habe keine Lust, das Teil immer und überall mitzunehmen, von weiteren Effekten, dass man sich ob der Bewegungsdaten damit vollkommen transparent macht, ganz abgesehen - aber das werden die Digitalfetischisten erst merken, wenn es zu spät ist.
Weitere Probleme bei digitalen Tickets
Mir tun immer die Zugbegleiter leid, die plötzlich im ICE neben mir stehen.
Meine Papierfahrkarte habe ich sofort aus der Tasche gezaubert, dann geht es jedoch um das Vorzeigen der BahnCard 50:
- Ich öffne zwei Reißverschlüsse, um an mein Smartphone zu gelangen. (Sicher ist sicher ...).
- Ich drücke am Smartphone den Einschaltknopf, wische anschließend darüber.
- Es erscheint der Hinweis: Gesichtserkennung fehlgeschlagen
- Ich benötige 2 Versuche, um meine PIN einzugeben. (Bei ruckeligen Fahrten erwischt man auch bisweilen die Ziffer daneben.)
- Ich suche unter meinen gespeicherten Apps den DB-Navigator, wähle diesen aus.
- Ich wähle mein Profil aus.
- Ich wähle meine BahnCard aus, anschließend die Kontrollansicht.
- Es erscheint der Hinweis, ich soll meine Kontrollansicht aktualisieren.
- Ich wähle das Aktualisieren aus, gebe nach Aufforderung zunächst meine Mailadresse, anschließend das Passwort meines DB Navigators ein. (Bei ruckeliger Fahrt auch mal mit einem Fehlversuch!)
- Wenn der Zugbegleiter bis dahin nicht die Geduld verloren und freundlich abgewunken hat, geht er dann mit seinem Scanner über die Kontrollansicht, bedankt sich und geht weiter.
Und woran liegt der Vorteil des Prüfpersonals, die es aus meiner digitalen BahnCard ziehen soll?
Weitere Probleme bei digitalen Tickets
Mir tun immer die Zugbegleiter leid, die plötzlich im ICE neben mir stehen.
Meine Papierfahrkarte habe ich sofort aus der Tasche gezaubert, dann geht es jedoch um das Vorzeigen der BahnCard 50:
- Ich öffne zwei Reißverschlüsse, um an mein Smartphone zu gelangen. (Sicher ist sicher ...).
- Ich drücke am Smartphone den Einschaltknopf, wische anschließend darüber.
- Es erscheint der Hinweis: Gesichtserkennung fehlgeschlagen
- Ich benötige 2 Versuche, um meine PIN einzugeben. (Bei ruckeligen Fahrten erwischt man auch bisweilen die Ziffer daneben.)
- Ich suche unter meinen gespeicherten Apps den DB-Navigator, wähle diesen aus.
- Ich wähle mein Profil aus.
- Ich wähle meine BahnCard aus, anschließend die Kontrollansicht.
- Es erscheint der Hinweis, ich soll meine Kontrollansicht aktualisieren.
- Ich wähle das Aktualisieren aus, gebe nach Aufforderung zunächst meine Mailadresse, anschließend das Passwort meines DB Navigators ein. (Bei ruckeliger Fahrt auch mal mit einem Fehlversuch!)
- Wenn der Zugbegleiter bis dahin nicht die Geduld verloren und freundlich abgewunken hat, geht er dann mit seinem Scanner über die Kontrollansicht, bedankt sich und geht weiter.Und woran liegt der Vorteil des Prüfpersonals, die es aus meiner digitalen BahnCard ziehen soll?
99 von 100 sind nicht so weltfremd und schaffen es in 10 Sekunden. Das gleicht so einen Tattergreis locker aus...
Das gleiche mit dem Personalausweis im RE heute. ich konnte den Zug zur Hälfte überblicken. Alle haben ohne Aufforderung den Ausweis gezückt.
Weitere Probleme bei digitalen Tickets
Mir tun immer die Zugbegleiter leid, die plötzlich im ICE neben mir stehen.
Meine Papierfahrkarte habe ich sofort aus der Tasche gezaubert, dann geht es jedoch um das Vorzeigen der BahnCard 50:
- Ich öffne zwei Reißverschlüsse, um an mein Smartphone zu gelangen. (Sicher ist sicher ...).
- Ich drücke am Smartphone den Einschaltknopf, wische anschließend darüber.
