DB Fern sorgt vor: ab Do nachmittag + Fr kein FV in MP (Aktueller Betrieb)

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Mittwoch, 07.01.2026, 16:05 (vor 23 Tagen)

Hey.

Angesichts der angekündigten Wetterlage sorgt DB Fern vor:

Fernzüge Berlin und Hamburg <==> Stralsund/Rügen sind ab morgen Nachmittag und für Freitag ganztägig bereits als ausfallend in der Auskunft verzeichnet.

Schöne Grüße von jörg

--
"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

Zugausfall Freitag (Linie 26)

markman, Mittwoch, 07.01.2026, 16:03 (vor 23 Tagen) @ Der Blaschke

Moin,

eher zufällig sehe ich, dass die Linie 26 komplet am Freitag ausfällt. Ist die Bahn schlauer als die Wettervorhersage?

Grüße
Markman

Sonderkulanz für Reisen vom 8. bis 10. Januar

VT 609, Mittwoch, 07.01.2026, 16:27 (vor 23 Tagen) @ markman

Moin,

eher zufällig sehe ich, dass die Linie 26 komplet am Freitag ausfällt. Ist die Bahn schlauer als die Wettervorhersage?

Grüße
Markman

Die DB baut zwar viel Mist, aber ich finde es schade, dass man auch bei einer Ausnahmesituation wie einem bevorstehenden Sturm mit Polemik reagieren muss.

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass die Linie 26 vorsorglich ausgelegt wurden und möglicherweise auch die Schichten entsprechend umgeplant wurden, um ein Chaos am Freitag und beim Wiederanlaufen des Verkehrs zu vermeiden.

Inzwischen hat die DB unter https://www.bahn.de/info/sonderkulanz eine Sonderkulanz für Fernverkehrsreisen vom 8. bis 10. Januar veröffentlicht.

Sonderkulanz für Reisen vom 8. bis 10. Januar

Hustensaft, Mittwoch, 07.01.2026, 17:18 (vor 23 Tagen) @ VT 609

Die DB baut zwar viel Mist, aber ich finde es schade, dass man auch bei einer Ausnahmesituation wie einem bevorstehenden Sturm mit Polemik reagieren muss.

Und ich finde es schade, dass wir uns unterdessen offensichtlich daran gewöhnen, dass der Bahnbetrieb schon auf Basis von Ankündigungen eingestellt wird - es gab mal Werbeplakate der Deutschen Bundesbahn wie "Alle Wetter - Die Bahn" und auch, dass man bei jedem Wetter fahre. Als älteres Semester kann ich mich übrigens nicht daran erinnern, dass man den Betrieb jemals eingestellt hätte, einziger Ausnahmefall war der Winter 1978/79, aber auch dort nicht vorsorglich und nur in den betroffenen Regionen.

Wenn ich schon heute lese, dass ob der - ganz offen gesagt: lächerlich geringen Schneemenge - Betrieb auf der KRM eingeschränkt weil mit Tempolimit versehen ist, sorry, irgendetwas läuft hier bei der DB ganz grundlegend schief: In anderen Ländern fährt man auch bei weit niedrigeren Temperaturen und mehr Schnee bzw. bei größerer Hitze unverändert schnell, nur in Deutschland geht das nicht ...

Sonderkulanz für Reisen vom 8. bis 10. Januar

VT642, Mittwoch, 07.01.2026, 17:53 (vor 23 Tagen) @ Hustensaft

In anderen Ländern fährt man auch bei weit niedrigeren Temperaturen und mehr Schnee bzw. bei größerer Hitze unverändert schnell, nur in Deutschland geht das nicht ...

Aha, wo denn genau? In Frankreich jedenfalls nicht, da fährt man stellenweise nur noch 160km/h statt 320km/h. Auf der VDE8 und der NIM sowie den Alt-SFS gab es übrigens keine nennenswerten Einschränkungen.

Sonderkulanz für Reisen vom 8. bis 10. Januar

Reservierungszettel, KDU, Mittwoch, 07.01.2026, 19:02 (vor 23 Tagen) @ VT642
bearbeitet von Reservierungszettel, Mittwoch, 07.01.2026, 19:04

In anderen Ländern fährt man auch bei weit niedrigeren Temperaturen und mehr Schnee bzw. bei größerer Hitze unverändert schnell, nur in Deutschland geht das nicht ...


