Großstörung Transdev Automaten (Allgemeines Forum)
Hallo zusammen,
derzeit sind alle Transdev Fahrkartenautomaten (zumindest im VRR-Gebiet) offline. Aus diesem Grund stehen folgende Funktionen bis auf Weiteres nicht zur Verfügung:
- Kartenzahlung
- Fahrplanauskunft
- Kauf von DB Fernverkehrsautomaten
Außerdem sind am Hauptbahnhof Duisburg schon seit über 1 Woche ALLE DB Automaten defekt. Die örtlichen Transdev Reisezentren verweigern den Verkauf von Fernverkehrsfahrkarten (für FV ist die DB zuständig).
Die Leidtragenden der Sparpolitik sind die Fahrgäste, die völlig verzweifelt nach einer Kaufmöglichkeit für FV-Tickets suchen. Ein Fahrgast hat mir gesagt, dass sie nicht ohne Ticket nicht mitfahren durfte und an Bord generell kein Verkauf mehr stattfindet (auch an Bahnhöfen ohne Fahrkartenverkauf).
Alternativen:
- DB Navigator
- eezy.nrw (für Nah- und Regio in NRW)
- Fahrkartenautomaten von kommunalen Verkehrsunternehmen (u.a. DSW21, DVG, BOGESTRA, Ruhrbahn, Rheinbahn)
Textkorrektur (FV-Tickets statt Automaten)
Hallo zusammen,
derzeit sind alle Transdev Fahrkartenautomaten (zumindest im VRR-Gebiet) offline. Aus diesem Grund stehen folgende Funktionen bis auf Weiteres nicht zur Verfügung:
- Kauf von DB Fernverkehrsautomaten
Natürlich ist der Kauf von DB FV-Tickets gemeint
Großstörung Transdev Automaten
Die örtlichen Transdev Reisezentren verweigern den Verkauf von Fernverkehrsfahrkarten
Haben die denn überhaupt die Möglichkeit, solcherlei zu verkaufen um es dann zu verweigern? Meiner Erinnerung sehen die personenbedienten Vertriebspflichten keine Fernverkehrsfahrkarten vor.
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"Diese Preise sorgen dafür, daß die Bahn an anderer Stelle immer mehr rationalisieren und einsparen wird. Nicht oben in den Höhenluftbüros, nein, unten an der Basis auf dem Bahnsteig oder im Zug. Am Fahrkartenschalter. Bei den Ansagen." ~ Alibizugpaar
Verkauf von DB-Fahrkarten durch Transdev
Hallo!
In der Transdev-Verkaufsstelle am Flughafen Düsseldorf gibt es eine DB-Agentur und dort wird auch fleissig verkauft.
Wie es in den anderen Verkaufsstellen von denen aussieht weiss ich leder nicht. Es könnte also sein, dass die sich nicht verweigern Fernverkehrstickets zu verkaufen, sondern vielleicht gar keine Agentur haben.
Viele Grüße
Sascha
Großstörung Transdev Automaten
Von den VRR-Kundencentern der Transdev im VRR verkaufen nur folgende DB-Fernverkehrsfahrkarten:
Dinslaken, Düsseldorf-Flughafen, Gelsenkirchen Hbf, Grevenbroich Hbf, Hagen Hbf, Herne, Kleve, Krefeld Hbf, Mönchengladbach Hbf, Mülheim (Ruhr) Hbf, Neuss Hbf, Wesel.
Quelle: https://www.transdev-vrr-tickets.de/de/verkaufsstellen/verkaufsstellen
Sollte im Bahnhof weder ein personenbedienter DB-Verkauf noch ein Automat mit funktionierendem DB-Fernverkehrsverkauf vorhanden sein, gelten die Beförderungsbedingungen Deutsche Bahn AG (Aktualisierter Stand vom 9. September 2025):
3.8 [...] Konnte vor Antritt der Fahrt keine Fahrkarte gelöst werden, weil ein Fahrkartenschalter oder Fahrkartenautomat nicht vorhanden, nicht geöffnet oder nicht betriebsbereit war, ist das erhöhte Beförderungsentgelt nicht zu zahlen.
Gleiches gilt, wenn aufgrund eines technischen Problems des Buchungssystems der Erwerb eines
digitalen Tickets in einem Zug der Produktklasse ICE bzw. IC/EC bis 10 Minuten nach der
tatsächlichen Abfahrtszeit des Zuges am Einstiegsbahnhof über die Internetseite www.bahn.de
sowie die Buchungs-App DB Navigator nicht möglich war.
Der Reisende erhält in diesen Fällen zunächst eine Fahrpreisnacherhebung, mit einem Zusatzbeleg. In diesem Fall beginnt eine Zahlungsfrist von 14 Tagen erst mit der Zusendung einer gesonderten schriftlichen Aufforderung durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen.