- Es erscheint der Hinweis: Gesichtserkennung fehlgeschlagen
- Ich benötige 2 Versuche, um meine PIN einzugeben. (Bei ruckeligen Fahrten erwischt man auch bisweilen die Ziffer daneben.)
- Ich suche unter meinen gespeicherten Apps den DB-Navigator, wähle diesen aus.
- Ich wähle mein Profil aus.
- Ich wähle meine BahnCard aus, anschließend die Kontrollansicht.
- Es erscheint der Hinweis, ich soll meine Kontrollansicht aktualisieren.
- Ich wähle das Aktualisieren aus, gebe nach Aufforderung zunächst meine Mailadresse, anschließend das Passwort meines DB Navigators ein. (Bei ruckeliger Fahrt auch mal mit einem Fehlversuch!)
- Wenn der Zugbegleiter bis dahin nicht die Geduld verloren und freundlich abgewunken hat, geht er dann mit seinem Scanner über die Kontrollansicht, bedankt sich und geht weiter.Und woran liegt der Vorteil des Prüfpersonals, die es aus meiner digitalen BahnCard ziehen soll?
99 von 100 sind nicht so weltfremd und schaffen es in 10 Sekunden. Das gleicht so einen Tattergreis locker aus...Das gleiche mit dem Personalausweis im RE heute. ich konnte den Zug zur Hälfte überblicken. Alle haben ohne Aufforderung den Ausweis gezückt.
Gesichert wie Fort Knox sage ich mal, ja mein Handy hat keine PIN, keine Gesichtserkennung oder sonst was, es wäre mir auch schon viel zu nervig da jedes mal erstmal irgendwelche Sachen einzugeben.
Und zum Thema klauen, da müsste jemand meine Hand gleich mitklauen - es ist nämlich unterwegs Griffbereit dort.
Möchte ich was wissen - Zack einsatzbereit ;)
Bin gegen rein elektronische Fahrkarten
Oh ja das hab ich auch schon oft mitbekommen. Und auch mein Handy war während Bahnfahrten gegen Ende schon leer. Obwohl ich meist Ladekabel und oft auch Powerbank dabei habe gibts auch in vielen Zügen die ich nutze keine Steckdosen.
Habe das D-Ticket auch seit der Einstellung des Papiertickets von der PRG Greiz auf Chipkarte und würde auch nie gegen Handytivket tauschen wollen.
Nervt mich schon genug dass Sparpreise bei FV nicht mehr am Automaten angeboten werden.
Ich finde das Nicht-kontrollieren meist auch furchtbar. Ich fühle mich total vera**** wenn ich extra eine FK kaufe und dann im Zug Leute lautstark über ihre Ausreden diskutieren wenn doch mal der ZuB kommt. Wenn er es denen dann noch abkauft würde ich am liebsten rüber gehen und ihm mitteilen dass es pure Absicht war. Mache ich natürlich nicht, aber die Genugtuung wenn manche ZuBs dann srlten mal hart bleiben reicht mir.
--
❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤
Man könnte ja auch….
…. mal alles eher vorbereiten und nicht erst dann anfangen zu kramen.
Bin gegen rein elektronische Fahrkarten
Alles auf „Nur-Electronik“ fände ich auch nicht gut, genauso wie Abschaffung des Bargelds. Man schließt dann immer Menschen aus, die aus welchen Gründen auch immer, die entsprechenden Geräte nicht haben/wollen.
Schwarzfahrer fällt auf gemeinen Schaffner-Trick rein
das ulkige Bild haben wir alle schon vor Augen, wie die ganzen Verschwörungspöbler (die eh nie Zug fahren) mit ihren Aluhüten auf die 130 kg Schaffner losgehen wollen.. während sie die Hosen voll haben ;))
122 kg bitte.
oohhhh,
ich dachte da an den deutschen NHL-Superstar Leon Draisaitl, über dessen Gewicht die Reporter während des ersten Spiels rätselten.
Ist noch gar nicht lange her, dass ich mein Geld wieder wert war. Da mache ich Qualitätskontrolle. Die Schaffnerin kontrolliert auch. Lässt sich aber keine Ausweise zeigen. Dann bekommt sie einen Anruf ihrer Kollegin, die mich kannte und die sie warnte vor mir. In den nächsten Durchlauferhitzer bestand sie dann auf dem Ausweis zum DT. Und zack, gleich 2x Treffer.