Aha, wo denn genau? In Frankreich jedenfalls nicht, da fährt man stellenweise nur noch 160km/h statt 320km/h. Auf der VDE8 und der NIM sowie den Alt-SFS gab es übrigens keine nennenswerten Einschränkungen.

Polen, Russland (gehe ich mal von aus) Ukraine (soweit möglich)

Und natürlich die Schweiz und Österreich welche Schnee in Massen gewohnt sind…

Man darf aber nicht vergessen das dort auch andere Regeln gelten was solche Sachen angeht - speziell in den drei erstgenannten.

Sonderkulanz für Reisen vom 8. bis 10. Januar

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Mittwoch, 07.01.2026, 20:09 (vor 23 Tagen) @ Reservierungszettel

In anderen Ländern fährt man auch bei weit niedrigeren Temperaturen und mehr Schnee bzw. bei größerer Hitze unverändert schnell, nur in Deutschland geht das nicht ...


Aha, wo denn genau? In Frankreich jedenfalls nicht, da fährt man stellenweise nur noch 160km/h statt 320km/h. Auf der VDE8 und der NIM sowie den Alt-SFS gab es übrigens keine nennenswerten Einschränkungen.


Polen, Russland (gehe ich mal von aus) Ukraine (soweit möglich)

Und natürlich die Schweiz und Österreich welche Schnee in Massen gewohnt sind…

Man darf aber nicht vergessen das dort auch andere Regeln gelten was solche Sachen angeht - speziell in den drei erstgenannten.


Dazu kommt noch, das die Technik in 25-30-40 Jahren nicht stehen geblieben ist. Die Fahrzeuge sind nicht mehr "aus einem Stück gefeilt" sondern aus Plastik, GFK und somit wesentlich leichter als noch vor Zeiten. Früher hat man die Glühbirne oder Karbidlampe/Kerze gewechselt wenn das Schlusslicht nicht mehr vollständig funktionierte. Heute muss man schon fast ein Ingeneursstudium abgeschlossen haben, um da was reißen zu können. (Wobei mir da auch kreative Lösungen bekannt sind aus der neueren Zeit. :D)

Das alles führt dazu, das man lieber vorsorglich den Verkehr einstellt, als ein Risiko einzugehen. Es ist niemandem gedient, wenn der Zug entgleist oder in einer Schneewehe stecken bleibt. Oder die Oberleitiung runter reißt. Dann nämlich ist Holland in Not wie man so schön sagt. Die Fahrgäste würden dann in einem solchen Plastikbomber jämmerlich frieren. Ohne Strom geht ja heutzutage nicht mehr viel. Da words ziemlich schnell ziemlich dunkel und kalt.
Früher in den Bm235 konnte man auch mal ne Stunde oder 3 ohne Strom stehen bleiben und hat nicht gefroren. Wasserheizung sei Dank :)

Die moderne Welt ist weit entfernt davon, Krisensicher zu sein. So auch die Bahn.

Sonderkulanz für Reisen vom 8. bis 10. Januar

markman, Mittwoch, 07.01.2026, 18:06 (vor 23 Tagen) @ Hustensaft

was mich wundert: Die Bahn möchte keine Züge von Bremen nach Kassel fahren lassen, aber von Hamburg definitiv. Wissen die, das östlich von Bremen die Strecke nicht beeinträchtigt wird? Muss man nicht alles verstehen, ich gehe das von aus, dass es von HH auch nicht gehen wird und fahre morgen MIttag zum Termin und nehme halt ein Hotel, zwar nicht für 70 EUR wie in Berlin, sondern auf eigene Kosten ;-)

Dann erläutere uns mal das....

Waldbahn, Mittwoch, 07.01.2026, 18:07 (vor 23 Tagen) @ Hustensaft
bearbeitet von Waldbahn, Mittwoch, 07.01.2026, 18:09

sorry, irgendetwas läuft hier bei der DB ganz grundlegend schief: In anderen Ländern fährt man auch bei weit niedrigeren Temperaturen und mehr Schnee bzw. bei größerer Hitze unverändert schnell, nur in Deutschland geht das nicht ...


