Whale Watching im Massif Central (4/8) (Reiseberichte)

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Freitag, 30.01.2026, 14:06 (vor 4 Tagen) @ Bahne aus Leidenschaft

Hey.

Was mir öfters auffällt: Die wenigen Verbindungen des Tages sind überraschend gut gefüllt. Warum kommt dann keiner auf die Idee, mehr Züge fahren zu lassen.


Wozu? Die SNCF macht doch alles richtig. Viele Kunden gibt's in den Weiten Frankreichs nicht. Wenige Züge gut auslasten, ist doch sehr sinnvoll.

Stundentakt mit stark schwankenden Besetzungen und öfters im Tagesverlauf eher katastrophalen Belegungsquoten ist halt Geldverschwendung und auch nicht umweltfreundlich.

Unter dem Schutz der Burg Castelnau-Bretenoux bin ich bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof Bretenoux Biars plötzlich schockverliebt in die süße Fahrdienstleiterin, die unseren TER abfertigt. Dummerweise lässt der Fahrplan nicht zu, mal eben beim nächsten Halt auszusteigen, zurückzufahren und das Mädel auf einen Kaffee einzuladen.


Sei froh! Bist du noch bei Sinnen? Lass den Sch... sein. Genieße die Freiheit!

Ja, hin und wieder reizt das schon. Aber dann muss man(n) sich im Griff haben und sich zusammenreißen. Und sich stets neu zur Liebe zur Eisenbahn bekennen.

aber ihr braucht euch keine Sorgen machen, dass ich wie im Buch einen Serienmord an rothaarigen Jungfern begehe

Nee, das mit der Fahrdienstleitermaus hat ja zum Glück nicht geklappt - also kein Grund zum Amoklauf ...

Bekanntester Sohn der Stadt war Gerbert von Aurillac (...) Später wurde er Erzbischof von Reims und Lehrer des jungen Kaisers Otto III., der ihn als Silvester II. zum Papst machte. Bis auf die Geschichte, er habe die Messe in der Silvesternacht 999 zitternd vor Angst vor der Apokalypse zur Jahrtausendwende gehalten, hinterließ er in seinem kurzen Pontifikat aber keine großen Spuren.


Bei der nächsten Jahrtausendwende war es auch nicht so viel anders. Da prophezeiten etliche das totale Chaos. Würden wir wirklich 01.01.00 schreiben? (Ja). Und entwickelt auch kein Rechner und kein EDV-Programm ein unkalkulierbares Eigenleben? Stromversorgung bricht zusammen, Atomwaffen explodieren, Daten verschwinden für immer - es gab reichlich Weltuntergangstheorien. Passiert ist praktisch nichts.

Außer dass ich das Momentum für einen, na ja, nicht so ganz astreinen Anruf (unter fremder Identität) bei dem Partner einer Bekannten nutzte, um deren Geburtsdatum herauszufinden. Sie meinte, wenn ich so klug sei, wie ich meine, dann fände ich das allein heraus.

Ungeahnter Nebeneffekt: mir ggü tat sie stets so, als dass sich die Beziehung dem Ende zuneige. Während mich ihr Kerl dann nach Nennung des Geburtsdatums (witzigerweise mußte er das Geburtsjahr erst nachschauen; das Jahr hätte dabei ich ihm sagen können *g*) fröhlich fragte, ob ich denn auch schon die neue Adresse haben wolle. In 2 Monaten zöge man um in ein neues Holzhaus-Eigenheim.

Aus ihr und mir wurde dann nix - und da bin ich heute in jeder Sylvestermesse meinem Schöpfer seeeehr dankbar!

Schöne Grüße von jörg

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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)


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