Sprich: 120€ Mehreinnahmen. Meine Tätigkeit kostete vllt so um die 60 bis 90 Euro. Hat sich für Bahnens doch wieder gerettet.
;))
sowas in etwa meinte ich. ;)
Wenn es darum geht, den Kauf eines Tickets zu vermeiden, kann die Kundschaft sehr kreativ werden.
Und glaube es mir oder lasse es: die meisten Fahrgäste kaufen Tickets, weil sie 'Angst' vorm Schaffner haben. Das Bewußtsein, das Ticket für die Nutzung einer Dienstleistung zu erwerben, ist nicht sehr ausgeprägt. Ständig höre ich "Jetzt bin ich ja gar nicht kontrolliert worden - da hätte ich ja gar kein Ticket kaufen brauchen." Sie sind in dem Zusammenhang dann auch oft enttäuscht von mir, wenn ich betone, dass ich NICHT der Schaffner bin.
schrieb nicht einer hier im Thread mit dem gleichen Tenor gar?
Solche Sprüche schreibe ich auch häufiger mal.. aber rein als Scherz.
Oder der eine nebenan auf DSO, der immer wieder dazu aufruft, KCi nicht zu machen, auf +20 zu hoffen und dass man nicht kontrolliert wird im FV, um das Ticket dann später nochmal nutzen zu können. Quasi die aktuelle Form des Grau Fahrens.
Nein, die offiziellen Schwarzfahrerquoten sind ein Witz. Die realen Zahlen liegen drastisch höher. Ich bin davon überzeugt, dass das Politik und Co natürlich auch wissen. Aber man will halt soziale Ruhe. Solange BILD nicht die Dummheit der Ehrlichen groß thematisiert, besteht auch kein Handlungsbedarf. Und solange das System zu weiten Teilen eh mit Staatsknete am Laufen gehalten wird, ist's ohnehin auch egal.
ebent.
Ist dann die Frage, wo denn nun der Schaden sei.
Wenn die Leute Bahn fahren und es ansonsten nicht könnten, ists doch ok so.
BILD prügelt halt immer schön den Leuten den Neid nach unten ein, nach unten sollen sie treten, nicht nach oben.
Nahverkehr.. und das System Bahn insgesamt wird hauptsächlich von Bürgern (Steuergeld) bezahlt, die nie Bahn fahren.
Da mangelt es an Geld bzw. es könnte erheblich besser sein, das Geld lockerer sitzen.
Da könnte man doch mal bei den Ärmsten der Ärmsten ran, die unsere Sozialsysteme missbrauchen - soll da um etwa 300 Mio Euro pro Jahr gehen.
nee, warte, so rum
Da könnte man doch mal bei den Reichen ran, die unsere Steuersysteme missbrauchen - soll da um etwa 300 Mrd Euro pro Jahr gehen.
Nee, das wäre ja blöd, dann könnte man sich über die Schwarzfahrer nicht so aufregen.
Und aus den 15 Jahren Erfahrung würde ich das ganze System ändern. Nur noch elektronische Tickets. Fahrgeldeinnahmen landen stets zunächst in einem Sammeltopf. EVU bekommen nur Anteile, wenn sie die Nutzung eines Fahrscheins in ihrem Zug nachweisen können! Alles Unkontrollierte bedeutet also Einnahmeverlust. Das "Schaffnerproblem" hat sich dann für alle Zeiten erledigt. JEDER Fahrgast, und fährt er nur vom Mehdorium zum Gesundbrunnen, wird gecheckt. Die Kundschaft wird fix lernen: Tricksen hat sich erledigt. Da würden dann alle staunen, wie drastisch sich die Einnahmen erhöhen. Oder die Züge leeren ;-)
Und wie war das mit den Verbünden?
War das nicht mal auch nen Thema mit Einführung des Deutschland-Tickets, dass die ihre Strukturen verschlanken wollten, da so einiges einsparen wollten?
Hört man gar nichts mehr von.
zurück zum Schwarzfahren..
"Hier noch jemand zugestiegen?" – Naiver Schwarzfahrer fällt auf gemeinen Schaffner-Trick rein
15.2.26
Hannover (dpo) - Das hat er sich völlig anders vorgestellt. Ein Schwarzfahrer aus Hannover ist heute auf den wohl ältesten und hinterhältigsten Schaffner-Trick der Welt hereingefallen.