Le Monde

Das Eisenbahnnetz verzeichnet „Störungen an Weichen/Weichenstellvorrichtungen“, die „vor allem in der Region Île-de-France durch Schnee blockiert sind“, erklärte die SNCF in einer Mitteilung zur Mittagszeit.

Der Bereich Saintes (Charente-Maritime) ist weiterhin von „Verkehrsunterbrechungen“ betroffen. „Die Erkundungszüge mit Holzfällern an Bord müssen am Mittwoch fahren, um zu überprüfen, ob die Gleise frei sind“, fügt die SNCF hinzu. „Die Wiederaufnahme des Betriebs ist je nach Wetterlage weiterhin für Donnerstagmorgen geplant.“

Der Zugverkehr auf den Strecken Tours-Saumur und Tours-Poitiers-La Rochelle sollte gegen Mittag wieder aufgenommen werden. Die Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken bleibt bestehen.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

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Gruß
Waldbahn

Dann erläutere uns mal das.... Bahnbrille absetzen

Hustensaft, Donnerstag, 08.01.2026, 06:38 (vor 22 Tagen) @ Waldbahn

Gerne, aber vorher die Bahnbrille abnehmen ...

Neben den von anderen Foristen schon genannten Ländern wie Russland, Schweiz, Österreich etc. fallen mir bei Kälte und Schnee vor allem Japan und China ein, speziell nach Japan sollte man schauen, bekanntlich gilt da schon eine halbe Minute Verspätung als Problem ... Und was Hitze angeht, da können wir in Europa bleiben, die Spanier fahren auch bei 45 Grad Celsius noch schnell, da hat man offenkundig keine Angst um den Gleiskörper und dessen Stabilität, in Deutschland hingegen schon ...

Fakt ist:
In Deutschland ist viel Luft nach oben und man darf gerne mal ins Ausland schauen, was die anders/besser machen.

Dann erläutere uns mal das.... Bahnbrille absetzen

zettelbox, Donnerstag, 08.01.2026, 18:23 (vor 22 Tagen) @ Hustensaft

Was für ein Quatsch. Man muss schon die Sitution detailliert betrachten, bevor man so allgemeine Platitüden von sich gibt.

Beispielsweise:

Russland hat eine viel viel geringere Taktverdichtung, und das Netz ist mit denen in Westeuropa überhaupt nicht vergleichbar. Dort werden massive Weichenheizungen und Räumloks eingesetzt, die dann den Weg frei räumen, bevor die Züge losgeschickt werden. In hochverdichteten Netzen wie Deutschland, Niederlande, Belgien, sogar Frankreich so nicht möglich.

Schweiz ist auf Schneefälle ausgelegt, ein viel kleineres wohlhabendes Land, das sich ebenfalls beheizte Weichen leisten kann deren Installation in Deutschland nicht ökonomisch sinnvoll wäre für die paar Tage im Jahr, in denen das überhaupt relevant wäre. Zudem ist der Schweizer Winterfahrplan darauf ausgerichtet.

Auch in Japan fahren die Züge bei starkem Schneefall langsamer, und die Japaner lassen die Züge gezielt rigoros ausfallen. Dass es dort nie zu relevanten Verspätungen kommt ist in der Form ein Mythos, man passt den Fahrplan dann halt kurzerhand an und hält ihn dann trotz geringer Geschwindigkeiten wieder ein. Wenn Züge nicht fahren oder durch Wetterbedingungen verspätet fahren, zählt dies in Japan beides nicht in die Verspätungsstatistik mit rein. Auch in Japan werden die Züge bei Taifun, Erdbebenwarnungen, vereisten Oberleitungen oder stärkerem Schneefall (insb. Nassschnee) eingestellt oder haben Probleme.

Die Art des Schnees, die wir derzeit in Westeuropa sehen (feucht und frostig an der Nullgradgrenze) ist zudem besonders tricky und so in anderen Ländern auch nicht an der Tagesordnung.

Aber klar, Deutschalnd NL Belgien Frankreich, alle doof. In den Niederlanden ist übrigens rund um Amsterdam zwei Tage kaum ein Zug gefahren und kaum ein Flugzeug geflogen (überspitzt gesagt).