Ergibt die Prüfung des Eisenbahnverkehrsunternehmen, dass am Einstiegsbahnhof ein
Fahrkartenschalter oder Fahrkartenautomat tatsächlich nicht vorhanden, nicht geöffnet oder nicht betriebsbereit war bzw. dass der Erwerb eines digitalen Tickets in dem Zug der Produktklasse ICE bzw. IC/EC bis 10 Minuten nach dessen tatsächlicher Abfahrt am Einstiegsbahnhof aufgrund technischer Probleme des Buchungssystems nicht möglich war, so ist statt des erhöhten Beförderungsentgeltes lediglich der Flexpreis unter Berücksichtigung anwendbarer Ermäßigungen (z.B. Bahn-Card- und/oder Kinderermäßigung) zu zahlen.
Grund war die Telekom (LTE-Störung)
Schuld war hier aber nicht Transdev sondern die Telekom. Da gab es in den letzten Wochen immer wieder Ausfälle bei mobilen LTE-Verbindungen, über die auch die Automaten kommunizieren. Das ist mein Wissensstand.
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"Nein, ich verkaufe keine Fahrkarten! Ich spende Hoffnung, dass der Zug noch kommt!"
Großstörung Transdev Automaten
Wenn sich an einem Bahnhof DB-Vertriebszentren und Fremd-VU-Vertriebsstellen befinden, gilt: FV im DB-Reisezentrum, NV-Angebote in der Fremd-VU-Vertriebsstelle. Das gilt besonders bei großem Kundenandrang und beide Seiten etwas zu entlasten.
Ein Beispiel: In Hannover und Bremen verkaufen die DB-Reisezentren offiziell keine NV-Angebote, sondern schicken die Kunden bei NV-Kaufwunsch zur S-Bahn-Hannover bzw. zur NordWestBahn. Die S-Bahn-Hannover bzw. NordWestBahn wiederum dürfen Kunden mit FV-Kaufwunsch bei hohem Kundenandrang an die DB verweisen.
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"Nein, ich verkaufe keine Fahrkarten! Ich spende Hoffnung, dass der Zug noch kommt!"
Grund ist fehlende Resilienz
Schuld war hier aber nicht Transdev sondern die Telekom.
Es ist schlechtes Systemdesign, offline verkaufbare Angebote zwingend an eine Internetverbindung zu knüpfen. Die alten Automaten der DB können bei gestörter Internetverbindung immerhin noch ein Grundangebot verkaufen (keine Reservierungen, kein Ausland, kein Fernverkehr) aber auch davon geht man ja weg. Das ist keine gute Entwicklung, wie man an diesem Fall sieht. Die anderen Vertriebswege funktionieren ja - zumindest bei der DB - auch nur mit ständiger Internetverbindung; mit zunehmender Modernisierung verbleibt bald gar keine Rückfallebene mehr.
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"Diese Preise sorgen dafür, daß die Bahn an anderer Stelle immer mehr rationalisieren und einsparen wird. Nicht oben in den Höhenluftbüros, nein, unten an der Basis auf dem Bahnsteig oder im Zug. Am Fahrkartenschalter. Bei den Ansagen." ~ Alibizugpaar
Grund ist fehlende Resilienz
Es ist schlechtes Systemdesign, offline verkaufbare Angebote zwingend an eine Internetverbindung zu knüpfen. Die alten Automaten der DB können bei gestörter Internetverbindung immerhin noch ein Grundangebot verkaufen (keine Reservierungen, kein Ausland, kein Fernverkehr) aber auch davon geht man ja weg. Das ist keine gute Entwicklung, wie man an diesem Fall sieht. Die anderen Vertriebswege funktionieren ja - zumindest bei der DB - auch nur mit ständiger Internetverbindung; mit zunehmender Modernisierung verbleibt bald gar keine Rückfallebene mehr.
Bei Transdev ging aber ja offenbar der Nahverkehrs- und Verbundverkauf ebenfalls, von daher kann ich deine Kritik grade nicht verstehen? Und Fernverkehr geht ja nicht ohne weiteres offline?
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Weg mit dem 4744!
Grund ist fehlende Resilienz
Bei Transdev ging aber ja offenbar der Nahverkehrs- und Verbundverkauf ebenfalls, von daher kann ich deine Kritik grade nicht verstehen?
Ich hab mich gar nicht so sehr auf Transdev bezogen, das aber nicht deutlich genug gemacht. Mosaik bedarf ja einer ständigen Onlineverbindung und bei den neuen DB-Automaten meine ich so etwas auch gehört zu haben. Personenbedient ist man ja schon lange komplett onlineabhängig. Das wollte ich kritisieren.
Und Fernverkehr geht ja nicht ohne weiteres offline?
Wir alle lieben den differenzierten Flexpreis <3
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"Diese Preise sorgen dafür, daß die Bahn an anderer Stelle immer mehr rationalisieren und einsparen wird. Nicht oben in den Höhenluftbüros, nein, unten an der Basis auf dem Bahnsteig oder im Zug. Am Fahrkartenschalter. Bei den Ansagen." ~ Alibizugpaar