Zuvor hatte eine Fahrkartenkontrolleurin das Abteil betreten, in dem der 24-jährige fahrkartenlose Student Tom R. saß, und die hinterhältige Fangfrage "Hier noch jemand zugestiegen?" gestellt.
Doch anstatt die Frage zu ignorieren und teilnahmslos aus dem Fenster zu starren, meldete sich der junge Schwarzfahrer reflexhaft und rief "Ja, hier ich!". Schließlich war er tatsächlich erst beim letzten Halt zugestiegen. Kurz darauf ergänzte er: "Verdammt!"
[...]
Unfair hingegen findet den Satz der Bundesverband der Schwarzfahrer (BVSF). Die Interessenvertreter streiten schon seit Jahren vor Gericht darum, dass die Worte "Hier noch jemand zugestiegen?" aus Datenschutzgründen verboten werden.
https://www.der-postillon.com/2021/02/schaffner-trick.html
Diese Frage, vor allem dann auch so mit der Betoung auf das erste Wort, dem Hier,
also im achtsamen Sinne von Hier & Jetzt
finde ich im ICE immer sehr interessant..
Sind schon ein wenig unterwegs, mit 250 km/h grade auf ner Talbrücke...
Nee, hier, auf dieser Brücke, bei 250 so mal eben in den ICE rein, nee, bin ich nicht. Wie geht sowas?
Ein Mensch ist tot ...
Ein Mensch ist tot, weil ein anderer Mensch seine Aggression nicht unter Kontrolle hatte. Das hätte auch in einem Bus, in einem Flugzeug, auf der Straße oder in einem Taxi passieren können. Die Gesellschaft ist verroht - sowohl real als auch digital. Mein Empfinden: Das begann Anfang der 2010er Jahre. Vorher, das ist mein Eindruck, war in der Gesellschaft nicht so ein Hass gegen alles und jeden. Dass ein Grieche einen Türken tötet ist ein boshafter ironischer Beigeschmack des Teufels. Ein geschichtlicher Nachtritt. Und dabei spielt es keine Rolle wo es passiert. Es kann jede/n treffen. Jederzeit und überall. Ein falscher Blick, eine Sekunde zu lange angeschaut oder ein "falsches" Wort gesagt. Das ist unsere Gesellschaft 2026.
--
"Nein, ich verkaufe keine Fahrkarten! Ich spende Hoffnung, dass der Zug noch kommt!"
Völlig übertrieben
Hallo.
Ein Mensch ist tot, weil ein anderer Mensch seine Aggression nicht unter Kontrolle hatte. Das hätte auch in einem Bus, in einem Flugzeug, auf der Straße oder in einem Taxi passieren können. Die Gesellschaft ist verroht - sowohl real als auch digital. Mein Empfinden: Das begann Anfang der 2010er Jahre. Vorher, das ist mein Eindruck, war in der Gesellschaft nicht so ein Hass gegen alles und jeden. Dass ein Grieche einen Türken tötet ist ein boshafter ironischer Beigeschmack des Teufels. Ein geschichtlicher Nachtritt. Und dabei spielt es keine Rolle wo es passiert. Es kann jede/n treffen. Jederzeit und überall. Ein falscher Blick, eine Sekunde zu lange angeschaut oder ein "falsches" Wort gesagt. Das ist unsere Gesellschaft 2026.
Aggressionen gab es früher auch. Und Terror.
Wenn in Stuttgart wer ausflippte, stand das nur nicht in Kiel in der Zeitung.
Und es gab nicht Millionen TikTok-Accounts und hunderte Fernsehkanäle, die mit Katastrophenmeldungen um Aufmerksamkeit gieren.
Dieses ewige Gejabbel, dass man nur mit ganz viel Glück eine Zugfahrt unbeschadet überlebt, ist ziemlich nervig. Und ich erlebe es auch anders. Fühle mich weiterhin sicher.
Bagaluten und Irre gab's seit jeher. Das mögen mittlerweile ein paar mehr sein. Hier auf dem Zug habe ich aber mit 99,9999999999989898999988% der Fahrgäste überhaupt keine Probleme.