Dann erläutere uns mal das.... Bahnbrille absetzen

Hustensaft, Freitag, 09.01.2026, 17:33 (vor 21 Tagen) @ zettelbox

Was für ein Quatsch. Man muss schon die Sitution detailliert betrachten, bevor man so allgemeine Platitüden von sich gibt.

Danke für die treffende Selbstbeschreibung Deines Beitrages, zumal Du anschließend beschreibst, was man alles tun könnte, um einen Betrieb aufrecht zu erhalten, was Du nur mit "in Deutschland unmöglich" abtust - nein, vieles wäre auch in Deutschland möglich, es kostet eben nur, das wird beim Verweis auf die Schweiz mehr als deutlich. Und ein ausgedünnter langsamerer Betrieb wäre immer noch besser als gar kein Betrieb.

Allerdings passt dazu:
Unsere Auskunftssysteme (DB Navigator, HVV-App sowie die Zugzielanzeiger am Bahnsteig) zeigen derzeit keine verlässlichen Informationen an.
Wenn man also nicht einmal verlässlich informieren kann ...

Und auf die Sommerprobleme gehst Du sicherheitshalber nicht ein ...

Dann erläutere uns mal das.... Bahnbrille absetzen

Tabernaer, Irgendwo im grünen Nirgendwo, Freitag, 09.01.2026, 19:30 (vor 21 Tagen) @ Hustensaft

Das man nicht zuverlässig informieren kann, liegt aber nur zum Teil an der Bahn.
Es gibt auch entlang von Autobahnen genug Streckenabschnitte auf denen es keinerlei Handynetz hat. Ebenso sieht es bei der Bahn aus. Wo kein Netz da kann man keine Daten senden.
Aber ja, ganz unschuldig ist die Bahn nicht. Da gibts noch einiges an Luft nach oben...

'Ehrliche Kommunikation' bei NS

Kavenio, München, Donnerstag, 08.01.2026, 09:17 (vor 22 Tagen) @ Hustensaft

Überraschend ehrlich und entwaffnend fand ich das gestern in der Tagesschau zu sehende Statement einer Pressesprecherin der niederländischen Eisenbahn, etwa so, "angesichts der seltenen Winterereignisse in den Niederlanden lohne es sich nicht, das Netz resilient aufzustellen und man nehme statt dessen die betrieblichen Probleme in Kauf".

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Kavenio

'Ehrliche Kommunikation' bei NS - rechtliche Bedeutung

Hustensaft, Donnerstag, 08.01.2026, 10:28 (vor 22 Tagen) @ Kavenio

Unter dem Strich ist das ehrlich, aber gefährlich, riskiert man damit, dass ein Gericht zu der Ansicht kommen könnte, dass hier Fahrgastrechte gelten, weil man sich nicht oder wesentlich schlechter mit einem "unabwendbaren Ereignis" aus der Verantwortung stehlen kann ...

Peanuts.

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 08.01.2026, 10:59 (vor 22 Tagen) @ Hustensaft

Huhu.

Unter dem Strich ist das ehrlich, aber gefährlich, riskiert man damit, dass ein Gericht zu der Ansicht kommen könnte, dass hier Fahrgastrechte gelten, weil man sich nicht oder wesentlich schlechter mit einem "unabwendbaren Ereignis" aus der Verantwortung stehlen kann ...

Und selbst wenn: Peanuts im Vergleich zu den Kosten umfangreicher Vorsorge.

Schöne Grüße von jörg

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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

'Ehrliche Kommunikation' bei NS - rechtliche Bedeutung

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 08.01.2026, 16:16 (vor 22 Tagen) @ Hustensaft

Unter dem Strich ist das ehrlich, aber gefährlich, riskiert man damit, dass ein Gericht zu der Ansicht kommen könnte, dass hier Fahrgastrechte gelten, weil man sich nicht oder wesentlich schlechter mit einem "unabwendbaren Ereignis" aus der Verantwortung stehlen kann ...

Welche Fahrgastrechte müsste ProRail (das sind die, die sich die Weichenheizungen sparen) denn zahlen?

(Gelten tun die Fahrgastrechte übrigens immer, es wird nur ggf. nicht Entschädigt - ein himmelweiter Unterschied)

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Weg mit dem 4744!

