Jahresbilanz 2025 (Allgemeines Forum)
Ein neues Jahr hat begonnen, Zeit für ein bisschen persönliche Bahn-Statistik zum vergangenen Jahr:
2024 habe ich 11.439 km mit Zügen zurückgelegt, darin enthalten 2.076 km S-Bahn-München und 56 km S-Bahn Berlin.
Die folgenden Daten sind alle ohne die oben genannten S-Bahn-Fahrten, auch die S-Bahn-Anfahrt zum Ausgangsbahnhof weiterführender Fahrten (überwiegend München Hbf) ist nicht enthalten.
Es ergaben sich– ohne die S-Bahn-Fahrten - 43 Fahrten mit insgesamt 9.307 km. Diese kommen also auf einen Mittelwert von 216 km. Der Median lag tiefer: bei 171 km. Für diese Fahrten war ich gut 97 h unterwegs, was einem Schnitt von 96 km/h entspricht.
Die gefahrenen Kilometer legte ich zu drei Viertel (7.124 km) im Fernverkehr zurück, zu einem Viertel im Nahverkehr (2.184 km). Außerdem zu über der Hälfte in Bayern, zu nicht ganz einem Viertel in Baden-Württemberg, zu einem Sechstel im Rest Deutschlands und zu mehr als einem Zwanzigstel im Rest Europas
Im Detail sah das so aus:
Bayern: 5.127 km (55 %), davon 4.110 km FV (44 %) und 1.017 km NV (11 %).
Baden-Württemberg: 2.153 km (23 %), davon 1.188 km FV (13 %) und 965 km NV (10 %).
Übriges Deutschland: 1515 km (16%), komplett im FV
Restliches Europa: 512 km (5 %), davon 310 km im FV (3 %) und 202 km im NV (2 %)
Dabei benutzte ich 24 ICE, 20 RE und 4 RB sowie 12 (!) S-Bahnen (außerhalb der oben genannten „echten“ S-Bahn-Netze). Dazu kamen 2 EC, 1 RJ, seit längerem mal wieder ein IC (der aber auch als RE verkehrte), ein Frecciarossa, eine Regionale Veloce und ein Regionale.
Zu dem Ganzen kamen 191 S-Bahn-Fahrten, davon 180 in München und 11 in Berlin.
Schnellste Fahrt war diesmal die Fahrt München Hbf – Berlin Hbf in 03:46 am 30.04., was einer Geschwindigkeit von 164 km/h entspricht. Der folgende Platz geht wieder an München – Nürnberg, das ich auch dieses Jahr einmal (!) in 1:03 geschafft habe, das sind 163 km/h.
Langsamste Fahrt war erneut Konstanz – Neuhausen Rheinfall (und zurück) mit 47 km/h. Zumindest die Geschwindigkeit entspricht damit auch komplett einer S-Bahn.
Der Monat mit dem größten zurückgelegten Weg war der September mit 2.557 km.
Bei neu befahrenen Strecken konnte ich ein paar Lücken in Bayern schließen, meist freiwillig:
• Osterhofen – Bayrischzell
• Germering-Unterpfaffenhofen – Herrsching
• Freilassing – Berchtesgaden
• Günzburg – Donauwörth (eher unfreiwillig, aber geplant)
Dazu kamen im Rest der Welt:
• Leipzig – Dresden
• Hausach – Eutingen (auch nicht wirklich freiwillig und außerdem ungeplant)
Zudem zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren wieder:
• Hattingen – Offenburg
• Ansbach - Treuchtlingen
Die Verspätung betrug 2025 in Summe 9 Stunden. Hört sich viel an, war’s gefühlt auch, sind aber im Endeffekt „nur“ 10% der Fahrzeit. Größte Verspätung waren über 2 ½ Stunden auf dem Weg von Herbolzheim nach München, als die Fahrt schon in Offenburg ihr vorläufiges Ende nahm, da sich nördlich eine Totalsperrung auftat. Ich habe mich dann mit S-Bahnen und einem als IC verkleideten Regionalzug (oder war’s umgekehrt) über Freudenstadt und Bondorf nach Stuttgart durchgeschlagen. Fun Fact: die Route hat dieselbe Streckenlänge wie über Bruchsal. Mit Abwarten der Sperre wäre ich nicht so „schnell“ durchgekommen, den sie dauerte fast vier Stunden.
Ansonsten war dieses Jahr Donauwörth mein Verspätungsgenerator. Ich durfte es dieses Jahr aus drei Richtungen anfahren (Würzburg – Ansbach, Nürnberg und Günzburg), keine der Fahrten verlief sowie im Fahrplan vorgesehen, obwohl die Umleitungen eingearbeitet waren. Familienmitglieder kamen auch noch in den Genuss der Strecke über Aalen – mit demselben Ergebnis.
Einige Verspätungen sind wiederum durch mittel- und kurzfristiges Nicht-Fahren aufgrund angesagter Bauarbeiten oder sonstiger Ausfälle erst gar nicht entstanden.
Auch diesmal gibt’s zur Feier des Jahres eine Karte mitgeliefert (zum Vergrößern draufklicken):
Ciao & ein gutes neues Jahr
Uli
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