Klar ist mancher erstmal brubbelig und muss Dampf ablassen. Ist auch okay; verstehe ich. Danach reden wir aber anständig weiter.
Und ja, das schreibe ich dann auch noch: die Formel Eisenbahner ==> guter Mensch, Fahrgast ==> schlechter Mensch, ist in der Schlichtheit auch falsch. Ich habe genug Szenen mitbekommen, wo ich mir so dachte, ja, lieber Schaffner, da wundere ich mich jetzt nicht, wenn du Ärger bekommst. Wenn du nämlich der Gesellschaft, also uns allen, Verrohung vorwirft, dann gilt das ja für alle; auch für Eisenbahner. Was der Türke da dem Griechen gesagt hat, wurde noch nirgends kommuniziert.
Hm - das passt dann nicht mehr so schön ins Weltbild ...
Ich mache da jedenfalls kein Drama draus. Im Straßenverkehr sterben täglich (!) durchschnittlich 7 Menschen; das juckt keine Sau. Die Chance, eine Zugfahrt unversehrt zu überleben, ist da drastisch höher!
Schöne Grüße von jörg
--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)
Völlig übertrieben
Klar ist mancher erstmal brubbelig und muss Dampf ablassen. Ist auch okay; verstehe ich. Danach reden wir aber anständig weiter.
Zumindest aus Personalsicht ist das aber in den letzten Jahren massiv weniger geworden. Die Leute haben sich damit arrangiert, dass eben nicht immer alles klappt - gleichzeitig wissen sie aber auch, dass sie trotzdem irgendwie ankommen. Die mediale Darstellung kann ich so überhaupt nicht nachvollziehen.
Ich habe genug Szenen mitbekommen, wo ich mir so dachte, ja, lieber Schaffner, da wundere ich mich jetzt nicht, wenn du Ärger bekommst.
Ja sicher. Bei sehr vielen Übergriffen wundert es mich nicht, wenn man dann mitbekommen, wer da Bahnseitig beteiligt war... Das soll natürlich keine Entschuldigung sein, aber ein bisschen Entspannung täte vielleicht allen gut.
--
Weg mit dem 4744!
Man kan Datenschutz auch übertreiben
https://www.lake-geneva-switzerland.com/transportation/buy-the-swiss-pass-for-the-best-...
und halt kein Bild auf die Karte tun.
Gruss Guru
Was hat das mit Datenschutz zu tun?
Ich glaube nicht, dass irgendjemand Datenschutzbedenken wegen eines Fotos auf dem Deutschlandticket hat. Eher organisatorische, die hier im Thread auch geäußert wurden.
Was hat das mit Datenschutz zu tun?
Ich glaube nicht, dass irgendjemand Datenschutzbedenken wegen eines Fotos auf dem Deutschlandticket hat. Eher organisatorische, die hier im Thread auch geäußert wurden.
Kommt immer drauf an wie die Bedingungen dazu aussehen. Zentral abgelegt und dauerhaft gespeichert, womöglich noch ohne sehr konkrete Zweckbindung? Da hätten sich einige Datenschutzbedenken. Denn so eine Datenbank wäre natürlich super für die automatisierte Überwachung in Zügen und Bahnhöfen per Kamera und KI. Weckt Begehrlichkeiten, nicht nur bei den Bahnunternehmen, sondern auch bei Vater Staat. Und da es eben auch datensparsamere Wege gibt, gibt es da keinen Grund für einen Zwang.
Was hat das mit Datenschutz zu tun?
Na, Vater Staat hat doch eh schon biometrische Fotos von allen, was bringen ihm dann noch die Fotos der Deutschlandticket-Nutzer? Aber ja, es kommt darauf an. Ich wollte nur darauf hinaus, dass zumindest hier im Thread bis dahin noch niemand mit Datenschutz gekommen ist, von daher war das ein klassischer Strohmann (oder ein Fall von "Diskussion nicht gelesen, aber trotzdem unbedingt was sagen wollen").
Was hat das mit Datenschutz zu tun?
Na, Vater Staat hat doch eh schon biometrische Fotos von allen, was bringen ihm dann noch die Fotos der Deutschlandticket-Nutzer?