Pragmatische Niederländer halt!

Der Blaschke, Bissendorf-Wissingen, Donnerstag, 08.01.2026, 10:58 (vor 22 Tagen) @ Kavenio

Hey.

Überraschend ehrlich und entwaffnend fand ich das gestern in der Tagesschau zu sehende Statement einer Pressesprecherin der niederländischen Eisenbahn, etwa so, "angesichts der seltenen Winterereignisse in den Niederlanden lohne es sich nicht, das Netz resilient aufzustellen und man nehme statt dessen die betrieblichen Probleme in Kauf".


Richtig. Simple kaufmännische Rechnung.

Ich möchte das Gezeter in Deutschland wohl hören, wenn wir hier Ressourcen für alle Unbillen vorhalten, die dann aber auch irgendwer bezahlen muss. Und dann die Fahrpreise angepaßt werden.


Schöne Grüße von jörg

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"Zu Lebzeiten will ich gerne bescheiden sein; doch wenn ich tot bin, soll man natürlich anerkennen, dass ich ein Genie war." (Michel Audiard)

'Ehrliche Kommunikation' bei NS

611 040, Erfurt, Donnerstag, 08.01.2026, 12:43 (vor 22 Tagen) @ Kavenio

Macht man doch hier genauso nur kommuniziert es nicht so offen.
Schneefräsen und Pflüge werden nur noch ganz wenige vorgehalten und auch selten den ganzen Winter mit V-Lok in Bereitschaft.
Schneit eben heutzutage fast nie mehr richtig und für solche seltenen Ereignisse wie derzeit (die vielleicht alle 10-15 Jahre einmal vorkommen) will man auch in Deutschland nicht jedes Jahr alles vorhalten.

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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

'Ehrliche Kommunikation' bei NS

JeDi, überall und nirgendwo, Donnerstag, 08.01.2026, 21:24 (vor 22 Tagen) @ 611 040

Macht man doch hier genauso nur kommuniziert es nicht so offen.
Schneefräsen und Pflüge werden nur noch ganz wenige vorgehalten und auch selten den ganzen Winter mit V-Lok in Bereitschaft.

Dann doch mal Butter bei die Fische: wie viele Fräsen und wie viele Pflüge sollte InfraGO deiner Meinung nach vorhalten?

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Weg mit dem 4744!

'Ehrliche Kommunikation' bei NS

611 040, Erfurt, Freitag, 09.01.2026, 13:31 (vor 21 Tagen) @ JeDi

Dann doch mal Butter bei die Fische: wie viele Fräsen und wie viele Pflüge sollte InfraGO deiner Meinung nach vorhalten?

Ich würde jetzt antworten wie Rolls-Royce bei der Frage nach den PS ihrer Limousinen: Genug!
Sodass im Fall der Fälle die Strecken rechtzeitig geräumt werden können und nicht nur die wichtigsten Hauptstrecken und nicht die erste Strecke wieder zugeschneit ist und dann doch wieder nichts fährt.
Es war ja leider in der Vergangenheit öfter so, dass Nebenstrecken manchmal tagelang nicht befahrbar waren. (Ich erinnere mich vor ein paar Jahren an nahezu alle Dieselstrecken in Südniedersachsen) Eichenberg war damals auch tagelang! nicht aus Leinefelde erreichbar.
Ich wollte mit dem ersten RE1 über Göttingen nach NRW. In Heiligenstadt war Schluss und das war fast eine Woche so!
Sowas darf nicht sein!

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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

'Ehrliche Kommunikation' bei NS

JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 09.01.2026, 13:34 (vor 21 Tagen) @ 611 040
bearbeitet von JeDi, Freitag, 09.01.2026, 13:36

Ich würde jetzt antworten wie Rolls-Royce bei der Frage nach den PS ihrer Limousinen: Genug!
Sodass im Fall der Fälle die Strecken rechtzeitig geräumt werden können und nicht nur die wichtigsten Hauptstrecken und nicht die erste Strecke wieder zugeschneit ist und dann doch wieder nichts fährt.

Dann sag doch mal an, wie viel das ungefähr sein könnte. Insbesondere im Vergleich zum aktuellen Bestand (den du ja sicherlich kennst, wenn du zu wissen glaubst, dass hier gespart wurde)... Vom heimischen Sofa aus Plattitüden raushauen sollte nicht der Anspruch sein, wenn du an Lösungen interessiert sein solltest..

Am Ende würde man bei der aktuellen Lage im Norden selbst mit Schneefräsen nicht wirklich weiterkommen. Frischer Schnee und Wind ist halt tückisch, immer schon gewesen, und kommt halt dank Klimawandel häufiger vor als früher.

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Weg mit dem 4744!

Sonderkulanz bis 11. Januar ausgeweitet

VT 609, Freitag, 09.01.2026, 12:45 (vor 21 Tagen) @ VT 609

Inzwischen hat die DB unter https://www.bahn.de/info/sonderkulanz eine Sonderkulanz für Fernverkehrsreisen vom 8. bis 10. Januar veröffentlicht.

Inzwischen wurde die Sonderkulanz bis zum 11. Januar ausgeweitet. Auf der erwähnten Seite stehen u.a. die folgenden Sätze:

Alle Fahrgäste, die bis einschließlich 07.01.2026 Ticket für eine Reise im Fernverkehr im Zeitraum vom 08.01.2026 bis 11.01.2026 gekauft haben und diese aufgrund der Winterwitterung verschieben möchten, können ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung ist aufgehoben.

Bedeutet das, dass die Zugbindung nur dann aufgehoben ist, wenn man seine Reise verschieben möchte, oder generell an den genannten Tagen? Ich habe am 6. Januar (also noch vor "Fristablauf") einen Sparpreis für den 11. Januar gekauft.

Sonderkulanz bis 11. Januar ausgeweitet

JeDi, überall und nirgendwo, Freitag, 09.01.2026, 13:00 (vor 21 Tagen) @ VT 609

Bedeutet das, dass die Zugbindung nur dann aufgehoben ist, wenn man seine Reise verschieben möchte, oder generell an den genannten Tagen? Ich habe am 6. Januar (also noch vor "Fristablauf") einen Sparpreis für den 11. Januar gekauft.

Du kannst ja auch deine Reise um eine Stunde verschieben...

--
Weg mit dem 4744!

Sonderkulanz bis 12. Januar

paisadar, Montag, 12.01.2026, 01:05 (vor 18 Tagen) @ VT 609

Inzwischen ist die Sonderkulanz sogar erweitert auf Tickets für Reisen bis einschließlich 12.01.2026

Ausfall Berlin-Frankfurt

Lastminute, Mittwoch, 07.01.2026, 19:06 (vor 23 Tagen) @ Der Blaschke

Ursache soll hier die Reparatur der Strecke sein.

Auch keine IC zwischen Norddeich <> Leipzig bis mind. Sa.

GoethesGarten, Donnerstag, 08.01.2026, 18:58 (vor 22 Tagen) @ Der Blaschke
bearbeitet von GoethesGarten, Donnerstag, 08.01.2026, 19:00

Nur ganz wenige einzelne Verbindung von L Richtung Norden scheinen noch zu existieren.

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"Nein, ich verkaufe keine Fahrkarten! Ich spende Hoffnung, dass der Zug noch kommt!"

Aber der Gera-IC fährt!

611 040, Erfurt, Freitag, 09.01.2026, 22:41 (vor 21 Tagen) @ Der Blaschke

Hab ihn gerade in Göschwitz gesehen. Binnecht beeindruckt super DB FV! Bei jeder Kleinigkeit fällt die Linie als erstes aus, aber heute wo die halbe Republik stillsteht fährt der Gera-IC trotz +75 bis Gera. Toll!

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❤ 611, 612, 642, 644, 425, ICE-T, IC1 ❤

Aber der Gera-IC fährt!

Alibizugpaar, Köln (im Herzen immer noch Göttinger), Samstag, 10.01.2026, 00:23 (vor 21 Tagen) @ 611 040

Der wird aus Versehen durchgegangen sein.

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Gruß, Olaf

"Die Reise gleicht einem Spiel; es ist immer Gewinn und Verlust dabei und meist von der unerwarteten Seite."

Goethe an Schiller 1797

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