Hm, woher denn, weisst du da mehr als ich? Wenn du vom Ausweis meinst, dann: nein. Die Fotos dürfen nur für einen begrenzten Zeitraum zur Ausweiserstellung gespeichert werden. Nicht dauerhaft oder die ganze Gültigkeit des Ausweises über.
Das zu ändern dürfte auch mehr Aufsehen erregen und schwieriger durchzusetzen sein, als auf einen "plötzlich existierenden" Datenbestand zuzugreifen.
Aber ja, es kommt darauf an. Ich wollte nur darauf hinaus, dass zumindest hier im Thread bis dahin noch niemand mit Datenschutz gekommen ist, von daher war das ein klassischer Strohmann (oder ein Fall von "Diskussion nicht gelesen, aber trotzdem unbedingt was sagen wollen").
Da stimme ich dir zu, vor allem wo es den Artikel dazu sicher nicht gebraucht hätte. Aber bekanntlich ist in der Schweiz alles besser und die Deutschen sind unfähig und doof und behindern sich immer selbst mit allem.
Was hat das mit Datenschutz zu tun?
Na, Vater Staat hat doch eh schon biometrische Fotos von allen, was bringen ihm dann noch die Fotos der Deutschlandticket-Nutzer?
Hm, woher denn, weisst du da mehr als ich? Wenn du vom Ausweis meinst, dann: nein. Die Fotos dürfen nur für einen begrenzten Zeitraum zur Ausweiserstellung gespeichert werden. Nicht dauerhaft oder die ganze Gültigkeit des Ausweises über.
Das zu ändern dürfte auch mehr Aufsehen erregen und schwieriger durchzusetzen sein, als auf einen "plötzlich existierenden" Datenbestand zuzugreifen.
Das wusste ich nicht. Dann dürfte es aber mindestens genauso schwierig sein, dass der andere Datenbestand "plötzlich existiert" bzw. dass er dann auf einmal für irgendwelche anderen Zwecke verwendet wird. Verkehrsunternehmen stehen ja nun datenschutzmäßig mindestens genauso unter Beobachtung wie der Staat, daher finde ich ziemlich mit zweierlei Maß gemessen anzunehmen, dass der eine sich ganz bestimmt an alle Regeln hält, die anderen aber gar nicht.
Was hat das mit Datenschutz zu tun?
Das wusste ich nicht. Dann dürfte es aber mindestens genauso schwierig sein, dass der andere Datenbestand "plötzlich existiert" bzw. dass er dann auf einmal für irgendwelche anderen Zwecke verwendet wird.
Eben nicht, das ist ja ein gern verwendeter Trick. Siehe auch Kram wie Chatkontrolle, die man natürlich nur einführen will um die armen Kinder zu schützen. Und dagegen wird doch wohl keiner was haben können!!! Bis sich einer verplappert hat... wenns denn einmal eingeführt wäre könnte man so auch besser nach anderen Straftaten suchen.
Und da hier die Datensammlung nicht durch den Staat passiert, sondern durch Privatunternehmen... wäre ein Verlust der Daten im Zweifel sogar erstmal deren Problem.
Und alles eine Frage welche Aufmerksamkeit das ganze dann auch in der Öffentlichkeit erhält. Die Langzeitspeicherung der Ausweisbilder würde da weit mehr Fragen aufwerfen, als ein Bild für ein Deutschlandticket, gefolgt von dem später erzwungenen Datenabfluss, den man dann am besten während einer Fussball-WM in Deutschland durchdrückt, wo sowas dann maximal eine Randnotiz in der Presse ergibt. Ohne Initiativen wie Digitalcourage würds dann womöglich nahezu keiner mitbekommen.
Verkehrsunternehmen stehen ja nun datenschutzmäßig mindestens genauso unter Beobachtung wie der Staat, daher finde ich ziemlich mit zweierlei Maß gemessen anzunehmen, dass der eine sich ganz bestimmt an alle Regeln hält, die anderen aber gar nicht.
Geht dabei nicht um Verstöße. die passieren auf beiden Seiten, mit unterschiedlichen Auswirkungen. Bei Unternehmen finanziell, bei Vater Staat hingegen maximal in einem Verwertungsverbot, aber auch das wieder abhängig vom Richter. Hier gehts ja schon um eine bewusste und legalisierte Nutzung eines Datenbestands, und eben um den Weg wie dieser Datenbestand und die spätere "zweckentfremdete" Nutzung legalisiert wird